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Einsteiger Komplettanlage für problematischen Raum um 1000€

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rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Feb 2015, 17:45
Hallo erstmal an alle, nachdem ich jetzt schon länger anonym mitgelesen habe, will ich es doch auch mal versuchen. Ich bin der Wolf aus Wien.

Nachdem ich letztes Jahr einen AKAI AP-D210 Plattenspieler geschenkt bekommen habe, habe ich angefangen meine Musiksammlung zu analogisieren. Bis jetzt um die 300€ für gebrauchte Platten ausgegeben. Das Ding lief an einem Yamaha RX-V450 mit Canton Plastiksourround. Der Plattenspieler hat dann aber angefangen während der Wiedergabe schneller und langsamer zu werden und das Projekt ist eingeschlafen. Nach einem Umzug habe ich aufgrund einer mangelnden Wand zum projizieren mein Heimkino einem Freund geborgt und dafür von ihm einen Pioneer Stereo Twin CD Cassette Deck Amplifier XD-Z62T mit CATH PM130 Drei-Wege-Lautsprechern und einem Pioneer PL-Z82 Plattenspieler (alles aus den frühen 90ern) bekommen. Dachte bis jetzt, dass ich zwar Spaß an Platten habe, aber audiophil völlig unbegabt bin (Bei meinem Heimkino lief mal der rechte Speaker drei Monate nicht, ohne das ich was gemerkt habe, bis ein Freund durchgriff). Aber ich bilde mir zumindest ein einen Qualitätssprung zu hören, obwohl die Boxenmembran der PM130 von Kinderhand eingedrückt ist. Jetzt habe ich Blut geleckt und will auch mal "ganz neue Töne" in meiner Musik hören. Das soll mir 1000€ wert sein.

Der Raum
Mein Hauptproblem dürfte wahrscheinlich der verwinkelte Raum mit knappen 50m2 sein. Keine Ahnung wie ich da alles einigermaßen gut positionieren kann und was für LS da notwendig sind. Hier mal eine Skizze:

Skizze des Raume

Die Lautsprecher
Mit denen soll man ja beginnen. Da ich meine Technik dezent mag, sollten es eigentlich schon Regallautsprecher werden, 30cm von der Wand weg komme ich ungefähr, die Regale sind hinten und an den Seiten offen, nach oben kann ich auch Platz schaffen, solange die Dinger nicht über 70cm hoch sind. Falls das aufgrund des Raumes alles nichts wird dann müssen eben StandLS her, aber eher ungern.
Da mich das Selberbauen schon reizt dachte ich daran erstmal für 150€ selber zu bauen und die LS dann gegen zwei LS aus Nuju 40, Dali Zensor 1, KEF Q100, Klipsch rb81 (wie gesagt keine Ahnung ob die ausreichen) zu vergleichen. Wenn sie den Vergleich bestehen, hab ich eine Menge Geld gespart. Falls nicht, 150€ Bastelspaß gehabt und ein nettes Geschenk für irgendwen. Über Tipps was für einen LS ich da bauen könnte freu ich mich. Das Viech sah machbar aus, ist allerdings ein Stand-LS...
Pegel brauch ich jetzt nicht übermäßig, da ich eh auf die Nachbarn Rücksicht nehmen muss. Subwoofer würde ich mir gerne ersparen, also einigermaßen Tiefgang. Hz-Angaben geb ich mal besser nicht, weil ich ja echt noch nicht so die Ahnung habe.

Der Verstärker
Hier habe ich keine Ahnung auf was es ankommt. Bin mal auf Dynavox TPR-3 + ET100 gestoßen, weil der angeblich viel um den Preis hergibt. Und irgendwie gefällt mir, dass die Stufen auch baulich getrennt sind. Verstärker könnt man ja auch später noch kaufen, solange der XD-Z62T zum Probehören der Boxen ausreicht. Natürlich gäbe es auch immer noch den Yamaha, den ich aber ungern dem Freund wegnehmen würde. Außerdem hat der keine Phono-vorstufe und ich hab hier nur ein billiges Vivanco PA 111 rumliegen. Vielleicht reicht ja auch erst mal eine gute Vorstufe für den XD-Z62T, keine Ahnung wie gut die eingebaute eigentlich ist.
Kaufe hier gerne auch gebraucht, aber da ist es noch schwieriger sich einen Überblick zu schaffen. Noch dazu hab ich irgendwo mal gelesen, dass z.B. Röhren alle 10 Jahre neu eingemessen werden müssen oder so. Jeder den ich so gefragt habe, meinte für Platte klingt Röhre am authentischsten. Da ich genau das authentische an der Platte mag, dachte ich in die Richtung.

Die Quellen
Ich glaube beide Plattenspieler taugen jetzt nicht groß was. Der AKAI ist ein DD und hat wenigstens ein Gegengewicht, Antiskating und einen wechselbaren Tonabnehmer (der derzeitige ist neu um 36€ gekauft, weiß leider nicht was für einer genau). Gehe mal davon aus, dass der das bessere Produkt ist. Hat aber leider dieses schneller/langsamer Problem, wo mir bisher Google nicht wirklich weitergeholfen hat. Vielleicht muss auch ein ganz neuer her, da der Pioneer keinen eigenen Netzanschluss hat sondern über den XD-Z62T versorgt wird.
CDs habe ich keine. Aber iTunes ist voller Musik die auch gespielt werden will. Airplay wäre nett, aber kein Kaufkriterium, mit nem Kabel komm ich auch klar.

Die Musik
Eigentlich nur Rock und Pop. Aus iTunes auch Elektro. Auf Platte habe ich das bisher nicht. Falls ich insgesamt billiger komme, dann freu ich mich natürlich den Rest für Platten auszugeben!

Der Look
Da ich demnächst ziemlich viele Möbel aus den 60ern und 70ern übernehmen werde, sollte das ganze jetzt nicht zu modern aussehen. Ein (gut gemachter) Retrolook oder gleich etwas echt altes wäre mir am liebsten.

Danke auf jeden Fall schon mal für Eure Antworten!
ATC
Inventar
#2 erstellt: 18. Feb 2015, 19:18
Moin,

wenn du einen eher Halligen Raum hast und auf dezentere Höhen stehst wären die Heco Celan XT 301 zu nennen
http://www.ebay.de/i...&hash=item233fb02d95
Die Heco Celan GT 302 sind neutraler und deutlich teurer.
Die Klipsch RB 81 sind im Hochton präsent, wenn dein Raum gut bedämpft ist ,warum nicht.

Diese Lautsprecher bringen auch etwas Bass mit,
bei den Zensor 1 und Q 100 sieht das im Vergleich eher mau aus.

Gruß
Mine1003
Stammgast
#3 erstellt: 18. Feb 2015, 19:31
Was sehr gut bei einem suboptimalen Raum hilft, ist ein Einmessprogramm. Sowas haben heutzutage die meisten AVRs. Bei meinem Vater hat es immer sehr gehalt. Mit dem neuen AVR und Einmessprogramm ist das alles weg!

Lg
ATC
Inventar
#4 erstellt: 18. Feb 2015, 19:42
Ein Einmesssystem verringert den Nachhall so gut wie nicht, manchmal wird es sogar noch schlechter.

Die Aufstellung und Hörplatzwahl ist ein mehrfaches wichtiger, beides sollte nicht unter einer Dachschräge liegen.

Wenn der komplette Raum beschallt werden soll um nicht im Stereodreieck ständig Musik zu hören,
wäre ein Paar Duevel Planets als Rundumstrahler eine große Überlegung wert.
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 18. Feb 2015, 19:54
@meridianfan
Der Raum hat einen Korkfußboden auf Beton, die Wände sind auch nicht gerade gut gedämpft. Außer die zwei Außenwände und die Dachschräge eigentlich alles aus Rigips, falls das irgendwie von belang ist. Dann sind mit dem Hall wohl auch die Klipsch raus. Die Heco Celan GT 302 wären preislich schon noch drin, aber heißt jetzt neutraler, dass die Höhen da nicht dezent sind? Wie sähe es mit den Q 300 aus?

@Mine1003
Einmessprogramm heißt automatisches Einmessen mit Mikro, oder? Beim Yamaha RX-V450 kann man ja nur manuell bisschen im Menu rumschrauben.
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 18. Feb 2015, 20:05
Tja, um die Dachschrägen komm ich nicht herum, die einzige gerade Wand die ein bisschen Länger ist befindet sich nämlich in der Küche:

skizze_update

Was denn dann eher unter der Schräge, ich oder die Anlage? Achso und die Schrägen gehen alle nur bis auf ca. 1,20 runter, dann ist die Wand eh gerade. Sind eben so Rigips Vorbauten.

Sry, die Duevel Planets gehen optisch gar nicht für mich. Nach kurzer Google Bildersuche waren da überhaupt keine aktzeptablen Rundstrahler dabei. Das könnte alles noch so nett klingen, damit würde ich nicht glücklich.


[Beitrag von rudigger am 18. Feb 2015, 20:07 bearbeitet]
ATC
Inventar
#7 erstellt: 18. Feb 2015, 20:07
Hast du jetzt einen angestammten Hörplatz im Stereodreieck oder geht es um die komplette Raumbeschallung?

raus müssen die Klipsch nicht unbedingt sein, die RB 81 MK II sind zwar auch im Hochton eher präsent, trotzdem vllt durch das Horn (andere Abstrahlung) in dem Raum besser, das ist vorher aber nicht genau vorhersehbar.
Die Q 300, ein guter Allrounder fürs Geld.
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 18. Feb 2015, 20:29
Habe jetzt kurz überlegt, weil ich eigentlich auch ganz gerne beim Rauchen am Küchenfenster Musik höre, ob ich den Raum zumindest kompletter beschallen will. Aber eigentlich geht's um ein Stereodreieck. Die LS sollten aber jetzt nicht super punktgenau auf mich spielen, ich höre schon sehr oft mi Freunden. Die Frage ist nur, wie ich das von der Akustik her lösen könnte. Falls es zum Beispiel LS geben würde, die nicht an der Wand stehen müssen, dann würde so ein Setting ganz gut zu der momentanen Zimmeraufteilung passen:

skizze+dreieck

Das ist aber wahrscheinlich ziemlich suboptimal. Ich sitze dann ja auch unter dem Fenster. Kann auch Möbel umstellen, weiß halt nur nicht welches Dreieck sinnvoll wäre, bei all den schrägen und der offenen Bauweise.
ATC
Inventar
#9 erstellt: 18. Feb 2015, 20:40
Moin,

na optimal wird es nicht werden in dem Raum, ich würde mir Lautsprecher bestellen und hören welcher bei den Gegebenheiten die wenigsten "Fehler" macht.

Wenn du was bauen willst, würde ich auf einen Lautsprecher mit D`Appolito Anordnung setzen um die Schrägen und den Raum wenigstens etwas raus zu nehmen.

Bei Fertiglautsprechern fällt mir da im Moment nur Teureres mit dieser Bauweise ein....
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 18. Feb 2015, 22:00
Okay hab mich jetzt mal informiert was D`Appolito so ganz genau ist. Dann hier im Forum ein bisschen durchsucht und auf

Triple Play MK2
http://www.lautsprec...hifi/tripleplay2.htm

und Center Main
http://www.lautsprec...ter_main.htm?xxx?xxx

gestoßen. Triple Play reizt mein Budget schon ganz schön aus und wenn ich meinen ersten Selbstbau vermassel, sitze ich nachher ohne Boxen da. Oder hast Du einen Vorschlag, an welcher LS-Box ich mich versuchen könnte?
XdeathrowX
Inventar
#11 erstellt: 18. Feb 2015, 22:06

meridianfan01 (Beitrag #4) schrieb:
Die Aufstellung und Hörplatzwahl ist ein mehrfaches wichtiger, beides sollte nicht unter einer Dachschräge liegen.

Dies lässt sich leider nicht verallgemeinern. Ich bewohne die dritte Wohnung in Folge mit Dachschrägen und habe teilweise sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Sicherlich ist es nicht zuträglich wenn die Hörposition unter der Schräge ist aber wenn die Lautsprecher dort stehen hat gerade eine Rigips- oder Holzkonstruktion positiven Einfluss auf die Raumakustik, da diese wie eine Bassfalle wirken. Somit würde ich das eingezeichnete Stereodreieck um 90° drehen.

edit
Auch halte ich die Klipsch für keine so schlechte Idee, da Hörner für gewöhnlich stärker bündeln als andere Hochtöner.


[Beitrag von XdeathrowX am 18. Feb 2015, 22:09 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#12 erstellt: 18. Feb 2015, 22:38
Hallo,

könntest du dir mal anhören Focal Aria 905

LG
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 18. Feb 2015, 22:51
Okay das habe ich natürlich mit dem bestehenden System gleich mal probiert. Ist dann von der Sitzplatzaufstellung her um den Kamin herum zwar gewöhnungsbedürftig, aber möglich. Schwierig da einen Unterschied rauszuhören, weil kein direkter Vergleich. Subjektiv war es mal etwas bassiger. Hinter den beiden Boxen ist jetzt alles aus Rigips, die Boxen liegen mit der Oberkante auf einer Linie mit dem Abschluss der Dachschräge und stehen komplett frei auf Barhockern. Ich lass das mal ein paar Tage so und überleg derweil, welche LS ich bauen könnte.

Die Visaton Couplet Light sehen nach leistbaren Selbstbau D'Appolito LS aus:
http://www.hobbyhifi...plet-light::289.html

Wenn ich den Selbstbau fertig habe würde ich eben gerne mit den genanneten LS vergleichen und dann entscheiden, was mir mundet. Jetzt fällt mir aber auf, dass meine Anlage keine A/B Möglichkeit hat, also der direkte Vergleich schwer wird. Verstärker gleich mitbestellen, aber welchen? Es heißt ja, man kann da ruhig auf was gebrauchtes zurückgreifen. Was wäre denn da in der Preisklasse bis 400€ so die üblichen Verdächtigen? Soll ruhig stereo sein. Phonovorverstärker habe ich halt keinen qualitativen, also entweder mitverbaut oder extern aber in den 400€ inklusive.
XdeathrowX
Inventar
#14 erstellt: 19. Feb 2015, 07:45

rudigger (Beitrag #13) schrieb:
die Boxen liegen mit der Oberkante auf einer Linie mit dem Abschluss der Dachschräge und stehen komplett frei auf Barhockern

Heißt das die Lautsprecher stoßen mit der hinteren Oberkante an die Schräge oder aber endet deine Dachschräge auf ~1,20m Raumhöhe und die Lautsprecher stehen mit Genug Abstand zu dieser Wand, haben also Platz zu allen Seiten?

Deinen Höreindruck kann ich in sofern nachvollziehen als das wenn du unter der Schräge sitzt zusätzlicher Diffusschall aus mittleren und speziell hohen Tonlagen an deine Ohren reflektiert werden. Dieser Anteil, welcher zudem die akustische Bühne zunichte macht, fällt bei der aktuellen Sitzposition weg. Ich würde deinen Eindruck anders interpretieren: Die Musik ist nicht basslastiger als vorher, sondern weniger höhenbetont.


[Beitrag von XdeathrowX am 19. Feb 2015, 07:53 bearbeitet]
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 19. Feb 2015, 09:48
Stehen natürlich komplett frei da, "auf einer Line" mit Luft dazwischen. Weniger höhenbetont wegen wegfallendem Diffusschall, ich glaub das kann ich nachvollziehen. Ich hab natürlich jetzt auch nicht wirklich eine Wand im Rücken, nur eine halbe, auf meinem linken Ohr. Würde das nicht heißen, dass rechts weniger zurückkommt? Also weniger Höhen? Ich werde das gleich noch mal mit einer Mono-aufnahme prüfen, ob ich einen Unterschied höre. Bei Stereo red ich mir glaub ich was ein.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 19. Feb 2015, 09:57
rigips ist gut um die tiefe töne die dröhnen könnten zu reduzieren, ich hatte auch mal eine dachgeschoßwohnung und ziemlich guten klang.
einfach verschiedene postionen ausprobieren.
XdeathrowX
Inventar
#17 erstellt: 19. Feb 2015, 09:59
Seinen eigenen Ohren, oder besser dem Kopf dazwischen, misstrauisch bei ersten Klangeindrücken gegenüber zu stehen ist schon mal ein wichtiger Schritt und spart oft viel Geld welches ggf. für Voodoo ausgegeben würde. Die Idee mit der Monoaufnahme ist eine sehr gute, so kannst du schnell überprüfen ob du in der akustischen Mitte sitzt.

Wie der Schall vermutlich reflektiert wird kann allein am Grundriss kaum festgemacht werden. Ich mag mich diesbezüglich nicht aus dem Fenster lehnen und ein Urteil abgeben.


[Beitrag von XdeathrowX am 19. Feb 2015, 10:00 bearbeitet]
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 19. Feb 2015, 12:15
Mit dieser Aufstellung bekomme ich bis jetzt das für mich persönlich beste Klangbild:

skizze+dreieck

Beim Probehören mit der Monoaufnahme habe ich nach langem hinhören etwas mehr Höhen auf dem linken Ohr gehabt. Rechts hat es sogar anfangs ganz wenig gedröhnt, ist aber verschwunden als ich die rechte Box etwas nach innen gedreht habe. Ich versteh ja nicht viel von Akustik, aber so klingt es jetzt definitiv besser.
XdeathrowX
Inventar
#19 erstellt: 19. Feb 2015, 12:47
So ähnlich steht es derzeit bei mir auch.
Mine1003
Stammgast
#20 erstellt: 19. Feb 2015, 16:36
@rudigger
Ja es heißt automatisches Einmessen. Mikro rein, am Hörplatz positionieren und fertig

Lg
XdeathrowX
Inventar
#21 erstellt: 19. Feb 2015, 16:41

Ein Einmesssystem verringert den Nachhall so gut wie nicht, manchmal wird es sogar noch schlechter.

Wenn die Raumakustik mies ist bringt auch das beste Einmessprogramm nichts.


[Beitrag von XdeathrowX am 19. Feb 2015, 16:42 bearbeitet]
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 19. Feb 2015, 16:49
Schön.

Dann stimmt mal Punkt 1, der Raum. Punkt zwei sind die LS. D'Appolito-Konfiguration ist ja wohl weiterhin ratsam, oder geht da die Lernmeinung auch auseinander? Preislich gute D'Appolito sind irgendwie schwer zu finden die Couplet light haben dann doch eher durchwachsene Erfahrungsberichte. Vielleicht sollte ich einfach Needles bauen, das sind zwar Stand-LS aber ja noch durchaus dezent. Bricks fand ich auch spannend. Aber komme ich überhaupt mit einem BB durch oder sollte ich schon mehrere Wege verbauen? Das schwarze Schaf fand ich interessant, ist aber glaub ich eher Party. Könnte man dennoch machen und im Zweifelsfall als Zweitboxen aufstellen, wenn es mal hoch hergehen soll. Dann sind mir noch die CerAl 4.1 aufgefallen, die etwas teureren CerAl 4.2 sehen ja fast schon wieder nach D'Appolito aus, sind aber wahrscheinlich keine. Oder sehe ich da was falsch.
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 19. Feb 2015, 16:52
@Mine1003 & XdeathrowX

Scheint ja die Lager zu spalten so eine Einmessprogramm. Da misch ich mich jetzt nicht ein.
XdeathrowX
Inventar
#24 erstellt: 19. Feb 2015, 16:54
Wer hat dir warum zu D'Appolito geraten?
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 19. Feb 2015, 17:02
Das war weiter oben mit der Begründung:


meridianfan01 (Beitrag #9) schrieb:

Wenn du was bauen willst, würde ich auf einen Lautsprecher mit D`Appolito Anordnung setzen um die Schrägen und den Raum wenigstens etwas raus zu nehmen.
XdeathrowX
Inventar
#26 erstellt: 19. Feb 2015, 17:08
Ja, dazu gibt es geteilte Meinungen - ich hatte als Mitleser im DIY-Bereich bisher den Eindruck, ohne dir genaue Punkte nennen zu können, dass man sich mit D'Appolito mehr Probleme einhandele als Lösungen schaffe.
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 19. Feb 2015, 17:26
Gut, Meinungen werden überall auseinander gehen. Gerade im HiFi-Bereich gibt's da ja viele Philosophien, weswegen dann ja oftmals darauf hingewiesen wird, dass man es letztendlich nur selbst beurteilen kann. Um ein paar Meinungen zu sammeln, die ich dann für mich persönlich vergleichen kann, hab ich den Thread ja geschaffen. Lass mich also ruhig an Deiner Weisheit teilhaben, solange Du nicht böse bist, dass ich nachher dann doch was anderes mache.

Bis jetzt hast Du mir jedenfalls weitergeholfen. Dafür schon einmal Danke.

Die CerAl 4.1 sehen für mich jetzt ganz gut aus, vor allem preislich, da ich ja gerne noch mit Fertig-LS vergleichen würde, die gegebenfalls nehmen würde und den Selbstbau dann verschenken könnte. Ich will es halt zumindest probiert haben. Vielleicht gibt es aber auch noch passendere LS für meinen Raum? Ich denk mal ich werde mit den Bässen Probleme haben, aber das ist doch bei fertigen LS jetzt auch nicht anders, oder? Falls es gar nicht geht, bastel ich mir halt noch den Tang Band Sub W69 dazu.
ATC
Inventar
#28 erstellt: 19. Feb 2015, 19:11

rudigger (Beitrag #18) schrieb:
Mit dieser Aufstellung bekomme ich bis jetzt das für mich persönlich beste Klangbild:


Moin,

und dir muss es letztlich gefallen,
auch wenn sich bei solch einer Aufstellung eigentlich erstmal alles schüttelt wenn ich das sehe, so zählt dein persönlicher Eindruck am Meisten.

Symmetrie ist eigentlich das oberste Gebot, und das wird hier mit Füßen getreten.

Bei Rock,Pop und Elektro kann man dies aber auch ein Stück weit vernachlässigen,
ein Klassikhörer würde so etwas mehr darunter leiden.

Gruß
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 19. Feb 2015, 19:44
Symetrie ist bei mir schwer realisierbar, nicht das es unmöglich wäre, aber dann muss entweder ich, oder die LS am Kamin positioniert werden und der andere jeweils andere Posten unter einer Dachschräge. Ideal wird's nicht.

Und ja, ich bin auch froh das ich keine Klassik höre...
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 19. Feb 2015, 19:47
Wobei mir noch einfällt: die halbe wand mit einem Schrank oder so noch etwas verlängern. Wäre dann aber auch kein Rigips, wie der Rest der Wand. Naja, muss auch nicht sein.
ATC
Inventar
#31 erstellt: 19. Feb 2015, 20:01
Du könntest auch am Kamin sitzen , Blickrichtung rechte Wand (rechtes Fenster),
und die Lautsprecher li+re neben dem Fenster platziert,
du hörst dann eher im Nahfeld, kenne die Abstände ja nicht.

So wärst du den Schrägen ausgewichen und hättest Symmetrie,
die Tiefenstaffelung leidet zwar auch bei der wandnahen Aufstellung, aber hörst ja kein Klassik

So würden die Lautsprecher auch komplett in den Raum hinein in Richtung Küche schallen, so das auch dort einigermaßen harmonischer Klang ankommen wird.

Wenn du "quer" beschallst wird die Hochtonenergie viel weniger im Bereich der Küche sein als gewollt.

Testen, wenns nicht gefällt lassen. Wenn nur der Bass fehlt, hilft ein/zwei (DIY) Subs
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 19. Feb 2015, 21:28
Sind von Fenster bis Kamin nicht mal 2m. LS müssten also ganz an die Wand, ich sitze auch direkt am Kamin, nicht auf dem Sofa sondern auf einem Holzschemel, um wenigstens einen Meter zwischen mich und Lautsprecher zu bringen, von der Raumaufteilung ist das ganze eine Beleidigung für jeden Innenarchitekten, aber ja, Symmetrie wäre erreicht. Aber auch nur für mich und niemanden anderen, der vielleicht mithören will. In dem Fall würde ich dann doch eher Kopfhörer nehmen. Leider nicht praktikabel.
XdeathrowX
Inventar
#33 erstellt: 20. Feb 2015, 08:09
Ich würde nicht auf Teufel komm raus eine Symmetrie erzwingen wenn das Klangbild und die räumliche Abbildung auch so passen - schließlich ist es auch noch ein Wohnzimmer. Zudem kann ich das Klassikargument keinesfalls nachvollziehen - bei meiner derzeitigen, nicht symmetrischen Aufstellung funktioniert die Ortung der Instrumente in Tiefe und Breite sehr gut.

Wie du weiter oben festgestellt hast ist es dem Raum egal ob etwaige Moden von Selbstbau- oder Fertiglautsprechern angeregt werden.


[Beitrag von XdeathrowX am 20. Feb 2015, 08:10 bearbeitet]
ATC
Inventar
#34 erstellt: 20. Feb 2015, 12:32
Moin rudigger,

das mit dem sehr geringen Abstand hatte ich ja schon vermutet und das dies nicht so praktikabel sein wird.

Wie schon erwähnt, dir muss es gefallen,
und ob man nun die letzten 20/30/40% oder wie viel auch immer an Ortungsschärfe durch die Unsymmetrie verliert ist für viele verschmerzbar so meine Erfahrung.
Je gerichteter der LS abstrahlt umso weniger Probleme bekommt man auch hier,

Gruß
rudigger
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 20. Feb 2015, 14:31
Ja das mit der Symmetrie wird dann halt was für die nächste Wohnung. Jetzt muss ich erstmal mit dem Raum klarkommen. Ich denke, ich werde die CerAl 4.1 bauen und dann schau ich mal weiter. Auch wenn ich nicht weiß, ob die so schön bündeln, wie nötig. D'appolito in meiner Preisklasse für's basteln hab ich leider keine gefunden.
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