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Selber Tunen ??!?

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Michassammy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Okt 2002, 14:53
Hi Leute,

giebt's unter euch auch ein Paar "Schrauber", die sich ihre Komponenten selber Veredeln ?

Bsp.: Netzteile, Clocks, Netzkabel,überhaupt in/an der Elektronik irgentwelche Teile ( Kondensatoren , Elkos ,.... )ausgewechselt ?
Wenn Ja mit welchen Erfolg ?

Ich selbst habe zbsp. die Trafos vom Bodenblech gelöst und sie schwingend "gelagert", hat was gebracht.
Tantris
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Okt 2002, 15:38
Hallo Micha,

ich würde solche Maßnahmen prinzipiell dem Bereich "Voodoo" zuordnen - bitte diesen Thread verlegen!

Sowohl ein Laie wie auch ein halbwegs versierter Elektroniker können an durchdacht konstruierten Hifi-Geräten nicht das geringste verbessern. Die meisten diesbezüglich diskutierten Maßnahmen sind Unsinn und Geldmacherei. Mittlerweile hat sich leider eine sehr ausgeprägte Szene von Geschäftemachern entwickelt, die mit der Unwissenheit und Individualitätssucht der High-Ender richtig Kohle machen - ich erinnere z.B. an solche Scharlatane wie "Clockwork-Audio", die hölzerne Geigenstege in CD-Player kleben und ihren Kunden das als Klangverbesserung verkaufen.

Leute, tunt lieber Eure Raumakustik und Eure Ohren (i.S.v. Gehörbildung), das bringt wirklich etwas im Gegensatz zum schwachsinnigen Hifi-Tuning!

Gruß,

M.
jakob
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Okt 2002, 16:14
Hi M,

es besteht bei Eingriffen immer die Gefahr, das etwas verschlimmbessert wird.
Aber, ist die Hifi-Geräte-Industrie ein Bereich, in dem die normalen Regeln der Marktwirtschaft nicht gelten?
Wird ein bestimmtes Gerät nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit nur preisklassenbezogen ausreichend gut sein und deswegen durchaus Raum für Verbesserungen bieten?
Gruß
hifi-privat
Inventar
#4 erstellt: 28. Okt 2002, 17:22
@Malte:

Nö, ich tue das nicht in den Voodoo - Bereich.

Wenn es konkret nur um solche Dinge wie die zitierten Holzstege ginge, dann ja. Aber der Austausch einer elektrischen Komponente kann ja durchaus ein Veränderung bringen - ob das dann eine Verbesserung ist, ist eine andere Sache
Gast:Zitronenfalter
Gast
#5 erstellt: 28. Okt 2002, 18:40
@Michassammy:

Tjunen kann man den Manta oder den PC, bei Hifi-Komponenten
dürfte da in den meisten Fällen wenig zu machen sein -
das meiste, was ich bisher zum Thema "Hifi-Tuning"
gehört habe, ist schlicht physikalischer Mumpitz
(Lackbeschichtung von Platinen) oder vollkommen
überspezifiziert (Ersetzen von Netzteil-Elkos durch
ganze 19-Zoll-Einschübe voll mit Folien-Kondensatoren).

>>...Elektronik irgentwelche Teile
( Kondensatoren , Elkos ,.... )
ausgewechselt ?<<

Was soll das bringen ? Elkos austauschen ist sinnvoll,
wenn sie eingetrocknet sind, ob andere Folien-Kondensatoren
in Verstärkern Klangvorteile bringen, ist letztlich
unbewiesen außer in Extremfällen, wo Kondensatoren
an der Grenze ihrer Spezifikation betrieben werden,
das sollte bei guten Hifi-Geräten aber kaum vorkommen.
Und das Austauschen von halbwegs vernünftigen
Opamps gegen Hochfrequenz-Typen
mit Bandbreiten von 500 MHz kann man sich sowieso
sparen angesichts der vergleichsweise lächerlich geringen Bandbreite
von 20 kHz bei Audio-Signalen - da hilft keine
pseudo-wissenschaftliche Erklärung, mag sie auch noch
so "pseudo-" sein.

>>Ich selbst habe zbsp. die Trafos vom Bodenblech
gelöst und sie schwingend "gelagert",
hat was gebracht.<<

Ist der Klang jetzt "beschwingter" und "lockerer"
als vorher ? :)
Udo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 28. Okt 2002, 22:30
Ist ja komisch, Kabel klingen gleich, CD-Player klingen gleich, IC`s klingen auch gleich. Plattenspieler klingen nicht gut, Röhren verzerren nur, usw. usw.

Aber nur bei Tantris und Zitronenfalter.

Ich glaub jetzt langsam Ihr zwei habt was mit den Ohren.

Was manche Entwickler blos für`n Schwachsinn einfallen lassen? 6-Transistor Kofferadios reichen ja. Klingt ja eh alles gleich.

Das einzige was anscheinend klingt sind no Name billig Aktiv-"Monitore" mit eingebauten Bastelendstufen, noch billigere CD-Player, Baumarkt-Lautsprecherkabel usw.

Endweder seit Ihr Kommunisten (alles gleich), oder absolute Ignorannten oder Ihr verscheißert die Leute hier ohne Ende. Das Ihr so doof seit wie das ist was Ihr manchmal von Euch gebt glaub ich nicht. So doof kann keiner sein der Ohren hat. :-))))
Michassammy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 28. Okt 2002, 22:33
Hallo Malte, Zitronenfalter,ar,und Jakob,und natürlich auch die anderen

ich finde Jakob hat es genau auf dem Punkt getroffen , es giebt auch im Hifisektor eine Marktwirtschaft und die ist nicht OHNE.
Überlegen wir uns doch mal wie bsp. ein CD-Player entwickelt wird,da wird von vornherein Festgelegt was das Gerät beinhalten soll
zbs: umschaltbare Filter müßen rein ,CD-Text Display muß rein ( Schönschrift ),dann soll er auch Optisch was her machen allso Alluminiumfront gebürstet, zig Ausstattungsmerkmale müßen noch rein , achja dann wird der Preis festgelegt , was das Gerät ca. kosten soll - beispielsweise 300 Euro.
Dann fangen die Jungs an das Teil zu Entwickeln /Bauen, allein schon Finanziell ist das garnicht möglich das Gerät bestmöglich ( Bauteile ) aufzubauen .
Jeder Hersteller und vor allen die großen wie Sony , Mark Levinson und wie sie alle heißen ,sind doch nur auf Ihren eigenen Profit aus , deswegen bin ich der Meinung das in jedem Gerät Potenzial zum Verbessern ist.

P.S. : ich hab einen Sony SCD 555ES , NP laut Sony damals 4000 DM - ich habe ihn für 450 Euro gekauft ( nicht Grau ganz Normal mit Garantie,...)
von den 450 Euro gehen die Zwischenhändler ab , Zoll ,Transportkosten ,Lohnkosten bei der Herstellung,..... und der Profit von Sony , bleiben vieleicht 80-100 Euro fürs Material übrig .
wenn ich mir aber die Preise für hochwertige Bauteile anschaue wird mir ganz Schlecht was ich da Zuhause zu Stehen hab
ist übrigens nicht nur bei Sony , da könnt Ihr fast alle Hersteller einsetzen
Udo
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 28. Okt 2002, 22:51
Es geht ja dabei in erster Linie nicht um Preise. Du hast den Staat mit seinen Steuern, und seinen Steuern auf Steuern vergessen, da muß Sony noch zuzahlen!

Denk mal an ein nicht hochwertiges Gerät. Z.B. an einen Kabeladapter. Der kostet im Einkauf 30 Cent (und da verdient der Großhandel und der Hersteller und der Produzent (die letzten beiden sind ja nicht immer die gleichen)noch genug dran, aber verkauft wird das Teil dann für 7,50 €.

Na und? Wir leben doch alle ganz gut damit. Sonst hätten wir doch nicht so`n Luxus wie Stereo und Heimkino-Anlagen. Anscheinend haben wir doch auch das Geld dafür. Dann sollten wir es auch ausgeben. Schafft Arbeitsplätze !!
Michassammy
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Okt 2002, 23:21
Hi Udo ,

hast ja vollkommen Recht.
Ich habe kein problem damit die Jungs/Mädels zu bezahlen allso Arbeitsplätze schaffen,was ich meinte war jediglich das Potenzial was in den Geräten steckt .
Mit den Steuern und den Zoll ,.................
kann man eigentlich alles Einsetzen : Autos , Kleidung ,usw
Gast:Zitronenfalter
Gast
#10 erstellt: 29. Okt 2002, 08:58
@Udo:
Na, nu mach' 'mal halblang, Udo...

>>Ist ja komisch, Kabel klingen gleich,<<

Was ist daran komisch ? Das ist nur komisch für diejenigen,
die keine Ahnung von Widerständen, Kapazitäten und
Induktivitäten haben, und das wenige, was sie wissen,
aus Hifi-Vision, Steroplay und Audio beziehen
("der mediterran-flirrende Hochtonbereich des Kabels...").
Nimm's nicht persönlich, Udo, die Hifi-Zubehör-Industrie
lebt von Leuten wie Dir, die sind Dir sicher dankbar
für Deine Postings.

>>Plattenspieler klingen nicht gut,<<

Wie kommst Du denn darauf ?

>>Aber nur bei Tantris und Zitronenfalter.<<

Nein, Kabel klingen bei Dir genausowenig wie bei mir,
der Unterschied ist nur, daß ich das weiß und Du nicht.

>>Ich glaub jetzt langsam Ihr zwei habt was mit den Ohren.<<

Mein Gehör ist mit an Wahrscheinlichkeit grenzender
Sicherheit besser als Deines, das ja selbst dann noch
Unterschiede zu hören meint, wenn gar keine da sind,
also nachweislich der Suggestion und Autosuggestion erliegt.

>>Endweder seit Ihr Kommunisten (alles gleich),
oder absolute Ignorannten oder Ihr verscheißert
die Leute hier ohne Ende.<<

Siehe 1. Zeile dieses Postings.

>>Das Ihr so doof seit
wie das ist was Ihr manchmal von Euch gebt glaub ich nicht.<<

Diese Zeile aus Deinem Posting enthält 5 Fehler,
davon 2 Rechtschreibfehler, einen Ausdrucksfehler
und 2 Zeichensetzungsfehler - eine Diskussion über
Deine oder unsere "Doofheit" erübrigt sich damit
offensichtlich.
Ciao...
Udo
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 29. Okt 2002, 11:02
Pahh. Oberlehrer ohne Ohren!
Ralf
Stammgast
#12 erstellt: 29. Okt 2002, 12:46
Bitte diskutiert doch wieder über das Thema und lasst die Beschimpfungen.

Bye

Ralf
Michassammy
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Okt 2002, 19:01
Hi Leute,

ich kann Ralf nur zustimmen.
ist doch immer das gleiche , dabei habe ich doch nur'ne Normale Frage gestellt
Allso schreibt mal was zum Thema .
Habt Ihr schon mal etwas "geschraubt"wenn Ja mit welchen Erfolg ?
Was habt Ihr gemacht und Wie ?

Ich Denke die Fragestellung ist eindeutig .
Udo
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Okt 2002, 20:57
Ich haber vor Jahren meine komplette Revox B-Serie (black) mit besseren IC´s bestückt. (meist BurrBrown, teilweise Laborqualität, teilweise spezielle Audio IC`s (OP-Amp`s))

Die Geräte waren anschließend nicht wieder zu erkennen. Dabei habe ich aber alle IC`s bei der Stromversorgung jedes Einzelnen noch mit Tantal-Elkos gestützt. Da ich hochwertige Fassungen verwendet habe konnte ich mit meiner Frau zusammen, durch IC-Wechsel auch langwierige Hörversuche machen. Dabei stellte sich herraus das nicht jedes IC an jeder Stelle, trotz identischer Beschaltung gleich klang. Auf jeden Fall aber um längen besser wie die von Revox verwendeten Popel-IC`s.
Am stärksten war die Klangverbesserung bei dem Tausch der Doppel-IC`s im Eingang der Endstufe. Nach dem wir die IC´s mit dem unserer Meinung nach bestem Klang herrausgefunden hatten, hab ich sie in den Fassungen festgelötet.
Solch ein Tuning ist normalerweise relativ billig. Bei dem VV von Revox wars leider nicht so. Der strotzte nur so von IC`s. (Eingangspuffer ohne Ende) Gelohnt hat es sich allemal. Ein noch ruhigeres Klangbild habe ich dann durch den Austausch der Spannungs-Stabis (IC`s) gegen genauere und schnellere (in Verbindung mit besseren und größeren (uF) Elkos) erziehlt. Hat sehr, sehr viel Spaß gemacht weil das Ergebniss sich hören lassen konnte.

Ich habe, aus Spaß an der Sache, mit solchen Dingen gern experimentiert. Mal mit mäßigen, mal mit keinem aber häufig mit großem Erfolg. Der Gewinn (groß) steht oft in keinem Verhältniss zum Preis. Gerade bei älteren Geräten, die ein tolles techn. Design haben, wurden oft die billigsten Bauteile verwendet. Wenn man sich so`nen VV aus der letzten B-Serie ansieht, dann stellt man fest das heutige Geräte das techn. Design der Kisten von vor 20 Jahren und mehr nur schwer oder garnicht schlagen können. Heute würde ich es allerdings nicht mehr selber machen sondern machen lassen.
Gast:Zitronenfalter
Gast
#15 erstellt: 29. Okt 2002, 22:36
@Udo:

>>Ein noch ruhigeres Klangbild habe ich dann durch
den Austausch der Spannungs-Stabis (IC`s) gegen
genauere und schnellere (in Verbindung mit
besseren und größeren (uF) Elkos<<

Ja, man könnte glauben, daß Spannungsstabis besser
arbeiten, wenn die Siebkapazität erhöht wird. Das
ist aber beileibe nicht immer der Fall !
Tatsächlich kann es sogar passieren, daß zu hohe
Kapazitäten am Stabilisator zu Schwingungen
im Millisekundenbereich
bei impulsförmiger Kurzzeitbelastung führen können.

>>Der Gewinn (groß) steht
oft in keinem Verhältniss zum Preis.<<

Das allerdings glaube ich Dir auf's Wort - einen
Operationsverstärker-IC mit Bandbreite
im 500-MHz-Bereich in einen Audio-Verstärker
einzubauen, ist sicherlich eine der teuersten
Arten, den Klang so zu belassen wie er war und
die technischen Daten nicht selten sogar zu
verschlechtern (da ja mit den HF-tauglichen
ICs Störsignale im Mittelwellen-Bereich
mitverstärkt werden, die bei normalen NF-ICs
mangels Bandbreite stark gedämpft werden).

Übringens, der Neugier halber: Welche ICs (Opamps vor allem)
waren denn im Original-Revox-Gerät drin ?
Michassammy
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Okt 2002, 23:29
Hi Udo ,

hast ja schon einiges probiert,ich bin selbst sehr Neugierig und versuchte so einiges,manchmal brachte es was und manchmal nicht.
Hab auch schon einiges Nachgebaut weils mir Orginal einfach zu teuer war, zbp. : den Digitalausgang ( überhaupt nichtgebrauchte Ausgänge )verschließen , in dem Stecher ist im Orginal auch nur'n Wiederstand eingelötet ( und kostet ca. 25 Euro ), habs mir Nachgebaut für nichtmal 80 CENT
Die IC's zu Tauschen ist ja inzwischen weitverbreitet , wenn es wirklich einiges bringt werde ich es mal Versuchen.
Bisher habe ich in der Elektronik nichts gemacht , allso meine Geräte sind noch im Orginalzustand (IC's , Platinen , usw ), im Moment beschäftige ich mich mit den Schwingungen / Störungen in den Geräten - beim Netzteil mit Erfolg.
Ich finde man beschäftigt sich da vielzuwenig mit,noch heute werden selbst bei "Hochwertigen" geräten die Technik , Laufwerk ,Trafos,... auf dünnes Blech geschraubt
, dabei gehts auch besser wie bei Audionet die haben in Ihren CD-Player eine Granitplatte wo die Technik draufgeschraubt ist .

Was hältst Du eigentlich von einer Silberinnenverkabelung ???
Wurde ja schon viel darüber geschrieben , aber bring's was ?
ich denke ich werde es einfach mal Ausprobieren .

Hast Du etwas was 100% 'tig klappt ,wo Du weißt das man bei einer bestimmten Stelle ,Sorte, usw nichts falsch machen kann, vieleicht mit'ner kleinen Anleitung?
Wenn Ja Mail mich Bitte mal an :
Michassammy@aol.com
Udo
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 31. Okt 2002, 19:15
Das funzt gut und mit Liebe gemacht sehr gut. Schlecht gemacht kann es sicher mal Probs geben. Dann schmeißt man es halt wieder raus. Bei BurrBrown gibts inzwischen auch relativ preiswerte, speziell für Audio gemachte IC`s. Aber die verschiedenen Audio-IC`s klingen auch unterschiedlich. Da hilft nur ausprobieren. Faktisch kannst Du die an jeder Stelle einsetzen. Genau wo was trotzdem ausprobieren. Es kommt auch auf das techn. Design der jeweiligen Geräte an. (Stromversorgung, Signalführung, Bock gegen HF u.s.w.) Die IC`s für die Medizintechn. sind nicht jedermanns Geschmack. Sie klingen in meinen Ohren etwas kalt und extrem analytisch.

Falterchen: die von mir beschriebenen Revox Geräte haben keinerlei Probs mit HF. Das techn. Design und das Gehäusematerial läßt das von Haus aus nicht zu.

Die Geräte sind nicht mehr in meinem Besitz. Ich hab nur noch 2 B 215 Cass. Decks und einen Reciever. Die IC-Bezeichnungen weiß ich nicht mehr. Hab auch keine Lust jetzt deswegen auf dem Dachboden nach den Plänen zu suchen. (Ich bin inzwischen 2 x umgezogen) Es waren billigst IC`s die in jedem Bastelladen für 40 Pf zu kriegen waren. (deswegen funzten die nicht schlecht aber das Bessere ist der Feind des Guten)

Ich kann mich erinnern:
Beim Reciever hatte ich nichts geändert weil die Signalführung überwiegend (außer die Steuerungen) diskret aufgebaut war, beim Cass-Deck nicht, weil mir die interne Einmesserei und Bauerei zu aufwendig war und ich dort beim nackten durchschleifen keine hörbaren Unterschiede ausmachen konnte. Außerdem waren die OP-Amps incl. der Beschaltung etwas spezieller. Da ich die Funktionen der Baugruppen wegen dem bescheuert gemachten Schaltplan nicht komplett verstanden habe (das Gerät ist extrem Aufwendig) hab ich lieber die Finger davon gelassen.

Interessant und mit hörbaren Unterschieden waren der Teilewechsel im IC-Grab B 250 und 252, und in der Endstufe B 242, dort aber nur die 4 Eingangs IC`s, und natürlich beim CD-Player. Hier brachten neue Digital-Filter einen um Welten besseren Klang. Der Ausgang bei dem Teil ist ebenfalls diskret mit Transis aufgebaut. Bei den dazugehörigen Wandlern konnte ich keine Änderung wahrnehmen. Der Wechsel des OP-Amp vom nachfolgenden Analogfilter brachte wieder ein klein wenig Vorteil. Ich hab sie nur gewechselt weil die Ingenieure von Philips meinten das sonst der Offset nicht stimmen würde. Recht lustig: die letzten (je 1 Filter und 1 Wandler) hab ich direkt aus dem Philipslabor für `ne große Flasche Schampus bekommen. Hab allerdings nur 1 gebraucht, 2 liegen noch rum. Geb ich gern an jemand der an einen alten CD-Player mit Philips-Wandlern basteln will.
Gast:Zitronenfalter
Gast
#18 erstellt: 01. Nov 2002, 09:37
@Udo:

>>Die IC`s für die Medizintechn.
sind nicht jedermanns Geschmack.
Sie klingen in meinen Ohren
etwas kalt und extrem analytisch.<<

Wie hast Du das denn herausgefunden ? Hast Du zwei
komplette Revox-Geräte, das eine mit Opamps vom Typ
A, das andere mit Opamps vom Typ B, sodaß Du durch
Umschalten ständig A/B vergleichen kannst ?
Hörtests, zwischen denen das Auslöten oder Umstecken
von ICs steht, sagen sowieso fast nichts aus, da
das menschliche Gedächtnis Klangunterschiede
nur sehr kurz "speichern" kann, so einige Sekunden.

>>b B 250 und 252, und in der Endstufe
B 242, dort aber nur die 4 Eingangs
IC`s,<<

Das müssen aber dumme Opamps in den Eingängen gewesen
sein, wenn ein Austausch durch andere hörbare
Unterschiede bringt - fast alle Opamps, ob Audio-spezifisch
oder nicht, ob billig oder teuer,
schaffen Klirrfaktoren von unter 0.01%, das liegt
eine ganze Größenordnung unter der menschlichen
Wahrnehmungsgrenze.
Udo
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Nov 2002, 12:52
Ja ich hatte mehrere Geräte gleichen Typs.

Über den Rest brauchen wir nicht zu diskutieren. Bei Dir klingt ja alles gleich, und wenn doch anders, dann hängts bei Dir nur und ausschließlich von Verzerrungen ab. Was für Verzerrungen ist anscheinend auch egal. Schaff Dir doch bitte endlich mal Ohren an. Außerdem scheint es für Dich nur noch um Preise zu gehen. Das interessiert nicht jeden gleichermaßen. Manche auch garnicht. Klang hängt sicher mit `nem Datenblatt zusammen, aber nicht nur. Außerdem stehen da auch noch andere Kriterien drin. Wenn BurrBrown IC`s mit "Röhrensound" produziert, und es klingt auch ähnlich, und es gefällt mir, dann ist mir egal wie die das gemacht haben. Auch wenn es mehr Verzerrungen sind z.B. mehr "Harmonische".

Um doch noch mal was zu erklären, Du bist ja nicht allein hier, vielleicht interessierts andere: die Endstufen klangen mit einer Sorte IC`s dramatisch heller. Also wirklich massiv. Unüberhörbar.
Ich nahm zunächst an das der Frequenzgang verändert wäre, denn es war mir auf Anhieb einfach zuviel und klang wie eine kräftige Höhenanhebung. Ich habs nachgemessen. Der Frequenzgang war mit dem Original OP-Amp sowie mit dem Neuen schnurgerade. Wo dieser Effekt herrührt weiß ich bis heute nicht. Ich habs dann drin gelassen. Nach kurzer Gewöhnung war es dann umgekehrt. Dann klang das Neue bei weitem nicht so muffig wie das Alte. Aber das kennst Du ja, über Gewöhnung hast Du ja schon geschrieben.

Ein Freund bei dem ich das wiederholt habe war anderer Meinung. Er rief mich nach seiner ersten Hörsitzung an und gestand mir das die Klangverbesserung für ihn so gut war, das ihm bei seinen Lieblingstücken die Tränen gekommen sind.

Leute die Musik leben kennen das sicher auch. Besonders die Jüngeren.
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