Kaufberatung: Stereo-Verstärker

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Valux
Neuling
#1 erstellt: 13. Nov 2017, 02:43
Guten Abend,

ich plane ein Budget von 800-1100€ auszugeben.

Ziel ist es ein (gerne auch gebrauchten) Verstärker zu erwerben.
(1) Gebraucht: Gibt es Kriterien für den Leistungsverfall von Verstärkern nach mehrjährigen Gebrauch?

Vor mehreren Jahren ist mein erster AV-Receiver kaputt gegangen. Übrig geblieben sind die Lautsprecher "jamo s 606 HCS 3 Wenge".

(2) Plan ist die beiden großen Standlautsprecher mit dem Sub als Stereosystem zu betreiben - Sinnvoll oder nicht?


Als Quelle möchte ich hauptsächlich Spotify einsetzen.
(3) Lohnt sich ein Gerät, dass einen ~"Webplayer" schon integriert hat, oder ist eine zuspielung über HDMI oder ähnliches gleichwertig?

---

(4)
Gedanke ist jetzt ein Zukunftssicheres Gerät zu kaufen und die Lautsprecher bei Bedarf in der Zukunft zu ersetzen. Ist zu erwarten, dass sich ein klarerer / direkter Klang durch bessere Lautsprecher in einem ähnlichem Preisniveau ergibt?

---

Infos:
- Ich höre eine bunte Mischung von Klassik bis Pirate Metal. Grade bei Klassik vermisse ich im Moment die "spitzen"
- der Raum wird um die 20qm groß sein
- Quellen: Streaming über Spotify und NAS

Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen und genau genug gestellt

Falls etwas unklar ist würde ich mich über einen Hinweis/Frage freuen.

LG und Gute Nacht
Valux


[Beitrag von Valux am 13. Nov 2017, 02:46 bearbeitet]
dejavu1712
Inventar
#2 erstellt: 13. Nov 2017, 10:21

Valux (Beitrag #1) schrieb:

Vor mehreren Jahren ist mein erster AV-Receiver kaputt gegangen. Übrig geblieben sind die Lautsprecher "jamo s 606 HCS 3 Wenge".

....ich plane ein Budget von 800-1100€

(2) Plan ist die beiden großen Standlautsprecher mit dem Sub als Stereosystem zu betreiben - Sinnvoll oder nicht?

Als Quelle möchte ich hauptsächlich Spotify einsetzen.
(3) Lohnt sich ein Gerät, dass einen ~"Webplayer" schon integriert hat, oder ist eine zuspielung über HDMI oder ähnliches gleichwertig?


Nun, kann man machen, aber es macht keinen Sinn für dieses Setup einen Verstärker der angepeilten Preisklasse zu kaufen.

Bei dieser Konstellation empfehle ich auf einen AVR zurückzugreifen, weil dieser deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten bietet
die man in der Regel bei einer 2.1 Kombination braucht, ein Webplayer, HDMI und vieles mehr ist dort auch schon integriert.

Angesichts der LS wäre mMn ein Denon X1400H völlig ausreichend, übrigens auch bei einem LS Tausch würde das Gerät noch
für die allermeisten Anwendungen und Konstellationen ausreichen, die meisten Stereo Verstärker bieten da kaum mehr Leistung.

Variante zwei wäre ein auftrennbarer Vollverstärker, allerdings benötigt man dann noch zusätzliche Geräte die beim AVR schon integriert sind.

Den Gedanken Zukunftssicher solltest Du allerdings streichen, das ist bei Elektronik ein Wunschgedanke.
Dadof3
Moderator
#3 erstellt: 13. Nov 2017, 15:49

Valux (Beitrag #1) schrieb:
(1) Gebraucht: Gibt es Kriterien für den Leistungsverfall von Verstärkern nach mehrjährigen Gebrauch?

Einen "Leistungsverfall" ist nicht die Regel. Er könnte dann vorkommen, wenn die Speicherkondensatoren austrocknen, was die Stromlieferfähigkeit beim sehr lauten Hören beeinträchtigen könnte. Es ist aber vorher kaum zu sagen, ob und wann das passiert. Meistens passiert nichts.


(2) Plan ist die beiden großen Standlautsprecher mit dem Sub als Stereosystem zu betreiben - Sinnvoll oder nicht?

Sie sind ja vorhanden, daher kannst du das auch machen. Ich würde bei Einsatz eines Subwoofers aber einen AVR empfehlen, da sich der Subwoofer an einem normalen Stereoverstärker nicht gut integrieren lässt.


Als Quelle möchte ich hauptsächlich Spotify einsetzen.
(3) Lohnt sich ein Gerät, dass einen ~"Webplayer" schon integriert hat, oder ist eine zuspielung über HDMI oder ähnliches gleichwertig?

Ich würde auf externe Geräte setzen - die integrierte Software veraltet schnell. Geräte wie zum Beispiel ein Google Chromecast bzw. die zugehörigen Apps werden viel länger aktuell gehalten, und wenn irgendwann einmal nicht mehr, ist der Wertverlust auch verschmerzbar.


Ist zu erwarten, dass sich ein klarerer / direkter Klang durch bessere Lautsprecher in einem ähnlichem Preisniveau ergibt?

In einem ähnlichen Preisniveau wie die Jamos? Du wirst auf jeden Fall anders klingende Lautsprecher finden, ob sie dir besser gefallen, musst du selbst herausfinden. Eine ziemlich sichere Verbesserung wirst du nur durch ein größeres Budget erzielen. Es wäre dort jedenfalls besser investiert als in einem Verstärker für um die 1000 €.


[Beitrag von Dadof3 am 13. Nov 2017, 15:49 bearbeitet]
ATC
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Nov 2017, 10:59
Hallo,

für nur etwas mehr als die 1100€ bekäme man einen Onkyo TX 8270 und dazu ein Paar Klipsch RP 260F,
damit sollte dann das Ganze etwas anders klingen...
günni777
Inventar
#5 erstellt: 21. Nov 2017, 11:54
Hab gerade mal geguckelt, Deine Jamos S 606 sind Überbleibsel aus einem Einsteiger Heimkino Set, richtig? Da sollten Deine Überlegungen m.E. aus klanglicher Sicht für Musik in 1. Linie auf den Austausch der Lautsprecher ausgerichtet sein.

Die möglichst optimale LS-Aufstellung und die akustischen Rahmenbedingungen vom Hörraum im Verbund mit den für diese Situation passenden Lautsprechern bestimmen den Sound sozusagen als "Klangeinheit". Die Verstärker Elektronik hat bis auf die unterschiedlichen Features bzgl. Raumkorrektur und einstellbarer Klanganpassungen praktisch keinen nennenswerten Einfluss auf den Klang.

Ldgl. die gewünschten Lautstärken bestimmen im Einzelfall die Auswahl von leistungsfähigeren und laststabileren Amps. Da können je nach Wirkungsgrad der LS mit nicht so leistungsstarken Amps im Einzelfall hörbare Verzerrungen/Leistungseinbrüche passieren. Bei Lautsprechern über 90 dB/1W/1m Kennschalldruck sollte dbzgl. aber auch kaum Negatives zu befürchten sein.

z.B. Denon, Marantz, Yamaha und viele andere bieten gute Verstärker bzw. AVRs an. Bei Neuanschaffung und Unzufriedenheit mit dem Klang, der letztendlich aus den Lautsprechern tönt, würde ich heute auch in jedem Fall zu einem AVR mit seinen umfangreichen Möglichkeiten zur Raumanpassung tendieren.

Allerdings auch nur, wenn ich mir zutraue, mit den ganzen Einstellungen klar zu kommen, um das Optimum aus so einem Gerät rauszuholen. Bin froh, das ich mich damit nicht mehr auseinandersetzen muss.
Valux
Neuling
#6 erstellt: 26. Nov 2017, 03:01
Vielen dank für die hilfreichen Antworten!

@dejavu1712:


dejavu1712 (Beitrag #2) schrieb:

Nun, kann man machen, aber es macht keinen Sinn für dieses Setup einen Verstärker der angepeilten Preisklasse zu kaufen.


Das ist mir bewußt, mir ging es um die Zukunftssicherheit, die es ja langfristig nicht mehr gibt.


Dadof3 (Beitrag #3) schrieb:




Ist zu erwarten, dass sich ein klarerer / direkter Klang durch bessere Lautsprecher in einem ähnlichem Preisniveau ergibt?


In einem ähnlichen Preisniveau wie die Jamos? Du wirst auf jeden Fall anders klingende Lautsprecher finden, ob sie dir besser gefallen, musst du selbst herausfinden. Eine ziemlich sichere Verbesserung wirst du nur durch ein größeres Budget erzielen. Es wäre dort jedenfalls besser investiert als in einem Verstärker für um die 1000 €.


Die Jamos sind ein überbleibsel das ich erstmal benutzen wollte bis ich etwas besseres habe.
Preisniveu bezog sich auf das den Verstärkers.


ATC (Beitrag #4) schrieb:
Hallo,

für nur etwas mehr als die 1100€ bekäme man einen Onkyo TX 8270 und dazu ein Paar Klipsch RP 260F,
damit sollte dann das Ganze etwas anders klingen... :D


Danke für den Vorschlag
Denke drüber nach -> Die Klipsch Rp 280F sehen auch verlockend aus ^^


günni777 (Beitrag #5) schrieb:
Hab gerade mal geguckelt, Deine Jamos S 606 sind Überbleibsel aus einem Einsteiger Heimkino Set, richtig? Da sollten Deine Überlegungen m.E. aus klanglicher Sicht für Musik in 1. Linie auf den Austausch der Lautsprecher ausgerichtet sein.


Das mit dem Einsteiger Heimkino Set ist genau richtig.

Als Fazit aus euren Antworten ziehe ich mal folgendes:

- Es lohnt sich mehr Geld in bessere Lautsprecher als Verstärker zu investieren
- Zukunftssicherheit: Verstärker ist es nicht (schnelle Änderung der Technologien)
-> Lautsprecher schon(?)
- Hauptklang machen die Lautsprecher aus

Danke für die freundliche und hilfreiche Resonanz!
ATC
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Nov 2017, 09:20
Hallo,

Fazit richtig kombiniert,

zu den RP 280F, die sind aber mal richtig fett und können auf 20qm auch schon mal heftig überdimensioniert sein, sowas kann man in wandnähe kaum aufstellen.
Nur ein Zitat aus der BDA, Wandabstand mind. 61cm....
günni777
Inventar
#8 erstellt: 26. Nov 2017, 12:50

Valux (Beitrag #1) schrieb:

Infos:

- der Raum wird um die 20qm groß sein


Bedeutet dies, Du ziehst bald in eine neue Wohnung ein?

Falls ja, wäre eine Planung der Einrichtung unter der Prämisse, die Lautsprecher akustisch optimal stellen zu können, äussert sinnvoll, also erst Anlage/LS aufbauen, darauf dann die Aufstellung der Möbel/Hörposition abstimmen.

Aussagefähige Skizze und Fotos vom Raum wären sehr hilfreich zur besseren Einschätzung Deiner Hörsituation für die Spezialisten hier.
dejavu1712
Inventar
#9 erstellt: 26. Nov 2017, 13:31
Dein Fazit ist korrekt...


ATC (Beitrag #7) schrieb:

zu den RP 280F, die sind aber mal richtig fett und können auf 20qm auch schon
mal heftig überdimensioniert sein, sowas kann man in wandnähe kaum aufstellen.


Ich habe gerade die F2.2A bei mir auf knapp 20 qm (allerdings akustisch optimiert
und genügend Wandabstand haben sie auch) einfach genial, hatte ich im Vorfeld
auch nicht damit gerechnet, im WZ mit 70 qm war ich zuvor doch etwas enttäuscht.

Man kann sowas halt einfach nicht so pauschalisieren, zu viele Faktoren spielen für
das klangliche Endergebnis nun mal eine Rolle, man muss das einfach ausprobieren.

Trotzdem würde ich bei 20 qm auch nicht auf die Idee kommen so große LS zu empfehlen.

Mein 5.4.4 Surroundsystem oder mein 2.2 System zum Musik hören würde ich trotzdem
nicht gegen die F2.2A tauschen wollen, obwohl das wirklich ganz exzellente LS sind, nicht
selten ist aber weniger mehr, für kleine Räume bin ich persönlich mehr für 2.x Systeme.
Dadof3
Moderator
#10 erstellt: 26. Nov 2017, 14:09
Meiner Meinung nach gibt es keine pauschal für kleine Räume überdimensionierten Boxen, nur für große Räume unterdimensionierte. Natürlich können große Lautsprecher ungünstig mit einem Raum interagieren, aber das ist eine Frage von einzelnen Raumdimensionen, Aufstellung, Möblierung.

Zu naher Wandabstand ist bei bassstarken Boxen aber möglicherweise durchaus sehr ungünstig. Allerdings nicht zwangsläufig, bei mir zum Beispiel haben sich die üblichen negativen Effekte nicht eingestellt, warum auch immer.
Boxenschieber
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 26. Nov 2017, 14:48
Hi,

kann da Dadof3 nur beipflichten.

Große LS mit entsprechenden großen Bassmembranen verhalten sich in kleinen, schmalen Räume oft gutmütiger als kleine boxen mit kleinen basstreibern. Die größeren bässe strahlen bissl besser gerichteter ab als kleine bässe. Bissl weniger Wandreflexionen.

Nur meine Erfahrung. Höre Musik in einem nur 14 qm Raum. Kleine Zweiweger gingen nicht.

Mfg Franz
ATC
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 26. Nov 2017, 14:59
Irgendwas haste mit der Abstrahlcharakteristik vom Tiefton falsch verstanden...

Es wurde hier auch nicht pauschalisiert sondern etwas explizit zur RP 280F bemerkt....
dejavu1712
Inventar
#13 erstellt: 26. Nov 2017, 15:14
Ich habe nichts falsch verstanden und Du solltest die Anmerkungen anderer nicht immer gleich als Kritik
an deiner Person verstehen, aber es läuft halt nicht immer alles nach den "üblichen Schemata" ab....

Und gerade im Bass überzeugen mich die F2.2A besonders, das ist schon brachial, extrem knackig und
auf den Punkt, trotz der Raumgröße, aber auch die Dynamik mit der der LS zur Sache gehen ist schon
überwältigend, hohe Pegel prügelt der LS spielerisch aufs ohne anstrengend zu sein aufs Trommelfell.

Z.B. das Drum Solo by Dirk Sengotta (Henrik Freischlader Live Aufnahme) oder Bubbles (Yusi Horikawa) sind einfach nur beeindruckend.

Und alles ohne DSP, auch wenn man damit das Ergebnis vermutlich noch ein wenig verbessern könnte,
aber da ich die LS nur kurz zum testen bei mir stehen habe, ist es mir den Aufwand einfach nicht wert.

Ein Sonos Connect und zwei LB PA2100SD Endstufen (je eine Mono pro Kanal) reichen mir schon aus.

Beim eigentlichen Besitzer wird es ebenfalls ein Sonos Connect sein, Endstufe wird die IMG Stage Line STA1000DSP werden.

Da ich Musik meist nur in eher moderaten Lautstärken höre, reicht mir mein 2.2 System, das sich nur in ein
paar Disziplinen den F2.2A unterordnen muss, völlig aus, außerdem passen die F2.2A nicht zu meinem
Raumkonzept, die LS möglichst unsichtbar zu verstecken, dafür wären sie auch letztendlich viel zu Schade.

Wie auch immer, man muss halt immer das passende LS Konzept für sich und seinen Raum finden und das
geht halt nicht immer nach üblichen Kriterien, manchmal kann eine Abweichung sehr viel Spaß bringen, ein
teurer Verstärker hat darauf aber in der Regel keinen wirklichen Einfluss, das wollte ich dem TE mitteilen.
ATC
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 26. Nov 2017, 15:30

dejavu1712 (Beitrag #13) schrieb:
Ich habe nichts falsch verstanden


Du warst auch nicht gemeint....
Dadof3
Moderator
#15 erstellt: 26. Nov 2017, 17:02

ATC (Beitrag #12) schrieb:
Irgendwas haste mit der Abstrahlcharakteristik vom Tiefton falsch verstanden...

Das sehe ich genauso.


Es wurde hier auch nicht pauschalisiert sondern etwas explizit zur RP 280F bemerkt....

Die gemeinte Pauschalisierung war nicht zu den Lautsprechern, sondern zum Raum allein aufgrund der Angabe 20 m².

Aber keine Sorge, ich bin sicher nicht der Ansicht, dass du...
dejavu1712 (Beitrag #13) schrieb:
... immer alles nach den "üblichen Schemata"..
... empfiehlst.
Valux
Neuling
#16 erstellt: 26. Nov 2017, 18:10
Zur Raumgröße:

so sieht es aktuell aus
Aktuelle Einrichtung

Und so ist der aktuelle Aufstellungsplan (bin offen für Vorschläge )
Einrichtungsidee

Gedanken dazu:
- Sofa nicht in optimaler Hörposition
- Lautsprecher zu dicht an der Wand:
Da habe ich keinen rechten Gedanken wie sich das gut beheben ließe..

60 cm Weg von der Wand hieße, dass sie mit dem Schreibtisch ende - das Rechte Regal ist ganz schlecht zu erreichen.

Nächster Gedanke: drehen: Schreibtisch Lautsprecher stehen gegenüber der Tür
Dann hat man die Tür im Weg..

Vielleicht habt ihr ja den zündenden Gedanken ^^


---

Bilder sind aus "Sweet Home 3D"
Dadof3
Moderator
#17 erstellt: 26. Nov 2017, 21:21

Valux (Beitrag #16) schrieb:
Vielleicht habt ihr ja den zündenden Gedanken

Als Anregung:

  • Kompaktlautsprecher plus Subwoofer statt Stand-LS
  • AVR mit XT32 oder auftrennbaren Stereoverstärker und ein miniDSP DDRC24


Wenn die Hauptlautsrecher von den tieferen Bässen befreit werden, kannst du sie auch gut wandnah aufstellen. Beim Subwoofer bist du flexibler in der Aufstellung, und XT32 bzw. Dirac sorgen für eine vernünftige Integration.
Valux
Neuling
#18 erstellt: 26. Nov 2017, 22:51

Dadof3 (Beitrag #17) schrieb:

Valux (Beitrag #16) schrieb:
Vielleicht habt ihr ja den zündenden Gedanken

Als Anregung:

  • Kompaktlautsprecher plus Subwoofer statt Stand-LS
  • AVR mit XT32 oder auftrennbaren Stereoverstärker und ein miniDSP DDRC24


Du meinst, dass ich eine Raumkorrektur benutzen sollte? -> Das sollte doch heute bei jedem AV-Receiver dabei sein? (werde trotzdem noch drauf achten!)

und Kompaktlautsprecher muss ich mal zu recherchieren


Dadof3 (Beitrag #17) schrieb:

Wenn die Hauptlautsrecher von den tieferen Bässen befreit werden, kannst du sie auch gut wandnah aufstellen. Beim Subwoofer bist du flexibler in der Aufstellung, und XT32 bzw. Dirac sorgen für eine vernünftige Integration.


Sprich die Tiefen Bässe (lange Welle, bis 60cm?) sind der Hauptgrund, wieso man Lautsprecher nicht dicht an der Wand aufstellen soll?
Dadof3
Moderator
#19 erstellt: 26. Nov 2017, 23:14

Valux (Beitrag #18) schrieb:
Du meinst, dass ich eine Raumkorrektur benutzen sollte? -> Das sollte doch heute bei jedem AV-Receiver dabei sein? (werde trotzdem noch drauf achten!)

Ja, ist in der Regel dabei, aber in sehr unterschiedlicher Qualität.


Sprich die Tiefen Bässe (lange Welle, bis 60cm?) sind der Hauptgrund, wieso man Lautsprecher nicht dicht an der Wand aufstellen soll?

Ja.

Es gibt auch zu diesem Thema immer 1000 Meinungen, aber meine ist, dass eine vom Tiefton befreite oder im Frequenzgang angepasste Box direkt an der Wand besser ist als 60 cm entfernt. Entweder richtig weit weg, also mindestens 1,5 m (in den meisten Wohnräumen unrealistisch), oder direkt ran und Frequenzgang mit einem guten DSP anpassen.

Alles dazwischen führt nur zu Auslöschungen bei der Wellenlänge, die dem vierfachen Abstand entspricht.
günni777
Inventar
#20 erstellt: 26. Nov 2017, 23:36
Anders formuliert: Falls es sich in Deinem Raum heraustellen sollte, das Stand-LS mit ordentlich Bass ohne Sub in den Raumecken basstechnisch schlecht funktionieren sollten, dann haettest Du wesentlich bessere Chancen mit Kompakten und Sub und AVR XT 32 guten Sound hinzubekommen wg. der groesseren Flexibilität. Aus der Ferne kann man die jeweilige Hörsituation aber auch nicht 100 %ig sicher beurteilen.

Probier doch einfach mal alle Varianten mit Deinen Hecos durch. Klangliche Unterschiede sollten sich schon herauskristallisieren. LS 20 - 50 cm nach Links oder rechts verschieben, kann (muss aber nicht) grosse oder kleine Unterschiede im Klangbild ausmachen. Brauchst ja nur entsprechend lange LS Kabel für so eine Test Aktion.

Ich les gerade den neuen Post von @Dadof: Ich kann die Aussage Kompakte nah an die Wand durch meine Erfahrungen bestaetigen. In meinem ca. 5 x 3,6 m Raum klingen meine Kompakten wandnah optimal. Sind aber geschlossen ohne BR Oeffnung.
Valux
Neuling
#21 erstellt: 27. Nov 2017, 17:37
Gut, dann werde ich mich nun mal nach einem passendem AV-Receiver umschauen.

Für mich ist der Sinn des Threads erfüllt.

Ist jetzt noch etwas anderes zu tun um den Thread zu "schließen"?

Nochmal vielen Dank für die Hilfe und Beratung!
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