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Verstehe die Welt nicht mehr!SONY TA FE 530 R(NP.399DM) vs. 1500€-Boliden,genau so gut?

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ssabchris
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Mrz 2010, 11:43
Hallo,
vielleicht kann jemand von euch bei mir mal Licht ins Dunkel bringen.
ich habe einen SONY TA FE 530 R Verstärker, den ich etwa 2001 bei Promarkt für 399 DM gekauft habe.
daran hängt ein SONY CDP XE 270 CD-Player.also alles kein Highend,definitiv.
dann irgendwann sind dazu noch ein paar Canton ergo RC-L´s
dazu gekommen.dabei ist eine Controleinheit die man per Main in-Pre out einschleift.hat6 der SONY natürlich nicht,also nur zwischen CD-Player und Verstärker eingeschliffen.
so,einige Zeit ist wieder vergangen und da dachte ich mir ich gönne mir jetzt mal eine richtig schöne Hochwertige Anlage.
Da ich der Ansicht bin, dass die Canton Ergo RC-L schon recht hochwertig sollte die bleiben,also musste als erstes ein neuer Verstärker her.
hatte zuerst einen Denon PMA 1500AE da.
angeschlossen und dachte ich kriege einen Infarkt.
da war kein Bass drin,nix!!!Der Sony klang als wäre er Zehn mal so dick,viel bassiger.naja,der Denon kam weg und ich holte einen Cambridge Audio Azur A 840 V2.
da war vergleich im Klang wieder so minimal,nur einen Tick klarer als der Sony.Komisch dachte ich,also kam auch der Cambidge weg,
dann hatte ich einen NAD C 326 Bee,der hat echt besser geklungen und Bass technisch war es schon überzeugender.
Dazu muss ich sagen,dass ich Berufsmusiker bin und im Sinfonieorchester Kontrabass spiele und Zuahuse hauptsächlich Klasik und Jazz höre.
war wegen dem c 326 bee aber nicht sicher und probierte einen C 355 Bee aus,der war vielleicht noch einen Tick besser.aber ich dachte mir ich möchte irgendwas ganz besonderes vom Klang.
also,letzter Vergleich DENON PMA 2000 AE.
Riesiges Teil,wahnsinn was für ABmessungen und was für ein Preis!!!!Naja,über Ebay für 820 Euro bekommen.
und auch hier wieder ein Ergebniss, dass mich sehr verwundert kaum ein Unterschied zu dem kleinen billigen SONY!!!
also ich weiss nicht mehr,irgendwie ist das für mich nicht logisch.ein Verstärker für 400 DM genauso so gut wie einer für 1600 EURO!?das kann doch nicht sein!bin immer noch auf der Suche,
bin über jede Anregung und Tipps dankbar!
gruss,
Chris
Alex-Hawk
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2010, 11:55
Hallo

Die entscheidenden Faktoren für den Klang sind wohl die Lautsprecher und der Raum.

Ich persönlich finde einen Denon PMA-2000AE einfach oversized für die Canton Ergo RC-L.

Ich kenne die Lautsprecher nicht aus eigener Erfahrung. Mir gehts einfach um die Aufteilung des Budgets. Nach meiner Meinung sollte der Löwenanteil investiert werden in für den Raum passende Lautsprecher.

Beim Verstärker- und CD-Player-Klang bin ich einfach Skeptiker. Da tut sich wohl nicht mehr wirklich viel ab einer gewissen Qualitätsstufe. Das ist aber natürlich ein häufiges Streitthema. Da hat wohl jeder seinen eigenen Standpunkt.

McBride
Stammgast
#3 erstellt: 20. Mrz 2010, 12:17
...naja Verstärkerklang, wenn ich sowas schon höre!
Die teuren Verstärker mögen in Nuancen besser klingen, sind laststabiler, pegelfester, hochwertiger verarbeitet, aber mehr als verstärken können die schliesslich auch nicht.
Bei normaler Lautstärke wirst du keinen riesen Unterschied hören. Der Sony ist kein Highend aber auch kein Schrott.
Hatte auch schon Technics/Nad/Onkyo/Yamaha...AVR oder StereoAmp, ich könnte die Geräte klanglich nicht erkennen!
Man hat immer ne gewisse Erwartungshaltung, kauft sich ein teures Gerät und ist dann enttäuscht.
Sei kritisch bei der Auswahl der LS und deren Aufstellung, beachte Akustik des Raumes, da wirst du größere Unterschiede hören.
hifijan
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Aug 2010, 10:52
[SONY!!!
also ich weiss nicht mehr,irgendwie ist das für mich nicht logisch.ein Verstärker für 400 DM genauso so gut wie einer für 1600 EURO!?das kann doch nicht sein!bin immer noch auf der Suche,
bin über jede Anregung und Tipps dankbar!
gruss,
Chris [/quote]





Hallo Chris,

ich kann von ähnlichen, überraschenden Erfahrungen berichten.
Grundsätzlich haben natürlich die aufwändigeren (und damit teureren) Konstruktionen ein plus an Kraft, Kontrolle und Klangpotential.
ABER... das gewünschte, zur Raumakustik und dem persönlichen Geschmack passende Ergebnis hängt (ab einem gewissen Mindestniveau der Komponenten) stets von deren Zusammenspiel ab!
Und da kann man zuweilen faustdicke Überraschungen erleben!

Ich bin/war in den letzten Monaten auf der Suche nach einem idealen, bzw. noch anders klingenden Spielpartner für meine Quadral Platinum Ultra 9.
Die Box ist recht wattgenügsam (91dB Wirkungsgrad) und reagiert sehr fein auf die Elektronik (hört auch meine Frau, die ist kein HIFI-Fan, aber Musikerin).
Meine fette, etwas ältere NAD/Rotel Endkombi brachte wirklich mächtig Schmackes und "große" Stimmen mit viel Schub ohne jede Agressivität ins Spiel - Prima.
Aber eigentlich wollte ich die Feinauflösungs-Qualitäten der Ultras noch weiter ausreizen.

Habe dann sehr verschiedene Verstärker an ihr gehört (auch vor dem Kauf bereits alles "gängige" aktuelle von Yamaha über Denon, NAD, Pioneer. Am besten gefielen mir von den Transistoren mit die Marantz. Hatte sogar einen PM15 S1 bei mir zu Hause.
Dann begann meine Röhren-Odyssee. Diverse Röhrenamps machten sich mehr oder weniger gut, auf jeden Fall stets mit interessanten Glanzpunkten in Bezug auf Auflösung und Luftigkeit. Röhren können wirklich "verzaubern"!

Allerding fehlte mir bis dato bei allen Röhren die Schwärze in der Raumabbildung, der Raum wirkte zuweilen künstlich "endlos" bzw. undefiniert, besonders im Tief-Mittelton-Bereich. (siehe auch meinen Kopfhörer-Thread mit dem AKG701).
Ich hatte also eigentlich das Experiment schon aufgegeben und sagte mir: Belasse es bei Deiner guten alten Vor-/Endkombi, Du tauschst nur irgeindein "Manko" (= natürlich Jammern auf hohem Nivau!!!) gegen ein anderes.

Dann stellte ich einfach mal meinen alten Schlafzimmer-Amp aus den frühen 90ern ins Wohnzimmer: Ein unscheinbarer Harman-Kardon HK610, der mir abends noch etwas Kopfhörer-Musik von dem Einschlafen verschafft.
Sein Klang z.B. an meinen Vorgänger-Boxen Jamo D590 war einfach zu schwachbrüstig im Vergleich zum Rotel-Boliden.

ABER JETZT: Ich dachte, ich spinn!
Der kleine, nicht sehr wattstarke Schönklinger zauberte einen feinen Swing samt einer fast röhrenähnlichen, aber gut konturierten Raumtiefe aus den Quadrals, dass ich es gar nicht glauben konnte.
Und das Beste: Der Bass ist nun ebenso fein und diffenziert, kommt aber an den entscheidenden Stellen mit schön viel Punch und Farbe, ohne den Raum zum Dröhnen zu bringen - das macht richtig Spaß!!!

Schlau, wie ich bin bestell ich mir natürlich einen Top-Amp aus dieser alten Serie (HK 980) und freu mich auf eine weitere Klangsteigerung.
Und? Pfiffkaas, wie wir in Bayern sagen: Der Amp war so schnell wieder im Karton, wie ich ihn rausgeholt hatte.
Der Bass war zwar (mords-)mächtig, o.k.
Aber das ganze Feeling, das Timing wurde von dieser Übermacht erschlagen, auch im Stimmbereich etc.
Fazit: Der große konnte (an der Ultra 9) "vor Kraft gar nicht richtig laufen" - das konnte ich mir sparen.

Jetzt sitz ich - immer noch verwundert, aber sehr zufrieden - vor einem 110,- Euro-Oldie-Klassiker und lerne daraus:

Weniger kann durchaus mehr sein - es kommt einfach auf die Kombination an.

Und genau DAS macht unser Hobby so spannend!!!

Viel Spaß noch beim Experimentieren!
Alex
hifijan
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Aug 2010, 11:25
...Schlau, wie ich bin bestell ich mir natürlich einen Top-Amp aus dieser alten Serie (HK 980) und freu mich auf eine weitere Klangsteigerung....


SORRY, kleiner Flüchtigkeitsfehler:
Sollte natürlich HK 680 heissen (nicht 980, das ist ja ein aktuelles Modell, allerdings mit schrecklich viel Plastik...)
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 07. Aug 2010, 18:20
Moin,

aber du hast doch eine klangliche Steigerung erreicht, und zwar mit den NAD Verstärkern.

Ich würde die logische Konsequenz ziehen und mir wieder einen NAD C-355BEE oder C-326BEE besorgen.

Ich bestitze mehrere Verstärker, in Betrieb sind bei mir aber nur noch die von NAD.

Gruß
Haakon
Darkgrey
Stammgast
#7 erstellt: 07. Aug 2010, 18:43
Ich bin vielen Hörtests ohnehin der Meinung, daß die älteren Stereoverstärker aus der Zeit vor ca. 1995 fast jeden aktuellen Verstärker locker schlagen.

Die neueren Modelle von einigen Ausnahmen abgesehen klingen alle nicht mehr so gut.

Und die älteren Modelle kommen mit den meisten Boxen auch besser zurecht, es ist hier einfacher eine passende Kette aufzubauen.

Um heute wirklich gute Verstärker zu bekommen, muß man 2500 Euro aufwärts zahlen oder man hört wirklich nur selten wirkliche Unterschiede.

Eine Rolle spielt wohl aber auch der schlecht produzierte Einheitsbrei aus den Musikstudios.


[Beitrag von Darkgrey am 07. Aug 2010, 18:46 bearbeitet]
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