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Verstärker oder Receiver Empfehlung für B&W 684er gesucht

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meikel73
Neuling
#1 erstellt: 15. Jun 2010, 06:08
Hallo,

da meine 15 Jahre alte AKAI-Kompaktanlage den Geist aufgibt, musste was Neues her. Nach einigen Probehörsessions ist es nun ein Paar B&W 684er und ein Yamaha RX 797 geworden. Aber so ganz glücklich bin ich noch nicht, deshalb meine Frage und die Bereitschaft, ggf. auch noch 500€ draufzulegen, wenn es sein muss. Aber von vorn...

...meine Hörgewohnheiten: 30% Film, aber mtl. nur etwa 1 Sci-Fi- oder Action-Film, sonst Komödie, Drama, Animation. 70% Musik in gehobener Zimmerlautstärke, rockigeres Spektrum, dazu Klavier, Pop und FahrstuhlJazz (mit ausdrucksstarken Stimmen). Und auch mal Kindermusik und viel Radio als Hintergrundgedudel. Der Raum ist "herausfordernd" mit ca. 35qm (6,5m*5,5m), Parkett, großer Glasfront, ohne Gardinen, ohne Teppich.

Deshalb hat uns nach einigen Probehörsitzungen die B&W 684er zugesagt. Klangen in allen Läden für mich ggü. vielen anderen (Canton, KEF, Elac, Magnat, HECO) angenehmer, wärmer und sollten eigtl. gut zum Raum passen.
Aber nun zu Hause fehlt mir irgendwie der Bass. Die Mitten und speziell die Höhen empfinde ich als angenehm, das scheint tatsächlich gut zu passen aber untenrum fehlts irgendwie. Deshalb die Frage nach einem passenden Verstärker/Receiver?
Gibt’s hier ggf. besondere Empfehlungen speziell für diese Boxen? Yamaha soll ja eher analytisch und weniger „spassig/bassig“ ausgelegt sein. Ggf. liegt mein Problem ja daran? Was haltet ihr dagegen von Marantz? Denon? Bringt das signifikante Unterschiede?

Die Alternative wäre ein Sub. Bin mir allerdings nicht sicher was mir bei der o.g. Hör- und Wohnsituation tatsächlich mehr bringt.

Danke für Eure Tipps.

Michael

BTW: man hatte mich immer direkt auf Stereo festgelegt, wg. o.g. Hörgewohnheiten. Aber was wäre von AV-Receivern, wie Marantz SR5004 oder Yamaha 765 aufwärts zu halten? Kann man den Unterschied zwischen AV im Pure Direct und reinem Stereo-Receiver bei meinen Hörgewohnheiten wirklich hören?
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 15. Jun 2010, 07:17
Wenn es bei sTereo bleiben soll, dann würde ich keinen AVR kaufen.

Der Raum mit 35qm ist schon recht groß und Fensterfronten schlucken auch Bass. Daher sehe ich das eher zweifelhaft, ob ein neuer Verstärker hier Abhilfe schaffen kann.

Im Grunde musst du das selbst herausfinden, indem du mal einen Sub UND einen anderen Verstärker kaufst und dann mal testest.
Verstärkervorschlag
Subwoofervorschlag
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Jun 2010, 08:56
Moin

Die Vorschläge von Eminenz zeigen schon in die richtige Richtung um Dein "Problem" zun lösen...

Mit dem Tausch des Verstärkers wirst Du mit Sicherheit keinen abgrundtiefen Bass aus den Lsp. bekommen.
Dafür sind nun mal die Boxen selbst, der Raum mit seiner Akustik und die Aufstellung zuständig, der Amp weniger.
Mit dem Yamaha hättest Du allerdings den Vorteil der regelbaren Loudness, eventl. reicht Dir diese Option.

Ein zusätzlicher Subwoofer wäre natürlich auch eine Möglichkeit, das mag aber nicht jeder bei Stereoanwendungen.
Außerdem stellt sich nur eine Zufriedenheit ein, wenn der Sub perfekt integriert werden kann, nicht immer ganz einfach.

Wenn das alles nicht den gewünschten Erfolg bringt, bleibt nur noch der Tausch der vorhanden Lautsprecher.

Saludos
Glenn
lorric
Inventar
#4 erstellt: 15. Jun 2010, 09:45
Hi,

das Problem hatte ich auch. Stereo per AVR funktioniert in dem Preissegment imo nicht wirklich gut. Auch das S-Direct am Marantz kann nicht überzeugen. Insgesamt ist die Musikwiedergabe (im Vergleich zu reinem Stereo) hier eher flach, mit wenig Bass. Da brachte ein alter AKAI AM35 schon eine deutliche Verbesserung. Habe Fliesen, auch keinen Teppich, aber leichte Gardinen. bzw Plissee-Anlage in der Glasfront. Das hilft auch schon weiter.

Yamaha ist tatsächlich etwas heller ausgelegt. Bietet zwar diverse Möglichkeiten Bass nachzuregeln, aber auch für meinen Geschmack fehlt nach unten hin einfach etwas.

Meine Lösung zur Stereo war Arcam, vor allem weil ich den problemlos ins 5.1 Setup integrieren konnte. Das muss für Dich nicht funktionieren, aber vielleicht wäre die Richtung "englischer Verstärker" schon mal nicht schlecht:

Cambridge Audio
Arcam
Creek
Music Hall usw.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 15. Jun 2010, 12:32 bearbeitet]
meikel73
Neuling
#5 erstellt: 15. Jun 2010, 20:17
Danke für Eure Antworten. Ein paar Fragen haben sich aber noch ergeben.

@lorric: deine Aussage
Stereo per AVR funktioniert in dem Preissegment imo nicht wirklich gut.
wirft natürlich die Frage auf, ab welchem Preis ca. aus deiner Sicht Stereo auch bei einem AVR halbwegs klingt. Wären da ein Yamaha 2065 oder ein Marantz 6004 schon eher was oder müsste es was größeres sein?

@eminenz: deine Verstärkerempfehlung hatte ich auch schon im Auge, auch weil er mir optisch zugesagt hat. (ich weiß, nicht das beste Argument). Aber bringt ein reiner Verstärker ggü. einem Receiver wirklich so viel mehr? Und wenn ja, warum? Das ist mir noch nicht ganz klar.

War heute aus Spass auch mal im MM und hab dort meine Frage gestellt. Der Verkäufer meinte, der Yamaha 797 hätte nicht genug Reserven für die B&W Boxen und wollte mir einen Harman Kardon (3490?) verkaufen. Hat er recht? Nominell sieht der Yamaha ggü. dem HK doch ganz gut aus und selbst ein NAD C 315 hat bei meinen Hörsessions eigtl. keine schlechten Eindruck hinterlassen, so dass ich dachte, dass die Leistung nicht das vordringlichste Thema wäre. Lieg ich falsch?

Grüße - Michael
Eminenz
Inventar
#6 erstellt: 16. Jun 2010, 04:27
Ein Mehrkanalreceiver hat mind. 5 eigene Endstufen, manche sogar bis zu 9. Dazu noch Videoplatine, Lüfter, Wandlertechnik usw usf, da muss gespart werden, damit es sich der Kunde noch leisten kann.

Was ist im Vergleich im Vollverstärker drin? Endstufen, Wandler, Trafo und gut is Sprich du bekommst aus klanglicher Sicht mehr fürs Geld. Je höher die Preislage, desto mehr verschwimmt aber der Unterschied.
lorric
Inventar
#7 erstellt: 16. Jun 2010, 07:17
Hi,

wie Eminenz schon schreibt.

Mein Sohn hat hier z.B. einen alten, aber sehr hochwertigen Yamaha DSP-A2070 in Betrieb. 7 Kanalverstärker und klingt in meinen Ohren nicht schlechter als ein Yamaha A-S700 oder 1000 im Stereobetrieb.

Ab welchem Preis? Schwer zu sagen, aber ich meine sicher nicht irgendwo unter €600 - €700.

Gruß
lorric
meikel73
Neuling
#8 erstellt: 20. Jun 2010, 14:08
Falls es interessiert mal ein Zwischenbericht:

die Boxen werden inzwischen von Tag zu Tag besser. B&W schreibt zwar was von 15 Stunden Einspielzeit (die hatte ich nach 2 Tagen) aber erst jetzt nach einer Woche merke ich einen echten Unterschied. So langsam wirds mit dem Bass besser und das ist sicher nicht allein die Tatsache, dass ich mich dran gewöhnt habe.

War parallel auch nochmal ein wenig Probehören. Also Arcam hat schon was, stimmt. Aber selbst die Unterschiede zwischen Yamaha, Denon und NAD sind schon verblüffend. Denke das dauert noch etwas mit dem Elektronik-Kauf. Aber pauschal würd ich mal sagen, sofern es wirklich Surround werden sollte, müssen schon 1.000€ plus über den Ladentisch, um den jetzigen Yamaha ersetzen zu können.

@lorric - wie hast du deinen Arcam ins 5.1.-System integriert? Läuft der AVR dann als Vorstufe oder wie kann ich mir das vorstellen?

Grüße und danke
Michael
(der fürchtet, dass er da mal wieder ein FAss ohne Boden aufgetan hat ;-)
lorric
Inventar
#9 erstellt: 21. Jun 2010, 08:09

meikel73 schrieb:

@lorric - wie hast du deinen Arcam ins 5.1.-System integriert? Läuft der AVR dann als Vorstufe oder wie kann ich mir das vorstellen?

Grüße und danke
Michael
(der fürchtet, dass er da mal wieder ein FAss ohne Boden aufgetan hat ;-)


Moin,

schön, dass die B&W so viel Spaß machen. Glückwunsch.

Ja, der Marantz dient als Vorstufe. Über die Pre-Outs für die Front-LS wird der Marantz mit dem Arcam verbunden. Schalte ich den Arcam in den Processor-Mode, dann treibt der zwar die Front-LS weiterhin an; die Lautstärkeregelung aller LS erfolgt aber über den Marantz. Entsprechend greifen auch alle Surroundeinstellungen des Marantz. Und man muss keinen Umschalter und weitere Kabel verwenden.

Gruß
lorric
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