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MP3 Qualitätsunterschied Selbsttest

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Autor
Beitrag
getodak
Inventar
#1 erstellt: 19. Feb 2010, 15:17
Hallo,

nicht ich habe den Selbsttest gemacht. Den kann hier jeder selbst machen.

Einmal ist eine Aufnahme mit 128 kb und einmal mit 320 kb dabei. Nur so zum Spass!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 20. Feb 2010, 10:15
Hallo!

Das ist ein leichter Test. Das 320 File hat erheblich mehr Dynamik und wesentlich weniger Kompressionsartefakte. Allerdings mußte ich die beiden Schnipsel jeweils 2 x Hören bevor ich mir sicher war. Ohne hinreichende Erfahrung mit Kompressionsverfahren respektive ihren Stärken und Schwächen dürfte es allerdings recht schwer sein die beiden Files auseinanderzuhalten.

MFG Günther
john_frink
Administrator
#3 erstellt: 20. Feb 2010, 11:46
Eben das ist das Problem mit der Musikindustrie, bei mir haben Billgstöpsel und notebooklautsprecher völlig versagt, auch mit den besseren in ears war ich fast aufgeschmissen, da das Notebook beim paukenschlag schon seicht verzerrte.
Aber genau so hören wohl 90% der Normaluser ihre Musik.
Ich sehe insofern weiter schwarz für die Zukunft hochauflösender, dynamischer Aufnahmen im Mainstreambereich.

Danke dennoch für den Test - normalerweise habe ich weniger schwierigketen 128 vs höher herauszuhören.

Gruss, le john
jd17
Inventar
#4 erstellt: 20. Feb 2010, 12:00
selbst mit meinen alten DM302 am schreibtisch habe ichs auf anhieb gehört. ich wage zu behaupten, dass man 128kbit mp3s heutzutage besser erstellen kann. der unterschied war ja riesig!

so eine seite müsste es mal mit 320kbit mp3 (perfekt erstellt mit eac lame) und original-cd geben!
...daran würden sich dann die ganzen cd verfechter und mp3-miesmacher die zähne ausbeißen.
Avenger_Zero
Stammgast
#5 erstellt: 20. Feb 2010, 12:14
Tatsächlich war es mit einem Akoya Mini und Shure SE420 relativ leicht zu identifizieren.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Feb 2010, 12:29
Leute,

das war doch recht deutlich.

Sogar bei den Tischhupen war es zu hören

http://www.gimahhot....sprecher-sp-2420.jpg

Gruss
Fisch1000
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Feb 2010, 12:37
JO war recht deutlich zu hören, obwohl ich hier nur mit meinem Teufel Concept E Magnum sitz^^
RoA
Inventar
#8 erstellt: 20. Feb 2010, 13:39
So deutlich, dass es mich stutzig macht. Als Encoder wurde der Frauenhofer-Codec genommen. Je nach Ausgangsmaterial kann er bei 128 kBit transparent sein, wobei man hier auch ohne direkten Vergleich heraushört, daß B auf jeden Fall komprimiert wurde. Ich nehme mal an, dass die Vorlage frisiert wurde, damit man es hört. Leider habe ich das Stück (Pavarotti - O sole mio) nur als .mp3, sonst würde ich mir mal den Spass machen, es in unterschiedlichen Bitraten zu encoden. Meine Selbstversuche sind inzwischen über 10 Jahre her. Damals lautete das Ergebnis: Ab 160Kbit höre ich keinen Unterschied zum Original im direkten Vergleich. Inzwischen sind die Encoder effizienter geworden, und die meisten werden bei 130kbit (~v-5) die Segel streichen.
getodak
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2010, 13:48
Wundert mich, dass es vielen so leicht fällt. Ich selber kann so ohne weiteres keinen Unterschied feststellen. Aber ich hab auch nur Tischhupen, an meinen StandLS wird es wohl leichter fallen.

Ich hab aber auch keine Erfahrung in komprimierter Musik, weil ich ihr normalerweise aus dem Weg gehe!
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 20. Feb 2010, 15:47
Hallo!

@RoA

Stimmt, das war eigentlich zu leicht, allerdings codiere ich normalerweise für den Eigenbedarf (MP-3 Stick) mit Lame und variabler Bitrate, eventuell bin ich da etwas "verwöhnt"

Jedenfall scheint mir die Menge an Kompressionsartefakten in dem 128 KB-File ungewohnlich hoch zu sein.

MFG Günther
Franschi
Neuling
#11 erstellt: 20. Feb 2010, 21:46
Ich finde die hören sich beide gleich schlecht an.

Ist das normal das bei dem Gesang ein schallerndes Geräusch zu hören ist? Da tun einem ja die Ohren weh.
Mr-Bob
Stammgast
#12 erstellt: 20. Feb 2010, 23:06
Ich konnte erst mit Kopfhörer den Unterschied hören. Bemerkenswert, was ihr teilweise mit Plastikbrüllwürfeln alles raushört.
matej165
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Feb 2010, 11:19
Also ich höre da überhaupt keinen Unterschied, obwohl ich davon überzeugt war, dass ich 128kb songs erkennen kann.
Airwalker1
Stammgast
#14 erstellt: 21. Feb 2010, 22:05
Ich bin bei zehn Versuchen zehn Mal in der Lage gewesen, das richtige Musikstück zu identifizieren. Und das Ganze, jetzt kommts, an meinen integrierten Laptoplautsprechern.

Allerdings gehöre ich auch zu der Fraktion, die bei nicht wenigen Musikstücken einen ganz eindeutigen Unterschied zwischen zwischen bspw. einer 256er MP3 und einer .FLAC zu erkennen meint. Dies dann allerdings an der Hauptanlage...
getodak
Inventar
#15 erstellt: 21. Feb 2010, 22:50

Ich konnte erst mit Kopfhörer den Unterschied hören. Bemerkenswert, was ihr teilweise mit Plastikbrüllwürfeln alles raushört.


Das habe ich mir auch gedacht. Bin da etwas skeptisch.


Ich bin bei zehn Versuchen zehn Mal in der Lage gewesen, das richtige Musikstück zu identifizieren.


Hätte mich auch gewundert, wenn es bei Versuch 8 oder 9 nicht mehr geklappt hätte, ändert sich die Reihenfolge schliesslich nicht. (Nur Spass)
Moonlight3
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Feb 2010, 23:20
Im normalfall höre ich bei allen meinen audiofiles den unterschied zwischen 120 und 320k/bit deutlich raus, aber das hier ist wohl eher was für leute, welche mit der musikrichtung mehr erfahrung haben oder meine ohren sind einfach zu verstopft ^^.
Amperlite
Inventar
#17 erstellt: 22. Feb 2010, 03:11

Moonlight3 schrieb:
..., aber das hier ist wohl eher was für leute, welche mit der musikrichtung mehr erfahrung haben oder meine ohren sind einfach zu verstopft ^^.

Probiers doch mit deiner Musikrichtung:

http://www.mpex.net/info/abx.html
RoA
Inventar
#18 erstellt: 22. Feb 2010, 07:52

Moonlight3 schrieb:
Im normalfall höre ich bei allen meinen audiofiles den unterschied zwischen 120 und 320k/bit deutlich raus


Je nach Material ich eher nicht. Allerdings habe ich das meiste unter 192kbit längst entsorgt, eben WEIL es gerade bei älteren Dateien wahrscheinlich ist, daß die Unterschiede zum Original nicht unerheblich sind. Bei bestimmten Richtungen, z.B. Audiobooks, Comedy etc. spielt es aber keine Rolle, und manche Stücke habe ich nur in 128kbit und ich vermisse nichts.
freibürger
Inventar
#19 erstellt: 22. Feb 2010, 10:14
Moin,

man kann den Unterschied erhören, ich finde es aber keineswegs eindeutig.
Ich denke das die schlechte Version, auf CD käuflich erworben, von den meisten klaglos akzeptiert würde.
McBride
Stammgast
#20 erstellt: 22. Feb 2010, 11:10
Also ich, 33jährig, höre über relativ vernünftige Canton Karat Boxen und Stereo Amp keinen Unterschied.
Hab falsch getippt
jd17
Inventar
#21 erstellt: 22. Feb 2010, 11:15
ich habe langsam das gefühl, dass bei vielen hier auch die ausgabeart negativ beeinflusst. wenn ihr nur eine mäßige soundkarte habt und analog über miniklink to cinch an den verstärker reicht - ist die qualität natürlich grundsätzlich schlecht.
ich nutze z.b. den digitalausgang, lasse vom avr wandeln und am pc ist reines passthrough eingestellt - und ich höre den unterschied wirklich deutlich.


[Beitrag von jd17 am 22. Feb 2010, 11:16 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 22. Feb 2010, 11:26
Hallo!

@freibürger

Heutzutage weiß doch ohnehin niemand mehr was mit dem Musikmaterial so alles gemacht wird bevor es auf eine CD gepresst wird. Zumal bei Popmusik kann man gar nicht ausschließen daß die Soundfiles im komprimirten Zustand um die ganze Welt reisen und die unterschiedlichen Interpreten einfach da wo sie sich gerade befinden ihre Soundspur dazuspielen/-mixen. Ob sich bei einer Opernaufnahme ebenfalls alle Sänger/Sängerinnen im gleichen Studio befinden und ob die Orchesteraufnahme nicht einfach um die jeweilige Stimme bereichert durchs Netz geht kann dir auch nur die Produktionsfirma sagen, die allerdings ist oft schon lange nicht mehr identisch mit dem Label daß die Aufnahme dann vertreibt.

Insofern ist die ganze Diskussion um Kompressionsformate eigentlich Marginal.

Der Unterschied zwischen den beiden Files ist sogar m.E. ungewöhnlich groß, eigentlich hätte ich erwartet daß die Artefakte wesentlich geringer aufallen. Eventuell wurde hier wirklich ein wenig "gedreht". Normalerweise habe ich wesentlich größere Schwierigkeiten zwei beliebige Files mit unterschiedlicher Kompressionsrate auseinanderzuhalten.

MFG Günther
john_frink
Administrator
#23 erstellt: 22. Feb 2010, 12:24


ich habe langsam das gefühl, dass bei vielen hier auch die ausgabeart negativ beeinflusst. wenn ihr nur eine mäßige soundkarte habt und analog über miniklink to cinch an den verstärker reicht - ist die qualität natürlich grundsätzlich schlecht.


Genau die Befürchtung habe ich bei mir!

zum glück wird die Musik ansonsten, wenn nicht über cd direkt, im AVR gewandelt!

McBride
Stammgast
#24 erstellt: 22. Feb 2010, 12:31

j.d.0504 schrieb:
ich habe langsam das gefühl, dass bei vielen hier auch die ausgabeart negativ beeinflusst. wenn ihr nur eine mäßige soundkarte habt und analog über miniklink to cinch an den verstärker reicht - ist die qualität natürlich grundsätzlich schlecht.
ich nutze z.b. den digitalausgang, lasse vom avr wandeln und am pc ist reines passthrough eingestellt - und ich höre den unterschied wirklich deutlich.


"Grundsätzlich schlecht" ist Blödsinn, hab hier onboard Sound und analog verkabelt,
es ist zwar subjektiv aber ich denke keiner würde bei dem Gesamtequipment ernsthaft sagen, es klingt schlecht.

Wenn ein Unterschied zwischen den Files hörbar ist,
dann ist der sowohl mit analoger als auch digitaler Verkabelung hörbar, nur halt auf nem anderen Niveau, oder seh ich das falsch!?
Amperlite
Inventar
#25 erstellt: 22. Feb 2010, 12:35

McBride schrieb:
Wenn ein Unterschied zwischen den Files hörbar ist,
dann ist der sowohl mit analoger als auch digitaler Verkabelung hörbar, nur halt auf nem anderen Niveau, oder seh ich das falsch!?

Die heutigen Onboard-Karten sind erstaunlich gut. Zumindest sind sie weitaus besser als ihr Ruf.
Leider ist der PC eine gute Umgebung, um sich Störungen einzufangen.
Ich habe hier am Analogausgang z.B. ein ganz leichtes Rauschen, dass sich mit der Rechnerlast verändert.
Früher hatte ich einmal den Fall, dass man jede Mausbewegung sehr deutlich über die Soundkarte hören konnte.
jd17
Inventar
#26 erstellt: 22. Feb 2010, 12:40

Amperlite schrieb:
Leider ist der PC eine gute Umgebung, um sich Störungen einzufangen.
Ich habe hier am Analogausgang z.B. ein ganz leichtes Rauschen, dass sich mit der Rechnerlast verändert.
Früher hatte ich einmal den Fall, dass man jede Mausbewegung sehr deutlich über die Soundkarte hören konnte.

das ist genau, was ich meine - elektrosmog im rechner. ich finde auch, dass onboardkarten wunderbar sind - nutze ja selber eine... aber eben über den digitalausgang. ich habe noch nie eine richtig gute analoge ausgabe über den pc gehört.


"Grundsätzlich schlecht" ist Blödsinn, hab hier onboard Sound und analog verkabelt,

ich stehe zu dem was ich sage - eine gute analogsektion hat kaum eine soundkarte, die ich kenne.
McBride
Stammgast
#27 erstellt: 22. Feb 2010, 12:53
Ja das mag sein, wenn mein Stereo Amp nen digitalen Eingang hätte,
dann würde ich den sicher auch nutzen.
Aber nen wirklichen Klanggewinn erwarte ich davon nicht.
Ich habe auch noch nen AVR, der war auch schonmal digital mit meinem PC verkabelt,
habe keinen DIREKTEN Vergleich, aber das klang auch nicht anders.

Aber darum gehts ja eigentlich nicht, es geht um den Unterschied zwischen den Files.
Elektrosmog, Rauschen, schlechte Analogsektion hin und her,
der Klangunterschied bleibt doch bestehen! (auch wenn ich ihn nicht höre )
jd17
Inventar
#28 erstellt: 22. Feb 2010, 12:55

McBride schrieb:
Aber darum gehts ja eigentlich nicht, es geht um den Unterschied zwischen den Files.
Elektrosmog, Rauschen, schlechte Analogsektion hin und her,
der Klangunterschied bleibt doch bestehen! (auch wenn ich ihn nicht höre )

doch genau darum geht es - der klangunterschied der datei bleibt natürlich bestehen - aber die schlechte ausgabe deiner soundkarte sorgt dafür, dass du ihn nicht hörst.

es kann ja kein zufall sein, dass einige hier den unterschied sehr deutlich hören, und andere gar nicht.
McBride
Stammgast
#29 erstellt: 22. Feb 2010, 13:08
...meinste echt die schlechte Ausgabe der Soundkarte treibt so ein Schindluder mit dem Signal einer 128 und 320er MP3,
dass ein Klangunterschied nicht mehr hörbar ist?
Na ich weis nicht, kanns nicht widerlegen.
Ich würde das eher auf das menschliche Hörvermögen schieben!?
jd17
Inventar
#30 erstellt: 22. Feb 2010, 13:12
klar - manche menschen hören besser als andere. aber trotzdem, ich weiß aus eigener erfahrung, wie schlecht die analoge tonausgabe von mäßigen soundkarten sein kann. und gerade die feinheiten werden dadurch unhörbar. dreh doch z.b. bei deinem verstärker mal - mit ausgewähltem soundkarteneingang - die lautstärke richtig auf. du wirst mit sicherheit schon ein beträchtliches grundrauschen hören. je mehr du aufdrehst, desto deutlicher werden wahrscheinlich die artfakte.

mit der digitalen ausgabe habe ich nichts dergleichen. aber genausowenig gibt es sowas bei meinem cd-spieler, der eine sehr gute analogsektion besitzt.
McBride
Stammgast
#31 erstellt: 22. Feb 2010, 13:24
...ein gewisses Grundrauschen ist da, wenn der Pegel des Rauschens gut hörbar ist, dann ist der Pegel der Musik schon unerträglich.
Das Rauschen stört nicht wirklich, kann echt keinen Unterschied ausmachen, wenn auch noch so laut.
Das einzige was wirklich Horror ist, ist das File an sich
Butti2
Stammgast
#32 erstellt: 22. Feb 2010, 13:27

j.d.0504 schrieb:
eine gute analogsektion hat kaum eine soundkarte, die ich kenne.

Definierte bitte "gute analogsektion".

Grüße
jd17
Inventar
#33 erstellt: 22. Feb 2010, 13:32

Butti2 schrieb:

j.d.0504 schrieb:
eine gute analogsektion hat kaum eine soundkarte, die ich kenne.

Definierte bitte "gute analogsektion".

Grüße

nunja, gute signalverarbeitung eben - das ist einfach kaum möglich bei den ganzen störfaktoren.
Akeco
Stammgast
#34 erstellt: 22. Feb 2010, 13:36
Mit Pioneer Sx 205 und Dual CL134 hört man den Unterschied.
Habe richtig getippt.
Amperlite
Inventar
#35 erstellt: 22. Feb 2010, 13:40

Akeco schrieb:
Habe richtig getippt.

Sehr unangenehm an dieser Seite ist, dass die Reihenfolge nicht durchwechselt. Man hat also beim ersten mal schon 50% Chance, richtig zu liegen und kann danach nicht mehr prüfen, ob man bei Wiederholung wieder richtig tippen würde.
Butti2
Stammgast
#36 erstellt: 22. Feb 2010, 13:45

j.d.0504 schrieb:
nunja, gute signalverarbeitung eben - das ist einfach kaum möglich bei den ganzen störfaktoren.

Gehts vielleicht etwas genauer? Was für Störfaktoren?

Oben sprichst du vom Rauschabstand. Dieser ist schon seit Jahren selbst bei Budgetsoundkarten(um 50€) bei ca. -95dB und wie schon erwähnt, selbst Onboardsound ist teilweise ganz gut und liegt schonmal über -90dB. siehe hier

Wenn ich am Rechner alle Regler aufdrehe rauscht es erst, wenn ich ca.10cm mit dem Ohr am Lautsprecher bin und sollte der 1.Ton rauskommen, möchte ich mind. 2 Meter Abstand haben, selbst dann wird es verdammt laut sein.

Grüße


[Beitrag von Butti2 am 22. Feb 2010, 13:53 bearbeitet]
jd17
Inventar
#37 erstellt: 22. Feb 2010, 14:01

Butti2 schrieb:
Was für Störfaktoren?

elektrosmog. die elektromagnetische strahlung im pc ist normalerweise extrem hoch. hierzu passt auch was amperlite geschrieben hat:

Leider ist der PC eine gute Umgebung, um sich Störungen einzufangen.
Ich habe hier am Analogausgang z.B. ein ganz leichtes Rauschen, dass sich mit der Rechnerlast verändert.
Früher hatte ich einmal den Fall, dass man jede Mausbewegung sehr deutlich über die Soundkarte hören konnte.

wie schon gesagt ist dieses phänomen gerade auf dem mainboard - also bei onboardkarten deutlich, aber auch eine soundkarte auf dem pci-slot leidet natürlich darunter. das ausgangssignal wird einfach unsauber.

ich kann auch nur von dem berichten, was ich selber wahgenommen habe - und selbst bei teuren creative soundkarten war die analoge ausgabe längst nicht so gut wie die digitale. ich habe mich selbst auch mit meiner uralten sound blaster live mal einem blindtest unterzogen und konnte immer die digitale von der analogen ausgabe unterscheiden. klar - diese soundkarte ist uralt und ich bezweifle auch nicht, dass es heute besser geworen ist!
ich bin auch nicht jemand der glaubt, dass unterschiede zwischen modernen DAC bestehen! aber das was der DAC ausgibt, ist was entscheidet - und gerade diese elektrischen signale leiden unter der elektromagnetischen strahlung.

ich bin wirklich kein voodoovertreter - im gegenteil! ich verlinke ständig diese seite. aber hier glaube ich an die unterschiede, weil ich mich selbst mehrmals davon überzeugt habe.


[Beitrag von jd17 am 22. Feb 2010, 14:02 bearbeitet]
Butti2
Stammgast
#38 erstellt: 22. Feb 2010, 14:18
Du hast in diesem Thread verallgemeinert, dass Soundkarten mit Rauschen und Einstreuungen zu kämpfen hätten. Vereinzelt mag das stimmen, gerade beim Onboardsound, die Regel ist es aber nicht.

Falls du tatsächlich keine Soundkarten mit guter Analogsektion kennst, hier kannst du dir einen Überblick verschaffen.

Grüße
edin71
Inventar
#39 erstellt: 23. Feb 2010, 08:58
Ich höre über Laptop und Kopfhörer keinen Unterschied
obwohl ich richtig "getippt" hatte
RobN
Inventar
#40 erstellt: 23. Feb 2010, 13:14

j.d.0504 schrieb:
ich kann auch nur von dem berichten, was ich selber wahgenommen habe - und selbst bei teuren creative soundkarten war die analoge ausgabe längst nicht so gut wie die digitale.

Naja, bei Creative-Karten beschränkt es sich eherlich gesagt aber auch auf "teuer", deren Analogsektionen sind und waren in klanglicher Hinsicht - meiner Ansicht nach - schon immer recht bescheiden.
speedymcs
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Feb 2010, 17:23

Amperlite schrieb:

McBride schrieb:
Wenn ein Unterschied zwischen den Files hörbar ist,
dann ist der sowohl mit analoger als auch digitaler Verkabelung hörbar, nur halt auf nem anderen Niveau, oder seh ich das falsch!?

Die heutigen Onboard-Karten sind erstaunlich gut. Zumindest sind sie weitaus besser als ihr Ruf.
Leider ist der PC eine gute Umgebung, um sich Störungen einzufangen.
Ich habe hier am Analogausgang z.B. ein ganz leichtes Rauschen, dass sich mit der Rechnerlast verändert.
Früher hatte ich einmal den Fall, dass man jede Mausbewegung sehr deutlich über die Soundkarte hören konnte.


allerdings, habe seit ner zeit ein usb-interface was ziemlich rauscht und auch noch aussetzer hat wenn das WLAN an ist. gehört hier nich her aber wenn jemand ne lösung hat

bei dem test habe ich richtig getippt, kann aber nicht behaupten, dass ich mir total sicher war. über laptoplautsprecher gehört.. mir kommts bei hohen kompressionen oft so vor, dass die hohen töne, vor allem zB becken, deutlich schlechter klingen..
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 24. Feb 2010, 10:59
Hallo!

@speedymcs

Rauschen, Aussetzer oder "Pumpen" von USB-Interfaces sind leider Zeichen dafür das dein Rechner mit irgendwelchen Aktionen gerade ausgelastet ist, hier wird dann der USB -Bus der eine recht niedrige Priorität hat etwas vernachlässigt und darunter leiden eben vor allem Zeitkritische Anwendungen.

Häufig hilft eine Neuinstallation des betroffenen Rechners bei dem sowohl beim OS als auch bei den Anwendungen nur wirklich wichtiges neu aufgesetzt wird und die ganzen Optionen die der Rechner beim Start mit hochzieht und die man ohnehin nie braucht bleiben aussen vor.

Eigentlich sollte man ja meinen das jedes halbwergs aktuelle Gerät mit den üblichen Anforderungen spielend fertig werden kann, in der Realität ist es aber oft so das eine Konfiguration recht schnell mit überflüssigen Optionen und Trümmern von vorhergehenden Applikationsinstallationen "zugemüllt" ist.

Auch ein Treibercheck kann Abhilfe schaffen. Hilft das alles nichts und dein Rechner läuft unter W/ oder Vista kann ein "Downgrade" auf XP Wunder wirken.

MFG Günther
MadeinGermany1989
Inventar
#43 erstellt: 24. Feb 2010, 16:45
Ich hab mir beide Files mindestens 10mal angehört und konnte keinen Unterschied hören, nachdem ich dann falsch getippt hatte, hab ich nochma gehört und einen für mein Empfinden geringen UNterscheid gehört. Hab soweit ich weiss eine onboarsoundkarte und kann zurzeit die Lautsprecher nur an den Kopfhöreranschluss anschliessen.
Weaper
Inventar
#44 erstellt: 24. Feb 2010, 17:18
Habs mir auch angehört und hab beim 1. mal falsch getippt aber einen Unteschied erkannt
Beim 2. mal hab ichs dann aber richtig erkannt.

An meinem Pc ist passthrough eingestellt und der AVR codiert


[Beitrag von Weaper am 24. Feb 2010, 17:21 bearbeitet]
McBride
Stammgast
#45 erstellt: 24. Feb 2010, 17:31

Beim 2. mal hab ichs dann aber richtig erkannt.

Glückwunsch! Gibt nur 2 Möglichkeiten, die Files wechseln nicht


[Beitrag von McBride am 24. Feb 2010, 17:34 bearbeitet]
pp-jan
Stammgast
#46 erstellt: 24. Feb 2010, 17:36
Habs gleich gehört, bei der 128kbps war immer ein leichtes leises Rauschen. Ist der nachteil an ner guten Soundkarte , da hört man eher den Qualitätsunterschid, da der Onboardshit sowas garnicht so fein wiedergiebt.

Creative Sound Blaster X-Fi Titanium+ Yahmaha Reciver und Heco Standboxen.
Weaper
Inventar
#47 erstellt: 24. Feb 2010, 17:55

Habs gleich gehört, bei der 128kbps war immer ein leichtes leises Rauschen. Ist der nachteil an ner guten Soundkarte , da hört man eher den Qualitätsunterschid, da der Onboardshit sowas garnicht so fein wiedergiebt.

Creative Sound Blaster X-Fi Titanium+ Yahmaha Reciver und Heco Standboxen.


Ich nehm einmal an dass du sie digital angeschlossen hast? Da hört man so oder so keinen Unterschied, theoretisch halt
SonicSL
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 24. Feb 2010, 18:08

pp-jan schrieb:
...da hört man eher den Qualitätsunterschid, da der Onboardshit sowas garnicht so fein wiedergiebt.

Creative Sound Blaster X-Fi Titanium+ Yahmaha Reciver und Heco Standboxen.

Na solche Aussagen find ich mal wieder anbetungswürdig schwachsinnig...
Meine Onboard-SK am fast 4 Jahre alten Notebook hat z.B. einen Klirr von unter 0,003 % von 5-25000 Hz... ist aber ja Onboardshit... muss ich mir wohl ein neues Notebook kaufen, da ich damit definitiv nicht vernünftig Musik hören kann...
Es kann natürlich auch sein, dass mein 9 Jahre alter Yamaha-AVR der Einsteigerklasse (RX-V 430 RDS) die verrauschten und verranzten Signalanteile weg rechnet, damit meine "Teilweise-DIY-LS" nur das wiedergeben, was da auch hin gehört...


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Wenn ich so eine Scheiße lese, krieg ich Pickel am Skrotum!!!

Gruß

Sascha aka. SonicSL
pp-jan
Stammgast
#49 erstellt: 24. Feb 2010, 18:43

Weaper schrieb:

Habs gleich gehört, bei der 128kbps war immer ein leichtes leises Rauschen. Ist der nachteil an ner guten Soundkarte , da hört man eher den Qualitätsunterschid, da der Onboardshit sowas garnicht so fein wiedergiebt.

Creative Sound Blaster X-Fi Titanium+ Yahmaha Reciver und Heco Standboxen.


Ich nehm einmal an dass du sie digital angeschlossen hast? Da hört man so oder so keinen Unterschied, theoretisch halt


Hab Analog, da der Reciver noch kein Digatal kann.

@SonicSL: Alte Onboardlösungen sind oftmals noch besser, aber ein Unterschied hört man. Bei mein neuen Mainboard, kann man die Onboard total vergessen, dagegen war die von mein alten kaum Schlechter als die Creative.
Hamster123
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 27. Feb 2010, 10:06
... war für mich nach zweimal anhören nicht eindeutig erkennbar, sitz zwar hinter keinem high end aber 2 quantum 603 und ne xfi waren wohl nicht genug..?
bkv7601
Neuling
#51 erstellt: 27. Feb 2010, 12:06
Ich konnte nen Unterschied feststellen, war aber nicht so eindeutig und musste die Dateien 2 mal hören.
In höherer Lautstärke fällt der Unterschied besser auf.
Gehört mit: Auzentech X-Fi Forte und Sony MDR-V700 (DJ-Kopfhörer )
Jedes menschliche Gehör hat unterschiedliche Qualität und meins altert wohl so langsam.

Man sollte den Test mal so ausdehnen, das die Anordnung zufällig ist oder auch 2 mal die gleiche Qualität einspielen, um nicht vorbelastet an den Test zu gehen. Vielleicht noch 192Kbit/s reinnehmen oder etwas mit VBR.

Zumindest habe ich schon deutlich schlechtere 128Kbit/s Dateien gehört als das Hörbeispiel.
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