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Futuit
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Dez 2004, 00:06

Eine Entscheidung ist fällig:
Ich besitze einen Verstärker der mir nur Probleme macht. So jetzt muss ich, so schätze ich, nochmals mindestens 100Eur investieren, ohne zu wissen ob er anschließend dann endlich zuverlässig funktioniert. Ich vergleiche das Gerät immer gerne mit einem Lancia Integrale 4x4 Turbo: ein toller Werkstattwagen!!! Wenn der Amp mal läuft dann bin ich voll zufrieden, wenn nicht dann kann man schier verzweifeln.
Was soll ich da tun? Ich bin kurz davor das Ding dem Händler auf den Tisch zu knallen und mir was anderes zu kaufen. Das Problem ich bekam ihn günstig als Vorführmodell. Und vorallem: Ich will mich ja auch nicht gerade verschlechtern! Und da das mal früher (neu) im Bereich von 800Eur war, ist das ja auch nicht gerade wenig (zumindest für mich, als Student).
Wenn ich nun überlege was ich im Bereich von etwa 500Eur krieg (auch gebraucht), so finde ich dass das doch sehr mau aussieht (obwohl ich noch nicht allzuviel gehört habe).
Um das dann noch zu verschlimmern bin ich kein Freund von Marantz, Denon oder ein Fan der englischen "Ingenieurskunst". Und bitte empfehlt mir keine Sony, die Firma steht bei mir auf der schwarzen Liste.
Da der Amp ein Röhrenhybrid war und ich ehrlich gesagt das ganze zu lieben begann, wollte ich schon wieder klanglich in die Richtung gehen.
Man hat mir auch die Firma Agile empfohlen, doch leider sprengt die ein wenig meinen Preisrahmen.
Also nun an euch: Investieren und hoffen, oder zurück das Teil und was neues, und dann was?
ich höre in Richtung 80er aber auch sehr viel in RIchtung Eric Clapton. LS sind KEF Q1.

Grüße

Futuit


[Beitrag von Futuit am 11. Dez 2004, 00:29 bearbeitet]
georgy
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2004, 00:12
Welches Gerät hast du jetzt?
Wie äussern sich die Probleme?
Windsinger
Gesperrt
#3 erstellt: 11. Dez 2004, 00:15
Höre Dir doch mal den Denon PMA-1500R MKII an.
Sollte auch in Deinem Preisrahmen liegen.

Test Stereo 09/2004:

"...er spielte dynamisch ähnlich engagiert, mit annähernder Überzeugungskraft und stellte den Raum plastisch wie großzügig umrissen dar..."

"...der PMA-1500R ist ein alter bekannter, der bereits 1998 in STEREO vorgestellt wurde. So verordnete der Hersteller dem Modell die nötige Frischzellenkur und machte das bewährte Konzept fit für das neue Jahrtausend. Dabei profitierte der mit RII gekennzeichnete Nachfolger natürlich von den Erfahrungen, die Denon mit seinem großen Bruder PMA-2000IV gesammelt hat. Die ansehnliche Front des Verstärkers besteht völlig aus Aluminium, die wertigen Bedienelemente sind allesamt griffig und haben eine hohe Anfassqualität. Auf der Rückseite befindet sich neben den gewohnten Anschlüssen auch ein Phono-Eingang, der sich für MM- und MC-Tonabnehmer umschalten lässt. "Stereo lebt" eben doch, wie es der Hersteller auch auf seiner Homepage verkündet. Ein Pre-Out, zwei Recorder-Ausgänge und die vier vergoldeten Lautsprecher-Buchsen, die auch Bananen-Stecker aufnehmen können, runden die Ausstattung ab. Im Inneren des Amps sorgen zwei stabile Metallwände für strikte räumliche Trennung der verschiedenen Baugruppen. Besonders hier fällt - wie beim großen Bruder - der große LC-Doppeltrafo auf, der mit zwei gegenphasig arbeitenden Transformatoren das Streufeld gering hält. In der Mitte des Amps befindet sich die Hauptplatine mit zwei großen Siebelkos, die ein genauso essentieller Bestandteil der gelungenen Verstärkung sind wie die neueste Generation von Denons bewährten Ultra-High-Current-MOS-Transistoren, die dem PMA-1500RII nicht nur eine satte Leistung, sondern auch reichlich Dynamik, den Druck und die Geschwindigkeit verleihen, die für eine natürliche Reproduktion notwendig sind. Die Summe seiner erlesenen Einzelteile macht den Japaner dabei so breitbandig, dass er auch den neuen, hochauflösenden Medien rundum gewachsen ist. Ein schönes Beispiel für die vielen kleinen Verbesserungen und Details, die der Hersteller seinem neuen Stereo-Verstärker spendierte, sind etwa die beiden großen Kühlkörper, an deren Außenseiten - direkt auf den Kühlrippen also - zur Bedämpfung Platten angebracht wurden, die das Mitschwingen der einzelnen Rippen effektiv unterbinden und so ihren Beitrag zu der herausragenden Performance leisten..."

"...klanglich konnte uns der neue 1500er vor allem durch seine präsente, offene und sehr plastische Abbildung begeistern. So lässt er etwa den Nachhall der markanten Becken im voluminösen Anfang von Frank Perkins' Fandango herrlich in die Weite des Raums entschwinden, während die tiefen Paukenschläge dem Hörer mit aller Kraft entgegengrollen. Die unteren Oktaven zeichnet der Verstärker differenziert und klar, verleiht den Bässen das nötige Durchsetzungsvermögen, ohne dabei jedoch zu übertreiben. Mit einem präzisen, lebendigen Oberton und seiner angenehm konturierten Wiedergabe erklang auch Christy Barons Stimme angenehm mild und hauchig. Noch an vielen weiteren Beispielen bewies der Denon mit Bravour, wie natürlich und musikalisch ihm etwa die Darstellung eines schnellen Hammond-Arpeggios oder einer akustischen Gitarre gelingt. Eine - bemessen an der Preisklasse - ganz außergewöhnliche Leistung..."

"...mit dem PMA-1500RII ist Denon eine Sensation gelungen. Der rassige Verstärker glänzt an allen Ecken und Enden mit einer überragenden Vorstellung und bietet noch dazu Ausstattungsmerkmale und Möglichkeiten, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Während er vielen teuren Vergleichsmodellen zumindest einen gehörigen Schrecken einjagen konnte, lässt er die gesamte in seiner Umgebung platzierte Konkurrenz hinter sich. Unser Respekt und fünf Sterne dafür..."

Fazit:

Wo man auch hinschaut, dieser Amp ist eine Wucht. Klang, Ausstattung, Leistung, Messwerte und Verarbeitung: alles vom Feinsten. An keiner Stelle offenbart das Konzept Schwächen. Vor allem der tolle Klang hat es uns angetan. Offen, klar und brillant spielte der PMA-1500RII locker ein bis zwei Klassen besser, als es der günstige Preis vermuten ließe.

Preis/Leistung: ÜBERRAGEND (5 Sterne)

Gruss

Windsinger
ruhri
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2004, 00:17
Hallo Futuit,

müssen wir jetzt raten, von welcher Firma Dein Verstärker stammt? Wahrscheinlich bekommst Du die gleiche Marke empfohlen, die Du gerade Dein Eigen nennst.

Deine Abneigung gegen "Engländer" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich würde es an Deiner Stelle mit einem NAD versuchen, der passt in Dein Budget und sollte auch klanglich in Deine Richtung gehen.

Grüße

Ruhri
Futuit
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Dez 2004, 00:18
Das ist ein AMC CVT3030,
die Kanäle fallen ab und steigen an, Röhren heizen mal, mal nicht. Jetzt ist eine Röhre ganz ausgefallen und die guten Stücke sind auf die Platinen gelötet (so habe ich jtzt aus dem Röhrenforum erfahren, Danke nochmals an alle Teilnehmer für eure schnelle Hilfe ).
Es nervt einfach und jetzt fängts eben an Geld zu kosten!!!
Und da hört bekanntlich der Spaß auf!!!
Futuit
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Dez 2004, 00:28
@ all : Tausend dank für eure unglaublich schnellen Antworten

@ Windsinger : Ich bin irgendwie kein großer Denon-fan, ich weiß die sind ziemlich gut, abe so wirklich fällt mir da jetzt auch kein Gegenargument ein, außer das der Händler kein Denon führt und ich bei einem Umtausch wohl bessere karten habe, wenn das Geld das Haus nicht verlässt.

@ruhri : meine Abneigung rührt von Erfahrungen mit englischer Technik her und obwohl ich denen eine Chance gegeben habe ( mit eben genau diesem Verstärker) so haben sie meine, leider schlechten Erwartungen mehr als übertroffen!!
ruhri
Stammgast
#7 erstellt: 11. Dez 2004, 00:42
Hallo Futuit,

naja, ich bin ja auch wieder bei den Japanern gelandet (mit einem Umweg über Deutschland). Meine NADs waren aber auch immer zuverlässig!

Grüße

Ruhri


[Beitrag von ruhri am 11. Dez 2004, 00:44 bearbeitet]
Futuit
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Dez 2004, 01:03
@ ruhri : ich wäre ja bereit den Engländern noch eine absolut letzte Chance zu geben, doch das müsste sich dann schon lohnen.
JanHH
Inventar
#9 erstellt: 11. Dez 2004, 12:21
So Röhrenhybridkram gabs ja mal von Luxman. Und warum kein Sony? Der 830 ES ist richtig gut. Luxman L-530? L-540? Accuphase E206?

Ich find das Thema aber auch schwierig, grad für EUR 500,-. Würde, wenn ich jetzt einen Verstärker suchen würde (was demnächst sein kann), entweder bei max EUR 300,- bleiben und dann halt Sony oder Luxman, oder mindestens 1000 ausgeben,oder noch mehr, für sowas wie einen Accuphase E211 (oder noch mehr und teurer).

Gruß
Jan
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 11. Dez 2004, 13:55
Hallo

Dein AMC hat doch die EL34 in der Endstufe.
Also wenn die Endstufe Röhrenbestückt ist kommen Hybriden wie Luxman+Co eher nicht in Frage.

schau dich nach einer Vollröhre um.T.A.C88 mal als Beispiel.

Zu deinem angestrebten Preis...tut,s auch was Gebrauchtes?

Wenn nicht,fällt mir noch der AI VR70 ein.....klanglich sollt,s auf alle Fälle hinhauen..optisch wär,s was anderes..


Gruß,Micha
Futuit
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Dez 2004, 14:22
Ja, ich würde auch was gebrauchtes nehmen und ja der hat die Rhren in der Endstufe, doch leider hat mir so hundert prozentig noch keiner geholfen, da ich mich ja noch entscheiden muss, ob ich nun was anderes kauf, oder nochmals Geld reinsteck.
Die Frage ist halt folgende: Ich brauch neue Röhren, und halt die Fassungen. Da die Röhren leider auf die Platinen gelötet wurden, trau ich mich eben nicht direkt ran.

Kommt jemand aus der Gegend um Gießen, MArburg, der mir da jemand empfehlen könte?
Futuit
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Dez 2004, 14:29
@ micha_D. : TAC 88, der liegt abe nicht unbedingt in meinem Preisbereich oder? Oder meintest Du gebraucht? Wenn ja wo?
micha_D.
Inventar
#13 erstellt: 11. Dez 2004, 14:58
Hi...

Das der TAC wohl teurer als Neugerät sein dürfte ist klar.

Ebay kann ich auch immer nur den "Profis" nahelegen,die selbst Hand anlegen könnten. Der Tac sollte sich als Inzahlungnahme auftreiben lassen...der T.A.C 34 kommt genauso in Frage...Vorführgerät?

nun...der AMC Ärger mit diesem Modell ist oft anzutreffen.
Das seh ich öfters auf Ebay.

Ich hab im Monent aber nichts im Kopf wo du einen Tac oder so herbekommst,weil ich mich mit deinem Problem bislang nicht auseinander gesetzt hab.

Ich wollte dir aber schon mal eine grobe Richtung geben,wie,s weitergehen kann. In dem AMC würd ich kein Geld mehr reinstecken wollen.

Micha
Futuit
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Dez 2004, 15:25
@ micha_D. : hmm, so in die Richtung habe ich auch gedacht, doch werde ich wohl das Problem haben, dass ich entweder mit meinem Händler ins Reine kommen muss, oder den AMC selbst veräußern müsste. Mit wieviel Eur könnte ich denn so rechnen?
micha_D.
Inventar
#15 erstellt: 11. Dez 2004, 15:35
Tja....darauf wirds hinauslaufen.

Den AMC solltest du am Gewinnbringendsten nach Ebay bringen..Defekt gehen die Teile meistens zwischen 100-150 Euro weg....funktionsfähig könnte es das doppelte geben.
Denk dran...vor Weihnachten gibt,s immer weniger...da haben die Leute kein Geld mehr über....(mich inbegriffen )

Wenn du das Ding in Zahlung beim Händler gibst ,bekommst du fast garnichts...Der AMC ist eigendlich gut durchdacht gewesen,von der Schaltungstechnik....aber leider den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen....

Micha


[Beitrag von micha_D. am 11. Dez 2004, 15:37 bearbeitet]
Futuit
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Dez 2004, 15:57
@micha_D : Okay, ich werde mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen. Bisher bin ich immer mit dem Händler klar gekommen. Das wird zwar nicht einfach, aber er will ja bestimmt auch mal wieder was anderes an mich verkaufen wollen. Danke, gibts da noch Alternativen (verstärkertechnisch), Ich glaub nicht dass er TACs hat? es sollte halt was sein, was möglicherweise als Vorführer da sein könnte? Quasi Geheimtipps. Vorallem sollte es vergleichbar zu meinem AMC sein!


[Beitrag von Futuit am 11. Dez 2004, 15:58 bearbeitet]
kulte
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Dez 2004, 11:50
nur so mal in den raum geworfen:

was ist wenn du dir den verstärker von einem röhrenfachmann durchchecken lässt. und dir dann im zuge der reparatur auch gleich röhrensockel reinlöten lässt.

ich würde mich da mal unhören was es da in deiner gegend für leute gibt, die sich mit röhren-instrumenten-verstärkern auskennen.

www.amptechnik.de mal anfragen. der finkhäuser wird bei den röhrenfreaks im gitarre und bass forum sehr gelobt und macht faire preise.

ich sag mal, fragen kostet nichts.

grüße
Futuit
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Dez 2004, 15:59
@ kulte: der verstärker ist halt für seine unzuverlässigkeit berühmt (leider), daher sind selbst die Aussichten für Hilfe auf längere zeit gesehen sehr schlecht.
Danke für den tipp.
Futuit
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Dez 2004, 22:53
Ein kleines Update für Diejenigen, die es interessiert:
Lösungen können so einfach sein, dass man sie übersieht.
Das ganze Schlamassel wurde nur von ein paar kalten Lötstellen verursacht. Nachdem diese beseitigt waren läuft mein kleines Nervenbpndel wieder!!
Okay, trotzdem wird nun gespart, um was anderes zu finanzieren.

Danke an alle!!!!

Grüße

Futuit
kulte
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Dez 2004, 13:11
hast also doch einen techniker drübergelassen.



freut mich, daß alles jetzt so funtkioniert, wie es eigentlich sollte.
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