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Neuer Verstärker oder Neue Soundkarte?

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Autor
Beitrag
Teras
Neuling
#1 erstellt: 10. Aug 2012, 12:07
Hallo Hifi- Jünger,

Momentan frage ich mich was sinnvoller ist sich anzuschaffen^^.

Erstmal zu meinem System:
Verstärker: Kenwood KR-V7030 (nur Analog Input)
Lautsprecher L R : Heco Victa 301.
Center: Heco Victa 101. (Momentan ausser Betrieb da Lautsprecher sehr nahe zusammen stehen.)
Subwoofer: Canton Plus C passiv (Ich weiß der passt net so dazu aber einem geschenkten Gaul und so).
Externe USB Soundkarte Soundblaster Connect (auch schon ein wenig älter http://bojack.org/im...es/soundblaster2.jpg)

So ich hör hauptsächlich vom PC aus Musik (MP3 320 kBit/s).
Bisher sieht die Stecke so aus PC - Externe Soundkarte - Cinch Koaxkabel -Verstärker - etc.

So jetzt ist die Frage was ist sinnvoller.

Eine neue Soundkarte die den Verstärker mit einem besseren Signal füttert.
Oder einen Verstärker der früher oder später wohl mal fällig werden wird.

Wenn ich die Musik über S/PDIF bzw. optisch übertrage, hat dann die verwendete Soundkarte überhaupt noch großartige Auswirkungen ausser die Formate die unterstüzt werden können?

Ich hoff ich hab bisher noch nichts verdreht .

Was würdet ihr sagen.

Bevorzugt höre ich Musik also ich würds mal mit 90% veranschlagen.
Der Rest sind Videothekenstreams welche von der Tonqualität sowieso eher schlecht sind.
Achja und mehr als 2.1 wird die nächste Zeit wegen geringem Platzverhältnissen sowieso nicht kommen.

Ich wär sehr dankbar um den ein oder anderen Produktvorschlag ^^.

Achja das Budget geht so bis 250 € Schmerzgrenze.

Danke im Voraus

Teras
Highente
Inventar
#2 erstellt: 10. Aug 2012, 14:07
auch wenn ich hier weit über deinem Budget liege. Solange dein PC der einzige Zuspieler ist, würde ich ein Paar aktive Monitore verwenden. Die Elac AM 150 wären so ein Kandidat. Da kannst du deinen PC digital anschließen.

http://www.amazon.de...iveASIN%3DB0050H602K

Evtl. kannst du ja das was bisher da ist verkaufen und damit dein Budget erhöhen.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Aug 2012, 14:09
Hallo HiFi Neuling,


Verstärker: Kenwood KR-V7030 (nur Analog Input)

Bisher sieht die Stecke so aus PC - Externe Soundkarte - Cinch Koaxkabel -Verstärker - etc.


Das krieg ich nicht auf die Kette. Wie schließt Du deine Soundkarte coaxial (also digital) an deinen Verstärker an, der nur analoge Eingänge hat?

Wenn Du einen besseren Klang erreichen willst, brauchst Du andere Lautsprecher und die müssen auch vernünftig im Stereodreieck aufgestellt werden können.

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 10. Aug 2012, 14:12 bearbeitet]
Highente
Inventar
#4 erstellt: 10. Aug 2012, 14:12
ist doch ganz einfach. Das Kabel ist Koaxial der Stecker cinch. Deshalb kann man auch jedes "normale" Cinchkabel als Koax Digitalverbindung nutzen.

Edit: Hier ist wohl aber nach der Soundkarte eine normale analoge Cinchverbindung gemeint.


[Beitrag von Highente am 10. Aug 2012, 14:18 bearbeitet]
Teras
Neuling
#5 erstellt: 10. Aug 2012, 14:13
Zum einen leider Weit über Budget.
Zum anderen werden da schon weitere zuspieler mit der Zeit kommen ^^.

Achja es muss kein neuer Verstärker sein. Wär dankbar um Richtungsangaben damit ich mal ebay und Flohmärkte durchforsten kann ^^.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 10. Aug 2012, 14:16


Was nutzt das Coax-Kabel wenn der Amp nur analoge Eingänge hat?
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 10. Aug 2012, 14:16

ist doch ganz einfach. Das Kabel ist Koaxial der Stecker cinch. Deshalb kann man auch jedes "normale" Cinchkabel als Koax Digitalverbindung nutzen.


Ja, schon richtig.

Oben schreibt er aber, dass der Kenwood nur analoge Eingänge hat.
Der Kenwood ist meines Wissens nach ein Pro-Logic Receiver und hat keine digitalen Eingänge.

Schönen Gruß
Georg
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Aug 2012, 14:20
Ich denke das wäre eine erste Idee:

Behringer UCA222 USB/Audio Interface (25 Euro)

http://www.amazon.de...d_luc_sbs_01_04_t_lh

Wharfedale Diamond 10.1 - Schwarz - Stückpreis - B-Ware (160 Euro)

http://www.csmusiksy...a81b7b6b5e4fbceb1d7b

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 10. Aug 2012, 14:20 bearbeitet]
Teras
Neuling
#9 erstellt: 10. Aug 2012, 14:45
Also es ist ein Koax kabel mit Cinch Stecker.
Hätte ich wohl dazu sagen sollen.
Sorry hab ich versäumt
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Aug 2012, 14:55
Ich hab mir mal deinen AVR und deine Soundkarte angeschaut.

Das rosa Ding von Behringer kannst Du vergessen, da dein Soundblaster das besser kann.

Wenn Du den Soundblaster per Cinch (RCA) ganz normal mit dem Verstärker verbindest, ist das vollkommen ok.

Du müsstest also für besseren Klang mal versuchen deine Lautsprecher, mit Hochtönern auf Ohrenhöhe und im Stereodreieck aufstellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stereodreieck

Ansonsten solltest Du einige Lautsprecher probehören, um Dich mit einer Neuanschaffung im Vergleich zu den Hecos ggf. verbessern zu können.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 10. Aug 2012, 15:21 bearbeitet]
Teras
Neuling
#11 erstellt: 10. Aug 2012, 15:53
Im Stereodreieck stehen die schon.
Hab den Sweetspot schon so gewählt das er da ist wo ich normalerweiße sitze.

Ich weiß das meine Boxen nicht wirklich die besten sind.
Dennoch möcht ich die erst nächstes Jahr durch Eigenbau in Kooperation mit der FH (40% Rabatt für Hoch- und Mitteltöner ;)) ersetzen.

Kann ich jetzt davon ausgehen das ich mir zwar einen neuen Verstärker kaufen kann aber aufgrund den Boxen sowieso keinen Unterschied merken werde?
Letztendlich möchte ich schon nach und nach weitere Bausteine wie einen CD Player oder einen Schallplattenspieler hinzufügen.

Ist es eigentlich sinnvoll dem Sub ein Aktiv-Panel mit High-Pegel Eingänge zu verpassen?

LG
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Aug 2012, 16:22
Ich machs mal pauschal. Einen passiven Subwoofer kannst Du fürs gute Musikhören getrost vergessen.

Aktive Subwoofer sind Krücken für LS, die es alleine nicht können. Es ist bei Stereo eher eine Notlösung.

Der richtige Verstärker kann einem guten Lautsprecher, der Dir gefällt, optimal aufgestellt ist und mit dem Raum harmoniert, den letzten Schliff geben ... quasi das Tüpfelchen auf dem i.

Das wichtigste Glied ist der Lautsprecher, der macht den Klang zusammen mit Positionierung und deinem Raum.

Bevor das nicht für Dich optimal gelöst ist, brauchst Du Dir um Nebenschauplätze keine Gedanken machen.

LG Michael
Teras
Neuling
#13 erstellt: 10. Aug 2012, 19:15
Also erstmal

Danke Michael für die schnelle Beratung und die Geduld :D.

Aber warum eigentlich den Wharfedale Diamond.

Wegen dem günstigen Preis/Leistungsverhältnis?
Weil du selber Wharefedale Produkte besitzt?

Entschuldige wenn es jetzt so aussieht als ob ich eine Rechtfertigung von dir verlange aber ich lese ja immer mehr man solle Niemand trauen und alles nur selber anhören und entscheiden.

Bin ja allein durch Meinungen auch bei meinen Hecos gelandet wo ein paar Euro mehr mir deine Lautsprecher gebracht hätten ;).

Nochmal danke das du dir Zeit nimmst!

LG
Jakob
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Aug 2012, 19:27
Hallo Jacob,

mein Equipment kannst Du in meinem Profil nachlesen.

Die Wharfedale Diamond 10.1 ist als B-Ware (Listenpreis ca. 250 Euro) der derzeit preiswerteste Lautsprecher den ich überhaupt empfehlen kann.

Es gibt bis 250 Euro noch die bassschwache Zensor 1 und die sehr bassintensive Magnat Quantum 603/605 die ich aus meinen Erfahrungen empfehlen kann.

Es gibt aber viel mehr LS in der Preislage. Entweder kenne ich die nicht oder ich kann sie nicht empfehlen.

Lautsprecher müssen mit deinem Geschmack, deinem Raum und der Positionierung harmonieren. Du kommst um Ausprobieren und Vergleichen nicht drumrum

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 10. Aug 2012, 20:42 bearbeitet]
Teras
Neuling
#15 erstellt: 10. Aug 2012, 21:06
So jetzt noch eine letzte Frage:

Warum kann man den passiven Sub fürs Musikhören vergessen?

So wie ich es verstehe ist der Bass sowieso nicht ortbar und vom Stereodreieck unabhängig da sich die Welle um jede Ecke biegt. Bei den kleinen Abständen in meinem Zimmer dürfte die Schallgeschwindigkeit sich ja nicht wirklich Auswirken(also so von wegen Position).

Wäre der passive Sub dann nicht eine optimale Ergänzung für die Zensor 1?

Leider hab ich keinen Eindeutig definierten Musikgeschmack bei dem ich sagen kann auf Bass kann ich ruhig verzichten oder Bass ist das wichtigste in meinem Leben (ok letzteres sicherlich nicht da ich es nicht cool find wenn Sachen in meinem Zimmer zum scheppern Anfangen ist ja höchst lächerlich )

LG

Jakob
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Aug 2012, 21:20
Ein Subwoofer muss sich in erster Linie auf den Raum und deinen Geschmack einstellen lassen.

Dazu muss der Subwoofer regelbar sein. Auch die Anpassung von Trennfrequenz und Pegel auf die Hauptlautsprecher ist in der Regel bei passiven Subwoofern nicht/schwer möglich.

Daher werden passive Subwoofer - wenn überhaupt - nur zusammen mit darauf abgestimmten Satelliten im Billigstpreissegment verkauft.

Außerdem belastet ein passiver Subwoofer den Verstärker zusätzlich und macht w/der Gesamt-Impedanz (bitte googeln) den Betrieb an ungeeigneten Verstärkern sogar unmöglich.

Passive Subwoofer spielen nach meiner Kenntnis im HiFi-Bereich keine Rolle, ich habe z.B. keinen passiven HiFi-Subwoofer bei Amazon finden können.

LG Michael

P.S. In der Beschallungstechnik werden passive Subwoofer für den Betrieb an PA-Endstufen eingesetzt. Das hat aber mit HiFi/Surround nichts zu tun.


[Beitrag von michaeltrojan am 10. Aug 2012, 21:24 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2012, 21:51
Hallo michael.


Daher werden passive Subwoofer - wenn überhaupt - nur zusammen mit darauf abgestimmten Satelliten im Billigstpreissegment verkauft.


Das ist heute so.
Den erwähnten passiven Canton Plus C würde ich schon höherwertiger einschätzen.
Die Systeme waren damals nicht billig.
Mit den Satelliten legte man um die 1000 DM auf den Tisch.

Aber Du hast natürlich recht mit der Anpassung an den Raum.
Der TE verwendet auch nicht die dazugehörigen Satelliten, was dann auch noch die Sache verschlimmbesseren kann, da nicht auf die Satelliten abgestimmt und umgekehrt.

Eine Aktivierung des Subs mit einem Baßmodul halte ich für sinnvoll.
Der Verstärker wird nicht mehr belastet und die Anpassung an die Satelliten und den Raum wäre gegeben.

Schönen Gruß
Georg
Blakk
Stammgast
#18 erstellt: 11. Aug 2012, 08:46
Um nochmal auf deine Anfangsfrage einzugehen, würde ich dir auch empfehlen an der momentanen Verstärker-Soundkarten-Konfiguration nichts zu verändern.
Der Kenwood ist ein ordentliches Gerät, das es für mich noch eine Weile tun würde. Gleiches denke ich über die Soundkarte.
Wenn du quellentechnisch was verändern möchtest, lad dir den foobar2000 als mp3-Player runter, wenn du den nicht schon bereits hast. Der ist ein wenig gesoundet, klingt aber in meinen Ohren wesentlich klarer, definierter und kräftiger als die sonst üblichen Media-Player. Ein weiterer Aspekt sind auch die mp3-Aufnahmen. Ich hab mir angewöhnt, nur von CD oder Vinyl auf flac zu digitalisieren. Da gibts weniger Komprimierungsverlust, der zum Teil tatsächlich hörbar wird. Außerdem werden viele der Aufnahmen auf CD und auch Vinyl mit loudness, Pegelnivellierung und Übersteuerung malträtiert und klingen zum Teil schon im Original wirklich mies. Ich muss da immer an Amy Winehouse, Gossip und Adele denken. Da wird gute Musik durch Technik verhunzt, damit auch die Progamer-Kiddies ihre 9.1-Bass- und Loudnessorgie bekommen. Drum würd ich mir die Aufnahmen vor dem Kauf immer genau anhören. Gute Aufnahmen machen auch zuhause hörbar mehr Spaß.

Es ist scheinbar in der Hifi-Welt so ein alter Streit, ob man bei der Klangverbesserung eher bei beim Medien-Zuspieler und dem Verstärker ansetzt oder eher bei den Lautsprechern.
Ich bin nach langem Rumexperimentieren irgendwie zum Schluss gekommen, das beides eine Rolle spielt, aber man besser vom Lautsprecher ausgeht, weil der muss mit dem für dich dann hörbaren Ergebnis bedient werden.

Quellen und Verstärker beeinflussen zwar den Lautsprecher, aber der tonale Grundcharakter vom Lautsprecher bleibt aus meiner Sicht immer erhalten. Was Quelle und vor allem der Verstärker bewerkstelligen kann ist, dass der Lautsprecher z.B. druckvoller, weniger druckvoll, etwas höher, etwas tiefer klingt. Er kann dem Lautsprecher meiner Meinung nach nur mehr oder weniger gerecht werden. Die Effekte finde ich aber eher klein im Vergleich zu dem, was der Lautsprecher selbst produzieren kann.

Wenn du wirklich was Besseres willst, solltest du aus meiner Sicht lieber noch ein wenig Kohle auf Seite legen und dir dann Lautsprecher ab 600 bis 800 Euro anhören. Danach kannst du dann entscheiden, ob sich eine Verbesserung von Soundkarte und Verstärker lohnt.
Auf Selbstbau würde ich verzichten, wenn du niemanden an der Hand hast, der was davon versteht. Es gibts zwar Bausätze, die aber nicht optimiert sind. Das Problem sind in der Regel auch nicht die Chassis oder die Gehäuse sondern die Frequenzweichen. Da wird die Klangqualität wirklich abgestimmt. Dazu braucht man aber richtig Erfahrung, ein gutes Ohr und ein wenig Talent.


[Beitrag von Blakk am 11. Aug 2012, 09:02 bearbeitet]
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