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Wirklich softe und pegelfeste Standlautsprecher

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Autor
Beitrag
mclord
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Okt 2013, 14:13
Hallo zusammen,

ein wenig Geld ist übrig, deswegen sollen neue Standlautsprecher her.

Im Moment habe ich die Monitor Audio RS6. Im Großen und Ganzen bin ich auch zufrieden,
aber manchmal reicht mir der Klang bei hohen Lautstärken nicht.
Es klingt zu "agressiv" für mich. Meistens höre ich Vocal / Accoustic, bei mittleren Pegeln.
Dabei klingen die Lautsprecher auch wirklich gut. Wenn ich dann aber mal bissel Rock oder 80er laut hören will, klingt es ( für mich ) grausam.

Deswegen meine Frage:
welche Lautsprecher im Bereich 1000-2000 Euro / Paar sollte ich mir anhören?
Welche klingen bei hohen Lautstärken absolut warm ( und dadurch leise ggf. zu langweilig )?

Vielen Dank im Voraus!

Robert

PS: auf meiner Liste stehen bisher Monitor Audio RX6, Phonar Veritas p4 NEXT, PSB Image T 5, B&W 684.
peacounter
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2013, 14:17
zwei fragen:

ist deine aufstellung oder raumakustik evtl optimierungsbedürftig?

hast du deine hörfähigkeit mal messen lassen?
ein hochtonschaden äußert sich oft auch in einer hochtonüberempfindlichkeit bei hohen pegeln.
da kann man dann besser mit dem eq eingreifen als lautsprecherseitig was zu tun!
mclord
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Okt 2013, 14:32
Hallo,

Aufstellung und Raumakustik sind bestimmt nicht perfekt,
aber doch ok denke ich. Habe relativ viel Stoff und Teppich im Heimkino.
Viel mehr kann bzw. will ich nicht mehr machen.

Auch einen Hochtonschaden schließe ich aus...;-)

Aber man kennt das doch von Messen: leise klingen viele Anlagen gut und stressfrei.
Bei hohen Pegeln trennt sich die Spreu vom Weizen!

Ich will halt Lautsprecher, die mir auch laut uneingeschränkt Spaß bereiten.
Die jetzigen sind nicht Mist ( hab grausam geschrieben, so schlimm ist es nun auch nicht ), aber es geht bestimmt besser.

Ich möchtel, daß es bei lautem Rock und 80er Synthie in mieser Qualität immer noch so gut klingt wie mit den jetzigen Lautsprechern z. B. Celtic Women... Will ich zu viel?
peacounter
Inventar
#4 erstellt: 18. Okt 2013, 14:36
nein, aber der hochtonschaden kann einem sowas enorm versauen!
da hört man bei leisen pegeln zu wenig und bei lauten zuviel hochton!

nimm doch einfach mal nen eq dazu und experimentier ein bischen.
muß ja nicht immer gleich neues equipment sein!
mclord
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Okt 2013, 14:41
Habe bei meinem Marantz 6005 alles ab 1000 bis 8000 Hz um 2-3 db abgesenkt. Ohne das klingt es (laut) noch schlimmer. Ich will EQs nicht verteufeln, aber ich würde lieber Lautsprecher haben, die dies von Haus aus bieten.
peacounter
Inventar
#6 erstellt: 18. Okt 2013, 15:00
das problem ist, dass man bei unterschiedlichen lautstärken auch sehr unterschiedlich wahrnimmt.
das ist schon bei normalhörenden ein problem (daher die loudness-taste) und bei menschen mit einem hochtonschaden wird das nahezu unlösbar ohne eq.
entweder gut bei leisen oder gut bei lauten pegeln...
mclord
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Okt 2013, 05:55
OK. Ich würde mich über Vorschläge freuen, also Lautsprecher, die laut wirklich zu geniessen sind. Evtl. sogar PA. Ich höre mir dann einige an und Vergleiche sie mit meinen. Danke!
ALUFOLIE
Inventar
#8 erstellt: 19. Okt 2013, 08:15
Ich komme irgendwie noch nicht dahinter, wieso Peacounter immer was von einem Hochtonschaden schreibt. Davon wurde doch gar nichts im Eingangspost erwähnt.

Die Monitor RX kannst du dir natürlich mal anhören, allerdings denke ich nicht, dass du damit wesentlich besser dran bist als mit deinen RS.
Da denke ich, ist die Phonar doch passender. Die lohnt es sich bestimmt, anzuhören.
Ich würde auch noch versuchen, Audio Physic zu hören. Die werden zwar nicht unbedingt als warm beschrieben, aber gelten als nicht nervig klingend. Ein Versuch wäre es Wert.
kölsche_jung
Inventar
#9 erstellt: 19. Okt 2013, 08:41

ALUFOLIE (Beitrag #8) schrieb:
Ich komme irgendwie noch nicht dahinter, wieso Peacounter immer was von einem Hochtonschaden schreibt. Davon wurde doch gar nichts im Eingangspost erwähnt.
....

Er erwähnt dies wohl, weil er a) "vom Fach" ist, b) Hörbeeinträchtigungen nicht selten sind, c) Hörbeeinträchtigungen allerdings nicht so einfach zu erkennen sind wie ein gebrochener Arm und d) eine dahingehende Überprüfung dem Themenersteller viel "Stochern im Nebel" nach neuen Lautsprechern ersparen kann.

Ich würde daneben noch das akustische Vermessen des Hörraumes empfehlen ...

... darüber hinaus sei auch darauf hingewiesen, dass "wirklich laut" für das Gehör "Stress" bedeutet, insoweit "Nicht gefallen" durchaus als Abwehrreaktion des Körpers verstanden werden kann. Insoweit könnte eine Pegelmessung Anhaltspunkte geben ...
Filmscorefreak-patrick
Gesperrt
#10 erstellt: 19. Okt 2013, 13:30
Magnat quantum 805 oder 807!!! pegelfest und einer der wunderschönsten Hochtöne die man hören darf- seidig, hoch auflösend und warm und offen ohne ende!!!!
Böötman
Inventar
#11 erstellt: 19. Okt 2013, 13:39
Der TE kann auch mal nen atm Modul von Nubert einschleifen. Dieses kann den HT Anteil um bis zu 7 dB, ohne Veränderung des Klangcharakters absenken. Wenn es gut gewählt ist, kann es gleichzeitig den Tiefgang erweitern. Das währe mein erster Angriffspunkt da er ja mit dem rest zufrieden ist.
peacounter
Inventar
#12 erstellt: 19. Okt 2013, 16:52

ALUFOLIE (Beitrag #8) schrieb:
Ich komme irgendwie noch nicht dahinter, wieso Peacounter immer was von einem Hochtonschaden schreibt. Davon wurde doch gar nichts im Eingangspost erwähnt..

weil ein moderater schallempfindungsschaden im hochtonbereich sich genau so auswirkt wie der te schreibt:
bei mittleren pegeln ist alles gut und bei lauten pegeln werden die höhen schrill und unangenehm.
das innenohr hat eine dynamikmodifizierende funktion (verstärkend bei leisen pegeln unter etwa 45db und dämpfend bei lauten pegeln ab etwa 90db).
bei einem neuronalen schaden (typischerweise lärmschaden oder altersbedingt) geht zuerst diese funktion flöten.
d.h. man hat an der hörschwelle die verstärkung nicht mehr (und dadurch einen frequenzeinbruch) und bei hohen pegeln fehlt die dämpfung (so wird einem der betroffene frequenzbereich unangenehm).

ich will aber nicht behaupten, dass das beim te so ist, nur eben die möglichkeit aufzeigen.
wenn es so ist helfen nämlich keine lautsprecher sondern nur klangbeeinflussende maßnahmen, die je nach pegel eingesetzt werden oder eben nicht.
Warf384#
Inventar
#13 erstellt: 19. Okt 2013, 16:57

ich will aber nicht behaupten, dass das beim te so ist, nur eben die möglichkeit aufzeigen.
wenn es so ist helfen nämlich keine lautsprecher sondern nur klangbeeinflussende maßnahmen, die je nach pegel eingesetzt werden oder eben nicht.


Handelt es sich beim Problembereich denn wirklich um die Frequenz, die jeder als hohen Hochton ansieht/hört?

Oder liegt der Problembereich vielleicht eher zwischen 2-4 kHz?

Wäre Toll, wenn der TE einmal insbesondere diesen Bereich mit einem EQ unter die Lupe nehmen könnte.


[Beitrag von Warf384# am 19. Okt 2013, 16:58 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#14 erstellt: 19. Okt 2013, 17:03
von "hohem hochton" war ja garnicht die rede.
der te beklagte einen "agressiven" klang und der wird hat seinen ursprung idr im unteren bis mittleren hochtonbereich.
und da man ab etwa 2000hz vom unteren hochtonbereich spricht, wäre genau dieser bereich auch meine vermutung.
ein typischer lärmschaden hat sein maximum im anfangsstadium bei ca 4khz und genau da wirds dann schnell unangenehm.
Böötman
Inventar
#15 erstellt: 19. Okt 2013, 17:04
Es ist aber auch denkbar das er den Verstärker am absoluten Limit betreibt, denn das kann sich auch so auswirken. Oder aber die Mt und Tt sind am ende und können einfach nicht lauter, der Ht dagegen schon.
Warf384#
Inventar
#16 erstellt: 19. Okt 2013, 17:15
Sollte der TE, genau wie ich auch, eine leichte Überempfindlichkeit in dem Berech besitzen, würde ich die Monitor Audio schonmal Streichen:


Quelle: http://www.audio.de/...rx-6-510108.html[/i]

So ein leichter Peak bei ca. 2 kHz klingt meiner Erfahrung nach bei geringer Lautstärke meist ziemlich plastisch, transparent und überdeckt auch gerne Fehler, wird bei hohem Pegel aber schnell unangenehm.

Ansonsten empfiehlt es sich, die Raumakustik einmal unter die Lupe zu nehmen. Sollte die Trennfrequenz in dem Bereich liegen, findet man darüber je nach Abstimmung der Chassis aufeinander ein breiteres Abstrahlverhalten und dadurch mehr Schallreflexionen.
Eine große, Leere Wand im Rücken und reflektierende Spiegelpunkte könnten dann auch die Problemquellen sein.


[Beitrag von Warf384# am 19. Okt 2013, 17:18 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#17 erstellt: 19. Okt 2013, 19:30

Böötman (Beitrag #15) schrieb:
Es ist aber auch denkbar das er den Verstärker am absoluten Limit betreibt, denn das kann sich auch so auswirken. Oder aber die Mt und Tt sind am ende und können einfach nicht lauter, der Ht dagegen schon.

mit den über 4Ohm und 91dB/W/m der MA sollte der Marantz keinerlei Probleme bekommen ... das sollte für deutlich! über 100dB reichen ...

Messungen wären hilfreich ... wie laut? welcher frequenzbereich? frequenzgang im raum?

... möglicherweise ist es aber auch die Aufnahme ... zB die Death Magnetic kann ich auch nur sehr leise ertragen ...

Insgesamt liegen deutlich zuwenig Informationen vor, um mclord fundiert helfen zu können.
mclord
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Okt 2013, 10:22
Hallo,

sorry, hatte wenig Zeit zum Antworten.
Schön, daß es hier eine rege Beteiligung gibt!

Ich höre seit über 30 Jahren Musik, seit 20 Jahren gebe ich Geld dafür aus.

Also, ich glaube nicht, daß ich ein Ohrenproblem habe,
Bei Vorführungen klingen für mich ( aber das ist doch bei den meisten so, oder nicht ) eigentlich alle Anlagen leise sehr gut. Erst bei hohen Pegeln gibt es dann Unterschiede.
Für mich das wichtigste ist halt eine softe, englische Abstimmung. Auch wenn es laut ist, soll alles harmonisch und nicht angestrengt klingen. Ich denke eher nicht, daß der AVR am Ende ist. Es verzerrt auch nichts, weder die Elektronik noch die Chassis. Es klingt halt ein wenig aggressiv, und man muß leiser machen. Dies passiert halt bei bestimmten Musikstücken nicht.
Ich würde jetzt gerne neue Lautsprecher probehören, um herauszufinden, ob es welche gibt, die in einem halbwegs optimierten Raum ( Heimkinoraum mit viel Stoff und Molton, Teppich, wenig Hall ) auch bei Rock oder Synthipop auch ziemlich laut ( > 100 db ) ein Genuß sind.
Wenn ich in meinem Lieblingsclub ( funk, soul ) am Wochenende richtig laut höre, klingt es dort für mich auch geil. Da machen meine Ohren nicht zu und sagen, 'der Hochton klingt aber aggressiv'. Deswegen auch meine Bitte, evtl. was aus dem PA-Bereich vorzuschlagen. Bin für alles offen.

Braucht ihr noch weitere Infos?

>Oder liegt der Problembereich vielleicht eher zwischen 2-4 kHz?
Ich habe den EQ am Marantz bei 1, 2, 4 und 8 kHZ um 2-3 db abgesenkt, den Bereich 250, 500 Hz und 16 kHz um 1 db angehoben. Damit klingt vieles sehr gut, aber einige Musikstücke halt nicht. Dies will ich ändern.
yahoohu
Inventar
#19 erstellt: 22. Okt 2013, 10:34
Moin,

wäre nicht schlecht, wenn Du mal grob Deinen Standort (Händler/Produktempfehlung) angibst.

Dürfen es auch Gebrauchte/Vorführer sein?

Gruß Yahoohu


[Beitrag von yahoohu am 22. Okt 2013, 10:35 bearbeitet]
mclord
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Okt 2013, 10:39
Gebrauchte Lautsprecher bzw. Vorführer sind mir sehr recht.

Komme aus Hannover, bin aber auch oft in München.
kölsche_jung
Inventar
#21 erstellt: 22. Okt 2013, 11:08
Hi mclord,

über 100db ... du scheinst sehr tolerante Nachbarn zu haben.


mclord (Beitrag #18) schrieb:
... Wenn ich in meinem Lieblingsclub ( funk, soul ) am Wochenende richtig laut höre, klingt es dort für mich auch geil. Da machen meine Ohren nicht zu und sagen, 'der Hochton klingt aber aggressiv'. ...

... wenn ich mich an meine Discozeiten zurückerinnere ... da wurde immer ordentlich am F-Gang gebogen ...

wenn ich allerdings das hier lese:

mclord (Beitrag #18) schrieb:
... Es klingt halt ein wenig aggressiv, und man muß leiser machen. Dies passiert halt bei bestimmten Musikstücken nicht.
...
Ich habe den EQ am Marantz bei 1, 2, 4 und 8 kHZ um 2-3 db abgesenkt, den Bereich 250, 500 Hz und 16 kHz um 1 db angehoben. Damit klingt vieles sehr gut, aber einige Musikstücke halt nicht. Dies will ich ändern.


Ein Lautsprecherwechsel wird dir wahrscheinlich nicht helfen können.
Deine Lautsprecher scheinen ja grundsätzlich in der Lage auch laut gut zu klingen.
Deine Beschreibung scheint eher auf klangliche Fehler der Aufnahme/Abmischung einzelner Titel zu deuten.
Oder kommt der Fehler in Frequenzbereichen vor, die von der gut klingenden Musik nicht abgedeckt werden?

Es wäre hilfreich, wenn du mal ein paar "Problemlieder" mit den entsprechenden "Fehlern" posten würdest.
yahoohu
Inventar
#22 erstellt: 22. Okt 2013, 11:16
Moin,

wenn das von der Entfernung her geht:
www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=0151066205&

Die könnten Dir gefallen. On/Off haben auch weitere Gebrauchte.

Was auch (nach Deinen bisherigen Aussagen) passen könnte sind Focal.

Weitere Empfehlung sind ODEON, Rigoletto oder der Vorläufer der aktuellen Tosca S (heißen auch Tosca S).
Range gebraucht von 1300 bis 2000 Euro. Leider selten zu kriegen.

Alle bis hier her genannten können auch laut und sind dabei nicht nervig.

Auch nicht schlecht: www.audio-markt.de/_markt/item.php?id=0504609129&
Dürfte preislich noch was drin sein. Muß man mögen. Ein excellenter Lautsprecher.

Weiterer Tipp: Dynavox Impuls III, hat mit den obigen Dynavox nichts zu tun. Kann auch laut ohne zu nerven und ist dabei sehr unkritisch in der Aufstellung.

Gruß Yahoohu
peacounter
Inventar
#23 erstellt: 22. Okt 2013, 11:17
ob ein leichter hörschaden vorliegt oder nicht läßt sich übrigens ganz leicht und kostenfrei herausfinden.
die messung macht jeder hörgeräteakustiker als service.

sollte man sowieso ab und zu machen (so wie augen testen ja auch).

man selber merkt sowas idr nicht.
erst wenn's gravierender wird, aber eine einbuße um 25-30db bei 4khz wird von kaum jemandem bemerkt.
launger
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 22. Okt 2013, 12:16
Hallo mclord.

Du könntest dir auch noch die B&W CM8 anhören.
Beim Probehören in meinem Raum haben sich diese gegen die Monitor Audio RX6 durchgesetzt.
Bei der MA war mir der Hochton auch etwas zu schrill und agressiv. Geworden ist es dann letztendlich eine CM9 aber die liegt nicht innerhalb deines Preisrahmens.

Bevor du aber Geld in die Hand nimmst, solltest du wirklich mal deinen Raum messen. Ist in ein paar Minuten erledigt.
Bei mir haben 2 Absorber an den Erstreflexionspunkten an den Seitenwänden und 2 an der Rückwand wahre Wunder gewirkt und kosten nicht viel.
Kann jetzt auf 15qm auch mal richtig laut hören, ohne dass die Ohren nachher am klingeln sind.

cheers,
Tom
mclord
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Okt 2013, 12:24
@peacounter: also 3 db Unterschied bei 4 kHz höre ich schon im Vergleich....ganz zu Schweigen von 30!
Also ich glaube nicht, daß meine Ohren dahingehend zerstört sind;-)

@launger: Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, aber ausschließen will ich nicht, daß mein Raum mit Absorbern an den richtigen Stellen (viel) besser klingen würde. Wie gesagt, so übel ( wie mein Wohnzimmer ) ist er nicht. Mit was hast Du gemessen oder messen lassen?

Die CM8 nehme ich auf.
Was haltet ihr von einer kleinen Sonus Faber Toy? Gefällt mir halt optisch ohne Ende, obwohl es im Heimkino auch hässlich sein darf. Gebraucht, mit Kratzern, alles egal. Hauptsache es klingt!
mclord
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 22. Okt 2013, 12:33
Die noch, was meint ihr? Jemand gehört?

Adam ARTist 6
Swans Diva 5.2 oder Swans RM600.
peacounter
Inventar
#27 erstellt: 22. Okt 2013, 12:43
3db unterschied hört JEDER, der einen einbruch an der hörschwelle von 30db hat!
das ist ja das trügerische!

wer an der hörschwelle (0db) eine solche kerbe hat, hört bei 75-80db idr VÖLLIG linear!
das liegt an der dynamikkomprimierenden eigenschaft des innenohrs.
erst wenn die kerbe über 40db rübergeht, merkt man (z.b. im gespräch) dass etwas nicht simmt, weil man öfter nachfragen muß.

und außerdem bewertet man eine veränderung um 3db ja auch relativ und nicht absolut!

was glaubst du, wieviele menschen sich für völlig normalhörend halten, die über 10khz GARNICHTS mehr hören und bei 4khz einen einbruch von bis zu 60 db haben!
und da sind genug dabei, die noch lange keine 50 jahre alt sind!
mclord
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 22. Okt 2013, 12:47
Ich höre zweifellos noch über 10 kHz, auch Veränderungen bei 16 kHz fallen mir auf.

Danke Peacounter, aber sorry, dieses Thema sollten wir ruhen lassen.
peacounter
Inventar
#29 erstellt: 22. Okt 2013, 13:00
sorry, ich wollte nur helfen.
deine beschreibungen passen halt auf jemanden, der da was entwickelt.

dass du über 10khz und gar über 16 khz noch hörst und veränderungen von 3db bei 4khz wahrnimmst sagt NICHTS darüber aus, ob du eine schallempfindungsproblematik hast, die zu einer überempfindlichkeit im unteren hochtonbereich führt (und zwar AUSSCHLIESSLICH bei hohen lautstärken).

das ist ganz entgegengesetzt sogar eine relativ typische symptomatik.

der letzte satz meines letzten posts sollte nur erklären, wie drastisch der "verfall" schon sein kann und die entsprechenden personen trotzdem denken, alles wäre komplett in ordnung!


wenns dich nicht interessiert lass es, aber wenn doch, geh einfach mal hin und lass ein tonaudiogramm und eine u-schwellen-messung machen.
15 minuten zeit, keine kosten und das gute gefühl, dass wirklich alles ok ist!
danach haben wir einen punkt ausgeschlossen.
das hilft allen!
launger
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 22. Okt 2013, 13:47
Die Toy Tower habe ich gemeinsam mit den B&W CM8 und 683 gehört.
Angenehme Höhen und Mitten aber für mich etwas wenig Volumen. Sind ja auch wirklich zierlich die Toys.

Die Venere 2.5 wärs für mich dann gewesen aber leider zu teuer.

Vielleich wäre eine KEF Q700/900 auch etwas für dich.

Auch die Dali Ikon 6 MK2 oder eine Wharfedale Jade 5 könntest du dir mal anhören. Die dürften gerade noch im Budget liegen.
Wobei ich die Wharfedale etwas zurückhaltender fand im Hochton.

Sind die Wände und die Decke in deinem Heimkino eigentlich behandelt?
Teppich und Vorhänge wirken nicht sehr breitbandig bei der Absorption und gegen Nachhall.
Das sind Platten aus 7cm PUR oder Basotect und einiges besser. Kann man auch gut mit Molton verkleiden.
Beim leisen hören ist mir das nicht so stark aufgefallen, erst wenns mal lauter geworden ist, habe ich gemerkt, dass von der Rückwand böse
Reflektionen gekommen sind. Wobei mein Raum generell etwas hallig war, da keine Vorhänge oder Regale drinnen waren.

cheers,
Tom
SW2000
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 22. Okt 2013, 13:54
Hi mclord,

möchte noch die Focal Aria 928 ins Rennen bringen...

Gruß
Sebastian
kölsche_jung
Inventar
#32 erstellt: 22. Okt 2013, 15:21
sorry, aber:

Sind wir jetzt schon so weit, dass wahllos Lautsprecher für einen völlig unbekannten Hörraum bei tatsächlich überhaupt nicht festgestellter Problematik empfohlen werden?



Ich werd irgendwie das Gefühl nicht los, dass mclord einfach nur neue Lautsprecher haben will ...
yahoohu
Inventar
#33 erstellt: 22. Okt 2013, 15:26
sorry, aber:

Der TE möchte pegelfeste Lautsprecher, die nicht zu agressiv in den Höhen sind.
Anders als die MA.
Nichts anderes sind meine Empfehlungen, die natürlich meinem Hörempfinden entsprechen.

Anhören muß sich der TE das dann schon selber.

Gruß Yahoohu
kölsche_jung
Inventar
#34 erstellt: 22. Okt 2013, 15:28
... dass lautsprecher stark mit der raumakustik agieren ist dir bekannt?
peacounter
Inventar
#35 erstellt: 22. Okt 2013, 15:29
is auch legitim...

farbwunsch?


mclord (Beitrag #28) schrieb:

Danke Peacounter, aber sorry, dieses Thema sollten wir ruhen lassen.

so eine aussage macht ein bischen nachdenklich....
"ich will über sowas nicht nachdenken" ?
yahoohu
Inventar
#36 erstellt: 22. Okt 2013, 15:44
ich unterhalte mich nicht mehr mit dem niederen Volk.......

Scherz beiseite: Raumakustik kannst Du von mir 10-15 Kilo abhaben.

Vor einiger Zeit war hier ein ganz ähnliches Szenario. Es ging auch um Monitor Audio (die ich für sehr gut halte),
der TE hat jetzt Zingali.
Die Italiener haben ähnliche Eigenschaften wie einige der von mir erwähnten Lautsprecher.
Ich habe sie nur nicht erwähnt, weil zur Zeit praktisch keine zum Probehören vorhanden sind.

Laut und nicht nerven, darum gehts. Grundsätzlich andere Eigenschaften wie die empfundenen bei der MA.
Möglichst probehören.
Raumakustik ist dann eine andere Baustelle.

Gruß Yahoohu


[Beitrag von yahoohu am 22. Okt 2013, 16:07 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#37 erstellt: 22. Okt 2013, 16:11

yahoohu (Beitrag #36) schrieb:
... Laut und nicht nerven, darum gehts. ...

Dann kannst du sicherlich auch erklären, warum das

mclord (Beitrag #18) schrieb:
... Dies passiert halt bei bestimmten Musikstücken nicht.
...
Damit klingt vieles sehr gut, aber einige Musikstücke halt nicht. ...

mit den Lautsprechern zu tun haben soll?
Ich würde da eher auch teilweise schlechte Qualität der Tonkonserve tippen ...


[Beitrag von kölsche_jung am 22. Okt 2013, 16:11 bearbeitet]
yahoohu
Inventar
#38 erstellt: 22. Okt 2013, 16:27
Jau,

jetzt hast Du mich ertappt, ich habe keine Ahnung.

Eine Odeon/Zingali/Dynavox spielt schlechte Aufnahmen haargenau so ab wie eine Monitor Audio RS6.
Bei hohen wie bei niedrigen Pegeln.

Ach ich schäme mich für meine Aussagen, gerade wo es hier so Fach-Überflieger gibt.

Gruß Yahoohu
mclord
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 22. Okt 2013, 17:06
@peacounter: ok, versprochen, ich gehe demnächst zum Fachmann und lasse meine Ohren untersuchen. Keine Verarsche, mache ich. Aber ich glaube, da wird nix Negatives heraus kommen.

@kölsche jung: nein, nicht nur, aber auch...;-)
Das geilste ich doch die Zeit ( meinetwegen auch ein halbes Jahr ) Probe zu hören, verschiedene Händler abzuklappern, evtl. versuchen Schnäppchen zu ergattern. Das macht Spass und ist mein Hobby, aber immer mit dem Hintergrund, am Ende habe ich BESSERE Lautsprecher, die MIR besser gefallen!

@yahoohu: DANKE! Genau das ist es doch. Es gibt für MEIN Klangideal bestimmt bessere Lautsprecher, die in MEINEM Raum ( der klingt nicht mies, ist wirklich ok, aber ich werde ein wenig mit PUR und Basotec rum experimentieren ) besser klingen werden. Danach kann man immer noch verbessern ( neuer AVR mit XT32 oder so, noch bessere Bekämpfung von Raumproblemen ). Die Basis, die im Moment mit den RS6 bestimmt nicht schlecht ist, soll besser werden.


Oh,es gibt noch so viele Lautsprecher, teilweise im Preis gesenkt, von denen ich bisher nur Positives gelesen habe, aber noch nicht hören konnte:

EPOS M16i, Dynaduio Excite X32, Tannoy Revolution...

Danke für eure Tipps und bitte mehr davon, werde wirklich versuchen, alles umzusetzen.
peacounter
Inventar
#40 erstellt: 22. Okt 2013, 17:28
jeder hat seine herangehensweise und das ist auch gut so.
bei mir ist es in erster linie die audiologische, bei anderen ist es die raumakustik oder was auch immer.

das hat alles seine berechtigung und ergänzt sich gegenseitig.
man sollte keines davon außer acht lassen...



@peacounter: ok, versprochen, ich gehe demnächst zum Fachmann und lasse meine Ohren untersuchen. Keine Verarsche, mache ich. Aber ich glaube, da wird nix Negatives heraus kommen.

erschrick dich bitte nicht, wenn ne 15-20db senke bei irgendwelchen frequenzen rauskommt.
das wäre eher die regel als die ausnahme!
sowas gilt selbst für 25-jährige nicht als auffällig...

das leben is so und da machste nix... jeder hört musik so wie er halt hört und sieht bilder so wie er halt ausgestattet is....
was ist grün?
was ist ne strat?
was ist ein sonnenuntergang?
was ist mahlers symphonie ohne tonartbegrenzung?

man weiß es nicht... man ahnt es nur ... wenn überhaupt!!!
kölsche_jung
Inventar
#41 erstellt: 22. Okt 2013, 20:43

kölsche_jung (Beitrag #32) schrieb:
... Ich werd irgendwie das Gefühl nicht los, dass mclord einfach nur neue Lautsprecher haben will ...


mclord (Beitrag #39) schrieb:
...
@kölsche jung: nein, nicht nur, aber auch...;-)
Das geilste ich doch die Zeit ( meinetwegen auch ein halbes Jahr ) Probe zu hören, verschiedene Händler abzuklappern, evtl. versuchen Schnäppchen zu ergattern.
....



dann wünsche ich dir (ja das meine ich ernst) viel spaß beim rumhören und viel glück bei deiner auswahl

Hifiheimkino
Stammgast
#42 erstellt: 22. Okt 2013, 21:00

mclord (Beitrag #20) schrieb:
Gebrauchte Lautsprecher bzw. Vorführer sind mir sehr recht.

Komme aus Hannover, bin aber auch oft in München.




Fahr mal zu Jörg Erwin..... Art & Voice Hannover, in Hannover sicher mit Abstand der fähigste Händler..... Dort findest zu sicher Lautsprecher und alle Antworten auf deine Raum Akustik ...


[Beitrag von Hifiheimkino am 22. Okt 2013, 21:24 bearbeitet]
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 22. Okt 2013, 21:14
Ich würde mir wirklich erstmal den Raum unter die Lupe nehmen, den Frequenzgang am Hörplatz messen wäre mal die erste Sache die man erledigen sollte.
Ins blaue rein neue Lautsprecher zu kaufen wird auf dauer nicht glücklich machen, neue Lautsprecher, neue Probleme

Wie sehr der Raum den Klang beeinflusst durfte ich das letzte halbe Jahr auch schmerzlich erfahren, und gerade wenn du sagst leise ist alles ok, wenns laut wird kommen die Probleme, tippe ich einfach mal auf den Raum.

Egal, du kannst Nägel mit Köpfen machen, oder Geld ausgeben!

Gruß Tom
mclord
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 23. Okt 2013, 08:31
Hallo Tom.C,

das mit dem Raumdurchmessen klingt gut und einfach, aber ich denke, wenn man das nicht professionell machen lässt, kommt nix gescheites dabei raus. Ein bissel so wie Leistungsmessungen bei Autos auf unterschiedlichen Prüfständen und bei unterschiedlichem Wetter...

Also ein wirklich hochwertiges Micro habe ich leider nicht, das ist doch Voraussetzung für was Aussagekräftiges, oder?

Ich habe einige Frequenzgangmessungs-Threads hier verfolgt und bekam den Eindruck, daß es nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Aber ich lass mich gerne belehren...


Wollte mir vor langer Zeit mal so ein ATB-Set von Kirchner kaufen, hat so etwas evtl. doch Sinn?
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