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Downmix 5.1 zu 2.0

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Chamuco
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jan 2013, 22:36
Ich habe einen Onkyo A5VL Stereoreceiver und spiele meine ganze Musik/Filme usw über den SPDIF Ausgang meines PCs ab. In den Systemeinstellungen/Sound habe ich DTS und DD bereits ausgeschaltet.
Was sind Möglichkeiten um den Klang noch zu optimieren. Da ich mir kurzem ein paar KEF IQ90 LS zugelegt habe ich ein großes Interesse daran den besten Klang rauszuholen. Meine gesamt CD und Film Sammlung habe ich bereits digitaliert auf HD bzw NAS liegen. Ich denke z.b. an die Anschaffung einer Soundkarte nach. Da meine letze den Geist aufgegeben hat. Alles läuft jetzt übers Mainboard. Auch über Shark007 Codec habe ich gelesen. Aber bringt das etwas?
XTJ7
Stammgast
#2 erstellt: 10. Jan 2013, 06:29
Wenn du den Ton ohnehin per SPDIF rausgibst, bringt eine Soundkarte im Grunde gar nichts.
Der Ton wird ja nicht weiter gewandelt, sondern digital ausgegeben. Das ist dasselbe Signal wie von jeder anderen Soundkarte auch. Aber selbst der Analogausgang bei heutigen Onboard Soundkarten ist ausreichend gut (im Grunde kaum messbare, geschweige denn hörbare Unterschiede zu sündhaft teuren DACs), da die D/A Wandlung so simpel und mittlerweile kostengünstig ist.
fotoralf
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jan 2013, 14:28
Das kommt wie immer darauf an, wie verrückt man ist.

Man kann den SPDIF-Ausgang des Rechners getrost direkt mit dem Verstärker verbinden oder auch mal eben 40.000 Dollar für einen A/D-Wandler von MSB Technology ausgeben:

DIAMOND DAC: $21995 (Grundgerät ohne Ugrades)
FEMTOSECOND GALAXY CLOCK: $9950
DIAMOND POWER BASE: $4495
UNIVERSAL MEDIA TRANSPORT: $3995
PRO I2S Input: $995

Summe: schlappe 41.430 US-Dollar.

Ich bezweifle, dass der Unterschied im Blindtest überhaupt hörbar wird.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 10. Jan 2013, 14:30 bearbeitet]
Chamuco
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Jan 2013, 19:13
okay, SPDIF ist schon die Möglichkeit den PC anzuschließen.

Aber wie sieht es mit dem Downmix aus.

Ich persönlich, habe mich für Stereo entschieden, weil ich Wert auf guten Klang lege was Musik angeht.
Aber wie wandelt man das Signal von DTS 5.1 am besten in Stereo um. Da bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Lösung. Deshalb die Frage ob hier ein Codec Verbesserung bringt. Das umgewandelte Signal soll natürlich möglichst nahe am DTS liegen. Mit guten Stereolautsprechern kann man ja auch ein gutes Raumklangbild erzeugen.
Janine01_
Inventar
#5 erstellt: 10. Jan 2013, 20:10

Chamuco schrieb:
okay, SPDIF ist schon die Möglichkeit den PC anzuschließen.

Aber wie sieht es mit dem Downmix aus.

Ich persönlich, habe mich für Stereo entschieden, weil ich Wert auf guten Klang lege was Musik angeht.
Aber wie wandelt man das Signal von DTS 5.1 am besten in Stereo um. Da bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Lösung. Deshalb die Frage ob hier ein Codec Verbesserung bringt. Das umgewandelte Signal soll natürlich möglichst nahe am DTS liegen. Mit guten Stereolautsprechern kann man ja auch ein gutes Raumklangbild erzeugen.

Ich verstehe die Frage nicht was willst du da umwandeln ?????
5.1 DTS in 2.0 DTS ????
janine
fotoralf
Stammgast
#6 erstellt: 10. Jan 2013, 20:47

Chamuco schrieb:
Aber wie wandelt man das Signal von DTS 5.1 am besten in Stereo um.


Am besten garnicht. Denn eigentlich müsste man es in jedem einzelnen Fall nach Gehör auf zwei Kanäle abmischen.

Wenn das Ausgangsmedium - also z.B. die DVD - bereits eine Stereoabmischung enthält, wärst Du gut beraten, die zu verwenden. Alles andere sind mehr oder weniger unglückliche Kompromisse.

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass DVD oder Fernsehen gewöhnlich neben dem Surroundton eine eigene Stereo-Tonspur haben, weil eben die ganze Aufnahme völlig anders mikrofoniert oder wenigstens abgemischt wird, wenn von vornherein ein Endprodukt in 2.0 vorgesehen ist.

Das lässt sich durch Verwendung der beiden vorderen Kanäle einer 5-1-Abmischung - evtl. unter Zugabe des Centersignals - nur unvollkommen erreichen. In welchem Umfang anschließend noch die beiden hinteren Kanäle dazugemischt werden sollen, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Dabei kann eine fest vorgegebene Mischmatrix allenfalls ein Behelf sein und nur ein unbefriedigendes Ergebnis liefern.

Auch teure D/A-Wandler sind keine Lösung, denn auch die haben keine Ohren. DTS ist und bleibt, um zu einem ordentlichen Stereosignal zu gelangen, das denkbar ungünstigste Ausgangsmaterial.

Vergleiche hinken bekanntlich, aber das ist etwa so, als wollte man aus einem Nudelgericht nachträglich noch eine Pizza machen. Auch wenn die Zutaten - Mehl, Tomaten, Käse, Eier... - die gleichen waren, kann das nichts gescheites mehr werden.

Ralf
Janine01_
Inventar
#7 erstellt: 10. Jan 2013, 22:00
@fotoralf
DTS ist und bleibt, um zu einem ordentlichen Stereosignal zu gelangen, das denkbar ungünstigste Ausgangsmaterial.
Erkläre das bitte mal.
janine
fotoralf
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jan 2013, 22:30
Wenn ich eine Aufnahme mache, von der ich weiß, dass sie hinterher als Stereosignal ausgegeben werden soll, dann wähle ich eine andere Mikrofonierung bzw. mische bei Multimikrofonie anders ab, als wenn ich als Ergebnis ein 5.1-Format haben will.

Bei 5.1 gehe ich, z.B. bei Musikaufnahmen in einem Konzertsaal, mit den vorderen Mikrofonen näher an den Klangkörper heran, nehme also "trockener" auf. Den Saal kann ich über die hinteren Kanäle einbringen. Bei Stereo wähle ich den Mikrofonabstand so, dass in den vorderen Kanälen ein ausgewogenes Verhältnis aus dem Direktschall der Instrumente und dem Diffusschall des Saals entsteht.

Eine gut gemachte Surroundaufnahme mit ordentlicher Räumlichkeit ist auch nur eingeschränkt stereokompatibel, weil sie Laufzeitanteile enthält, die bei einer Reduzierung auf 2.0 zwangsläufig zu Auslöschungen und Verfärbungen führen.

Die nachträgliche Herleitung eines 2.0-Signals aus einem 5.1-Signal kann immer nur ein Kompromiss sein. Auch wenn das in der Praxis immer wieder gemacht wird, ist und bleibt es Pfusch.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 10. Jan 2013, 22:32 bearbeitet]
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