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Bringt größerer Verstärker relevante Verbesserung?

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Autor
Beitrag
aussie2310
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Dez 2014, 22:39
Moin zusammen,

habe hier gelesen, dass es teilweise nicht sinnig ist, sich bei besseren Boxen auch nach nem höherwertigen bzw. stärkeren Receiver umzuschauen. Kann ich mal eure Meinung haben, ob das bei mir der Fall ist?

Receiver ist ein Sony STR 500DG (also eher nicht sooo was Tolles, denke ich) und ich habe nen Mivoc 1100er Aktiv-Sub. Bekomme jetzt Sonofer S4 von der Bucht und war natürlich gleich am Gucken, ob ich als nächstes auf nen Sony STR 1020 umsteige (möchte gerne bei einer Marke bleiben, der Rest ist auch von den Japanern). Der hat u.a. HDMI und USB, aber ist das wohl klanglich zu merken, oder kann ich mir den Spaß auch sparen?

Schönen Abend allerseits
grindling
Stammgast
#2 erstellt: 11. Dez 2014, 22:48
mahlzeit, den *klang machen die lautsprecher und der raum ! der verstärker sollte die LS auch ordentlich befeuern können.
das wars...
aso ICH bin der meinung das HDMI (digital) meist besser klingt als analog(stereo klinke)
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2014, 22:50
Hallo,

die Sonofer sind 4 Ohm Boxen und dein Sony AVR ein schwachbrüstiges dafür ungeeignetes Gerät.

Ein kräftiger gebrauchter Verstärker/AVR könnte eine gute Möglichkeit sein, wenn Du wirklich hin-hören willst. Für Gedudel tut es im Grunde jedes Gerät, welches für 4 Ohm-Boxen geeignet ist.

VG Tywin
grindling
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2014, 22:58
@tywin
watt meinste ist das teil hier
http://www.chip.de/p...Sony-STR-DG-720.html
geeignet 5 denon sc m 39 anzutreiben?
ich bin nämlich echt zufrieden?!
sowohl in stereo als auch in 5.1
onkel_böckes
Inventar
#5 erstellt: 11. Dez 2014, 23:17
Leistungsmäßig leider ebenfalls sehr Schwach.
grindling
Stammgast
#6 erstellt: 11. Dez 2014, 23:24
@ onkel wann brauche ich diese leistung?!
meine bude hat 25 qm, wenn ich aufdrehe sind die bullen nach 20 min hier ,so wie es sich gehört
also wo ist das problem?
onkel_böckes
Inventar
#7 erstellt: 11. Dez 2014, 23:31
Wurde oben schon geschrieben und kommt natürlich auch auf die Lautsprecher drauf an.
Für verzerrtes gedudel in mit 5.300 für Musik wiedergabe reicht fast alles.
Um ordentliche Lautsprecher verzzerungsfrei über Zimmerlautstärke zu betreiben reichen 8 kg Receiver auf keinen Fall aus.
Das ist noch nicht mal die Leistung der Plastebomber schuld, erher das poplige Netzteil was nen ordentlichen Tieftöner nicht annähernd unter kontrolle halten kann.
Kracht macht vieles von dem Zeug aber Klang ist das in Laut leider nicht mehr.


[Beitrag von onkel_böckes am 11. Dez 2014, 23:32 bearbeitet]
grindling
Stammgast
#8 erstellt: 11. Dez 2014, 23:40
ja klar @onkel man sollte sich die verstärker nach gewicht kaufen guten morgen

ich weis ja nicht was ihr so für pegel hört,aber bei mir ist bei höchstens 90db in der bude schluss!
wozu bitte soll ich nun 140 watt bei 8ohm in stereo brauchen?


[Beitrag von grindling am 11. Dez 2014, 23:46 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#9 erstellt: 11. Dez 2014, 23:46
Ja, das solte man, was glaubst du den wo der Saft herkommt.
Nen ordentliches Netzteil wiegt nun mal was.
Oder glaubst du im ernst das dein Plastebomber auch nur annähernd 100 Watt an 8 Ohm RMS bringt.
Noch nicht mal an einem Kanal.
Wenn der effektiv 40 Watt an 8 Ohm pro Kanal bringt kannst schon froh sein.
grindling
Stammgast
#10 erstellt: 11. Dez 2014, 23:49
wieso sollte ich froh sein ? die miniboxen stellen das super dar, bei pegeln die die nachbarn veranlassen die bullen zu rufen?!
was ist mit *mir nicht in ordnung?
onkel_böckes
Inventar
#11 erstellt: 11. Dez 2014, 23:52
Wenn du zufrieden bist ist doch super.
Hier war die Frage ob solch schwachbrüstige Reiceiver für die angegebenen Lautsprecher ausreichen.
Bedingt zum dudeln tun Sie das, nicht wirklich zum Musikgenuss.
Wenn du mit Brüllwürfeln für Stereo zufrieden bist ist doch gut, kann jeder wie er will.


[Beitrag von onkel_böckes am 11. Dez 2014, 23:53 bearbeitet]
Donsiox
Moderator
#12 erstellt: 11. Dez 2014, 23:53
Gewicht ist zwar immer noch ein Indiz, doch seid Schaltnetzteilen und Digitalendstufen zählt das nicht mehr so viel.
Da jene aber im Hifi-Bereich noch verpöhnt sind, stimmt das aber schon.
Jedoch geht es mir wie dir:
Ein guter Stand- oder Regallautsprecher mit ~85 bis 92 dB Wirkungsgrad braucht bei mir nie über 5 Watt, wenn der Tiefbass auch noch von einem Subwoofer entlastet werden.

Gruß
Jan
onkel_böckes
Inventar
#13 erstellt: 11. Dez 2014, 23:56
Schaltnetzteile gibt es schon seit den 70ern und diese wie auch die Digitalen haben zum Teil ja nach Lautsprecher große Schwächen.
Ausserdem benötigt für meinen begriff von " ordentlicher Lautsprecher" keiner einen Sub für Stereo Wiedergabe.
Auch unter 90 db 1W1M ist nicht wirklich gut.


[Beitrag von onkel_böckes am 11. Dez 2014, 23:57 bearbeitet]
grindling
Stammgast
#14 erstellt: 12. Dez 2014, 00:02
momentan habe ich noch die hier
http://www.lautsprechertest.de/denon/sc-m39/
und zwar für tv/video als auch für 2.0/1
keine ahnung was mir ein völlig überdimensionierter verstärker ala 24 kilo bringen soll?
nunja nach besseren* stereo lautsprecher halte ich immer ausschau,nur kann ich es beim besten willen nicht
nachvollziehen warum die nun von einem 24 kilo verstärker befeuert werden sollten.
Donsiox
Moderator
#15 erstellt: 12. Dez 2014, 00:02
Ein Cabasse Minorca ist bestimmt kein schlechter Lautsprecher.
Ein Sub dazu ist aber nicht verkehrt.

Auch, wer Elektro oder Klassik hört, profitiert von Frequenzen unterhalb der 45 Hz, wo die meisten Lautsprecher langsam abfallen.

Gruß
Jan
onkel_böckes
Inventar
#16 erstellt: 12. Dez 2014, 00:05
Das kann man sehen wie man mag, wenn ich nen Sub brauch ist es für mich kein guter Lautsprecher.
er mag seinen Zweck erfüllen für Platz oder Aufstellungs ansprüche.
Soweit mir bekannt gibt es in mit Musikinstrumenten erzeugter Musik keines das unter 40Hz kommt oder dies eine Rolle spielt.
Bei Elektro gibt es das durchaus, aber nen Lautsprecher wenn gut über alle bereiche sollte das schon Packen.


Hab mal grad nach der Cabass geschaut, für wenig Platz oder Nahfeld bestimmt nicht schlecht, aber nen Lautsprecher steht für mich auf dem Boden und geht mir min. bis zur Hüfte.


[Beitrag von onkel_böckes am 12. Dez 2014, 00:08 bearbeitet]
Donsiox
Moderator
#17 erstellt: 12. Dez 2014, 00:11
Eine Orgel geht bis 16 Hz runter
Sehr große Trommeln oder Streichinstrumente (Bass) profitieren auch von 40 Hz bei +- 0 dB.

Die meisten -auch großen- Standlautsprecher kommen bei 40 Hz an ihre Grenzen (ich mein jetzt keine -3db).
grindling
Stammgast
#18 erstellt: 12. Dez 2014, 00:16
tja ,mich z.b. interessieren orgeln äusserst peripher. nen sub hab ich auch ,die mucke die ich höre wird auch bei hohen pegeln für mich super dargestellt.
und das alles mit nem 300 euro avr
ist klar ,ich habe ja noch nie ne *richtige anlage gehört....
onkel_böckes
Inventar
#19 erstellt: 12. Dez 2014, 00:22
@grindling
eindeutig JA!

Ein guter Standlautsprecher geht unter 40Hz
Ich mein ich habe keine die das nicht bringen würden. Und das noch mit 96db 1W1M.
Donsiox
Moderator
#20 erstellt: 12. Dez 2014, 00:24
Das schönste der Gefühle und mit Abstand teuerste, was ich je hörte war ein Plattenspieler mit Luftantrieb, wenn ich das richtig weiß, zwei Mono- MacIntosh Endstufen an einem Paar der größten Duevel Rundstrahler im ziemlich optimierten Raum.

Dass ein Denon x-4000 das selbe Ergebnis gebracht hätte würde ich aber fast wetten...
grindling
Stammgast
#21 erstellt: 12. Dez 2014, 00:26
ja nun geht bis unter 40Hz.macht mein sub auch,und nun?
höchstwarscheinlich alles noch schön *in analog...
naja ok.
onkel_böckes
Inventar
#22 erstellt: 12. Dez 2014, 00:34
Ich mag auch kein Schwurbel Hifi.
Aber der super Denon hätte bei gehobener Zimmerlautsärke unter Garantie abgeschaltet.
Die Duvel als Rundumstrahler sind Leistungshunrig haben 6 Ohm und werden hier noch ordentlich nach unten Schwanken.
Das ist mit den Daten vom Denon nicht Sinvoll.
125 W pro Kanal (8 Ohm, 20 Hz - 20 kHz, 0.05% Klirr, 2 Kanäle)

Für:
6 Ohm
93 dB SPL
400 W RMS

Ist nen Witz.

Sorry
onkel_böckes
Inventar
#23 erstellt: 12. Dez 2014, 00:38
Was hast den fürn Sub Grindling.
Wenn der in ähnlicher Rige ist wie der AVR Garantiere ich dir das er die nicht sauber bringt.
Heute wird im Billig Segment immer viel mit schönen Daten gemacht beim Messen fällt das ganz schnell auf das es Werbeschwafel sind.
Ist leider so.

Und ja bei mir ist alles Analog.
grindling
Stammgast
#24 erstellt: 12. Dez 2014, 00:39
ja nun entschuldige mal, denon hin oder her, wenn die ls das bei den pegeln die ich höre das noch sauber darstellen können,was interessiert mich dann die leistung oder das gewicht eines verstärkers?
und der olle sony den ich besitze,hat noch nie unter belastung abgeschaltet...

der sub is nen billigteil ,... ich glaube aber auch nicht an *schnelle bässe

nun muss man aber auch nicht unbeddingt daraus schlussfolgern das ich noch nie ne *gute anlage gehört hätte .

analog habe ich abgeschafft ,taugt nix


[Beitrag von grindling am 12. Dez 2014, 00:45 bearbeitet]
onkel_böckes
Inventar
#25 erstellt: 12. Dez 2014, 00:49
Habe nie was in der Art behaubtet.
Nochmal der Hinweis auf die oben genannten lautsprecher.
Das wird es von der Kontrolle her eng wenns Laut wird.
Und das hört man durchaus.

Ich selbst mag nur altes, hat das beste Preis/Leistungsverhältnis.
Derzeit damit:
JBL 4435 mit Accuphase M-60

Der nette Spruch mit Analog lässt von wenig Ahnung deuten.


[Beitrag von onkel_böckes am 12. Dez 2014, 00:50 bearbeitet]
grindling
Stammgast
#26 erstellt: 12. Dez 2014, 00:54
hey ,ich kann das ja auch alles verstehen@onkel ,nur ganz ehrlich mal,du wirst doch diese boxen nichtmal annähernd an ihre grenzen bringen können,ohne ne anzeige zu riskieren also wozu der ganze stress?
ich stehe auf digital,das macht so vieles so einfach....
onkel_böckes
Inventar
#27 erstellt: 12. Dez 2014, 00:58
Mir geht es nicht ums Laut hören, krach macht alles.
Ich kann auch so Laut machen wie ich mag, habe Haus und das Nebenhaus ist auch meines.
Solch Lautsprecher spielen Leise einfach Antemberaubend, aufgrund der Membranfläche ist es selbst unter Zimmerlautstärke,
ein Erlebnis.
Donsiox
Moderator
#28 erstellt: 12. Dez 2014, 01:01
Nett, bissl wandnah vielleicht aber nett

Schön eigerichtet übrigens 👍

Bei geringen Lasten spielt die Impendanz eine eher untergeordnete Rolle.
Lauter als 80 dB höre ich meist eh nicht.
Das sind bei guten Standlautsprechern (92 db Wirkungsgrad) rechnerisch 0,0625 Watt

Übrigens:
Ich "steh" auch auf digital.
Musik auf der Festplatte an den Blu Ray Player und von dort aus mit Hdmi in den Avr.
Immerhin bis zur Endstufe digital.
onkel_böckes
Inventar
#29 erstellt: 12. Dez 2014, 01:03
Daher meinte ich ja wenn es lauter wird.

Wand nah macht hier nix, das sind Main Monitore, im Studio werden diese bündig in der Wand verbaut, verbessert das Rundstrahlverhalten.
Total Aufstellungsunkritisch.
grindling
Stammgast
#30 erstellt: 12. Dez 2014, 01:04
hocke grade hier und höre alpha blondie(reggae) natürlich in zimmerlaütstärke wohne ja auch zur miete und habe nachbarn
normalerweise höre ich metal,ja das lääst tief blicken...
deshalb verstehe ich immernoch nicht ,wozu ich mir ne völlig überdimensionierte anlage in die bude stellen sollte,ob nun analog oder digital?
Donsiox
Moderator
#31 erstellt: 12. Dez 2014, 01:09
Wandnah ist aber wieder was anderes als in die Wand eingelassen

Wenn viel Leistung benötigt wird, würde ich mir trotzdem allerhöchstens dieses Gerät anschaffen:
http://www.thomann.de/de/pas_2002pca.htm

Gruß
Jan
onkel_böckes
Inventar
#32 erstellt: 12. Dez 2014, 01:09
Ich hör quer bett.
Du wirst es erst wissen warum wenn du es selbst probiert hast.
Wenn du metal hörst, würdest du bei mir nicht mehr gehen wollen.
onkel_böckes
Inventar
#33 erstellt: 12. Dez 2014, 01:12
Jup ist ne gute Alternative.
Ich mag auch das die Optik stimmt, zumal die JBL aufgrund der schweren ausführung von Treiber,Spulen und Magneten nen hohen Dämpfungsfaktor benötigen.
Und ich gern Endstufen habe die zumindest an die Nennlast vom Lautsprecher ran kommen, so kann man das Cliping ausschließen.
grindling
Stammgast
#34 erstellt: 12. Dez 2014, 01:19
he ,he bei dem metal teil ,das könnte durchaus möglich sein,doch ich bin echt
erstaunt wie sauber meine kleinen boxen auch bei hohen pegeln spielen,auch und gerade mit dem billig verstärker /sub.
das reicht mir völlig ,(und den nachbarn wohl auch )

ansonsten gibbet ja noch kopfhörer,die können natürlich schwerlich den bass in der magengrube wiedergeben
aussie2310
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 12. Dez 2014, 06:43
Aha,

das heißt dann wohl, wenn ich etwas lauter hören möchte, dann muss ein neuer Receiver her, ja?

Ist denn dieser DN1020 von Sony ausreichend bzw. was brauche ich an Watt, wenn ich 4 Ohmer LS habe und auch mal lauter hören will (hab aber Sub)? Was hat denn das eig. für ne Bewandnis, dass Sonofer die LS mit 4 Ohm gebaut hat? 8 wären doch sinnvoller.....
Endman
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 12. Dez 2014, 07:52
Also ich würde erst mal die neuen Lautsprecher am bestehenden Receiver ausprobieren und hellhörig bleiben. Wenn es dumpf oder "zischelig" klingt oder ein ungewöhnlich großer usschlag vom Poti für verhältnismässig kleine Lautstärken gebraucht wird würde ich als erstes den Receiver wechseln; wie ich mich kenne aber wahrscheinlich langfristig eh, nur zur sicherheit...
Tywin
Inventar
#37 erstellt: 12. Dez 2014, 15:27

das heißt dann wohl, wenn ich etwas lauter hören möchte, dann muss ein neuer Receiver her, ja?


Das sehe ich so.


Ist denn dieser DN1020 von Sony ausreichend


Nein. Dieses Gerät ist ebenfalls nicht für den Betrieb von Lautsprechern mit 4 Ohm ausgelegt. Außerdem deutet eine maximale Leistungsaufnahme von 240 Watt nicht auf ein Gerät hin, welches bei höheren Lautstärken und womöglich niedrigen schwankenden Impedanzen eine genügende Dynamik zaubern kann.


bzw. was brauche ich an Watt, wenn ich 4 Ohmer LS habe und auch mal lauter hören will


Du kannst auch mit einem leistungsschwachen Gerät - welches für 4 Ohm Lautsprecher geeignet ist - sehr sehr laut hören...


Was hat denn das eig. für ne Bewandnis, dass Sonofer die LS mit 4 Ohm gebaut hat?


Eine 4Ohm Impedanz bei Lautsprechern ist keine Besonderheit. Frag doch mal im DIY Bereich warum das in diesem Fall sinnvoll gewesen sein könnte.


[Beitrag von Tywin am 12. Dez 2014, 15:31 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 14. Dez 2014, 23:35

aussie2310 (Beitrag #35) schrieb:
das heißt dann wohl, wenn ich etwas lauter hören möchte, dann muss ein neuer Receiver her, ja?

Sehe ich nicht zwangsläufig so. Die wesentlichen technischen Daten, nämlich Strom-/Leistungsaufnahme des Receivers, Art der Endstufen und Wirkungsgrad/Kennschalldruck deiner neuen Lautsprecher kann ich im Web auf die Schnelle nicht finden. Auch wäre der genaue Impedanzverlauf der Sonofer interessant. 4 Ohm sind ja nur ein Nominalwert.


Ist denn dieser DN1020 von Sony ausreichend bzw. was brauche ich an Watt, wenn ich 4 Ohmer LS habe und auch mal lauter hören will (hab aber Sub)?

Ohne die o.g. Größen zu kennen, kann man meiner Ansicht nach keine vernünftige Aussage hierzu treffen (und auch mit diesen Angaben nur näherungsweise). Kannst ja mal versuchen hierüber etwas herauszufinden. Wenn das nicht gelingt, hilft nur ausprobieren, sprich: Wenn deine Sonofer da sind, wirst du ja merken, ob sie bei höheren Lautstärken anfangen zu verzerren. Dann kannst du immer noch einen größeren Amp kaufen.

In Onkel Böckes' vehementer Verteidigung möglichst dicker Kisten entdecke ich leider extrem viele Vorurteile der alten Schule.
Warf384#
Inventar
#39 erstellt: 15. Dez 2014, 00:16
Die neuen Lautsprecher lassen sich durchaus mit dem für 8 Ohm ausgelegten Receiver betreiben - nur kann man davon ausgehen, dass dieser schon bei einem Viertel seiner Leistung an 8 Ohm an seine Grenzen kommt und ins Clipping gerät ... oder aber annähernd gleiche Leistung bringt und bei längeren Pegelorgien einer der Transistoren oder der Trafo den Hitzetod stirbt.

Phrasen wie "Nicht genügend Kontrolle" und so weiter sollten sich dank starker Gegenkopplung, die so ziemlich jede vernünftige Konstruktion heutzutage (und eigentlich schon bereits seit den 80ern) aufweisen sollte nicht bewahrheiten.

Dennoch - sinnvoller wäre allein aufgrund der nicht nutzbaren Leistung ein auf 4 Ohm ausgelegtes Gerät.
Das muss keine 40 kg-Bolide sein, denn dank der sogenannten modernsten Ringkerntrafos, deren Erfindung manche wohl verpasst haben, ist es möglich, Geräte mit Leistungen jenseits der 5-Watt-Grenze mit Gewichten von unter 10 kg zu bauen.


Tywin (Beitrag #37) schrieb:

welches bei höheren Lautstärken und womöglich niedrigen schwankenden Impedanzen eine genügende Dynamik zaubern kann.

Wie ist denn das zu verstehen?



Was hat denn das eig. für ne Bewandnis, dass Sonofer die LS mit 4 Ohm gebaut hat?


Eine 4Ohm Impedanz bei Lautsprechern ist keine Besonderheit. Frag doch mal im DIY Bereich warum das in diesem Fall sinnvoll gewesen sein könnte.

Nun, das könnte zb daran liegen, dass Spulen relativ teuer sind und für 4 Ohm nur die halbe Induktivität im Tieftonzweig der Frequenzweiche gebraucht wird wie bei 8 Ohm.
Oder daran, dass zwei 8-Ohm-Chassis verbaut wurden und man sich entschieden hat, diese parallel statt seriell zu schalten, da 4 Ohm praxistauglicher als 16 sind. Schließlich sind heutzutage die meisten Verstärker auf 4 Ohm ausgelegt.


onkel_böckes (Beitrag #33) schrieb:

Ich mag auch das die Optik stimmt, zumal die JBL aufgrund der schweren ausführung von Treiber,Spulen und Magneten nen hohen Dämpfungsfaktor benötigen.

Sind die nicht passiv? Also so mit Frequenzweiche davor? Die wahrscheinlich Spulen mit einem Innenwiderstand im Bereich von 0,2 - 0,8 Ohm hat, der den schönen Dämpfungsfaktor wieder zunichte macht?


Und ich gern Endstufen habe die zumindest an die Nennlast vom Lautsprecher ran kommen, so kann man das Cliping ausschließen.

Naja, wenn man es soo laut braucht... mir reichen meine 115 dB im Hoch/Mittelton.
onkel_böckes
Inventar
#40 erstellt: 15. Dez 2014, 06:50
@warf384

Weist du rumschwafeln, das müsste nichts ausmachen oder wird doch nicht benötigt, ist immer pauschales geseiere.

Da ich sehr viel ausprobiert habe, begründet sich meine Einschätzung auf Erfahrung, nicht auf "Müsste/Vermute/Denke".

Bei Lautsprechern wie einer JBL 4435,Infininity Gamma,Titan, ect. merkst du ob der Amp 100 Watt aus 10kg holt oder aus 30kg, gerade wenn es mal lauter wird.
Jetzt mal sehr einfach gesprochen.
Woher ich das weis ich habe es ausprobiert, ich höre keinen Endstufen klang aber ich merke wenn es dünn wird.
An meiner Gamma hat ich zeitweise eine Threshold mit 60 W Class A, über Zimmerlautsärke war das sehr schnell hörbar.
An der JBL hatte ich kurzzeitig meine Meridian Monos drann, 100W an 8, sind recht ordentlich aufgebaut.
Oberhalb 9 Uhr Stellung war da kein wirklicher Musikgenuss, auch wenn da nur nen paar watt anliegen, war es leider deutlich hörbar.
Wie du dir das jetzt erklärst ist mir wurscht, kannst aber gern zum hören kommen und dich überzeugen das es so ist.
Tywin
Inventar
#41 erstellt: 15. Dez 2014, 17:21
@Warf384#


Warf384# (Beitrag #39) schrieb:



Tywin (Beitrag #37) schrieb:

welches bei höheren Lautstärken und womöglich niedrigen schwankenden Impedanzen eine genügende Dynamik zaubern kann.

Wie ist denn das zu verstehen?


Welchen Teil meines ganzen Textes verstehst Du nicht?




Ist denn dieser DN1020 von Sony ausreichend


Nein. Dieses Gerät ist ebenfalls nicht für den Betrieb von Lautsprechern mit 4 Ohm ausgelegt. Außerdem deutet eine maximale Leistungsaufnahme von 240 Watt nicht auf ein Gerät hin, welches bei höheren Lautstärken und womöglich niedrigen schwankenden Impedanzen eine genügende Dynamik zaubern kann.


Vielleicht hilft das beim Verständnis:

http://www.wesistema.de/html/die_endstufe.html

VG Tywin
Warf384#
Inventar
#42 erstellt: 15. Dez 2014, 22:26
N'abend.

Erstmal möchte ich mich bei onkel_böckes für meine etwas provokante Ausdrucksweise am Vorabend entschuldigen.

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

War aufgrund einer Geburtstagsfeier leicht angetrunken.



Tywin (Beitrag #41) schrieb:
@Warf384#


Warf384# (Beitrag #39) schrieb:



Tywin (Beitrag #37) schrieb:

welches bei höheren Lautstärken und womöglich niedrigen schwankenden Impedanzen eine genügende Dynamik zaubern kann.

Wie ist denn das zu verstehen?


Welchen Teil meines ganzen Textes verstehst Du nicht?

[...]

Vielleicht hilft das beim Verständnis:

http://www.wesistema.de/html/die_endstufe.html

VG Tywin


Jetzt weiß ich was du meinst. Dem TE wird es sicher auch helfen.

Jedoch fällt es mir schwer, die Aussage "kein Verstärker für unter 500 € wird in diesen Kriterien gut abschneiden" zu glauben. Eine Verstärkerschaltung entsprechender Qualitäten zu entwerfen ist schließlich kein Zauberwerk, die Materialkosten für Bauteile bleiben dabei leicht unter 20€ und auch
Netzteil, Gehäuse und Kühlung kosten keine Welt.

Was die Dynamik angeht ... leider zählen 10 dB heute schon als eine "gute" Aufnahme ... 5-6 dB sind gerade im Bereich Pop/Rock keine Seltenheit.
Tywin
Inventar
#43 erstellt: 15. Dez 2014, 22:34
Hallo,

zusammen mit den meisten Lautsprechern und auch mit anspruchsvollerer Software, werden die üblichen 10kg Mittelklasse-Amps für eine ausreichende Dynamik - auch bei höheren "HiFi-gerechten" Lautstärken - sorgen können. Die bekommt man gebraucht oft für unter 100€ im guten Zustand.

Neu verstärkt z.B. ein günstiger (etwa 300€) und gut ausgestatteter Sherwood RX-772 in dieser Liga. Der hat aber auch einen Listenpreis von etwa 500€.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Dez 2014, 22:39 bearbeitet]
haumti
Stammgast
#44 erstellt: 15. Dez 2014, 22:55
Meinst du den hier ?
http://www.electopia...9aa8264c2e57a4fe6aad

kostet hier nur 272 €

Gruß
Alex
Tywin
Inventar
#45 erstellt: 16. Dez 2014, 09:04
Ja.

Leider ist der Vertrieb dieser Eigenmarke des Herstellers Inkel in Deutschland nicht sehr umtriebig.

http://www.sherwoodamerica.com/

Der Importeur - die Firma Quadral - organisiert den deutschen Vertrieb.

http://www.quadral.com/


[Beitrag von Tywin am 16. Dez 2014, 09:10 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 16. Dez 2014, 09:53

Warf384# (Beitrag #42) schrieb:

auch Netzteil, Gehäuse und Kühlung kosten keine Welt.


da wäre ich mir nicht so sicher gute traffos und elkos sind nicht billig.
haumti
Stammgast
#47 erstellt: 16. Dez 2014, 17:39
Nur mal so aus Neugier gefragt, wäre ein Pioneer A 503 R mit 2x100W an 4Ohm geeigneter als die Sony Amps ?
Er hat 500W Leistungsaufnahme bei 8,4 Kg Gewicht.
Die Nachfolgereihe A 509 R hat nur noch 2x65W an 4Ohm bei nur noch 160 W Leistungsaufnahme und 6,9 Kg.
Kann am deshalb sagen das die A 509 einen viel weniger Laststabilen Trafo hat ?

Gruß
Alex
Tywin
Inventar
#48 erstellt: 16. Dez 2014, 18:48
Hallo,


Nur mal so aus Neugier gefragt, wäre ein Pioneer A 503 R mit 2x100W an 4Ohm geeigneter als die Sony Amps ?


im Vergleich mit den beiden genannten Sony Amps ja.

Der A 503 R und dem Nachfolger A 504 R sind vergleichsweise sehr kräftige Geräte die selbst an 2 Ohm Impedanzen noch satte Leistung abgeben können.

http://www.hifi-wiki.de/index.php/Pioneer_A-503_R
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Pioneer_A-504_R

Die Vorgänger der 4xx Baureihe und auch die Geräte der 6xx Baureihe kann ich uneingeschränkt empfehlen. Zu den moderneren Geräten las ich mal was von den - in dieser Zeit bei vielen Herstellern üblichen - Probleme mit den Eingangswahlschaltern. Dazu habe ich aber keine eigenen Erfahrungen.


Die Nachfolgereihe A 509 R hat nur noch 2x65W an 4Ohm bei nur noch 160 W Leistungsaufnahme und 6,9 Kg.
Kann am deshalb sagen das die A 509 einen viel weniger Laststabilen Trafo hat ?


Ich antworte mit einer Gegenfrage: Warum rostet der Golf 3 und der Golf 2 tut das nicht?

Da hatte wohl jemand bei Pioneer einen Igel in der Tasche.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 16. Dez 2014, 18:49 bearbeitet]
aussie2310
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 16. Dez 2014, 19:15
Aaaalso, ich hab den DN1020 bereits hier (da hatte ich mich aber erschrocken, als die Meldung kam, der wäre eig. nicht für 4 Ohm gemacht). Heute gekommen und ich muss sagen: Das ist himmelweiter Unterschied. Ich hatte gedacht, der 500er sei schon viel besser als mein alter (das muss ja echt ne Krücke gewesen sein ), aber der 1020 ist echt mal ne andere Welt.

Ob der sich jetzt mit den 4Ohmern von Sonofer verträgt bzw. das abkann, vermag ich nicht zu sagen, aber der hat so einen guten Klang, dass ich mit den Boxen den Sub eigentlich gar nicht mehr brauche. Cool......

Ergo hab ich mir die Frage jetzt eig. auch selbst beantwortet - bringt tatsächlich was.

Txs für eure Einschätzungen und Hilfestellungen.


[Beitrag von aussie2310 am 16. Dez 2014, 19:16 bearbeitet]
Gerdo
Inventar
#50 erstellt: 17. Dez 2014, 18:40

Bei Lautsprechern wie einer JBL 4435,Infininity Gamma,Titan, ect. merkst du ob der Amp 100 Watt aus 10kg holt oder aus 30kg, gerade wenn es mal lauter wird.
Jetzt mal sehr einfach gesprochen.
Woher ich das weis ich habe es ausprobiert, ich höre keinen Endstufen klang aber ich merke wenn es dünn wird.


Meine Erfahrung sagt genau das selbe!;)

Bei reinen Stereo-Verstärkern höre ich bei leisen Lautstärken kaum einen Unterschied.

Bei Mehrkanal AVRs schon eher,weil es hier auch immens wichtig ist,sehr viele Kanäle korrekt mit Information zu versorgen.

Klanglich interessant wird es erst,wenn man mal mehr Pegel fährt!
Da bricht ein kleiner Amp in seiner Dynamikleistung sehr schnell zusammen,auch wenn die Theorie besagt,dass 5Watt RMS für Zimmerlautstärke genügen.

Bei komplexem Musikmaterial sind da trotzdem große Dynamikspitzen drin,die das Netzteil eines Billigwinzlings nicht gebacken bekommt!

Da gabs auch mal ne wunderschöne proffessionelle Analyse als PDF dazu.
Mal schaun,ob ich die noch finde.
Auf den Punkt gebracht:

"Dynamikkompression im Grenzlastbereich"

Wenns billig und gut werden soll,dann ist man am besten beim großen "T" aufgehoben!


http://www.thomann.de/de/tamp_proline_3000.htm


Optisch fürs Wohnzimmer natürlich sehr "speziell"

Ich bin glücklich,den da zu haben:

http://www.mackern.de/index.php/2012/07/25/sansui-au-g90x/

Großer Ringkerntrafo
40000er Siebung
Wunderschönes Retro-Design mit super Klangreglern

Treibt bei mir meine ESS AMT1 im Schlaftzimmer an:

http://www.hifi-stud..._Amt1c/Ess_Amt1c.htm

Eine traumhafte Combi!




Wenn du metal hörst, würdest du bei mir nicht mehr gehen wollen.


Warum das??
Gerdo
Inventar
#51 erstellt: 17. Dez 2014, 18:43
Hab se gefunden...

Um all dem Geseiere mal ein Ende zu machen...

Dem ist eigentlich rein gar nix mehr hinzuzufügen:

http://www.ifaa-akustik.de/files/Vdt00.pdf

Sehr schön auch,dass der Schreiberling der Analyse hinterher seine ursprüngliche Voreingenommenheit sehr ehrlich revidierte!
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