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Standboxen bis 1200€ und komplizierte räumliche Gegebenheiten

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 18. Dez 2011, 16:44
Guten Tag,

ich habe vor mir 2 neue Standboxen zu kaufen.
Momentan habe ich zwei Magnat Altea 5 welche ich klanglich einfach nicht optimal finde. Betrieben wird das ganze mit einem Pioneer VSX-1020 und zwei Canton CD 10 im 4Stereo Modus.

Anders ist es bei mir Einrichtungstechnisch nicht möglich.

Zimmer


Rot: Standboxen
Grün: Canton CD10 Satelliten

Hatte in meinem Zimmer mal von nen Kumpel die GLE 490 getestet. Aber auf einmal war vom Bass keine spur. Liegt das daran das die GLEs das Bassreflexrohr an der Front haben was in meinem Zimmer nicht optimal ist?
86bibo
Inventar
#2 erstellt: 18. Dez 2011, 19:07
Wie sind denn die Maße des Zimmers?

Auf der Zeichnung sieht das alles ziemlich gedrängt aus, dazu kommt noch, dass die Spielrichtung der LS in Richtung der kürzeren Raumtiefe geht. Viele Standlautsprecher können auf Raumgrößen von unter 20m² und Hörabständen von unter 3m einfach nicht ihr Potential ausspielen, da sich Freqenzen dann einfach gegenseitig auslöschen. Auch der Wandabstand der LS spielt eine riesige Rolle, es gibt eigentlich keinen "normalen" Stand-LS, welcher bei Aufstellung direkt an der Wand gut klingt.
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 18. Dez 2011, 20:07
mit maßen

Komme so auf 15m²
Die Lautsprecher mit hinteren Bassreflex stehen 12cm von der Wand entfernt

Mein Kumpel hat die GLE 490 in einem Zimmer das auf ca. 10m² kommt. Ein ziemlich langes aber nicht breites Zimmer und er hat sie auf der langen Seite stehen. Nur was mir bei ihm auffällt ist, dass die Boxen in einen Tiefbassbereich kommen wo meine Lautsprecher nicht hineinreichen. Natürlich könnte es besser klingen aber wegen den schlechten räumlichen Gegebenheiten nicht änderbar.


Einen Subwoofer hatte ich bereits bei mir getestet, doch an jeder Position wo es optisch vertretbar wäre ihn aufzustellen hing der Bass in der Ecke fest und beschallte nie den ganzen oder zumindest einen Großteil des Raumes. Das ist bei den zwei Standboxen die ich jetzt habe schon wesentlich besser und auch akzeptabel.

Sind in meinem Zimmer Lautsprecher mit kleineren Membrandurchmesser eher zu empfehlen als welche mit großen Tellern? Wäre es fatal sich für eine noch größere Box zu entscheiden? Man denkt ja auch schon weiter wenn man später ne eigene Wohnung hat.
Opium²
Inventar
#4 erstellt: 18. Dez 2011, 20:52
Es wäre allerdings fatal sich für eine grpße Box zu entscheiden.
Aber der Gipfel sind ja die Gles 490 in 10m²
Das dein Freund da "Bass" hat wundert mich nicht, nur was ist das dann für ein Bass, sicherlich alles andere als trocken und präzise, tief wird er in dem Raum auch nicht sein.
Ich rate dir zu Kompaktboxen a la GLE 430, wenn die die wenigstens einigermaßen frei aufstellen kannst hast du da ein wesentlich lufitgeres un präziseres Klangbild als mit den Trümmern.
gruß
86bibo
Inventar
#5 erstellt: 19. Dez 2011, 07:56
Ich kann meinem Vorposter nur zustimmen. Für deinen Raum ist aus klanglicher Sicht ein Kompaktlautsprecher ideal. Das ist aber nicht dass, was du willst, denn du willst ja viel Bass. Damit verstößt du allerdings gegen die meisten Grundbedingungen (allgemein als auch hier im Forum) des guten und ausgewogenen Klanges. Aus diesem Grund wird es schwer dich da richtig zu beraten, da je größer die LS werden, desto mehr Raummoden werden entstehen, bzw. desto stärker hast du damit zu kämpfen. Abhilfe kann hier dann eigentlich nur noch ein gutes DSP schaffen, aber das ist auch nicht soo einfach.

Grundsätzlich wird bei fast jeder Standbox empfohlen einen Wandabstand von 50-60cm nicht zu unterschreiten, da der Bass sonst unpräzisse,schwammig und drönnig wird. Auch wenn es mich jetzt innerlich ein bisschen sträubt, stell doch mal die LS näher an die Wand, vielleicht gefällt dir das ja besser.

Zum Membrandurchmesser: Je größer dieser ist, desto mehr Bass kann der LS produzieren und desto tiefer kann er spielen.

Ich vermute mal, dir bleibt nichts anderes übrig, als verschiedene LS bei dir zu testen. Du solltest aber bedenken, dass es schwierig wird, viel Bass mit gutem Klang in deinem Zimmer zu kombinieren. Außerdem werden Standlautsprecher da nie ihr wahres Potential ausspielen können.

Evtl. wäre ein Subwoofer doch die bessere Lösung. Es gibt da ja auch einige Konzepte. Mittlerweile gibt es auch bezahlbare Subs mit DSP. Welchen hattest du den getestet? War der auch richtig eingestellt (Phase, Trennfrequenz)?
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 19. Dez 2011, 15:25
Hatte mal so nen Tonsil (ewig her) als Frontstrahler und vor kurzen nen dicken Harman Kardon Downfire mit Bassreflex.

Wie gesagt überall woch ich den hingestellt hatte war ich klanglich nicht zufrieden. Bei dem Tonsil konnte man die Phase um 180° drehen, ebenso beim Harman. Außerdem kam dazu, dass der Harman 20 Watt im Standby benötigt was ich als nicht zeitgemäß empfinde und brummen tut er im Standby auch was beim schlafen stört. Das hat natürlich nichts mit der Akustik zu tun.

Zudem hängt der Bass ziemlich stark, das habe ich bei den Standboxen nicht.

Zum Dröhnen, das stimmt, das habe ich, aber ist es nicht sinnvoll die Bassreflexrohre mit zB. ein Paar Socken abzudichten?

Was sagst du zu den Magnat Quantum 655. Sollen ja auch nach dem Geschmack wie User wie mir, etwas Bassstärker ausgerichtet sein. Werde ich einen großen Unterschied als zu meinen Altea 5 spüren?
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