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Sheng ya besser als Vincent???

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moresound
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Mrz 2004, 23:21
Hallo, bin neu hier und habe schon eine Frage.
Ich möchte mir die Vincent/Sheng Ya SA-T1 + SP-T100 holen.

Bei Vincent wurde mir das Märchen erzählt, dass ihre Geräte von höherer Bauteilqualität sind als die Sheng Ya Sachen in China. Ein Freund aus China, welcher sich gleichfalls mit High End Audio beschäftigt und auch schon mehrere Sachen von Sheng Ya gehabt hat, hat mir allerdings geschrieben, dass die Version, die er bei einem Sheng Ya Vertragshändler gekauft hat besser klingt als das Vincent Modell. Dies hat der Vertragshändler dort behauptet und zu Sheng Ya geraten.
Nun komme ich mir ein wenig vera.... vor, zumahl ich bei Vincent hier mindestens das dreifache bezahle.

Zu was für einer Marke (Vincent oder Sheng Ya) würdet ihr mir raten.
Vielen Dank im Voraus!
klingtgut
Inventar
#2 erstellt: 02. Mrz 2004, 23:28
Hallo moresound,

schau mal hier:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-33-218.html

Viele Grüsse

Volker
China
Inventar
#3 erstellt: 03. Mrz 2004, 07:40
Hallo Leute,

wie immer auch mein Beitrag zu Vincent/Sheng-Ya ...

Sheng-Ya ist definitiv nicht besser als Vincent egal was der Sheng-Ya Verkaeufer erzaehlt.
Ob Vincent besser ist, ist nicht ganz klar. Laut meinem Chinesischen Verkaeufer (der mir aber nichts mehr verkaufen muss) kann (!) es sein dass Vincent den/die jeweils Besten aus einer Produktionreihe bekommt (A-Batch).
Ob die 'Veredelung' auf Deutscher Seite noch irgendeine Auswirkung auf die Klangqualitaet hat wage ich, ohne es beweisen zu koennen, zu bezweifeln.

Gruss aus Shanghai.
sound67
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 03. Mrz 2004, 07:47
Glaube ich auch nicht.

Allerdings würde ich kein *parallelimportiertes* Sheng Ya-Teil hier kaufen, wie sie bei eBay regelmäßig angeboten werden. Dort wird teilweise - illegal(!) - die Garantie bei Neugeräten ausgeschlossen (siehe "Kleingedrucktes").

Dann kann man es auch gleich in China kaufen und auf die Garantie verzichten. Der SV 236 z.B., der in Deutschland 1200,- kostet, schlägt in China nur mit knapp 500 zu Buche (US$!).

Gruß, Thomas
More_Power
Neuling
#5 erstellt: 03. Mrz 2004, 11:41
Hallo Namensvetter :-)

Also hier mein Senf zu der Sheng Ya/vincent Geschichte:

Auf einer meiner Reisen habe ich damals die Monoblöcke SP991 + Vorstufe zum Privatgebrauch mitgenommen und der Klang ist hervorragend. Auch (oder gerade) im Vergleich zu dem vincent Gegenstück.

Okay, ich habe keine Garantie, aber ich kann rechnen :-) 2000 oder mehr Euro Aufpreis (das sind fast 4000 Mark!) ist mir das bestimmt nicht Wert. Und weißt du was? Wenn die Teile in 3 Jahren kaputt gehen sollten, dann hole ich mir wieder was neues, und habe unter'm Strich immer noch weniger Geld ausgegeben, wie ich hier für _eine_ Anlage ausgegeben hätte.

Also um es kurz zu machen, hier meine persönliche Meinung: Wenn du die Möglichkeit hast da 'rüber zu kommen, greif ruhig zu, Sheng Ya ist bestimmt nicht schlechter. Du sparst eine ganze Menge. Der, der zu viel Geld hat und unbedingt Garantie braucht, soll vincent kaufen.

Der Klang ist meines Erachtens nach identisch. Und das ist es schließlich worauf es ankommt, nicht irgendwelche wie auch immer selektierte Bauteile.


Ciao!
moresound
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 04. Mrz 2004, 12:08
Danke an alle für die ausführlichen Antworten.

Ich wurde von einem Händler darauf hingewiesen, dass es in China um die 20 Firmen gibt, welche High End Audio herstellen. Er rät mir generell von Vincent/ Sheng Ya ab, da diese Geräte zwar optisch einen massiven und wuchtigen Eindruck machen, Verarbeitung und Klang das nicht halten, was die Verpackung verspricht.

Empfohlen wurde mir der Korsun v8i. Ich werde deshalb versuchen herauszufinden, ob schon jemand mit diesem Gerät Erfahrung gesammelt hat.

Meine momentane Anlage: Denon PMA-2000; Denon TU-1500; Denon DVD 2900; Boxen: Klipsch RF-5
sound67
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 04. Mrz 2004, 12:33

Ich wurde von einem Händler darauf hingewiesen, dass es in China um die 20 Firmen gibt, welche High End Audio herstellen. Er rät mir generell von Vincent/ Sheng Ya ab, da diese Geräte zwar optisch einen massiven und wuchtigen Eindruck machen, Verarbeitung und Klang das nicht halten, was die Verpackung verspricht.


Verkauft der Händler Vincent-Geräte?


Empfohlen wurde mir der Korsun v8i. Ich werde deshalb versuchen herauszufinden, ob schon jemand mit diesem Gerät Erfahrung gesammelt hat.


Nein, aber auf dieser Seite siehst Du eine ganze Reihe chinesischer Produkte, mit aus-China-Retail-Preisen:

http://www.cattylink.com/

Gruß, Thomas
klingtgut
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2004, 12:40
Verkauft der Händler Vincent-Geräte?



Hallo,

das habe ich auch als erstes gedacht als ich den Text gelesen hatte...

Viele Grüsse

Volker
moresound
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 04. Mrz 2004, 15:46
Danke an sound67 für den Hinweis.

Hat schon jemand von euch bei diesem www.cattylink.com bestellt?. Ist dieser Händler seriös?
MH
Inventar
#10 erstellt: 04. Mrz 2004, 16:03
hi moresound,

ich noch nicht, stehe aber in den Startlöchern.

Gruß
MH
More_Power
Neuling
#11 erstellt: 04. Mrz 2004, 17:59
@moresound:

Na ja... ich weiß nicht, mir persönlich wäre es sehr wichtig das Gerät vorher zu sehen, bevor ich es kaufe. Du weißt nie was du kriegst, wenn du bestellst.

Aber als ich das letze Mal in Asien war, habe ich auch mal den Korsun v8 deluxe probegehört, den v8i gab es damals noch nicht. Der hat einen tollen röhrenartigen Klang. Super. Ist ein Verstärker zum Genießen.

Ich denke, wenn ich mal wieder unten bin, werde ich mir mal den v8i mitnehmen. Kostet immerhin nur ein Bruchteil von dem was hierzulande der "Affirmation" kostet. (Ich weiß, ich weiß, höhere Bauteilgüte, bla, bla bla :-)



Ciao!
China
Inventar
#12 erstellt: 05. Mrz 2004, 02:09
Ich bin jetzt zwar etwas verwirrt in welche Richtung du dich orientieren willst, weil die Sheng-Ya Kombi und der Korsun doch sehr unterschiedliche Geraete sind, aber egal.

Der Korsun ist ganz sicher einer der derzeit besten Transistor-Verstaerker auf dem Chinesischen Markt. Ich habe in in einer saumaessigen Umgebung gehoert und war trotzdem beeindruckt.
Ich werde mir demnaechst einen holen als Power-Amplifier fuer das Heimkino, fuer Stereo bleibe ich aber bei Roehren.

Preis ist uebrigens rund USD 1.000 und wie 'More_Power' richtig anmerkt, so veredelt kann ihn RedRoseMusic gar nicht haben um einen 7-fachen Listenpreis zu rechtfertigen.

Du kannst dir die Specs hier http://www.h-e-a-r.de/ mal ansehen. Wie gesagt ich zweifele immer daran, dass die 'Veredelung' wirklich einen signifikanten Unterschied macht.
moresound
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 06. Mrz 2004, 11:10
Hallo Freunde,

ich hab die SA-T1 + SP-T100 zum Probehören an meinen eigenen Lautsprechern ausprobiert und ich muss sagen, dass ich damit nicht ganz glücklich bin.
Die Stimmenwiedergabe ist vorzüglch. Insbesondere akustische Instrumente und Orgelmusik sind seine Stärke.
Im Vergleich zu reinen Röhrenverstärkern liefert er auch noch ordentlich Bass.
Leider haben die Geräte sehr viel Eigenklang. Vom Charakter her hört sich immer alles gleich an. Zuviel Hall und extrem sanftmütig.
Räumliche und analytische Wiedergabe darf man von dieser Kombi nicht erwarten.
Der Vorteil ist, dass auch "schlechte" Aufnahmen durch dieses "Klangtunig" noch einigermaßen gut klingen.
Ich denke deshalb, dass dies eine Kombi ist, bei der man sich sehr schnell satt hört.
Ich habe mich deshalb entschlossen, den Korsun v8i bei Cattylink zu bestellen.
More_Power
Neuling
#14 erstellt: 06. Mrz 2004, 12:52
@moresound:

Hallo!

Was die SAT1-SPT100 anbelangt, so muss ich dir in weiten Teilen recht geben. Etwas zu sanftmütig auch für mein Geschmack.

Ich habe sie meinem Vater geschenkt, zusammen mit dem CD-S6, er mag sie ganz gerne, er ist aber auch älter

Von dem Korsun wirst du - denke ich - begeistert sein. Ist eine ganz andere Liga im Vergleich zu Shengya/Vincent, meiner Meinung nach.
China
Inventar
#15 erstellt: 06. Mrz 2004, 13:04
@moresound
Ich kann zu der Entscheidung auch nur gratulieren.

Was fuer LS hast du eigentlich ?
moresound
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 06. Mrz 2004, 14:26
Ich hatte die Klipsch RF-5. Da der Dollarkurs so günstig war, habe ich mir die Klipsch RF-7 bestellt. Diese kommen per Luftfracht aus Amerika und kosten mir um die 1800,- Euro all inklusive. Die RF-5 bleibt aber innerhalb der Familie.

Ich mag generell den dynamischen und lebendigen Sound von Klipsch. Wenn du mir die teuersten KEF-Boxen hinstellen würdest, wäre ich todunglücklich damit.
More_Power
Neuling
#17 erstellt: 06. Mrz 2004, 16:39
@moresound:

Ach ja, ich lasse mir auch den Korsun v8i von einem Freund mitbringen, melde dich doch bitte per PM oder Mail bei mir, falls du noch nicht bestellt hast und auch einen willst. Er fliegt Dienstag 'rüber.

Soso, Klipsch RF7? Habe nur die besten Sachen über diesen Lautsprecher gehört und auch mal in Riedenburg angehört. Aber der Preis in Deutschland... *kopfschüttel*
sonique32
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Mrz 2004, 19:56
Hallo zusammen,
hallo
@CHINA

Von Korsun gibts ja außer dem V8i, der weitestgehend baugleich mit dem RedRose "Affirmation" zu sein scheint, noch den Korsun KS99, der weniger beim Gehäuse (geringfügige Designunterschiede), um so mehr dem Innenleben des "Passion" in nichts nachzustehen scheint.

Zu der Behauptung, daß Mark Levinson angeblich eine "lediglich" verfeinerte Variante der Chinageräte unter dem poetischen Markennamen "RedRose" anbietet, ist auch in einem der auf den deutschen RedRose Vertriebsseiten eingestellten Image-HiFi-Testberichten etwas zu lesen.

http://www.h-e-a-r.de/download/files/pr_SD502RedRose.pdf

Dieser ist auch der einzige mir bekannte Zeitschriftentest, wo der Verfasser die High-End-Gemeinde ganz vorsichtig auf die Fährte eines womöglich existenten chinesischen Plagiates von einem preislich "großzügigst dimensionierten" Originalgerät bringt, ohne freilich den Hersteller namentlich zu erwähnen. Trotzdem äußerst verwunderlich, daß der Deutsche Vertrieb diesen Test veröffentlicht. Jedenfalls: Ein derartiger Hinweis, der ruhig mal als Fingerzeig zugunsten der ob der exorbitanten Preise stöhnenden Audio-Gemeinde gesehen werden darf, ist mir bisher nur in einer Seite eines amerikanischen Online-HiFi-Testmagazins begegnet. Dort hatte sich der Tester tatsächlich erdreistet, die Verdreifachung (also eine wudersame Vermehrung des Objektwerts = "Mehrwert") des chinesischen Originalpreises beim amerik. Opera-Consonance-Importeur auch unter Einbeziehung von Transport-, Steuer- und Kundenservice-Kosten zu hinterfragen.

RedRose "Passion" eignet sich gut zum Vergleich, da hier zum Plagiat und zum "Original" Photos des Innenlebens existieren.
Um mögliche Urheberrechte nicht zu verletzen, möchte ich Euch bitten, sich doch mal selbst die Innenansicht des Originals unter
http://www.h-e-a-r.de/download/files/SD%20203%20Red%20Rose.1.pdf
auf Seite 5 des .pdf aufzurufen und es mit dem Photo des chinesichen Herstellers zu vergleichen.

Leider habe ich den Trick nicht verstanden, wie man hier ein Bild hochlädt. Wen´s interessiert, der bekommt es von mir per mail.

Dieses Photo habe ich gedreht und gespiegelt, um es mit der Image-HiFi-Perspektivansicht besser vergleichen zu können.
Es ist zwar trotzdem noch seitenverkehrt, aber das, was man sehen will, sieht man.
GROßES RÄTSEL: wo liegen also die feinen Unterschiede?

Zum RedRose Verstärker-Spitzenmodell existiert im Web (angeblich) auch eine Originalansicht des Innenlebens.

http://www.kasaudio.cz/html/redrose/redroseaffirmat.html

Dagegen ist eine "erhellende" Innenansicht des Zwillings auf der chin. Herstellerseite einsehbar!

(Anmerkung: sogar die Röhrenverstärker der "Ersten Frankfurter Röhrenmanufaktur" habe ich auch schon auf einer koreanischen Website entdeckt; der Hersteller behauptet dort sogar, daß er über den Export seiner Werke nach "Germany, USA etc." stolz sei.. - zum 1/3 Preis versteht sich)
moresound
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Mrz 2004, 23:40
Hallo zusammen,

ich kann jetzt das Geheimnis was Vincent und Sheng Ya angeht aufdecken. Ich war vorige Woche selbst in China um dies herauszufinden.
Zum einen: Gibt es in China auch Vincent?
Ja!!!!, diese Geräte kosten dort in etwa 30% mehr als die Sachen von Sheng Ya. Diese werden aber von den Chinesen aus gutem Grund nicht gekauft. Der Verkäufer sagte mir, dass zwei Bauteile anders sind. Was wird das wohl sein? Die Röhren natürlich. Der Sheng Ya entwickelt einfach die schöneren Klangfarben. Der deutsche Vertrieb wollte anscheinend die Messwerte verschönern, unabhängig davon was nachher herauskommt. Die Meinung von meinem Kollegen aus China konnte ich mit eigenen Ohren bestätigen. Ansonsten sind die Geräte bis auf einen doppelt isolierten Trafo mit Erdungsschalter baugleich. Diese Erdung muss man ohnehin ausschalten um Brummschleifen mit Antennenmasse, etc. zu vermeiden.

Jetzt zum unangenehmen Teil. Was die Preispolitik der Importeure angeht kann ich die Erfahrungen von sonique32 nur bestätigen. Die Hybridkombi: SA-T1 + 2 x SP-T100 wurde mir zusammen mit dem CDS6 für umgerechnet 1100 Euro !!!!!!!!!!!! angeboten. Der Preis ist selbstverständlich mit Garantie in China. Es handelte sich um das Vincentmodell mit Vincent Schriftzug.
Ich denke nicht, dass der deutsche Vertrieb großartig daran interressiert ist, mit deutscher Technik den Geräten zu klanglichen Glanzleistungen zu verhelfen sondern nur zu preislichen Höchstleistungen. Ich finde dies dem deutschen High End Kunden gegenüber einfach unfair.

Den 5-fachen Preis wären die Geräte auch mit vergoldeter Frontplatte nicht wert. Es gibt nämlich weitaus bessere Verstärker, CD-Player, etc. in China wie z.B. den Korsun oder den Classic.

Danke an alle, die mir geholfen haben dies herauszufinden.
christarus
Neuling
#20 erstellt: 03. Mai 2004, 13:07
Hallo in Deutschland,

ich wohne jetzt ca. 6 Monate in Shanghai und habe mich auch mit dem Thema Vincent vs. Sheng ya befaßt. Ich habe einen befreundeten HIFI Händler, der Sheng ya führt und zu Vorführzwecken für mich Vincent besorgt hat.

Ich habe mich für Sheng ya endschieden, weil der Preis 40% niedriger war. Die Geräte sind identisch, angeblich sollen sogar in der Exportversion (Vincent) "Bremsen" wegen der EU Rechlinien sein. Ich hatte auch das Gefüll, daß Vincent weniger Spritzigkeit hat.

Korsum ist auch sehr gut und günstig. Es gibt auch geniale Boxen hier, ein Tipp von mir Aurum Cantus !! Gibt es auch in USA unter Red Rose !!

Falls Ihr Fragen habt, oder auch in Shanghai wohnt und unserem Audiophilenclub hier beiwohnen möchtet, bitte melden unter: christarus@gmx.de

Schöne Grüße,

Christoph
tpoint
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 03. Mai 2004, 15:28
Hi Chris,

wohne zwar nicht in Shanghai und kann somit leider nicht diesem Hifi-Club beitreten, wollte Dir aber nur kurz mitteilen, dass Du meine Vermutung bzgl. Shengya/Vincent Produkten vollkommen bestätigst.

Habe lange Zeit darüber nachdegacht, wo bei einem Import aus China das Problem liegen könnte oder was an der Sache generell "stinkt"! Die Angelegenheit ist aus meiner Sicht sehr unproblematisch und im Prinzip ganz einfach: "Das ist die Globalisierung des Hifi-Markts". Es gilt als sicher, dass seit Jahr und Tag viele Elektronikprodukte in China (früher in Taiwan und Hongkong) hergestellt werden, nur das der Verbraucher vor dem Zeitalter des Internets keine Chance hatte an Informationen heranzukommen; geschweige denn über die Option eines Direktimports nachzudenken.

So, haben sich die Hifi-Zwischenhändler, wie auch viele andere Importeure sämtlicher Branchen (Maschinenbau, Textilindustrie, etc.) wahrhaftig eine "goldene Nase" verdient; ok, gebe zu, unser Wohlstand in Mitteleuropa und den USA hängt wesentlich von diesem Zustand ab; aber so kann es auch nicht mehr weitergehen. Kann diesbezüglich nur das Buch von "Naomi Klein - No Logo" empfehlen.

Die Sache funktionierte bis zu dem Zeitpunkt, wo der Verbraucher auf diese Schieflage aufmerksam gemacht worden ist, und gleichzeitig kaufmännisch äußerst geschickte Chinesen auf die Idee kamen, die oftmals identischen heimischen Produkte direkt nach Europa oder die USA auf Anfrage über das Internet zuverschicken. PayPal, Kreditkarten, DHL und TNT machen's möglich. Aus meiner Sicht, ist das eine kleine Revolution, welche aber wohl nicht mehr zu stoppen ist. Die hiesigen Anbieter von Hifi-Produkten sollten sich etwas überlegen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Trotzdem, glaube ich, es ist bereits zu spät!

Ich wünsche Dir viel Spass mit den Shengya Produkten!
Torsten


[Beitrag von tpoint am 03. Mai 2004, 15:54 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 03. Mai 2004, 15:36

Sie Sache funktionierte bis zu dem Zeitpunkt, wo der Verbraucher auf diese Schieflage aufmerksam gemacht worden ist, und gleichzeitig kaufmännisch äußerst geschickte Chinesen auf die Idee kamen, die oftmals identischen heimischen Produkte direkt nach Europa oder die USA auf Anfrage über das Internet zuverschicken. PayPal, Kreditkarten, DHL und TNT machen's möglich. Aus meiner Sicht, ist das eine kleine Revolution, welche aber wohl nicht mehr zu stoppen ist.


Mit dem *klitzkleinen* Unterschied, dass Du beim Direktimport keinerlei Service, keinen Ansprechpartner und schon gar keine 24 Monate Garantie hast.

Siehe am Thread zum Korsun (verzogenes Gehäuse), dass der Direktimport eben doch seine Risiken hat.

Gruß, Thomas
tpoint
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Mai 2004, 15:57
Kenne die threads sehr gut, danke.

Aber, dafür bezahlst Du auch den Bruchteil des hiesigen Preises! Der Verbraucher ist mündig genug, um diese Entscheidung für sich zu treffen. Er weiss in den "Geiz-ist-Geil-Zeiten" ganz genau, worauf er sich einlässt.

Nix für ungut,
Torsten


[Beitrag von tpoint am 03. Mai 2004, 16:07 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 04. Mai 2004, 08:24
Was RRM macht ist natürlich eine Unverschämtheit. Das 7x des Preises ist nicht gerechtfertigt. Aber das 3x wäre ganz normal, und OK. Garantie- und Serviceleistungen wiegen schwer im Verkauf, von anderen Kosten ganz zu schweigen. Was am Ende von dem "Gewinn" übrigebleibt, davon wissen nämlich diue wenigsten Geiz-ist-geil-Jünger etwas.

Und mündig kann man die nun wirklich nicht nennen. Eigentlich sollte beim Kauf einer Magnat Mini-Anlage bei Saturn einem das Wahlrecht entzogen werden.

Nix für ungut.

Gruß, Thomas
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