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Lautsprecher zu Verstärker kompatibel?

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Chris1907
Neuling
#1 erstellt: 26. Feb 2014, 20:12
Guten Abend an alle,
ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mei helfen.
Ich habe mir die "dreizwo" von HIfi Selbstbau gekauft und zusammengebaut. Ich bin von der Optik als auch vom Klang der Lautsprecher begeistert.
In einenm Test, den ich vor einigen Tagen zufällig gefunden habe, heist es jedoch:
" Die DreiZwo benötigt keinen Subwoofer sondern geht alleine bis 35 Hz runter - obwohl sie auch noch eine der kleinsten Teilnehmer ist. Der Preis dafür ist ein relativ schlechter Wirkungsgrad von ca. 85 dB/2.83V/m - ein kräftiger Verstärker sollte also schon zur Verfügung stehen." (http://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=390)
Ich habe einen Yamaha AX 530, welcher meines Wissens nach kein besonders Leistungsstarker Verstärker ist. Jedoch kann ich auch nicht all zu laut Musik hören. Zudem habe ich einen "nur" 20m² großen Raum zur Verfügung. Jetzt meine Frage: Kann ich diese Lautsprecher mit dem genannten Verstärker betreiben oder beschädige ich damit eventuell eines der Bauteile?
Sollte ich in diesem Bereich des Forums nicht richtig sein, verbessert mich bitte.
Vielen Dank für eure Antworten.
MfG Chris
Z25
Inventar
#2 erstellt: 26. Feb 2014, 20:15
Das wird schon funktionieren! Du hast doch keine Probleme, oder?
Warf384#
Inventar
#3 erstellt: 26. Feb 2014, 20:27

Frage: Kann ich diese Lautsprecher mit dem genannten Verstärker betreiben oder beschädige ich damit eventuell eines der Bauteile?


Der Yamaha schafft laut Hifi-Wiki eine Leistung von 85 Watt RMS an 8 Ohm, damit sind auch an deinen Lautsprechern schon über 100 dB erreichbar.
Solange keine riesige Halle oder das Freifeld beschallt werden soll, schädigt das eher deine Ohren als eine der Hifi-Komponenten.
Chris1907
Neuling
#4 erstellt: 26. Feb 2014, 20:28
Nein bis jetzt nicht. Ich habe allerdings nicht wirklich Ahnung von HIFI Technik. Deshalb meine Frage.
Dass ich mit einem Leistungsschwächeren Verstärker nicht das Maximum der Lautsprecher erreichen kann ist mir bewusst. Meine Bedenken sind also nur ob etwas kaputt gehen kann. Würde ich dies also Klanglich bemerken, bevor es zu spät ist?
Chris1907
Neuling
#5 erstellt: 26. Feb 2014, 20:30
Ok. Ich habe die zweite Antwort erst gerade gelesen.
Vielen dank für diese.
Warf384#
Inventar
#7 erstellt: 26. Feb 2014, 20:33

Chris1907 (Beitrag #4) schrieb:
Nein bis jetzt nicht. Ich habe allerdings nicht wirklich Ahnung von HIFI Technik. Deshalb meine Frage.
Dass ich mit einem Leistungsschwächeren Verstärker nicht das Maximum der Lautsprecher erreichen kann ist mir bewusst. Meine Bedenken sind also nur ob etwas kaputt gehen kann. Würde ich dies also Klanglich bemerken, bevor es zu spät ist?


Übersteuern sollte man schon hören. Wenn schädliches Clipping auftritt, dreht man meist schon allein aufgrund des unangenehm werdenden Klangs die Lautstärke herunter.

Auf Parties jedoch gehen dann haufenweise die Hochtöner in Rauch auf, weil der Verstärker einfach aufgerissen wird, eine größere Fläche beschallt werden muss, während die trunkene Masse nach "Hauptsache Laut" schreit.
Giustolisi
Inventar
#8 erstellt: 01. Mrz 2014, 09:25
Mehr Leistung wird teuer. hat man schon 85 Watt, braucht man für nur 3dB mehr schon 170 Watt. Für 6db mehr (deutlicher wahrnehmbarer Lautstärkeunterschied) wären es schon 340 Watt.
Das ist eben das Problem mit Wirkungsgradschwachen Lautsprechern.
cr
Moderator
#9 erstellt: 01. Mrz 2014, 16:11
Der Tangband hat eine Belastbarkeit von nur 90W. Somit bringt auch ein stärkerer Verstärker nichts,
Giustolisi
Inventar
#10 erstellt: 01. Mrz 2014, 18:11
Man könnte eine Simulation machen und würde feststellen, dass der maximale Pegel schon weit vor dem erreichen der elektrischen Belastbarkeit erreicht wird. Ohne Subsonic arbeitet der Lautsprecher schon bei geringen Pegeln am mechanischen Limit.
cr
Moderator
#11 erstellt: 01. Mrz 2014, 21:06
Wegen der Bassreflex-Bauweise oder wäre das bei Closed Box auch der Fall?
Von einem 8 Zoll-Chassis kann man sich erwarteterweise kein Basswunder erwarten.
Ich frage mich auch, ob die Tangband Angaben wirklich stimmen. Ein 4" Breitbandtreiber, den ich in eine alte kleine Box als PC-LS einbauen will, soll 25/50 Watt haben
http://www.tb-speaker.com/detail/0624_11/w4-1320sif.htm


[Beitrag von cr am 01. Mrz 2014, 21:06 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#12 erstellt: 01. Mrz 2014, 21:47

Wegen der Bassreflex-Bauweise oder wäre das bei Closed Box auch der Fall?

Bassreflexlautsprecher haben ein Problem. Unterhalb der Abstimmfrequenz nimmt der Hub zu. Dann wird der Hub nur noch durch die Einspannung begrenzt. Bei einer geschlossenen Box hilft die Luftfeder mit, den Hub zu begrenzen. Beim Bassreflex Gehäuse hat man unten rum einen akustischen Kurzschluss, also auch keine Luftfeder.

Ein 4" Breitbandtreiber, den ich in eine alte kleine Box als PC-LS einbauen will, soll 25/50 Watt haben

Da geht es um die elektrische Belastbarkeit, die in diesem Fall aber nichts mit dem maximalen Pegel zu tun hat, da die mechanische Belastbarkeit vorher erreicht wird.
cr
Moderator
#13 erstellt: 02. Mrz 2014, 00:44
Und wie kommt man konkret auf die mechanische Belastbarkeit? Nach DIN müßte doch zB bei 100 W Sinusleistung diese auch 10 min ausgehalten werden. Oder gilt das nur für fertige Boxen? Bes. bei BR würde sich ja wieder die Frage stellen, ab welcher Frequenz das dann gilt?

Für den Themensteller sollte die Frage eigentlich beantwortet sein, dass ein stärkerer Verstärker nichts bringt..
Daher hänge ich mich noch mit einer dazu: Mit welcher mechanischer Belastbarkeit könnte man zB für den rechnen, in ClosedBox verbaut (1200W AES und 2400 Programm; da Profi-PA, setze ich mal die Seriosität der Zahlen voraus)
http://www.beyma.de/...sional/18P1200Nd.pdf


[Beitrag von cr am 02. Mrz 2014, 00:45 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2014, 06:43

Und wie kommt man konkret auf die mechanische Belastbarkeit?

Der maximale Hub ist ausschlaggebend.

Nach DIN müßte doch zB bei 100 W Sinusleistung diese auch 10 min ausgehalten werden.

Es kommt darauf an bei welcher Frequenz. Bei tiefen Frequenzen ist die elektrische Belastbarkeit meistens bedeutungslos.

Oder gilt das nur für fertige Boxen? Bes. bei BR würde sich ja wieder die Frage stellen, ab welcher Frequenz das dann gilt?

Es gilt für alle Boxen. Entsteht unten rum ein akustischer Kurzschluss (wie bei TML, Bassreflex, Backloaded hörnern usw...) begrenzt nur noch die Einspannung den Membranhub und das Problem wird größer, je weicher die Aufhängung ist.

Mit welcher mechanischer Belastbarkeit könnte man zB für den rechnen, in ClosedBox verbaut (1200W AES und 2400 Programm; da Profi-PA, setze ich mal die Seriosität der Zahlen voraus)

X damage (also der maximale Hub) ist im Datenblatt mit 52mm angegeben, das sind 26mm pro Seite. Das ist die mechanische Belastbarkeit. Den maximalen Pegel kann man mit einer Simulation ermitteln. Gut klingen wird das nicht, aber das Chassis hält den Hub aus, ohne kaputt zu gehen. Wenn man noch auf guten Klang Wert legt, ist der lineare Hub wichtig. Außerhalb des linearen Hubbereichs steigen die Verzerrungen stark an.
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