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Kassettendeck

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alligator
Neuling
#1 erstellt: 09. Dez 2002, 20:39
Hallo,

ich suche ein KAssettendeck (2-fach), könnt ihr mir eins empfehlen, dass Preis/Leistungstechnisch in Ordnung ist ?

Gruß
alligator
Werner
Stammgast
#2 erstellt: 10. Dez 2002, 08:54
Moin Alli, hast Du schon Erfahrungen mit Tapedecks und aufnehmen?

Kauf Dir zwei gute Einzelgeräte. Automatisches Kopieren geht dann zwar nicht, aber eine automatengesteuerte Aufnahme ist meist ein (schlechter) Kompromiss (siehe auch Aufnahmeratgber bei hifi-privat.de)

Die Doppeldecks die ich näher kennengelernt habe waren, mit Verlaub, Schrott - möglicherweise gibt es da auch Gute. Aber die werden wohl zu teuer sein
Weshalb
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Dez 2002, 10:22
Hallo Alli !
Kopien von Cassette zu Cassette sind ja eh nicht zu empfehlen. Manchmal kommt man aber nicht drumherum. Die meisten Doppeltapes auf dem Markt kannst du wirklich abhaken und zwei gute Einzeldecks nehmen. Dabei sollte das Bessere von den Beiden das "Aufnahme-Deck" sein. Solltest du Dich auf ein Doppeltape versteifen, empfehle ich mal das Tascam 302 Mk II oder das Tascam 322.
Eine nicht ganz günstige Alternative, aber Platzsparender als zwei gleichwertige Einzelgeräte.
Gruß Weshalb !
alligator
Neuling
#4 erstellt: 10. Dez 2002, 19:41
HAllo,

also ok ich brauch das Kassettendeck eingentlich nur um von CD (bzw. von Rechner falls das geht ?!?) auf Kassette für mein Walkman und Auto zu überspielen.
THeoretisch langt da ja auch ein Einzelgerät, aber ich dacht halt dass wenn schon denn schon, aber wenn ihr meint das sei nix ... Isch wahrsscheinlich auch überflüssig ein Doppeldeck.
Ok welches Einzelgerät könnt ihr empfehlen ? Wichtig wäre mir, dass es auch in silber erhältlich ist, da meine anderen Module der Anlage auch silbern sind. Ausserdem sollte es wirklich nicht zu teuer sein.

Danke für Antworten.
Gruß
alligator
Spooky
Stammgast
#5 erstellt: 10. Dez 2002, 22:49
Da würde ich mir ja schon fast überlegen, einen MD Porti zu kaufen...
Vom Klang her machen die ein Tape eigentlich immer "naß" und die MDs selber sind absolut robust, weshalb ich sie liebend gerne für "outdoor" einsetze (Auto und Party).

Die neuen MD Portis kann man inzwischen auch schon per USB Kabel direkt vom Rechner aus füttern (schnelle Aufnahmen) - und ich meine auch schon irgendwo was von "MP3 fähig" gehört zu haben.

Als Konkurrenz zum Tape sehe ich MD eigentlich meilenweit vorne - und so tot wie sie immer gesagt wird, ist sie glaub ich nicht. Wenn man sie selber benutzt - was scheren einen die anderen?

Wenn sie klanglich vielleicht auch etwas hinter der CD zurück steht, reicht ihre Qualität für den Heimgebrauch eigentlich mehr als aus.
(Den Kopfhörer und die Boxen, wo man das wirklich raushört muß man erstmal haben....)
IMHO klingt sie auf alle Fälle besser, als das Meiste, was man so an MP3s in die Finger bekommt.
Die MDs selber kosten zur Zeit irgendwas ab 1.25€ Stück.
Im Auto will ich keine Tapes mehr haben - eigentlich gar nicht mehr.

Generell: Was spricht gegen den Kauf eines CD Radios fürs Auto?
Mit dem PC kann man gut aufnehmen (gute Soundkarte vorausgesetzt) und gleich auf CD brennen.
Dann haste den ganzen Wiggel mit den verschiedenen Formaten nicht - und nen gebrauchten Diskman gibts auch für ein paar Euro an jeder Ecke....

Wenn du vernünftige Aufnahmen aufs Tape ziehen willst, brauchst Du auch noch eine gute Soundkarte...

CU

Sascha
gdy_vintagefan
Inventar
#6 erstellt: 10. Dez 2002, 23:14
Ich rate heute auch von der Benutzung eines Kassettendecks (zum Aufnehmen) ab.
Ich war 25 Jahre lang großer Kassettenfan und habe in der Zeit mehrere hundert Kassetten bespielt. Nur zufrieden war ich längst nicht immer mit den Aufnahmen.
Wenn man von Kassette auf Kassette überspielt (ich hatte immer zwei Einzel-Decks), wird die Kopie schon hörbar schlechter. Kassettenkopien vierter oder fünfter Generation (Kopie einer Kopie einer Kopie...) sind schon eine Zumutung.
Was ich auch feststellen musste ist die Alterung. Nach einigen Jahren klingen die meisten Kassetten nicht mehr wie am Anfang. Der Klang wird dumpf, Dolby sollte man bei der Wiedergabe besser ausschalten, sonst hört man ein "Pumpen".
Was mich auch störte war die Inkompatibilität mit fremden Decks. Gerade frisch mit einem guten Deck aufgenommen, kann die Kassette auf einem anderen Deck schon miserabel klingen, das liegt an der Justierung des jeweiligen Tonkopfes.

Ich habe mich von den meisten Kassetten getrennt und habe wertvolles Material auf CDs gebrannt, oder aber, falls möglich, die aufgenommenen Alben bei eBay günstig im Original (LP oder CD) erstanden.

Heute würde ich auch eher den Umstieg auf CD (auch im mobilen Bereich, z.B. Auto) empfehlen.

Und wenn's gar nicht ohne Kassettendeck geht, wäre sogar ein sehr altes Modell eine Überlegung wert, denn häufig waren die noch besser verarbeitet und machten bessere Aufnahmen. Ich schwärme immer noch vom Yamaha K-550/560, über 20 Jahre alt, aber einmalig brilliante Aufnahmen selbst oft mit "minderwertigen" Kassetten. Und viele Aufnahmen haben die 10 oder 15 Jahre ohne großartige Verluste überlebt. Manchmal bekommt man solche Geräte bei eBay für max. 30 Euro.

Und das Wiedergabedeck sollte ein neueres sein, auch hier empfehle ich Yamaha, und zwar eins der letzten Generation, mit einem "Play Trim"-Regler. Mit diesem kann man die "Begleiterscheinungen" fremdbespielter und/oder alternder Kassetten (inkl. dem "Pumpen" bei Dolby) während der Wiedergabe weitestgehend beheben. Mit so einem Gerät habe ich meine alte Sammlung auch auf CD gesichert.
Spooky
Stammgast
#7 erstellt: 10. Dez 2002, 23:25
Hi!

Ich habe ein KX330 und habe es damals extra wegen dem Play Trim Regler gekauft (als 16 jähriger die ganzen Sommerferien für geschuftet) Der tuts echt gut!!
Aber das Tape klingt in meinen Augen nur noch mies. Muß zugeben, daß mir das mit meinen alten Lautsprechern nie weiter aufgefallen ist, aber seit etwa einem Jahr habe ich das Ding fast nicht mehr in Betrieb. Der Klang NERVT.

CU

Sascha
gdy_vintagefan
Inventar
#8 erstellt: 10. Dez 2002, 23:42
Ich habe jetzt noch ein Yamaha KX-690, das ist das einzige Kassettendeck, das ich behalten habe. Es dient lediglich noch zum gelegentlichen Anhören meiner ca. 80 verbliebenen Kassetten (von ursprünglich ca. 450 - 500). Es klingt immer noch hervorragend. Das kann auch daran liegen, dass es (5 Jahre alt) noch nicht all zu viele Betriebsstunden auf dem Buckel hat. Und so oft werde ich sicherlich auch keine Kassette mehr hören (dann schon eher eine gute LP). Natürlich kann der "miese Klang" an verschlissenen Tonköpfen liegen, das Problem hatte ich auch damals bei meinem Yamaha K-320 von 1984 (das war meine besonders aktive Kassettenzeit), da musste mindestens 2mal der Tonkopf erneuert werden. AKAI-Tapedecks hatten ja besonders verschleißarme Köpfe. Ich hatte ca. 10 Jahre lang ein GX-75 und ein GX-67. Vor allem ersteres hatte dann doch nach einigen Jahren Klangeinbußen, allerdings wurde dieses auch extrem beansprucht.
Spooky
Stammgast
#9 erstellt: 11. Dez 2002, 00:23
Weißt Du noch, was so ein Ersatz Kopf gekostet hat?

Ich habe den amorphen Kopf drin...und Stunden hat das Tape ohne Ende gemacht. Für CDs hatte ich ja früher kein Geld.

Die neueren Yamaha Tapes - ich meine ab der Serie danach - hatten andere Köpfe, die aber lt. Herstellerangaben schlechtere Werte im Frequenzgang hatten.

Frage: Was für Lautsprecher hast Du, und wie alt bist Du? Ich habe letztens noch einen Hörtest gemacht - und ich höre bis 19.5 noch voll.. 20khz etwas leiser - aber kriege es noch mit. Frage mich, ob es die Frequenzen "da oben" sind, die ich vermisse.

Ich habe gerade noch mal Probegehört - es fehlt echt an "Dynamik" - also Höhen - aber sooo mies ist der Klang dann doch nicht. Es leiert nicht - nur steckt klanglich ein Handtuch in den Boxen.

Play Trim voll rein und den Höhenregler am Verstärker seit Anno Tobak mal wieder bewegt - dann geht's doch wieder - nur das Rauschen nervt natürlich...

Ich glaube, das muß ich mir nicht mehr unbedingt antun.

CD, MD und auch der Plattenspieler klingen da besser.

Womit wir wieder beim Thema wären:- Tape lohnt nicht mehr.

CU

Sascha
ganzbaf
Stammgast
#10 erstellt: 11. Dez 2002, 00:59
Ad. Walkman: Der (CD-) Discman, mit dem man laufen gehen kann, ist noch nicht erfunden. Mit der MD schaut's vermutlich nicht viel besser aus. Da hat das Band IMHO (wenngleich Batteriefresser sondergleichen) immer noch seine Berechtigung.

Ad. Auto: Warum bei vielen (neuen!) Autos immer noch ein Kassettenradio eingebaut ist, ist mir schlicht ein Rätsel! Aber, so mein Eindruck, da fährt man sowieso besser, ein Auto ohne Werksbeschallung zu kaufen und es dann selbst diesbezüglich auszustatten. Steht dann halt nicht die Automarke am Radio...

Ansonsten brauche ich die Kassette eigentlich nur, um Radiosendungen aufzuzeichnen, die ich nicht "live" hören kann. Habe mir zu diesem Zweck extra eine Technics SC-HD70
bei eBay um 250,- gekauft - klanglich nicht das non plus ultra, aber weckt mich dafür und kann zum Einschlafen sogar mit einem 5fach-CD-Wechsler verwöhnen...

Gruß, Ganzbaf
Spooky
Stammgast
#11 erstellt: 11. Dez 2002, 01:17
Ich hatte bis vor kurzem so einen billigen MP3 / CD Diskman aus dem Aldi. Kann mich nicht entsinnen, da Probleme mit "springen" gehabt zu haben. Ältere Diskman haben da aber riesige Probleme.

Habe das Ding aber wieder vertickt.

Ich habe da noch einen alten Aiwa Walkman mit allem Schnick Schnack (Dolby C usw.) der einen recht guten Klang hatte. Ich denke, mit dem Ding könnte ich heute auch noch leben (müßte mal gucken, auf welchem Dachboden der steht). Aber fürs Auto kannste Tape echt vergessen.
Speziell, wenn man keinen Wechsler hat, und die Dinger im Auto oder Handschuhfach rumfliegen, ist die MD unschlagbar.
Ich hantiere zur Zeit mir gebrannten CDs im Auto - die ich aber ständig wegschmeißen kann, weil das Radio sehr warm wird und die Rohlinge kaputt macht. Da kommt dann irgendwann nur noch ein "Ratschen" aus den Lautsprechern. Auch nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Mein nächstes Autoradio hat MD.

CU

Sascha
Oliver
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 11. Dez 2002, 10:21
Was hast Du bitte für ein Radio, wenn´s da so heiß zugeht das die CD´s "schmelzen". Mit meinem Clarion hatte ich noch nicht solche Probleme bei gebrannten CD´s.
Werner_B.
Inventar
#13 erstellt: 11. Dez 2002, 13:27
Hi,

ich bin ganz weg von der CompactCassette. Hatte dann einen MD im Auto (Blaupunkt Dallas RMD 70, Top-Gerät, nur das Display war bei stärkerer Helligkeit - Sonne - kaum bis überhaupt nicht mehr abzulesen!!!). Dazu einen Sony-Porty, mit dem ich die Aufnahmen gemacht habe. Absolut top alles, keine Probleme mit Erschütterungen etc etc (laufe allerdings auch nicht mit dem Ding). Im Auto auch auf Kopfsteinpflaster keinerlei Probleme mit Aussetzern.

Inzwischen habe ich aber beschlossen, ganz auf CD zu standardisieren. Warum? Einige Hersteller werfen die MD aus ihrem "Normalprogramm", es gibt also keine Fullsizegeräte mehr (Onkyo, Technics, Denon, Kenwood ...), sondern nur noch integrierte in irgendwelchen Billiganlagen. Autohersteller gehen dazu über, keinen Standard-DIN-Schacht mehr anzubieten, es passen also nur noch Originalgeräte, und da wird fast ausschliesslich Cassette oder eben CD angeboten (der Weg über eine externe Kiste ist mir zu umständlich); einzig von BMW weiss ich, dass zumindest ein MD-Gerät mal im Angebot hatten - ob das noch zutrifft, weiss ich allerdings nicht. Daraus schliesse ich, dass die MD im günstigen Fall in eine Nische abgedrängt wird, im ungünstigen Fall in absehbarer Zeit ganz ausstirbt. Leider muss ich sagen, denn in der Handhabung / Komfort ist sie einfach unschlagbar (gut geschützt in der Cartridge, editierbar etc etc).

Ferner hat heute fast jeder einen CD- oder DVD-Player, praktisch alle modernen Geräte sind zudem voll CD-R/RW-kompatibel, so dass der "Kompatibilitätsraum" sehr viel grösser ist.

Ich habe seit Sommer für's Auto einen relativ billigen CD-Tuner (JVC KD-SX992R, ca. € 215), funktioniert ganz einwandfrei, keinerlei Aussetzer, auch nicht auf Holperstrecken. Und CD-RWs hat er auch noch nicht "verbrannt" (TDK Audio CD-RW-XRG). Der JVC war nur in der Montage nicht so schön wie Blaupunkt, ich brauchte noch eine extra Gewindestange, um ihn an der Rückfront richtig einpassen zu können (Original-Schraube war zu kurz). Aufnahmen mache ich mit dem Fullsize-Studiogerät Tascam CD-RW700 (erst seit kurzer Zeit) - null Probleme bisher.

Bottom Line: Erschütterungen dürften bei modernen Autogeräten/Portis kein Problem sein wg. Datenpuffern. "Verbrennen" von CD-R/RWs kann ich nur glauben, scheint mir aber ein eher exotisches Problem zu sein. Handhabung/Komfort der MD sowie Maße/Gewicht der MD-Geräte sind unschlagbar gut, dafür bietet CD-Fraktion die grösste Kompatibilitätsbreite nach installierten Geräten. Cassette will ich auf keinen Fall mehr: Gleichlaufschwankungen, Rauschen, Vorechos etc etc.

Gruss, Werner B.
Spooky
Stammgast
#14 erstellt: 11. Dez 2002, 16:02
Hi!

Ist irgend son CD Tuner von Kenwood, den ich vor Jahren mal meinem verrückten Nachbarn für 100 Mark abgekauft habe.

Im Auto hör ich lieber 6 Zylinder als Musik...

CU

Sascha
Interpol
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Dez 2002, 17:25
zum joggen einfach einen mp3 player mit flash-speicher kaufen. aktueller test in c't 25/02, Seite 88.

da gibt es z.b. ein geraet von MagicStar, Pen Drive plus MP3.
hat 256MB, ist gur fuer 4 stunden musik bei 128 kBit/s.

die dinger sind natuerlich voellig unempfindlich gegen erschuetterungen. der MagicStar hat einen akku integriert fuer 6,5 stunden laufzeit. preis: 189 euro.

die technischen daten machen jedes tapedeck nass.


fuers auto eine CD-radio kombination.

so ausgeruestet hast du keine klangsorgen mehr. allerdings brauchst du einen pc mit USB schnittstelle und moeglichst einen CD-Brenner (du willst ja nicht die teuren original CDs im auto schrotten oder klauen lassen.).

tape ist doch murks.

mfg
alligator
Neuling
#16 erstellt: 11. Dez 2002, 18:11
HAllo.
Leider ist von einem Tipp für ein Einzelkassetten nicht viel übrig geblieben, sondern eher ein Tripp in die Vergangheit :o)
Hmm und kann ich an Pen Drive plus MP3 eine Adapterkassette
fürs Auto anschließen ? Denn ich hab nicht so viel Kohle um mir jetzt auch noch ein neues Autoradio zu kaufen. Und der Pen Drive plus MP3 ist auch wirklich rüttelfest ? Denn ich will damit schon joggen, wandern und radfahren.
Gruß
alligator
Interpol
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Dez 2002, 19:25
alle mp3 flash-speicher player sind prinzipbedingt absolut ruettelfest. keine mechanischen laufwerke. ist nur elektronik drin, wie bei einem handy.

adaptercasseten bekommst du in jedem gutsotierten elektronikmarkt fuer kleines geld (um 10 euro).

aber lies dir vorher mal den c't artikel durch oder lass dich in einem geschaeft fachlich beraten. es gibt sehr viele verschiedene flash player mit diversen ausstattungsmerkmalen und preisen.

mfg
gdy_vintagefan
Inventar
#18 erstellt: 11. Dez 2002, 22:44
@Spooky:

>>Weißt Du noch, was so ein Ersatz Kopf gekostet hat?Ich habe den amorphen Kopf drin...und Stunden hat das Tape ohne Ende

So um die 100 DM musste ich für die Tonkopferneuerung zahlen (inkl. Technikerlohn). Das war so zwischen 1985 und 1990. Im K-320 war ein Permalloy-Kopf drin.

>>gemacht. Für CDs hatte ich ja früher kein Geld.Die neueren Yamaha Tapes

Das kenne ich. Das K-320 war das Kassettendeck meiner Jugend. Selbst für Schallplatten war nicht immer Geld da. So wurde vom Radio aufgenommen, oder halt Kassetten wurden auf dem Schulhof getauscht. CDs und CD-Verleih kamen erst später.

>> ich meine ab der Serie danach
>> hatten andere Köpfe, die aber lt. Herstellerangaben schlechtere Werte im Frequenzgang hatten.

Die besten Erfahrungen machte ich mit Sendust-Köpfen, ein solcher war im 1981er K-560 drin, welches ich Anfang der 90er mal kurze Zeit hatte.


>>Frage: Was für
>>Lautsprecher hast Du, und wie alt bist Du? Ich habe letztens noch einen Hörtest gemacht
>> und ich höre bis 19.5 noch voll.. 20khz etwas leiser
>> aber kriege es noch mit. Frage mich, ob es die Frequenzen "da oben" sind, die ich vermisse.

Also, ich bin 32. Hörtest habe ich zwar noch keinen gemacht, aber von Walkman und Discos war ich eigentlich nie so sehr Freund, beruflich hatte ich es auch nie in zu lauter Umgebung zu tun.

Boxen? An der Hauptanlage habe ich zwei Infinity Standboxen sowie Surroundlautsprecher (wobei ich letztere eher bei Filmen einschalte). Die (uralte Yamaha-) Zweitanlage ist mit vier ITT-Regalboxen (80 Watt, Baujahr 1982) bestückt. In dem eher kleineren Raum klingen die gar nicht mal so übel, vor allem der Höhenbereich ist nicht schlecht.

>> nur steckt klanglich ein Handtuch in den Boxen.Play Trim voll rein und den Höhenregler am Verstärker seit Anno Tobak
>>mal wieder bewegt
>> dann geht's doch wieder

Auch mich störte meistens dieser "Handtuch-Effekt" bzw. "Kopfkissen-Effekt" (wie Kopfkissen vor den Boxen), selbst bei guten Maxell XL II-S mit Akai GX-75 aufgenommen war das so bei mir...

So bin ich auch wieder beim Thema: Kassettendeck nur noch dann empfehlenswert, wenn noch viele alte Kassetten vorhanden sind - aber für Aufnahme gibt es heute bessere Möglichkeiten, die sogar erschwinglich geworden sind. Ich jedenfalls bereue die Auflösung meiner Kassettensammlung nicht und höre (fast) nur noch CD oder LP.
Texter
Stammgast
#19 erstellt: 16. Sep 2003, 11:40
Als Musikfan kaufe ich sehr viele neue & gebrauchte CDs & Vinyl. Manches klingt von Vinyl besser, manches von CD. Hauptsache Original und kein MP3-File ;-) Jedenfalls erstelle ich mir dann immer meine eigenen Mix-Compilations. Ich investiere da sehr viel Herzblut und Zeit, da ich nicht wahllos ein paar Hits zusammenbrenne, wie die kleenen Jungs vom Schulhof *g*. Eine Mix CD entsteht aus einem Gefühl/ Erlebnis heraus oder weil man jemand beschenken möchte. Wenn ich dann nach Tagen und Nächten ein Thema, die Titelabfolge und das Cover perfektioniert habe, ist man schon ein wenig stolz auf sein kleines Kunstwerk ;-) und möchte das so lange wie möglich erhalten und dementsprechend präsentieren.

Mein negatives Schlüsselerlebnis: Ich habe mir mal ein sehr aufwendiges Mixtape gemacht, so mit Cover und nach einem bestimmten Thema. Mein Kassettendeck wurde vorher gereinigt, mein Tapedeck im Auto ebenfalls. Verärgert war ich dann, als dann beim Hören der linke Kanal plötzlich abtauchte und "unter einem Kopfkissen" verschwand. Dann hatte ich das Autoreverse-Problem. Bei jedem Wenden des Tapes im Auto verschwanden auf einem Kanal immer die Höhen, obwohl alles perfekt gereinigt und eingestellt war. Dann klangen die Tapes auf anderen Tapedecks dumpfer oder verschoben. Sowas ist doch nervig und frustrierend.

Da bin ich glücklich, dass es die CD und die digitalen Möglichkeiten gibt. Die CD kann man doch heutzutage überall und auf allen Geräten ((Auto, PC, Discman, DVD Player, CD Kassettenrekorder in der Küche bei den Eltern *gg*)abspielen und bei Gefallen noch einmal kopieren/ verschenken. Auf die Silberscheibe kann man sich einfach verlassen. Sie klingt immer so, wie am ersten Tage bzw. wie man es von ihr gewohnt ist. Es ist einfach eine genaue Sache...halt die Zuverlässigkeit.

Die letzte kleine Festung, die die Tapes noch verteidigen ist das Auto. Dort haben noch viele Leute Kassettenradios aber ansonsten ist die Kassette nahezu verschwunden. In den Elektronikmärkten findet man mittlerweile nur noch ganz selten Kassettenautoradios.

www.artofthemix.org
suicides
Stammgast
#20 erstellt: 17. Sep 2003, 16:16
ich hoff ich darf dem thread eine frage anschliesn die shcon ganz am anfang stand... welches kasettendeck is zu empfehln

i weiss es gibt bessere alternativen usw aber hin und wieder brauch ich noch die aufnahme von kasetten

also was is halbwegs gut muss ned das nobelteil schlechthin sein...


erzählts mal bitte was da so gibt
Texter
Stammgast
#21 erstellt: 17. Sep 2003, 20:40
Hauptsache das Teil hat einen BIAS -Regler und man kann den Pegel fein aussteuern. Auf Titelsuchlauf und möchte ich auch nicht mehr verzichten. Dolby haben die Teile sowieso alle, nutze ich persönlich aber nicht.
suicides
Stammgast
#22 erstellt: 18. Sep 2003, 14:48
texter danke mal für die antwort

welche decks würden da in frage kommen?
deiner meinugn nach... kannst was empfehln?
gdy_vintagefan
Inventar
#23 erstellt: 18. Sep 2003, 15:45
Hatten wir in diversen anderen Threads schon, allgemein wird Yamaha sehr empfohlen, und auch ich selbst habe überwiegend sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Mit einem der neueren (z.B. KX-670/690, KX-393/493) kann man nicht viel verkehrt machen. Die haben auch noch einen Play Trim Regler zur Wiedergabeoptimierung (Höhen) alter und/oder fremdbespielter Bänder. Ich hatte bis zuletzt das 690er und war sehr zufrieden.
Moosman
Stammgast
#24 erstellt: 19. Sep 2003, 11:17
hi,

also ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen: das tape ist ziemlich tot, die gründe wurden schon alle genannt.

auch ich habe früher (bis vor fünf jahren oder so) sehr viele tapes aufgenommen usw. und bin eigentlich immer mit der qualität zufrieden gewesen: vor einem brandneu aufgenommenen und sehr wohl überdachten kompilation-tape zu sitzen, ist imho schon ein kleines erfolgserlebnis, und wenn du ein gutes gerät mit guten tapes verwendest, ist die klangqualität (zumindest auf diesem gerät) hervorragend. ein runder analoger klang eben.

mein persönliches referenzgerät ist das technics rs-bk747:
3 motoren, 3 köpfe, dolby b/c, bias, bandeinmessungsautomatik, titelsuchlauf, highspeed-spulmechanismus, hochwertige verarbeitung, guter kopfhörerausgang,...

das ding ist mittlerweile auch schon wieder 10 jahre alt und klingt hervorragend.
die yamaha-tapedecks kenne ich nicht, weiß aber, dass yamaha sehr gute und zuverlässige hifi-hardware herstellt.

wirf' auch mal einen blick auf ältere aiwa-tapes, die sehr gut sind.
die klangliche krönung findest du imho in einem metz-tapedeck (mecasound-serie, ca. 25-30 jahre alt).

so long - Moosman
suicides
Stammgast
#25 erstellt: 19. Sep 2003, 15:10
sorry aber wissts ihr was ich echt um sonst finde?

wenn jemand etwas sucht und man wird zu 80% nur vollgelabert das es nicht brauchbar ist weil es neuere medien gibt bzw klanglich bessere

deswegn such ich aber auch noch ein kasettendeck auch wenns andre nicht mehr brauchn i will eins besitzn
genauso wie ich mir ein deck für schallplatte kaufen werde
Texter
Stammgast
#26 erstellt: 20. Sep 2003, 05:49
Hi suicides!

Verstehe, was du meinst. Es gibt ja auch so Leute, die einen immer zuballern mit Messdaten und die eeeeeewige Streiterei, was nun besser klingt/ ist: Vinyl oder CD. Meine Meinung: Es zählen nicht irgendwelche Messwerte sondern das, was rauskommt, also das reine Erlebnis...Leidenschaft, Liebe zu den Tönen....MUSIK !!!! Es gibt Musik, die will ich von Vinyl hören und es gibt Musik, die kaufe ich mir als CD. Der Klang/ die Qualität von Tape, Vinyl kann locker mit CD mithalten und das bissel Rauschen...mein Gott, nee. Ich finde ja sogar das Knistern bei Vinyl total sexy. Total perfekter steriler CD Sound ist für mich der Abturn. Naja gut, ich bin ja auch eine Person, der immer noch keinen DVD Player hat. Wenn ich das überall lese: "Ihr Heimkino" So ein Bockmist...keine Anlage kann das Erlebnis Kino ersetzen! Da geht es um ein Erlebnis...weggehen, Leute sehen, Spannung, der Film. Für was brauche ich zig tausend Boxen in meiner Bude? Nur um einen Effekt in Minute 61 bei "Der Angriff der Killerbubis" zu hören? Letztendlich soll das warscheinlich nur vom Thema ablenken, nämlich das der Film scheisse ist.

So, jetzt aber zurück zum Thema ;-)

Ich habe meine besten Erfahrungen mit SONY gemacht. Ich war leider so bekloppt und habe mein topgepflegtes TCK 415 vor paar Jahren bei eBay verkauft und nur noch gebrannt und MP3s gesaugt wie ein Wahnsinniger. Glücklich hat mich das nicht gemacht. Ich wollte schon meinen SONY CD Player verkaufen und nur noch via MP3 Discman hören bzw. nur noch vom Rechner hören. Man, ich bin so froh, dass ich das nicht gemacht habe. So einen guten CD Player bekommt man heutzutage nicht mehr, nur noch solche DVD Krücken plus superhyperpower Heimkinodingsbums. Will man einen guten CD Player haben, legt man heutzutage sehr viel Geld auf den Tisch, denn bei den DVD Playern mangelt es meistens gewaltig in Sachen Klang.

Vor knapp 2 Jahren habe ich mir dann einen wieder einen Plattenspieler zugelegt und vor 2 Monaten ein SONY Kassettendeck. Alles über eBay. Der Hammer! Ok, das Tapedeck war etwas verdreckt aber das habe ich einer kompletten Reinigung mit Luftdruck und Spiritus unterzogen. Das sieht jetzt aus wie geleckt, macht super Aufnahmen und jetzt kann ich wieder Mix-Tapes tauschen mit Leuten aus dem Internet :-)

Also ich kann Dir folgende Decks empfehlen:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3349193879&category=19640 (Dolbygedöhns (B, C, S) brauchste nicht, aber das Tape ist gut!)

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3348658141&category=19640

Ich persönlich habe das TC-K 411, vorher hatte ich das 415.

Dann gibt es noch die Teile drüber, mit Dolby S, z.B. 611, 711 usw. Wenn die nicht zu teuer sind, kaufe dir so ein Teil. Dolby brauchst du eh nicht aber die Tapedecks sind super. Mir waren folgende Dinge wichtig:

1. ein BIAS Regler, also manuelles Eingreifen (kein Automatikzeugs für Dumme)

2. Titel (Pausen-) suchlauf. Da kann man sogar einstellen, suche den 1., 2. oder 3. usw. Titel auf dem tape. Super!

3. elektr. Bandzählwerk, das anzeigt, wieviele Minuten man noch auf dem Tape zur Verfügung hat

4. und halt elektr. Tipptasten...hat aber eigentlich jedes modernere Tapedeck ;-) Kauf dir ja kein Deck, das noch mechanische Tasten hat. Das ist wirklich der Abturn.

ciao, Texter
suicides
Stammgast
#27 erstellt: 20. Sep 2003, 11:24
danke das nenn ich eine antwort

ich muss dir total zustimmen
i denk alte medien kann man nie ersetzen

a schallplatte hat einfach etwas an sich,...
hin und wieder brauch ich einfach was was nicht sooo steril klingt... schallplatte hat eben an wärmeren klang...

edit: aja noch was... wie sind denn die alten kenwood kasettendecks?


[Beitrag von suicides am 20. Sep 2003, 13:25 bearbeitet]
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