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Welches Medium für Heavy Metal?

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xer0_13
Neuling
#1 erstellt: 19. Sep 2013, 20:35
Hallo zusammen,

Ich wusste nicht genau in welchem Forum ich den Thread eröffnen sollte (Kaufberatung, Heavy Metal, Schallplatten,...) daher hab ich mich mal für Allgemeines entschieden. Ich bin neu hier und bitte daher um Nachsehen.

Mit meinen 27 jungen Jahren habe ich die Zeit der Schallplatte nicht wirklich mit erlebt. Ich muss sogar gestehen, dass ich mich nicht erinnern kann je eine Schallplatte gehört zu haben. Ich habe inzwischen schon eine recht gute CD-Sammlung. Allerdings habe ich Anfang des Jahres endlich mal eine gute Anlage gekauft (zumindest für meine bescheidenen finanziellen Verhältnissen, Details unten) und ich möchte gerne das Maximum raus holen. Ich spiele mit dem Gedanken mir einen Plattenspieler zuzulegen und dann eben in Zukunft eher Platten als CDs zu kaufen. Die Frage ist nur, lohnt sich das in meinem Fall?
Wie gesagt, ich habe noch nie eine Schallplatte gehört und kann daher keinen direkten Vergleich ziehen.
Gibt es eventuell Alternativen? SACD scheidet eigentlich aus. Habe bisher nur bei Amazon gesucht, aber dort habe ich kaum SACDs gefunden die meinen Musikgeschmack trifft - bei Schallplatten hingegen sind all meine Lieblingsbands vertreten :-) Ich höre übrigens auch eher aktuelle Alben. Klassiker wie Iron Maiden, Metallica natürlich auch, ist aber eher der geringere Anteil.
Würde es eventuell schon ausreichen einen hochwertigen CD Player zu kaufen? Derzeit habe ich nur einen Blu-Ray Player (siehe unten).

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Prinzipiell bin ich für alles offen. Da AVR und Lautsprecher erst vor kurzem gekauft wurden, sind diese Komponenten fix. Bzgl. Quellgerät und Medium bin ich flexibel. Preislich sollte es jedoch nicht mehr als 500 Euro kosten - sollte halt von Preis/Leistung zum Rest der Anlage passen.
Übrigens: Unten aufgeführt ist ein 5.1 System. Ich schaue auch sehr viele Filme - die Musik wird jedoch im 2.1 gehört oder auch in 5ch Stereo.

Gruß, xer0

AV-Receiver: Yamaha RX-V673

Lautsprecher
Front: Canton GLE 490.2
Center: Canton GLE 455
Rear: Canton GLE 420.2
Subwoofer: Canton AS85.2
Lautsprecherkabel von Oehlbach (weiß nicht mehr genau welcher Durchmesser)

Blu-Ray: Samsung BD E-6100
Ist per HDMI am AVR angeschlossen


Raum:
Wohn-/Esszimmer mit 40qm,
Wohnbereich (und damit auch Beschallungsbereich) 20qm
Deckenhöhe 2,45m
.Harlekin.
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Sep 2013, 21:14
Bei deiner Anlage Stellt sich mir Spontan die Frage was Stört dich am momentanen Klang wenn du CD´s abspielst

bzw. was Hoffst du mit dem Wechsel auf Schallplatten zu erreichen ?

evtl. liegt die Lösung ja auch in der Aufstellung ectr.

mfg.Harlekin
eternal-red
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 19. Sep 2013, 21:26
Hallo!

Mein Tipp: Bleib bei deinem Blu ray Player! Mit einem CD Spieler für 500 Euro wirst du bestenfalls einen marginalen Unterschied hören, eher gar keinen. Das werden dir viele hier bestätigen können. Ausschlaggebend für eine optimale Wiedergabe sind immer noch Lautsprecher und Raumakkustik. (Bin auch recht neu in Sachen Hi-Fi, aber das hab ich schon gelernt ) Ein CD Spieler jenseits der 500 Euro hat auch keinen besseren Klang als ein ganz normaler. Höchstens einen leicht anderen Klang - nicht besseren. Für meine erste Anlage damals habe ich auch 400-500 Euro für einen CD Spieler investiert, weil ich dachte, der muss besser sein. Zugegeben - er ist sehr schick und optisch hochwertig, aber ganz sachlich betrachtet bietet er auch keine Verbesserung zu meinem Blu Ray Player.
Eine Seite die sich mit dem Thema befasst und die auch mir sehr geholfen hat:

http://www.elektronikinfo.de/audio/hifi.htm

Zur Schallplatte: Ich besitze auch ein paar, vlt 70-80 Stück, vornehmlich Prog Rock und Metal. Aus klanglicher Sicht steht sie der CD meiner Meinung in nichts nach, solange sie keine Gebrauchsspuren wie Kratzer aufweist (was wohl das größte Problem der LP ist, auch wenn dieses bestimmte Knacken oder analoge Rauschen schon etwas für sich hat ...ich finds toll). Aus rein technischer Sicht ist die CD somit natürlich klanglich der LP überlegen. Es gibt Leute, die behaupten, Vinyl klänge "wärmer", aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Kurz: Um das bestmögliche aus deiner Anlage herauszuholen empfehle ich, lieber an der Raumakkustik zu arbeiten (da gibts sehr hilfreiche Themen hier), als nach einem besseren CD Spieler zu schauen - das bringts nicht.

Beste Grüße,
eternal-red
Alex-Hawk
Inventar
#4 erstellt: 19. Sep 2013, 21:40
Hallo,

das bisher Gesagte würde ich unterschreiben in den meisten Punkten.

Schallplatten sind für mich eher Liebhaberei. Will man da bestmögliche Qualität, dann geht es richtig ins Geld. Platten selbst sind auch meist teurer als CDs. Wirklich praktisch sind sie eher auch nicht im täglichen Einsatz. Wenn es Dich interessiert, dann besorg Dir einfach mal nen Dreher und ein paar Platten. Für 100 Euro gibt es schon vernünftige Gebrauchte. Wenn es Dir nur um die optimale Wiedergabe geht, dann spar Dir das Geld.

Wenn Du Zweifel hast an Deinen BR-Player, dann besorg Dir einfach mal einen DAC zum Test. Das ist ja der entscheidende Part. Ein CD-Player macht Sinn, wenn es Dir mehr um Optik und Haptik geht bei der Sache.



[Beitrag von Alex-Hawk am 19. Sep 2013, 21:42 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 20. Sep 2013, 09:10
CD Player würde ich anschaffen, schon wegen der miesen Bedienbarkeit und Ladezeiten bei den BDPs im CD Betrieb.

Schallplatte ist zwar mein Gebiet, ich rate aber dennoch davon ab. Grund: Metal Alben sind auf dem Gebrauchtmarkt sehr teuer. Und ein gutes Analog Setup kostet Geld, viel mehr als ein ordentlicher CDP.
Alex-Hawk
Inventar
#6 erstellt: 20. Sep 2013, 09:21

Fhtagn! (Beitrag #5) schrieb:
...schon wegen der miesen Bedienbarkeit und Ladezeiten bei den BDPs im CD Betrieb...


Also mein BDP ist nun schon einige Jahre alt und da ist nichts mit mieser Bedienbarkeit und langen Ladezeiten beim CD-Hören.

elchupacabre
Inventar
#7 erstellt: 20. Sep 2013, 09:25
Das empfindet wohl jeder anders, nur weil es zb. 5 BDPs gibt, bei denen es nicht so ist, heisst das nicht, dass sie generell nicht dazu tendieren.
Alex-Hawk
Inventar
#8 erstellt: 20. Sep 2013, 09:28
Aber es heißt eben auch nicht, dass sie generell dazu tendieren.

War auch nur eine Anmerkung für den TE.

Klas126
Inventar
#9 erstellt: 20. Sep 2013, 10:36
Hi ich bin auch 27 habe aber schon länger Erfahrung mit Hifi und ''aktivem'' hören von Musik besonders im berreich Metal Rock.

Zur Platte kann ich sagen das es viele Alben gibt besonders ende '70 und anfang '80 die auf der Original Pressung des Albums besser klingen als auf der Cd. Die höhen auf den ersten Cds waren sehr stark, zu stark. Das Vinyl klingt da besser. Z.b. Mercyful Fate - Don't Break the Oath oder die ersten Saxon Platten. Der nachteil die alten Platten im guten zustand zu bekommen ist net so leicht und dann auch teuer. Die die ich gerne hätte habe ich aber mehr kaufen werde ich nicht mehr. Bzw. noch einzeln aber ich plane nicht mehr 10-15 Platten zu kaufen bzw. finden müssen, in der richtigen Pressung und Quallität

Wenn es um Aktuelle neue Platten geht ist es so das der Loudness War nicht so krass auf der Platte betrieben wird. Dadruch kann die Musik auf Platte angenehmer zu hören sein als auf Cd. Leider ist der unterscheid manchmal nur gering der Preis aber gewaltig. Kommt drauf an.

Nur merke ich das das ganze verdammt teuer auf dauer wird, dazu kommt die oft schlimme Pressqualität. Die Maschienen und Produktionsabläufe sind bei vielen Lables halt nicht mehr auf dem Standard der 70' 80' es gibt leute die sagen das sich das die nächsten Jahren einpendel wird mal sehen....
Es gibt aber auch 1A Pressungen z.b. aus Holland vom Lable Music on Vinyl http://www.musiconvinyl.com/index.php da kannst du dir alle Alben im brreicht Rock Angucken.

Immer wenn es geht und ich kann ein Album auf Cd bekommen wo es auch ein releas zwischen 1982-1993 gab dann mache ich das erstmal. Da ist der Loudness War nicht so stark bis garnicht vorhanden. Wenn es dann so ist wie z.b. bei Mercyful Fate und die höhen so krass nerfen dann teste ich eine der Erstepressung auf Vinyl. Nur das habe ich schon alles hinter mir. Und Ich habe das was ich brauche. von Alben vor 1970 kaufe ich garkeine Vinyl denn da sind die Cd Versionen ok das ist nämlich kein ''Mainstream'' da ist der Loudness War nicht sehr stark.

So das erstmal zu meinen Erfahrungen was Tonträger angeht.
Achja Subwoover und Plattenspieler wird nicht klappen, falles es ein aktiver Sub ist. Das Massekabel vom Plattenspieler kommt an den Vorverstärker oder an den Verstärker damit das Brummen verschwindet. Nur ist im Sub ja auch noch ein Verstärker dadurch bleibt das Brummen also kannst du das vergessen.
Da du Stand Ls hast du aber kein Problem ^^ solltest dann aber im Direkt Modus hören falls du einen Tiefpass Filter eingestellt hast

Ein Cdplayer ist nicht verkehrt aber nur wegen der bedienbarkeit ^^ für 100 Euro lassen sich schöne Klassiker von Ebay bekommen. Oder Halt auch die letzte generation von den Standard Marken Yamaha, Onkyo usw.

Klas


[Beitrag von Klas126 am 20. Sep 2013, 14:42 bearbeitet]
Slatibartfass
Inventar
#10 erstellt: 20. Sep 2013, 11:19

xer0_13 (Beitrag #1) schrieb:

Blu-Ray: Samsung BD E-6100
Ist per HDMI am AVR angeschlossen

Nur zur Info. Bei dieser Anschlussart ist es nicht der BD Player, der für den Klang verantwortlich ist, sondern der Yamaha RX-V673
und dessen DAC. Ein digital angeschlossener CD Player wird somit zu gleichen klanglichen Ergebnis führen.
Statt eines hochwertigen CD Players (mit hochwertigem DAC) könnte ggf. ein externer DAC zu einer weiteren Verbesserung führen. Allerdings ist der DAC des Yamaha RX-V673 auch schon sehr ordendlich.

Slati
Jeck-G
Inventar
#11 erstellt: 20. Sep 2013, 12:11

Statt eines hochwertigen CD Players (mit hochwertigem DAC) könnte ggf. ein externer DAC zu einer weiteren Verbesserung führen.
Um dann im Receiver wieder auf digital zu wandeln, damit der DSP damit umgehen kann?
Genauso schwachsinnig, wie ein LCD-Monitor über VGA anzuschließen...images/smilies/insane.gif


Zur Platte kann ich sagen das es viele Alben gibt besonders ende '70 und anfang '80 die auf der Original Pressung des Albums besser klingen als auf der Cd. Die höhen auf den ersten Cds waren sehr stark, zu stark. Das Vinyl klingt da besser. Z.b. Mercyful Fate - Don't Break the Oath oder die ersten Saxon Platten.
Dafür gibt es den Höhenregler (dass es eigentlich kein Regler ist, lasse ich mal weg) am Verstärker, da muss man nicht auf das (technisch) schlechtere Medium ausweichen.


Achja Subwoover und Plattenspieler wird nicht klappen, falles es ein aktiver Sub ist. Das Massekabel vom Plattenspieler kommt an den Vorverstärker oder an den Verstärker damit das Brummen verschwindet. Nur ist im Sub ja auch noch ein Verstärker dadurch bleibt das Brummen also kannst du das vergessen.
Was soll der Verstärker vom Aktivsub mit dem E-Grammophon zu tun haben? Das Massekabel (und das E-Grammophon) wird doch nicht an den Sub angeklemmt.

@TE:
Wenn Dich die Bedienung des BDP nicht stört, so kannst Du diesen zum abspielen nehmen.
E-Grammophon kannst Du bei geringem Budget vergessen, außerdem wird die Platte mit jedem Abspielen immer etwas schlechter (Verschleiß). Man könnte höchstens die Platte digitalisieren und dann in den Schrank stellen, wenn man Wert auf die andere Abmischung legt.
Ist aber nur eine Masche der Musik- und Geräteindustrie, damit man dem Kunden mehr Geld aus der Tasche ziehen kann (wurde mit SACD auch schon probiert, hat sich aber nicht durchgesetzt).


[Beitrag von Jeck-G am 20. Sep 2013, 12:28 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2013, 13:19

Jeck-G (Beitrag #11) schrieb:
Um dann im Receiver wieder auf digital zu wandeln...


Das er bei der Verwendung eines externen DACs nicht wieder digital in den Receiver geht sollte doch selbstverständlich sein, oder?

Slatibartfass
Inventar
#13 erstellt: 20. Sep 2013, 13:39
Hätte ich das tatsächlich extra erwähnen müssen, dass nach dem DAC nur eine analoge Zuführung in den AVR Sinn macht?

Sorry, dass ich auf derart abwegige Gedankengänge nicht gekommen bin.

Slati
cr
Moderator
#14 erstellt: 20. Sep 2013, 14:39
Nachdem man Heavy Metal ja eher laut hört, gibt es bei Platten noch das leidige Problem mit der Rückkopplung, was dem Klang nicht gerade guttut (Platte schwingt mit, was sich auf die Nadel überträgt etc.).
Bei Heavy M CDs von Aufnahmen vor 1985 würde ich unbedingt CDs aus der Zeit bis 1990 nehmen (findet man bei 2nd Hand Anbietern), denn die würden meist noch sorfältig gemastert. Die neueren zeichnen sich eher durch Übersteuerung aus.
xer0_13
Neuling
#15 erstellt: 20. Sep 2013, 14:42
Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Die Bedienung des BD-Players stört mich nicht im Geringsten. Die Musik läuft bei mir in der Regel nebenbei - also CD rein, play, fertig.

Wenn durch Platte oder SACD kein hörbarer Unterschied erreicht werden kann, dann werde ich mir das natürlich sparen - da stocke ich lieber meine CD Sammlung weiter auf
Ein Vergleich würde mich aber trotzdem interessieren. Kann man denn 24bit FLAC Dateien mit dem Klang einer Platte vergleichen? Vielleicht finde ich ja in irgendeinem Online-Shop mal eine 24bit FLAC von einer CD die ich hab und kann das als Vergleich heranziehen.

Gruß, xer0
elchupacabre
Inventar
#16 erstellt: 20. Sep 2013, 14:50
Falls du nicht alle Beiträge gelesen hast, CD > Vinyl, du wirst, wenn du nicht schon eine Sammlung hast, einen Platten spieler hast usw. keinen Mehrwert dadurch erreichen.

Ich höre nur Platte, oder Flac, CDs habe ich keine.

Wenn du sowieso nur "nebenbei" hörst, bleib bei deinen CDs.
Jeck-G
Inventar
#17 erstellt: 20. Sep 2013, 14:51

Das er bei der Verwendung eines externen DACs nicht wieder digital in den Receiver geht sollte doch selbstverständlich sein, oder?


Hätte ich das tatsächlich extra erwähnen müssen, dass nach dem DAC nur eine analoge Zuführung in den AVR Sinn macht?

Wenn man den Satz zuende liest, dann sieht man, dass wieder eine A/D-Wandlung nötig wäre für den DSP im Receiver.
Von daher wäre ein separater D/A-Wandler zwischen BD und Receiver unnötig und man geht gleich digital rein (HDMI & Co.).
Alex-Hawk
Inventar
#18 erstellt: 20. Sep 2013, 15:09
Oder man pfeift bei Stereo eben auf das DSP.

Halt wie bei einem normalen Stereoverstärker.

So war das ganz offensichtlich gemeint bei unserem Vorschlag.
Jeck-G
Inventar
#19 erstellt: 20. Sep 2013, 15:27

So war das ganz offensichtlich gemeint bei unserem Vorschlag.
So ganz offensichtlich steht das nicht.

Und wieso sollte man auf den DSP verzichten? Dann hätte man sogar eine Klangverschlechterung, weil dann auch die Raumeinmessung unwirksam wird.
Wäre ja genauso, als wenn ich mein Driverack (DSP-Lautsprechercontroller) rausnehmen würde und die LAB (versorgt die Hauptlautsprecher) direkt an den Vorverstärker (bei mir ein Mischpult) klemmen würde.


[Beitrag von Jeck-G am 20. Sep 2013, 15:30 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#20 erstellt: 20. Sep 2013, 15:41

von Alben vor 1970 kaufe ich garkeine Vinyl denn da sind die Cd Versionen ok das ist nämlich kein ''Mainstream'' da ist der Loudness War nicht sehr stark.


Deine Logik hinkt, CD´s gibts erst seit Anfang der 80er ...
Wenn Du also Alben auf CD "von" 1970 kaufst, dann sind das immer Nachpressungen, die je nach Erscheinungsjahr bzw Remasterversion durchaus dem LoudnessWar geopfert sein können.
Und was zur Hölle soll das Erscheinungsjahr mit Mainstream und Underground etc zu tun haben???
BTW, die Höhen auf den frühen Saxon Vinyls sind auch viel zu präsent, und ja, ich habe die Originale von damals.

@TE:

Digital vs Vinyl ist in erster Linie ein Philisophiefrage, grundsätzlich "besser" was das Klangerleben betrifft gibts da nicht, schon gar bezogen auf bestimmte Musikrichtungen.
CD ist das technisch bessere und ausgereiftere Medium, es gibt aber Leute die den typischen Vinylklang bevorzugen, welcher sich aufgrund der technischen Eigenheiten der Schallplatte auch erklären bzw begreifen lässt (wenn man denn will).
Es geht dabei um Kompressionseffekte, harmonische Verzerrungen und geringere Übersprechdämpfung, die subjektiv als "angenehmer" empfunden werden können.


Ein Vergleich würde mich aber trotzdem interessieren. Kann man denn 24bit FLAC Dateien mit dem Klang einer Platte vergleichen? Vielleicht finde ich ja in irgendeinem Online-Shop mal eine 24bit FLAC von einer CD die ich hab und kann das als Vergleich heranziehen.


Nein, denn siehe oben. Die "vorteilhaften" Eigenschaften von Vinylklang lassen sich nicht auf Loudnesswar oder Datendichte beschränken.
Man kann diese Eigenheiten sogar auf digitalem Medium erleben, wenn zB eine Schallplatte digitalisiert wird, da diese ebenfalls mit kopiert werden.

Letztendlich ist das aber nichts, was sich mal schnell mit 500 Euro erfahren lässt. Ein guter Dreher, Tonarm und Ta sollte imho schon eher im vierstelligen Bereich zu suchen sein.
Ich rate: Bleib erst mal bei den CD´s, wenn Deine Anlage soweit gewachsen ist, daß du mit dem Klang zufrieden bist, DANN überleg dir ob du dich mit Schallplatten auseindersetzen willst.
Klangsteigerungen im Low Budget Bereich zu erzielen sollten imho nicht die Motivation sein...


[Beitrag von Zaianagl am 20. Sep 2013, 16:08 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#21 erstellt: 20. Sep 2013, 15:52

Jeck-G (Beitrag #19) schrieb:
So ganz offensichtlich steht das nicht.


Manchmal hilft einfach gesunder Menschenverstand.

Ich empfehle ganz sicher keinen externen DAC, um dann digital weiterzugehen in den Receiver. Das wäre absoluter Schwachsinn und deshalb ganz offensichtlich in meinen Augen.

Zumal der TE ja gerade wissen wollte, ob er den Klang noch verbessern könnte beim CD-Hören.

Und reines Stereo hören die meisten Leute wohl ohnehin nicht mit DSP über einen AVR.

Es ging einfach um eine Versuchsanregung für den TE. Quasi zur Beruhigung des Spieltriebs.

Jeck-G
Inventar
#22 erstellt: 20. Sep 2013, 18:10

Ich empfehle ganz sicher keinen externen DAC, um dann digital weiterzugehen in den Receiver.
Das habe ich so auch nie behauptet.
auch fürs Lesen gilt:
Manchmal hilft einfach gesunder Menschenverstand.

Zur Veranschaulichung, wie ich es meinte:
CDP/BDP -> Kabel digital optisch/koax -> D/A-Wandler (DAC für unsere "Engländer") -> Cinchkabel -> analoger Eingang am AVR -> A/D-Wandler -> DSP im AVR -> D/A-Wandler -> Endstufen im AVR
Das, was unnötig wäre, ist unterstrichen.

So meinte ich, sei es vernünftig -Jetzt-Zustand-:
(CDP/)BDP -> (Kabel digital optisch/koax/)HDMI -> digitaler Eingang am AVR -> DSP im AVR -> D/A-Wandler -> Endstufen im AVR


Zumal der TE ja gerade wissen wollte, ob er den Klang noch verbessern könnte beim CD-Hören.
Nein, kann er nicht mehr. Höchstens verschlechtern, wenn er keine Raumeinmessung über den DSP verwendet.


[Beitrag von Jeck-G am 20. Sep 2013, 18:16 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#23 erstellt: 20. Sep 2013, 21:04
Achsoooooo.

Der AVR wandelt zwangsweise nochmal ADA?

Sorry. Das war mir nicht bekannt. Ich dachte man kann das umgehen.

Dann machen natürlich weder DAC noch CD-Player einen Sinn.

Mein Fehler.

xer0_13
Neuling
#24 erstellt: 08. Okt 2013, 20:25
So, jetzt hab ich auch mal wieder Zeit mich zu Wort zu melden.
Vielen Dank für die vielen Antworten
In dem Fall bleibe ich zunächst bei meinem Setup. Vielleicht kann man ja an der Raumakustik noch was drehen. Da werde ich mich bei Gelegenheit mit Befassen. Ist ja eh bald Winter - da werde ich genug Zeit im warmen zu Hause haben
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