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Mittelwenig Budget - Marantz PM7009, NuBox383 ?

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Autor
Beitrag
Seb90
Neuling
#1 erstellt: 01. Mrz 2015, 08:28
Hallo liebe Hifi-Freunde,

erst einmal Danke für dieses tolle Forum, in dem ich zuvor schon immer mal und in den letzten Wochen intensiver geschmökert habe.

Quasi der Klassiker unter den Neulingen: hab wenig Geld - was soll ich kaufen?
Es geht um Verstärker, Boxenpaar und Plattenspieler.
Mein Beitrag ist glaube ich etwas lang geworden, aber ich glaube, dass ihr so vermutlich den besten Eindruck von meinen Vorstellungen gewinnen könnt.

Ok, also zur Verfügung stehen mir so +/- 1.500 Euro. Was ich so lese, ist das ein Budget, mit dem man nen ordentlichen Einstieg hinlegen kann. Mit Wartezeit und Sparen ist auch noch Luft nach oben, falls mir hier dringendst dazu geraten wird bei meinen Ansprüchen - man will ja auch lange glücklich sein mit der Anlage. Bin aber nicht böse, wenn es bei genanntem Betrag ungefähr bleibt

Dann also zu meinen Ansprüchen: ich bin nicht audiophil, aber auch nicht gerade immun gegen schlechten Klang. Wenn ich höre, dann meistens gezielt, berieseln lassen kann ich mich vom Radio auf der Arbeit. Ich bin bereit, etwas Geld in die Hand zu nehmen, dann darf es auch mehr sein, als gute PC-Lautsprecher.
Ich höre sehr gemischt: Rock (Led Zeppelin, Status Quo, CCR, etc.), manchmal Punk, Singer-Songwriter, Klassik und Jazz. Der Schwerpunkt der Hifi-Anlage darf gerne auf letzten beiden liegen. Vor allem aber brauche ich vermutlich einen schönen Allrounder.

Dann sind wir auch schon bei den Quellen: PC (Spotify) und Vinyl.
Ich bin nicht nur generell Hifi-Neuling, auch bei den Platten steige ich neu ein.

Soviel dazu. Was weiß ich schon?
Ich bin in Kontakt mit zwei Hifi-Läden hjer und ein dritter wartet noch auf meinen Besuch. Probehören ist eh klar. Mich interessiert hier eure Meinung, vll. die ein oder andere Korrektur meiner Erwartungen und hoffe einfach auf den ein oder anderen Tipp.

Verstärker:
Aktueller Favorit - Marantz PM 7009
Anscheinend der "kleine Bruder" des PM 8009. Ich weiß, dass sich bei Verstärkern nicht viel tut klanglich, der 8009 soll aber wohl sehr gelungen sein. Der 7009 macht anscheinend ein paar Abstriche, ist dafür in Preis/Leistung unschlagbar. Argument für mich ist: Phono und D/A-Wandler (USB!!!).
Gegenüber den Boxen ist er natürlich zu teuer und habe mich deshalb auch mit günstigeren Verstärkern beschäftigt, die für mich wahrscheinlich auch ausreichten. Es gäb noch welche von Cambridge Audio, die mir auch beides bieten, allerdings nicht so hochwertig. Und auf eine der Komponenten zu verzichten, nur um sich doch nen separaten Phono-Verstärker zulegen zu müssen - da komm ich auf den gleichen Preis.
Hab mich auch etwas mit NAD und Arcam beschäftigt...

Lautsprecher:
Aktueller Favorit - Nubert NuBox 383
Nubert wird einfach oft empfohlen, passt perfekt ins Budget, schaut schön aus (ja, ist mir bis zu einem gewissen Grad einfach auch wichtig)...joah. Alternativ wurde mir von einem fleißigen Verkäufer sehr zu seiner Monitor Audio RX1 geraten. Ist schön reduziert da und kommt preislich an die Nubert ran. Hat anscheinend eine Kristallmembran und ist aus Massivholz. Kann nicht einschätzen, wie sehr der Verkäufer die nicht auch einfach loswerden wollte. Ich werd eh beide (und auch andere) noch probehören, bin aber um eure Rückmeldung dankbar.
Die Box muss räumlich einen Umzug vertragen von aktuell 18qm, schlauchartig (eh ungünstig, ich weiß...) auf was größeres, anderes. Also irgend etwas unempfindliches und gutmütiges.

Plattenspieler:
Uff, da bin ich ratlos. Bin hier in Österreich, da wird mir natürlich häufig der ProJect als heimisches Produkt unter die Nase gehalten. Hier im Forum ist er offensichtlich verschrien Hatte ursprünglich den Rega mal in Erwägung gezogen, aber da kommt ihr vermutlich zu ähnlichem Urteil. Er soll einfach guten Ton machen, bissl nett ausschauen und muss kein Vollautomat sein (biss Spielerei darf ja wohl sein). Hab auch festgestellt, dass es schnell teuer wird beim Thema Plattenspieler...
Was von Dual? 435-1?

Alles in allem könnten auch komplett andere Konfigurationen in Frage kommen. Bin für alle Ideen dankbar

Ich hoffe, das war jetzt nicht zuuuu ausführlich....und freue mich sehr, wenn ihr mir mit Rat und Tat zur Seite steht

Beste Grüße
Sebastian


[Beitrag von Seb90 am 01. Mrz 2015, 08:31 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2015, 08:54
Das Wichtigste hast du vergessen: den Raum.

Verstärker:
Ich würde versuchen hier etwas mehr Budget einzusparen. Der Marantz schlägt mit über 700.- schon ein ordentliches Loch da rein. Deutlich preiswerter und vergleichbare Ausstattung bekommst du beispielsweise mit dem Advance Acoustic X-i60.

Lautsprecher:
Hier fehlen die Informationen zum Raum und den Aufstellmöglichkeiten. Hier helfen aussagekräftige Bilder vom Raum.

Plattenspieler:
I.d.R. fährt man mit gebrauchten Klassikern besser als mit den Plastik-Fräsen, die es mittlerweile gibt. HIER ein Beispiel, wobei der Preis deutlich zu hoch ist.
basti__1990
Inventar
#3 erstellt: 01. Mrz 2015, 09:01
Hallo und willkommen im Forum

Schön das du weißt, dass probehören sehr wichtig ist, aber wie kommst du dann auf eine nubert Box?

Ich kenne mich mit vinyl kaum aus. wieso willst du da überhaupt einsteigen? Hast du schon platten?
denn wenn du dein Einstieg in die Phono Welt verschiebst oder aufgibst, dann kommt bei 1500€ Budget natürlich viel mehr raus und du musst dich nicht um einen Phono Eingang kümmern.

Sei es wie es will, ich würde dir zu einem AVR raten wenn du spotify nutzen willst. dann kann dein pc dafür aus bleiben.
eine USB dac Funktion finde ich übrigens völlig unnütz. es reicht ein Toslink Eingang, dann kannst du auch digital von pc zu verstärkter übertragen.

Über boxen müssen wir hier noch gar nicht reden. Höre dir unvoreingenommen die boxen deiner 2-3 Händler an UND bedachte dabei 2 wichtige Sachen:
1. Immer eigne Musik mitbringen, am besten selbst einen kleinen bunten mix brennen.
2. Stelle immer selbst die Lautstärke ein. es ist ein Trick, dass unser Gehirn uns sagt, dass der Lautsprecher der minimal lauter spielt, in der Regel besser klingt. ein Verkäufer weiß das natürlich und könnte dies ausnutzen.
Seb90
Neuling
#4 erstellt: 01. Mrz 2015, 09:38
Hey ihr zwei,

herzlichen Dank für eure schnellen Antworten und guten Tipps.

Den Adv. Acoustic hatte ich auch schonmal unter...Der D/A-Wandler hat allerdings nur 16 sttat 24 Bit Auflösung. Vernachlässigbar? Man liest und hört hier immer, dass man bei der Komponente auf Hochwertigkeit achten soll, wenn man sie nutzen will...

AVR käme auch in Frage. Habe ich vor allem auch vor dem Hintergrund, dass irgendwann evtl. mal ein Fernseher dran soll, auch schon überlegt.
Allerdings bin ich nicht Heimkino-Fan genug, als dass ich bereit wäre, mir alles mit Boxen zuzustellen und überall Kabel zu verlegen. Spricht natürlich auch nicht dagegen, sich den AVR zuzulegen

Platten - na darum gehts doch! Hab noch nix in der Richtung, aber will allmählich einsteigen. Ist für mich eine Stil- und Genussfrage. Ein Kaffee bei Sonnenschein mit Cornetto auf dem Balkon ist ja auch etwas anderes als der Espresso auf dem Weg zur Arbeit. Wie gesagt, ich höre eher gezielt. Spotify ist nur für zwischendurch. Aber wenn ich schon soviel Geld ausgebe, dann darf auch Spotify gut klingen

Ich würd am liebsten alles neu kaufen. Da weiß man am ehesten, worauf man sich einlässt. Bei den Hifi-Liebhabern kriegt man wahrscheinlich die gepflegtesten Gebrauchtmodelle - die wissen aber auch, was für Preise sie dafür nehmen können. Alle anderen bieten evtl. günstig an, weil kaum Ahnung, aber da kann halt auch was dran sein...Und ich hab auch gelesen, dass es bei Plattenspielern mit dem Versand so eine Sache ist?!
Im Endeffekt trau ich mich da einfach nur nicht richtig, weil ich auch noch nicht genug Ahnung habe. Bzgl. der verschiedenen Modelle von damals gibt es hier im Forum ja reichlich Beiträge, da werde ich schon fündig Aber auf was sollte ich sonst noch so achten?
HiFiKarol
Inventar
#5 erstellt: 01. Mrz 2015, 10:21
Servus,

Der Marantz scheint mir für Dein Budget etwas teuer zu sein, da bleibt wenig Geld für den Rest der Anlage, den Du ja nach Deinen Angaben auch noch brauchst. Hier würde ich schauen, dass ich doch noch etwas sparen kann. Apropos AVR, sehe ich das so wie basti__1990, mit nem moderneren AVR kannst Du Spotify direkt nutzen. Wenn es denn auch in Zukunft nicht 5.1 oder mehr werden soll, könntest Du evtl auch einen günstigeren Stereo Verstärker wählen, und dann für Spotify den PC per Bluetooth oder WiFi mit dem Verstärker verbinden (Wird wohl ein Empfänger benötigt den Du dann direkt an einen der Cinch Eingänge deines Verstärkers anschließt), Qualitativ sollte das für Spotify und ähnliches genügen. Da solltest Du Dir das mit dem D/A Wadler überlegen, dann kannst mehr Geld in LS investieren.

Womit wir schon beim nächsten Punkt wären. Lautsprecher... Definitiv Probehören, aber das weißt Du ja schon. Als Allrounder finde ich persönlich Canton's in den meisten Fällen passend, da sie in meinen Ohren sehr neutral klingen. Ich sehe für Dich evtl die Canton Vento 820.2 bzw. 830.2 wenn Du ein gutes Angebot findest. Mach Dir mal bei einem deiner drei Händler ein Bild davon, Canton sollte mindestens einer davon haben, dann kannst Du evtl auch freundlich mal nach den Vento fragen.
Zu den Nubert kann ich Dir leider nichts sagen, habe noch nie explizit Nubert gehört.
Versuche einfach möglichst viel verschiedene Hersteller zu hören.

Zum Plattenspieler:
Wenn Du nicht gebraucht kaufen willst (wollte ich auch nicht) würde ich persönlich keinen Dual oder Thorens wählen, die neuen sind total überteuert. ProJect kommt meiner Meinung nach im Forum schlechter weg, als die Spieler sind. Ein starker Punkt, der bei mir persönlich gegen einen ProJect gesprochen hat war, dass man die Geschwindigkeit nicht per Schalter umschalten kann, sondern den Riemen umlegen muss. Wie das beim Rega (ich nehme an, Du meinst den RP1?) (Der auch ein guter Einsteigerspieler ist) ist, weiß ich leider nicht mehr.
Ich habe mich letztendlich für einen Denon DP 300f entschieden. Ist ein Vollautomat, was wegen der Endabschaltung und Tonarmrückführung ganz praktisch ist. Die UVP von 400€ ist zu viel, den Denon kann man häufiger mal für ~250 kaufen, das ist absolut angemessen.
Als Analogeinsteiger, würde ich keinen gebrauchten kaufen, es sei denn Du hast jemanden, der sich auskennt, und evtl den Spieler wieder auf Vordermann bringt, sonst wirds auch schnell wieder teuer.

Tendenziell würde ich allerdings die Reihenfolge deiner Entscheidungen ändern, hör Dir verschiedene Boxen an, entscheide, welche für Dich die beste ist, bzgl Klangbild und Budget (als letztes Optik). Dann suchst Du Dir den passenden Verstärker und schaust nach einem passenden Spieler.
In dieser Reihenfolge macht das mehr Sinn.

Übrigens haben einige neue Spieler auch einen eingebauten Phono Vorverstärker (der Denon auch), das kannst Du dann mit einem AVR/Verstärker "abstimmen".

Viele Grüße,
Karol
basti__1990
Inventar
#6 erstellt: 01. Mrz 2015, 10:42

Seb90 (Beitrag #4) schrieb:
Man liest und hört hier immer, dass man bei der Komponente auf Hochwertigkeit achten soll, wenn man sie nutzen will...

Und ich lese immer wieder, dass Hersteller dir mit irgendwelchen Pseudo-Verbesserung Geld aus der Tasche ziehen wollen

nur 16 sttat 24 Bit Auflösung

Das ist ein perfektes Beispiel dafür


Ist für mich eine Stil- und Genussfrage.

Wenn man auf den Retro-Vinyl Stil steht, ok. Aber was hat das mit Genuss zu tun?
Verstehe mich nicht falsch, ich will dir das nicht ausreden. Es geht mir nur darum, dass du am Ende nicht enttäuscht bist und doch lieber gemütlich über Spotify hörst, anstatt zum Player zu latschen und Platten zu wechseln. Dann wäre es schaden wenn 500€ für den Plattenspieler (und Phono-VV) drauf gehen, wenn du eh kaum Platten hören wirst. Die 500€wären dann nämlich viel besser in die LS geflossen.

Als AVR würde ich zum Yamaha V777 raten, zwecks integriertem Phono VV. ODER zum Denon X1100 und einen extra Phono-VV wie Pro-Ject Phono Box
Vielleicht könnte ein Phono Experte mal sein Erfahrung/Meinung zum Thema "Besser Phono VV im AVR oder eher externen Phono-VV" schreiben.


[Beitrag von basti__1990 am 01. Mrz 2015, 10:43 bearbeitet]
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 01. Mrz 2015, 10:48
Für Rock und Punk sehe ich ganz klar Nubert Boxen im Vorteil, da sie wirklich einen schönes Bass haben und ordentlich drücken können. bei Bass ist Nubert wirklich erste Wahl: sauber, druckvoll und trocken.

Bei Klassik und Jazz sieht es dann schon wieder anders aus: Nubert ist zwar auch neutral, jedoch fehlt ein Wenig der Glanz im Hochton und die strahlenden Klangfarben, die für Klassik wichtig sind.

Bei Klassik und Jazz dürfte auf jeden Fall die Canton Vento punkten. Doch leider gar nicht bei Rock, Metal und Punk. Das durfte ich leider selbst mal erleben, wie einem bei dieser Musik, über eine kleine Vento, die Rasierklingen förmlich ins Ohr sprangen, während es über eine Nubert dort viel gelassener und angenehmer zur Sache ging.

Aber - du musst Probehören, so viel wie möglich. Egal ob beim Händer oder den großen Märkten. Am besten bei allen, wo es möglich ist für dich. Nur so kannst du viele verschiedene Modelle und Hersteller kennenlernen.


Bei Klassik, Jazz und Songwriter wären meine momentanen Favoriten, bei Kompakten:

Dynaudio DM 2/6
Canton Vento 820.2
Magnat Quantum 803
Phonar Veritas m4 next
Boston acoustics M25

alles Lautspecher, die ehr Feingeist und Feinauflösung ganz groß schreiben und nicht so mit Krawall und Druck punkten können, sondern alles sehr präzise nur wiedergeben.


bei rock, metal, punk und alles was fetzt und diese Musik auch erträglich macht:


Dynaudio DM 2/7
Nubert Nubox 313/383
Wharfedale Diamond 10.1, 10.2
Heco celan xt 301

Hier haben wir keine audiophilen Perlen vor uns, sondern die Lautsprecher machen einfach nur Spaß bei der richtigen dafür passenden Musik.


[Beitrag von LovemusicXX am 01. Mrz 2015, 10:56 bearbeitet]
ATC
Inventar
#9 erstellt: 01. Mrz 2015, 11:10
Moin,

ganz ehrlich, ich würde noch sparen

Da du alles neu möchtest frißt ein einigermaßen annehmbarer Dreher ca. 500€, vllt bekommst du nen Aussteller günstiger.
Da es hier nicht um die hochwertigste Musikwiedergabe über Vinyl sowie eventuell empfindlich reagierenden MC Systemen gehen wird würde ich bei einem integrierten Phono Pre bleiben, ein teurerer externer macht hier budgettechnisch keinen Sinn in meinen Augen.

Bei diversen Gebrauchtapothekenhändlern würde ich auch nicht zuviel investieren

Extern würd ich um das Budget zu schonen wohl eher einen günstigen D/A Wandler einsetzen,
dieses Feature lassen sich Stereoverstärker im Moment noch recht teuer bezahlen.

Etwa ein Yamaha RS 700 und ein 30€ Wandler, dann ist man unter 400€ für den Antrieb, da würde ich dann auch keinen Einstiegs AVR einsetzen,
und die Mittelklasse ist schon wieder im Budget zu hoch angesiedelt.

Bei Lautsprechern solltest du zuerst mal viel verschiedene Lautsprecher anhören, dann bekommst du ein Gefühl welche Klangabstimmung du persönlich vorziehst, mit deiner eigenen Musik natürlich.

Auch wegen deiner genannten Hauptgenres nenne ich jetzt einfach mal die kompakten Swans RM 600,
auch in Österreich gibt es einige Händler:
http://www.worldclass-speaker.com/lautsprecher-fachhandel.html

Gruß
Eminenz
Inventar
#10 erstellt: 01. Mrz 2015, 11:39

Seb90 (Beitrag #4) schrieb:
Hey ihr zwei,

herzlichen Dank für eure schnellen Antworten und guten Tipps.

Den Adv. Acoustic hatte ich auch schonmal unter...Der D/A-Wandler hat allerdings nur 16 sttat 24 Bit Auflösung. Vernachlässigbar? Man liest und hört hier immer, dass man bei der Komponente auf Hochwertigkeit achten soll, wenn man sie nutzen will...


Was wirklich vernachlässigt wird ist das Wesentliche: Raum, Akustik und Aufstellung. Solange dieser Punkt nicht sinnvoll bearbeitet wird würde ich mir über 16 oder 24 Bit mal so gar keine Gedanken machen.


AVR käme auch in Frage. Habe ich vor allem auch vor dem Hintergrund, dass irgendwann evtl. mal ein Fernseher dran soll, auch schon überlegt.
Allerdings bin ich nicht Heimkino-Fan genug, als dass ich bereit wäre, mir alles mit Boxen zuzustellen und überall Kabel zu verlegen. Spricht natürlich auch nicht dagegen, sich den AVR zuzulegen ;)


Na dann, aber da wirds mit USB DAC und Phonoteil in einem schon wieder schwierig, wenn denn der Computer zwingend auf die Art ranmuss. Ansonsten lässt sich je nach Soundkarte/Grafikkarte auch über HDMI und Toslink nachdenken. Erfahrungsgemäß haben die Yamaha AVR einen vernünftigen Phonoeingang, ob das bei den aktuellen Geräten der Fall ist weiß ich aber nicht. Allerdings reißt ein aktueller AVR mit Phonoteil auch wieder ein gutes Loch ins Budget. (Siehe Yamaha RX-V777).
Seb90
Neuling
#11 erstellt: 01. Mrz 2015, 21:16
Also ich muss sagen, ich find eure Anregungen und Überlegungen richtig klasse! Vielen vielen Dank
Klar müsst ihr euch bei uns Anfängern immer mal ein wenig wiederholen und so habe ich das ein oder andere ja auch schon im Forum gelesen, aber es hilft einfach unglaublich, wenn Leute mit Ahnung an der ganz eigenen und individuellen Konfiguration mit überlegen. Lob an das Forum!

Ihr wisst ja, wie das ist: man will was und dann kann das nächsthöhere Modell noch diese eine Sache mehr und mehr und mehr, dann steigert man sich rein und merkt später, dass es auch noch Alternativen gibt. Danke deshalb für die Alternative mit dem Yamaha. Ist definitiv eine Überlegung Wert. Hatte das noch kaum mit einbezogen. Bin ja aber auch kein Stereo-Fetischist - also warum nicht.
Der Adv. Acoustic ist auch im Rennen. Vor allem preislich. Und vll. nicht so überdimensioniert für meine aktuellen Bedürfnisse...

Das mit der Raumakustik ist klar. Die beste Anlage nützt mir nichts, wenn die kacke ist. Ist sie in meinem Fall. Wie gesagt: 18qm schlauchartiges Studentenzimmer mit Sichtbeton. Feste Möbel, wenig Platz zum Experimentieren bzgl. Aufstellung.
Da irgendwann ein Umzug bevorsteht, möchte ich jetzt aber auch nicht Unsummen in LS packen, die zu genau diesem Raum passen und dann in ner neuen Bude kacke klingen.
Deshalb die verschobenen Prioritäten.
(Im Übrigen eine Vermutung, warum Anfänger so resistent gegen die Raum- und LS-Predigten sind: sind die abstraktesten Themen, wenig "harte" Infos so nach dem Motto: "jeder LS kann je nach Raum gut klingen, aber kauf nix unter 50 Euro und sieh zu, dass du immer min. Alumembran hast". Kann auch sein, dass nur die erste Aussage stimmt, alles komplett subjektiv und der Rest wirklich Wumpe ist. Ist nur einfach echt schwer für Anfänger. Und die Anfänger hat es vermutlich auch meistens noch nicht sooo gepackt, dass sie bereits vor Kauf zum Ausprobieren der LS bereit sind, das ganze Wohnzimmer nach der neuen Anlage auszurichten, geschweige denn einen Hifi-Raum einzurichten)
Werde trotzdem probehören und der eine Händler hat mir quasi schon beim Reinkommen angeboten, die LS auch zuhause zu testen. Ich weiß auch um die Wichtigkeit und dass das alle anderen Faktoren im Zweifel aussticht. Ihr seid eh eins von den Foren, die sehr umgänlich und geduldig belehren

Und dann wären wir wieder beim Dreher: Denon 300 sieht gut aus. Preislich und auch in Hinblick auf das, was man sonst hier so im Forum dazu liest.
Da ich vorhin auch mal auf Ebay etwas gestöbert habe...ist nicht so, als wäre ich nicht bereit mich bekehren zu lassen Welche Modelle da in Frage kommen, finde ich hier und über Google eh gut heraus. Aber wie würdet ihr generell die Risiken beim Gebrauchtkauf ohne allzuviel Ahnung einschätzen? Worauf muss/sollte man achten? Technisch unbegabt bin ich nicht. Tonabnehmer, Riemen tauschen, etc. bekomme ich hin. Falls Dinge zu löten sind, scheiterts am fehlenden Lötkolben

In jedem Falle nochmal danke für eure wertvollen Tipps. War zuletzt etwas festgefahren und guck jetzt wieder auch mehr rechts und links.
Eminenz
Inventar
#12 erstellt: 02. Mrz 2015, 06:46

Seb90 (Beitrag #11) schrieb:
möchte ich jetzt aber auch nicht Unsummen in LS packen


Brauchst du ja auch nicht. Auch der teuerste Lautsprecher klingt unter schlechten Bedingungen nicht gut.
Dadof3
Inventar
#13 erstellt: 02. Mrz 2015, 08:20
Das mit dem Plattenspieler würde ich mir auch noch mal gut überlegen. Für annehmbaren Klang muss man hier viel mehr Geld ausgeben als für Musik von CD, MP3 usw., wo man schon mit billigsten Komponenten eine quasi perfekte Singalverarbeitung hat.

Zu den Nubert, na ja, ich habe offensichtlich eine völlig andere Wahrnehmung als LovemusicXX, aber das zeigt wieder nur, dass das einfach Geschmackssache ist und es wenig nützt, sich hier Empfehlungen abzuholen, solange man nicht schon einiges selbst gehört hat und sagen kann, was einem zusagt und was nicht.

Wenn ich einen 17-qm-Raum für 1800 € optimal beschallen wollte und es nicht dramatisch laut werden muss, würde ich ein Paar Neumann KH120 kaufen (1300 €) und daran irgendeinen digitalen Zuspieler hängen und fertig. Aber das ist nur meine Meinung,
dejavu1712
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2015, 09:00

Seb90 (Beitrag #4) schrieb:

Ist für mich eine Stil- und Genussfrage. Ein Kaffee bei Sonnenschein mit Cornetto auf dem Balkon ist ja auch etwas anderes....


Nun, wenn man das Geld dafür übrig hat, ist dagegen nichts einzuwenden, in deinem Fall reden wir aber von einem Kompromiss der sich dann
wie ein roter Faden durch die gesamte Anlage zieht, weil Du bei jeder Komponente Geld abzwacken musst um Dir den Wunsch nach einem PL
zu erfüllen, ich will Dir diesen nicht ausreden, aber vielleicht solltest Du diesen Punkt auf die "Warteliste" für zukünftige Investitionen setzen.

Ein Einsteiger Verstärker wie z.B. der Yamaha AS 301 oder Onkyo A 9050 reicht prinzipiell völlig aus um den meisten Boxen ihr Potenzial zu
entlocken, die Qualität und Leistung der beiden Amps liegt nicht unter dem eines Marantz PM 7009 der ein vielfaches kostet, dazu von Yamaha
der CD N 301 als kleiner Alleskönner für die digitale Medien inkl. Spotify, so bist Du flexibel aufgestellt und dir bleiben noch rund 1000€ für die LS.

Der Tipp mit den Swans RM 600 Monitor solltest Du nicht unter den Tisch fallen lassen, bei den LS kommt es allerdings hauptsächlich auf den
persönlichen Geschmack, den Raum und die Aufstellung an welcher Typ am besten zu dir passt, auch die Aktivboxen Alternative solltest Du dir
mal anhören, es muss ja nicht zwingend die teure KH120 sein, auch andere Hersteller können gute LS bauen, schon für +/- 500€ bekommt man
klanglich sehr ansprechende Monitore, das gilt natürlich auch für passive Modelle, man muss das Budget also nicht zwingend ausreizen, eine
intelligente Auswahl bzw. Mischung sollte mMn das Ziel sein, so bleibt am Ende vielleicht sogar noch genügend Geld für dein PL Traum übrig.
HiFiKarol
Inventar
#15 erstellt: 02. Mrz 2015, 09:04
Was dadof3 zum Plattenspieler sagt würde ich so nicht unterschreiben. Vergleicht man CD und Vinyl klingen sie definitiv verschieden, nicht besser oder schlechter, ist wir bei LS Geschmacksache. Digitale Aufnahmen von der CD oder vom PC (MP3 ist da nicht die audiophile Wahl, weil es doch stark komprimiert ist) klingen "steril" und extrem, fast leicht unnatürlich, analytisch, während bei analogen Medien die Dynamik viel höher ist.
Als ich das erste mal "Wish You were here" auf Schallplatte gehört habe, habe ich viele Details gehört, die auf der CD einfach fehlen, das hat mich schon begeistert.
Fakt ist, digital und analog klingen verschieden. Dass man viel mehr Geld für guten Klang ausgeben muss sehr ich anders. Klar schöpft man mit weniger Geld mehr des Potentials der CD aus als der Schallplatte, aber 80% von 10 sind auch weniger als 10% von 100, falls ihr versteht.
Idealerweise nimmst du das gleiche Album einmal auf CD und einmal auf vinyl zum Hi-Fi Händler und hörst beides mal durch, und entscheidest was dir mehr zusagt.
Zusätzlich kannst du einen Plattenspieler besser an deine wünsche anpassen indem du das Tonabnehmersystem wechselst.
Ich finde vor allem bei älteren Erscheinungen aus den 60er-80ern klingen analoge Aufnahmen wesentlich voller als digitale , und da du ja sowas auch als erstes genannt hast... zeppelin, Status quo, CCR (clearwater Revival?)... Wirst du wohl mit nem Plattenspieler viel raushole können, auch ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen.
hifirocka
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Mrz 2015, 09:22

dejavu1712 (Beitrag #14) schrieb:


Ein Einsteiger Verstärker wie z.B. der Yamaha AS 301 oder Onkyo A 9050 reicht prinzipiell völlig aus um den meisten Boxen ihr Potenzial zu
entlocken, die Qualität und Leistung der beiden Amps liegt nicht unter dem eines Marantz PM 7009 der ein vielfaches kostet, dazu von Yamaha
der CD N 301 als kleiner Alleskönner für die digitale Medien inkl. Spotify, so bist Du flexibel aufgestellt und dir bleiben noch rund 1000€ für die LS.



Das sehe ich genau so. Alternativ der Marantz PM 6005, etwas teurer, aber ganz hübsch und auch mit digitalen Eingängen für beispielsweise den TV ausgestattet (aber kein USB Dac).
Aber CD braucht der TO nicht, oder?
Wenn du Spotify doch mit dem Handy steuern willst und nicht mit dem PC, wäre der Yamaha RN 301 interessant. Ansonsten einen günstigen USB DAC (ab 100 EUR).

Der Advance Acoustic mag gut ausgestattet sein, aber man hört öfter mal von Qualitätsproblemen dieser Marke...
Dadof3
Inventar
#17 erstellt: 02. Mrz 2015, 09:24

HiFiKarol (Beitrag #15) schrieb:
Vergleicht man CD und Vinyl klingen sie definitiv verschieden, nicht besser oder schlechter, ist wir bei LS Geschmacksache.

Da stimme ich voll zu.


MP3 ist da nicht die audiophile Wahl, weil es doch stark komprimiert ist

Es ist in korrekt durchgeführten Blindtests noch niemandem gelungen, eine gut encodierte MP3-Aufnahme (>= 256 kbit/s) vom unkomprimierten Original zu unterscheiden.


klingen "steril" und extrem, fast leicht unnatürlich,

Über Geschmack kann man streiten, die SIgnalverarbeitung ist digital einfach wesentlich genauer und näher am Original. Wie kann es da unnatürlich sein?


während bei analogen Medien die Dynamik viel höher ist.
Jetzt wird es langsam lächerlich. Die schlappen 40 dB Dynamik eines Plattenspielers sollen den 90 dB (plus Headrioom) einer CD überlegen sein?

Richtig ist allerdings, dass Schallplatten oft für ein audiophileres Publikum gemastered sind als CDs, die häufig doch stark unter dem Loudness-War leiden. Dann kann das auch mit der Dynamik besser sein. Das liegt aber am Toningenieur und nicht am Medium.


Als ich das erste mal "Wish You were here" auf Schallplatte gehört habe, habe ich viele Details gehört, die auf der CD einfach fehlen, das hat mich schon begeistert.

Da es diverse Masterings dieses Albums gibt, muss das nicht am Medium liegen, sondern ist sehr wahrscheinlich der Aufnahme/Abmischung geschuldet.


Idealerweise nimmst du das gleiche Album einmal auf CD und einmal auf vinyl zum Hi-Fi Händler und hörst beides mal durch, und entscheidest was dir mehr zusagt.

Das sollte man nur mit Alben tun, von denen nachweislich bekannt ist, dass ihnen dasselbe Mastering zugrunde liegt.
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