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Verschlechtert ein digitaler Switch die Klangqualität?

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pavel_1968
Stammgast
#1 erstellt: 02. Feb 2014, 18:29
Hi
Ich möche den Audio Authority switch 1177A-1 vor meinen recht hochwertiigen DAC schalten, um 4 digitale Quellen anzuschließen und eine davon wählen zu können. Dieser switch kann für alle Quellen als Coax oder Toslink Signale entgegennehmen und das Signal an den DAC als Toslink oder Coax digital ausgeben. Der Eingang wird automatisch oder manuell ausgewählt. Wenn man gute digitale Kabel, nicht zu lang nimmt, verschlechtert das die Klangqualität an einer sehr guten Anlage gegenüber dem direkten Anschluss an den DAC oder nicht?

Danke!


[Beitrag von pavel_1968 am 02. Feb 2014, 18:31 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 02. Feb 2014, 18:53
1 ist 1, 0 ist 0. Was soll sich dran verschlechtern? Entweder es geht, oder es geht nicht bzw. mit Dropouts (digital...).
Ausnahme wären ungeeignete Kabel, aber bei kurzen Längen kann man auch ein (einfaches!) Audio-Cinchkabel nehmen anstelle eins mit 75 Ohm Wellenimpedanz. Alternative wäre das "gelbe" Video-Cinchkabel, welches ebenfalls 75 Ohm hat oder ein Antenennkabel (75 Ohm) mit angelötetem Cinchstecker.
Bei Toslink gibt es bei kurzen Längen (<2m) keine zu billigen Kabel, denn Toslink ist ohnehin für die billigsten Faserleiter ausgelegt (Kunststoffaser anstatt Glasfaser).

Die Kabellänge ändert sich durch den Umschalter nicht, da dieser aktive Ein- und Ausgänge hat (kein passiver Schalter, sondern mit Ein- und Ausgangstreibern).

Bedenke mal, was für billige Kabel in der IT werwendet werden (was kosten Kabel für USB, SATA oder CAT5e-Netzwerk?) und da kommt das Signal ohne Störungen durch bei hundertfach höherer Datenübertragungsrate!


[Beitrag von Jeck-G am 02. Feb 2014, 18:54 bearbeitet]
pavel_1968
Stammgast
#3 erstellt: 02. Feb 2014, 19:05
Danke für die wirklich qualifizierte Antwort... das habe ich mir gedacht aber bei dem Voodoo, das man so hört... Bis zu welcher Länge, etwa, kann man denn ein hochwertiges RCA Chinch Kabel als Coax Kabel nehmen? Ich verstehe, dass ein Coax Kabel nicht immer als Analogkabel gut ist, doch umgekehrt?
Danke nocheinmal!
Acurus_
Inventar
#4 erstellt: 02. Feb 2014, 19:09
Ich habe hier ein zehn Meter langes. Macht keine Probleme.
pavel_1968
Stammgast
#5 erstellt: 02. Feb 2014, 20:28
Meint ihr denn, dass der Austausch des Netzteils an einem Styleaudio DAC Carat Sapphire gegen ein BOTW Netzteil,
http://www.hifi-foru...html%3Flanguage%3Den

sich klanglich auswirkt, oder ist das auch voodoo? Man kann sich da viel einbilden... Ich kann da irgendwie nicht dran glauben, auch dass ein teures Netzkabel etwas bringt...
Danke!


[Beitrag von pavel_1968 am 02. Feb 2014, 20:28 bearbeitet]
Soundscape9255
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2014, 21:02

pavel_1968 (Beitrag #5) schrieb:
Meint ihr denn, dass der Austausch des Netzteils an einem Styleaudio DAC Carat Sapphire gegen ein BOTW Netzteil,
http://www.hifi-foru...html%3Flanguage%3Den


135€ für ein ranziges Tischnetzteil? Frag mal nach, ob es wenigstens einen Medizinzulassung hat!

Sollte sich der Netzteiltausch auf irgendwas auswirken, würde ich den DAC entsorgen!

In den meisten Fällen kannst du jedoch davon ausgehen, dass sich bei so einem Tausch nichts ändern wird.
pavel_1968
Stammgast
#7 erstellt: 02. Feb 2014, 22:10
Ich habe nicht gesagt, dass ich das kaufen will...ich glaube auch, dass das mit dem Kabelklang, Netzteil etc. In den meisten Fällen Marketting ist... , danke. Vielleicht bringt ein externes Netzteil bei einem großen Verstärker etwas, aber ein externes gehen ein anderes..., muss Voodoo sein.
cr
Moderator
#8 erstellt: 03. Feb 2014, 21:42
Das hängt doch primär vom Wellenwiderstand ab, der je nach Cinch-Kabel mehr oder weniger weit weg von den gewünschten 75 Ohm sein kann (hat auch nichts mit dem Preis zu tun, und die Cinch-Stecker sind genau betrachtet sowieso ungeeignet, Klinke noch mehr, und trotzdem gehts).
Als Faustregel gilt, dass bis 1,5 oder 2m so ziemlich jedes Cinchkabel funktioniert, wenn in den beiden Geräten Sender und Empfänger üblicher Bauart enthalten sind.
Es ist meist nicht einmal ein Problem, als Eingangswahlschalter einen gewöhnlichen analogen Audio-Wahlschalter zu nehmen (Kabellängen addieren sich aber). Mit 5 MHz handelt es sich ja noch um keine sonderlich heikle Hochfrequenz.


[Beitrag von cr am 03. Feb 2014, 21:44 bearbeitet]
pavel_1968
Stammgast
#9 erstellt: 03. Feb 2014, 22:06
Danke, das ist gut, es mal so klar zu lesen! Wie äußert sich das denn im digitalen Bereich, wenn es nicht mehr geht? Gibt es dann Aussetzer oder gar kein Signal nach dem "Alles oder Nichts" Gesetz oder kann der Klang auch einfach in der Frequenzbreite etc. schlechter werden?
Danke


[Beitrag von pavel_1968 am 03. Feb 2014, 22:07 bearbeitet]
cr
Moderator
#10 erstellt: 03. Feb 2014, 22:14
ICh hatte ein Gerät, das Probleme mit dem Lichtliter hatte.

Es kam zu Aussetzern und einer Art Bröseln bei hohen Tönen (wie man es von beschädigten LPs, v.a. in den Innenrillen, kennt). Bei flüchtigem Hören hätte man es überhören können. Entlarven läßt sich sowas sofort mit einem Sinuston von 10 kHz oder so in etwa.
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