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Bitte um Hilfe bei Auswahl von Verstärker für nuVero11

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Autor
Beitrag
-DerDennis-
Neuling
#1 erstellt: 21. Dez 2014, 12:03
Hallo zusammen,

um Kommentare wie "benutze einfach die Suchfunktion" schon vorab auszuschließen, möchte ich sagen, dass ich mich in den verschiedenen Kategorien in diesem und anderen Foren bereits eingehend informiert habe. Für einen "Laien" wie mich ist es aber um so schwieriger einen Überblick zu bekommen, je mehr man liest, da es einfach so unfassbar viele Möglichkeiten gibt, ein HiFi-System aufzubauen.

Zu mir / zum Aufstellort:
Bin 26 Jahre alt, besitze momentan ein 5.1 System von Harman/Kardon (damals übergangsweise gekauft, Preis/Leistung okay). Da ich jetzt jedoch wieder "richtig" Musik hören möchte, wird das System ausgetauscht. Die Musik, die hauptsächlich mit Genuss gehört werden soll geht in die Richtung Meat Loaf, Tina Turner, Stevie Nicks etc., sprich einiges aus der Generation wo es noch auf eine gute Stimme ankam und nicht alles digital aufbereitet wurde. Dementsprechend soll auch das Klangbild eine saubere Abgrenzung zwischen Höhen, Mitten, Tiefen liefern und voluminös sein.
Der Raum: Wohnzimmer, L-Form. Hauptbereich: ca. 6,5m lang, 4,5m breit. Die Boxen stehen an der 4,5m breiten Seite. Fliesenboden, glatte Wände, kaum Schallabsorber in Form von Textilien.

Zu den Boxen:
Die Entscheidung fiel letztendlich auf die nuVero 11 von nubert. Das Klangbild ist für meinen Geschmack sehr klar, sauber und kraftvoll. Volumen besitzen die 11er ausreichend. Die 14er natürlich etwas mehr, jedoch nicht so viel mehr, dass es mir einen Mehrpreis von 600€/Stück wert wäre.
Bei 4 Ohm und einer Nennbelastbarkeit von 360 Watt (Musikbelatbarkeit 520 Watt) soll der Verstärker natürlich auch so ausgelegt sein, dass die Box nicht zerstört wird. Weder durch zu viel, noch durch zu wenig Leistung. Die Box soll natürlich auch gut vom Verstärker versorgt werden.

Zu den Anforderungen:
Es kommt mir primär auf HiFi (sprich Stereo) an. Jedoch hätte ich auch gern die Möglichkeit bei Bedarf auf 11.2 Surround aufzurüsten. Zudem soll die Möglichkeit bestehen eine Verbindung zum Netzwerk herzustellen, Internetradio zu hören und AirPlay via IPhone / IPad. Auch Blue-Ray in 3D sollte möglich sein. Am besten natürlich auch schon Chips für 4k auf allen Eingängen und mindestens einem Ausgang.

Zu den Komponenten:
Präferierter Hersteller für die Komponenten ist Marantz, alternativ Yamaha (persönliche Vorlieben). Nun kamen mir folgende Überlegungen:
HiFi Systeme von Marantz (Verstärker, Netzwerkplayer und CD-Player) liegen bei jeweils 4 k€. Das finde ich gerade für einen CD-Player verdammt hoch gegriffen.
Heimkino-Systeme liegen preislich weit darunter. Leistungstechnisch bietet der Heimkino-Verstärker 165W an 6 Ohm (müssten ja an 4 Ohm dann rund 180 W +/-) sein.
Überlegung der Zusammenstellung:
Heimkino: Marantz
SR 7009 (1.699 €) - AV-Receiver
UD 7007 (779 €) - BR-Player
Bei dem Receiver müsste ja eigentlich kein Verstärker mehr notwendig sein?!
HiFi: Marantz
PM 11S3 (3.999 €) - Verstärker
SA 11S3 (3.999 €) - CD-Player
NA 11S1 (3.999 €) - Netzwerkplayer
HiFi: Yamaha
A-S2100 (1.999 €) - Verstärker
CD-S300 (199 €) - CD-Player
NP-S2000 (1.499 €) - Netzwerkplayer

Meine Fragen:
Ist es wirklich notwendig ein System für über 10 k€ zu kaufen, oder ist eurer Meinung nach das System "Heimkino Marantz" für meine Zwecke vollkommen ausreichend?
Könnt ihr mir die Komponenten von Marantz empfehlen?
Hat sie vielleicht jemand schon in Kombination mit den nuVero11 verbaut?
Würdet ihr mir zu ganz anderen Komponenten raten?

Vielen Dank im Vorfeld für eure Tipps und Antworten.

Dennis
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 21. Dez 2014, 12:49
Hallo Dennis,

dass Du für deine Boxen einen leistungsfähigen AVR anschaffen willst, welcher womöglich auch ein gutes Einmessprogramm wie z.B. das Audyssey MULTEQ XT32 integriert hat, halte ich für eine gute Idee.

Was Du Dir aber von einem Scheibendreher (CD/DVD/BR) für eine fast vierstellige Summe (oder mehr) erwartest, was nicht auch ein Gerät für eine zweistellige Summe kann, erschließt sich mir nicht.

Die Funktionen eines Netzwerkplayers, sollte ein akzeptabler AVR oder auch ein BR-Player quasi nebenbei erledigen, wenn Du z.B. eine USB- oder Netzwerk-Festplatte(NAS) nutzt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Dez 2014, 13:30 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#3 erstellt: 21. Dez 2014, 12:51
Hi und willkommen im Forum,

im Stereo-Bereich gab es mal die Faustformel: 2/3 des Budget für die LS, 1/3 für die Elektronik. Daher finde ich deine beiden Varianten völlig überzeugen und das ist noch untertrieben.

Du bist scheinbar ein Laie, was nicht schlimm ist, aber du musst viele Sachen die du bisher gehört hast vergessen und neue dazu lernen.

1. Vergiss mal die Watt-Angaben. Mit 10 Watt Verstärkerleistung kannst du die nuVero bereits auf einem Pegel betreiben, der fast schon Schmerzen in den Ohren bereitet. Daher ist es völlig wurscht, ob der Verstärker nun 100W, 150W oder 200W liefert. Wie viel Watt die nuVero 11 aufnehmen können, ist ein absolut uninteressanter Fakt, außer du willst eine Flughafen-Halle damit beschallen

2. 4K ist noch nicht ausgereift, es fehlt an den HDCP 2.2 Chipsätzen, die sind für die Verarbeitung von kommerziellen 4K Inhalten notwendig. AVRs mit HDCP 2.2 werden im Sommer/Herbst 2015 erscheinen.

3. Ein teurer CD- oder Netzwerk-Player liefert keinen besseren Klang als der Netzwerk-Player der bereits bei modernen AVRs integriert ist oder allen BluRay-Player die per HDMI an deinen AVR angeschlossen sind.

4. BluRay-Player und AVR müssen nicht vom gleichen Hersteller sein, sehr gute (leise und flott) BluRay-Player gibt es bereits ab 150€.

5. Ein Qualitätsunterschied bei BluRay-Ton oder -Bild gibt es nicht zwischen den BluRay-Playern, egal ob 50€ oder 5000€ Player, da alles digital übertragen wird.

Da du eventuell ein 11.2 Setup planst, wäre eventuell dieser AVR was für dich: Denon X7200W
http://www.denon.de/de/product/hometheater/avreceivers/avrx7200w
Gibts aber Januar UND es wird ein kostenpflichtiges Hardware-Upgrade für HDCP 2.2 im Frühling 2015 geben. Der UVP (!) von 2799€ ist aber auch nicht ohne.


Natürlich will ich hier niemanden davon abhalten hochpreisige HiFi-Geräte zu kaufen, weil sie einem optisch und haptisch gefallen, falsch ist es aber sich davon besseren Klang zu erhoffen.


[Beitrag von basti__1990 am 21. Dez 2014, 13:01 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#4 erstellt: 21. Dez 2014, 13:09
Hallo,

da du auf 11.2 erweitern können möchtest, Marantz und Yamaha bevorzugt sind, läuft das Ganze doch auf 2 Geräte raus.

Den Marantz SR7009, oder den Yamaha RX-A3040, sind mMn beides Top Geräte, noch den passenden BDP dazu, fertig. Mehr brauchst du mMn nicht.

LG
ATC
Inventar
#5 erstellt: 21. Dez 2014, 13:16
Moin,

nun, das man bei dem Gesamtbudget bei den NV 11 hängenbleibt erschließt sich mir zwar nicht,
muß ja aber auch nicht sein.

Wenn du 11.2 und 4K ernsthaft in Betracht ziehst solltest du wie erwähnt noch ein Jahr auf die neuen Geräte warten, im Moment ist das noch Augenwischerei.
Ober dich stört es nicht später ein Gerät mit Verlust zu verkaufen, dann ist dies natürlich jetzt auch ne Möglichkeit.

Die NV 11 würde ich jetzt nicht mit nem 10 Watt Verstärker betreiben, die braucht ganz schon Strom wenn es mal lauter werden soll,
an einen gescheiten AVR kann man ja auch ne separate Endstufe dranhängen wenn Leitung fehlen SOLLTE. (z.B. Yamaha P7000 s )

Beim AVR sage ich "Anthem" mehr nicht. Bestes Einmessystem.

Als Übergangslösung ginge natürlich auch so etwas:
http://www.hifi-foru..._id=172&thread=10055

Gruß
Dadof3
Inventar
#6 erstellt: 21. Dez 2014, 13:19
Hmmm, also erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deiner grundsätzlichen Bereitschaft, im Alter von 26 Jahren bereits so viel für Hifi auszugeben. Das ist leider selten.

Allerdings glaube ich, dass du das Budget nicht optimal nutzt. Es ist völlig sinnfrei, die nuVero 14 wegen der 600 € / Stück Aufpreis anzulehnen, aber dann über Verstärker und CD-Player für viele tausend Euro nachzudenken. Die nuVero 14 spielen meiner Ansicht nach deutlich(!) besser als die nuVero 11, jedenfalls viel mehr besser, als ein teurer Verstärker besser spielt als ein billiger. (Ich nehme an, du hast auch viel bei allen möglichen LS-Herstellern probegehört vor deiner Entscheidung?)


Bei 4 Ohm und einer Nennbelastbarkeit von 360 Watt (Musikbelatbarkeit 520 Watt) soll der Verstärker natürlich auch so ausgelegt sein, dass die Box nicht zerstört wird. Weder durch zu viel, noch durch zu wenig Leistung. Die Box soll natürlich auch gut vom Verstärker versorgt werden.

Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen sinnvoller Verstärkerleistung und Belastbarkeit. Der Verstärker sollte anhand von Kennschalldruck der Lautsprecher und gewünschter Lautstärke ausgelegt werden. Die nuVero 11 haben mit 85 dB leider einen sehr schlechten Wirkungsgrad (mit Bassanhebung sogar noch schlechter) und erfordern daher, wenn man richtig laut hören will, auch einen sehr kräftigen Antrieb. Aus meiner Sicht ist das einer der größten Nachteile dieser Lautsprecher. Gegenüber einem Lautsprecher mit 91 dB Wirkungsgrad zum Beispiel (und das ist kein unüblicher Wert) benötigen die nuVero 11 die vierfache Leistung für dieselbe Lautstärke! Das bedeutet, dass der Verstärker viel früher ins Clipping kommt.

Einen separaten Stereoverstärker zum AVR halte ich generell für wenig sinnvoll. Normalerweise sollte man den AVR einfach leistungsfähig genug wählen, um auch die Frontlautsprecher ordentlich mit antreiben zu wollen. Wenn das nicht geht, sind zwei einfache, sehr leistungsfähige Endstufen die bessere Wahl. Die müssen nicht viel Geld kosten. Wenn man sie unsichtbar unterbringen kann, sind die T-Amps von Thomann eine gute Wahl - die Gehäuse sind halt nicht fürs Designer-Wohnzimmer gebaut.

Auch sehe ich wenig Sinn darin, so viel Geld für einen CD-Spieler auszugeben. Klangliche Unterschiede zwischen einem Gerät für 4000 € oder einem für 50 € sind nicht vorhanden, oder jedenfalls so gering, dass man darüber nicht nachdenken muss. Und ordentliche Optik, Haptik, Bedienung und Verarbeitung bekommt man schon für 100 bis 200 €.

Der Netzwerkplayer ist im AVR ebenfalls bereits eingebaut. Hier bieten die teureren/dedizierten Geräte oft besseren Bedienkomfort, das wars aber auch. Dafür alleine würde ich nie so viel Geld ausgeben, zumal dies eine Komponente ist, die sehr schnell wieder veraltet - im Gegensatz zu den Lautsprechern und Endstufen, die problemlos 20 Jahre halten und dann voraussichtlich immer noch aktuelle Technik sind.


[Beitrag von Dadof3 am 21. Dez 2014, 13:25 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 21. Dez 2014, 13:29
die Numero haben speziell bei "voluminös" einen relativ niedrigen Wirkungsgrad!
Man kann schon fast Faktor 10 bei der Leistung im Vergleich zu "normalen" LS rechnen. Dazu ist alleine der Hörbereich schon 30qm groß, Schall dreht aber an dessen Ende nicht einfach um
Um die Bude zu rocken braucht es schon etwas Leistung!

Ansonsten sehe ich aber auch nicht ein, warum man unter diesen Umständen (nach Beschreibung grauenvolle Akustik des Raum, da kann auch das beste Einmesssystem nicht gegen an) so viel Geld für den Verstärker ausgeben soll.
Speziell halte ich absolut nichts davon Elektronik "auf Halde" zu kaufen. Entweder man will JETZT (oder zwischen Weihnachten und Neujahr ) auf 11.x aufrüsten, oder man kauft sich lieber etwas, was man jetzt braucht.

Ich habe mir eigentlich immer "etwas bessere" Player gekauft, die letzten beiden waren Oppo (83 & 103) und kann schon verstehen, wenn man sich nicht mit diesen Plastik Dosen abgeben will.
Allerdings würde ich nicht so viel Geld in einen Netzwerk Player ausgeben! Für 200€ kann man sich einen Intel NUC (oder vergleichbares) mit XBMC/Kodi hinstellen. Der erzählt einem dann sogar noch die Geschichte zum Album und der Band, bis hin zu den Lieder-Texten beim Abspielen. Das ist für mich die moderne Form des Musikhörens wie ich das früher getan habe: Je nach Laune Album auswählen, passendes Getränk dazu und bei Hören das Booklet lesen. Da die Booklets ja immer schlechter werden, übernimmt XBMC und das Internet ein.
Dadof3
Inventar
#8 erstellt: 21. Dez 2014, 13:30

basti__1990 (Beitrag #3) schrieb:
Mit 10 Watt Verstärkerleistung kannst du die nuVero bereits auf einem Pegel betreiben, der fast schon Schmerzen in den Ohren bereitet. Daher ist es völlig wurscht, ob der Verstärker nun 100W, 150W oder 200W liefert. Wie viel Watt die nuVero 11 aufnehmen können, ist ein absolut uninteressanter Fakt, außer du willst eine Flughafen-Halle damit beschallen


Das halte ich bei den nuVero nicht für richtig. Mit 10 Watt erreichst du da gerade einmal 95 dB in 1 m Entfernung, in üblicher Hörentfernung noch deutlich geringer. Das ist zwar laut, aber noch weit von der Schmerzgrenze entfernt (die beginnt bei etwa der 8-fachen Lautstärke).
-DerDennis-
Neuling
#9 erstellt: 21. Dez 2014, 18:15
Vielen Dank für eure bis jetzt schon zahlreichen Antworten.


2. 4K ist noch nicht ausgereift, es fehlt an den HDCP 2.2 Chipsätzen, die sind für die Verarbeitung von kommerziellen 4K Inhalten notwendig. AVRs mit HDCP 2.2 werden im Sommer/Herbst 2015 erscheinen.

Aus dem Grunde würde ich mit der Anschaffung der Komponenten u.U. auch noch ein Jahr lang warten. Für den Übergang sollte der vorhandene H/K Receiver ausreichend sein.


4. BluRay-Player und AVR müssen nicht vom gleichen Hersteller sein, sehr gute (leise und flott) BluRay-Player gibt es bereits ab 150€.

Hierzu das optische Argument. Es sollte sich schon um Komponenten eines Herstellers aus einer Serie handeln. Zudem spielt die Optik auch eine große (wenn auch nur zweitrangige) Rolle.

Der Denon X7200W macht auf mich auch einen guten Eindruck. Preislich ja aber auch in einer Klasse wo ich mich dann lieber für ein Marantz Gerät entscheiden würde.



Es ist völlig sinnfrei, die nuVero 14 wegen der 600 € / Stück Aufpreis anzulehnen [...] Die nuVero 11 haben mit 85 dB leider einen sehr schlechten Wirkungsgrad (mit Bassanhebung sogar noch schlechter) und erfordern daher, wenn man richtig laut hören will, auch einen sehr kräftigen Antrieb. Aus meiner Sicht ist das einer der größten Nachteile dieser Lautsprecher. Gegenüber einem Lautsprecher mit 91 dB Wirkungsgrad zum Beispiel (und das ist kein unüblicher Wert) benötigen die nuVero 11 die vierfache Leistung für dieselbe Lautstärke! Das bedeutet, dass der Verstärker viel früher ins Clipping kommt.

Ich habe die 11er und 14er im direkten Vergleich gehört. Der Wirkungsgrad unterscheidet sich hierbei nicht, und auch das Klangbild hat für mich (ausser etwas mehr Volumen) keinen großen Unterschied gehabt. Daher sehe ich für mich keinen Mehrwert in den 14er'n.
Auch im Vergleich zu anderen LS haben die nuVero's mich klanglich sehr überzeugt. Unabhängig vom Wirkungsgrad...



Ansonsten sehe ich aber auch nicht ein, warum man unter diesen Umständen (nach Beschreibung grauenvolle Akustik des Raum, da kann auch das beste Einmesssystem nicht gegen an) so viel Geld für den Verstärker ausgeben soll.

Die Akustik ist momentan grauenvoll. Das stimmt. Da wäre ich aber durchaus bereit etwas dran zu ändern in Form von Schallabsorbern, die sich optisch gut in den Raum einfügen. Darüber habe ich mich auch schon mit Nubert unterhalten. Ein Teil des Budgets wird also auch hierhingehend investiert werden


Den Marantz SR7009, oder den Yamaha RX-A3040, sind mMn beides Top Geräte, noch den passenden BDP dazu, fertig. Mehr brauchst du mMn nicht.

So etwas in der Richtung wollte ich wissen
Auch für den Stereo-Betrieb sollte der AVR doch ausreichend sein? Er hat Dolby Atmos, kann 11.2, hat DLNA, Airplay, Ethernet, Internetradio...
http://www.marantz.d...ver&productid=sr7009
Bleibt die Frage ob der 7009 genug Leistung für die nuVero 11 bietet, oder ob eine zusätzliche Endstufe notwendig ist, die dann über den Pre-Out vom 7009 angesteuert wird.
Momentan steht das ganze noch in einer Mietswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Das muss natürlich berücksichtigt werden. Sonst muss ich jedes mal, wenn ich Musik höre die Nachbarn einladen
basti__1990
Inventar
#10 erstellt: 21. Dez 2014, 18:27
Ja der SR7009 hat definitiv genügend Leistung für die nuVero 11.
Im Zweifelsfall steht es dir immer noch offen eine Endstufe zu besorgen. Für ein 11.2 System wirst du eh eine zusätzliche Endstufe benötigen, da der SR7009 "nur" 9 Endstufen hat.


Hierzu das optische Argument. Es sollte sich schon um Komponenten eines Herstellers aus einer Serie handeln

Dann ist ja alles klar
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Dez 2014, 18:36

-DerDennis- (Beitrag #1) schrieb:

HiFi: Yamaha
A-S2100 (1.999 €) - Verstärker
CD-S300 (199 €) - CD-Player
NP-S2000 (1.499 €) - Netzwerkplayer



netzwerkplayer für 1.5
einfach den cd-n 301 für 349,-. nehmen, da ist der nezwerkplayer drin.
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2014, 19:35
also für mich ist das alles etwas zu viel "Zukunftsplanung"!

Und klar kann man auch über Optik diskutieren, aber wenn wirklich das Aussehen der Anlage (alles muss aus einer Serie stammen), dann muss man irgendwo Kompromisse machen. Entweder man gibt deutlich mehr Geld aus oder muss Einbußen bei Klang/Funktionalität eingehen. Abgesehen davon gehören solche Anfragen dann mMn besser zu "Schöner Wohnen" statt in das Hifi-Forum

ich habe mir ja selber den 7009 als "Spielzeug zum Experimentieren mit Atmos&Auro3D" gekauft.

richtig lustig ist in diesem Zusammenhang ja auch wieder der typische "Spießer Spruch":
Preislich ja aber auch in einer Klasse wo ich mich dann lieber für ein Marantz Gerät entscheiden würde.

Denon und Marantz gehören zu derselben Firma. Der Unterschied z.Z. ist, dass die "größeren" Denon Geräte weiterhin in Japan gefertigt werden und die Marantz Teile aus China kommen. Mir geht das 3km am Allerwertesten vorbei, aber ich kann mich trotzdem über solche Sprüche schlapp lachen, wenn schon soviel Geld, dann muss es Marantz sein...

Das sind die allerersten Geh-Versuche der Hersteller mit Atmos (und Auro3D) und das merkt man den Kisten auch an!

Daher nochmal: entweder man will sich JETZT so eine Anlage aufbauen (hier stehen/hängen z.Z. 17 LS und 3 Subwoofer zum "Ausprobieren" rum) oder man nimmt sich etwas einfaches und rüstet später auf.
Alleine um mit dem 7009 mit DSX/NEO_X ein 11.x System aufbauen zu können, braucht man zusätzlich eine 4-Kanal Endstufe, sonst geht das wegen interner Beschränkungen nicht, obwohl er ein 11.x Atmos Setup auch mit einer 2-Kanal Endstufe schafft.
Die Umschaltung zwischen Atmos und Auro3D ist quasi nicht möglich.
Das sind alles Kinderkrankheiten und es wird sicherlich noch ein, zwei, drei Generationen dauern, bis die Geräte wirklich "rund laufen".

Wie gesagt, mir ging/geht es um das Experimentieren mit den neuen Formaten und LS-Positionen. Wenn es aber erstmal um ein 2-Kanal System geht, dann würde ich doch einen Teufel tun und mir jetzt so einen AVR kaufen!
-DerDennis-
Neuling
#13 erstellt: 24. Dez 2014, 09:55
So, ein kleines Update: Die nuVero11 habe ich mir gestern als Weihnachtsgeschenk gegönnt :-)

Werde sie vorübergehend mal an mein vorhandenes H/K System anschließen und mit einem AVR noch etwas warten bis die 4K Chips / Atmos in mehreren Geräten verbaut werden.
Momentan ständen der SR7009 oder der X5200W zur Auswahl. Meiner Meinung nach liegt der Denon aus technischer Sicht ein Stück weiter vorn, allerdings ist das Marantz-Gerät im Stereobetrieb eine Nasenlänge vor dem Denon, laut Aussage des Beraters bei Nubert.

Für eine angenehmere Raumakustik habe ich mir ein paar Elemente bei aixfoam.de rausgesucht. Farblich gibt's da ja schon eine kleine Auswahl.
Hier hätte ich jedoch mal eine Frage an die, die sich mit dem Thema eventuell auch schon etwas eingehender beschäftigt haben:
Um etwas flexibler in Form und Farbe zu sein, kam mir die Idee Schaumstoff selbst auf ein Trägerelement (Holz- oder Aluminiumrahmen) aufzubringen und mit Stoff zu bespannen. So kann sich die Form optisch besser in den Raum integrieren und auch farblich kann man die Töne besser abstimmen. Bleibt die Wirkung bei mit Stoff überzogenem Schaumstoff die gleiche, wie bei den "nackten" Schaumstoffen, oder ist das Absorptionsverhalten hierbei wieder anders?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 24. Dez 2014, 10:01

-DerDennis- (Beitrag #13) schrieb:
allerdings ist das Marantz-Gerät im Stereobetrieb eine Nasenlänge vor dem Denon, laut Aussage des Beraters bei Nubert.


und wie hat er das begründet?
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2014, 10:21
Hallo,

soweit ich das erkennen kann, ist der Marantz günstiger als der Denon ... hatte der Händler den Marantz vorrätig und den Denon nicht? Das wäre mein erster Gedanke dazu. Wobei Denon und Marantz zum selben Konzern gehören ...

Die Leistung ist aber nominal nahezu identisch und beide Geräte haben das XT32 .... von daher scheint der Rat des Händlers sinnvoll gewesen zu sein.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Dez 2014, 10:21 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 24. Dez 2014, 10:24
ob die nasenlänge des beraters in dem moment auch gewachsen ist?
Dadof3
Inventar
#17 erstellt: 24. Dez 2014, 10:30
Das würde mich auch interessieren... Ich denke, der labert nur das übliche Geschwurbel aus den bezahlten Verkaufsprospekten (so genannte "Fachpresse") nach.

Absorber mit Stoff zu bespannen ist völlig normal. Ob man dafür allerdings irgendeinen Stoff nehmen kann oder etwas beachten sollte, weiß ich nicht.

Ganz sicher sollte man aber nicht einfach irgendeinen Schaumstoff nehmen. Material, Dicke und Position sollten wohl überlegt sein. Am besten liest du dich dazu mal im Akustik-Unterforum ein und stellst dann bei Bedarf dort noch eine Anfrage.
ATC
Inventar
#18 erstellt: 24. Dez 2014, 11:21
marantz und Denon bauen zwar fast gleich ,
trotzdem gibt es Unterschiede im Aufbau, hier bei den Vorgängermodellen, wens interessiert
https://www.youtube.com/watch?v=N-jswOgRf0o


-DerDennis- (Beitrag #13) schrieb:
Bleibt die Wirkung bei mit Stoff überzogenem Schaumstoff die gleiche, wie bei den "nackten" Schaumstoffen, oder ist das Absorptionsverhalten hierbei wieder anders?


Je nach Stoff ändert sich das schon etwas, je samtiger, dicker desto mehr Hochtonanteil wird geschluckt werden,
wichtiger ist aber die Wahl des Schaumstoffs, da sollte man nicht jeden X-Beliebigen verwenden,
nicht umsonst gibt es selbst bei Akustikschaumstoff Diagramme welche das "Einsatzgebiet" zeigen,
wenn man die Teile anbringt ist es von großem Vorteil wenn man 5-10cm Wandabstand hinter den Elementen verwirklichen kann, dann ist die Wirkung viel effizienter.
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 24. Dez 2014, 11:25
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 24. Dez 2014, 13:59

meridianfan01 (Beitrag #18) schrieb:
marantz und Denon bauen zwar fast gleich ,
trotzdem gibt es Unterschiede im Aufbau, hier bei den Vorgängermodellen, wens interessiert
https://www.youtube.com/watch?v=N-jswOgRf0o

Ja, aber warum sollten diese Differenzen ausgerechnet im Stereobetrieb hörbar werden, während der leistungsmäßig viel anspruchsvollere Mehrkanalbetrieb darunter nicht leidet?
ATC
Inventar
#21 erstellt: 24. Dez 2014, 14:06
darüber habe ich nichts geschrieben
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 24. Dez 2014, 14:31
Du nicht, aber der Verkäufer hat die Behauptung aufgestellt ... und ich halte sie für Unsinn, wenigstens ohne plausible Begründung.

Tywin, weißt du, ob man die Dynavoice-Platten in Deutschland kaufen kann?
-DerDennis-
Neuling
#23 erstellt: 25. Dez 2014, 09:54

marantz und Denon bauen zwar fast gleich ,
trotzdem gibt es Unterschiede im Aufbau, hier bei den Vorgängermodellen, wens interessiert
[url]https://www.youtube.com/watch?v=N-jswOgRf0o
[/url]

Wenn ich mir das Video anschaue, würde ich sagen, dass der Vorsprung des Marantz-Gerätes durch das HDAM begründet ist? Eine klare Abgrenzung der Höhen müssten doch gerade im Stereobetrieb Vorteilhaft sein.


hatte der Händler den Marantz vorrätig und den Denon nicht? Das wäre mein erster Gedanke dazu.


Der Händler hatte keinen der beiden Hersteller vorrätig, also hat seine Aussage nichts damit zu tun gehabt was er schneller verkaufen kann ;-)
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 25. Dez 2014, 11:48
dann musst du dir ein marantz kaufen, die anderen sind halt nicht geeignet.


[Beitrag von Soulbasta am 25. Dez 2014, 13:03 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#25 erstellt: 25. Dez 2014, 12:09

-DerDennis- (Beitrag #23) schrieb:
Wenn ich mir das Video anschaue, würde ich sagen, dass der Vorsprung des Marantz-Gerätes durch das HDAM begründet ist? Eine klare Abgrenzung der Höhen müssten doch gerade im Stereobetrieb Vorteilhaft sein.

Warum dort mehr als im Mehrkanalbetrieb?

Ich bezweifle auch, dass der Unterschied tatsächlich hörbar ist. Im Verstärkerbau gibt es ziemlich häufig Scheininnovationen, die nur bessere Verkaufsargumente liefern.

Möglicherweise spiegelt sich das sogar in den Messwerten wider, doch arbeiten Verstärker ohnehin schon viel genauer, als Lautsprecher und Raum es wiedergeben können. Das ist dann etwa so wie die Frauen, die im Rückspiegel noch mal penibel den Sitz jeder einzelnen Strähne prüfen und zurecht zupfen, bevor sie in den Novembersturm aussteigen. (Durfte ich kürzlich mal wieder beobachten :D)

Wenn du es genau wissen willst, hilft nur probehören und vergleichen, aber bitte verblindet und ausgepegelt.


[Beitrag von Dadof3 am 25. Dez 2014, 12:14 bearbeitet]
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