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Komplett Box "upgraden"

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Beitrag
roundrobin
Neuling
#1 erstellt: 08. Jun 2004, 20:55
Hi Leute!

Mal eine technische Frage zu Hifi-Boxen.
Hab hier 2 hohe 4-Wege Hifi-Boxen von RFT (ex-Ost-Technikschmiede) 4 Öhmer, ich gehe mal von folgenden aus:

1x Tieftöner
1x Mitteltöner
1x Mittel/Hochtöner
1x Hochtöner

auf denen jeweils 20/10 W draufsteht, ich schätze mal
20 Watt max. 10 Watt sinus

Nun zu meinem Problem: ich hab einen passenden RFT Verstärker nun bekommen, wobei die Bässe etwas übersteuert klingen, aber nicht allzu doll.
Ich wollte nun die Tieftöner der beiden Boxen gegen leistungsstärkere austauschen...

Ist das möglich, wenn ja, auf was muss ich achten,
eine direkte Frequenzweiche ist nicht drin, nur 2 Dioden

wäre dankbar für jede hilfreiche antwort

ich wünsch euch was

MfG
Ronny
Danzig
Inventar
#2 erstellt: 09. Jun 2004, 08:57

eine direkte Frequenzweiche ist nicht drin, nur 2 Dioden


es lebe die ddr*fg*
jaywalker
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jun 2004, 09:57
Das sind wohl eher Kondensatoren als Dioden. Die dienen als Hochpaßfilter für die Mittel/ Hochtöner...

Grüße
Heiner
roundrobin
Neuling
#4 erstellt: 09. Jun 2004, 16:07
hast recht jaywalker , hatte mir das ja notiert , als ich die mal aufgemacht hatte, paar microfarad, ist aber noch nicht lösung meines problems
ich will ja die tieftöner ersetzen gegen etwas bessere ...

mfg
jaywalker
Stammgast
#5 erstellt: 09. Jun 2004, 19:55
Naja, es wäre ganz gut, einmal die Kapazität des Kondensators zum Mitteltöner zu wissen sowie wenigstens dessen Nennimpedanz, dann kriegt man eine Idee, bei welcher Frequenz er etwa übernimmt.
Das ist dann, da vor dem Tieftöner keine Spule hängt, ungefähr dessen Frequenzgang-Ende, jedenfalls, wenn man bei der Konstruktion ein bißchen mitgedacht hat.
Dann kann man den Tieftöner gegen einen beliebigen anderen tauschen, der sich in dem Gehäuse wohl fühlt (Gehäusevolumen berechnen, Reflexrohr, falls vorhanden, ausmessen und den neuen Tieftöner in dem Gehäuse simulieren!).
Auf die obere Grenzfrequenz könnte man achten, indem man den neuen TT, sollte er höher gehen, evtl. mit einer passenden Induktivität absenkt, aber die +3dB im Frequenzgang, wo sich Tief- und Mitteltöner überlagern, dürften bei der Konstruktion sowieso nichts ausmachen.
Allzu große Klangverbesserungen würde ich mir nicht erhoffen.

Hoffentlich habe ich das jetzt alles richtig und auch verständlich dargestellt...

Grüße
Heiner
roundrobin
Neuling
#6 erstellt: 10. Jun 2004, 05:02
also folgendes steht auf den Komponenten incl der Schaltreihenfolge:
(u=mycro)
---------------------------------------------------

Nom: 10 W Max: 20 W
(Tief)

C: 3,3uF/50 V

Nom: 10 W Max: 20 W
(Mittel)

C: 2,2 uF/50 V

Nom: 10 W Max: 20 W
(Mittel-Hoch)

Nom: 10 W Max: 20 W
(Hoch)


ich hoffe das hilft dir...
danke im vorraus

MfG
jaywalker
Stammgast
#7 erstellt: 14. Jun 2004, 07:54
Sicher, daß das alles 4Ohm-Chassis sind?
Da kommen komische Werte raus...

Also der 3.3uF hat bei ca. 12kHz eine Impedanz von 4Ohm, darunter mehr, darüber weniger, d.h. bei 4Ohm-Chassis wäre die Übernahmefreqzenz zum Mitteltöner irgendwo um die 12kHz, das ist zu hoch, bei 8Ohm wären es 6000 Hz, das ist bei kleinem Baßchassis schon eher der richtige Bereich.

Die kleiner Kapazität (2.2) koppelt ungefähr bei 9000Hz (8 Ohm) oder bei 18kHz (4 Ohm).

Evtl. haben die mit den Kondensatoren auch gleichzeitig eine Anpassung des Wirkungsgrades durchgeführt (sind Widerstände vorhanden?), das wäre aber eine sehr schlechte Konstruktion.

Ist der Hochtöner ein Piezo-Horn oder wieso braucht der keine Kondensatoren?

Eventuell doch neue Lautsprecher?

Grüße
Heiner
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