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Dynaudio Excite X36: Welchen Vollverstärker?

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Autor
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ux0
Neuling
#1 erstellt: 10. Jun 2009, 13:04
Hallo,

ich betreibe 2 Dynaudio Excite X36 an einem NAD C 355 Verstärker. In dieser Kombination werden Bässe wunderbar klar, aber sehr zurückhalten gezeichnet. Rockmusik wie Dire Straits oder Pink Floyd lassen das gewisse Etwas vermissen, daß ich als Baßfundament bezeichnen würde. Damit ist kein Dauerwummern gemeint. Eher ein ganz leichtes vorsichtiges Hervortreten der Bässe aus ihrem derzeitigen scheuen Hintergrund.

Verbunden sind die Boxen mit einem vom Händler empfohlenen baßfreudigen Kabel.

Vor den Dynaudio hatte ich B&W 683 (daheim) getestet. Bei denen stimmte der Baß, dafür waren die Mitten übertrieben.

Könnt Ihr mir aufgrund dieser Bezeichnung einen Tip für einen passenderen Verstärker geben? Er sollte nach Möglichkeit in der selben Preisklasse spielen, wie der NAD.

Danke für jeden Hinweis!
jurgen54
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Jun 2009, 13:16
Hallo ux0,

ich glaube nicht das ein anderer Verstärker Dich retten wird. Passende Lautsprecher sollten Dir schon eher helfen, oder Veränderungen an der Raumakustik.
Grüße Jürgen
baerchen.aus.hl
Inventar
#3 erstellt: 10. Jun 2009, 13:43
Hallo,



ux0 schrieb:

Verbunden sind die Boxen mit einem vom Händler empfohlenen baßfreudigen Kabel.


Solche Kabel gibt es nicht...reine Geldschneiderei

Mit einem anderem Verstärker wirst Du nicht unbedingt den gewünschten erfolg haben, denn der NAD "schiebt" untenrum eigentlich recht kräftig.

Ich würde zunächst mit der Boxenaufstellung experementieren. Z.B. die Boxen weiter an die Wand schieben...

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 10. Jun 2009, 13:44 bearbeitet]
UweM
Moderator
#4 erstellt: 10. Jun 2009, 13:56
Hallo,

wie bereits gesagt: Andere Kabel oder (in diesem Fall) anderer Verstärker bringen nichts. Die Boxen sollten an sich schon bassstark genug sein.

Lässt sich der Bassmangel mit den Klangreglern des Verstärkers ausgleichen? Wenn ja: mach´s doch einfach!

Ansonsten ist es ein guter Tipp, mit der Aufstellung von Lautsprechern und Hörplatz zu experimentieren: Boxen näher an die Wand oder zu den Raumecken hin, Hörplatz weg aus der Raummitte etc.

Kannst du mehr zur derzeitigen Aufstellung erzählen und zum Raum an sich (Rigipswände?)

Grüße,
Uwe

P.S. was ist denn das eigentlich für ein Kabel, welches als "bassstark" verkauft wurde? Wenn es nichts gebracht hat aber teuer gewesen sein sollte, bring es zum Händler zurück wegen untauglicher Beratung und lass dir dein Geld wieder geben.
ux0
Neuling
#5 erstellt: 10. Jun 2009, 14:30
Die Boxen stehen ungefähr mittig an der Längsseite eines 5,50m x 3,50m Raumes. Die Wand hatte früher 2 Wohnungen voneinander getrennt und ist mindestens 2 Ziegelreihen breit. Raumhöhe ist 3,50m. Altbau mit Dielenfußboden. Doppelflüglige (luftige) Fenster links inkl. Vorhängen, ebenso luftige Tür rechts.

Links neben dem linken Lautsprecher steht ein 2m hohes Regal. Links daneben ein 90cm hohes Regal, das fast 2m breit ist. Daran schließt sich der rechte Lautsprecher an. Der Hörplatz ist ca. 3m von der Lautsprecherwand entfernt.

Die Boxen stehen momentan auf Spikes + Unterlegscheiben. Eine Granitplatte o.ä. geeignete Unterlage werde ich mir noch beschaffen. (Was ist da geeignet? Tut es eine Granitplatte vom Steinmetz?)

Heranschieben an die Wand hat den Baßeindruck geringfügig verstärkt. Allerdings zu Lasten der Klarheit, finde ich. Genauso auch das Aufdrehen des Baßreglers.

Aus wohnungsgestalterischer Sicht ist die längere Wand für die Aufstellung optimal. Eine der kurzen Seiten bedeutet Umgestalten. Aber wenn es dem Klang zu größeren Tiefflügen verhilft, soll es wohl so sein..

Das Kabel habe ich kostenlos dazubekommen, den Namen schaue ich heute daheim nach.
UweM
Moderator
#6 erstellt: 10. Jun 2009, 14:42
Hallo,

ja, die richtige Aufstellung zu finden ist ein Kreuz. Auf den ersten Blick hast du nichts falsch gemacht.

Da der Raum exakt so breit wie hoch ist, können sich stehende Wellen so überlagern, dass es zu starken Überhöhungen und auch Auslöschungen im Frequenzgang kommt. Das kann u.U. zum Eindruck das Bassmangels führen. Das gleiche Problem hatte ich auch, als ich in einen kleineren Raum gezogen bin, wegen der großen Boxen mit zu viel Bass gerechnet hatte und dann überrascht feststellen musste, dass es am Hörplatz am Bass fehlte.

Geh doch mal, während Musik läuft, im Raum herum und hör dir an, wie sieh die Basswiedergabe dabei ändert. Da wo es ausgewogen klingt ist evtl. ein guter Hörplatz und die Boxen wüssen entsprechend wandern.

Was versprichst du dir von der Granitplatte (die vom Steinmetz tuts natürlich auch)?

Grüße,

uwe
ux0
Neuling
#7 erstellt: 10. Jun 2009, 15:02
Die Steinplatte soll den Lautsprecher vom sicherlich gut schwingenden Dielenboden abkoppeln. Vermutlich wird Stein allein dazu nicht ausreichen. Zum anderen will ich mir das Umstellen vereinfachen.
lorric
Inventar
#8 erstellt: 10. Jun 2009, 17:33

ux0 schrieb:

Heranschieben an die Wand hat den Baßeindruck geringfügig verstärkt. Allerdings zu Lasten der Klarheit, finde ich. Genauso auch das Aufdrehen des Baßreglers.


Hi,

hast Du auch mit den Schaumstoff-Dämpfern experimentiert und mit der Einwinkelung der Boxen zum Hörplatz?

Gruß
lorric
ux0
Neuling
#9 erstellt: 11. Jun 2009, 08:25
Habe gestern weiter experimentiert, indem ich die Lautsprecher ca. 1,5m vor den Fenstern aufgestellt habe. Sie stehen also vor der kürzeren Wand und strahlen parallel zur längeren Wand. Das hat die Baßwiedergabe nicht bedeutsam verbessert, aber der Gesamteindruck ist deutlich transparenter und brillianter geworden. Ich konnte mich jedenfalls nur schwer von der Musik lösen und das ist ein gutes Zeichen, denke ich.

Möglicherweise stelle ich einfach einen Subwoofer dazu, wenn sich durch Verändern der Aufstellung kein kräftiger Baß produzieren läßt. Je nach Musik (und Hörer) wird der Subwoofer dazugeschaltet oder bleibt aus.

Die Dynaudio will ich zumindest nicht mehr hergeben

@lorric: Die Schaumstoff-Dämpfer habe ich nicht eingesetzt, das würde den Baß doch verringern. Oder kann es auch zu einem gegensätzlichen Effekt führen? Einwinkeln zum Hörplatz hin habe ich probiert, da wurde nur die Bühne kleiner.


[Beitrag von ux0 am 11. Jun 2009, 08:36 bearbeitet]
lorric
Inventar
#10 erstellt: 11. Jun 2009, 10:26

ux0 schrieb:

@lorric: Die Schaumstoff-Dämpfer habe ich nicht eingesetzt, das würde den Baß doch verringern. Oder kann es auch zu einem gegensätzlichen Effekt führen? Einwinkeln zum Hörplatz hin habe ich probiert, da wurde nur die Bühne kleiner.


Hi,

bei wandnaher Aufstellung wird der Bass damit zumindest präziser, kontrollierter. Hatte meine Elacs eine zeitlang ca. 30 cm vor einer Wand stehen. Mit dem geteilten Elac-Dämpfer (Außenring und Propfen) wurde das Ergebnis merklich besser.

Das "zurückhaltend" in deinem Eröffnungsthread kann auch bedeuten, dass der Bass sich auslöscht. Ähnlich im Surroundsetup mit Subwoofer wenn man die Front-LS auf "Large" stellt.

War nur so eine Idee, wegen "wandnah".

Nicht gleich hauen, aber die Kabel sind korrekt angeschlossen, also nicht verpolt?

Die Frage nach einem anderen Verstärker kann ich mit Arcam A90 beantworten weil ich den selber habe. Aber ich denke Arcam generell käme Deinen Hörvorstellungen entgegen.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 11. Jun 2009, 10:27 bearbeitet]
UweM
Moderator
#11 erstellt: 11. Jun 2009, 14:42
Hallo,

die Schaumstoffdämpfer wie z.B. Basotect müssen schon sehr, sehr dick sein, um im Bass wirksam zu werden. Die üblichen Platten von 5-10cm Dicke wirken nur im Mittel- und Hochtonbereich.

Grüße,

Uwe
lorric
Inventar
#12 erstellt: 11. Jun 2009, 17:32

UweM schrieb:
Hallo,

die Schaumstoffdämpfer wie z.B. Basotect müssen schon sehr, sehr dick sein, um im Bass wirksam zu werden. Die üblichen Platten von 5-10cm Dicke wirken nur im Mittel- und Hochtonbereich.

Grüße,

Uwe


Auch hallo,

wir sprechen hier über die für den LS mitgelieferten Dämpfer für die Bassreflexöffnungen

Gruß
lorric
UweM
Moderator
#13 erstellt: 12. Jun 2009, 22:30
Oh sorry, das war mir entgangen.

Grüße,

Uwe
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