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Bananenstecker vs. Kabelschuh

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gierdena
Stammgast
#1 erstellt: 19. Mrz 2004, 11:42
Mahlzeit zusammen,
kann mir jemand sagen/erklären wo da der Unterschied liegt.

Bitte nicht den optischen Unterschied erklären, den kriege ich soeben noch selber hin.

Vermutlich breche ich jetzt wieder ne mörder Voodoodiskussion vom Zaun, will ich aber gar nicht, nur der Unterschied würde mich interessieren!
Albus
Inventar
#2 erstellt: 19. Mrz 2004, 13:11
Tag,

der erzielbare Anpressdruck ist bei einem ordentlichen Kabelschuh typisch höher als bei einem typischen Bananenstecker. Ziel einer Verbindung ist ein möglichst hoher Anpressdruck. Also, ...

MfG
Albus
gierdena
Stammgast
#3 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:01
Hallo Albus und danke für Deine Antwort!
Wie definiert sich "ordentlich" bzw. wie macht sich das im Preis + Ausführung bemerkbar. Gibt es da evt. im grossen I-Net Adressen die Du mir nennen könntest wo ich mir diese bestellen könnte. Oder ist es eh besser, dass Kabel ohne "irgend etwas" dazwischen direkt an die Terminals anzuschliessen?

gut gehn!
Albus
Inventar
#4 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:14
Tag,

ordentlich soll heißen: die vom LS-Terminal vorgegebene Kontaktfläche sollte annähernd vollständig vom Kabelschuh abgedeckt sein, was wiederum eigentlich nur bei paarigen Teilen erreichbar ist, es sollte sich um gleiche Metalle handeln (z.B. massiv Messing je vergoldet, nicht Aluminium und Kupfer kombinieren); die Paarung ist die von LS-Terminal und Kabelschuh. Weil paarig selten zu realisieren ist - alternativ sind blanke Kabelenden mit Adernendhülsen, auch gut mit starkem Anpressdruck zu verwenden. Adernendhülsen gibt's beim Elektriker für fast nix, beim HiFi-Handel für einige Cent pro Stück. Bananenstecker sind nach meinem Urteil dritte Wahl erst.

MfG
Albus
Burnmaster
Stammgast
#5 erstellt: 19. Mrz 2004, 18:29
Tach auch,

Anpressdruck hin oder her, wenn du die Klemmen mit zu viel Kraft zudrehst, gehen sie sowieso hinüber.

Sicher ist, dass in diesem Fall zumindest die komplette Kontaktfläche zu nutzen ist.

Was ich leider auch schon erlebt habe ist, dass Leute mit nahezu 10qadrat ankommen, diesen Querschnitt dann verjüngen bis der klägliche Rest unter die Klemme passt.

Das ist natürlich Sch...


Greezzz
Burnmaster
nobex
Stammgast
#6 erstellt: 19. Mrz 2004, 22:50
Hallo Miteinander,

ich hatte mal einen Satz Bananas dran, die hatten in sich Kontaktprobleme. Es gab beim Drehen (drehbarer Stift) im eingesteckten Zustand Lautstärkeschwankungen bzw. Krispeln aus den LS. Das waren aber ganz einfach aufgebaute Teile mit einer Schraube zur Befestigung des Kabels.

Gruß Robert
bonesaw
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 20. Mrz 2004, 07:28
Wenn du die Kabel nicht öffters ausstecken oder umstecken mußt, würde ich gar keine Stecker, Klemmen, Hülsen ectr. nehmen sondern direkt die Litze klemmen. Damit ersparst du dir ein paar ordentliche Übergangswiederstände. Warscheinlich kommt jetzt wieder der Einwand mit der Oxidation, aber das Kabel oxidier im Klemmschuh genauso, nur sieht man es da nicht.
gierdena
Stammgast
#8 erstellt: 20. Mrz 2004, 08:49
Moin zusammen,
herzlichen Dank für die Antworten! Ich denke ich bleibe bei dem, was ich seit JAhren mache: Litze direkt anschliessen!

Das Thema Oxidation halte ich schon immer so, dass ich von Zeit zu Zeit das Kabel ein Stück weit neu abisoliere.

gut gehen
und
ratte
Stammgast
#9 erstellt: 20. Mrz 2004, 23:03
Hi,

ich hatte beides schon (am selben Kabel). IMHO wichtig ist, dass man das Kabel eben nicht klemmt. Also weder direkt an die LS-Klemmen, noch in den Kabelschuhen. Das oxydiert merklich. Also an den Abschluss mit Silberlot verlöten. Ob dann der Kontakt mit den LS über Kabelschuhe oder locking Bananas (die klemmen sich bombenfest - da kann man die Box dran hochheben) erfolgt, dürfte weitgehend egal sein.

gruss
ratte
bonesaw
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Mrz 2004, 07:29

Das Thema Oxidation halte ich schon immer so, dass ich von Zeit zu Zeit das Kabel ein Stück weit neu abisoliere.


So halte ich das auch, und spare mir so ein paar Übergangswiederstande. Das Geld für Stecker hab ich in meine Kabel mitinvestiert. Ich benutze Silberkabel, weil Silberoxid wesentlich besser leitet als Kupferoxid.
nathan_west
Gesperrt
#11 erstellt: 21. Mrz 2004, 08:39


Was ich leider auch schon erlebt habe ist, dass Leute mit nahezu 10qadrat ankommen, diesen Querschnitt dann verjüngen bis der klägliche Rest unter die Klemme passt.

Das ist natürlich Sch...


Das ist aber laaaange nicht so schlimm wie es sich anhört, sprich - du verschenkt garnicht soviel des möglichen, da sich der Widerstand der LEitung und der Kontaktfläche aus Durchmesser und Länge berechnet.
Im Endeffekt könntest du also 5 Meter 10mm^2 legen und dann nur eine Handvoll Adern anschliessen auf dem letzten Zentimeter. Nicht so tragisch.
Aber das muss ja nicht.
Pteng
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Mrz 2004, 14:30
Hallo,

seit es die neuen WBT-0660 und die WBT-0680 Sandwich Spade-Kabelschuhe gibt, kann es auch Probleme geben.

Diese neuen Kabelschuhe sind NUR an der klassischen Auflagefläche aus Kupfer, bzw. in der Ag-Ausführung aus Silber.
Die andere Seite ist aus schnödem Edelstahl!

Nun habe ich bei meinen Lsp. das Problem, das ich sie entweder im Triwiring fahren muß, oder aber Brücken benutzen muß.
Also hab ich vernünftige Brücken - Wireworld Eclipse III - dran.
Die waren aber eben mit diesen WBT-Kabelschuhen ausgestattet.
Wenn ich also mein Lsp.-Kabel ebenfalls mit diesen WBT-Typen bestückt hätte, so bekäme immer ein Kabel den Kontakt über diesen sehr schlecht leitenden Edelstahl.

Als Lösung käme dann nur die Verwendung von Bananas oder Kabelschuhe mit BEIDSEITIG sehr gut leitendem Material in Frage.

Gruß

Pteng
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