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Musik hören für 1.000,- Euro. Geht das?

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AAndreas
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Jan 2005, 16:09
Ok ihr Experten, vielleicht läßt sich ja jemand von euch herab, mir einen Kauftipp zu geben. Ich habe in der Betreffzeile nämlich keine Nullen vergessen und befürchte, daß vielleicht schon die Frage den einen oder anderen beleidigen könnte.

Ich plane den Ankauf von 1 Stk. Vollverstärker und 2 Stk. Laustsprecher. Das ganze soll mit meinem CD-Player verbunden werden, um mein Wohnzimmer (35 qm) mit Rock und Metall-Musik zu beschallen. Was ich nicht tun werde, ist wesentlich mehr als 1.000 Euro ausgeben.

Das beste, was ich gefunden habe, ist:
Harman/Kardon HK 675
Yamaha NS-515F
für zusammen 989.

Wer bietet mehr für's Geld?
PhilMixer
Stammgast
#2 erstellt: 03. Jan 2005, 16:19
Hallo und willkommen im Forum!

Für 1000,- lässt sich schon was machen, da gibt es viele Möglichkeiten und Alternativen.

Wie bist du auf deine Vorauswahl gekommen?

Eine Anregung von mir wären die Canton RC-L (ca.700/Paar inkl.Versand) und dazu den Yamaha AX-596 für ca. 300,-. Der sollte genügend Power haben für die Canton und ist sogar auftrennbar, d.h. das Einschleifen der "Black-Box" ist ohne Probleme möglich. Gerade über die RC-L kannst du hier im Forum Vieles lesen.
TankDriver
Stammgast
#3 erstellt: 03. Jan 2005, 16:25
Der Yamaha hat definitiv zu wenig Leistung, ich habe den noch größeren 892 und dieser reicht noch nichtmal. Zudem passt Yamaha klanglich IMHO überhauptnicht zu Canton.
dän
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Jan 2005, 17:27
Frage: Wie meinst du das Yamaha passt überhauptnicht zu CANTON??? Meinst du das allgemein oder einfach bei den betreffenden Komponenten. Ich habe nämlich einen Yamaha RX-V650 und zwei CANTON LE 130 (hab noch kein Geld um auf 5.0 auzurüsten). Ich finde, dass das zusammenspiel zimlich gut ist.
PhilMixer
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2005, 18:56
Hallo zusammen,

ich finde, dass Canton schon mit Yamaha harmoniert...aber das ist Geschmackssache!

@TankDriver

Wieso soll der Yamaha zu wenig Leistung haben? Wie macht sich das bei dir bemerkbar?
Tobi77
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 03. Jan 2005, 19:05
Hi Andreas,

Ein anderer Vorschlag wäre ein Paar Wharfedale 9.5 an einem Cambridge Azur 540A... Über die Lautsprecher gibts gerade hier http://www.hifi-foru...rum_id=100&thread=75 einen ausführlichen Hörbericht, sind wirklich klasse, gerade auch für Rock und Metal. Mit dem Cambridge Verstärker kannst du auch nicht viel verkehrt machen und preislich kommst du genau bei 1000 Euro raus.

Hör's dir mal irgendwo an!
Tobias
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Jan 2005, 19:20
Hallo...als eine ebenfalls hörenswerte und klanglich sehr ausgewogene Kombination kann ich meine Anlage aus meinem Büro empfehlen (siehe Pofil):

Dort spielt ein Cambridge Audio Azur 540A an einem Paar Monitor Audio Silver S2! Der 540A überzeugte mich gegenüber einem ebenfalls in die Auswahl gezogenem NAD C320BEE mit seinem sehr ausgewogenem Klang, ohne den Schuß Analytik zuviel, der den NAD zwar zu einem sehr impusiven aber imho manchmal auch ZU ehrlichen Verstärker macht! Der 540A ist ein sehr guter Partner für stundenlangen Hörgenuß ohne jemals zu "nerven" oder den Hörer zu sehr anzustrengen!

Die Monitor Audio S2 hat gefällt duch eine sehr hochwertige Verarbeitung und erstaunlich kompakte Abmessungen! Trotzdem spielt sie sehr impulsiv und locker alle Musikarten, vielleicht mit einer kleinen Schwäche bei Klassik, dafür mit sehr viel Volumen und ausgewogenem Klang bei Jazz, Blues, Rock, Pop...insbesondere die Wiedergabe der Mitten ist sehr natürlich! Eine anfangs etwas bemängelte Zurückhaltung bei den Höhen stellte sich mit der Zeit als sehr angenehm und unaufdringlich heraus, außerdem wurde der Hochtonbereich nach der Einspielzeit luftiger!
Trotz der geringen Größe speilt sie im Bass mit einem sehr knackigen und druckvollem "Punch"...da kommt auch so manche Standbox nicht mit.

http://www.monitoraudio.de/products/silver/series/s2.htm

Preislich landest Du mit etwas Wohlwollen bei knapp über 1.000EUR!

Am besten einfach mal in Verbindung anhören, beim guten Fachhändler kannst Du Dir die Geräte sicher auch für eine Probestellung in den eigenen vier Wänden ausleihen!

Grüsse vom Bottroper


[Beitrag von TakeTwo22 am 03. Jan 2005, 19:27 bearbeitet]
Knegge
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jan 2005, 19:28
Also wenn er Rock und Metal-Musik mag wäre es nicht gut einen Verstärker zu benutzen der eher dunkel und basslastig abgestimmt ist?
Yamaha is eher einer der heller klingt wenn ich mich nicht täuche!
Wie wäre es mit einem Maranz?
Kenne mich mit denen nicht so aus, wollte das nur mal so sagen
(Ein Freund von mir hat 2 Technics Sb-6 und den Stereoverstärker Su-8080 und der geht schon gut zur sache... )
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Jan 2005, 19:33
Hör dir die Combi mal an. Bevor du aber diese ordentliche summe geld voreilig ausgibst solltest du dir auch mal an verstärkern:
marantz, cambridge, nad, yamaha + das genannte hk
anhöhren, und bei den boxen möglicherweise noch
BW 309
BW 600er Serie
Wharfedale
ASW cantius line
Magnat (von der firma gibts oft feine sonderangebote, leider ist die marke verhasst)
canton
anhöhren....

Ich glaube, dass sind so die hersteller, die in der preisregion das beste machen. Am besten du höhrst dir erstmal die boxen an, bis du deine traumbox gefunden hast, und steckst den rest der kohlen dann in den verstärker. der ist im vergleich nicht soooo wichtig.
Der HK 670 (weniger beleuchtung als der 675) ist schon recht günstig zu haben (300e), und ist bis auf die optik fast identisch zum 675. Bleiben 700 für boxen übrig... da dürfte was feines drin sein.
Mein vorschlag währen die BW dm 309....
AAndreas
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Jan 2005, 23:23
Ja Mensch, dann sag ich erstmal besten Dank für die Hinweise. Ich mach mich dann mal auf den Weg und hör mir die empfohlenen Teile mal in aller Ruhe an und poste dann irgendwann, welcher Tipp den Zuschlag bekommen hat.

In die RC-L konnte ich bei einem Händler (unter Verwendung eines 5-Ohren-x000-Euro-Verstärkers) schon mal kurz reinhören und ich muß sagen, daß das, was da rauskam schon gar nicht so schlecht geklungen hat.
Notbier
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 05. Jan 2005, 10:42
Moin,

Die "das Beste für 1000 €" Frage habe ich mir vor einem Jahr auch gestellt und nach viel Recherche und Probehören ist das dabei herausgekommen:

Dynaudio Audience 42 (ca. 600€)
NAD C320BEE (ca. 400€)


Was soll ich sagen? Ich finde es PERFECT !!!

Hör dir die Combo mal an.

Beste Grüße

Notbier
moonchild1967
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jan 2005, 10:53
Ich denke, dass bei deiner Musikrichtung auch die Lautstärke nicht zu kurz kommen darf, oder? Höre selber teilweise auch diese Richtung und deswegen denke ich, dass ich weiss um was es geht

Für Metal würde ich dir ganz klar zu einer Canton RC-L oder, hör sie dir mal an, einer Canton M60 oder M80 DC raten. Verstärkerseitig würde ich mir nen gebrauchten Denon PMA 980 oder 1080 holen! Die LS sind alle nicht die superfiligransten,aber sie machen mächtig Party und können Metal/Hard Rock sehr gut reproduzieren.
AAndreas
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Jan 2005, 15:45
Der Würfel ist gefallen. Und nun sitze ich hier mit knapper Überschreitung des Budgets - es sind 1.200 € geworden - und warte auf die Anlieferung von Canton RC-L Lautsprechern und einen Denon PMA-1500 R Verstärker. Leider konnte ich nicht alles hören, was mir hier empfohlen wurde, weil ich etwas zu ungeduldig war und den Verstärker habe ich auch blind gekauft, nachdem ich den kleineren Denon bei einem Kumpel gehört habe. Der HK 670 bzw 675 ist nur wegen des des Designs gescheitert. Und über die Lausprecher ist in diesem Forum ja schon das ein oder andere geschrieben worden.

Allen Antworten nochmal vielen Dank.
PhilMixer
Stammgast
#14 erstellt: 09. Jan 2005, 16:06
Hallo,

viel Spaß mit deiner neuen Kombi!

Ich hoffe du berichtest
AAndreas
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 12. Jan 2005, 15:13
So, nun ist sie also gekommen, meine Stereo-Anlage. Und wie versprochen erfolgt jetzt ein Bericht über den akustischen Eindruck in den eigenen Vier Wänden. Zuerst aber nochmal die Komponenten:
Lautsprecher: Canton RC-L
Verstärker: Denon PMA-1500R
DVD/CD-Player: Roadstar 2017-H (hier hören die ersten auf weiterzulesen)
Lautsprecherkabel: Monster XPHP-9M
Cinch Kabel: Monacor AVK 2080
Steckerleiste: Brennenstuhl Premium-Line mit Endstörfilter EMI/RFI

Die Steckerleiste wurde übrigens Ende September produziert und ist daher vom Sternzeichen Jungfrau. Obwohl dieses Tierkeisszeichen als sehr fleißig und zuverlässig gilt, höre ich keine Unterschiede zu einem Vergleichsmodell, das das Sternzeichen Widder hat. Das kann aber auch daran liegen, dass ich bei Eon auf einen anderen Energiemix (30% Windkraft, 70% Atomstrom) gewechselt habe.

Sorry, war nur Spaß. Also, wo war ich? Ach ja beim Klang. Vielleicht sollte ich noch eine Sache vorausschicken, die sich für den einen oder anderen merkwürdig anhören mag, die ich aber durchaus ernst meine. Für mich ist das wichtigste die Musik. Das bedeutet aus meiner Sicht „klingt“ eine 15 Jahre alte Audiokassette mit einem Lep-Zeppelin-Bootleg, das 1970 mit einem versteckten Mikrofon live mitgeschnitten wurde, abgespielt auf dem Fisher-Price-Kassettenrecorder meiner Tochter deutlich besser als die neue CD von z.B. Britney Spears auf irgendwelchen englischen Referenzgeräten für 176.388,90 €.

Wie klingt also die 2003 digital aufbereite Lep-Zep-Platte „How The West Was Won“ auf meiner neuen Stereoanlage? Nun, zunächst einmal besser als die obern beschrieben Kassette auf dem Fisher-Price. Und zwar wie erwartet viel besser! Die Schießbude von Bonzo steht mitten in meiner Stube. Mobby Dick schießt die Bassdrum wie eine Kanonenkugel direkt in meinen von Herrn Jones zuvor fein vorperforierten Magen. Jimmy Pagens Gitarre schneidet sich gleich einem Laserschwert von einem Ohr zum anderen und wieder zurück. Und Robert Plant röhrt auf meinem Couchtisch stehend mit seiner nachtigallenen Stimme die schönsten Weisen durch die Kammer.

Mit anderen Worten, ich bin glücklich. Deshalb bedanke ich mich hiermit noch mal bei allen Leuten in diesem Forum. Und damit sind nicht nur die netten Menschen gemeint, die auf meine Frage geantwortet haben, sondern auch jene Zeitgenossen, die ich, damit mein Beitrag nicht zensiert wird, als exzentrisch bezeichnen möchte. Denn nur Perfektionisten sorgen für wahren Fortschritt, und sie tragen die Last der Unzufriedenheit der Anspruchslosen.


[Beitrag von AAndreas am 12. Jan 2005, 15:17 bearbeitet]
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