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Verstärker zu Elac FS247 , Marantz NA7004 und Mac mini gesucht

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Autor
Beitrag
pifi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Sep 2013, 19:33
Moin,

die genannte Kette wird bisher von einem Marantz PM68 befeuert. Der Raum ist von der Akustik her ein Albtraum. Links Fensterfront, rechts Galerie, viele Polstermöbel. Mein Hörplatz ist nicht mittig, sondern zu 65:35 nach lnks verteilt. Ich höre Rock, Blues und Klassik. Zugespielt wird über Mac Mini, der an den NA7004 angeschlossen ist. Ich werde in Zukunft ausschließlich digital hören. Der Marantz CD-Player ist schon abgebaut.

Jetzt suche ich einen Verstärker, der mir ein breiteres und tieferes Bühnenbild erlaubt (falls es so etwas überhaupt gibt ;-)). Balancergelung per FB wäre prima. Bei der Recherche sind mir nun der Onkyo 9070 und der Pioneer a70 über den Weg gelaufen.

Was meint ihr, welcher Verstärker passt am besten zu meinen Elac? Mir gefällt deren sehr neutraler Klang ausgezeichnet. Trotzdem hätte ich manchmal auch gerne etwas mehr Bass. Oder, bringt ein neuer Verstärker gar nichts, bzw. würde mehr als € 1.000 kosten - da soll nämlich meine Budgetgrenze sein. Brauche ich für die Verstärker mit digitalem Eingang und eingebauten Wandler eigentlich noch meinen NA7004? Wie würde ich den Mac anschließen? Viele Fragen, aber ich bin eher Hörer und technisch nicht sehr begabt.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Viele Grüsse Christian


[Beitrag von pifi am 30. Sep 2013, 19:35 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 30. Sep 2013, 20:11

Oder, bringt ein neuer Verstärker gar nichts

vielleicht Bedienkomfort, aber am Klang wird sich imho nichts ändern.

Bei deinen ungünstigen Bedingungen könnte vielleicht ein AVR durch das Einmessystem eine hörbare Verbesserung bringen, würde ich mal testen, mein Tip Denon X1000.

Gruß Karl
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 06. Okt 2013, 08:51

pifi (Beitrag #1) schrieb:
Marantz PM68 ... Der Raum ist von der Akustik her ein Albtraum. Links Fensterfront, rechts Galerie, viele Polstermöbel. Mein Hörplatz ist nicht mittig, sondern zu 65:35 nach lnks verteilt. ... Jetzt suche ich einen Verstärker, der mir ein breiteres und tieferes Bühnenbild erlaubt ... Oder, bringt ein neuer Verstärker gar nichts,


Genau, Christian! Der neue Verstärker bringt gar nichts, wenn nicht vorher die Grundvorraussetzungen für Stereophonie geschaffen sind. Da hilft es auch nichts, wenn sicherlich gut gemeinte Vorschläge wie


... könnte vielleicht ein AVR durch das Einmessystem eine hörbare Verbesserung bringen, ...


nach einer Lösung klingen.

Quellenseitig wären die Vorraussetzungen mit dem Marantz NA 7004 erfüllt. Diesen habe ich selbst und Eigenschaften wie Raumabbildung erfüllt der ganz gut, auch ohne externe Wandlung ins Analoge. Sind alle raumakustischen To-Dos (gleichseitiges Dreieck mit dem Hörplatz, symmetrische Absorption/Reflektion zwischen Lautsprecher und Hörplatz, Hörabstand zu den Boxen so kurz wie möglich und so lang wie nötig, Wandabstand wegen des fülligen Grundtons der FS 247 ab 80 cm) umgesetzt, könntest Du Dich mit einem anderen Verstärker zur Elac FS 247 befassen. Dieser sollte dann nicht ganz so träge klingen und nicht auch noch mehr Fülle und Entspannung ins Klangbild bringen wie der Marantz PM 68. Folgende Modelle kämen dann für mich in Frage:

Cambridge Audio Azur 651 A
Creek Evolution 50 A
Onix A 25

Nur der Cambridge hat einen Balanceregler, der jedoch genauso wenig wie Audyssey MultiEQ32 XT oder sonstige DSPs "Handwerk" ersetzen wird.

Viele Grüße,

Carsten
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Okt 2013, 09:58
Nutzt Du den Marantz NA 7004 nur als Wandler bzw. um den Mac anzuschließen?

Klanglich bringt Dir ein anderer Stereo Verstärker nichts, außer vielleicht mehr Anschlussmöglichkeiten und einen integrierten DAC!
Ob ein AVR mit XT32 Sinn macht, wage ich ebenfalls etwas zu bezweifeln, zu mal die Investition mit etwa 1000€ nicht gerade gering
ausfällt, da würde ich im Falle des TE auf andere Lösungen zurück greifen, da ein PC eingebunden ist, hat man einige Alternativen.

Aber zu aller erst sollte man für eine ordentliche Basis sorgen, die Du ja anscheinend nicht hast, ansonsten braucht man über eine
andere Lösung bzw. Verbesserung gar nicht erst nachdenken, zaubern kann selbst der aller beste DSP/Einmess System nicht.

Saludos
Glenn
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 07. Okt 2013, 10:02

pifi (Beitrag #1) schrieb:
Der Raum ist von der Akustik her ein Albtraum. Links Fensterfront, rechts Galerie, viele Polstermöbel. Mein Hörplatz ist nicht mittig, sondern zu 65:35 nach lnks verteilt. Ich höre Rock, Blues und Klassik. Zugespielt wird über Mac Mini, der an den NA7004 angeschlossen ist. Ich werde in Zukunft ausschließlich digital hören.

Wenns einrichtungstechnisch irgendwie geht, dann unbedingt Raumakustik-Tuning betreiben. Vielleicht ist es möglich, ein paar Absober aufzuhängen, um die schlimmsten Probleme zu mildern. Im Akustik-Unterforum findest du Material zum einlesen. Keine Elektronik der Welt kann wieder komplett geraderichten, was der Raum versaut.



Jetzt suche ich einen Verstärker, der mir ein breiteres und tieferes Bühnenbild erlaubt (falls es so etwas überhaupt gibt ;-)).

Es gibt AV-Receiver, die auf Wusnch über ein DSP-Programm ein künstliches Panorama erzeugen.
Wenn man schon einen AV-Receiver einsetzt, kann man auch einen etwas besseren kaufen, der Einmess-Programme wie Audyssey mitbringt. Jene können Raumprobleme etwas kaschieren, aber ohne physikalische Verbesserungen der Raumakustik haben auch sie Grenzen.
pifi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Okt 2013, 12:59
Moin,

vielen Dank für eure Hinweise.

@amperlite: Ich habe inzwischen die Möbel so aufgestellt, dass ich wenigstens mittig sitze. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten (Absober z.B.) habe ich keine, da da mein General nicht mitspielen würde.

@Glenn: Ich benutze den NA7004 als Wandler und schleiße darüber den Verstärker an. TV läuft bisher direkt an den Verstärker.

@Carsten: Die LS 80 cm von der Wand entfernt zu stellen, hatte ich bisher noch gar nicht als Alternative gewusst. Werde ich in dieser Woche mal ausprobieren. Aus meiner Erinnerung aus Jugendzeiten, war ich auch immer von einem gleichschenkligen Dreieck ausgegangen - dieses sollte damals auch möglichst groß sein. Gilt das so nicht mehr, oder täuscht mich meine Erinnerung?

@Karl: ein AVR kommt für mich nicht infrage. Die sind mir einfach zu kompliziert und hätten zu viele Funktionen, die ich nicht nutzen würde/könnte.

Ich freue mich auf weitere wertvolle Anregungen.

VG Christian
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