DAC Kaufberatung (Cambridge Audio DacMagic 100, Korg DS-DAC-100)

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CCFS
Neuling
#1 erstellt: 08. Mai 2017, 17:48
Hallo Hifi-Foristen,

bin schon seit längerem hier unterwegs, habe aber bisher nur gelesen. Jetzt habe ich eine Frage, zu der ich noch nicht wirklich etwas gefunden habe. Ich möchte mir einen DAC zulegen, um die Musik-Wiedergabe von meinem MacBook zu verbessern. Zwar heißt es der Mac habe eine ganz gute Soundkarte, ich denke jedoch es kann noch besser gehen. Ich höre zur Zeit ca. 50% über Spotify Premium (320 kbps), 40% offline MP3 (192 - 320 kbps) und 10% FLAC. Den FLAC-Anteil möchte ich noch ausbauen. Nach langem recherchieren bin ich bei zwei Favoriten gelandet:

- Cambridge Audio DacMagic 100
- Korg DS-DAC-100

Bei dem DacMagic heißt es, er sei besser für Klassik und Vocals geeignet als für Rock. Ich höre allerdings min. 50% Rock. Dennoch liebe ich vor allem klaren Sound, mit präsenten Höhen und einer vordergründigen Stimmwiedergabe.
Der Korg hingegen hat keine externe Stromversorgung, sondern wird über USB mit Strom beschickt. Das macht mich etwas skeptisch. Man liest außerdem wenig über die Klangcharakteristik. Die Sache mit DSD ist erstmal nicht wichtig.

Kennt jemand beide DACs und kann mir diesbezüglich seine Erfahrungen mitteilen?

Vielen Dank.
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 08. Mai 2017, 17:54
wie/wo willst du das Teil denn anschließen (also die "andere Seite" und nicht MacBook)?
bzw. welches MacBook hast du? Einige haben ja wohl keinen S/PDIF Ausgang.

selbst wenn man an den Klang der DAC glaubt, meinst du, dass du knapp 150€ für eine dicke Alu-Front und den Namen Cambridge Audio investierst und dann etwas besseres dabei raus kommt als was du jetzt hast?!?
Ich denke mal, der Schuss geht außer für das Ego jetzt so einen tollen DAC zu haben gehörig nach hinten los.
CCFS
Neuling
#3 erstellt: 08. Mai 2017, 19:43
Hi,
Danke erstmal für die ehrliche Antwort. Meine bisherige Kette besteht aus:

MacBook Air 2015 (kein Digital-Ausgang) > Denon PMA-520AE Verstärker > KEF iQ 30 / Audio Technica ATH-M50x

Ich glaube auch nicht daran, dass es einen gravierenden Unterschied geben wird, wie bspw. zwischen 10€ In-Ear- und 150€ Over-Ear-Kopfhörern. Aber ich denke schon, dass ein externer Wandler von digitalen zu analogen Signalen die Aufgabe besser meistern könnte, als der kleine Soundchip meines Laptops, oder gar Handys. Oder ist da wirklich gar nichts dran? Ich versuche nur, dass beste aus meiner CD-Sammlung zu holen, die ich aus Komfortgründen gerne als FLAC auf meinem Laptop speichern möchte. Und wenn nebenbei auch die Wiedergabe von Spotify-Streams leicht verbessert wird ... super. Bisher habe ich mich nur um meine Vinyl-Kette gekümmert. Und bezüglich Phono-Preamps war ich sehr erstaunt, was da an Verbesserung möglich ist.

Heißt das im Endeffekt, DAC lohnt sich gar nicht, oder speziell günstige DACs nicht, oder noch spezieller der Cambridge DAC?

Gruß,
Christoph
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2017, 20:53
Hallo Christoph,

auch in einem externen DAC übernimmt einer der wenigen verfügbaren - immer günstigen - ICs die Wandlung und eine - immer günstige - analoge Ausgangsstufe die Vorverstärkung. Dies funktioniert in der Regel hörbar einwandfrei.

Wie in jedem anderen Gerät auch, welches digitale Audiosignale analog über Ausgänge oder Lautsprecher ausgibt.

Man kann um diese Kernfunktion - ggf. + die winzige erforderliche Stromversorgung - ganz viel herum bauen. Du musst halt entscheiden was Du von solcher Peripherie - aus welchen Gründen auch immer - brauchst und wie viel Du dafür bezahlen willst.


dass beste aus meiner CD-Sammlung zu holen


Vielleicht willst Du Dich zu den relevanten Baustellen kundig machen?

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


bezüglich Phono-Preamps war ich sehr erstaunt, was da an Verbesserung möglich ist.


Ich habe reichlich Plattenspieler und Pre im Bestand und probiert. Wenn der Pre - egal wie billig/teuer - elektrisch zum Tonabnehmer passte "und ich die bei Vergleichen gehörte Lautstärke angepasst hatte", gab es keine bemerkenswerten Unterschiede zu hören.

Das zum Tonarm mechanisch passende Tonabnehmersystem und der elektrisch zum Tonabnehmer passende Pre entscheiden bei einem ansonsten einwandfrei aufgestellten/eingestellten/funktionierenden "Plattenspieler" über die Qualität des Plattenabspielens, so weit die Platte solche Qualität zulässt.

Vielleicht machst Du Dich zum Thema gehörrichtige Lautstärke und damit zu einer Schwäche des menschlichen Gehörs kundig.

Schon ein klein wenig mehr gehörte Lautstärke täuscht mehr Auflösung/Dynamik/Räumlichkeit/Brillanz vor. Dies wird von Herstellern und Verkäufern zum Verkauf teurer Ware ggf. ausgenutzt.

Bitte sei Dir auch psychoakustischer Einflüsse bewusst und vergleiche ggf. im Blindvergleich mit Lautstärkeausgleich wenn Du für so etwas anfällig bist.

Wenn das alles klar ist ... Du kannst natürlich kaufen was Dir warum auch immer gefällt - Du solltest nur nicht an einen fixen Zusammenhang zwischen Preis und Klangergebnis glauben.

Und ... irgendwelches Werbegetrommel, Schwubelpressegewäsch und Verkäufergelaber hat Deinen Geldbeutel als Ziel und nicht das Klangergebnis welches Du erzielen kannst.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Mai 2017, 22:53 bearbeitet]
WiC
Inventar
#5 erstellt: 08. Mai 2017, 22:19

CCFS (Beitrag #1) schrieb:
um die Musik-Wiedergabe von meinem MacBook zu verbessern

DiracRCS

LG
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 08. Mai 2017, 22:47
Das Dirac hat tatsächliche Auswirkungen auf das Klangergebnis
Dadof3
Moderator
#7 erstellt: 09. Mai 2017, 09:58

CCFS (Beitrag #1) schrieb:
Bei dem DacMagic heißt es, er sei besser für Klassik und Vocals geeignet als für Rock.

Solche Texte sind gemeinhin völlig wertlos. Von kommerzieller Seite geht es darum, Seiten zu füllen und den Lesern Dinge vorzugaukeln, die in der Realität keiner objektiven Prüfung standhalten. Siehe auch http://av-wiki.de/testberichte, und Anwenderberichte dieser Art stammen von Menschen, die ihre subjektiven und eher zufälligen Empfindungen bestimmten Geräten zuordnen, obwohl die Ursachen ganz woanders liegen.


Der Korg hingegen hat keine externe Stromversorgung, sondern wird über USB mit Strom beschickt. Das macht mich etwas skeptisch.

Ein DAC braucht einfach nur ein wenig Gleichstrom. Dazu reicht ein einfaches, störungsfrei arbeitendes Netzteil völlig aus, in aller Regel auch eine Stromversorgung über USB, sofern das Quellgerät diese ordentlich liefert.


CCFS (Beitrag #3) schrieb:
Aber ich denke schon, dass ein externer Wandler von digitalen zu analogen Signalen die Aufgabe besser meistern könnte, als der kleine Soundchip meines Laptops, oder gar Handys. Oder ist da wirklich gar nichts dran?

Eher letzteres. Seit etwa 20 Jahren arbeiten die DACs eigentlich alle gleich. Sie unterscheiden sich darin, welche Formate und Taktraten sie entgegen nehmen können, aber die eigentliche Wandlung ist ein mittlerweile recht simpler Prozess. Die beworbenen Zusatzfeatures wie Antijitterkorrektur und ähnliches haben, wenn überhaupt, einen so winzigen Effekt, dass dieser in Blindtests praktisch nie nachweisbar ist.
Geringfügige Unterschiede können die Filterflanken bewirken, aber außer wenn der Hersteller extreme Formen wählt, sind auch diese kaum bis gar nciht hörbar. Und diese extremen Formen dienen dann nur dazu, einen anderen Klang zu bewirken - der ist aber dann nicht besser im Sinne der High Fidelity, denn für beste Klangtreue wählt man einfach einen relativ steilen Filter. Das ist auch keine Frage von Kosten oder Know-How und Druidenwissen, sondern einfach eine Designentscheidung des Herstellers.

Was hin und wieder einen Unterschied macht, sind Kopfhörerausgänge. Hier ist nicht immer alles optimal implementiert, gerade bei Handys. Mit dem eigentlichen DAC hat das aber nichts zu tun.


Heißt das im Endeffekt, DAC lohnt sich gar nicht, oder speziell günstige DACs nicht, oder noch spezieller der Cambridge DAC?

Wenn dir ein externes Gerät mit ansprechendem Äußeren ein besseres Gefühl gibt, dann kann sich das trotzdem lohnen. Auch wenn die Unterschiede weder in Blindtests noch messtechnisch belegt werden können, kann es einem Zweifel ausräumen, ob das billige Gerät nicht vielleicht doch irgendwas schlechter macht, und daher für mehr Zufriedenheit sorgen. Das musst du für dich selbst entscheiden. Ich habe solche Zweifel - auch aufgrund eigens angestellter Hörvergleiche, in denen ich nie einen Unterschied ausmachen konnte, mittlerweile nicht mehr und kann daher auch mit preiswerten und in Geräte eingebauten DACs zufrieden hören. Aber wer daran zweifelt, tut sich unter Umständen keinen Gefallen damit.


[Beitrag von Dadof3 am 09. Mai 2017, 10:01 bearbeitet]
CCFS
Neuling
#8 erstellt: 09. Mai 2017, 10:51
Hey, erstmal vielen Dank an Alle für die vielen und ausführlichen Antworten.

Da ist ja einiges an Lesestoff dabei. Hätte nicht gedacht das heute digitale Signalumwandlung gar nicht mehr so ein technisch aufwendiger Prozess ist. Dann spare ich mein Geld wohl doch lieber und investiere etwas in raumakustische Maßnahmen. Wobei das eher schwierig wird in meiner aktuellen Wohnsituation und ich doch noch dem Gedanken nachhänge, so ein DAC muss doch irgendetwas bringen, sonst würden doch nicht so viele Leute einen kaufen und positive (manchmal gar überschwängliche) Rezensionen schreiben. Mal sehen.

Das DiracRCS klingt seitens des Werbetextes tatsächlich sehr interessant, aber eben genauso hochgelobt wie ein DAC. Aber da es sich technisch ja eher um einen anspruchsvollen Filter bzw. EQ handelt, wohl einflussreicher auf die Wiedergabe. Zum Glück gibt es eine kostenlose Testversion. Gibt es ähnliches auch günstiger? 390€ für Software ist schon happig

Beste Grüße,
Christoph
Dadof3
Moderator
#9 erstellt: 09. Mai 2017, 12:11

CCFS (Beitrag #8) schrieb:
... und ich doch noch dem Gedanken nachhänge, so ein DAC muss doch irgendetwas bringen, sonst würden doch nicht so viele Leute einen kaufen und positive (manchmal gar überschwängliche) Rezensionen schreiben.

Es zeigt sich immer wieder, dass der Glaube unser Klangerlebnis viel mehr bestimmt als die Technik. Nur das erlaubt ja den florierenden Markt für allerlei mögliches Voodoo-Zubehör wie CD-Entmagnetisierer, Netzleisten, Sicherungen, Klangschalen, High-End-Kabel (sogar digital!) usw., für das teilweise sehr viel Geld bezahlt wird, obwohl es sich definitiv um hanebüchenen Blödsinn handelt.

In Bezug auf DACs will ich gar nicht mal sagen, dass es keinen Unterschied geben kann. Aber in aller Regel sind diese so winzig fein, dass man allenfalls beim direkten Umschalten und nach per Schallpegelmessgerät ausgeglichenem Lautstärkeunterschied etwas sicher feststellen kann.

Je größer die behaupteten Unterschiede sind, desto sicherer kannst du sein, dass diese auf Einbildung basieren oder ganz andere Ursachen hatten (wie zum Beispiel Lautstärkeunterschiede, Akustik, veränderte Hörposition, Einstellungen an den Geräten usw.).


Das DiracRCS klingt seitens des Werbetextes tatsächlich sehr interessant, aber eben genauso hochgelobt wie ein DAC. Aber da es sich technisch ja eher um einen anspruchsvollen Filter bzw. EQ handelt, wohl einflussreicher auf die Wiedergabe. Zum Glück gibt es eine kostenlose Testversion. Gibt es ähnliches auch günstiger? 390€ für Software ist schon happig

Dirac kann im Vergleich zu DACs auf jeden Fall riesige Unterschiede bewirken, die von den Anwendern auch überwiegend positiv bewertet werden. Preiswertere Lösungen gibt es vereinzelt, aber sie sind entweder bei weitem nicht so gut oder sehr kompliziert in der Einrichtung und Bedienung.

Problematisch an der Software-Lösung ist, dass sie nur bei Wiedergabe über den PC/Mac funktioniert. Besser sind Hardware-Lösungen wie das MiniDSP DDRC24, für das man jedoch einen auftrennbaren Verstärker benötigt, oder in den Verstärker integrierte Losungen wie beim Arcam SR250 (sehr teuer!).
WiC
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2017, 20:36
So wie ich den TE verstanden habe ist der Mac seine einzige Quelle und da würde ich durchaus über eine Software nachdenken, es muss ja nicht Dirac sein.

Ich wüsste auch nicht was daran "problematisch" sein sollte und warum Hardware-Lösungen besser sein sollten, das kommt eben ganz auf die Nutzung an.

LG
CCFS
Neuling
#11 erstellt: 09. Mai 2017, 23:18
Nach längerer Recherche habe ich einige Defizite bezüglich der Raumakustik festgestellt. Da lässt sich wohl am meisten rausholen. Werde wohl bald jeweils einen kleinen Absorber an die Wand hinter beide Lautsprecher (stehen nur ca 10 cm vor der Wand) und einen großen hinter den Hörplatz (Sessel steht ebenfalls direkt an der Wand) setzten. DIY.

Bei miniDSP bin ich auf den sehr interessanten Dirac Series DDRC-24 gestoßen. Ein "USB DAC + DSP Digital Room Correction processor" inkl. UMIK-1 USB Einmeßmikrofon und Dirac DSR Software. Alles zusammen 500€, also etwa doppelt soviel wie meine Schmerzgrenze. Da die ganze Raumakustik-Korrektur-Sache mir aber durchaus einleuchtet und ich mir mehr als gut vorstellen kann, dass dadurch tatsächlich eine gravierende Verbesserung zu erreichen ist, werde ich einfach sparen

Also nochmal vielen Dank für eure Antworten.

Beste Grüße

@Fanta4ever: Mac ist neben Phono tatsächlich das einzige Gerät (ca. 60/40 Mac zu Phono). Welche günstigeren Alternativen (inkl. Maßequipment, also USB Mikro) gibt es denn? Habe nur eine etwa gleich bzw. teurere Alternative gefunden, weil ohne Mikro.


[Beitrag von CCFS am 09. Mai 2017, 23:23 bearbeitet]
Dadof3
Moderator
#12 erstellt: 10. Mai 2017, 00:22
Genau um die in einem der ersten Beiträge bereits erwähnte "Vinyl-Kette" ging es mir. Die würde vom Dirac-Live auf dem Mac nicht profitieren.

Und selbst wenn ich im Moment nur den Mac hätte, wer weiß, was in zwei Jahren ist? Dann will man vielleicht einen Chromecast oder AirPlay oder ähnliches nutzen und kann dann mit der 350 € teuren Software nichts mehr anfangen. Ich würde auf jeden Fall lieber 100 € mehr für eine Hardwarelösung ausgeben, da ist man auch für die Zukunft flexibler.

CCFS, du kannst Dirac-Live ja erst mal kostenlos auf dem Mac ausprobieren, dann weißt du, ob sich zu sparen lohnt.
aiwa66
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 11. Mai 2017, 11:02
Bin auch gerade bei der Recherche zum DacMagic...

Ich habe zur Zeit einen 10 Euro Wandler (Swees@Digital von Amazon), den ich als Zwischenlösung nutze, ich höre damit MP3, die mein Fernseher am USB Anschluss abgreift...Moderne Zeiten
Eigentlich wollte ich nun einen hochwertigen Wandler kaufen, weil ich eine ziemlich gute HIFI Anlage besitze.
Bin aber auch skeptisch.
Kann es wirklich sein, dass der klangliche Unterschied zwischen der Billigstlösung und dem Cambridge Dac die 140 Euro Differenz NICHT rechtfertigt?

Danke und Grüße!
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 11. Mai 2017, 11:21
Hallo,

selbst 1 Euro Mehrpreis ist hinsichtlich eines klanglichen Unterschieds nicht gerechtfertigt, da auch die DAC die in unzähligen Geräten der Unterhaltungselektronik arbeiten einwandfrei funktionieren.

Wenn der Klang bei einem Gerät tatsächlich anders als üblich wirken sollte, würde ich dieses Gerät meiden und/oder Ursachenforschung betreiben.

Wie weiter oben schon angemerkt, können Geräte mit einem für Kopfhörer gedachten regelbaren Ausgang für andere Zwecke womöglich nicht optimal geeignet sein. Wobei ich diese Erfahrung bei unzähligen Geräten erst einmal machte.

Bitte unbedingt auf dem Schirm haben, dass sich unser Gehör/Gehirn durch lauteren Klang sehr leicht täuschen lässt!

Der Mehrpreis sollte sich durch Faktoren die nichts mit dem Klang zu tun haben rechtfertigen lassen. Oft reichen Optik, Haptik, Größe, Label, Image, Punkte, ein so genannter Test, ein Netzschalter ...

Bei Fischstäbchen reicht ein anderer Aufdruck auf Verpackungen und bei Geigen ein hohes Alter ohne, dass Geschmack und Klang bei einem Blindvergleich besser wären.

Wenn tatsächlich ein tatsächlich besserer Klang gewünscht wird und nicht nur ein schickes Gerät gekauft werden soll, dann könnte man sich mit den relevanten Baustellen für guten Klang befassen:

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Und das Lamentieren bezüglich dessen was davon alles warum nicht möglich ist kann man sich schlicht sparen, da es bei diesen relevanten Faktoren um Physik und nicht um Geschwurbel geht, welches nur dazu dient an das Geld anderer Menschen zu kommen.

Wenn der Kauf irgendeines Geräts beruhigt, glücklich und zufrieden machen sollte, dann nur zu. Ich habe z.B. nicht vier Plattenspieler, zwanzig Tonabnehmersysteme, neun Verstärker und acht Paar Boxen weil das sinnvoll ist. Ich habe mir diese Geräte angeschafft weil ich das so wollte.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 11. Mai 2017, 11:35 bearbeitet]
aiwa66
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 11. Mai 2017, 12:01
Danke, schöne Replik und guter Link.

Da ich nun seit 33 Jahren Berufsmusiker bin, kann ich die Aussagen auch für viele Musikinstrumente bestätigen.
Ein berühmtes Beispiel für das Aufeiandertreffen von Mythos und Realität findet sich hier exemplarisch:

http://www.spiegel.d...linen-a-1146765.html

Wie gesagt, renommierte Violinisten!



Egal....

Danke!


[Beitrag von aiwa66 am 11. Mai 2017, 18:27 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 11. Mai 2017, 12:31
Hallo,

es gibt ja noch viel mehr so Dinger.

Ob das Blindvergleiche von Verstärkern für zwei- bis fünfstellige Beträge geht oder Tontechniker die eine gut gemachte recht stark komprimierte 128kbps MP3 im Vergleich mit einem unkomprimierten Format zweifelsfrei identifizieren sollten.

Bei Verstärkern kommt es natürlich auf den individuellen Einsatzzweck an .. aber bei zumeist erfolgender Beschallung in Zimmerlautstärke mit üblichen Boxen ...

Wenn man genau weiß auf was man achten muss um eine MP3 zu identifizieren, dann ist das wohl recht gut möglich, aber im hörbaren Spektrum braucht man - gerade bei weniger stark komprimierten MP3 - nicht mit tatsächlichen klanglichen Defiziten zu rechnen.

Negative Meinungen zu MP3 basieren womöglich auf schon miesem Quellmaterial und hohen Kompressionsraten ...

Viel Spaß beim Musikhören!

VG Tywin
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