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Vergleichbar: ASR emitter I clear blue und T+A PA 1530 R??

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levo500
Neuling
#1 erstellt: 14. Nov 2004, 23:11
Hallo und guten Tag,
bei aller HIFI-Weisheit, die aus den Beiträgen dieses Forums spricht, möchte ich Euch nach Eurer Meinung fragen.
Ich mag eine detailreiche, präzise Musikreproduktion mit stabilen, trockenen, nicht übertriebenen Bässen.
Zum Kauf eines neuen Verstärkers kristallisierten sich 2 Favoriten heraus:
Emitter I clear blue und T+A PA 1530.

Beide liefern einen schönen sauberen Bass, bezüglich der Detailabbildung ist es von meiner Tagesform abhängig, was ich beforzuge: sehr weiche Wiedergabe des emitters gegen lebendigere "ohrenscheinlichere" Detailgetreue beim T+A.
Was sagen Eure Ohren zu diesen Verstärkern?
Meinungen hierzu würde ich dankbar lesen.

Vielen Dank und Grüße aus Hannover.
levo500
Amerigo
Inventar
#2 erstellt: 15. Nov 2004, 08:50
Nachdem ich gestern einen Emitter II HD an Tannoy D700 gehört habe - schlägt mein Herz für den Emmi. Den T+A habe ich nie gehört, aber was der Emmi da an live-Qualitäten hinzaubert, das haut mich total um.

Am Samstag war ich am Live-Konzert von Sarah McLachlan hier in Zürich, und am Sonntag durfte dann der Emmi versuchen, das nachzubilden. Ich habe noch nie einen Amp gehört, der sowas kann und der Emitter hat sich keine Blösse gegeben. Mit Hühnerhauteffekt inklusive!
BassTrombone
Inventar
#3 erstellt: 15. Nov 2004, 09:13
Hey Amerigo...

Glückwunsch dass du Sarah Mc Lachlan auch live sehen durftest..ich hatte vor 2 Wochen hier in HH das Vergnügnen...ich habe noch nie vorher etwas so nachhaltig unter die Haut gehendes erlebt...insbesondere die Darbietung ihres Schlussstückes "In the arms of an Angel"...nicht nur das sie intonationsmäßig perfekt ist, sondern ihr weiches aber eindringliches Klavierspiel und ihr Gefühl beim Singen halte ich für unübertroffen.....DSDS und Konsorten sind dagegen arme musikalische Lichter.....

Amp-mäßig halte ich gerade für die Übertragung musikalischer Gefühlsinhaltn T+A Elektronik insgesamt für völlig ungeeignet....zumindest die CDP klingen für mich kühl und ausdrucksarm...die machen zwar auch korrekte Töne aber irgenwie keine Musik......den Emmi kenne ich zwar nicht, jedoch ist z.b. ein Accuphase e-307 auch sehr deutlich in der Lage das Gänsehautgefühl von Sarahs Live CD voll rüberzubringen

Grüße
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Nov 2004, 11:44
ich würde auch die emotinalere Spielweise des Emitters bevorzugen - die T+A Elektronik klingt mir zu hart, steril und kalt. Ich habe diesen T+A VV mal mit passenden CD PLayer und Audio Physik Avanti 3 gehört. Die räumliche Bühne war sehr schön weit ausgedehnt (was sicher auch an den avantis lag) aber was mich gestört hat, war dieses sterile. Bei einigen CD's + höhere Lautstärken hat der Hochton Bereich extrem im Ohr "gebissen". In der Hifi-Kette daneben, wo ein Emitter 1 spielte (mit Burmester CD Player und Expolinar Standboxen) war davon nichts zu spüren. Alles schien wie aus einem Guss und nichts nervte.

Ich hab mal den Emitter Clear Blue an ALR Note 9 gehört (diese Boxen mit ca. 4 passivmembranen auf der Rückseite und ca. 9000 Euro Paarpreis, glaub ich - sind auch in der Stereoplay drin mit ca. 58 oder 59 Klangpunkten). Dazu ein Electrocompaniet ECP 1 MK2 CD Player (ca. 4700 Euro neu), und fertig ist eine absolute Traumkombi, die sowohl Wärme als auch Präzision bietet (also beiden Lagern gefallen könnte)....

Wenn man mehr auf Wärme steht, dann könnte man auch einen Emitter mit den T+A TCI 1 RE kombinieren (aber auch nur diesen - die kleineren TCI Modelle klingen wieder "dünn"). Da kann man dann echt in goldenen (auch präzisen) Klangwolken schwelgen und bei Bedarf auch mal so richtig Gas geben, denn sowohl Emitter als auch diese T+A Boxen haben richtig "Hubraum".
Amerigo
Inventar
#5 erstellt: 15. Nov 2004, 14:36
Die Emitter-Kenner behaupten ja, es komme beim Emmi nicht mal so sehr auf die LS an, solange sie irgendwas Brauchbares im Bereich von 2000 EUR und höher sind. Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was man sonst immer hier liest.

Werner hat den Emitter I sogar mal an ganz kleinen Standböxchen für 200 Euro angeschlossen, das Resultat war beeindruckend.
BassTrombone
Inventar
#6 erstellt: 15. Nov 2004, 15:04
ich kann mir das von Amerigo eben gesagte gut vorstellen.....ein LS kannn schließlich nur das performen, was die Kette davor noch zu bieten hat. Grundsätzlich verschlechtert ja jede Komponente erstmal an sich den authentischen Klang und je besser die Komponenten sind, desto weniger wird an Verfälschung dem Musiksignal hinzuaddiert. Ich bin deshalb auch ein verfechter der theorie, dass natürlich auch die LS die Musik machen und man deshalb hier nicht zu niedrig gehen sollte, aber was an der Quelle und bei der Verstärkung verloren geht, können auch die besten LS nie wieder herzaubern...(möchte hierzu aber keine schon mehrfach durchgekaute Grundsatzdiskussion starten).

Es ist schon erstaunlich, dass wenn man in meiner Kette anstatt der Isophon Enigma mal eine KEF Q1 spielen lässt
im Vergleich
zu meiner Kette mit Enigma aber einem Mittelklasse-AMP (z.b. einem Myriad MI 120)...
.....da hör ich lieber die meine Hauptkette mit vermeindlich kleinen und preiswerten Böxchen.


Und hat man dann noch einen charaktervollen AMP, der in der Lage ist, jeden LS zu betreiben und den LS seinen Stempel aufzudrücken, dann hat man vielleicht ein AMP wie der Emmi einer zu sein scheint.

grüße


[Beitrag von BassTrombone am 15. Nov 2004, 15:05 bearbeitet]
Friend_of_Infinity
Inventar
#7 erstellt: 15. Nov 2004, 18:06
Ich betreibe seit ca 5 Jahren einen ASR Emitter I HD Akku, erst an Infinity renaissance 90, jetzt an Kappa 9A.

Ich habe vorher monatelang Alternativen gehört:

Audionet SAM
Lindemann Amp 4
Marantz PM 16
Brinkmann Vor- End-Kombi (genaue Bezeichnung = ?)
Musicall Fidelity (diese Vor- End-Dosen)
Krell ...300 (Vollverstärker)

...und noch ein paar mehr, die mir jetzt auf die schnelle nicht mehr einfallen...leider aber nie T & A!

Bis auf die Krell kann man sich alles anhören.

Lindemann ist "nahe bei", solange kein Akkunetzteil angeschlossen ist.

Mit Akkunetzteil: Holographie pur!!!

Audionet ist "schmissiger", Brinkmann (noch) ruhiger, Marantz etwas unruhiger, der Rest ist mir nicht mehr in wirklich bleibender Erinnerung (unrühmliche Ausnahme: Krell, die fand ich einfach scheusslich, aber ist ja bekanntlich Geschmacksache).

Wenn´s das Budget hergibt, würde ich über "meine" Konfiguration mal nachdenken (bei ASR lässt sich aber auch später noch aufrüsten...).

Dem Emitter II sagen einige (nicht alle!) Leute nach, er "könne vor Kraft nicht meht gehen" und diese Leute bevorzugen dann halt den Emitter I.

Ich kann das nicht bestätigen, hatte aber auch erst einmal Gelegenheit den Emitter II zu hören und das auch nur ohne unmittelbare Vergleichsmöglichkeit.

Lange Rede, kurzer Sinn: der Quantensprung beim Emitter ist das Akku-Netzteil. Mal anhören und diese Konfiguration gegen T & A antreten lassen...mich würde das Ergebnis außerordentlich interessieren!
levo500
Neuling
#8 erstellt: 15. Nov 2004, 23:03
Hallo,
habe der Unterhaltung gelauscht und meine Meinung bestärken lassen-vielen Dank!

Ich hatte mir heute nochmal ausgiebig Zeit gelassen und mit T+A PA 1530R und ASR Emitter clear blue probegehört. Der Audionet SAM war bereits am Vortag ausgeschieden, da er mir in Höhen-Passagen zu aufdringlich und angestrengt klang -im Vergleich, denn er ist natürlich ein guter Verstärker. Der Emitter hat dann doch von mir zunächst unbemerkt mehr Spaß gemacht: ich hörte die Probe CD von Oscar Petterson fast durch, ohne es zu merken und ohne auf den T+A umschalten zu wollen, weil es so schön war :-). Bei höherer Lautstärke nervte mich der T+A teilweise, weil er die Höhen zu impulsiv herauspellte. (WOHL SO ÄHNLICH WIE ES hifi-man meinte).Der Emitter klang irgendwie lockerer und hat dabei auch nicht das kleinste Detail verborgen.
Der kommt mir morgen ins Haus-freu mich schon `drauf.
levo500
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Nov 2004, 00:25
herzlichen Glückwunsch zu deiner entscheidung....in welcher Kette wird der Emitter nun spielen?
levo500
Neuling
#10 erstellt: 16. Nov 2004, 13:55
Zur Zeit noch Denon DCD 1420, ein alter CD-Player mit 8-fach oversampling und 20 bit, damals ganz toll, aber jetzt zu mindest vom Design nicht mehr up to date. Werde ich als nächstes austauschen, denke ich.

Warum der Verstärker zuerst gewechselt wurde? Hab mich in das Design der neuen Verstärker-Boliden verkuckt (bis heute Luxmann LV 102).
Lautsprecher: Phonar A 506, große 2 Wege Box aus der Anfangszeit der Fa., klingt wunderbar.
Bin gespannt auf das Zusammenspiel.
danke für den Gedankenaustausch!
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