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Pioneer A A9 vs. XTZ Class A100 D

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pusher
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Jun 2010, 23:36
hallo

zur zeit nutze ich einen Denon PMA 980R (stereo-vollverstärker aus den frühen 90ern) in kombination mit dem boxenpaar Klipsch RF 7.

mein problem ist folgendes: ich möchte gerne in möglichst hoher qualität musik über mein macbook pro zu meinem verstärker übertragen. zur zeit nutze ich noch den analogen audioausgang am macbook, welchen ich über cinch direkt mit meinem verstärker verbunden habe.
um den sound zu verbessern möchte ich nun lieber den digitalen audioausgang des macbooks benutzen. dazu müsste ich mir dann einen externen DAC zulegen und diesen mit meinem analogverstärker verbinden. vom preis/ leistungsverhältnis erscheint mir der v-dac am interessantesten (250-300 eur).

zufällig ist mir vor einigen tagen der digitalverstärker A-5VL von onkyo hier im forum aufgefallen. dieser scheint ja eine 'eierlegende wollmilchsau' unter den aktuell erhältlichen stereo-vollverstärkern zu sein (digitale und analoge eingänge) und ist vom preis sehr attraktiv (250-300 eur).

ist es sinnvoll meinen jetzigen verstärker komplett durch den onkyo A-5VL zu ersetzen und somit ganz auf einen externen DAC zu verzichten? oder ist mein jetziger verstärker dem onkyo im analogen bereich klanglich deutlich überlegen (abgesehen von der ausgangsleistung)? passt der onkyo verstärker überhaupt zu meinen klipsch boxen? habe gelesen der onkyo soll einen eher analytisch-kalten klang haben was mich etwas abgeschreckt hat da ich eher ein wärmeres klangbild bevorzuge.

grüsse
tobias
lorric
Inventar
#2 erstellt: 30. Jun 2010, 06:19
Moin,

ich würde den Denon behalten. Beresford Caiman wäre eine Alternative zum V-DAC.

Ob der Denon jetzt dem Onkyo überlegen ist, oder umgekehrt, kann ich nicht sagen. Ich denke die tun sich nicht viel. Eventuell ändert sich das Klangbild etwas wenn Du den Onkyo ansaftest. Pauschal, ohne die Modelle zu berücksichtigen, sind Denon und Onkyo imo ziemlich ähnlich. Als "kühl" würde ich da eher Yamaha einstufen.

Versuche doch einfach mal einen A-5VL probezuhören. Kann ja auch sein, dass der Dich an den RF-7 so überzeugt, dass dieser Thread überflüssig wird.

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 30. Jun 2010, 06:20 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 30. Jun 2010, 06:42
Ich denke rein klanglich fährst du mit dem alten Gerät und dem Wandler besser. Sofern du an dem Denon nicht allzusehr hängst, dann würde ich wohl das neuere Gerät bevorzugen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 30. Jun 2010, 07:03
Moin

Ob separater DAC oder Onkyo wird von der digitalen Seite ziemlich egal sein.
Den Onkyo halte ich aber in Kombination mit der RF7 nicht für die beste Wahl.

Wenn Dir der Denon (den ich nicht kenne) klanglich gut gefällt, solltest Du einen separaten DAC dazukaufen.
Bist Du insgesamt mit dem Klang noch nicht so zufrieden, dann solltest du nach einem laststabilen Amp Ausschau halten.
Die RF7 ist zwar wirkungsgradstark, fällt aber in der Impedanz recht stark ab, damit kommt halt nicht jeder Amp zurecht.

Eine klangliche Steigerung ist aber mit Sicherheit möglich, ich betreibe die RF7 z.B. mit einer Glockenklang Bugatti 400.
In Deinem Fall würde ich mir mal den XTZ Amp näher ansehen, der bietet Kraft, homogenen Klang und einen integrierten DAC.

http://www.mindaudio...=3&vmcchk=1&Itemid=3

Saludos
Glenn
pusher
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 30. Jun 2010, 20:34
danke für die antworten.

@GlennFresh: sieht ja schonmal nicht schlecht aus das teil, ist allerdings mit 650 EUR weit über meinem budget. mal schauen was sich da machen lässt. kannst du was zu der qualität des verbauten DACs sagen?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Jun 2010, 20:51

pusher schrieb:
danke für die antworten.

@GlennFresh: sieht ja schonmal nicht schlecht aus das teil, ist allerdings mit 650 EUR weit über meinem budget. mal schauen was sich da machen lässt. kannst du was zu der qualität des verbauten DACs sagen?


Du solltest den "Klang" des DAC nicht überbewerten, aber meiner Meinung nach, hat der integrierte DAC des XTZ die Qualität eines guten CDP´s.
Einen TV, Sat-Receiver, Computer, etc. wirst Du mit Sicherheit klanglich aufwerten können, aber letztendlich musst Du das selbst ausprobieren.
Mir ging es hauptsächlich darum, das man der RF7 einen vernünftigen Amp zur Seite stellen sollte, es lohnt sich definitiv, mach mal den Test.

Alternativ:

http://cgi.ebay.de/P...a0e2046607e6fe21fbe6

An dem Pio kannst du dein MAC per USB anschliessen und die Daten digital abgreifen, der Innenaufbau ist Sahne und laststabil ist der Amp auch.

Allerdings zeigt die RF7 erst mit brachialer Leistung was in ihr steckt, die Bugatti 400 leistet ca. 800Watt und drückt etwa 120 Ampere in die Lsp. und es geht noch mehr.

Saludos
Glenn
pusher
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Jun 2010, 23:58
habe grade gelesen dass der XTZ leider keinen kopfhörerausgang hat. da ich hin und wieder über kopfhörer musik höre drängt sich da die frage auf: gibt es eine möglichst kostengünstige möglichkeit zB einen kopfhörerverstärker am XTZ zu betreiben (kenne mich in der thematik gar nicht aus)?

ist der usb-anschluss des pioneer gleichwertig zu den digitaleingang des XTZ? wobei mir die digitalen anschlussmöglichkeiten des XTZ da doch deutlich mehr zusagen wegen der größeren flexibilität. habe halt nur als armer student nicht das riesengroße budget zur verfügung. aber was ich über den XTZ bis jetzt gelesen habe klingt vielversprechend (bis auf den fehlenden kopfhörerausgang).

übrigens brauche ich jetz auch nicht den verstärker mit der brachialsten leistung, auch im interesse meiner nachbarn...


[Beitrag von pusher am 01. Jul 2010, 00:00 bearbeitet]
pusher
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Jul 2010, 11:57
kann mir noch jemand andere stereo-verstärker mit digitaleingang in der klasse bis 600 eur empfehlen?

was mich jetzt noch interessieren würde: gibt es einen qualittativen unterschied zwischen dem usb eingang des pioneer und den digitaleingängen des XTZ? konnte über den usb-anschluss des pioneer im netz fast nichts finden (zB welcher DAC verbaut ist).
Erik030474
Inventar
#9 erstellt: 02. Jul 2010, 17:50

pusher schrieb:
kann mir noch jemand andere stereo-verstärker mit digitaleingang in der klasse bis 600 eur empfehlen?

was mich jetzt noch interessieren würde: gibt es einen qualittativen unterschied zwischen dem usb eingang des pioneer und den digitaleingängen des XTZ? konnte über den usb-anschluss des pioneer im netz fast nichts finden (zB welcher DAC verbaut ist).


Der Pioneer ist ein super Amp und der verbaute DAC ist nicht schlecht. Wie du aber schon sagst, beschränkt auf den USB-Eingang. Es ist auch nicht der DAC selbst entscheidend, sondern vielmehr die Aufbereitung des Signals und insbesondere die ANALOGSTRECKE HINTER dem DAC.

Zur Zeit gibt es nur "sehr wenig" hochauflösende Musik mit mehr als 96 kHz Sample-Frequenz und das wird auf längere Zeit auch so bleiben ... von daher ist der Pioneer sicher ausreichend.


[Beitrag von Erik030474 am 02. Jul 2010, 17:53 bearbeitet]
pusher
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Jul 2010, 12:45
bei der entscheidung zwischen dem xtz und dem pioneer kommt es evntl. auch noch auf folgenden punkt an:

"Letztlich ist es immer zu empfehlen eher einen zu starken als einen zu schwachen Receiver zu verwenden, da die zerstörenden Effekte der Mehrleistung vorher gut herauszuhören sind und normalerweise erst auftreten, wenn die Schmerzgrenze des Hörers bereits weit vorher erreicht ist." (zitat aus dem verlinkten thread)

http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-48.html


was ja heißen würde dass ich meine klipsch RF 7 (Dauer-/Spitzenbelastbarkeit 250W/100W) besser an dem stärkeren XTZ als an dem schwächeren pioneer betreiben sollte. oder ist dieser gesichtspunkt grade auch wegen dem hohen wirkungsgrad der klipschboxen (Wirkungsgrad: 102dB) zu vernachlässigen? in manchen threads ist außerdem zu lesen dass schwächeren verstärkern an großen boxen schnell "die puste ausginge". gäbe es diese gefahr in der kombination des pioneer mit meinen klipsch boxen?
pusher
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 04. Jul 2010, 22:03
keine eine antwort? (habe mal den titel geändert weil es ja schon länger nicht mehr um den onkyo geht)


[Beitrag von pusher am 04. Jul 2010, 22:06 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Jul 2010, 06:33
Moin

Ich habe zur RF7 und den Amps doch schon so einiges geschrieben, der letzte Schritt obliegt aber Dir.

Die RF7 hat einen sehr hohen Wirkungsgrad und spielt auch an einer Röhre, freut sich aber über einen laststabilen und potenten Amp.
Welche Leistung der Amp letztendlich haben sollte, hängt von der Raumgröße, dem eigenen Anspruch und der gewünschten Lautstärke ab.

Der Pioneer A A9J reicht aus, um mit der RF7 in normal großen Räumen schon relativ laut zu hören.
Der XTZ ist noch etwas fetter aufgebaut (Bolide) und hat noch einen Tick stabilere Leistungswerte.
Über die klanglichen Eigenschaften möchte ich mich nicht auslassen, so fern überhaupt vorhanden.

Aber beide Verstärker bringen die RF7 nicht mal annähernd ans Limit, sind aber für den Preis IMHO echte Hammerteile.
Um die richtige Entscheidung zu treffen, müsstest Du prinzipiell beide Amps direkt miteinander an deiner RF7 vergleichen.
Einer wird bleiben, der andere geht wieder zurück und Du kannst Dir sicher sein, die für dich beste Wahl getroffen zu haben.

Saludos
Glenn
pusher
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Jul 2010, 14:01
ok, danke für die hilfe. habe noch gelesen dass der phono-eingang des pioneer nicht so super sein soll. kann das jemand bestätigen bzw. hat jemand schon platten mit dem pioneer gehört und kann seine erfahrung posten?
Dualese
Inventar
#14 erstellt: 06. Jul 2010, 05:01
Mein lieber "Schwan" Tobias @pusher...
Du "Eierst" ja vielleicht herum...
Da krieg´ ich ja glatt Mitleid...

BEISPIEL :
pusher schrieb:
bei der entscheidung zwischen dem xtz und dem pioneer kommt es evntl. auch noch auf folgenden punkt an: usw. usw. usw.


Wenn Du jeden Quatsch aufschnappst, den ein vermeintlicher Möchte-Gern-Experte irgendwo irgendwann geschrieben hat und Dich davon verunsichern lässt, dann begrabe Dein Projekt lieber gleich, bevor Du als armer Student anfängst Dein knappes Geld auszugeben !

Dieser Punkt 1 von @Peter_H gehört m.E. aus dem Thread in der Wissens-Datenbank gelöscht, da er absolut irreführend ist. Der Verfasser tut so, als wären seine 2 Beispiele von extremen Fehlkonstellationen normal "drohender" hifidelistischer Alltag

Sowas passiert in Ausnahmefällen mit Anlagen, die von einem völlig Ahnungslosen zusammengestellt werden, ODER... bei völligem Fehlverhalten des Anwenders - Stichwort : Party-Lautstärke - mit jeder Anlage !

Wert der Aussage Punkt 1 : Mit einer brennenden Fackel keinen Lagerraum mit offenen Kerosin-Fässern betreten...

Mal zurück zum "Eingemachten"...

Du möchtest Deinen MacBook in Deine Stereokette einbinden, also geht es in erster Linie doch wohl nicht um den absoluten Klanggewinn, sondern darum, diese Erweiterung möglichst optimal zu integrieren, ODER !?

Für meinen Fall würde ich da den "geraderen" Weg gehen und die vorhandene Anlage erstmal erweitern.

Ich verstehe von dieser Integration (bisher) so gut wie garnix, ABER... lt. Empfehlung eines erfahrenen HiFi-Freundes, ist ein ganz heisser & aktueller Tipp auf dem Sektor wohl das TASCAM US-144MK2 USB-Audio-Interface !

Die andere Möglichkeit ist natürlich, den Verstärker zu wechseln... Hmmm

Du brauchst keinen Boliden mit Brachialleistung...
Du zweifelst an gebotener Schnittstellenqualität (DAC/USB)...
Du brauchst einen KH-Anschluss...
Dich interessiert auch der Phono-Eingang...
Dein Budget endet bei ca. 600,- EUR...



Der angebotene PIONEER A-A9-J ist zwar das auslaufende Erstmodell der neu aufgelegten G-Clef Stereoserie, aber um sich vom gebotenen Preis-Leistungsverhältnis einen Eindruck zu verschaffen, genügt ein Blick ins Innenleben :



Kauf 2 ordentliche RKT´s... 8 Sieb-Elko´s bekannter Marke... und 4 WBT o.ä. LS-Terminals... dann weisst Du, was für den Rest übrig bleibt

Nachdem ich vor rd. 1½ Jahren den kleineren A-A6-J nebst CD-Player PD-D6-J ausgiebig beim Händler und zu Hause probegehört habe, kann ich nur sagen, dass die folgenden Tests nicht übertreiben, sondern m.E. recht realistisch sind :

AREA DVD - Pioneer Pure Audio-Stereokombi A-A9/PD-D9J
STEREO - Anlage Pioneer D6/A6/A9
STEREO - Anlage Pioneer D9/F6/A9

HIER... gibts übrigens für 500,- EUR sogar einen MkII !

Die Geräte sind spez. zu diesen Preisen über jeden Zweifel erhaben, da stimmt Optik, Haptik und Bauqualität, sogar die Spaltmaße haben gutes altes Daimler-Benz Niveau. Leistungsmäßig sagen die reinen Prospektdaten wieder mal garnix aus, selbst der "kleine" A-6 ist schon ein ausgesprochen stabiles Kerlchen

Klanglich keine "Schmusebacken" im Old-British-Style, sondern eher Zackig-Knackig-Luftig spielend, passen die auch nach meinem Eindruck als Kombi wie ein Ei zum Anderen.

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 06. Jul 2010, 06:30

pusher schrieb:
kann das jemand bestätigen bzw. hat jemand schon platten mit dem pioneer gehört und kann seine erfahrung posten?


Hallo pusher,

als Besitzer des Pioneer A-A9J Mk II kann ich Dir meine Erfahrungen zum Phonobetrieb schildern. Solange Dein Plattenspieler ein MC-System trägt - ich habe ein Denon DL-103 verwendet - ist der A9 für Phono ziemlich gut geeignet und erzielte bessere Resultate, als mit einer Pro-Ject Phonobox II oder einem PP2 von NAD via Line-Eingang.

Der Klang via MM-System (Grado Prestige Red, Sumiko Oyster, OMB 10) ist leicht aggressiv und dürfte somit zum negativen Eindruck der Phonostufe im A9 beitragen. Absolut betrachtet gibt es in dieser Preisklasse kaum Verstärker, die überhaupt eine (brauchbare) Phonostufe an Board haben.

Noch kurz zum USB-Eingang:

Der USB-Eingang ist m.E. eine interessante Funktion. Punkt. Mit einem batteriebertriebenen (!) Notebook erreicht die Wiedergabe von wav-Dateien das Niveau eines Einstiegs-CD-Players.

Mit Netzteil mischt sich ein minimales "Sirren" unter.

Mit einem Audio-Interface via Line-Eingang - ich verwende ein Tascam US-144 L - ist das Klangniveau höher, es baut sich eine plastischere Räumlichkeit auf, der Bassbereich ist knackiger, den Höhen "fehlt" die Härte.

Diese Eigenschaften habe ich auch mit dem USB-Betrieb meiner Digital-/Analogwandler Atoll DAC-100 und Beresford TC-7520 festgestellt. Mein persönliches Resultat: kein Nachteil des Pioneer A9, sondern prinzipbedingt.

Gruß, Carsten
Erik030474
Inventar
#16 erstellt: 06. Jul 2010, 16:36

CarstenO schrieb:
Diese Eigenschaften habe ich auch mit dem USB-Betrieb meiner Digital-/Analogwandler Atoll DAC-100 und Beresford TC-7520 festgestellt. Mein persönliches Resultat: kein Nachteil des Pioneer A9, sondern prinzipbedingt.

Gruß, Carsten


Carsten, du hast den schon??? Dachte, der wäre ganz neu ... Wo ist dein Testbericht???

CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 06. Jul 2010, 19:47

Erik030474 schrieb:

CarstenO schrieb:
Diese Eigenschaften habe ich auch mit dem USB-Betrieb meiner Digital-/Analogwandler Atoll DAC-100 und Beresford TC-7520 festgestellt. Mein persönliches Resultat: kein Nachteil des Pioneer A9, sondern prinzipbedingt.

Gruß, Carsten


Carsten, du hast den schon??? Dachte, der wäre ganz neu ... Wo ist dein Testbericht???

:*


Hallo Erik,

ich höre noch.

Carsten
pusher
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 06. Jul 2010, 23:31
@dualese: danke für die infos. gibt es größere unterschiede zwischen dem "alten" Pioneer A-A9J und dem neuen MK II? im abverkauf ist das alte modell gerade relativ günstig zu bekommen.


[Beitrag von pusher am 06. Jul 2010, 23:32 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#19 erstellt: 07. Jul 2010, 05:42
Moin moin @pusher...

Konkrete Unterschiede, Hmmm...

Da weiss ich natürlich auch nicht mehr als das übrige Publikum, vermute aber mal, dass die sich kaum bis garnicht auf das Innenleben beziehen, es sei denn, im Sinne von Modellpflege und/oder Bauteiloptimierung !?

PIONEER hat mit der MkII-Serie allerdings erstaunlich schnell und konsequent auf einige offensichtliche Kritikpunkte reagiert :

Die sehr schlecht ablesbaren Displays mit weissem Hintergrund...
Die etwas "popelige" Plastik-FB, zwar klein & handlich, aber für Lesebrillenträger kaum bedienbar...
Die m.E. zwar sehr Edel & Hochwertig wirkende, aber auch ebenso extravagante Gehäuseoptik im eigenen "dunklen" TITAN-Ton...

Das die alten & neuen Modelle, weiterhin auf der PIONEER-Webseite mit allen verfügbaren Infos parallel präsentiert werden, würde ich mal als positives Zeichen auslegen. Wer mit den Kritikpunkten am MkI leben kann, macht da preislich ein ziemliches Schnäppchen...

ALLERDINGS ACHTUNG... Ich halte zwar nix von "Hexenjagd", aber letztens berichtete ein Kollege im CANTON-Thread von angeblich üblen Erfahrungen mit der Fa. Elektrowelt24... einem der Preiswertanbieter des A9 MkI...

Ich würde bei ernsthaftem Interesse mal die Anbieter prüfen und wenn möglich direkt & in der Nähe kaufen !?
Es ist halt immer das Gleiche bei der "Schnäppchenjagd"... das Risiko daneben zu Liegen, ist bedeutend Höher...

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S

P.S. : Es gibt ja immer noch den MkII von Carsten...

P.P.S. : Ursache für die "miese" Wiedergabe über die interne Phono MM, ist übrigens die ungewöhnlich hohe und völlig ungeeigneten Eingangskapazität der Schnittstelle. Für mich angesichts der sonstigen techn. Qualität absolut unverständlich, zumal sie als MC-Schnittstelle offensichtlich bestens funktioniert !?
CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 07. Jul 2010, 08:08
Hallo pusher,

ich habe den A9 und den A9 Mk II an meinen Dynaudio Focus 140 gehört, jedoch nicht direkt gegeneinander vergleichen, da ich zeitversetzt in deren Besitz war/bin.

Damals fand ich den Bassbereich des A9 etwas aufgeweicht, was mir aktuell beim A9 Mk II nicht so auffällt.

Was die aktuellen Preisangebote für den A9 zu 399 EUR angeht, bin ich etwas erstaunt. Bei MediaMarkt und Saturn sind die A9 vergriffen, bzw. Aussteller werden nicht unter 599 EUR angeboten. Online-Händler, die die Modelle tw. vorher gar nicht führten, bieten sie nun für 399 EUR an. Und Pioneer erweckt den Anschein, A9 und A9 Mk II seien parallel im Sortiment geführte Modelle, obwohl der A9 Mk II mit seinen Detailverbesserungen Ende 2009 als Nachfolger eingeführt wurde. Hmm, für mich stellen sich da mehrere Fragen:

1.) War der A9 die 899,00 EUR - immerhin 500 EUR Differenz - nie wert?
2.) Wurde das Gerät durch Farbe und Design zum Ladenhüter?
3.) Waren die Mengenziele für die 2006 eingeführte G-Clef-Serie zu sportlich gesetzt?
4.) Handelt es sich um Retouren aus dem Fernabsatz, bzw. um wieder in den Verkehr gebrachte Reparaturgeräte?
5.) Wo kommt die Masse der Pioneer A9-Verstärker her?

Meinen Bericht zu den G-Clefs habe ich hier emissioniert:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1318

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 07. Jul 2010, 08:14 bearbeitet]
pusher
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 08. Jul 2010, 11:05
@dualese und carstenO: danke nochmal für die infos. die nacteile des MK I wiegen für mich demnach nicht sonderlich schwer, damit kann ich leben. und elektrowelt24 hat sowohl bei ebay als auch bei amazon sehr gute bewertungen. es gibt wahrscheinlich immer auch kunden die selbst mit den zuverlässigsten anbietern schlechte erfahrungen machen.

das angebot von carstonO ist natürlich nicht schlecht (500 eur für einen MK II), aber die 100 EUR weniger für einen neuen MK I ohne für mich großartig relevante nachteile gegenüber dem MK II sprechen für den MK I.

schade nur dass die wiedergabe über die interne phono MM nicht so gut ist.
Dualese
Inventar
#22 erstellt: 08. Jul 2010, 11:27
Wäre schön, HIER dann demnächst Deinen Bericht als glücklicher PIONEER A9-Besitzer zu Lesen...

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 09. Jul 2010, 07:39

Dualese schrieb:
Wäre schön, HIER dann demnächst Deinen Bericht als glücklicher PIONEER A9-Besitzer zu Lesen... :prost


Noch lieber: als A9 Mk II-Besitzer!

Gruß, CarstenO


[Beitrag von CarstenO am 09. Jul 2010, 07:40 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#24 erstellt: 09. Jul 2010, 08:19
S O R R Y . . .

Natürlich würde auch ich den MkII bevorzugen, ich hoffe doch, das habe ich deutlich genug ausgedrückt... oder doch nicht...

Mal abgesehen von evtl. technischen Verbesserungen, haben mich halt die erwähnten Schwachstellen des MkI sehr gestört.

Hmmm *kopfkratz*... Wie kommt Ihr Beide denn nu´ unter einen Hut !?

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 09. Jul 2010, 09:26
Hallo Dualese,

bisher fehlen mir ja noch Angaben die mir die Aussage ermöglichen, ob der A9 Mk II zur Klipsch RF 7 passen könnte.

Also, pusher, folgende Punkte würden für mich aufgrund der von mir erprobten Klangrichtung in meiner Umgebung zu einem "Ja" für A9 Mk II an (der mir bekannten) RF 7, auch im Hinblick auf den leicht "undifferenzierten" Sound des PMA-980 führen:

Klipsch RF 7 steht in Raum < 35 qm
Klipsch RF 7 hat weniger als 80 cm Wandabstand
Klipsch RF 7 steht in Raum mit Rigipswänden/-schrägen
Klipsch RF 7 klingt für User in Tiefmitten aufgedickt und zu intransparent

Trifft mindestens eine Aussage zu, würde ich den Einsatz des A9 Mk II nicht ausschließen.

Gruß, Carsten
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 09. Jul 2010, 15:33
Bei mir klingt da nix aufgedickt oder zu transparent (nervig) im Hochtonbereich.
Meine RF7 stehen knapp 60cm von der Rückwand und der Teil des Wohnzimmers ist akustisch optimiert.
Die gesamte Größe würde ich auf um die 60qm schätzen, mit einem weiteren offenen Raum von ca. 15qm.
Alles kombiniert mit dem passenden Verstärker (Kraft, Stabilität, Kontrolle!) und alles wird gut.
Ich habe noch bei keinem Lsp. einen derart knackigen, schnellen und dynamischen Bass gehört.

Und wenn ein Saxo mal im Kopf knallt und Dir das Schlagzeug in die Fresse haut, so ist das für mich normal und gehört zum Live und Gänzehautfeeling.

Saludos
Glenn
CarstenO
Inventar
#27 erstellt: 09. Jul 2010, 18:22
Hallo Glenn,

hier geht es ja auch um den Ausbau von pushers System.

Gruß, Carsten
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Jul 2010, 18:42

CarstenO schrieb:
Hallo Glenn,

hier geht es ja auch um den Ausbau von pushers System.

Gruß, Carsten :prost


...und was soll mir das jetzt sagen?

Meine Ausführungen sollten nur verdeutlichen, was mit der RF7 möglich ist, vielleicht hilft es Pusher weiter, ein Problem damit?

Saludos
Glenn
pusher
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 09. Jul 2010, 21:01
der raum ist ca. 25qm groß, boxen stehen relativ wandnah. werde mir den pioneer a9 mk I nächste woche bei elektrowelt24 abholen und bei mir in der wohnung mal testen. allerdings gibts für den preis nicht viele neue stereovollverstärker mit digitaleingang, deshalb hoffe ich mal dass der mk I ein erfolg ist.

mein jetziger denon verstärker hat gelegentlich kleinere macken, deswegen bevorzuge ich die lösung eines neuen vollverstärkers gegenüber eines DAC an meinem jetzigen verstärker.

danke euch für die hilfe, und meine klanglichen vorstellungen stimmen so ziemlich mit denen von GlennFresh überein. "Livesound" ist glaube ich der richtige Begriff für die RF-7, und genau so mag ich es auch.

@CarstenO: ich möchte einen neuen verstärker und habe mich jetzt endgültig für den MK I entschieden.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 09. Jul 2010, 21:30
Der Pio ist mit Sicherheit keine schlechte Wahl, mir ist kein Amp bekannt, der zu dem Preis ein solchen Paket bietet.
Wenn Du in Zukunft mal aufrüsten willst, kannst Du den Pio als Vorverstärker benutzen und eine Endstufe nachrüsten.

Saludos
Glenn
CarstenO
Inventar
#31 erstellt: 10. Jul 2010, 06:08

pusher schrieb:
"Livesound" ist glaube ich der richtige Begriff für die RF-7, und genau so mag ich es auch.


Darum geht es.


pusher schrieb:
@CarstenO: ich möchte einen neuen verstärker und habe mich jetzt endgültig für den MK I entschieden.


Prima, gib´ auch diesem 20 bis 25 Stunden Zeit zum Einspielen, bis Du Dir ein Klangurteil bildest.

Gruß, Carsten
dolbyleon
Neuling
#32 erstellt: 27. Aug 2010, 22:06
Also ich hab nur ein macbook ohne digiAusgang.
Ich nutze wlan zur AirportExpress, die leider nur einen analogen Klinkenausgang hat.
Ich hab mal beide schlechte" Varianten getestet.
Einmal FM-Radio hr1 und dann das wlanStraeming von hr1 per itunes.
Durch den Zeitversatz konnte ich vergleichen und keine hörbaren Unterschiede erkennen.
Wie das nun bei Digitalen Direktquellen so ist weiß ich nicht.
Ich hab den kleinen Pioneer VSX-C 300, der nicht so hart klingt wie der VSX-C 402 mit 10 Watt mehr pro kanal (40 Watt).
Mich würde die neue Technik des Onkyo A-5vl auch interessieren gerade gegenüber der analogen Technik des Pioneer A-A9J Mk II.
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