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2.0 System gesucht

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Autor
Beitrag
HankSolon
Stammgast
#1 erstellt: 08. Aug 2012, 14:43
EDIT: Mittlerweile ist es dann doch eher ein 2.0 System. 5.1 lohnt bei mir nicht.

Hallo zusammen.

ich habe mich entschlossen, mein Wohnzimmer erstmalig auszurüsten.

Derzeit im Einsatz:
(siehe Profil)
+ Billig-Anlage mit zwei Boxen + iPhone-Dock

Gewünscht:
1 AV-Receiver (gerne gebraucht-oder Versandrückläufer)
2 Stereoboxen (ggf. mit Subwoofer)
ausbaubar auf 5.1 System.

Mein Wohnzimmer:

Wohnzimmer

Schlecht ist (leider) die ungünstige Ausrichtung des Fernsehers und die Einschränkung für die Aufstellung der Boxen. Das ist aber nicht änderbar.
Der TV-Schrank ist zentral in der Mitte des Zimmers und hat genügend Platz für Receiver plus später Center.
Die Stereoboxen (Brüllboxen) sind derzeit ungünstig aufgestellt (unterschiedliche Höhe) und werden derzeit nur für Musik verwendet.
Mein Wunsch wäre evtl. dass ich zwei Boxen direkt neben den Fernseher aufbaue. Da allerdings rechts vom Fernseher gleich die Balkontür kommt, habe ich in der Breite nicht wirklich Spielraum. Ggf. kann ich vor dem Schrank neben der Balkontür noch etwas hinstellen. Die Rear-boxen kann ich durchaus auch an die Wand schrauben, kein Problem.
Im Wohnzimmer (Wohnung überhaupt) liegt komplett Teppich. Die Wände sind aus Stahlbeton, allerdings ist das alles Plattenbau und von daher kann und will ich auch nicht wirklich laut hören.

Wichtige Features:
Billig-Stereo-Anlage soll komplett wegfallen.

Fernsehen, Videos (HD - kein 3D), Radio und Musik (liegt sowohl auf iPhone/iPad als auch im NAS als Medienserver) sollen zunächst über Stereoboxen, später auf 5.1 System gespielt werden. Wobei Musik nur im Stereo vorliegt. Also wäre eine Umschaltung 5.1 Video/TV / 2.1 Musik durchaus wünschenswert.

Ich möchte die Musik gerne vom NAS abspielen, zur Not geht aber auch vom iPhone über das Dock.
Meine Videos liegen im NAS vor und können derzeit ohne Probleme mit WD TV Live angesehen werden. Funktioniert gut, muss nicht (kann aber) ersetzt werden.

Ich möchte unkompliziert meine Heimkopfhörer (T90) anschließen können mit der Möglichkeit, per Fernbedienung die Hörerlautstärke einzustellen. Am Fernseher direkt ist mir das derzeit zu kompliziert (mehrere Klicks bis Lautstärkemenü).

Stromsparend. Automatisches Einmessen möglich (ich kenne mich da eh nicht aus).

Optional:
Ich habe derzeit nur einen Blue-Ray-Player, aber keinen CD-Player. Ggf. wird dieser noch später dazukommen.
Ggf. soll später noch ein Plattenspieler angeschlossen werden.
Ggf. soll Internetradio zukommen
Ggf. Bedienung des AV-Receiver per iPhone möglich

Komponenten:
Der AV-Receiver soll maximal 300€ ,
die Stereo-Boxen sollten maximal 300€ pro Stück kosten. Gerne auch durch Selbstbau günstiger. Habe nen Tischlermeister mit Tischlerei in der nahen Verwandschaft.
Die späteren Surroundboxen sind jetzt noch nicht relevant, sollen aber bei der Anschaffung der Stereoboxen mit beachtet werden. (ggf. ist es dann Weihnachten soweit).

Klang
Vom Kopfhörer-Forum bin ich es gewohnt, dass man auf den Klang eingeht. Vielleicht ist das hier schon relevant.
Mein Wunsch wäre ein nicht dröhnender, trockener, tief gehender Bass, der im Klangbild leicht betont sein darf, die Mitten sollten nicht übertönt werden, vom Bass und die Höhen entsprechend hochauflösend.
Als Referenz-Klang wäre für Musik beim T90, für Filme auch gerne in Richtung Sennheiser HD650 (warmer Klang, mit Anhebung im Midbass und nicht überpräsenten Höhen).

Kandidaten für den AV-Receiver:

Kandidaten für den AV-Receiver wären momentan (ich bin - sorry - jetzt mal vom Optischen ausgegangen W.A.F. für Freundin entscheident )
Denon AVR 1612
Yamaha RXV 671
??? Aber ehrlich, ich bin hier ein wenig überfordert ???

Kandidaten für Stereo-Lautsprecher

??? Sorry, bin überfordert ???

Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Wenn ich irgendwas vergessen habe, bzw. prinzipiell noch etwas tun sollte, bevor ich mir jetzt mit dem Kaufen anfange, bin ich über Hinweise sehr dankbar. Ich habe hier nicht wirklich gute Geschäfte verfügbar zum Probehören. Zudem bin ich eh skeptisch, was das Anhören von LS vor Ort angeht. Entscheidend ist doch mein Wohnzimmer, oder?
Falls Fotos nötig wären, kann ich die auch noch machen.


[Beitrag von HankSolon am 10. Aug 2012, 14:57 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#2 erstellt: 09. Aug 2012, 06:36
Als Aktualisierung:

Meine Idee zur Aufstellung:

Wohnzimmer Grundriss_Vorschlag

Einschränkung für Lautsprecher:

Die beiden Frontlautsprecher dürfen nicht so hüfthohe Dinger sein. Sondern eher kompakt. In diesem Thread wurde ein Setup mit Denon 1612 und Infinity Primus HCS (EDIT: MIST die gibt's nicht mehr) gewählt. Rein von der Optik passen die Lautsprecher größenmäßig ganz gut rein. Auch der Denon 1612 scheint brauchbar.

Edit: Was toll wäre:

Oben stehen die Frontlautsprecher an der Fensterfront. Wenn ich am unteren Tisch sitze, wäre es irgendwie schön, wenn die Lautsprecher unten rechts und links (F+B) quasi den Stereobetrieb übernehmen könnten. Ist dies ohne Weiteres machbar?

In diesem Thread habe ich zumindest ein paar Standardempfehlungen für Receiver gefunden.

Wenn es netzwerkfähig sein soll: wäre dann wohl Folgendes:
ONKYO TX NR 509
PIONEER VSX 921
DENON AVR 1912
YAMAHA RX-V 671

Frage ist halt, ob es notwendig ist. Es sei denn obige Receiver ersetzen meine WD TVLife ohne Probleme. (Ich greife damit direkt auf meinen Synology NAS Medienserver zu, um Videos anzusehen)


[Beitrag von HankSolon am 09. Aug 2012, 06:59 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 09. Aug 2012, 06:49
deine 5.1 Pläne kannst du mMn komplett vergessen. Das wird mit den Aufstellmöglichkeiten nie was.

Dein maximales Budget ist ja eher Einsteigerniveau. Hier kommen idR nur die ersten zwei Modelle der jeweiligen Hersteller in Frage. Wenn du die Frage "5.1" verneinst, kommen eben auch stereoverstärker ins Spiel und du hast mehr Auswahl.

Ausstattungsniveau der in Frage kommenden Einsteigermodelle solltest du selber via Hersteller-Homepage auf Tauglichkeit prüfen.
HankSolon
Stammgast
#4 erstellt: 09. Aug 2012, 07:08
Gut, mit den 5.1 habe ich mir fast schon gedacht. Deswegen wollte ich zumindest auf Stereo. Hauptsache weg, vom Fernseher-Klang und Radio/Musik aus denselben Boxen.

Hintergrund zur Erweiterung auf 5.1 ist, dass ich in meiner jetzigen Wohnung sowieso nicht ewig bleiben werde. Da wird in den nächsten 1-2 Jahren ein Umzug anstehen.

Ich wollte aus diesem Grund nicht in einen Stereo-Verstärker investieren, sondern gleich 5.1 auf zur Verfügung haben. Dazu dann halt die Stereoboxen, die dann zu nem stimmigen 5.1 erweitert werden könnten.

Andererseits, wenn ich eh was Gebrauchtes bekommen könnte, wäre es auch wieder egal. Mag nur nicht viel Geld in ein Neugerät versenken und dann nach nem Umzug feststellen, dass dieses Neugerät (Verstärker) zu wenig ist für 5.1 oder dass die Boxen quasi umsonst gekauft wurden.


[Beitrag von HankSolon am 09. Aug 2012, 07:53 bearbeitet]
Lefus
Stammgast
#5 erstellt: 09. Aug 2012, 19:29

HankSolon schrieb:

Die beiden Frontlautsprecher dürfen nicht so hüfthohe Dinger sein. Sondern eher kompakt.

Für Stereo gilt aktuell die Regel das Hoch und Mitteltöner sich beim Hören in Kopfhöhe befinden sollten, weswegen man (gute) Monitor- oder Regalboxen üblicherweise auch auf Ständer positioniert.
LeftyBruchsal
Inventar
#6 erstellt: 10. Aug 2012, 07:52
Kauf dir als Receiver z.B. den Yamaha RX-V663 gebraucht um die 250€ bei Ebay.
Da hast sogar HDMI (zwei Eingänge) drin und hast preiswert etwas halbwegs gutes. Die Yamahas AVRs spielen Stereo wohl noch am besten ab sagen viele.

Die von dir genannten neuen sind natürlich auch möglich und gut (würde wieder zum Yamaha tendieren).

Wie das mit dem Streaming etc. aussieht muss ich aber passen, das interessiert mich nicht daher kenne ich mich da nicht aus.

Boxen würde ich dir zwei Standboxen empfehlen welche du dir vorher in Fachgeschäften angehört hast.
Ja die hören sich im Geschäft anders an als daheim, trotzdem wirst du Tendenzen hören können.
Wo du die in dieser Wohnung hin stellst ist fast egal, da du 5.1 eh nicht mal annähernd hin bekommst und die Stand-LS eben einen besseren Klang haben als Regalboxen (mehr Membranfläche, mehr Volumen).
Da du Regal-LS eben genauso ausrichten mußt (Höhe der Hoch/Mitteltöner) würde dies mit Ständer also das gleiche sein wie Stand-LS.

Auf jeden Fall eine Lautsprecher-Reihe kaufen welche auch später noch verfügbar ist damit du dann auf 5.1 mit entsprechenden Boxen aufrüsten kannst.

Der Fernseh-Klang ist trotzdem blöd wenn dieser nur von Rechts kommt.

Alternativ kleine Brüllwürfel kaufen und so montieren wie du in deiner Aktualisierung eingezeichnet hast.
Besser wirds in der Wohnung nicht. Würde hier aber nicht viel Geld reinstecken ... bessere Boxen dann lieber kaufen wenn du umziehst und dann viel Geld ausgeben.
Welche Brüllwürfel du dann aber holen sollst kann ich dir nicht sagen.
Es gibt schon bessere Brüllwürfel (die quasi den Namen gar nicht mehr verdienen), aber ich komme grad nicht drauf wie die heissen.

Für DIY hast du viel Auswahl was du bauen kannst.
Die Preisspanne geht von ganz Preiswert (~50€ das Stück) bis ganz Teuer (mehrere Tausend das Stück), also volle Auswahl. Welcher aber deinem Hörgeschmack entspricht wird wohl keiner sagen können, und anhören kann man die DIY Lautsprecher auch oft nur schwer (es sei denn zufällig ist einer in der Nähe wo du dir die anhören kannst).

Meine Empfehlung :
Erst mal provisorisch mit kleinen Brüllwürfeln durchhalten bis du dann mal umziehst und dann was vernünftiges kaufen (WENN du das dann stellen kannst).
Musik hört sich dann trotzdem nicht gut an.
Nebenbei würde ich einfach mal mit dem selber bauen anfangen ... du kannst mit den Stand-LS anfangen und die auch mal anschliessen und anhören.
Welche DIY ist aber eine interessante Frage, ich würde nur drauf achten das aus der DIY-Reihe eben Fronts, Center und Rears verfügbar sind.
Ich werde im nächsten halben Jahr die Start Air Kit 5S (Paar Stand-Lautsprecher) bauen.
Ob die dir Zusagen kann ich nicht sagen (kann ja noch nicht mal sagen ob die mir gefallen werden ^^).
HankSolon
Stammgast
#7 erstellt: 10. Aug 2012, 08:40
Ich danke für Eure Hilfe und Anregungen.

Also ich werde den 5.1 Plan in dieser Wohnung definitiv verwerfen ("in dubio pro stereo"). Da ich durch meine hochwertigen Kopfhörer einiges an Klang gewöhnt bin und richtig leide, wenn ich mal wieder mein 2.1 PC-Boxenset am Rechner anwerfe (Typhoon 20€) werde ich auch nicht irgendein Heimkino-Set mit Brüllwürfeln kaufen.

Ich denke, ein Gebraucht-Receiver wie der Yamaha RX-V633 wird's auf jeden Fall werden. Damit kann ich auch meine einfache Stereo-Anlage im Wohnzimmer beerdigen. CD's höre ich damit eh nicht mehr, sondern alles über iPhone / Netzwerk.

Bei den Boxen tendiere ich momentan zu den First Time 12 (auch wenn's natürlich die Katze im Sack ist-aber Frequenzverlauf war auf dem Papier ok. Basteln wollte ich schon immer mal.) Im Zweifel diffundiert die auf jeden Fall in die Verwandschaft und ich suche weiter. So habe ich es mit meinen Kopfhörern auch gemacht. (Familie glücklich, ich kann rumprobieren. Win-Win)

Die rechte Box. Kann ich auf den Schrank unten rechts stellen. Das wäre dann auch im Kopfhöhe beim Sitzen/Fletzen. Die linke Box kommt dann oben rechts an eine Wandhalterung. Dort auf dem Sofa sitzt eh keiner. Der übliche Platz beim Fernsehen bzw. Musikhören ist entweder am großen Tisch oder an der untersten Ecke (Mitte-links) der Couch.

Die Möglichkeit nach Standboxen fällt (momentan noch) dem Veto der Freundin zum Opfer.


[Beitrag von HankSolon am 10. Aug 2012, 08:43 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#8 erstellt: 10. Aug 2012, 09:41
Oder gleich konsequent sein und einen Stereo-Receiver wie die Yamaha RS-300 holen?

iPhone-Dock weiternutzen (Anschluss per Line in)
TV-Anschluss per (Line in)
Blue-Ray-Player via HDMI an Fernseher (Sound geht dann über Fernseher an Stereo-Receiver)
WD TV live via HDMI an Fernseher (Sound dann an über Fernseher an Stereo-Receiver)

-> Verzicht auf Internet-Radio
-> ggf. stromsparender


[Beitrag von HankSolon am 10. Aug 2012, 09:48 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#9 erstellt: 10. Aug 2012, 09:49
du solltest dir - wenn du schon kein vernünftigrs stereodreieck aufbauen kannst - schon elektronik holen, die etwas kompensieren kann, dh zumindestens die entfernung der lautsprecher einmessen kann um so den zeitversatz auszugleichen.

oder du holst die lautsprecher wie die duevel planets die das konstruktionsbedingt ausgleichen..
HankSolon
Stammgast
#10 erstellt: 10. Aug 2012, 10:03
Das bedingt an einen AV-Receiver mit Messmikrofon? (Womit wir wieder bei den klassischen Heim-Kino-Receivern wären, als nicht Stereo-Receiver?)

Nun offenbare ich aber mein Unwissen:

Was messe ich denn an den Boxen ein? Den Abstand der Boxen zum Receiver? Den Abstand der Boxen zu dem Punkt, wo ich sitze?
flyingscot
Inventar
#11 erstellt: 10. Aug 2012, 11:11
Genau, der Abstand der Boxen wird eingemessen und dadurch intern die Laufzeiten und Pegel korrigiert. Darüber hinaus linearisieren viele Einmesssysteme auch noch den Frequenzgang mehr oder weniger zuverlässig (=Bestimmung der Einstellungen des internen Equalizers).


[Beitrag von flyingscot am 10. Aug 2012, 11:12 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#12 erstellt: 10. Aug 2012, 11:33
Hmm, da ich aber die Anlage sowohl für den Fernseher (Couch), als für am Tisch sitzen verwenden möchte... bringt mir da das Einmessen überhaupt etwas? Weil eine Korrektur für die Couch (Lautstärke, Laufzeit) bringt doch Nachteile für den Esstisch?

(Oder habe ich da einen Denkfehler?)
LeftyBruchsal
Inventar
#13 erstellt: 10. Aug 2012, 11:49

(Oder habe ich da einen Denkfehler?)

Ne das stimmt schon.
Du könntest einen Receiver mit Multipunk-Messung nehmen (hab ich in meinem RX-V767), aber wenn du zwei total unterschiedliche Hörpositionen hast kommt da halt auch nur Murks raus.

Du könntest einen Receiver mit 2 Zonen nehmen ... dann bräuchtest du aber wiederum zwei Lautsprecher zusätzlich die dann eben die zweite Hörposition versorgen.
Aber das ist auch nicht wirklich sinnvoll.


du solltest dir - wenn du schon kein vernünftigrs stereodreieck aufbauen kannst - schon elektronik holen, die etwas kompensieren kann, dh zumindestens die entfernung der lautsprecher einmessen kann um so den zeitversatz auszugleichen.

Das muß nicht gemessen werden sondern kann auch bei einfacheren AVRs eingegeben werden (Abstand).
Je teurer der AVR umso mehr kann eben eingestellt werden ... und mit Messmikro eben quasi automatisch (wobei man das unter Umständen noch selber optimieren sollte).
HankSolon
Stammgast
#14 erstellt: 10. Aug 2012, 12:19
Also sind die Hörzonen, wie sie z.B. der Stereo-Receiver von Denon DRA700 bietet auch nur ein zweites (und drittes) Lautsprecherpaar?

Das wäre dann also nicht der Schalter X/Y bei dem ich zwischen Pegel(- und Abstands-)Messung Couch/Esstisch umherschalten kann, sondern zwischen Boxenpaar X und Boxenpaar Y.

Die Multipunktmessung wäre wahrscheinlich genauso sinnvoll, wie die Hörzone, quasi den Sweet-Spot einfach auf die Zimmermitte auszurichten. Dann habe ich zwar insgesamt nichts Perfektes, aber nen Kompromiss.
Apalone
Inventar
#15 erstellt: 10. Aug 2012, 13:04

LeftyBruchsal schrieb:
....Das muß nicht gemessen werden sondern kann auch bei einfacheren AVRs eingegeben werden (Abstand)......


Was gibt man denn im AVR ein, wenn man vorher nicht gemessen hat??
LeftyBruchsal
Inventar
#16 erstellt: 10. Aug 2012, 13:05

Also sind die Hörzonen, wie sie z.B. der Stereo-Receiver von Denon DRA700 bietet auch nur ein zweites (und drittes) Lautsprecherpaar?


Ja genau. Das ist dazu gedacht eben die Küche oder den Hobby-Raum nebenan ebenfalls mit Musik zu versorgen.


Das wäre dann also nicht der Schalter X/Y bei dem ich zwischen Pegel(- und Abstands-)Messung Couch/Esstisch umherschalten kann, sondern zwischen Boxenpaar X und Boxenpaar Y.

Ja genau, es wird nur zwischen den Boxen (Zonen) umgeschaltet. Ein AVR der verschiedene Hörpositionen umstellen kann kenne ich nicht ... zumindets nicht im Einstiegsbereich. Ob die AVRs ab 1500€ sowas haben entzieht sich aber meines Wissens (würde dir so oder so nicht viel bringen).


Die Multipunktmessung wäre wahrscheinlich genauso sinnvoll, wie die Hörzone, quasi den Sweet-Spot einfach auf die Zimmermitte auszurichten. Dann habe ich zwar insgesamt nichts Perfektes, aber nen Kompromiss.

Jain.
Ich würde es auf den TV ausrichten, da hier die Richtung des Signals am wichtigsten ist und diese am meisten wahrgenommen wird.
Musik kommt dann eben über die Reflexionen der Wände an und bei Musikstücken mit Links/Rechts Aufnahmen (die meist eher selten sind) hörst du das dann halt eher nicht.

Wenn du allerdings sagst das du 90% intensiv Musik hörst, dann könnte die Entscheidung auch anders ausfallen. Für den "normalen" Musikgenuß würd es denke ich weniger auffallen.
flyingscot
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2012, 13:22

HankSolon schrieb:
Hmm, da ich aber die Anlage sowohl für den Fernseher (Couch), als für am Tisch sitzen verwenden möchte... bringt mir da das Einmessen überhaupt etwas? Weil eine Korrektur für die Couch (Lautstärke, Laufzeit) bringt doch Nachteile für den Esstisch?


Es gibt auch AVRs, die mehrere Lautsprecher-Konfigurationen mit eigener Einmessung kennen. Da kann man dann je nach Hörplatz die entsprechende Einmessung einschalten.
HankSolon
Stammgast
#18 erstellt: 10. Aug 2012, 14:42
Die Frage ist für mich, ob bei einer konsequenten 2.0 Umsetzung mit Stereo Receiver wie z.B. Denon DRA-700 AE die Einmessung wirklich, und ich meine Wirklich notwendig ist. Zur Not gibt es dort ja immer noch den Balance-Regler. (Gut, der regelt vermutlich nur die Lautstärke, nicht die Laufzeit)

Die Ausrichtung wäre meiner Meinung nach zu 80% Fernsehen/Filme sehen von der Couch. Der Rest Musik.

Ich möchte jetzt nicht als beratungsresistenz erscheinen, aber nehmen wir mal als Vergleich meine Kopfhörer. Ich habe für unterwegs UE TF10. Ich weiß, dass die zwei BA-Treiber für Tieftöner haben und einen für Hochtöner. Wenn ich drauf achte, dann fällt mir auf, dass es bei Stimmen manchmal nachteilig ist. Aber deswegen hole ich mir statt der 120€ TF10 nicht die 1200€ Stage 4. Obwohl ich (vermute) weiß, dass diese es vermutlich besser können. Die TF10 reichen mir so.

Hole ich mit den Zonen und den AV-Receiver mit Stereoboxen (im Budget von ca. 300€) mit Messmikrofon in meinem Raum wirklich so viel raus? Soviel, dass ich auf eine Laufzeitmessung nicht(!) verzichten kann?

Oder gibt es einen Stereo-Receiver, der dies ebenso kann? (Google war da nicht hilfreich)
ingo74
Inventar
#19 erstellt: 10. Aug 2012, 14:57
was ist dein maximalbudget für alles..?
wo sollen die lautsprecher stehen oder ist da noch spielraum bei der aufstellung..?
wo ist die hörzone genau..?
welches klangniveau willst du erreichen..?
jackthebeast*
Inventar
#20 erstellt: 10. Aug 2012, 15:10
welchen tv hast du? wieviel zoll?

würde überlegen ob du nicht so umbaust dass du tv neben den mittelhochen schrank auf der seite mit 3,60 plazierst?

da wäre dann auch 5.1 halbwegs vernünftig zu realisieren!

p.s.: wo ist den die fensterfront? bei couch oder auf der seite mit 3,60? habe ich leider nicht ganz verstanden!
HankSolon
Stammgast
#21 erstellt: 10. Aug 2012, 15:16
Budget:

Stereo-Receiver: 300€ +- 50€
Boxen: 300€ (wobei ich mir welche basteln werde First Time 12 -> Tischlerei in der Familie)

Standort der Boxen / Hörzonen:

Wohnzimmer Grundriss_Vorschlag_Stereo

Alternativer Standort der Boxen? Ich befürchte, das wird schwierig, aber vielleicht hast Du ja ne gute Idee.

Klangniveau:

Das Klangniveau sollte in etwa an meine 500€ Kopfhörer heranreichen (Beyerdynamic T90). Es muss allerdings nicht bis auf die 20 Hz runtergehen. Ein Verzicht auf Subwoofer ist daher bewußt, auch wenn das eine Verabschiedung von der Tiefbassanhebung der TF10 / T90 bedeutet. Ich bin mir auch bewußt, dass ich mit Kopfhörern mit weniger Geld viel mehr erreichen kann.

Eine deutliche Verbesserung zur bisherigen Billig-Stereoanlage bzw. zum Klang des Fernsehers würde schon ausreichen. (Ist halt zu krass, wenn ich vom Kopfhörer auf Fernseher umschalte). (EDIT: bzw. es soll überhaupt Fernseher + Stereoanlage vereint werden, das heißt nur noch ein Quellgerät für die Boxen)

Ich mag halt präzise Bässe, kein Dröhnen. Präsente Mitten und nicht übertriebene Höhen. Ein Bühne sollte sich durch die Verteilung der Lautsprecher im Raum von alleine geben. Ich mag nicht laut hören. Mehrfamilienhaus beschallen ist nicht.

EDIT

Mein TV ist ein Panasonic TX-L32GW20 müssten 32 Zoll sein.

Der Fernseher auf den mittelhohen Schrank unten ist nicht drin. Das wird zu klein.

Die Fensterfront ist rechts. Danach kommt ein Balkon/Wintergarten. Ich habe zwei breite Fenster (das untere davon beinhaltet die Balkontür). In der Mitte der Fenster steht ein maßgeschneiderter Fernsehschrank (Tischlerei eben )


[Beitrag von HankSolon am 10. Aug 2012, 15:35 bearbeitet]
jackthebeast*
Inventar
#22 erstellt: 10. Aug 2012, 15:35
meinte auch ob du nicht tv schrank neben den mittelhohen schrank in die mitte der 3,60 breiten wand stellen kannst! und nicht ob tv auf mittelhohen schrank!
HankSolon
Stammgast
#23 erstellt: 10. Aug 2012, 15:41
Ich denke ich habe Dich verstanden. Aber dann ist die Entfernung von der Couch zum Fernseher zu krass (EDIT: Ah, sorry unklar ausgedrückt.. ich meinte, dann wird das Bild zu klein von der Couch aus gesehen).

Beim Einrichten des Wohnzimmers war das unter Berücksichtigung von der Notwendigkeit des Esstisches etc. die beste Alternative.

Oder andersrum. Wenn der Fernseher dort stehen würde, dann hätte ich mit dem Esstisch und den vier Stühlen ein Problem.

Vorher war die Couch im unteren Bereich und der Esstisch mit schmaleren Schränken oben. Das hat sich aber als unpraktisch herausgestellt (besonders, da ich jetzt schöne alte Bauernschränke habe).


[Beitrag von HankSolon am 10. Aug 2012, 15:45 bearbeitet]
jackthebeast*
Inventar
#24 erstellt: 10. Aug 2012, 16:40
deswegen auch frage nach grösse des tv gerätes
ingo74
Inventar
#25 erstellt: 10. Aug 2012, 18:30

Eine deutliche Verbesserung zur bisherigen Billig-Stereoanlage bzw. zum Klang des Fernsehers würde schon ausreichen

das wirst du erreichen, bin ich mir sicher.



Das Klangniveau sollte in etwa an meine 500€ Kopfhörer heranreichen (Beyerdynamic T90).

das wird sicher sehr sehr schwer.



Ich mag halt präzise Bässe, kein Dröhnen. Präsente Mitten und nicht übertriebene Höhen.

das könnte vllt möglich sein.



Ein Bühne sollte sich durch die Verteilung der Lautsprecher im Raum von alleine geben.

garantiert nicht, zumindestens wenn wir das gleiche unter "bühne" verstehen


der einzige lautsprecher, der mir bei deinen beschreibungen und erwartungen einfällt ist der duevel plant, aber etwas über deinem budget:
http://www.duevel.com/Produkte/EPlanets.shtml
http://www.fairaudio...el-planets-test.html

ich zitier mal kurz eine passage, die ich genauso bestätigen kann:
Die Planets boten vielmehr ein bemerkenswert kohärentes und fokussiertes Klangbild - und zwar auch bei unterschiedlichen Hörpositionen: Der Sweet-Spot schien sich immer genau dort zu befinden, wo ich gerade saß. Einzelne Instrumente und Stimmen gerieten in keiner Weise unscharf oder uneindeutig ins Bühnenbild gegliedert
HankSolon
Stammgast
#26 erstellt: 10. Aug 2012, 19:13

ingo74 schrieb:
der einzige lautsprecher, der mir bei deinen beschreibungen und erwartungen einfällt ist der duevel plant, aber etwas über deinem budget:


Sehr schönes Konzept. Aber da sind wir wieder bei Standlautsprechern... und WAF.

Nee, ich denke mal, dass ich kleine Brötchen backen werde und bei meinem momentanen Budget bleibe. Wenn das klangliche Einbußen zur Folge hat und dennoch Vorteile gegenüber den eingebauten Fernsehlautsprechern hat und die bisherige Stereo-Anlage toppt, dann ist das für mich auch ein Gewinn.

Möchte ich dann immer noch Musik geniesen, dann habe ich die T90 um die Ohren.

Die Frage, die sich im AV-Thread ergab ist die unbedingte Notwendigkeit des Laufzeitausgleichs und ob ich das mit einem Stereo-Receiver erreichen kann bzw. nötig habe (abgesehen von der Balance)?

Gibt es (unter Beibehaltung der Anordnung meiner Möbel ein sonstiges Konzept, mit Kompaktlautsprechern, diese evtl. besser aufzustellen, als obige Zeichnung?

Ich würde unabhängig davon den Fokus wahrscheinlich auch auf den TV und der Hörzone 1 ausrichten. Wenn's nicht 100% perfekt ist, ok. Wenn die Hörzone 2 drunter leidet und nicht ohne Probleme umschaltbar ist. Auch ok, aber schade.
Muss ich 200€ oder noch mehr ausgeben, um es perfekt zu machen, dann lieber nicht, dann lieber Paretoprinzip.
ingo74
Inventar
#27 erstellt: 10. Aug 2012, 19:22
rundstrahler/klangsäulen gibts auch kleiner und im selbstbau
und sogar als brüllwürfelset
http://www.mirage-audio.de/

HankSolon
Stammgast
#28 erstellt: 15. Aug 2012, 21:40
So, heute den Yamaha R-S500 erhalten. Nen sehr schönes Teil und klanglich eine deutliche Aufwertung. Holt jedenfalls mehr Qualität aus den Phillips-Boxen raus, als die Anlage vorher.

Durch den Balance-Regler bekomme ich auch sehr gut das nicht ideal vorhandene Stereo-Dreieck in den Griff. Laufzeitunterschiede stelle ich nicht fest. Entwarnung also.

Freue mich schon auf die Selbstbau-Boxen.

PS. Weniger ist manchmal mehr. Und in meinen Ohren eine deutliche Ansage in Richtung "muss undingt AV-Receiver sein" (muss es nämlich nicht)


[Beitrag von HankSolon am 15. Aug 2012, 21:44 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#29 erstellt: 15. Aug 2012, 22:13
wär schlimm, wenn die billiganlage gleich klingen würde
interessant wäre der vergleich, ob und was noch ginge mit einem avr und einem guten einmesssystem...
LeftyBruchsal
Inventar
#30 erstellt: 16. Aug 2012, 05:17

PS. Weniger ist manchmal mehr. Und in meinen Ohren eine deutliche Ansage in Richtung "muss undingt AV-Receiver sein" (muss es nämlich nicht)


Da du es noch nicht mit einem AVR und 3.0 Boxen (gleiche Linie da sonst der Klang komisch sein kann) vergleichen konntest ist die Aussage auf ziemlich schwachen Füßen

Nebenbei könnte man dann noch (wenn man es gut stellen kann, also derzeit eher nicht bei dir) den Unterschied zusammen mit Front Presence Speaker erwähnen.
Bei 3.0 und 3.0 + 2 Front Presence Speaker wäre (für TV) ein erheblicher Unterschied zu spüren (zumindest wenn man nicht einfaches Stereo vom Sat/Kabel-Receiver bekommt)

Es muß nicht ... aber es "könnte" besser sein (wobei das immer auch ein wenig Geschmackssache ist).
Ich würde meine Front mit den Front Presence Speaker nicht wieder missen wollen.

Bei deinem derzeitigen Raum wäre das ja aber sowieso schwer zu realisieren somit ist es gut wenn die jetzige Situation dich zufrieden stellt
HankSolon
Stammgast
#31 erstellt: 16. Aug 2012, 05:41
Klar wäre der Test mit AV und zusätzlichen Lautsprechern interessant, aber ihr habt die derzeitige Siituation gut erkannt. Geht eh schwer bis garnicht umzusetzen.

Zudem, übersetzt in Kopfhörersprache: Wenn ich jetzt "mehr" haben möchte bedeutet das "viel mehr" Geld. Zur klanglichen Verzückung habe ich noch meine Kopfhörer, der Rest ist einfach nur pragmatisches mache das Beste draus mit möglichst wenigen Mitteln.

Kurze Zwischenfrage:

Meine derzeitigen Boxen haben 6 Ohm, ich überlege mir diese tatsächlich noch für eine zweite Zone zu behalten. Meine neuen Boxen haben 4 Ohm. Den Receiver kann man zwischen 4 und 8 Ohm umherschalten. Kann ich alle 4 Boxen mit 8 Ohm betreiben oder sollte ich besser auf 4 Ohm runter?
LeftyBruchsal
Inventar
#32 erstellt: 16. Aug 2012, 05:54
Gute Frage.
Wenn ich das richtig verstehe bekommt ein Lautsprecher bei 4 Ohm einfach mehr Leistung ab und der AVR kann eher überhitzen aufgrund der Last.
Sollte bei dem Receiver und der Raumgröße denke ich nicht passieren.

Denke aber man könnte es auch auf 8 Ohm lassen (dürfte ebenfalls keinen Unterschied machen).

Korrigiert mich bitte wenn ich hier was falsch wiedergeben sollte
V3841
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 16. Aug 2012, 06:29
4 ohm x 6 ohm = 24 ohm geteilt durch (4 ohm + 6 ohm) 10 ohm = 2,4 ohm

die gesamtimpedanz bei festwiderständen von einen 6 ohm widerstand der mit einem 4 ohm widerstand paralell geschaltet wird, ist also:

2,4 ohm

da ein lautsprecher einen veränderlichen widerstand hat, können 2,4 ohm impedanz an einem verstärker der für 4 ohm ausgelegt ist, ernsthafte probleme (kurzschluss) machen.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0110192.htm


[Beitrag von V3841 am 16. Aug 2012, 06:34 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#34 erstellt: 16. Aug 2012, 06:47
Also 8 Ohm am Verstärker einstellen, auf unterschliedliche Lautsprecher-Impedanzen verzichten, nur zwei Lautsprecher verwenden?
LeftyBruchsal
Inventar
#35 erstellt: 16. Aug 2012, 08:06

4 ohm x 6 ohm = 24 ohm geteilt durch (4 ohm + 6 ohm) 10 ohm = 2,4 ohm


Die Rechnung verstehe ich nicht ganz.

Wenn ich jetzt mal annehme ich habe sowohl
Zone 1 = 2x LS zu 4 Ohm
Zone 2 = 2x LS zu 4 Ohm

--> Rechnung wie oben -->
4 ohm x 4 ohm = 16 ohm geteilt durch (4 ohm + 4 ohm) 8 ohm = 2 ohm

Wo ist der Denkfehler (bei mir oder dir ?)

Wieso das eine Parallelschaltung ist wenn es Zone 1 und Zone 2 ist verstehe ich auch nicht ganz.
Zone 1 und Zone 2 werden doch separat am Receiver angeschlossen.

Obige Rechnung ist doch dann wenn ich an einen LS-Anschluß einfach zwei Lautsprecher anschliesse.

Bin irgendwie grad verwirrt.
LeftyBruchsal
Inventar
#36 erstellt: 16. Aug 2012, 08:15
Ah, sehe grad das der AVR wirklich eine Reihenschaltung macht wenn man beide Zonen anschließt.
Also 4 Boxen je 8 Ohm (low) oder 4 Boxen je 16 Ohm (High).
Oder 2 Boxen je 4 Ohm (low) oder 2 Boxen je 8 Ohm (High).

Anders geht wohl nicht.

Siehe Seite 11 der Bedienungsanleitung.
LeftyBruchsal
Inventar
#37 erstellt: 16. Aug 2012, 08:29
Mußte jetzt doch mal bei meinem AVR anschauen und wurde nun schlauer.
Da bei einem AVR wie meinem (RX-V767) ja mehrere Endstufen sind wird bei Zone 2 einfach die Endstufe für die Rear-Speaker benutzt und somit sind diese separat.

Bei diesem Stereo-Receiver haben die eben keine zusätzliche Endstufe und die Schaltung ist parallel.

Da habe ich doch wieder einmal dazugelernt (und weiß nun noch einen Vorzug eines AVRs ), wobei man den 767 preislich nicht mit diesem Stereo-Receiver vergleichen sollte.
HankSolon
Stammgast
#38 erstellt: 16. Aug 2012, 11:11
Ok, und das bedeutet?

Nochmal:

Zone A: 2 Lautsprecher zu je 4 Ohm
Zone B: 2 Lautsprecher zu je 6 Ohm

Betrieb je nach Gusto:
A oder A + B oder B (oder geht davon eins nicht?)

Preisfrage:
Gain vom Receiver auf
[ ] 4 Ohm
[ ] 8 Ohm

(Umschalten nur wenn Aus und Schalter auf der Rückwand -> umgeschaltet wird also normalerweise nicht)
LeftyBruchsal
Inventar
#39 erstellt: 16. Aug 2012, 13:07
Wenn ich das richtig lese kannst du ja am Gerät auswähl ob du
- nur Zone A
- nur Zone B
- Zone A und B
benutzt.

Dadurch solltest du natürlich nicht mehr als zwei Boxen mit 4 oder 6 Ohm anschliessen, da sonst bei Zone A+B (auch wenn du quasi nur versehentlich drauf schaltest oder durchschaltest) der Receiver beschädigt werden könnte.
Wobei ich das irgendwie nicht verstehe mit der Parallelschaltung ... ist das dann auch parallel wenn man nur Zone A an hat (also obwohl auf Zone B nichts raus kommt) ?

Alternativ kannst du einen Lautsprecher-Umschalter kaufen und benutzen an dem du auswählst welche Boxen laufen. Dann würdest du 4 Ohm (low) einstellen.
Bin mir nur nicht sicher ob das Gesund wäre wenn du dann aber laufendem Betrieb die Lautsprecher umstellst. Also Receiver aus, Schalter am Umschalter rum, Receiver an.

Hört sich für mich umständlich an ... wenn das für dich wichtig wäre würde ich einen AVR kaufen der das so kann. Ist ab dem RX-V673 der Fall, aber ggf. wäre einer der Vorgänger preiswert zu bekommen (671/667).
HankSolon
Stammgast
#40 erstellt: 16. Aug 2012, 17:29
Zur Impedanz von Boxen / Receiver:

PDF von Nubert

Quintessenz wäre: Gain Schalter auf 4Ohm und gut ist, richtig?

Woran liegt das eigentlich, dass ich hier keine klaren Antworten erhalte? Sorry mag nicht undankbar sein, aber seit 9 Posts gibt's Keinen der sagt:
"Jo mach das Zone A+B ist kein Problem, wenn Du auf ... schaltest." Oder 4x4Ohm Boxen geht. Stattdessen gibt's ne Rechnung mit 2,4 Ohm, die nicht nachvollziehbar ist.

Wenn untere Rechnung stimmen würde,mbekäme ich mitje zwei Vier Öhmern bei A+B

4x4 = 16 / 8 = 2 Ohm, was ja noch krasser wäre.

Da stimmt doch was nicht!
V3841
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 16. Aug 2012, 17:35
6 ohm und 4 ohm lautsprecherpaare


6x4 = 24 / 10 = 2,4 Ohm


4 ohm und 4 ohm lautsprecherpaare


4x4 = 16 / 8 = 2 Ohm, was ja noch krasser wäre.


bei gleichzeitigem betrieb an a+b anschlüssen

was soll daran nicht stimmen? so schwer ist es doch nicht.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0110192.htm


[Beitrag von V3841 am 16. Aug 2012, 17:38 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#42 erstellt: 16. Aug 2012, 17:50
Aber bedeutete das denn nicht, dass A+B Betrieb so nicht möglich wäre? selbst bei 4 gleichen 4Ohm-Lautsprechern, wenn ich obiger Argumentation folge?

Wozu gibt es dann A+B Betrieb?

Besonders weil ibei der Rechnung immer A/2 rauskommt als Ergebnis bei gleich Ohmigen Lautsprechern.

( A x A ) / (A + A ) = (A^2 )/ (2 x A) = A / 2

A ist Ohm Zahl des Lautsprechers. Also selbst echte 8 Ohm Lautsprecher wären so blöd. Weil der Gain eben nur 4 oder 8 wäre.
V3841
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 16. Aug 2012, 17:56
wenn der verstärker für mindestens 4 ohm ausgelegt ist:

2 paare 8 ohm lautsprecher wären gut, die haben eine gesamtimpedanz von 4 ohm


[Beitrag von V3841 am 16. Aug 2012, 17:58 bearbeitet]
LeftyBruchsal
Inventar
#44 erstellt: 17. Aug 2012, 04:49

Aber bedeutete das denn nicht, dass A+B Betrieb so nicht möglich wäre? selbst bei 4 gleichen 4Ohm-Lautsprechern, wenn ich obiger Argumentation folge?


Doch ist möglich, aber du mußt dann eben 2 Lautsprecherpaare mit 8 Ohm (low) oder 2 Lautsprecherpaare mit 16 Ohm (high) haben.
Das steht eben auch in der Bedienungsanleitung vom R-S500.


Wozu gibt es dann A+B Betrieb?

Damit man eben 2 Lautsprecherpaare mit 8 oder 16 Ohm anschliessen kann.

Nur das wie Nubert im PDF schon richtig schreibt kaum noch 8 und noch weniger 16 Ohm Lautsprecher zu kaufen gibt (erst recht nicht im unteren Preissegment).
Daher würde ich 2 Zonen nur mit 2 getrennten Endstufen betreiben da hier dann die Lautsprecher nicht parallel geschaltet sind.

Das PDF von Nubert ist prima ... nur die Schlußfolgerung ist natürlich ... nicht ganz ungefährlich.

Bei kleinen und mittleren Lautstärken (bis etwa 40% der maximalen
Verstärkerleistung) gibt es ohnehin keine Probleme – mit
neueren Verstärkern ist das Ganze bei sehr großen Lautstärken
meistens ebenso problemlos. Manchmal gibt es aber gewisse
„Unsauberkeiten“:
1. eventuell schaltet der Verstärker im Augenblick einer
Impulsspitze für wenige Sekunden ab
2. oder der Verstärker klingt (durch die interne
Strombegrenzung) bei großen Lautstärken etwas kratziger
3. es könnte auch vorkommen, dass der Verstärker nach stundenlangem
„Brachial-Einsatz“ wegen Überhitzung für einige
Minuten abschaltet. Hier kann ein Ventilator Abhilfe schaffen.


Bei geringen Lautstärken ... ist klar. (fast) Keine Einwände.
Hier kommts natürlich auch auf den Wirkungsgrad der Boxen drauf an was "kleine und mittlere" Lautstärken sind. Hier müsste eigentlich "Belastung" stehen.

Wenn der Verstärker bei Impulsspitzen abschaltet KANN dies auch negative Folgen für ihn haben.
Nebenbei KANN dies auch einen Lautsprecher beschädigen.

Überhitzung ... auch nicht gut.

Ich würde Vorsichtig damit sein.
Nubert bietet ja auch keine Gewähr für diese Aussage falls etwas defekt geht.

Wenn ich dann noch lese das einige LS sogar geringere Ohm haben als angegeben ... und man dann welche davon parallel schaltet ... das ist dann schon heftig.
HankSolon
Stammgast
#45 erstellt: 19. Aug 2012, 12:37
Als kleines Update:

Es hat bei mir Klick gemacht. Insbesondere der Aha-Effekt kam durch die letzten beiden Posts, danke Euch.

Ich werde folglich die Paarung der 4 Lautsprecher mal schnell vergessen. Hätte eh ein wenig Sorgen mit der Aufstellung gehabt.
HankSolon
Stammgast
#46 erstellt: 06. Sep 2012, 19:44
Als nächstes Update:

Es sind nun die First Time 12 geworden. Vom Klang her außergewöhnlich für so kleine Boxen. Mir gefällt auch sehr, wie tief und präzise der Bass geht. Subwoofer-Feeling kommt zwar knapp nicht auf, ist aber schon sehr nah dran. Außerdem muss ich auch ein wenig an meine Nachbarn denken.

Dank des Balance-Reglers bekomme ich sehr schnell und einfach meine Hörpositionen eingemittet. Das passt.

-> 250 € für Receiver
-> 100€ pro Box + ~50 € für Bretter etc.

Bin somit mit den bezahlten 500€ so 100€ unterhalb von meinem Budget. Manchmal ist weniger mehr.
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