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Subwoofer Frequenztrennung

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thugstylez
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Sep 2015, 00:31
Hallo Leute!

Ich habe eine Frage bezüglich der Einstellung meiner kleinen Anlage.

Ich besitze einen Yamaha AX 397 Verstärker und Yamaha NX-E 800 Lautsprecher. Jetzt habe ich mir zusätzlich einen Heco Victa 251a Subwoofer gekauft. Leider habe ich nicht bemerkt, dass dieser keine High Level Ein- und Ausgänge hat sondern nur Anschlüsse für Lautsprecherkabel und den üblichen Sub-In.(Verstärker hat kein Sub-Out)
Als Quelle dient meine SoundBlaster! FX Titanium vom PC angeschlossen über Klinke zu Cinch am Verstärker.

Jetzt habe ich den Subwoofer zu den Lautsprechern am Verstärker angeschlossen. Die Lautsprecher laufen im vollen Frequenzband, beim Subwoofer lässt sich die Trennfrequenz als Tiefpass einstellen.

Eigentlich sollte der Sub die LS unten herum entlasten und die drei sollten sich nicht in die Quere kommen. Was ich bisher gemacht habe ist am Verstärker den Bass Regler runtergedreht und den Level Regler am Subwoofer höher, so dass die LS weniger "Bass" abkriegen und der Sub sowieso eine unabhängige Pegeleinstellung hat.

Ich habe früher aktiv Car HiFi betrieben und dort gab es passive Frequenzweichen und DSPs z.B. im Radio, wo man die Trennfrequenz, die Flankensteilheit usw. einstellen konnte. Leider habe ich von Home HiFi fast keine Ahnung.

Wie kann ich mein Problem am elegantesten lösen, oder habe ich etwas übersehen?

Danke im Voraus!
cr
Moderator
#2 erstellt: 24. Sep 2015, 01:17
Das Problem ist nur lösbar, wenn der Verstärker in Vor- und Endstufe auftrennbar ist (sind sie aber meistens heutzutage nicht mehr...). Dann kann man eine aktive Weiche einschleusen, die man um 50 Euro bekommt und soweit ganz brauchbar ist.
Ansonsten mußt du es so lassen, wie es nun mal ist.
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2015, 05:03
Oder einen gebrauchten AVR kaufen mit Bassmanagement.

Das mit dem Bassregler ist eine nette Idee, allerdings beginnen die meist schon bei 200 Hz oder mehr zu regeln, ich glaube nicht, dass das Ergebnis besser wird dadurch, weil du entweder ein Frequenzloch schaffst (bei niedrigem Tiefpass) oder die Überlappung einen sehr weiten Frequenzbereich überdeckt, der dann unsauber ist. Aber du hast es ja probiert, wie ist denn das Ergebnis für dich?
8Quibhirfd8
Stammgast
#4 erstellt: 24. Sep 2015, 19:18
Hauptlautsprecher und Subwoofer parallel laufen lassen kann man machen, eine aktive Sub/Satelittenweiche bringt aber erheblich mehr. Der klanglich entscheidenste Vorteil ist der das die Stereoboxen vom Tiefbass gefiltert werden, den 2 oder 3-Wege Boxen nun mal systembedingt nicht bringen können, auch teurere Mittelklasseboxen nicht. Die meißten sind zu stark bassbetont und dröhnen vor sich hin.

Fitert man aber den Tiefbass unter 300 Hz aus und überlässt dies einem guten Subwoofer bringt das auch für die Hauptboxen einen erheblichen Klangvorteil. Am besten ist meiner Meinung nach ein passiver Subwoofer mit externen Subverstärker der schon eine regelbare Sub/Satellitenweiche eingebaut hat. Gibt es auf dem Markt aber leider nicht so häufig. Viele kaufen sich dann einen aktiven Sub und stehen vor dem Problem des Anschlusses. Hier kommt von den Herstellern für den Heimgebrauch zu wenig.

Wenn der TE über PC hört, kann er eine aktive Weiche auch zwischen Soundkarte/DAC einschleifen und die Lautstärke am PC regeln. Oder er lässt es so wenn es ihm gefällt.
cr
Moderator
#5 erstellt: 24. Sep 2015, 19:25
Den Herstellern müßte man die Leviten lesen. In den 80er Jahren wurden auftrennbare Verstärker häufiger (mein alter Pio hatte das schon 1976), es diente v.a. zum Einschleifen von Equalizern und Effektgeräten (zB Pseudo-Mehrkanal). Heute, wo Subs extrem populär sind, sind dagegen nur mehr die teuren Verstärker auftrennbar (wenn überhaupt). Die Auftrennbarkeit verursacht kaum Kosten, im Prinzip vier Cinchbuchsen, die normalerweise mit einer Brücke oder kurzem Kabel überbrückt werden, dass man im Bedarfsfall herauszieht... So banal wie billig


[Beitrag von cr am 24. Sep 2015, 19:26 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 24. Sep 2015, 20:00
Mal doof nachgefragt thugstylez, hat deine SoundBlaster! FX Titanium nen analogen Mehrkanalausgang , ich denke doch oder ?

Dann hat sie auch ein Bassmanagement , je nach Version sogar THX zertifiziert .

Wenn dem so ist , kannst deine Anlage samt Woofer wie ein aktives PC Lautsprecher Set anschließen , Subwoofer direkt an
den PC am entsprechenden Klinkenausgang , den Yamaha mit deinen Regallautsprechern an die Front Ausgänge.

Dann solltest du eine Übergangsfrequenz im Bassmanagement einstellen können .

Worauf du nur achten musst , ist Subwoofer und Yamaha Verstärker gleichlaut einzupegeln und dann die Gesamtlautstärke
über den PC regeln .

Gruß Haiopai
holger63
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Sep 2015, 20:24
Hi

Die Yamaha Lautsprecher sind doch Bassreflexboxen.
Wenn das mit den Mehrkanalausgängen doch nicht geht, stopf doch zumindest die BR-Öffnungen mal zu. Für den Versuch tuts ein Paar Socken
Der Bass fällt dann früher, dafür flacher ab, ausserdem hat die Membran im Tiefbassbereich dann die Luft des jetzt geschlossenen Gehäuses als Feder, sie lenkt da weniger aus. Das sollte eigentlich die einfachste Verbesserung sein.

Gruß Holger
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