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Anlagenplanung 4000 bis 8000 Euro

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xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Jul 2012, 09:41
Ich bin überraschenderweise zu etwas Geld gekommen und kann jetzt so richtig loslegen.

Bin schon ganz heiss auf geiles Stereovergnügen.

Vorhanden ist noch garkein Equipment.


Wie gehe ich jetzt am besten vor?

Was ist ein guter Kompromiss aus Lautsprecher, Verstärker, Quelle und akustischen Massnahmen.

Soweit ich hier mitgelesen habe macht der Lautsprecher in etwa soviel aus wie die Raumakustik.

In beides möchte ich massiv investieren.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Jul 2012, 12:23
Hallo xXxDavexXx,

dann ziehe doch schon mal los um einige LS zu hören. Dabei kommt es nicht so sehr auf den Preis der LS an, sondern darauf dass Dir der Klang mit deiner Musik zusagt.

Wenn Du dann ein paar LS in der engeren Auswahl hast, solltest Du die Geräte zuhause - möglichst im direkten Vergleich - mal zu Probe hören.

Viel Spaß beim Probehören!

LG Michael

P.S.: Wenn ich das Geld hätte, bestände mein Equipment aus der Cabasse Bora, dem Vollverstärker Naim NAIT 5i, einem gebrauchten Plattenspieler Linn LP12 + Lehmann Audio Black Cube


[Beitrag von michaeltrojan am 28. Jul 2012, 13:22 bearbeitet]
leadtodeath
Stammgast
#3 erstellt: 28. Jul 2012, 12:45
Ganz genau - hör dir einfach alles mögliche an. Und lass dich nicht mit Vorurteilen zukleistern!

Einfach die komplette Bandbreite: vom passiven bis aktiven Lautsprecher, vom normalen Treiber bis zum Elektrostaten. Von preiswert bis überteuert - misch was das Zeug hält =). Und ganz wichtig: entscheide dich im Zweifelsfall für deinen Wunschlautsprecher und nicht das günstigere Modell. Über kurz oder lang wirst du das Geld ohnehin dafür ausgeben.

Wahnsinn, mit so viel Geld lässt sich so vieles zusammenstellen! Ich würde mir meine Anlage in "klein" kaufen -> Majik-DSM mit Martin Logan Ethos. Mein Traum =)


[Beitrag von leadtodeath am 28. Jul 2012, 12:49 bearbeitet]
Hosky
Inventar
#4 erstellt: 28. Jul 2012, 16:11
Du hast schonmal 2 gute Voraussetzungen: Ein Budget, mit dem sich wirklich etwas Grossartiges zusammenstellen lässt und vor allem die Erkenntnis, dass der Lautsprecher in Verbindung mit dem Raum der entscheidende Faktor ist.

Zunächst solltest Du Dir (und uns, wenn diese Übung etwas bringen soll) einige Fragen beantworten.

Raum:
Wie gross ist der Raum, welche Geometrie hat er, welche eventuellen Problembereiche (Reflexionen, Raummoden, etc...), und wie könnte man die Anlage im symmetrischen Stereodreieck stellen. Welchen Hörabstand hast Du? Welche Gestaltungsmöglichkeiten wären überhaupt möglich, ohne den Familienfrieden zu zerstören? Im Akustik-Unterforum gibt es als gepinnten Threat hier eine gute Anleitung. Am bestem, Du erstellst eine Zeichnung oder stellst evlt mal ein Bild ein.

Komponenten:
Welche Quellen möchtest Du verwenden? Mehrere Quellen oder lieber eine richtig gute und dafür mehr in die LS/Raumakustik investiert? Wie zukunftsfähig soll die Anlage sein – soll sie in ein späteres Surroundsystem einzubinden sein, möchtest Du irgendwann auf Netzwerk gehen, etc... Wie wichtig ist der optische Faktor generell? Könntest Du mit einem miminalistischen Setup und deutlichen optischen Understatement leben, oder gehört für Dich bei einer solchen Investition das Optische und Haptische, also zB mehrere, massive Geräte, schön in einem hochwertigen Räck präsentiert, unbedingt mit dazu?

Danach kann man die grobe Budgetverteilung aufstellen.

Hören:
Kennst Du Deine Hörgewohnheiten? Legst Du zB Wert auf eine neutrale oder eher warme Wiedergabe, auf besonders hohe Auflösung, auf Räumlichkeit oder Ortbarkeit,...? Hast Du Hörerfahrungen, um diese Dinge bewusst wahrzunehmen und zu unterscheiden? Welche Musik wird gehört?

Wenn Du Dir diese Fragen alle beantworten kannst und Deine Vorlieben kennst, dann geh los und höre mal einige Möglichkeiten im entsprechenden Preisbereich oder leicht darüber. Ansonsten solltest Du Dir diese Dinge beim Probehören erstmal bewusst erarbeiten, sonst bringt es nichts, zuviele verschiedene Kandidaten zu hören, weil Du es nicht einordnen kannst und zwar vieles gehört hast aber dabei nicht schlauer geworden bist.

Und lass Dich von Hifi-Verkäufern auf keinen Fall zu irgend einem Angebot drängen, auch wenn es als Schnäppchen erstmal reizt - die wollen in erster Linie verkaufen, nicht beraten.

Grüße,
Hosky

PS: Meine Ziel wäre es bei diesem Budet, mit einen aktiven Toplautsprecher und einer einzigen guten regelbaren Quelle ganz minimalistisch in High-End-Sphären vorzustossen: Entweder ein Audiolab CDQ 8200 (1200 €, wenn CD gewünscht) oder ein Linn Sneaky DS (1500 €, wenn Streaming gewünscht) an einer aktiven KSD 2030 (5500 €, alles unverhandelte Listenpreise). Dann bleiben noch ein Paar Euro für die Raumakustik. Alternativ, wenn in absehbarer Zeit das Budget um rund einen Tausender erweitert werden könnte und der Raum keine Investitionen benötigt: zunächst ganz minimal mit einer Logitech Squeezebox DS (220 €) an einer Backes und Müller Prime 6 (8000 €), und später eine Wandlervorstufe dazu um damit die Squeezebox zu pimpen (der Weg, den ich gegangen bin).
Immer vorausgesetzt, die Komponenten treffen den Geschmack und harmonieren mit dem Raum, wobei das bei Aktiven aufgrund der Einstellmöglichkeiten idR unkritischer ist.


[Beitrag von Hosky am 28. Jul 2012, 17:15 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 28. Jul 2012, 20:13
Hallo,

grundsätzlich haben meine Vorredner Recht. Der Lautsprecher macht im Zusammenspiel mit der Raumakustik den Löwenanteil vom Klang. Der Einfluss der Elektronik ist da vergleichsweise bescheiden. Der auf technischer Seite alles limitierende Faktor ist jedoch die Qualität der Aufnahme. Aufnahme schlecht= Klang schlecht. Da nützt die beste Anlage nichts. Im Gegenteil je besser die Anlage desto weniger verzeiht sie schlechte Aufnahmen.

Wer also nicht bereit nach Anschaffung der Anlage in gute und meist etwas teurere Aufnahmen zu investieren, tut sich u.U. mit einer teuren Anlage gar keinen Gefallen.

Der Preis allein sollte daher nicht der Maßstab sein, denn der teurere Lautsprecher muss nicht unbedingt auch der bessere sein.

Der beste Lautsprecher für dich ist der, welcher in deinem Raum, für deine Musik, in deinen Ohren am besten klingt. Dies kann bereits auch schon ein Lautsprecher für 1000 Euro sein der dann z.B. auch mit ziemlich günstiger Elektronik klar kommt.

Probehören ja, aber Ergebnissoffen durch alle Preisklassen.....

Gruß
Bärchen
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Jul 2012, 21:14
Hab mal testweise ein bisschen basotect ausprobiert aber in der Menge bringt es kaum was ( hallt immer noch wie Sau ) und ist auch hässlich finde ich. Ich hab auch nicht soviel Platz und hier reflektiert alles. bräuchte was stark bündelndes das man direkt auf den hörplatz ausriichten könnte mit einem hörabstand unter 2 meter

solange die akustik nicht im griff ist brauch ich aber garnicht erst anzufangen

hab mal nachgeschlagen und das nächste von mir aus ist hamburg in 100 km entfernung zum probehören

würde es da praktischer finde nach vorauswahl durchs forum was zum testen nachhause zu bestellen


[Beitrag von xXxDavexXx am 31. Jul 2012, 11:19 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Jul 2012, 21:22
Die Cabasse Bora (coaxiale HT/MT-Einheit) ist für solche Räumlichkeiten eine gute Möglichkeit.

Es gibt aber auch Gerätschaften die das Verhalten von Lautsprecher so beeinflussen können, dass eine Anpassung an den Raum möglich ist. Damit kenne ich mich aber nicht aus und interessiere mich dafür auch nicht.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 29. Jul 2012, 09:14 bearbeitet]
Deep6
Stammgast
#8 erstellt: 28. Jul 2012, 21:32
Wie gross ist der Raum ? Mehr als 10-12qm werden das kaum sein, oder ?
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Jul 2012, 22:06

Deep6 schrieb:
Wie gross ist der Raum ? Mehr als 10-12qm werden das kaum sein, oder ?


Du bist ja ein richtiger Spezi

Der Raum ist doppelt so gross wie deine Schätzung
leadtodeath
Stammgast
#10 erstellt: 29. Jul 2012, 08:46
ich hätte ihn jetzt auch viel kleiner eingeschätzt. Der Schein trügt eben!

Wenn du starke Bündelung benötigst, solltest du dir vielleicht Koax- oder Flächenlautsprecher ansehen. Bei denen hast du prinzipbedingt einen etwas kleineren Sweetspot, dafür aber weniger Probleme mit Reflexion.

Auf die Schnelle kommen mir Me Geitheithain, KEF, KSD und Martin Logan in den Sinn - da gibt es natürlich noch unzählige mehr. Wenn du nur 2m Abstand zum Lautsprecher hast, fallen die Logans vermutlich raus. Bei KSD hast du den Vorteil, dass du die Boxen per PC an deine Gegebenheiten einstellen und dir den Verstärker sparen kannst. Mit einer KSD-2030 bleiben dir noch knappe 2500€ für einen Streamer, Plattenspieler oder gleich ein All-in-one Gerät.
Hosky
Inventar
#11 erstellt: 29. Jul 2012, 09:22
Irgendwie werde ich aus Dir nicht schlau. Du hast kein vorhandenes Equipment, ein Multifkuntions- Hobby-Trainings-Chaoszimmer, aber Basotect an der Wand und kamst bereits zu dem Schluss, dass Nahfeld eine Option sein könnte...

Bei den Voraussetzungen würde ich erstmal am Raum anfangen, bevor man mit teuren Vorschlägen kommt. Im Moment sieht es mir eher nach einer deutlich kostengünstigeren Nahfeld-Lösung aus, aber das kann, wenn der Raum entsprechend hergerichtet werden kann, sich noch ändern. Immerhin sieht der Raum so aus, als müsste man sich um den WAF keine Gedanken machen. Ich würde also erstmal alles rausräumen, einen nicht zu dünnen Teppichboden verlegen oder die vorhandenen Teppichreste durch einen grossen, dicken Flokati austauschen, Übervorhänge an die Fenster machen, und dann einen Grundriss erstellen und hier posten, so dass man eine auch bezüglich der Reflexion an Wänden eine symmetrische Aufstellung hinbekommt und ggf weiter raumakustisch optimieren kann. Etwas Basotect zur Milderung der ersten reflexionen wäre ja schonmal vorhanden.

Wenn's dann immer noch hallt wie Sau, hilft nur Nahfeld. Da könntest Du eine gute Lösung am unteren Ende Deines Budgets aufbauen, aber eben nur alleine den vollen Klang geniessen.

Grüße,
Hosky


[Beitrag von Hosky am 29. Jul 2012, 09:24 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#12 erstellt: 29. Jul 2012, 11:09

Hosky schrieb:
oder ein Linn Sneaky DS (1500 €, wenn Streaming gewünscht) an einer aktiven KSD 2030 (5500 €, alles unverhandelte Listenpreise). Dann bleiben noch ein Paar Euro für die Raumakustik.


Dem schließe ich mich weitgehend an, nur würde ich die KSD 2020 empfehlen, ist nicht nur günstiger, sie reicht für den Raum auch völlig aus. Hatte die selbst schon zu Hause und wenn der Raum etwas karg ist, ist die 2030 schon zu viel!

Dazu einen HifiAkademie NetPlayerDAC ggf. mit CD-Player, der hat ein eingebautes DSP und kann so die schlimmsten Raumeinflüsse am Hörplatz mindern.

Der LinnSneakyDS ist zwar ganz schön, aber den integrierten Vollverstärker brauchst du ja nicht, wenn es eine aktive Lösung wird.
ingo74
Inventar
#13 erstellt: 29. Jul 2012, 13:31

xXxDavexXx schrieb:

..
Bin schon ganz heiss auf geiles Stereovergnügen.
..
Vorhanden ist noch garkein Equipment.
..
Wie gehe ich jetzt am besten vor?
..
Soweit ich hier mitgelesen habe macht der Lautsprecher in etwa soviel aus wie die Raumakustik.
..
In beides möchte ich massiv investieren.


lies dich mal in gute raumkorrekturprogramme ein (google und hier die suche)
dirac
http://diracrcs.de/
acourate
http://www.audiovero.de/home.html
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Jul 2012, 18:01
Ich habe basotect weil ich versucht habe nupro a 20 zum klingen zu bringen was sich aber aufgrund der schlechten akustik als unmöglich erwies

wenn ich mir das feedback so zu herzen nehme werde ich wohl mit kopfhörern vorlieb nehmen

mir ging es hauptsächlich darum ob man hier in der gegebenen situation die akustik in den griff kriegen könnte ohne alles mit hässlichem basotect vollzustellen

so und jetzt ab in puff und geld durchbringen
Hosky
Inventar
#15 erstellt: 30. Jul 2012, 06:51
Na, so schnell würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen - es sei denn, ein guter Kopfhörer wäre tatsächlich eine gute Alternative für Dich. Gut Ding will Weile haben, den Raum bekommt man mit etwas gutem Willen auf jeden Fall hin. Poste doch mal einen Grundriss und schau mal ins Akustik-Unterforum.

Eine Raumkorrektur könnte dann ergänzend (!) weitere Raumprobleme mildern. Entweder die von Ingo vorgeschlagenen Alternativen (erfordern Computeraffinität), oder auch duch entsprechende Hardware.
Deep6
Stammgast
#16 erstellt: 30. Jul 2012, 09:34

xXxDavexXx schrieb:

Deep6 schrieb:
Wie gross ist der Raum ? Mehr als 10-12qm werden das kaum sein, oder ?


Du bist ja ein richtiger Spezi

Der Raum ist doppelt so gross wie deine Schätzung :L


Mach bitte mal eine Zeichnung mit Bemaßung von dem Raum. Der sieht bei weitem nicht nach 20qm aus. Zumindest sehe ich da keine 4mx5m (o.ä.) Grundriss aus den Bildern.

Mich würde der Grundriss echt interessieren, da man vielleicht ja echt was über die Aufstellung machen/rausholen.
ch
Inventar
#17 erstellt: 30. Jul 2012, 20:48

Deep6 schrieb:

xXxDavexXx schrieb:

Deep6 schrieb:
Wie gross ist der Raum ? Mehr als 10-12qm werden das kaum sein, oder ?


Du bist ja ein richtiger Spezi

Der Raum ist doppelt so gross wie deine Schätzung :L


Mach bitte mal eine Zeichnung mit Bemaßung von dem Raum. Der sieht bei weitem nicht nach 20qm aus. Zumindest sehe ich da keine 4mx5m (o.ä.) Grundriss aus den Bildern.

Mich würde der Grundriss echt interessieren, da man vielleicht ja echt was über die Aufstellung machen/rausholen.


Da schließe ich mich mal an...
Lumibär
Stammgast
#18 erstellt: 30. Jul 2012, 21:13
bei den voraussetzungen wäre meine klare empfehlung aktive nahfeldmonitore aus dem studiobereich!

die haben in deinem fall entscheidende vorteile:
-oft massive möglichkeiten zur raumanpassung
-meist mehr gegenwert als im hifi-bereich
-stärkere bündelung =mehr direktschall als hifi ls und meist weniger probleme mit nicht optimalen räumen.


wenn du bestellen willst kann ich dir thomann empfehlen.
dort hast du die sog. money-back garantie und kannst problemlos innerhalb von 30 tagen zurücksenden.
haben auch eine gute beratung und große auswahl.
empfehlen würde ich renomierte hersteller wie genelec, dynaudio, adam.....
basstreiber denke ich sollte 8 zoll sein. damit kannst als aktivbox kanst du wirklich schon ordentlich dampf machen.....
Fux123
Stammgast
#19 erstellt: 31. Jul 2012, 09:57
Hallo xXxDavexXx,

was Lumibär schreibt empfehle auch ich. Die genannten Vorzüge von aktiven Nahfeldmonitoren sprechen für sich und könnten bei den räumlichen Gegebenheiten gut passen.

Grüße
Fux
Klas126
Inventar
#20 erstellt: 31. Jul 2012, 13:15
Hast du nicht die möglichkeit dir einen Schallarmen Musikraum zu bauen? Mich Teppich und Decken an der Decke usw ? Wenn man soviel geld dafür ausgibt sollte das eigentlich in meinen augen so sein. 4000-8000 Euro LS sollten eine möglichst Perfekte umgebung haben sonst bringt das schöne Geld nichts.

15m² raum reicht da schon aus.

mfg
Klas
Hifi-Tom
Inventar
#21 erstellt: 31. Jul 2012, 14:31

Ich habe basotect weil ich versucht habe nupro a 20 zum klingen zu bringen was sich aber aufgrund der schlechten akustik als unmöglich erwies


Also eine Nupro a20 zum klingen zu bringen ist nun wirkl. kein großes Problem da man hier ja nah rangehen kann u. somit auch schlechte Räume/Akustik weitestgehend neutralisieren kann. Es kann also auch sein das Dir die Nupro A20 nicht zugesagt hat.


wenn ich mir das feedback so zu herzen nehme werde ich wohl mit kopfhörern vorlieb nehmen


Nein, es ist kein großer Akt, einen 24 qm Raum akustisch halbwegs in vernünftige Bahnen zu bekommen. Basotect ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Es gibt Folienabsorber, Diffusoren, die man an der Decke anbringen kann.....
Du solltest aber ein Foto von Deinem Raum reinstellen, dann ist es wesentl. leichter auf Dein Anliegen einzugehen.

Kopfhörerwiedergabe ist sicherl. eine schöne Sache allerdings haben viele mit einer IKL zu kämpfen u. es fehlt das Erlebnis des Körperschalldrucks. Es ist ein anderes hören. Ich würde versuchen beides zu realisieren!


mir ging es hauptsächlich darum ob man hier in der gegebenen situation die akustik in den griff kriegen könnte ohne alles mit hässlichem basotect vollzustellen


Wie gesagt, dazu müssen wir die gegebene Situation erst mal kennen.
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Aug 2012, 18:30
Hab mal was hingekritzelt

DSCI0012
Hifi-Tom
Inventar
#23 erstellt: 02. Aug 2012, 11:32
Wo stehen denn da die Lautsprecher, wie ist der Raum eingerichtet, sprich welche Möbel, Teppich, Vorhänge...? Ist es ein normaler Wohnraum od. ein Kellerraum. Wenn Du was erreichen willst so mußt Du Dir schon ein wenig mehr Mühe geben.
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 02. Aug 2012, 12:01
http://www.thomann.de/de/genelec_8260_dsp.htm

Die wurden mir empfohlen. Taugen die was?
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 02. Aug 2012, 12:10

xXxDavexXx schrieb:
http://www.thomann.de/de/genelec_8260_dsp.htm

Die wurden mir empfohlen. Taugen die was?



Die sind schon mal nicht falsch, aber es gibt noch reichlich Alternativen. Aber einen Schritt nach dem andern. Erst mal den Standort definieren und die Raumkustik entsprechend hinbiegen und dann gucken wir nach dem Lautsprechern
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 02. Aug 2012, 12:58
Nightwish verwendet Genelec im Studio

P.S.:

Ich komme nochmal auf die Cabasse Bora zurück.

Das ist ein großer Kompaktlautsprecher mit eine HT/MT Koaxialeinheit. Dieser Lautsprecher ist trotz des recht vollen Klangs auch in kleinen oder schwierigen Räumen einsetzbar.

Es wird auch nicht viel Leistung benötigt, die Bora läuft selbst mit einem Tripath-Amp für 40 Euro zufriedenstellend.

Ausprobieren schadet nicht.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 02. Aug 2012, 13:21 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#27 erstellt: 02. Aug 2012, 13:19
Im Studio kommt alles mögliche zum Einsatz, auch B&W... Das sagt noch lange nichts darüber aus, ob es einem gefällt...., hier ist einfach der persönliche Hörgeschmack, die Anforderungen des einzelnen gefragt, daher sollten Lautsprecher auch erst nach ausgiebigem Probehören gekauft werden!
Lumibär
Stammgast
#28 erstellt: 02. Aug 2012, 16:09
der genelec 8260 apm ist ein hammerteil!
wenn du soviel ausgeben willst wirst du, denke ich, kaum was besseres finden. im hifi bereich kostet sowas noch eine ecke mehr.
so wie ich sehe ist der preis bei thomann aber pro stück!
der monitor braucht aber wegen der vielen und digitalen einstellmöglichkeiten etwas einarbeitungszeit und/oder erfahrung.
aufpassen wegen der eingänge. der monitor hat soweit ich gesehen habe keine im hifi bereich gängigen cincheingänge, sondern xlr oder gleich digital (von pc oder cd laufwerk o.ä)
baerchen.aus.hl
Inventar
#29 erstellt: 02. Aug 2012, 17:14

der monitor hat soweit ich gesehen habe keine im hifi bereich gängigen cincheingänge


Das ist hier nicht unbedingt ein Totschlagargument. Da gibt es entsprechende Adapterkabel und beim aufgerufenen Budget auch gute Vorverstärker mit XLR-Ausgängen. Da kämen, je nach Wahl der Quellgeräte z.B. aus dem Hause Audiolab M-DAC, 8200 DQ oder vor allem 8200 CDQ in Frage. Auch muss es ja nicht zwangsläufig eine Kompaktbox werden. In dem Zimmer kann man durchaus eine auch eine Standbox zum Einsatz bringen. Z.B. eine Pencil MK3 von ADAM Audio. Mit dem 8200 CDQ ein Spitzenklasseduo das nicht nur locker ins Budget passt, sondern auch genug Luft für raumakustische Maßnahmen läst.

Bei den aktiven Kompakten gibt es da noch z.B. die ADAM Compact oder Modelle aus dem Hause KS Digital, Dynaudio,Tannoy, Klein und Hummel.....

Aber wie schon gesagt nicht den zweiten schritt vor dem ersten machen,....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 02. Aug 2012, 17:25 bearbeitet]
Don_Tomaso
Inventar
#30 erstellt: 03. Aug 2012, 11:37

Hifi-Tom schrieb:
Im Studio kommt alles mögliche zum Einsatz, auch B&W... ...

Voooorsicht!




'N Päärchen 804D wäre doch was in dem Raum

Schbass
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 07. Aug 2012, 18:06
Ich hab gerade meinen Kopfhörer auf. Für Spiele ist der gut und zur Not kann man auch mal Musik hören.

Ich werde mir wohl in einem geigneterem Zimmer was kleines Aktives holen.

Habe aber nur das Schlafzimmer als Alternative.

Das hallt nicht so doll und dort kann ich die Lautsprecher auch symmetrisch Aufstellen.

Hätte mir etwas Feedback für die Raumakustik erwartet da ich ja erst Bilder eingestellt hatte und dann auf Nachfragen noch einen Grundriss.
fußballball
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 07. Aug 2012, 18:43
vielleicht kannst du ja einfach ins Akustik unterforum wechseln und dort einen thread aufmachen.
die leute dort kennen sich da auch besser aus und gut zum einlesen ist das forum auch:D
lg
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 07. Aug 2012, 18:46
@xXxDavexXx

Hast Du eigentlich in der Zwischenzeit einen einzigen LS bei Dir zuhause ausprobiert?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 07. Aug 2012, 19:40
hallo TE,

nochmal zur Raumakustik,
du möchtest das Ganze ja möglichst unsichtbar,
was ich verstehen kann.

Dafür gibt es clipso acoustic Spanndecken/wände,
hinter welchen auch noch zusätzlich (günstige) Dämmung/Absorber eingebracht werden kann.

Es muss nicht der komplette Raum damit behandelt werden,
Decke plus 1-2 Wände würden bestimmt genügen,
dazu der obligatorische Teppich vor den Lautsprechern,
andere Möglichkeit Akustik-Lochplatten zur Wandanbringung.


Hifi-Tom schrieb:
Kopfhörerwiedergabe ist sicherl. eine schöne Sache allerdings haben viele mit einer IKL zu kämpfen u. es fehlt das Erlebnis des Körperschalldrucks.


Nicht unbedingt,
hier kann auch ein Sub dazu....
Der Smyth Research Realiser A8 ist doch wenn es beim Kopfhörer bleibt DIE Alternative
http://www.klangwerk...rch_realiser_de.html

Gruss
Hosky
Inventar
#35 erstellt: 07. Aug 2012, 21:25

xXxDavexXx schrieb:
Hätte mir etwas Feedback für die Raumakustik erwartet da ich ja erst Bilder eingestellt hatte und dann auf Nachfragen noch einen Grundriss.


Hast Du denn beim Raum schonmal angefangen?


Hosky schrieb:
Bei den Voraussetzungen würde ich erstmal am Raum anfangen, bevor man mit teuren Vorschlägen kommt. Im Moment sieht es mir eher nach einer deutlich kostengünstigeren Nahfeld-Lösung aus, aber das kann, wenn der Raum entsprechend hergerichtet werden kann, sich noch ändern. Immerhin sieht der Raum so aus, als müsste man sich um den WAF keine Gedanken machen. Ich würde also erstmal alles rausräumen, einen nicht zu dünnen Teppichboden verlegen oder die vorhandenen Teppichreste durch einen grossen, dicken Flokati austauschen, Übervorhänge an die Fenster machen, und dann einen Grundriss erstellen und hier posten, so dass man eine auch bezüglich der Reflexion an Wänden eine symmetrische Aufstellung hinbekommt und ggf weiter raumakustisch optimieren kann. Etwas Basotect zur Milderung der ersten Reflexionen wäre ja schonmal vorhanden.


Einen ersten Vorschlag habe ich ja bereits gemacht, würde erstmal zu Wohnraumausstattung wie Teppichboden, einem dicken Zusatzteppich und schweren Übervorhänge für die Fenster raten. Wobei ich bei dem Grundriss durchaus der gesamten rechten Seite (nicht nur dem Fenster) einen Vorhang gönnen würde. Mit solch einfachen und dank des schwedischen Möbelhauses sehr günstigen und optisch akzeptablen Massnahmen habe ich in meiner letzten Wohnung eine Hallhölle bereits in einen akustisch sehr brauchbaren Raum verwandeln können. Die LS würde ich mit ca. 80 cm Abstand zu Rück- und Seitenwänden an der im Grundriss rechten kurzen Seite der Wand aufstellen und (nicht in der Zeichnung, hatte gerade nur Paint zur Hand) auf den Hörplatz, welcher sich dann knapp hinter der Raummitte (vom Hörplatz aus gesehen) befindet, einwinkeln. Damit bekommt man ein Stereodreieck mit etwa 2,50 m Basisbreite hin. Die ersten Reflexionen (mit Spiegelmethode ermittlen) mit Basotect bedämpfen. Da der vom Hörplatz aus linke hintere Teil dann durch den Vorhang weniger schallhart ist als der rechte, könnte man mit Basotect zusätzlich im Bereich rechts vom Hörplatz experimentieren.

Den rückwärtigen Bereich würde ich nicht weiter dämmen, sondern - Billy ist Dein Freund - mit einem hohen Regal und Büchern + CDs (nicht alles in Reihe, sondern mit unterschiedlichen Abständen) als Diffusor gestalten. Damit hast Du wahrscheinlich bereits eine bessere Raumakustische Gestaltung als 90 % der Wohnzimmer und vielleicht 500 € ausgegeben.

Raum
Dann ein paar LS dazu, die im Abstrahlverhalten nicht gerade das Prädikat Hallsoßenwerfer bedienen, evtl Raummoden messen und falls notwendig nochmal extra bekämpfen. Erste Massnahme hierzu evtl mit dem ganzen Setup weiter von der auf der Zeichnung rechten Wand weg rücken und Feintuning in der Aufstellung. Falls dann noch notwendig, gibt es Bassfallen oder auch Raumkorrekturprogramme, die in diesem bereich recht leistungsfähig sind.

Bezüglich der LS wiederhole ich meine ursprüngliche Empfehlung - KSD Aktivlautsprecher mit Raumanpassung, wobei in dem Raum mit den Abständen wie von Erik angemerkt die 2020 mit ihrem Koaxtreiber bereits einen hervorragenden Job machen könnten - vorausgesetzt, sie treffen in diesem Raum Deinen Hörgeschmack. Dazu einen audiolab 8200 CDQ, und Du hättest mit 5200 € eine super Lösung. Macht mit der Raumakustik noch unter 6000, also immer noch 2000 € zum "Durchbringen"


[Beitrag von Hosky am 07. Aug 2012, 22:07 bearbeitet]
xXxDavexXx
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 08. Aug 2012, 11:39
Danke Hosky,

dicke Vorhänge würden aber nur in Frage kommen wenn Sie Lichtdurchlässig sind.

Ausserdem müsste ich dann ja alles um 90 Grad umstellen und hätte den Fernseher vorm Fenster was mir nicht so zusagt.

Aber solche Hilfe habe ich mir gewünscht.

Nur werde ich wohl wirklich mir für das andere Zimmer Adam S3X-V holen.

http://www.thomann.de/de/adam_s3xv.htm
Hosky
Inventar
#37 erstellt: 08. Aug 2012, 14:39
Äh...das andere Zimmer??? Das Schlafzimmer? Was "kleines Aktives"? Die S3X ist doch schonmal eine Ansage wenn die hält, was ihre kleinere Cousine Compact MK III, die ich kenne, verspricht! Aber Achtung, Thomann hat Stückpreise!

Bezüglich der Vorhänge - ich hatte in dem erwähnten Raum recht schwere Übervorhänge aus leinenartiger BW (Ikea Ritva in weiss), die blickdicht waren, aber nicht verdunkelt haben. Waren immer geschlossen und der Raum hell genug, allerdings auch eine komplette bodentiefe Fensterfront dahinter. Aber Übervorhänge kann man ja aufziehen, dann kommt noch mehr Licht rein

Hatte einen Raum in einer Mietwohnung von ca. 4*6 m, Altbau, Fertigparkett, Fernseher, LS, Couchtich, 2- und 3-sitzer Couch (Stoff), ansonsten nackt, sehr hallig. Dicken Teppich von Ikea rein 2*3 m zwischen LS und Hörplatz (159 €), an eine Längsseite ca. 4,5 m Vorhang (Fensterfront), auf der anderen Seite (Doppeltür) ca. 2 m fertige Länge, 1,5 fach gerechnet (also 6 / 3 m Stoff = 3 * Ritva Doppelschal, 120 €)), und bin nur aufgrund dieser Massnahmen aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Hatte da kein Messequipment für Nachhall, aber in der Wahrnehmung war es vorher Tiefgarage und nacher gutes Wohnzimmer. Das gute war, dass die Erstreflexionen in meinem Raum gleich mit abgefrühstückt waren. Dann bin ich mit der Couch noch einen Meter von der Rückwand weg, hab dort ein Bücherregal (vorhanden) aufgehängt, und fertig war der Raum. Gesamtkosten ca. 300 €. Optik keineswegs verschlechtert, allgemeinen Wohlfühlfaktor deutlich gesteigert, Akustisch dramatisch verbessert. Dazu eine symmetrische, ziemlich freie Aufstellung, und entsprechend gut haben meine LS geklungen.

Fernseher vorm Fenster ist natürlich nicht ideal - aber andersrum gestellt bekommst Du wahrscheinlich keine Symmetrie hin (ist so wie gezeigt zwar mit der Schräge auch nicht perfekt aber ansonsten recht OK), sitzt evtl unter der Schräge oder direkt an der Wand - alles unvorteilhaft. Am besten beim Fernsehen den Rolladen runtermachen, ist sowieso besser für den Kontrast.

Symmetrische Aufstellung und Vermeidung der Erstreflexionen (Absorber dort an die Wand, wo Du vom Hörplatz aus mit einem Spiegel die LS sehen könntest) sind die halbe Miete, wenn's nach der Grundausstattung (Hallreduktion) an spezifische Massnahmen geht.
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MSHiFi am 10.07.2009  –  Letzte Antwort am 01.11.2011  –  38 Beiträge
Standlautsprecher bis 8000? gesucht
TommyGun92 am 28.02.2014  –  Letzte Antwort am 28.02.2014  –  15 Beiträge
HifiAnlage Preisrahmen 4000 EURO, brauche eure Ratschläge/Erf.
TonyFord am 13.05.2008  –  Letzte Antwort am 10.08.2008  –  146 Beiträge
Welche Standlautsprecher bis 4000,- Euro (neu oder gebraucht) würdet Ihr empfehlen?
Blutplasma am 17.12.2012  –  Letzte Antwort am 23.12.2012  –  98 Beiträge
Stereoanlage bis 4000?
Einstien am 30.03.2010  –  Letzte Antwort am 25.02.2013  –  48 Beiträge
Schallwandler bis 4000 ?
SelmerC am 19.01.2011  –  Letzte Antwort am 04.02.2011  –  26 Beiträge
Standlautsprecher bis 4000?, Paar
garry3110 am 13.02.2014  –  Letzte Antwort am 15.02.2014  –  16 Beiträge
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