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Heute sehen alle Geräte aus einer Reihe gleich aus

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Beitrag
Stereo33
Inventar
#1 erstellt: 20. Sep 2013, 19:26
Derzeit ist mir aufgefallen daß es früher mehr Vielfallt gab.

Früher gab es Verstärker von klein bis groß, und alle sahen ein wenig (und wenn es nur Regler sind) anders aus.

Was haben wir heute z.B. bei Denon und Pioneer?
Entweder es sehen alle Geräte einer Art gleich aus, oder je die 2 Untersten und Obersten.

Wenn die Firmen Geld am Design sparen wollen, sollten Sie lieber wieder alte Designs mit mehr Abwechslung aufgreifen.
Passat
Moderator
#2 erstellt: 20. Sep 2013, 19:40
Auch früher sahen die Geräte alle gleich aus.
Hier mal eine Taste oder ein Regler mehr, viel mehr an Unterschieden gabs da optisch doch nie.

Grüße
Roman
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 21. Sep 2013, 09:23
Na und? Schau mal einige Endstufen aus der Beschallungstechnik an, Lab.Gruppen z.B. hat bei den Touring-Endstufen fast 20 Jahre lang die gleiche Frontplatte benutzt.


[Beitrag von Jeck-G am 21. Sep 2013, 09:23 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#4 erstellt: 21. Sep 2013, 09:26
Dann schau dir mal an was Pioneer im Moment im Programm hat.
Egal ob man 200 oder 1000€ ausgibt, die Optik ist immer die Gleiche

Bei Homehifi geht es doch auch mehr um das Design als im professionellen Beschallungsbereich.

Gruß Stereo
elchupacabre
Inventar
#5 erstellt: 21. Sep 2013, 09:49
Genau und die Leute, die sich kein 2000€ Gerät leisten können, sollen optisch soweit möglich, das Gleiche bekommen, wie die, die das Geld haben, daran ist nicht's verwerflich, oder definierst du dich nur durch dein Äußeres?
niclas_1234
Inventar
#6 erstellt: 21. Sep 2013, 09:53
Da möchte ich doch auch mal mein Senf zugben

Also einerseits verstehe ich ja was Stereo meint, aber so völlig zustimmen kann ich dem nicht. Nehmen wir ein Beispiel was mir sehr präsen ist, da es vor meiner Nase steht. Die Grundig 100 mm Bausteine. die Größe der Geräte hat sich von kleisten bis zum Größten Verstärker nciht geändert. Der recht schmächtige V 1000 hat das gigantische Gehäuse vom V 5000. Öffnet man nun beide erkennt man einfach die Massenfertigung. War halt billiger für alle 3 Verstärker das selbe Gehäuse zu bauen. Im V 1000 ist einfach nichts drinne, da hätte auch das halbe Gehäuse gereicht, wohingegen der 5000er ne volle Hütte hat. Trotzdem finde ich hat man den unterschied recht gut hinbekommen. Ma sieht dem 5000er einfach deutlich an, das er mehr kann (liegt wohl an geschätzt 3 mal so vielen Knöpfen).

Also würde ich, obwohl ich es nicht auf Tatsachen fundieren kann, sagen dass, Früher der unterschied von dem Untersten zum Obersten Ende der Baureihe deutlicher sichtbar war. Grundig war nur ein Beispiel. Die Sony ES Reihe oder die Pioneer A Reihe ist ja ähnlich. Das soll aber nciht im Umehrschluss heißen, dass ich neue Disigns nicht ansprechend finde. Im gegenteil da gibt es durchaus ganz nett anzusehende Bauteile. Ist halt alles eine Frage der Ansprüche.

Just my two Cents


[Beitrag von niclas_1234 am 21. Sep 2013, 09:55 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#7 erstellt: 21. Sep 2013, 09:56
Was soll diese Frage?
Es geht nicht darum sich von anderen abzuheben.

Ein wenig mehr Vielfalt wäre wünschenswert.
Es wäre doch auch langweilig wenn alle Autos gleich aussehen,
alle Boxen gleiche Optik...

Der einzige Grund für das Einheitsdesign ist vermutlich, daß die Hersteller kosten sparen und
sich nicht mehr solche Mühe machen.

Edit: Ja die ES-Reihe hat ein ähnliches Design, ABER es gibt viele kleine Unterschiede,
und ich finde jedes ES-Gerät anders schön
Ich habe z.B. einen F570ES und einen F590ES, für mich sehen die verschieden genug aus um beide zu besitzen

Ein Amp mit halb-leerem Gehäuse ist schon heftig


[Beitrag von Stereo33 am 21. Sep 2013, 09:59 bearbeitet]
elchupacabre
Inventar
#8 erstellt: 21. Sep 2013, 09:59
Jeder wie ers braucht, aber solange wir sonst keine Sorgen haben, dürfen wir ja glücklich sein.
niclas_1234
Inventar
#9 erstellt: 21. Sep 2013, 10:07


Ein Amp mit halb-leerem Gehäuse ist schon heftig


Naja du kannst es ja nicht nur bei Grundig verfolgen. Sowas ist ja kein Einzelfall.

Hier mal der V 1000: V 1000

So ieht es voll aus, weil schräg Fotografiert wurde. allerdings schwebt die vordere Platine in der Luft und daunter sit ncihts mehr. Würde man Trafo und Endstufe nach vorne ziehen wäre hinten leere Hütte. Also locker ein halbes Gehäuse verschwendet.

Und hier mal der V 5000: V 5000

Ich denke es wird klar, was gemeint ist
Passat
Moderator
#10 erstellt: 21. Sep 2013, 10:54
Das Einheitsdesign hat keine Kostengründe, sondern beruht darauf, das man die Bausteine beliebig untereinander kombinieren können soll, ohne das die einheitliche Optik dabei leidet.
Also z.B. den teuersten Verstärker mit dem billigsten Tuner und Tapedeck etc.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#11 erstellt: 21. Sep 2013, 11:07
@niclas: Ja, ne, is klar...
golf2
Inventar
#12 erstellt: 21. Sep 2013, 11:19
Auch die Autos sehen doch wenn man ehrlich ist auch fast alle gleich aus. Bei den Komponenten und dem Modularen (Wegwerf-..) Systemen ist das nicht anders. Früher hatte fast jeder Hifi Hersteller ein günstiges, mittleres und teures Preissegment, das er bedienen konnte. Marantz z.B. baute kleine günstige Verstärker, hatte aber auch absolute High-End Endstufen im Verkauf mit z.B. Kühltunnel usw. So was war noch innovativ. Heute gibt es das nicht mehr.

golf2
Jeck-G
Inventar
#13 erstellt: 21. Sep 2013, 11:39

Auch die Autos sehen doch wenn man ehrlich ist auch fast alle gleich aus.
Das stimmt. Die Karosserieform war auch das "Markenzeichen" des Autos, heute sieht ein VW Golf nicht mehr aus wie einer und der moderne Polo sieht aus wie ein moderner Golf nach der Kochwäsche.
Stereo33
Inventar
#14 erstellt: 21. Sep 2013, 11:58
Stimmt, gerade bei VW und Ford ähneln sich die Autos der verschiedenen Klassen.

Autos würde ich aber aus diesem Vergleich weglassen.
Da hat der Windkanal und wieviel Innenraum man auf Kompaktwagenlänge bekommt noch mitzureden.
Ruessl
Stammgast
#15 erstellt: 22. Sep 2013, 07:39
Mein Yammi A-1 sieht nicht wie alle anderen aus
Vinuel
Stammgast
#16 erstellt: 22. Sep 2013, 11:09
Die Geräte sehen halt so aus, wie es gerade Mode ist. Das ist normal und sagt nichts über die Qualität der Geräte aus, die Hersteller wollen eben, dass ihre Sachen sich gut verkaufen und Optik ist sehr wichtig fürs Marketing. Früher waren z.B. Holzwangen beliebt, heute würde niemand (außer z.B. Accuphase) sich trauen auch nur andeutungsweise so etwas zu bauen.

Schade ist nicht, dass die Geräte alle ähnlich aussehen, sondern, dass die Verarbeitung so mies ist. Viele Regler, auch bei nicht ganz billigen Geräten, fühlen sich an, als warten sie darauf abzufallen. Bei alten Geräten aus den 70ern, selbst wenn sie nicht gerade die Topmodelle aus ihrer Reihe waren, gab es massivere Regler und Knöpfe, da hat es noch richtig Spaß gemacht sie zu bedienen.
Stereo33
Inventar
#17 erstellt: 22. Sep 2013, 14:32
Das mit den Reglern usw. ist bekannt. Unverständlich daß sie dort ein paar Cent sparen und
ihr Image riskieren.

Hat Yamaha nicht zur Zeit Holzwangen an ihren Topmodellen?
Passat
Moderator
#18 erstellt: 22. Sep 2013, 15:53
Bei HiFi-Geräten gehts selbst bei Geräten für UVP 3000,- € um Zehntel-Cent-Beträge!

Ist übrigens auch bei anderen Dingen so.
Selbst bei Autos für 40.000,- € gehts um Bruchteile von Cent für viele Bauteile.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#19 erstellt: 22. Sep 2013, 16:30
Bestes Bsp. die alten Ford mit ihren nur 5 stelligen KM-Zähler

Oder Thermostate. Ist alles bekannt, doch ist der Kompromiss aus billig und noch gut wichtig.
Ich habe statt meinen 15 Jahre alten Denon, lieber einen 1/2 Jahr alten Denon wegen der Potis verkauft.
cr
Moderator
#20 erstellt: 22. Sep 2013, 21:54
Schon 1976 haben alle neuen Pioneer-Verstärker/Tuner/Tapedecks (Modelle SA9500 etc.,TX9500 etc...) gleich ausgeschaut........
Ein paar Schalter und Knöpfe auf und ab.
Stereo33
Inventar
#21 erstellt: 23. Sep 2013, 05:58

cr (Beitrag #20) schrieb:
Schon 1976 haben alle neuen Pioneer-Verstärker/Tuner/Tapedecks (Modelle SA9500 etc.,TX9500 etc...) gleich ausgeschaut........
Ein paar Schalter und Knöpfe auf und ab.


Und das waren Unterschiede, die man heute teils vergeblich sucht.

Wie man sieht, stoße ich bei den Meisten mit meiner Meinung auf Unverständnis.
Lobt die Hersteller für ihre heutige Designpolitik.
Anscheinend machen Sie damit viel richtig und ich sehe die Sache falsch.

Over and Out.
Vinuel
Stammgast
#22 erstellt: 23. Sep 2013, 07:00
Wenn das Design doch nur das einzige wäre, was man am heutigen HiFi-Markt kritisieren könnte Das hat eh mit Modeerscheinungen zu tun und entweder man steht drauf, oder eben nicht!
Rainer_B.
Inventar
#23 erstellt: 23. Sep 2013, 07:42
Nicht jeder kauft sich sofort eine komplett neue Anlage. Da sind alle froh wenn es über längere Zeit Modelle gibt, die noch zu den alten Fronten passen. Onkyo hat damals z.B. nicht das Design grundlegend geändert, aber dafür die Breite um 2 cm vergrössert auf 45.5 cm. Glatter Reinfall. Die neuen Geräte paßten nicht mehr zu den alten und noch schlimmer auch nicht in viele Racks, da diese meistens ein Innenmass von 45 cm hatten. Dieses Experiment war dann schnell beendet, mit dem Nachteil, das die Kunden der breiten Geräte nun wieder keine passenden Neugeräte hatten. Marantz hat ja auch die Fronten und sogar die Farben der Geräte geändert und direkt danach waren die älteren Geräte mit Vollmetallfront gefragt wie nie zuvor.

Nö, lieber eine einheitliche Linie fahren und damit Kunden gewinnen als alle Nase lang was anderes zu machen. Das kann man bei Kopfhörern machen, aber bei stationärer Elektronik besser nicht.

Rainer
Stereo33
Inventar
#24 erstellt: 23. Sep 2013, 07:54
Also da muss ich nochmal was dazu sagen.

Ich frage mich wann endlich der Fred verstanden wird. Passen nicht so ziehmlich alle Sony-ES-Geräte optisch zusammen obwohl
in jeder Preisklasse jedes Gerät ein wenig anders aussieht?

Oder die aktuellen Yamahas, alle sehen etwas anders aus aber passen optisch zusammen.

Das gleiche bei alten Pios.

Bsp.: Ein F808ES sieht anders aus als ein F535ES aber trotzdem passen beide zu SEQ-333ES oder aber auch zu SEQ-555ES
Bsp.: Ein PMA-680R sieht anders aus als ein PMA-480R oder PMA-880R, trotzdem passen sie alle zu den verschiedenen Denon Quellgeräten.

"Aber nicht wenn der Hersteller die gesamte Optick auf den Kopf stellt."

Richtig, aber darum ging es nie, das muss nicht sein sofern er eine ansprechende, markttaugliche Optik hat.


[Beitrag von Stereo33 am 23. Sep 2013, 07:55 bearbeitet]
golf2
Inventar
#25 erstellt: 23. Sep 2013, 07:57
Am Besten ist doch sowieso nicht alle Geräte des gleichen Herstellers zu haben bzw zu kaufen. Dann kann man sich die Geschichten selber zusammenstellen.
Abgesehen davon taugt die Verarbeitung bei den heutigen Geräten teilweise wirklich nicht viel.

golf2
Olsen84
Stammgast
#26 erstellt: 23. Sep 2013, 08:34
Ich denke, dass die Aussage bezüglich der Autos am eigentlichen Punkt nah dran war. Man vergleiche bspw. mal die Front sämtlicher Automarken. Da wird ganz bewusst auf das gleiche Design gesetzt, um aus der Ferne erkennen zu können, welche Marke da gefahren kommt. Und je nachdem, was man mit derartigen "Experimenten" für Erfahrungen gemacht hat, wird das natürlich auch in anderen Bereichen angewandt.

Dass Denon aussieht wie Denon, stellt für mich bspw kein Problem dar. Letztendlich unterscheidet es sich als Tochterfirma ja auch stark von Marantz. Dass es mit anderen Marken optische Überschneidungen gibt, mag sein. Was daran ein Problem sein kann, erkenne ich hingegen nicht. Aber vielleicht habe ich ja auch nicht aufmerksam genug nachgelesen.

Eines möchte ich jedoch ausschließen: dass es einen rein finanziellen Hintergrund gibt.

Grüße
Passat
Moderator
#27 erstellt: 23. Sep 2013, 10:07

Stereo33 (Beitrag #21) schrieb:

cr (Beitrag #20) schrieb:
Schon 1976 haben alle neuen Pioneer-Verstärker/Tuner/Tapedecks (Modelle SA9500 etc.,TX9500 etc...) gleich ausgeschaut........
Ein paar Schalter und Knöpfe auf und ab.


Und das waren Unterschiede, die man heute teils vergeblich sucht.


Nö.
Vergleiche z.B. einmal den Pioneer A-70 mit dem A-50:
Der A-70 hat rechts und links neben dem Lautstärkeregler je einen Taster mehr.

Grüße
Roman
cr
Moderator
#28 erstellt: 23. Sep 2013, 11:52
Ein gravierender Unterschied war zB zwischen den Vorgängermodellen und der von mir genannten Pioneer-Geräte. Die Vorgänger hatten zB beim Tuner so blaue Freqenzanzeigen mit einem Plexiglas-Zeiger, der leuchtete. Alles mit viel blauer Hintergrundbeleuchtung. Die Nachfolger waren dann Aluminium pur und auch viele andere Hersteller hatten in Prinzip ganz ähnliche Geräte.
Dann kamen plötzlich die schwarzen Geräte (begann ca 1973 und reichte dann Ende der 70er den ersten Höhepunkt...), sahen auch wieder alle letztlich recht ähnlich aus.....
Ein paar Hersteller ritten Extrawürste.
Technics war eher bräunlich, Marantz und Accuphase Champagner, was für Leute, die unbedingt ähnliche Designs haben wollen, lästig ist (mir war das egal, habe Alu, schwarz, Champagner)
Passat
Moderator
#29 erstellt: 23. Sep 2013, 12:31
Früher war mir das auch egal.
Plattenspieler Dunkelbraun, Tuner Silber, Verstärker Grau, Tape schwarz, Lautsprecher weiß, alles von verschiedenen Marken.
Nicht einmal die Breite war bei 2 Geräten identisch:
Plattenspieler 440 mm, Tuner 450 mm, Verstärker 430 mm, Tape 420 mm.

Aktuell habe ich allerdings alle Geräte in einheitlicher Farbe:
Hauptanlage und Zweitanlage in schwarz, Drittanlage in silber.

Grüße
Roman
uterallindenbaum
Stammgast
#30 erstellt: 23. Sep 2013, 12:35
Ich habe immer schwierigkeiten die richtigen Wörter auf Deutsch zu finden. Aber die richtigen Bilder fand ich schnell.


http://i474.photobuc...anar_zpsa677c38f.jpg

http://www.soleberry.net/FAL-Custom-made%20speaker-2006.jpg


Nachher kann es sein, dass im Eingangsbereich der Hifi, die Geräte sehr ähnlich sind. Aber Preis/Leistung und Design sind zwei sehr schlecht zueinander passende Wörter (und wenn ja, höchstens für Plastikschrott).
Eigenständigkeit und Qualität ist möglich. Aber sie wird teuer erkauft. Denn Originalität ist "In". Und was "In" ist, kostet immer mehr.
Stereo33
Inventar
#31 erstellt: 23. Sep 2013, 12:36
Es ist wohl Geschmackssache.

Hier sind ein paar verschiedene Amps und Quellen des gl. Herstellers drin, trotzdem passt alles zusamen UND trotzdem sieht
jedes Modell etwas anders aus, und das finde ich löblich. Wenn die Hersteller jetzt noch länger die gleichen Modelllinien hätten und nicht alle 5-15 Jahre umstellen, wäre es perfekt.

http://bilder.hifi-forum.de/max/126576/sony-es_90023.jpg
http://www.flickr.com/photos/mastercontrolmedia/3043179604/
http://farm4.static.flickr.com/3287/2751875183_a05757a11f_o.jpg
Passat
Moderator
#32 erstellt: 23. Sep 2013, 12:57
Die Geräte sind ja auch aus verschiedenen Baujahren.

Nimm z.B. mal einen Sony TA-F606 ES, TA-F707ES und einen Sony TA-F808ES, alle aus dem gleichen Baujahr:
Die sehen absolut identisch aus.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#33 erstellt: 23. Sep 2013, 13:30
Stimmt, aber auch nur fast

Die großen haben Source-Direct und Mute-Schalter nebeneinander. Aber da gab es zu der Zeit ja auch
viele anderen Vollverstärker der ES-Serie die ein ganz anderes Frontdesign hatten (keine Klappe, mehr oder weniger Regler,
die FB-Modelle hatten meist diese Taster-Leiste mit den LEDs, die ohne FB hatten dies nicht)..
Passat
Moderator
#34 erstellt: 23. Sep 2013, 13:55
Nö, die sahen immer alle innerhalb eines Modelljahres weitgehend gleich aus.

Beispielsweise TA-F830 ES und TA-F730 ES.
Der einzige Unterschied ist der, das der 830 eine Plakette mit der Typbezeichnung auf der Front kleben hat und der 730 dort nur die Typbezeichnung aufgedruckt hat.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#35 erstellt: 23. Sep 2013, 14:16
Ah.. jetzt leuchtets.

Also früher war es so, daß es Modelle nur 1, 2 oder 3 Jahre gibt (jetzt beim Sony Beispiel),
aber dafür war das Grunddesign lange erhalten (wie lange gab es die alten ES?),
während heute nicht alle paar Jahre ein neues Design kommt, und das Grunddesign eigentlich lange genug bleibt (im Falle Yamaha, Sony, Denon..).

Gerade diese Vielfallt in einem gemeinsamen Grunddesign gefallen mir.

Bei Denon hat sich da ja länger weder am Grunddesign, noch am "Fein-Design" (Reglerpositionen usw.) getan.
Vor 10 Jahren gab es 500 und 700AE, heute 520 und 720AE, und die sehen nicht nur gleich aus,
die haben auch bis auf unwichtige Details das gleiche Innenleben (OK, der 520 hat keine Anschlüße für 2 LS-Paare mehr).
Passat
Moderator
#36 erstellt: 23. Sep 2013, 15:29
Früher waren die Modell- und Designwechsel viel häufiger als heute.
Ale Negativbeispiel greife ich da mal Technics heraus.
Da gab es zeitweise alle 6 Monate neue Geräte und meist auch ein verändertes Design.

Da musste man sich nach dem Kauf beeilen, das man die Geräte zu Hause aufgestellt hat, bevor der Nachfolger im Laden steht.

Grüße
Roman
audiophilanthrop
Inventar
#37 erstellt: 23. Sep 2013, 16:18
Zu der Zeit waren aber auch die Absatzzahlen noch ganz andere...
Fhtagn!
Inventar
#38 erstellt: 23. Sep 2013, 19:10
Die alten Marantz kann man gar nicht auseinanderhalten. Nee, früher war es auch nicht besser.
Stereo33
Inventar
#39 erstellt: 12. Okt 2013, 07:36
Wie war das eigentlich zu Zeiten als sich die Hersteller Materialschlachten ablieferten.
Haben Sie den Ingeneuren gesagt, sie sollen Schaltungen machen für die möglichst viele Teile benötigt werden?
Passat
Moderator
#40 erstellt: 12. Okt 2013, 07:55
Nein.
Die vielen Bauteile waren damals schlicht der Tatsache geschuldet, das es nur sehr wenige integrierte Schaltungen gab. Und die, die es gab, waren viel weniger integriert als heute.
Das, was heute in einem Chip drin steckt, musste damals mit Einzelbauteilen realisiert werden.

Ich greife da einmal meinen Tuner Optonica ST-9100 von 1979 als Beispiel für die geringe Integration der Chips der damaligen Zeit heraus.
Das Gerät ist ein Chipgrab.
Bei 34 Chips habe ich aufgehört, zu zählen!
Heutzutage würde das in einen einzigen Chip passen.
Höher integrierte Chips waren damals technisch einfach noch nicht möglich.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#41 erstellt: 12. Okt 2013, 08:41
Ah ja, stimmt ja.
ICs sind schon geniale Sachen, auch wenn ich diese in Stereoamps nicht gerne sehe (und schon gar nicht in der Endstufe).
Fhtagn!
Inventar
#42 erstellt: 12. Okt 2013, 10:41
IC Feinde gibts ja reichlich.
Eigentlich sollten heute Digitalamps die Regel sein. Sharp hat da mal ein richtiges Kaliber vorgelegt, aber außer Devialet macht keiner moderne Verstärker, alles noch mittelalterliche Technik.
HiFi ist echt rückständig.
Passat
Moderator
#43 erstellt: 12. Okt 2013, 10:56

Fhtagn! (Beitrag #42) schrieb:
aber außer Devialet macht keiner moderne Verstärker, alles noch mittelalterliche Technik.


Nein.
Es gibt genug rein digitale Verstärker.
Beispielsweise den NAD C390DD. Der hat nicht einmal mehr analoge Anschlüsse. Die lassen sich aber per Steckmodul nachrüsten.
Oder die neuen NAD D3020 und D7050.

Oder die Pioneer AVRs, deren Typbezeichnung mit "SC" anfängt.

Grüße
Roman
Stereo33
Inventar
#44 erstellt: 12. Okt 2013, 11:14
Auch die höchstens aktuellen Pioneer Modelle wie der A-70.

Ich würde aber analoge Stereoverstärker trotzdem nicht rückständig nennen.
Bei Autos ist es doch ähnlich. Durch Benzin/Diesel erzeugte Explosionen
bewegen einen Kolben, der dauernd (oer laufend ) wieder seine Laufrichtung ändern muss,
wie vor 100 Jahren. Nur die Steuerung ist besser (und anfälliger) geworden.

Anfangs fand ich es auch nicht gut daß keine Schaltnetzteile in Hifigeräten zu finden sind.
Aber wenn ich mir meine 20 Jahre alten Verstärker mit den Orginal-NTs ansehe, bin ich froh,
das es alte robuste Technik ist.
Fhtagn!
Inventar
#45 erstellt: 12. Okt 2013, 11:37
Ah, ich bin nicht up to date.
Stereo33
Inventar
#46 erstellt: 12. Okt 2013, 11:44
Du hast ja schon recht. Es gibt nicht viele Digitalamps, Schaltnetzteile und digitale Eingänge (mal von AVRs abgesehen).

Aber ist es nicht gut, wenn da nicht so viele ICs drin sind
(du bekommst noch lange oder ewig Ersatzteile und kannst diese besser löten als ICs),
ein Netzteil was nicht kaputt geht, und die Analogpotis haben halt den Flair,
in den richtigen Händen halten diese auch sehr lange.
Jeck-G
Inventar
#47 erstellt: 12. Okt 2013, 12:50

Eigentlich sollten heute Digitalamps die Regel sein. Sharp hat da mal ein richtiges Kaliber vorgelegt, aber außer Devialet macht keiner moderne Verstärker, alles noch mittelalterliche Technik.
HiFi ist echt rückständig.
Wenn man in die professionelle Beschallungstechnik schaut, so sind "Digitalverstärker" längst Standard und im unterem Preisbereich (Behringer & Co., nicht zu verwechseln mit Billig-Spielzeug wie McCrypt & Co.) kommen auch nach und nach entsprechende Geräte raus.
Aber mit "HiFi ist echt rückständig" hast Du recht, fängt ja schon bei den Steckverbindern an, die auf dem Stand der Technik anno Spät-40er sind (Cinch, asymmetrisch und Lautsprecherklemmen anstatt symmetrisches (Mini-)XLR und Speakon).


Ich würde aber analoge Stereoverstärker trotzdem nicht rückständig nennen.
Bei Autos ist es doch ähnlich. Durch Benzin/Diesel erzeugte Explosionen
bewegen einen Kolben, der dauernd (oer laufend ) wieder seine Laufrichtung ändern muss,
wie vor 100 Jahren. Nur die Steuerung ist besser (und anfälliger) geworden.
Du musst nicht ständig das Gemisch nachregeln, beim Schalten Zwischengas geben, zum Starten ankurbeln, Choke ziehen usw., der Vergleich mit Autos hinkt. HiFi ist auf diesem Stand zum großem Teil aber stehengeblieben!


Anfangs fand ich es auch nicht gut daß keine Schaltnetzteile in Hifigeräten zu finden sind.
Aber wenn ich mir meine 20 Jahre alten Verstärker mit den Orginal-NTs ansehe, bin ich froh,
das es alte robuste Technik ist.
In einer alten Lab.Gruppen mit Schaltnetzteil ist auch robuste Technik drin...
Stereo33
Inventar
#48 erstellt: 12. Okt 2013, 13:02
Eins wird moderner, und zwar die Qualität. Schlechte Schalter und Regler wie sich das heutzutage gehört (das auch bei Autos).

Ist ja schön und gut mit dem Komfort heutzutage, aber wenn ich in einem neueren Audi oder Mercedes sitze und die Knöpfe da drin
fühlen sich billiger und verschleißender an, als die meines 16 Jahre alten A4, frage ich mich warum die Leute sowas kaufen.
Egal ob Hifigeräte oder Autos. Ich suche lieber was Altes und repariere es/lasse reparieren weil es alt ist,
anstatt den neuen Müll der obwohl er neu ist, repariert werden muss. Am besten noch mit 1,4 l Motor mit 150 PS,
hauptsache es hält nicht lange

Aber sind wir mal erlich. Die Hifi-Hersteller setzen doch kaum was ab.
Es gibt heutzutage zu viele Alternativen (100 TV-Sender, Online-Radio,
Konsolen, neue Sportarten).

Es kauft sich doch jeder ein möglichst billiges 5.1 Aktivset statt eine Hifi-Anlage.
Und wenn doch, freut man sich noch über diese Qualität, die nichts taugt (vor allem die Regler), statt das Zeug zu boykottieren.

Beats By Dre funktioniert doch auch. Vielleicht sollten die Hersteller eine Eminem Serie rausbringen, ala Sony F595EM
Hauptsache ein großer Name und die Modellnummern müssen hoch bzw. höher als die der letzten Serie sein.


[Beitrag von Stereo33 am 12. Okt 2013, 13:05 bearbeitet]
cr
Moderator
#49 erstellt: 12. Okt 2013, 15:22
Bis ca 2x100 Watt tuts aber ein Analog(end)verstärker auch. Den großen Vorteil bringt ein digitaler (D oder H) nicht, zumal es recht aufwendig ist, wenn er wirklich perfekt an allen möglichen und unmöglichen Impedanzverläufen funktionieren soll (ansonsten treten mehr oder minder starke Frequenzgangabweichungen auf).
Bei so einem simplen Gerät kommt man auch noch leicht mit einem diskreten Aufbau ohne ICs durch (zumindest für die Endstufe).
Jeck-G
Inventar
#50 erstellt: 12. Okt 2013, 17:31

Den großen Vorteil bringt ein digitaler (D oder H) nicht
Class H ist "analog" mit gestuften Betriebsspannungen, um die Verlustwärme zu reduzieren. Viele größere "analoge" PA-Endstufen arbeiten nach dem Prinzip, aber auch die kleine Lab.Gruppen iP450 (2x150W RMS an 4Ohm bei nur 45mm Höhe und 280mm Tiefe, Passivkühlung und konventioneller Bauart, da muss man schon zu Tricks greifen).
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