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Frequenzbereich CD LP TV

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chris65187
Stammgast
#1 erstellt: 02. Okt 2010, 12:00
Hallo!

Habe trotz Recherche kein Ergebnis finden können...

Meine Frage:
Welche Frequenzbereiche können die Medien
CD
LP
TV
eigentlich im Optimalfall abbilden???

Danke,
detegg
Administrator
#2 erstellt: 02. Okt 2010, 12:07
Hi,


chris65187 schrieb:
Habe trotz Recherche kein Ergebnis finden können...


Ist das Dein Ernst?

;-) Detlef
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#3 erstellt: 02. Okt 2010, 12:09
was heisst denn Optimalfall?

Mehr als bei der Aufzeichnung/Sendung draufgegeben wird, ist nicht drin.

Bei CD sind das max. 20 bis 20.000 Hz
Bei LPs schreibt die alte DIN was von 40 bis 12.500 Hz vor.
Beim analog TV weiss ichs jetzt nicht genau, aber UKW Sender gehen bis max. 14.000 Hz.
TV digital dürfte wohl ähnliche Werte wie CD haben, es sei denn es wäre nach oben vom Sender limitiert.
Passat
Moderator
#4 erstellt: 02. Okt 2010, 14:24
Die CD geht theoretisch von 0,1 HZ bis 22.100 Hz, nach oben hin wird aber wegen der Unmöglichkeit, beliebig steile Filter bauen zu können, bei 20.000 Hz begrenzt.

Die LP geht theoretisch von 0,1 Hz bis weit über 40.000 Hz, in der Praxis wird aber unter 20 Hz begrenzt, weil in dem Bereich darunter Rumpelstörungen, Störungen durch Trittschall etc. auftreten und es eh keinen Musikinhalt gibt, der tiefer geht.
Nach oben hin wird i.d.R. bei max. 20.000 Hz begrenzt.
Ausnahme sind da nur Quadro-Schallplatten nach dem CD4-Verfahren, dort werden die Kanäle 1 und 2 nach oben hin bei 19.000 Hz begrenzt und die Kanäle 3 und 4 im Bereich von 20.000 Hz bis 45.000 Hz aufgezeichnet.
Zur Abtastung derart hoher Frequenzen braucht man aber Tonabnehmer mit einer speziellen Nadel, normale Tonabnehmer können so hohe Frequenzen nicht abtasten.

Der übliche TV-Ton geht bis ca. 15.000 Hz, nur bei Dolby Digital gehts bis über 20.000 Hz.

Auch UKW-Radio wird bei ca. 15.000 Hz begrenzt.
UKW könnte auch bis knapp 18.000 Hz, aber auch hier gibt es das Problem mit der Steilheit der Filter, die den 19.000 Hz Pilotton herausfiltern müssen. Deshalb die Begrenzung auf 15.000 Hz.

Grüsse
Roman
chris65187
Stammgast
#5 erstellt: 02. Okt 2010, 15:20
cool.
Herzlichen Dank!
KLM-U
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Okt 2010, 22:30
Hallo,

macht sich da jemand wieder Gedanken was besser klingt, CD oder LP?

Gruß
chris65187
Stammgast
#7 erstellt: 04. Okt 2010, 11:26
Nein, da macht sich keiner Geadanken darüber,ob CD´s oder LP´s besser klingen. (((Meiner Meinung nach haben beide Medien ihre Vor- und Nachteile [ich persönlich höre lieber Vinyl])))

Grund meiner Frage war
a) ein generelles Interesse
b) die Frage inwieweit es Sinn macht, dass ich meinen SUB mitlaufen lasse...
richi44
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Okt 2010, 06:25
Die Frage ob Sub oder nicht ist eine Frage der Lautsprecher.
Angenommen, Deine Boxen sind zweiweg mit 16cm Tieftönern und einer Trennung bei 1500Hz. Erstens können diese nicht unbedingt Tiefbass (zumindest geschlossene Boxen), also hilft der Sub.
Und zweitens ist bei so einer Box die Membranauslenkung durch den Bass schon beträchtlich. Damit entstehen Doppler-Intermodulationen, die deutlich hörbar sind.
Ist ein Sub da, welcher den Bass übernimmt, so sind die Intermodulationen weg, wenn die Trennung zum Sub hoch genug angesetzt ist. Dies braucht dann aber eigentlich für jede Hauptbox einen eigenen Sub, weil die Ortung bereits einsetzt.

Hast Du Zweiwegboxen mit einem 25cm Tieftöner, so ist generell mehr Bass möglich (vor allem bei Bassreflex) und die Membranauslenkung ist wesentlich geringer. Damit nimmt die Intermodulation ab.

Hast Du Dreiwegboxen mit einem 30cm Tieftöner und einer Trennung zu den Mitten bei etwa 300Hz, so kann ein Sub in der Regel nichts mehr verbessern.
chris65187
Stammgast
#9 erstellt: 05. Okt 2010, 10:10
Danke für die Info!

Ich habe folgende Konstellation:
Heco Victa 700, die im Tieffrequenzbereich nicht soweit runter gehen, wie mein Heco Victa SUB 25A, der geht nis 23Hz runter.
Hab ich also gedacht, den mitlaufen zu lassen, wenn es vom Frequenzbereich der Medien her überhaupt Sinn macht (daher meine Frage). Ich hab ihn auf eine Frequenz von 80 - 100Hz eingestellt. Allerdings direkt am Sub.

Mein Verstärker hat keinen gesonderten SUB-Ausgang. Somit ist er an den LS-Ausgängen angeschlossen. Eine Frequenzabgrenzung zwischen SUB und Front-LS läßt sich über den Verstärker nicht einstellen.
richi44
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Okt 2010, 11:46
Der Sub wird Dir zwar nicht die Hauptboxen entlasten (ausser Du hättest im Normalfall eine leichte Bassanhebung mit den Klangreglern eingestellt, auf die Du dann verzichten könntest) aber er bringt noch etwas Fundament. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, ihn mitlaufen zu lassen.

Die angegebenen Grenzfrequenzen im Bass sind übrigens nicht unbedingt verbindlich. Es gibt z. B. eine LP von Telarc, auf welcher Kanonen aufgenommen wurden (Tschaikowsky 1812) und da ist eine riesen Auslenkung der Rillen mit Frequenzen um etwa 10Hz! Und ausserdem gibt es verschiedene Orgelaufnahmen, wo 32Hz drauf sind.

Bei Unterhaltungsmusik ist aber die Grenze durch die Instrumente meist bei etwa 40 bis 50Hz. Ob also der Sub in der Praxis etwas bringt hängt nicht unbedingt vom Medium ab sondern vom Musikstil. AUSPROBIEREN!
chris65187
Stammgast
#11 erstellt: 05. Okt 2010, 12:59
Hi und Danke für die Antwort!!!

Ja, so mitlaufender Weise habe ich mir das ja auch gedacht. Und; Das was passiert merke ich ja, wenn ich teste, ob beim SUB was rauskommt. Also es kommt was raus und ja so zu "Unterfeuern" ist das ganz O.K.. Es gibt einige, wenige Musik, wo er auch mal Feuer gibt.

Wollte mich halt einfach mal informieren.

Klangregler gibt es an meinem Verstärker nicht.Er ist für Naturalisten gebaut.

LG
KLM-U
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Okt 2010, 19:59
Hallo,

was noch dazu kommen kann ist, das ein mitlaufender Sub bei Vinyl mitunter auch negative Nebenwirkungen haben kann, nähmlich dann wenn der Verstärker keinen Subsonicfilter hat, und wie du schreibst ist dein Amp ohne jegliche Klangregelung.

Subsonic-Filter gibt es bei den heutigen Amp´s ohne Phono-Eingang nicht mehr, und ob ein vorgeschalteter Phono-Verstärker einen Subsonic-Filter hat ist fraglich. Subsonic-Filter waren dazu da die eventuellen Resonanzen zwischen Bassmembran und Tonarm zu unterbinden.

Am besten ist halt ausprobieren, hängt natürlich auch von der Musik ab.

Gruß
chris65187
Stammgast
#13 erstellt: 06. Okt 2010, 00:23
Dank Dir!

Ich hab aber keine hörbaren "Resonanzen zwischen Bassmembran und Tonarm", was vielleicht an der Aufstelltung meines Drehers liegen mag.

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