was hat die Zeit gebracht ?

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Stullen-Andy
Inventar
#1 erstellt: 22. Apr 2006, 13:02
Hi,

also ich wühle mich gerade mal durch Prospekte durch die ich mir Gestern besorgt habe, und vergleich mit Prospekten aus den 80ern !

für mich ergeben sich einige eigenartige änderungen.

also wenn ich einen New Class A Verstärker von 1986 mit 2x 100 Watt an 8ohm mit einem Heutigen Receiver mit 6x100 watt an 6ohm vergleiche frage ich mich, wie der " neue " Receiver mit nur 135watt leistungsausnahme auskommt wohingegen der " alte " Receiver 500watt leistungsaufnahme hat ?

und warum werden Heute immer 6ohm gemessen wohingegen eigentlich damals 4-8 oder 8-16ohm gängig waren?

und was passiert mit einem solchen 6ohm gerät wenn ich 8-16ohm LS dranmache ?

es werden heute auch keine bezeichnungen wie class A/ A-B / AA / H+ mehr verwendet, was haben die denn Heute für schaltungen ?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 22. Apr 2006, 18:55
Hallo!
zum einen benutzt man heutzutage Schaltnetzteile die weniger verlustleistung haben, aber daß erklärt die Differenz in der Leistungsaufnahme zur Leisungsabgabe nur zum geringen Teil, wichtiger ist daß ich einem Kunden in den 80gern Sinusleistung verkaufen musste während heutzutage Phantasieleistungen offeriert werden.(Schließlich kann sich jedes Schulkind das an den fünf Fingern einer Hand ausrechen daß ich aus den 135 Watt in deinem Beiuspiel keine 6x 100 Watt Dauerleistung herausziehen, das wäre ein Peppertum Mobile. und ich könte mit genügend solcher Reciver in Kaskode mit 135 Watt jeden Energiebedarf auf der Welt decken. ) Das ist m.E. nach eine Entwicklung die in den Späten 80ger angefangen hat von diversen (vor allem Englische Firmen damals) Herstellern wurden so gut wie keine Leistungsdaten ausser Leistungsaufnahme und ungefähre Impulsleistung in BDAs und Prospekten angegeben. Firmen wie Schneider haben dann auch noch mit als erste mit federleichten 1000 Watt für 9 Mark 99 Kompaktanlagen den Markt überschwemmt. Damals fing es damit an das die Solide HiFi Mittelklasse mehr und mehr von sauteueren High-End Kisten auf der einen und Plastikschrott ab Werk für die Tonne für eine Mark pro virtuellen Watt in eine Nische gedrängt wurde. Was du heute siehst ist die Konsequenz dieser Entwicklung.

MFG Günther
Duncan_Idaho
Inventar
#3 erstellt: 22. Apr 2006, 21:14
Wobei die angegebenen 135 Watt oft die Durchschnittswatt sind... was man als legitim ansehen kann... bei Arbeit zieht er dann wieder deutlich mehr... aber in der Regel kommt man ja mit einem Watt pro Kanal schon gut aus.
Stullen-Andy
Inventar
#4 erstellt: 22. Apr 2006, 23:26
ich rede nicht von PMPO angabe wie bei Eltax oder Wooschoo hifi oder so !

es sind Prospekte von Denon, Kenwood, Panasonic, Sony und Yamaha !

also irgendwie haben die damals anscheinend Heizkraftwerke Verkauft, weil sie es noch nicht besser konnten oder ?
Duncan_Idaho
Inventar
#5 erstellt: 23. Apr 2006, 09:06
Ich rede auch von dem gleichen Ding wie du. Nur ist es wirklich so, daß dort der normale Verbrauch in den Prospekten agegeben wird.... oder wie sonst denkst du, daß mein Denon-Amp unter Höchstleistung schon mal 600-800 Watt zieht aber ansonst meist wirklich bei den angegeben 380 bleibt... wohlgemerkt ein 5.1 Amp. Da bei 5.1 auch fast nie alle Kanäle gleich extrem ausgelastet werden und dies auch nur selten, sehe ich eine solche Verbrauchsangabe realistischer als die früher angegebene Spitzenverbrauchsangabe an. Mein alter Technics Class AA hat damals auch realtiv selten die 550 Watt für seine angegebenen 150 Watt pro Kanal gezogen. Also nix mit PMPO
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