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Klang/ was ist das Ziel?

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Autor
Beitrag
frankhd
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Mai 2004, 10:08
Hallo,
zu der Disussion um die Klangunterschiede bei CD-Spielern und Verstärkern frage ich mich:

Was ist das Ziel?

- ´Liveklang´ sicher nicht. Wenn ich an ein Rockkonzert denke,- was dröhnt da live nicht alles und geht in Lautstärke unter. Da klingt eine vernünftige Anlage immer ´reiner´.... In vielen Konzertsälen kommen bei den Geigen die Höhen nicht rüber .... Oder im Übungsraum einer Band ...
- Klang wie bei der Aufnahme? Wer kennt den? Haben da je alle Instrumente Mal zusammengespielt?

Ist der ´gute Klang´ also nicht im Idealfall immer das, was einer gerne hören würde?

Freue mich schon auf Eure Statements!

Viele Grüße

Frank
Thiuda
Inventar
#2 erstellt: 02. Mai 2004, 11:11
Das Ziel ist es eigendlich, das die Repruduktion des Klangs möglichst natürlich klingt, also wie die orginal Instrumente und Sänger, als wenn sie direckt Live vor dir und nur für dich unplugged spielen würden.


Doch leider spielen da zu viele Faktoren mit, als das es ohne weiteres möglich währe. Der Ton wird erst aufgenommen und höchstwahrscheinlich schon verfälscht, dann vom CD-Player nochmals verfälscht, das gleiche gilt für den Verstärker und die LS geben dann erst richtig die "eigene Note" dazu...

Es ist also fast unmöglich, selbst wenn man die "optimale" Kombi hätte, kann man nichts an der Aufnahme ändern.

Dazu kommt noch der Raum, der für verschiedene überhöhungen und "löcher" sorgt, ABER diese währen ja im falle einer Live-Band (unplugged) auch da!!!


Keine Hifi-Kombi macht es möglich auch nur annähernd das feeling von live spielenden Musikern zu vermitteln!!! Wichtig ist es immer zu betonen das diese unplugged spielen müssen, da sonst deren Kombi den Klang verfälscht!!!


Deswegen muß ich auch immer leicht schmunzeln wenn bestimmte Leute verliebt von Ihrem Emitter erzählen und behaupten er könne dies. Zweifellos íst er ein Verstärker (Ja, ein Verstärker, kein Lebewesen, kein außerirdische Macht und uch nicht die reinkarnation von Jesus ) der absoluten Spitzenklasse, jedoch wird auch er es nicht schaffen den Klang absolut "natürlich" zu belassen uns selbst wenn, würde er nicht über die schwächen der restlichen Komponenten hinweg helfen!!!!!!





Da es also so gut wie unmöglich ist das Ziel zu erreichen, definiert sich der "optimale" Klang fast ausschließlich über den "Hörgeschmack", einer mag es wärmer, einer analytischer und der andere mit übertriebenen Bässen. Demnach entscheidet man sich dann auch für eine bestimmte Hardware.


M.f.G. Draic-Kin


[Beitrag von Thiuda am 02. Mai 2004, 11:19 bearbeitet]
zlois
Stammgast
#3 erstellt: 02. Mai 2004, 11:36
Also ich finde, das Ziel ist, dass es einem gefällt.
Dabei spielt es meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle, ob es natürlich klingt oder nicht, Hauptsache der der es sich anhört ist zufrieden damit und kann es genießen, und jeder hat nun mal einen anderen Geschmack...
Im übrigen kann ich Draic-Kin nur zustimmen, eine absolut natürliche und unverfälschte Wiedergabe ist ohnehin nicht möglich...
China
Inventar
#4 erstellt: 02. Mai 2004, 11:59
Ganz klar: Mein Wohlbefinden !

Ich bin nicht auf der Suche nach dem heiligen Gral der Musikwiedergabe, sondern ich moechte eine Anlage die so klingt dass mir das Zuhoeren Vergnuegen bereitet.

Und gelegentlich mache ich mich halt wieder auf die Suche ob mir etwas Neues/Anderes noch mehr zusagt als was ich habe.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Mai 2004, 12:01

Ganz klar: Mein Wohlbefinden !

Ich bin nicht auf der Suche nach dem heiligen Gral der Musikwiedergabe, sondern ich moechte eine Anlage die so klingt dass mir das Zuhoeren Vergnuegen bereitet.


Hallo,

da spricht mir einer von der anderen Seite der Welt aus dem Herzen!

Markus
Thiuda
Inventar
#6 erstellt: 02. Mai 2004, 13:41

Ganz klar: Mein Wohlbefinden !

Ich bin nicht auf der Suche nach dem heiligen Gral der Musikwiedergabe, sondern ich moechte eine Anlage die so klingt dass mir das Zuhoeren Vergnuegen bereitet.


Hab doch nichts anderes gesagt!

Mein letzter Satz:


Da es also so gut wie unmöglich ist das Ziel zu erreichen, definiert sich der "optimale" Klang fast ausschließlich über den "Hörgeschmack", einer mag es wärmer, einer analytischer und der andere mit übertriebenen Bässen. Demnach entscheidet man sich dann auch für eine bestimmte Hardware.


Der beste Klang sind schon echte Instrumente, Live und unplugged, da geht einfach nichts drüber!

M.f.G. Draic-Kin
frankhd
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Mai 2004, 17:30
Mein persönlicher Geschmack war bislang für mich auch der Maßstab. Weil ich mir eine E-Gitarre unpluged nicht vorstellen kann und IMHO die LiveMusik, die ich bislang erlebte oft schlechter klang (Jazz könnte ´ne Ausnahme sein...) als über die Anlage...
Bei Rockmusik betrifft dies auch de Positionierung/ Tiefenstaffelung der Instrumente und Stimmen. Abgesehen davon, dass das live häufig dröhnt.

Gruß - Frank
Gitarrenpancho
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Mai 2004, 18:05
Hi Musikfreunde.

Jo da muss ich Draic-Kin einfach nur Recht geben.
Ich spiele schon seit 6 Jahren Akkustik und E-Gitarre und muss sagen das es NICHTS, einfach NICHTS besseres gibt als Musik Live zu hören.
Dazu dann noch eine nette Sängerin oder auch ein Sänger der oder die eine Super Simme hat und die Musik ist einfach nur gut ! Wobei wir dann wieder bei der Geschmakssachen währen ... aber dies ist nun mal mein Geschmak.

Man sagt ja immer es sei das Ziel die Musik so reallistig wie möglisch über High End rüber zu bringen.
Dies ist meiner meinung nach totaler Unsinn und auch unmachbar.
Dies fängt an bei dem Recording der Stimme : Das Micro egal wie teuer kann die Stimme NIE 100%ig aufnehmen und die Lautsprecher sie NIE 100%ig wieder geben. Das ist so und dies kann man nicht ändern.
Und dann wird die Musik die man im Laden als CD zu kaufen bekommt, oder im Internet bei Kazzaa und co ;-), auch noch so verändert wird, so dass ja kein Fehler beim singen oder beim spielen eines Instrumentes zu hören ist.
Wo ist dies den dann noch Realistisch? Und auf einer CD hört man auch nicht wie leidenschaftlich gesungen wird oder wie leidenschaftlich ein Instrument gespielt wird.

Und da diese Facktoren einfach ALLE verändert werden ist es einfach nicht mehr Realistisch.

Für mich bedeutet High End eigendlich nur :
-> Spass an der Perfektion der Technik.
-> Die aufgenommende Musik störungsfrei wieder geben zu können.
-> Und die Musik dann noch "Klanglich" wie z.B. dem Bass oder Höhen zu verändern, so dass es sich dann auch noch bei grosser Lautstärke "gut" anhört.

Musik ist meiner meinung nur gute Musik wenn sie leidenschaftlich und Live gesungen und gespielt wird !!
Evangelos*
Stammgast
#9 erstellt: 02. Mai 2004, 20:56
Hallo zusammen,

ja....Klang, was ist das Ziel...????

Ich denke, das es nicht DEN Klang und DAS Ziel schlechthin gibt, sondern vielmehr das jeder einzelne dieses wohl auch
für sich selbst definiert und ganz wichtig:

DAS ZIEL bzw. DER Klang ist dann gegeben wenn man die Musik geniessen kann ohne dabei ständig zu denken;

ist der Bass so wie er sein soll ???!!?? wie ist die Räumlichkeit ??!!?? Sind das nicht zu viele Höhen, passen die Mitten??!!?

Wer mit diesen oder ähnlichen Fragen Musik hört, wird
wahrscheinlich NIEMALS DEN KLANG oder DAS ZIEL erreichen
unabhängig von der Zusammenstellung und Güte seiner Anlage wird er immer wieder Mängel in der Wiedergabe "hören"!!!!
Und das Spiel nach Verbesserungen beginnt von vorn.

Also sollte man versuchen, die Technik nur als Mittel zum Zweck zu sehen (mit welchem Anspruch auch immer) und vielmehr die Konzentration auf das Wesentliche beschränken;

MUSIK GENIESSEN.....

in diesem Sinne

Gruß
Evangelos
kalia
Inventar
#10 erstellt: 02. Mai 2004, 21:10

Und auf einer CD hört man auch nicht wie leidenschaftlich gesungen wird oder wie leidenschaftlich ein Instrument gespielt wird.


so extrem würde ich das nicht sehen. Habe vorhin grade
DeeDee Bridgewater live at yoshi´s gehört. Die Leidenschaft und der Spass kommt für mich auch deutlich auf Cd rüber.
Zum Glück sind ja nicht alle Cd´s glattgebügelt.
Die Musik sollte mich berühren. Die fehlerfreie Reproduktion alleine ist es nicht, ich hatte früher eine Vor - Endstufen Kombi, an sich falsch gemacht hat sie nichts - es war einfach keine Dynamik drin, mal extrem gesagt klangen die Musiker immer ein klein bischen emotionslos und gelangweilt.
Jetzt krieg ich hier des öfteren Gänsehaut beim Hören...als Beispiel: Ein Linn Lp12 ist mit Sicherheit nicht "die" technische Perfektion, aber er macht unheimlich Spass...
HifiPhlipper
Stammgast
#11 erstellt: 02. Mai 2004, 21:21
Um die Überschrift mit einem Zitat Hermann Hesses zu beantworten:
" Wie oft, wenn nichts mehr helfen will, wenn auch Himmelsblau und Sternennacht uns nimmer erfreuen und kein Buch eines Dichters mehr für uns vorhanden ist, wie oft erscheint da aus Schätzen der Erinnerung ein Lied von Schubert, ein Takt von Mozart, ein Klang aus einer Messe, einer Sonate - wir wissen nicht mehr, wo und wann wir sie gehört - und leuchtet hell und rüttelt uns auf und legt uns Liebeshände auf schmerzliche Wunden... Ach, was wäre unser Leben ohne Musik!" (1915)
selfmadehifi
Stammgast
#12 erstellt: 02. Mai 2004, 21:57
Hallo,
Klang ist schon sehr meinungsabhängig,
aber wenn es sanft, klar, dynamisch und überhaupt
nicht nervig klingt, dazu die Räumlichkeit passt
und man immer weiter aufdrehen möchte...
dann klingt es im allg. gut.
micha_D.
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2004, 23:31
Hallo

Also,mein Ziel ist ganz schnell und einfach beschrieben......Ich hätte gerne eine akustische"Momentkonserve".....Da ich nicht auf allen Konzerten und Veranstaltungen hin kann(Leider,leider)und trotzdem nichts Verpasse,hätt ich,s gern bei mir Zuhause
gehört! Na,wenns bei dem Konzert halt gedröhnt und gehallt hat.....so solls sein....dann muss die Anlage in dem Augenblick eben Dröhnen....so solls sein....

Hat einer Sch....gesungen,darf er das auch über meine Boxen tun.....so solls sein.....eine Gitarre im halligen Kellerloch......kein Problem....die will ich dann auch.........selbst wenn die Technik das niemals schafft,dran Arbeiten kann man trotzdem!

Bis denne...

Micha
P.Krips
Inventar
#14 erstellt: 03. Mai 2004, 06:32
Hallo,

Tja, was will man beim "Klang"

Ich persönlich will zunächst mal KEINEN "Klang", sondern eine Wiedergabekette, die möglichst 1:1 das zu Gehör bringt, was auf dem Tonträger drauf ist.
Das bedeutet aber dann weder 3-D Hören, weder Stereobasis seitlich über die Lautsprecher hinaus, weder Pseudoräumlichkeit/-Tiefenstaffelung bei "flachen" Pop-Aufnamen, da das alles Wiedergabefehler sind.
Es bedeutet aber auch Klangfarbentreue und gute und realistische Räumlichkeit z.B. bei Klassikaufnahmen.

Auf keinen Fall will ich eine Anlage, die mir mehr (Räumlichkeit, Dynamik, 3D) vorgaukelt, als auf der Aufnahme vorhanden ist....

Gruss
Peter Krips
Braintime
Stammgast
#15 erstellt: 03. Mai 2004, 06:34

Ganz klar: Mein Wohlbefinden !

Ich bin nicht auf der Suche nach dem heiligen Gral der Musikwiedergabe, sondern ich moechte eine Anlage die so klingt dass mir das Zuhoeren Vergnuegen bereitet.


So ist es und nicht anders!

Grüße

Klaus
Fidelio
Stammgast
#16 erstellt: 03. Mai 2004, 07:44
Hallo Frank,

für meinen Fall stehe ich absolut auf eine 1:1-Wiedergabe eines Konzertes oder Studio-Aufnahme.

Aber nicht klanglich, sondern rein emotional, weil keiner eine CD anschauen und Dir genau sagen kann, was da genau für ein Klang drauf ist. Es gibt zu viele limitierende Faktoren bei Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe, daß es irgendwie möglich wäre auch nur in die Nähe des Originals zu kommen. Wir müssen endlich aufhören uns selber zu belügen. Das kann nur in Frustration enden.

Wenn es Spaß macht oder man berührt ist, dann ist es gut.
Wenn es mehr Spaß macht oder mehr berührt, dann ist es besser.
So einfach ist es.


P.S. Manche werden das mit der Emotionalität einer Anlage nicht verstehen, da sich nach deren Meinung optimale Emotionalität automatisch mit der "Klangtreue" ergibt.
Darüber zu diskutieren kann man sich sparen. Für Klangtreue gibt es Erklärungen, für Emotionen keine.


[Beitrag von Fidelio am 03. Mai 2004, 07:52 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 03. Mai 2004, 07:51
Hi,

kann mich nur P.Krips anschließen. Das Ziel ist für mich das weitmöglichste Verringern von mess- und hörbaren Wiedergabefehlern.
Somit hat man wenigstens ein definiertes Klang-Ideal, das sich schwankenden Einflüssen auf die Person und allg. Moden entzieht. Außerdem beinhaltet dies gleichzeitig eine Stringenz beim Verbessern der Wiedergabebedingungen, die einem Geld und Zeit für fragwürdige experimentelle Änderungen erspart.

Grüße
martin
jruhe
Inventar
#18 erstellt: 03. Mai 2004, 08:04
Stimme P.Knirps und Martin auch vollkommen zu. Das, was auf der CD ist, will ich möglichst exakt wiedergegeben haben. Nicht mehr, nicht weniger.

MfG
J.Ruhe


[Beitrag von jruhe am 03. Mai 2004, 08:04 bearbeitet]
iselba
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 03. Mai 2004, 08:41
Hallo,

was ist optimaler Klang?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Optimaler Klang ist Einklang zwischen deinen Gefühlen und der Musik. Du sitzt vor den Lautsprechern und schließt die Augen. Die erste Stimme erstönt, der erste Trommelsschlag. Du schaltest vollkommend ab, deine Sinne nehmen nur mehr die Klänge war. Du konzentrierst dich nur mehr auf die Musik. Vor dir erscheinen Simon & Garfunkel im Central Park oder Bon Jovi im Happel Stadion. Du fühlst dich mittendrin im Geschehen, du glaubst, dass nur für dich gesungen wird.

Das ist meiner Ansicht nach optimaler Klang.

Gruß

iselba
doombooster
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Mai 2004, 11:00
Den allgemeingültigen "guten" Klang gibt es natürlich nicht. Es kommt immer auf das subjektive empfinden an.

Ok, die Grundparameter der Wiedergabekette müssen schon stimmen, ansonsten ist kein guter Klang möglich. Leider ist es nun so, das eine vernünftige Basis für "guten" Klang ein paar Euro mehr kostet als eine 199-Euro-Kompaktanlage aus den "geilen" und "blöden" Elektronikmärkten unserer Zeit.

Aber wenn die Basis stimmt, ist wirklich nur das subjektive Empfinden des Einzelnen wichtig. Für mich bedeutet das z.B. das ein Snare- oder Base-Drumm so explosiv wie im Proberaum klingen. Der eBass muß klar hör- und ortbar sein. Wenn dann noch die Dynamik und das Timinig stimmt bin ich der glücklichste Mensch der Welt und sogar dankbar wenn die Wiedergabekette den ein oder anderen Schwachpunkt eine weniger gelungenen Aufnahme mir nicht direkt vor Augen bzw. Ohren hält (also wenn sie "Fehler" macht!!!).

Andere Menschen mögen das natürlich anders sehen, aber darum gibt es ja auch dieses wunderbare Anzahl an unterschiedlichen Komponeten in den unterschiedlichsten Preisklassen.

Und was sich leider bei mir immer wieder bewahrtheitet hat, ist das es zwar nicht zwingend notwendig ist Unsummen auszugeben, aber für ein paar hundert Euro ist leider in den seltesten Fällen wirklich guter Klang zu erwarten.
mnicolay
Inventar
#21 erstellt: 03. Mai 2004, 11:49

Klang/ was ist das Ziel?

...ganz klar, der Weg ist mein Ziel ! oder "da draußen gibt es ganz bestimmt noch was besseres" ich habe es nur noch nicht gefunden...;)
frankhd
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Mai 2004, 11:56
... und dann ist das Ziel weg
.... siehe meine ursprünglich Frage ...
DB
Inventar
#23 erstellt: 03. Mai 2004, 12:20
@frankhd:


Was ist das Ziel?


Das frage ich mich bisweilen auch, da es nicht um Musik, sondern um Klangunterschiede, Klangunterschiede, Klangunterschiede ... geht.
Ich habe den Eindruck, bei den meisten Goldohren ist der Weg das Ziel.


- ´Liveklang´ sicher nicht.


Der ist mit Stereo und daheim sowieso nicht möglich.


- Klang wie bei der Aufnahme?


Das trifft es schon eher: Wiedergabe des auf dem Medium gespeicherten Abbildes der Aufführung.


Ist der ´gute Klang´ also nicht im Idealfall immer das, was einer gerne hören würde?


Tja, das kommt nun drauf an.
Manche wollen wirklich Hifi, d.h. möglichst verfälschungsfreie Wiedergabe.
Andere wieder wollen das nicht, tun aber so als ob (verteufeln Klangsteller und gehörrichtige Lautstärkenregelung, piepeln aber mit Kabeln rum, um Höhen anzupassen oder kaufen teure Wunderröhren und stöpseln sie ein (obwohl der Verstärker für diese Type gar nicht gedacht ist) ...

Wenn eine nicht verfärbungsfreie Wiedergabe persönlich gefällt, ist das völlig ok., dann sollte man aber auch dazu stehen. Pragmatisch gedacht: was hindert einen dann, Klangregler und Effektprozessoren einzusetzen?

MfG

DB
mnicolay
Inventar
#24 erstellt: 03. Mai 2004, 12:31

... und dann ist das Ziel weg

@frankhd

Wessen Ziel, Deines ? Das kann Dir keiner nehmen, mein Ansatz berücksichtigt sich ändernde Ziele und damit die Wege zu deren Erreichung.
Oder hast Du noch Deine allererste Stereoanlage ?
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 03. Mai 2004, 19:41

Hi,

Das Ziel ist für mich das weitmöglichste Verringern von mess- und hörbaren Wiedergabefehlern.
Somit hat man wenigstens ein definiertes Klang-Ideal,


Hallo,

schade das nicht die Natürlichkeit z.B. von Instrumenten die Hauptrolle spielt, sondern nur die Messmimik.

Markus
Bong-Opa
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 03. Mai 2004, 20:59
Ich finde man hat sein Ziel erreicht wenn die eigene anlage die musik so wiedergibt das es einen emotional berührt und nicht immer diese diskussion mein player ist aber teurer als deiner und deshalb besser.Ich stelle immer öfter fest das es leute gibt die sich ihre anlage nicht für sich sondern für ihr EGO kaufen um andere damit zu beeindrucken.
Fidelio
Stammgast
#27 erstellt: 04. Mai 2004, 06:02
Hallo Alexander,

für meinen Teil habe ich das hinter mir.

Meine Anlage soll nur mich selbst beeindrucken.

In meinem Umfeld hat eh niemand Verständnis für 3000EUR-Player oder Breitbandlautsprecher. Da haben die Jungs vom Blöd-Markt ganze Arbeit geleistet. Ich verschweige auf jeden Fall immer den Komponentenpreis und zerre auch keinen vor die Anlage.

Möglicherweise habe ich ja Angst, daß jemand sagt: "Das macht ja gar nicht Bumm-Bumm!"
frankhd
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Mai 2004, 06:31
@mnicolay

In der Tat: mein Verstärker ist nun runde 20 Jahre alt (NAD 3020). Mein Ziel ist es, beim Musikhören Freude zu haben. Oft höre ich eben auch Musik (und tue nichts anderes dabei). Allerdings habe ich in festgestellt, dass ich in Intervallen verstärkt auf den Klang achte und dann tuts hier, fehlts dort etc ... und schwupps, schon lässt der Spaß an der guten Musik nach ... Früher habe ich dann als bessere Boxen gebaut,- und so klingt das auch schon ganz vernünftig inzwischen. Und aktuell höre ich wieder auf den Klang und denke.... Und dann denke ich mir: für das Geld könnteste Dir ne ganze Menge CDs kaufen!

Und so kam ich zu der grundsätzlichen Frage, die hier diskutiert wird....
martin
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Mai 2004, 06:54
@Markus_P


schade das nicht die Natürlichkeit z.B. von Instrumenten die Hauptrolle spielt, sondern nur die Messmimik.


Wenn ich Natürlichkeit will, geh ich in den Bioladen.
Das Wiedergeben von Kunstprodukten hat damit nicht das Geringste zu tun.

Grüße
martin
Fidelio
Stammgast
#30 erstellt: 04. Mai 2004, 07:05

Wenn ich Natürlichkeit will, geh ich in den Bioladen.



Jeder bekommt, was er verdient.
martin
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Mai 2004, 07:53

Jeder bekommt, was er verdient


Eben. Der eine findet Natürlichkeit bei verfärbenden Breitbändern, der andere ist bescheiden und anspruchslos und will nur hören, was auf der CD drauf ist - und wie es sich gehört, wird jeder Anspruch von der Industrie bedienet.

Grüße
martin
Fidelio
Stammgast
#32 erstellt: 04. Mai 2004, 08:44

wird jeder Anspruch von der Industrie bedienet.


Und das fast unverändert seit rund 70 Jahren, als die Industrie nach ein kleiner Haufen von Idealisten war.


will nur hören, was auf der CD drauf ist


Und die Verfärbten wollen halt nur hören, was drin ist.

Unser Hobby kann so schön vielseitig ausgelegt werden. Dafür habe ich es auch so gerne.

Fast so gerne, wie sinnloses Streiten.

Viel Spaß weiterhin. Mach´s gut Martin.
mnicolay
Inventar
#33 erstellt: 04. Mai 2004, 09:42
@frankhd,


Und dann denke ich mir: für das Geld könnteste Dir ne ganze Menge CDs kaufen!


...und diese im Wissen um eine potentielle Verbesserung auch wirklich genießen ? Du kaufst dann bestimmt die CD´s, ja ... ?

Wisst Ihr, die Musikhörer die ich ehrlich beneide sind die, die zum Sound ihres Küchenradios "geiler Song" sagen, und damit nur die Musik meinen...
träumer
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 04. Mai 2004, 10:09
Ich bin letztes Wochenende in London und war ich zwei Mal im Barbican centre. Gergiev und das LSO haben die ersten 5 Symphonien von Prokofiev gespielt und ich war zentral in der Reihe 7. Der Klang, den ich dort gehört habe, möchte ich möglichst nahe in meiner Stube erleben.
mnicolay
Inventar
#35 erstellt: 04. Mai 2004, 10:20
Hallo träumer,
nimmst Du mich mit nach London ?
Die Stadt lässt sich nicht in der Stube erleben...
so long
Markus
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 04. Mai 2004, 10:57


Jeder bekommt, was er verdient


Eben. Der eine findet Natürlichkeit bei verfärbenden Breitbändern, der andere ist bescheiden und anspruchslos und will nur hören, was auf der CD drauf ist - und wie es sich gehört, wird jeder Anspruch von der Industrie bedienet.

Grüße
martin


Hallo,

auf der CD sind immer noch 0 und 1 Martin. Viel Spass beim hören des PCM Stroms! Ich komm mit dem Rauschen nicht klar. Da schaue ich mir lieber einen Wasserfall an.

Markus
träumer0
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 04. Mai 2004, 11:37
Hallo Markus,

ja das sagen alle..
Eine Meinung ist meistens auf Basis von den gesammelten Erfahrungen und von dem Umwelt abhängig.
Deshalb möchte ich Deiner Bemerkung / Feststellung nicht kommentieren sondern vollständig akzeptieren.
Ich bin ein Träumer und habe genaue Ziele. Ich mache innerhalb gewisser Rahmenbedingungen alles möglich, um diese Ziele zu erreichen und ich lasse mich nicht mehr ablenken (auch wenn alle diese Ziele für unmöglich bzw. unrealistisch halten). Regelmässige Live-Konzerte (klassische Musik) gehören einfach dazu.
Meine Erfahrungen sind scheinbar anders als die Mehrheit. Es gibt aber immer Momente, wo man Zweifel daran hat, dass die Ziele erreichbar sind: Ab und zu macht man ein paar Schritte rückwärts.
Vielleicht bin ich nicht nur Träumer sondern Extremist oder sonst etwas.
C'est la vie…

gruss
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 04. Mai 2004, 11:39


Eine Meinung ist meistens auf Basis von den gesammelten Erfahrungen und von dem Umwelt abhängig.

Meine Erfahrungen sind scheinbar anders als die Mehrheit. Es gibt aber immer Momente, wo man Zweifel daran hat, dass die Ziele erreichbar sind: Ab und zu macht man ein paar Schritte rückwärts.


Hallo,

und natürlich fliessen die Meinungen und Darstellungen anderer mit ein.
Manchmal ist ein Schritt zurück um eine Korrektur vorzunehmen sinnvoller. Mutiger allemal.

Markus
Bong-Opa
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 04. Mai 2004, 15:21
Hallo Leute !
Wenn ich mir reinziehe was ihr hier so über breitbänder für kommentare abgebt wird mir klar das ihr nur die von mir angesprochenen EGO"s seid !!!!!?
hört euch erstmal ein paar breitbänder an, bevor ihr urteilt.!
aber ich tippe mal ihr redet nur über räumlichkeit,plastische abbildung,natürliches klangbild und
dynamik aber versteht ihr denn überhaupt was davon?????????
Schöne Grüße von Alex.
mnicolay
Inventar
#40 erstellt: 04. Mai 2004, 16:05
Hallo Lab_12,
klingen denn Breitbänder wirklich so schlecht ?
Habe schon so einiges davon hier im Forum gelesen und kann das garnicht glauben daß manche Menschen sowas als Klang akzeptieren ?
Gruß
Markus
Bong-Opa
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 04. Mai 2004, 16:23
Du hast ja ein tolles niveau ! Also viel spaß noch mit den super klarklingenden und dynamischen kalotten.(grins)
mnicolay
Inventar
#42 erstellt: 04. Mai 2004, 16:28
Hallo Alex, nee mal ehrlich, wenn die Breitbänder so schlimm verfärben, dann erkennt man doch kaum noch die Musik, oder doch ? Das ist dann echt ein besonderer Klang, wie kommt man denn zu sowas ?
Gruß
Markus
Bong-Opa
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 04. Mai 2004, 17:24
Hallo Markus!
Wie kommst du eigentlich darauf das brietbänder verfärben ?
hast du schon mal eine kombi mit breitbänder gehört ?
wenn nicht dann tu das mal.
Gruß Alex
Fidelio
Stammgast
#44 erstellt: 04. Mai 2004, 18:59
Hallo Alex,

nur ruhig Blut.

Mit dagegenbrüllen wirst Du keinen von Breitbändern überzeugen.

Mit Argumenten allerdings auch nicht!

Also: Schweigen und genießen.

Meine ersten Beiträge hier im Forum habe ich auch mit Streiten über Breitbänder betrieben. Allerdings sehr fruchtlos. Wenn Dir jemand gegenüber "steht" mit fundierten Kenntnissen zum Thema Lautsprecherbau, dann hat derjenige 1000 Argumente, warum BB scheiße klingen und sogar warum ein BB gar nicht dynamisch klingen kann.

Du weist es besser, denn Du hast diese vorurteilsfrei gehört, oder besitzt sogar welche. Zugeben muss ich allerdings, daß wenn man von konventionellen Mehrwegekonstruktionen kommt, schon so eine Stunde braucht um sich ganz daran zu gewöhnen wie es klingt.

Allerdings klingen nach dieser Stunde so ziemlich alle MW zu Kotzen. Für mich gibt es möglicherweise kein Weg zurück.

Für meine BB kann ich nur sagen, daß einzig die Klangfarben der besten Aufnahmen (<5% des Angebotes) schlechter wiedergegeben werden, wie mit einer gut gemachten Mehrwege-Konstruktion.

Dafür haben 100 % der Aufnahmen mehr Kohärenz, Fokus und Dynamik über meine BB als alle bisher gehörten MW-LS unabhängig vom Preis.

Das ist natürlich mein rein subjektiver Eindruck und basiert auf meinem persönlichen Geschmack.
Ahnung habe ich auch keine, auch keine Beweise oder Argumente.
Moonlightshadow
Inventar
#45 erstellt: 04. Mai 2004, 19:11
@Lab 12:

Mit Dynamik meinst du dann wohl nicht den hohen Wirkungsgrad bei Breitbändern.

Im übrigen volle Zustimmung. Es ist eigentlich allgemein bekannt, dass Breitbänder verfärben, aber welcher LS ausserhalb des Studiobereichs tut das nicht in gewissem Maße.

Grüsse


[Beitrag von Moonlightshadow am 04. Mai 2004, 19:14 bearbeitet]
Fidelio
Stammgast
#46 erstellt: 04. Mai 2004, 19:42
Hallo Moonlightshadow,

mit Lab 12 meinst Du wohl Fidelio.

Ich habe mich im Forum aufklären lassen, daß BB weder dynamisch noch wirkungsgradstark sind.

Das werde ich auch meinem Nachbarn erklären, wenn er Sturm klingelt, sobald ich ein halbes Watt an den LS-Klemmen anliegen habe.

Gut´s Nächtle.
Bong-Opa
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 04. Mai 2004, 20:04
Hallo Fidelio!
Ich geb zu du hast recht (das mit den gegenbrüllen)aber ich verstehe die engstirnigkeit von manchen leuten nicht.Sie sagen, sie seien HIGH ENDER oder so und sind noch nicht mal offen für neues.Aber wahrscheinlich ist es bei denen auch so im leben,bloß nicht nach links und rechts schauen und wenn ja dann gleich ablehnen.Aber was rege ich mich auf,die bleiben doch auf der stelle stehen.
Dank und bis dann im forum
Alex
martin
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 05. Mai 2004, 08:31
Hi fidelio,

dass man Natürlichkeit nicht erreichen kann, weil sie schon auf der Aufnahme nicht vorhanden ist, gilt für alle LS - und nicht nur für Deine Breitbänder.

Bei Rockmusik kann man mit den Dingern sogar richtig Spaß haben, das kann ich gut nachvollziehen, weil gehört. Von Natürlichkeit sind sie bei akustischen Aufnahmen aber noch weiter entfernt als konventionelle Hifi-LS.

Grüße
martin
doombooster
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 05. Mai 2004, 08:37
Was mich bei dieser Diskussion doch wieder sehr verwundert , das es mal wieder nicht um das eigentlich geht: die Musik!

Mein Ziel ist, die Musik die mir gefällt möglichst emotional zu erfahren. Und so unterschiedlich wie die Musikgeschmäcker, so unterschiedlich müssen zwangsläufig auch die Anlagen sein.

Da bei mir noch die Musik und nicht die Analge im Vordergrund steht, habe ich kein Problem damit wenn eine Komponente den Klang nicht wirklich eins zu eins, wie er auf der Konserve gebannt ist, wiedergibt.

Mir kommt es manchmal sogar entgegen wenn gutes musikalisches Material das nur leider viel zu oft mehr als mäßíg produziert wurde noch anhörbar bleibt. Und leider habe ich festgestellt das über viele der "Absolute Spitzenklasse" Komponenten ein Teil meiner weniger gut produzierten Schallplatten kaum noch erträglich klingt.

Und meinen Musikgeschmack mir von meiner Analge diktieren zu lassen, da habe ich wirklich keine Lust drauf. Auch wenn die Messergebnisse der Komponenten die "besten" der Welt sind.

Die Musik muß schmecken! Das ist das Ziel!
martin
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 05. Mai 2004, 09:05
@doombooster

Ich verstehe Deine Verwunderung nicht. Hifi- heißt hohe Wiedergabetreue, also kann das Ziel nur nüchtern lauten: Den Tonträger so gut wiederzugeben, wie es irgendwie geht.

Dass die persönlichen Vorlieben dabei mehrheitlich abweichen und das auch in völlig verschiedene Richtungen, why not. Der Markt bedient jedes Sound-Klientel.

Könnte man nicht einfach sagen: Meinetwegen sei das Ziel hohe Wiedergabetreue, für mich ist ein anderes Ideal emotional fesselnder? Kontrovers wird es unnötigerweise, wenn

a)die Soundfreunde ihre Art der Wiedergabe als die 'richtigere' postulieren und somit im Sinne von hoher Wiedergabetreue eben zwangsläufig Widerspruch gefallen lassen MÜSSEN

b) die Soundfreunde Aufnahmen beurteilen, obwohl sie sie i.S. v. Hifi noch vielleicht gar nie gehört haben.

Grüße
martin
Fidelio
Stammgast
#51 erstellt: 05. Mai 2004, 14:59
@ Lab 12

Naja, Engstirnigkeit würde ich das nicht nennen. Eher Objektivität. Viele haben verblüffend viel Ahnung, was HiFi angeht.
Besonders in der Lautsprechertheorie.
Für diejenigen zählt halt in erster Linie möglichst nah mittels einem selbst gewählten Messverfahrens mit dem Output ans Input heranzukommen.

Über Sinn und Unsinn der gewählten Messverfahren sollen sich aber Leute streiten, die mehr Ahnung davon haben, wie ich. Die "Spezialisten" sind sich da wohl auch nicht ganz einig, was richtig ist und was nicht.

Wenn nun ein perfekter Messschrieb das Maß der Dinge ist, dann wird sich jemand, der darauf größten Wert legt nie vorurteilsfrei einen BB anhören. Oder gar eingestehen, daß es gut klingt.

Wenn ich mich freue, daß im "Klang&Ton" meine Lautsprecher getestet werden und dann erfahre, daß die Messungen mitten in einer Turnhalle stattgefunden haben, dann habe ich gar keine Lust mehr überhaupt noch irgendwelche Messschriebe anzuschauen. Und das bei einem Lautsprecher, dessen Konzept auf rückwärtige Reflektionen zwingend angewiesen ist. Also meine stehen nicht in einer Turnhalle.


@martin


Von Natürlichkeit sind sie bei akustischen Aufnahmen aber noch weiter entfernt als konventionelle Hifi-LS.


Absolut richtig. Nur wenn ich mir Unanhörbarkeit der meisten Aufnahmen damit erkaufe, dann ist das ein schlechter Deal. Das hat wohl Doombooster gemeint.


Bei Rockmusik kann man mit den Dingern sogar richtig Spaß haben


Naja, bei Rock habe ich Spaß. Alle anderen Genre (außer Volkstümelei und Kinder-Kacke) macht aber genauso Spaß. Klassik habe ich erst begonnen zu mögen, seit ich BB verwende.


Könnte man nicht einfach sagen: Meinetwegen sei das Ziel hohe Wiedergabetreue, für mich ist ein anderes Ideal emotional fesselnder?


100% Zustimmung. Bravo.


b) die Soundfreunde Aufnahmen beurteilen, obwohl sie sie i.S. v. Hifi noch vielleicht gar nie gehört haben.


Das ist schon nicht mehr so schön zu lesen.

Es klingt oft so, als ob ein BB-Fan noch nie was anderes gehört und deswegen keine Ahnung hat.

Hier noch etwas zu Lesen: http://www.auditorium23.de/Kommentare/Nuancen1.html

Fast hätte ich mich in Rage geschrieben, aber eigentlich regt mich nur der scheiß Internetzugang im Geschäft auf, über den ich den ganzen Tag diese Antwort zu schreiben versuche.
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