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thedesire
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jun 2011, 18:23
Hallo liebe Hifi-Freunde,

heute hatte ich eine Begegnung der dritten Art im audiophilen Sinne.

Ich möchte meine Anlage im Bi-Amping Betrieb betreiben.
Zum Einsatz sollen als Wandler ein Paar Sentry III kommen, betrieben mit
einem Paar Röhrenmonoblöcke für die Höhen und Mitten und die Monos
Denon POA 6600A für die Bässe.
Als Vorstufe dient ein McIntosh C32.

OK. Soweit so gut. Um sicher zu gehen ob allles so funktioniert habe ich drei sehr
noble "Fachhändler" angerufen (bei Allen war ich schon Kunde) und habe gefragt ob die
Konstellation bzw Verkabelung kompatibel ist.


Beim ersten Händler war man recht barsch.
"Die Sentry III ist doch von Heco und uralt. Sowas verkaufen wir hier garnicht.
Ich hab auch keine Zeit. Gucken sie im Internet nach oder rufen sie später nochmal an.
Ich muss wieder nach vorne." Klack.

Kein "Auf Wiederhören" oder so. OK, ein Telefonkabel hatten die schon einmal, aber
ich hatte wohl die Laufrichtung dieses Kabels nicht beachtet. Soweit ich weiss funtioniert
das Kabel aber. Beim Kauf stecke ich meine Kreditkarte in einen Schlitz und "Schwupps"
ist das Geld tranferiert. Das geht doch mit nem Telefonkabel, oder? Allerdings:
Will heissen:
Kunde mit Frage --> Verkäufer führt zu fehlerhaften Anschluss.

Der zweite Händler war da schon geschmeidiger:
"Ja, ich kenne die Geräte, aber das was sie da vorhaben ist technisch nicht machbar.
Sie können gerne mal bei uns reinschauen und sich was passendes aus unseren
Boxen aussuchen".
Ähhh, ich habe doch hier alles. Boxen, Endstufen, Kabel, ich hab sogar nen
Plaaaaattenspieler.
"Kommen sie einfach mal rein, wir finden da was. Auf widerhören".
Die Aufstellung funktioniert. Ich habe sie mehrfach gehört. Geil, gelle?
Will heissen: Kunde --> Kunde --> Kunde.

Der dritte Fachändler war dann schon ein Profi, der sich Zeit genommen hat mir die
elekrotechnischen Details und klangspezifischen Details genauer nahe zu bringen.
"Bi-amping. Ja das haben wir hier öfters. Wollen sie das selbst machen?"
Ja.
"Hmm, na gut. Das ist garnicht so schwer. Sie schliessen die Kabel an die Boxen und die
Verstärker an".
Und wenn ich da was falsch mache?
"Das hören sie dann. Der Klang wird anders. Aber falsch machen können sie da nix."

Heisst: Verkunde - verbunde - bundeVer - Käu. Fer.

Fazit: Ich werde wohl meinen ganzen Hifi-Müll auf den Sperrmüll stellen und mir was
anständiges kaufen. In einem der drei Fachgeschäfte. Selbstnatürlich.
Ich verstehe ja das Hifi-Händler ein Beruf ist der besondere Anforderungen stellt.
Ständige Bereitschaft, lebenswichtige Entscheidungen im Minutentakt, physikalische
Kenntnisse am Grenzbereich unseres Universums und nicht zuletzt Ohren. Egal ob
man sie zum Musikhören benutzt oder einfach den Kunden zuhört.

Habt ihr änliche Erfahrungen?

Sicher amüsant.

Grüsse sendet

thedesire
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 30. Jun 2011, 18:34
Hornige Boxen wie die Sentry(ist nicht von Heco,sondern imho von Klipsch!)sollte man wohl eher nicht mit BiAmping quälen,nicht umsonst haben die einen hohen Wirkungsgrad!Davon abgesehen,das deine zwei Endstufen wohl kaum den selben Verstärkungsfaktor haben.Das klingt dann im besten Falle sehr merkwürdig
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 01. Jul 2011, 12:00

Jazzy schrieb:
Hornige Boxen wie die Sentry(ist nicht von Heco,sondern imho von Klipsch!)


weder - noch!
>> Elektro Voice!

Wohl in den 80ern noch keine Boxen gebaut, was?!?
QuixX
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 01. Jul 2011, 12:29

Jazzy schrieb:
Hornige Boxen wie die Sentry(ist nicht von Heco,sondern imho von Klipsch!)sollte man wohl eher nicht mit BiAmping quälen,nicht umsonst haben die einen hohen Wirkungsgrad!Davon abgesehen,das deine zwei Endstufen wohl kaum den selben Verstärkungsfaktor haben.Das klingt dann im besten Falle sehr merkwürdig ;)


Blödsinn. Noch bevor jemand das Wort Bi-Amping erfand hatten PA-Systeme schon cross-overs und tri-amping. Allerdings mit baugleichen Endstufen und mit "ohne Röhren". Dafür alles in Horn.
Ich würde die E-Voice einfach so lassen und einem Live-Musiker schenken. Brauchst Du eine Adresse?
QuixX
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Jul 2011, 13:38
Mein Tipp:

Hänge alles an die beiden Denon Monoblocks, verkaufe die Röhren. Röhren fügen der Übertragung etwas hinzu, dass beim Transistor als "Verschlechtern" gilt. Inbesondere ab 10% ihres Leistungsvermögens. Genau dafür halte ich eine Tretmine mit einer ECC83 vor. Das singt schön bei einem einzelnen Gitarrenton, ein ganzer Griff sackt manchmal schon in die Kakophonie ab.

Dein Lieblingsgitarrist versorgt Dich über die Denons weiterhin mit Röhrensound durch eine kristallklare Übertragungskette.
raindancer
Inventar
#6 erstellt: 01. Jul 2011, 17:10
[quote="Apalone"]
weder - noch!
>> Elektro Voice!
[/quote]

völlig falsch.

die kommen von Electro-Voice

Übrigens existiert die Firma noch, beschäftigt sich aber mit Beschallung von Großobjekten etc, nicht mehr mit home hifi.

aloa raindancer


[Beitrag von raindancer am 01. Jul 2011, 17:18 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#7 erstellt: 01. Jul 2011, 17:16

QuixX schrieb:


Hänge alles an die beiden Denon Monoblocks, verkaufe die Röhren.


auch falsch.

Verkaufe die Denons und häng alles an die Röhren. Die Sentry wurde mal daraufhin entwickelt, mit kleinen Verstärkerleistungen großen Klang und Pegel zu liefern.

An den TE:
Wenn du die Komponenten bei den angefragten Händlern gekauft hast, ist deren Verhalten nicht akzeptabel. Falls das aber Gebrauchtkäufe etc sind brauchst du dich nicht wundern, daß die die nicht supporten wollen.

aloa raindancer


[Beitrag von raindancer am 01. Jul 2011, 17:17 bearbeitet]
QuixX
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Jul 2011, 18:30

raindancer schrieb:

QuixX schrieb:


Hänge alles an die beiden Denon Monoblocks, verkaufe die Röhren.


auch falsch.

Verkaufe die Denons und häng alles an die Röhren. Die Sentry wurde mal daraufhin entwickelt, mit kleinen Verstärkerleistungen großen Klang und Pegel zu liefern.


Zufällig kenne ich EVs Lieblings-15"er. Das heisst, der verbrutzelt 250W sinus. Welche Röhre soll das ansteuern?

Das klingt schon bei 75% so, dass es auch ein Röhrenfan hören müsste. Und Peaks auf 75% sind bei 50W sinus und pulsigem Material immer dabei.

Mir zu schlecht. Fiel mir schon als Schüler auf, da klangen meine 75W Endstufenmodule viel klarer als der Röhrenmist im Rest der Wohnung. Sogar Mutti kam rein und sagte: "das ist so als stünde der Flügel im Zimmer".

Aber manche hören sogar schlechter als Mutti.
thedesire
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Jul 2011, 08:13
So,

hab alles verkauft.

Die ElectroVoice Boxen von Klipsch, die Heco Röhrentransitoren, die Sentry III Kabel und
auch meine McIntosh Mikrowellen und den Transrotor-Pizzawender. Endlich wieder Platz
im Wohnzimmer.
Hab bei den drei Händlern je ein prima Kofferradio gekauft. Und nachdem ich den Denon-Konzertflügel zersägt und dann einem Live-Musiker geschenkt habe kann jetzt wieder "hören wie Mutti".

Alles klar.

Ich hätte mir denken können das hier auch die Verkäufer aus den drei Fachgeschäften
zu finden sind.;-)

Also, nix für Ungut.

Danke für Eure Antworten.

Grüsse

thedesire
QuixX
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 02. Jul 2011, 08:25

thedesire schrieb:


Ich hätte mir denken können das hier auch die Verkäufer aus den drei Fachgeschäften
zu finden sind.;-)



Wieso? Ich empfahl doch nur, die Röhren zu verkaufen.
Bi-Amping mit so unterschiedlichen Endstufen ist schlecht.
Damit verdirbst Du die Box.

Da kannst Du sie auch gleich verschenken.
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