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Klanglicher unterschied zwischen PMA 520 und PMA 720?

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Autor
Beitrag
JuliusH
Neuling
#1 erstellt: 23. Jun 2014, 08:38
Hallo Leute,
Ich habe mir vor kurzem das erste mal selber Boxen gebaut, unzwar die Elip2, falls euch das etwas sagt.
Anschließend habe ich mir dazu den Denon PMA 720 AE gekauft. Da ich erst ein "Hifi-Anfänger" bin dachte ich zunächst, dass die 85 Watt pro Kanal vielleicht sogar zu wenig Leistung sein könnten. Ich wusste nicht so richtig wovon das abhängig ist...
Naja aufjedenfall reicht die Leistung locker aus. Da ich in einer WG wohne (Student), kann ich die Lautstärke sowieso nicht voll aufdrehen. Bei halb aufgedrehtem Regler ist das ganze Haus schon am scheppern.
Deswegen stellt sich mir jetzt die Frage ob ich mir nciht doch den PMA 520 AE holen sollte, da der weniger Ausgangsleistung hat und cih dann acuhnoch Geld spare.
Und jetzt zu meiner Frage: Gibt es außer der Ausgangsleistung auch einen klanglichen Unterschied zwischen den beiden Verstärkern, habe viel gegoogelt aber leider ncihts gefunden. Habe auch nach alternativen Verstärkern geguckt, da ich auch gewillt bin 250 bis 280 Euro, mit achen und krachen auch 300 Euro auszugeben.
Dachte mir dann dass es sicherlich sinnvoller ist dann einen Verstärker mit geringerer Leistung zu kaufen, welcher ja dann warscheinlich bei gleichem Preis ein besseres Klangbild hat. Oder lieg ich da Falsch?
Falls ihr mir sonst einen guten Verstärker empfehlen könnt, nur zu
habe in der Preisklasse leider nicht viel gefunden, nur 5.1 7.1, Av Receiver...
Vielen dank schonmal im vorraus.

P.S. hab grade nochmal im Forum ein bisschen rumgelesen,
da ich viele Technische Geräte verbinde, wäre ein AVReceiver schon nützlich. hab grade gelesen, dass die Leistung da meist gleichbleibend ist zu einem puren Verstärker der gleichen Preisklasse...
Ist das tatsächlich so?


[Beitrag von JuliusH am 23. Jun 2014, 08:47 bearbeitet]
mroemer1
Inventar
#2 erstellt: 23. Jun 2014, 08:53

Dachte mir dann dass es sicherlich sinnvoller ist dann einen Verstärker mit geringerer Leistung zu kaufen, welcher ja dann wahrscheinlich bei gleichem Preis ein besseres Klangbild hat. Oder lieg ich da Falsch?


Da liegst du falsch, der kleinere Denon wird nicht anders klingen als der große Denon.

Ich sehe also absolut keinen Sinn darin auf den kleineren Denon zu wechseln, damit verbrennst du nur Geld.

Hauptsächlich entscheidend für den Klang sind eh Aufnahme, Raumakustik, LS und dessen Aufstellung im Raum, wenn du also im Moment nicht mit dem Klang zufrieden bist, bitte erst mal hier ansetzen und nicht beim Verstärker, dieser spielt dabei nur eine wirklich sehr untergeordnete Rolle.



wäre ein AVReceiver schon nützlich. hab grade gelesen


Kannst du auch nehmen, der Vorteil ist das AVRs meisst gut brauchbare Einmesssysteme haben und wenn du das mehr an Anschlussmöglichkeiten eh benötigst.


[Beitrag von mroemer1 am 23. Jun 2014, 08:57 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#3 erstellt: 23. Jun 2014, 08:57
Ok, danke schonmal,
also der kleine Denon wäre auch 80 Euro günstiger, habe die frage auch glaube ich etwas doof gestellt, also meinte das so:

beliebeiger Verstärker A hat 100 Watt, kosten 300€
Verstärker B hat 50 Watt und kostet das selbe,
Ist dann nicht das Klangbild von B nicht eher besser, weil man ja mehr geld in weniger Leistung geht?
mroemer1
Inventar
#4 erstellt: 23. Jun 2014, 08:59
Nein, das ist nicht so.


[Beitrag von mroemer1 am 23. Jun 2014, 08:59 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#5 erstellt: 23. Jun 2014, 09:02
Ok, also würde sich ja der PMA 520 lohnen um die 80 euro zu sparen
mroemer1
Inventar
#6 erstellt: 23. Jun 2014, 09:05
Deine LS haben wohl eine Wirkungsgrad von ca. 90dB, leistungsmäßig sollte in der Regel auch der PMA 520 dafür ausreichen.

Übrigens ist dieser schon für 169.-€ zu haben und sicher eine gute Wahl: http://www.hifisound..._Sj78CFUMUwwodFQ8AvQ

Nur eines verstehe ich nicht, du hast doch schon den PMA 720, warum willst du jetzt noch den PMA 520 kaufen?

Der PMA 720 ist auch schon für 227.-€ zu haben: http://www.h-e-w.de/...XSj78CFSfLtAodnFEA1A

Du sparst also 58.-€.


[Beitrag von mroemer1 am 23. Jun 2014, 09:09 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#7 erstellt: 23. Jun 2014, 09:08
Ok, viele dank
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 23. Jun 2014, 09:09
Hallo Julius,

ich konnte mittlerweile beide Modelle hören. Du sparst etwa 60 EUR, also etwa den Betrag, den Du innerhalb eines Monats in der Mensa lässt. Der Leistungsunterschied in Watt wird bei den üblichen Leistungsbedarfen (kenne Deine Boxen nicht) nicht ins Gewicht fallen. Klanglich finde ich den PMA-720 AE etwas erwachsener, weil er im Bassbereich genauer spielt und im Hochton besser differenziert. (Boxen: Dynaudio Focus 140, Spendor S 3/5R², Monitor Audio BX-2) Beiden gemeinsam ist die - auch im Vergleich zu den Vorgängermodellen - etwas weniger in die Tiefe reichende räumliche Abbildung. Falls das bei Deinen Überlegungen eine Rolle spielt.

Das hier im Forum sehr häufig anzutreffende Argument für einen AVR der "Raumeinmessung" teile ich nur in kleinen Teilen. Eigentlich ist "Raumeinmessung" fachlich falsch, weil der Raum - dem sehr häufig der größte Anteil am Klangergebnis zugesprochen wird - unverändert bleibt. Diese "Raumeinmessungen" passen lediglich bezogen auf den Standort des Messmikrophons in den im Receiver verfügbaren Equalizerfrequenzen den Pegel an. Sorgen etwa Schallreflexionen einer harten Fensterfront für eine Überhöhung in den oberen Mitten, sorgt eine "Raumeinmessung" immer noch nicht dafür, dass die Stimmen klar am Hörplatz ankommen. Große Erfolge habe ich mit einem Equalizer im Bassbereich erzielt.

An den klanglichen Einbußen, etwa dadurch, dass ein Verstärker für den zu betreibenden Lautsprecher zu schwach ist oder mit dessen Impedanzverlauf nicht zurecht kommt (Schaltverstärker, Röhrenverstärker) ändert eine "Raumeinmessung" nichts.


Gibt es außer der Ausgangsleistung auch einen klanglichen Unterschied zwischen den beiden Verstärkern, habe viel gegoogelt aber leider ncihts gefunden.


Ja. Und im entsprechenden Thread zu dieser Frage liest Du häufiger das "nein" nebst den Erklärungen für das "nein". Wenn Du zur Boxenauswahl- und aufstellung alles richtig gemacht hast, solltest Du eigene Vergleich anstellen.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 23. Jun 2014, 09:10 bearbeitet]
HankSolon
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jun 2014, 09:13
Ich würde immer auf Ausstattung achten, denn auf Wattangaben.

Ich habe mir z.B. das Upgrade von Yamaha R-S500 auf R-S700 gegönnt. Auf lange Sicht hat mich das Pre-Out/Main-In gereizt. In meiner nächsten Wohnung kommt dann nämlich ein DSP zwischen Vor- und Endstufe. Ansonsten ist die Leistung in der Tat eher egal, erst recht bei Modellen einer Reihe.

Ich frage mich natürlich schon, wie ein ein ausgepackter, angeschlossener Verstärker Dir keinen finanziellen Verlust bringen soll und Du die 80€ zum niedrigeren Modell rausholen möchtest. (Fernabsatzgesetz?) Aber ich möchte lieber nicht nachfragen, da dies zu Recht einen kleinen Shitstorm herbeiführen könnte.
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 23. Jun 2014, 09:16

HankSolon (Beitrag #9) schrieb:
In meiner nächsten Wohnung kommt dann nämlich ein DSP zwischen Vor- und Endstufe.


Damit das Grundrauschen des DSP möglichst bei jeder Abhörlautstärke gleich hoch ist ...
ctu_agent
Inventar
#11 erstellt: 23. Jun 2014, 09:17

JuliusH (Beitrag #1) schrieb:

Da ich erst ein "Hifi-Anfänger" bin dachte ich zunächst, dass die 85 Watt pro Kanal vielleicht sogar zu wenig Leistung sein könnten. Ich wusste nicht so richtig wovon das abhängig ist...


Die reine Leistung sagt gar nichts aus und mit allen Verstärkern der sog. Kaufklasse ist man da im sicheren Bereich. Gehobene Zimmer Lautstärke sind deutlich unter 10 Watt


JuliusH (Beitrag #1) schrieb:

Deswegen stellt sich mir jetzt die Frage ob ich mir nciht doch den PMA 520 AE holen sollte, da der weniger Ausgangsleistung hat und cih dann acuhnoch Geld spare.
Und jetzt zu meiner Frage: Gibt es außer der Ausgangsleistung auch einen klanglichen Unterschied zwischen den beiden Verstärkern, habe viel gegoogelt aber leider ncihts gefunden.


Da wirst Du keinen Unterschied hören. Klangunterschiede zwischen Verstäkern - bezogen auf die gleiche Klasse - sind hier im Forum höchst umstritten. Wenn überhaupt sind nterschierde nur an Edellautsprechern mit Goldohren zu hören.


JuliusH (Beitrag #1) schrieb:

Habe auch nach alternativen Verstärkern geguckt, da ich auch gewillt bin 250 bis 280 Euro, mit achen und krachen auch 300 Euro auszugeben.
Dachte mir dann dass es sicherlich sinnvoller ist dann einen Verstärker mit geringerer Leistung zu kaufen, welcher ja dann warscheinlich bei gleichem Preis ein besseres Klangbild hat. Oder lieg ich da Falsch?


Die leistung an sich sagt gar nichts über den Klang aus. beide Vertsärker sind recht gut - vom P/L Verhältnis würde ich persönlich den PMA 520 vorzihene,
Aber natürlich haben aucha ndere Hersteller (Yamaha, Marantz,) in dieser Klasse gute Verstärker.
Da kannst du unbesorgt nach design, Aussstattung etc. gehen. Klanglich wirst Du keine Unterschiede hören, denn hauptsächlich wird der Klang durch die Raumaksutik und die verwendeten LS bestimmt - nicht von der Elektronik.


JuliusH (Beitrag #1) schrieb:

P.S. hab grade nochmal im Forum ein bisschen rumgelesen,
da ich viele Technische Geräte verbinde, wäre ein AVReceiver schon nützlich. hab grade gelesen, dass die Leistung da meist gleichbleibend ist zu einem puren Verstärker der gleichen Preisklasse...
Ist das tatsächlich so?


Das sind zwei völlig verschiedene Anwendungsgebiete.
Ein Verstärker ist zweikanalig und somit für reinen Stereobetrieb ausgelegt. Audioquellgeräte aller Art (CD, Streamer, Tuner, sogar TV-Ton ) lassen sich unproblematisch anschliessen.

Ein AVR ist für Mehrkanalwiedergabe ausfgelegt - d.h. frür Surroundwiedergabe mit 5.1 oder 7.1 Kanälen.
Das macht dann Sinn, wenn Du auch Surround hören willst (brauchst dann natürlich auch die entsprechende Anzahl LS) oder Du unbedingt auch Bildquellen integrieren willst.

Bzgl. AVR Leistung: Die ist natürlich in der Praxis geringer - d.h. ein AVr mit z.B. nominellen 5X 100 W wird im 5-Kanalbetrieb z.B. nur 5X30 W leisten.
Aber auch mit Einstiegs AVR von Onkyo, Denon etc. lässt sich ein gutes Filmsurround Erlebnis realisieren.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 23. Jun 2014, 09:21

CarstenO (Beitrag #8) schrieb:

Klanglich finde ich den PMA-720 AE etwas erwachsener, weil er im Bassbereich genauer spielt und im Hochton besser differenziert.





CarstenO (Beitrag #10) schrieb:

Damit das Grundrauschen des DSP möglichst bei jeder Abhörlautstärke gleich hoch ist ...


Welche DSP hast Du denn schon ausprobiert?

Glenn
HankSolon
Stammgast
#13 erstellt: 23. Jun 2014, 09:27

GlennFresh (Beitrag #12) schrieb:

CarstenO (Beitrag #10) schrieb:
Damit das Grundrauschen des DSP möglichst bei jeder Abhörlautstärke gleich hoch ist ... ;)
Welche DSP hast Du denn schon ausprobiert?
Glenn


Bald können wir nen Mod-Beitrag lesen: "Dieses Thema wurde aufgetrennt, weil CarstenO gegen DSPs rumtrollen musste"... ;-)
Aber das habe ich mich auch schon gefragt, was er denn schon ausprobiert hat. Mein Idee ging ja in Richtung Mini-DSP mit Dirac. Oder was noch alles verfügbar ist, wenn es mal soweit ist. ;-)


[Beitrag von HankSolon am 23. Jun 2014, 09:28 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#14 erstellt: 23. Jun 2014, 09:37
Ich habe nochmal geschaut, da ich ein macbook und iphone benutze, was haltet ihr von diesem hier,
Denon DRA-N5
jemand erfahrung damit, kann der mit dem PMA 720/520 klanglich mithalten?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Jun 2014, 09:40
Ich habe nur mal nach gefragt, weil ich noch keinen DSP kenne der gerauscht hat, EQ`s aber schon!


JuliusH (Beitrag #14) schrieb:

Denon DRA-N5 jemand erfahrung damit, kann der mit dem PMA 720/520 klanglich mithalten?


Ja, warum sollte er das nicht?

Glenn
OliNrOne
Inventar
#16 erstellt: 23. Jun 2014, 09:50
@TE
Wenn dich schon der DRA N5 interessiert, dann schau dir auch die Marantz MCR 510 an.....ziemlich das gleiche, imho aber optisch hochwertiger trotz Plastik, und ein zusätzlicher USB hinten..
http://www.amazon.de...ords=marantz+m-cr510
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 23. Jun 2014, 12:51

HankSolon (Beitrag #13) schrieb:
Bald können wir nen Mod-Beitrag lesen: "Dieses Thema wurde aufgetrennt, weil CarstenO gegen DSPs rumtrollen musste"... ;-)


Das Risiko sehe ich nicht.
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 23. Jun 2014, 17:35
Hallo,


ctu_agent (Beitrag #11) schrieb:

JuliusH (Beitrag #1) schrieb:

Da ich erst ein "Hifi-Anfänger" bin dachte ich zunächst, dass die 85 Watt pro Kanal vielleicht sogar zu wenig Leistung sein könnten. Ich wusste nicht so richtig wovon das abhängig ist...


Die reine Leistung sagt gar nichts aus und mit allen Verstärkern der sog. Kaufklasse ist man da im sicheren Bereich. Gehobene Zimmer Lautstärke sind deutlich unter 10 Watt


Für normales Hören ohne wirkliches Hinhören, spielt die Leistung eines Verstärkers nur eine geringe Rolle. Selbst für Krach- und Partymachen ist die Leistung des Verstärkers nicht sonderlich relevant, was stören da schon Klipping/Verzerrungen wenn der Amp grenzwertig unterwegs ist.

Wenn man gute Musik kennt, wirklich hinhört und nur hört, fällt es natürlich auf, wenn ein Verstärker - gerade bei den tieferen Tonlagen - nicht genügend Strom und Leistung bereitstellen kann, damit die Lautsprecher impulsive Musik auch wirklich - dauerhaft - impulsiv und sauber wiedergeben können.

Daher rate ich dazu - im gesetzten Budget - einen möglichst kräftigen - vielleicht auch gebrauchten - Verstärker zu kaufen. In der Preislage des PMA 720 würde ich mir daher "neu" einen Sherwood RX-772 kaufen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 23. Jun 2014, 17:36 bearbeitet]
ATC
Inventar
#19 erstellt: 23. Jun 2014, 18:02

CarstenO (Beitrag #17) schrieb:

HankSolon (Beitrag #13) schrieb:
Bald können wir nen Mod-Beitrag lesen: "Dieses Thema wurde aufgetrennt, weil CarstenO gegen DSPs rumtrollen musste"... ;-)


Das Risiko sehe ich nicht.


Und was ist mit der Anwort auf die Frage mit dem DSP und Rauschen?
Würde mich nämlich auch mal interessieren
ingo74
Inventar
#20 erstellt: 23. Jun 2014, 18:36

CarstenO (Beitrag #8) schrieb:
Klanglich finde ich den PMA-720 AE etwas erwachsener, weil er im Bassbereich genauer spielt und im Hochton besser differenziert.

interessant wäre, wie es ein verstärker, der linear verstärkt, schafft, den frequenzgang dennoch zu verändern.
oder anders - klang besteht aus 2 komponenten, die technische und die psychologische.
die technische zeigt, dass beide denons völlig linar verstärken und problemlos die elip2 bis in hohe lautstärken antreiben können.


Eigentlich ist "Raumeinmessung" fachlich falsch, weil der Raum - dem sehr häufig der größte Anteil am Klangergebnis zugesprochen wird - unverändert bleibt.

richtig, deswegen heissen sie ja auch nicht so, sondern raumkorrektur- programm, system oä.

kurz zur funktionsweise - solche dsp (digital sound prozessor)-programme (equalizer ist etwas anderes) korrigieren/vermindern den einfluss des raumes am hörplatz. je nach können und funktionsweise greifen sie in die amplitude des frequenzganges und in das zeitverhalten der lautsprecher generell und der chassis ein.


An den klanglichen Einbußen, etwa dadurch, dass ein Verstärker für den zu betreibenden Lautsprecher zu schwach ist oder mit dessen Impedanzverlauf nicht zurecht kommt (Schaltverstärker, Röhrenverstärker) ändert eine "Raumeinmessung" nichts.

wie auch, das ist auch nicht die aufgabe eines dsp´s

welcher avr bzw verstärker wäre denn zu schwach bzw würde mit dem impedanzverlauf nicht zurecht kommen..?


CarstenO (Beitrag #8) schrieb:


Gibt es außer der Ausgangsleistung auch einen klanglichen Unterschied zwischen den beiden Verstärkern, habe viel gegoogelt aber leider ncihts gefunden.


Ja.

und der nennt sich - platt geschrieben - einbildung


[Beitrag von ingo74 am 23. Jun 2014, 18:37 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#21 erstellt: 24. Jun 2014, 05:18
Hallo Julius,

welche Alternativen stehen denn zur Wahl? Kannst Du Deinen PMA-720 AE zurückgeben, dafür den Kaufpreis zurück erstattet bekommen und danach den PMA-520 AE (oder anderes vergleichbares Gerät) kaufen? Oder müsstest Du den PMA-720 AE verkaufen?


Denon DRA-N5 ... kann der mit dem PMA 720/520 klanglich mithalten?


Keine eigenen Erfahrungen. Der DRA-N 5 hat eine Class-D-Endstufe, wo ich wirklich erst zu Hause ausprobieren würde, ob das Zusammenspiel mit den Lautsprechern funktioniert. Vielleicht kann ja mal jemand etwas dazu sagen, wie sich der Impedanzverlauf der Elip 2 speziell im Hochtonbereich auswirken würde:

Elip 2 Impedanz

Ich konnte nachlesen, dass die Elip 2 eine Impedanzkorrektur hat, was aber nach meinen Erfahrungen (Dynaudio) nicht zwangsläufig zu problemlosem Betrieb führt.

Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 24. Jun 2014, 05:30 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 24. Jun 2014, 06:37

Ich konnte nachlesen, dass die Elip 2 eine Impedanzkorrektur hat


Für fast jede ADW Box gibt es eine zusätzlich installierbare Impedanzkorrektur. Diese ist jedoch ausdrücklich für den Betrieb an Röhrenamps vorgesehen.... Du hast aber recht, bei der Elip2 ist sie nicht als Zusatzoption vorgesehen sondern fest verbaut....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 24. Jun 2014, 06:49 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#23 erstellt: 24. Jun 2014, 18:59
Also soweit ich mich erinnern kann war die Impendanzkorrektur zwar auf dem Weichenplan eingezeichnet, allerdings habe ich dafür keine Teile bekommen und sie somit auch nicht verbaut. Ich habe jetzt den PMA 720 zurückgegeben und den vollen Preis zurück bekommen.
Stehe jetzt zwischen PMA 520
und
DRA-N5,
wobei letzteres leider nur einen analogen und einen digitalen eingang hat und ich mir nciht sicher bin ob ich damit 2 seperate inputs oder nur einen input mit zwei verschiedenen möglichkeiten habe.
OliNrOne
Inventar
#24 erstellt: 24. Jun 2014, 19:07
Beim DRA-N5 sind es natürlich 2 getrennte Eingänge...hat aber einen Lüfter, da hab ich schon in einer Rezzension gelesen das der hörbar wäre. Nimm lieber die Marantz MCR 510....das gleiche drin in Schwarz ..
http://www.amazon.de...ords=marantz+m-cr510
Tywin
Inventar
#25 erstellt: 24. Jun 2014, 20:05

Ich konnte nachlesen, dass die Elip 2 eine Impedanzkorrektur hat, was aber nach meinen Erfahrungen (Dynaudio) nicht zwangsläufig zu problemlosem Betrieb führt.




Mit einer Impedanzkorrektur kann ich dem Verstärker "einen Stein" aus dem Weg räumen. Das bedeutet dann aber immer noch nicht, dass jede Verstärker-Krampe die angeschlossenen Lautsprecher wirklich dynamisch klingen lassen kann wenn das gewünscht/erforderlich ist.

Ich höre zwar nicht Flöhe husten wie der Carsten, aber ein ordentlicher - gut im Saft stehender - Verstärker hat noch bei keinem Lautsprecher dem Klangergebnis geschadet.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 24. Jun 2014, 20:11
Der Denon DRA N 5 hat quasi identische Leistungswerte bei 4 Ohm wie der PMA 520, nur das in ihm eine Class D Endstufe arbeitet.

Glenn
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 24. Jun 2014, 20:15
Class D soll aber eine beschränkte Impulsleistung bedingen. Das sollte man bei dynamischer lauterer Musik hören können.
ATC
Inventar
#28 erstellt: 24. Jun 2014, 20:18
Warum wurde der 720 ausgetauscht, weil er nur bis 12 Uhr betrieben wurde?

Alles darüber klirrt doch eh schon kräftig bei normalpegeligen Quellen,
also hat es doch bestens gepasst

Sachen gibts
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 24. Jun 2014, 20:21

Tywin (Beitrag #27) schrieb:

Class D soll aber eine beschränkte Impulsleistung bedingen.


Wo steht das?

Wenn dem so wäre, würde man bei PA ganz sicher keine Class D Amps einsetzen, aber gerade dort findet man immer
mehr davon und immer weniger analoge Endstufen, vor allem wenn richtig Leistung gefordert ist und das aus guten Gründen,
man sollte sich so langsam von der Meinung verabschieden, das Class D im Vergleich zu Class A/B minderwertiger ist.

Glenn
ingo74
Inventar
#30 erstellt: 24. Jun 2014, 20:26

Tywin (Beitrag #27) schrieb:
Class D soll aber eine beschränkte Impulsleistung bedingen. Das sollte man bei dynamischer lauterer Musik hören können.

unsinn
mroemer1
Inventar
#31 erstellt: 24. Jun 2014, 20:33

meridianfan01 (Beitrag #28) schrieb:
Warum wurde der 720 ausgetauscht, weil er nur bis 12 Uhr betrieben wurde?

Alles darüber klirrt doch eh schon kräftig bei normalpegeligen Quellen,
also hat es doch bestens gepasst



Verstehe ich auch nicht ganz.


[Beitrag von mroemer1 am 24. Jun 2014, 20:33 bearbeitet]
Tachidrome
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 24. Jun 2014, 20:34
Für mich klang der 520 etwas entspannter und souveräner als der 720
ingo74
Inventar
#33 erstellt: 24. Jun 2014, 20:38
wie schafft denn ein verstärker sowas..?
ATC
Inventar
#34 erstellt: 24. Jun 2014, 20:39

Tachidrome (Beitrag #32) schrieb:
Für mich klang der 520 etwas entspannter und souveräner als der 720


Dann war dein 720er defekt
Tachidrome
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 24. Jun 2014, 20:41
War meine subjektive wahrnehmung an nuvero 4
ingo74
Inventar
#36 erstellt: 24. Jun 2014, 20:42
da wären sie wieder die zwei seiten des klanges
Tywin
Inventar
#37 erstellt: 24. Jun 2014, 20:44

GlennFresh (Beitrag #29) schrieb:

Tywin (Beitrag #27) schrieb:

Class D soll aber eine beschränkte Impulsleistung bedingen.


Wo steht das?

Wenn dem so wäre, würde man bei PA ganz sicher keine Class D Amps einsetzen, aber gerade dort findet man immer
mehr davon und immer weniger analoge Endstufen, vor allem wenn richtig Leistung gefordert ist und das aus guten Gründen,
man sollte sich so langsam von der Meinung verabschieden, das Class D im Vergleich zu Class A/B minderwertiger ist.

Glenn


Beyla hatte dazu mal eine nette Abhandlung gepostet. Ich hab sie leider nicht mehr, da mein Rechner kürzlich geschwächelt hat. In dieser Abhandlung wurde auch auf die hohe Dauertonleistung der D-Amps eingegangen, die die vergleichsweise geringere Impulsleistung wett machen kann.

Ich nutze und empfehle immer wieder D-Amps und habe diesbezüglich keinerlei Berührungsängste. Wenn ich die Abhandlung aber richtig verstanden habe, soll ein D-Amp bei gleicher Dauertonleistung wie bei einem Transistoramp, bezüglich der Impulsleistungsfähigkeit deutlich im Nachteil sein.

Vielleicht kann Beyla diesen Link noch mal posten?


[Beitrag von Tywin am 24. Jun 2014, 20:45 bearbeitet]
JuliusH
Neuling
#38 erstellt: 24. Jun 2014, 20:49
Hab ihn zurück gegeben um das Geld zu sparen, wenn ich mir stattdessen den 520 hole
ATC
Inventar
#39 erstellt: 24. Jun 2014, 20:59

Tachidrome (Beitrag #35) schrieb:
War meine subjektive wahrnehmung an nuvero 4


An der nuVero schwächelt der 520er vor dem 720er,
beide ungeeignet wenns hier mal krachen soll.


JuliusH (Beitrag #38) schrieb:
Hab ihn zurück gegeben um das Geld zu sparen, wenn ich mir stattdessen den 520 hole

Warum, war doch genau passend.


Tywin (Beitrag #37) schrieb:
Beyla hatte dazu mal eine nette Abhandlung gepostet.

Geschreibsel eines Werner Konrad wenn ich nicht irre
Tywin
Inventar
#40 erstellt: 24. Jun 2014, 21:06

Tywin (Beitrag #37) schrieb:
Beyla hatte dazu mal eine nette Abhandlung gepostet.

Geschreibsel eines Werner Konrad wenn ich nicht irre


Richtig

Habs gefunden:

http://www.wesistema.de/html/die_endstufe.html

Und hab es trotz des fortgeschrittenen Alters noch richtig im Hinterkopf gehabt.
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 25. Jun 2014, 02:50

JuliusH (Beitrag #23) schrieb:
Stehe jetzt zwischen PMA 520 und DRA-N5,


Worin besteht der Vorzug für Denon? Außer, dass die im Augenblick scheinbar alle Artikel im Preis reduzieren? (Mein PMA-520 AE hatte nur 145 EUR gekostet.) Es gäbe ja noch den Pioneer A-20.
ingo74
Inventar
#42 erstellt: 25. Jun 2014, 18:00

meridianfan01 (Beitrag #39) schrieb:
[Geschreibsel eines Werner Konrad

korrekt formuliert und als grundlage für etwaige argumentationen nicht geeignet, da zu viel falsches drin behauptet wird.
aber letztendlich für den konkreten thread hier bedeutungslos, da alle 3 verstärker für die elip2 ausreichend dimensioniert sind.
HankSolon
Stammgast
#43 erstellt: 26. Jun 2014, 05:55

ingo74 (Beitrag #42) schrieb:
da zu viel falsches drin behauptet wird.


Die dort verlinkte Abhandlung über Blindtests ist auch sehr niedlich... Ist von der Argumentation an (leider halt nur) wenigen Stellen nicht ganz tief in die Tonne gegriffen, aber letztlich mit mangelnder Selbstreflektion geschrieben. Und insgesamt unfreiwillig kein Argument gegen das Argument "Blindtest".
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