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Class D Verstärker Alternative zu Pioneer A-50-K gesucht

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Singelton
Stammgast
#1 erstellt: 04. Dez 2015, 17:30
Welche Alternativen gibt es zu einem Pioneer A-50-K als Class D Hifi Vollverstärker?

Der Preis sollte 1.000,- nicht übersteigen.

Ich suche bereits seit einer Woche via Google nach geeigneten Geräten.
Bisher gefunden habe ich:
- Pioneer A-70-K
mehr Ausstattung, nicht mehr Leistung
- Teac AI-501DA
gleiche Leistung, nicht benötigter DAC, teurer
- Rotel RA-1570
hat mehr Leistung, ist aber wesentlich über dem bereit zu investierenden Budget, da kann ich auch gleich bei meiner (hoch-) leistungsfähigen Vor-/Endstufe bleiben, und die hat noch viel mehr Leistung, sehr viel mehr
- da gibt es auch noch andere teurere Geräte, nein, auch die sollen es nicht sein
- NAD C 316 BEE
gefällt mir einfach nicht
- Denon PMA-50
sehr schwach mit 30 W/8Ohm

Meine Frage zielt also auf die üblichen Verdächtigen wie Yamaha, Onkyo, Kenwood, Panasonic und was es sonst noch so alles gibt, ab.
Und ich bin ganz ehrlich, ich steig durch das Marketing- oder auch E-Technik-Schaltungsgeschwurbel auf den Hersteller-Seiten nicht mehr durch. Das bedeutet, ich finde einfach nicht heraus, welche Verstärker Class D sind.

Daher benötige ich weitere Empfehlungen.
Anro1
Inventar
#2 erstellt: 04. Dez 2015, 18:37
Kurze Frage warum ist Dir die Class-D Technik so wichtig ?, was sind die Beweggründe
die Geräte danach auszusuchen ?
Grüsse
FarmerG
Stammgast
#3 erstellt: 04. Dez 2015, 18:58
Als halbwegs anspruchsfoller HiFi-Hörer macht eine Schaltendstufe nur mit einem Einmesssystem Sinn.
Der Frequenzgang einer Leistungs-PWM folgt dem Impedanzgang der Last sehr viel stärker als bei einer konventionellen analogen Gegentaktendstufe. Immer!
(Denn die effektive Ausgangsspannung entsteht erst per integration der vielen Spannungsimpulse mit immer vollem Signalhub an der abschließenden Last. Eine kleinere effektive Spannung bei kleineren Impedanzen - eine höhere effektive Spannung bei höheren impedanzen. Das kann selbst mit Sensing nicht in Echtzeit artefaktfrei nachgeführt werden und wird deshalb nur geringfügeg als Regelgröße mit einbezogen. Die Gegenkopplung bei der analogen Gegentaktendstufe hingegen funktioniert in Echtzeit)


[Beitrag von FarmerG am 04. Dez 2015, 19:09 bearbeitet]
jeffl
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Dez 2015, 20:29
Guck Dir mal die Hifiakademie an. Der Poweramp mit 250 oder 400W ist extrem Laststabil und versorgt bei mir in der 2x400W ein Paar Isophon Europa II ohne Probleme.

www.hifiakademie.de

Edit: gerade Deinen Preisrahmen noch entdeckt. Der Hifiakademie Amp ist zwar teurer, aber die Endstufensektion ist top. Vielleicht guckst Du auch im Gebrauchtmarkt nach der Endstufe und nutzt einen Vorverstärker Deiner Wahl dazu.


[Beitrag von jeffl am 04. Dez 2015, 20:32 bearbeitet]
Schmittler
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 04. Dez 2015, 20:44
Was soll denn an dem Rotel oder NAD Class D sein?
MacPhantom
Inventar
#6 erstellt: 04. Dez 2015, 20:46

FarmerG (Beitrag #3) schrieb:
Der Frequenzgang einer Leistungs-PWM folgt dem Impedanzgang der Last sehr viel stärker als bei einer konventionellen analogen Gegentaktendstufe. Immer!

Das ist absolut korrekt und stellt – in der Profi-Welt – immer ein Problem dar, da die Impedanz von Lautsprechern darüber hinaus immer frequenz- und allenfalls sogar leistungsabhängig ist.

In der Hifi-Welt hat dies m.E. aber einen deutlich geringeren Einfluss wie Lautsprecher, Raumakustik und Hörposition. Würde man die Sache wirklich korrekt angehen so müsste man immer einen DSP mit Einmessmikrophon verwenden, unabhängig von der Verstärkerschaltung. Dann wiederum ersetzen solche Gerätschaften niemals eine gute Behandlung gegen Raummoden mit korrekten Resonatoren, Diffusoren und Absorbern (einfach ein paar Wände mit Dämmstoffen vollpflatschen hilft nichts). Und dann landet man da, wo die Hifi-Welt leider nie wirklich angekommen ist: beim vollständigen Wegfall eines separaten Verstärkers/einer eigenen Endstufe, mit Ersatz durch anständige Aktivlautsprecher, in denen keine Frequenzweiche Phasendrehungen und unerwünschte, kompromittierte Frequenzgangänderungen induziert und in denen Endstufensektionen nur das verstärken müssen, was je nach Weg auch benötigt wird.


[Beitrag von MacPhantom am 04. Dez 2015, 20:46 bearbeitet]
Singelton
Stammgast
#7 erstellt: 04. Dez 2015, 23:05

jeffl (Beitrag #4) schrieb:
Guck Dir mal die Hifiakademie an.

Gesehen, außerhalb des Budget.


Schmittler (Beitrag #5) schrieb:
Was soll denn an dem Rotel oder NAD Class D sein? :?

Nicht? Ich schrieb es ja bereits, etwas so einfaches wie Class D aus der Masse an Informationen korrekt rauszufiltern erscheint zumindest mir nicht ganz einfach. Prima, also weg von der Liste.

Nein, und PA kommt auch nicht in Frage. Kaufen, mit vorhandenen Kabeln anschließen und gut, lautet die Vorgabe.

Es soll also ein einfacher. simpler, wenn möglich kleiner, leistungsfähger (wünschenswert wären 80 - 100 W/8Ohm) Hifi-Vollverstärker oder von mir aus auch AVR sein. Kein Schnick-Schnack, einfach nur für die Bedienung Volume, Quelle, Bass, Höhen, Loudness. Anschließen und alles wird gut. Einfach das, was Hifi-Vollverstärker halt so machen, das Eingangssignal 1:1 verstärken

Ich will mir einfach zunächst nur einer Marktübersicht verfügbarer Geräte verschaffen. Und wenn es unter diesen Voraussetzungen keine Auswahl an Class D Verstärkern gibt, dann eben nicht.
Plankton
Stammgast
#8 erstellt: 05. Dez 2015, 11:12
Wenn ich Bedarf hätte würde es im Moment der VSX-S510 von Pioneer werden.
Das ganze Klangregelwerk lässt sich dort auch abschalten. Ich würde jedoch nicht mehr auf eine Möglichkeit der
Einmessung und Regelung verzichten wollen. Das sah ich früher übrigens anders, Klangregler waren da das
komprimierte Böse.
Singelton
Stammgast
#9 erstellt: 05. Dez 2015, 14:59

Plankton (Beitrag #8) schrieb:
Ich würde jedoch nicht mehr auf eine Möglichkeit der
Einmessung und Regelung verzichten wollen. Das sah ich früher übrigens anders, Klangregler waren da das
komprimierte Böse.

Da sagst du was. Ich möchte da mal so darstellen.

Ich höre gerne Musik. Ich höre seit 40 Jahren gerne Musik.

Ich hatte die naive Vorstellung, dass es im Jahr 2015 möglich sein könnte meine beiden Hifi-Kästchen (Marke Eisenschwein zusammen 20 Kilo) gegen ein (1) viel kleineres Kästchen (Marke Class D) austauschen zu können.

Ich habe die naive Vorstellung, dass sich mit fortschreitender Technik vieles vereinfacht.

Ich würde eine Menge dafür geben, wenn ich zwei Dinosaurier-Eier (Marke Devialet Phantom) einfach in mein Wohnzimmer legen könnte (wo gerade Platz ist!), die beiden sich -von mir aus piepsend- miteinander verständigen, sich auf den Raum und meinen Hörplatz einmessen und einen schnurgeraden Frequenzgang projizieren. Wären die schwarz, könnten einfach irgendwo rumliegen und dazu noch eine eine Fernbedienung mit ein paar Equalizer-Presets und alles wäre in Ordnung. Vielleicht wäre ich dann auch bereit den geforderten Preis zu bezahlen. Ja, das ist ein aktives Konzept, ich finde dieses Devialet-Konzept genial und ich werde mir DIE auf jeden Fall anhören.

Aber so ist die Welt nicht. Ich muss mich ständig in komplexe Thematiken und in hunderte von Seiten Bedienungsanleitung einlesen.

Ich kann eine sehr komplexe digitale Kamera bedienen (=hunderte von Seiten Bedienungsanleitung).

Ich kann Win 8.1 auf einem Subnotebook mit UEFI auf VHD installieren. Das ist nicht ganz trivial, aber es bietet mir gewisse Vorteile. Ich bin aber nur Laie auf diesem Gebiet und muss dafür hunderte von Seiten Betriebsanleitung lesen (na ja, ganz so viele waren es in diesem Falle nicht).

Es ist also nicht so, dass ich dazu nicht bereit bin. Ich möchte aber Dinge für mich vereinfachen, nicht erschweren. Das wird für mich mehr und mehr zum Kern meines Handelns.
Im Falle der Devialet Phantom müssten die das alles selber können, pieps, pieps, pieps, ja alles klar, wir beiden sind soweit.

Ich möchte damit etwas verdeutlichen. Ich bin dir dankbar für deinen Beitrag. Ich werde dieses Gerät in meine Überlegungen einbeziehen. Für mich stellt sich aber mehr und mehr die Frage: Quo vadis? Wohin gehe ich?

Ich kaufe mir nur alle paar Jahre ein neues Gerät zur Musikwiedergabe. Am besten immer dann, wenn es erhebliche Verbesserungen gibt oder gegeben hat. Da bin ich konservativ. Im Moment denke ich darüber nach, welchen Weg ich in den nächsten 30 Jahren gehe werde. Passiv, Aktiv, was auch immer. Ich möchte meine Anlage zur Musikwiedergabe vereinfachen. BtW: Ich habe keinen Fernseher, dass läuft alles über das beschriebene Notebook.

Bitte verstehe meinen Beitrag nicht falsch. Ganz im Gegenteil, ich bin für solche Vorschläge und Konzepte absolut offen. Ich möchte dir damit nur meine Vorstellungen verdeutlichen. Vielleicht bin ich aber einfach auch nur total doof und habe keine Ahnung. Das schließe ich nie aus.


[Beitrag von Singelton am 05. Dez 2015, 15:07 bearbeitet]
Plankton
Stammgast
#10 erstellt: 05. Dez 2015, 15:24
ich bin da gar nicht so weit entfernt von Deinem denken, Class-D und etwas leicht bedienbares zum Einmessen haben
bei mir ein Röhrenmonster effelkiv ersetzt. Der Plattenspieler steht bei mir auf dem Prüfstand denn er wird so gut wie gar
nicht mehr genutzt, eine Festplatte in Verbindung mit Airplay ist da deutlich bequemer. Zeiten ändern sich.....


[Beitrag von Plankton am 05. Dez 2015, 15:25 bearbeitet]
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