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Einspielen von LSP

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taubeOhren
Inventar
#1 erstellt: 20. Dez 2004, 15:17
... gibt es denn Erfahrung wie lange so ´ne Einspielphase dauert ... und was muss "Laie" dabei so alles beachten?

ach ja ... bin ganz neu hier !!!!
Master_J
Inventar
#2 erstellt: 20. Dez 2004, 15:27
Üblicherweise gewöhnen sich die Ohren innerhalb max. einer Woche an den Klang.

Gruss
Jochen
taubeOhren
Inventar
#3 erstellt: 20. Dez 2004, 15:34
... hat also keinen technischen Hintergrund?
Master_J
Inventar
#4 erstellt: 20. Dez 2004, 15:42
Das streiten sich die Geister.

Wenn man ganz rational rangeht, bleiben noch verhärtete Gummisicken und unterkühltes Ferrofluid übrig.
Gerade um diese Jahreszeit muss man die Boxen erstmal auftausen lassen, wenn sie frisch vom Laster kommen.

Aber ansonsten... einfach Hören.

Gruss
Jochen
taubeOhren
Inventar
#5 erstellt: 20. Dez 2004, 15:53
... dann bin ich beruhigt ... aufgetaut waren sie ... und anfangs habe ich einfach langsam gemacht (weil die französische Anleitung meiner Electra 926 habe ich nicht so gut verstanden ... stand irgendwas von 30h Einspielzeit ...

danke für prompte Antwort
BassTrombone
Inventar
#6 erstellt: 20. Dez 2004, 16:06
also ich habe mal im jahr 2000 bei Begehr in Kronshagen bei Kiel eine eingespielte Isophon Enigma gegen eine Frische (nämlich meine damalige neue) aus dem Karton gehört und ich fand die Unterschiede frappierend...die Frische klang sehr gepresst, schrill und unlocker, kaum räumlichkeit und dünner bass....nach 30 min lauten Eindudeln näherte sich die Frische schon an die Eingespielte an......eine fabrikfrische wäre beim beim Probehören zur Kaufentscheidung komplett durchgfallen...

Psychoakustische Effekte (Anpassung und Gewöhnung)beim weiteren Hören zuhause dann im Anschluss möchte ich jedoch auch nicht ausschließen..

Grüße
MK3
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Dez 2004, 19:01
Hallo taubeohren,

erstmal Glückwunsch zu deinen Electras!

Einspielzeit ist in jedem Fall notwendig, die 30h sind schon realistisch. Natürlich gewöhnt sich das Ohr an einen LS.
Ich hatte jedesmal bei neuen LS das Gefühl das irgendetwas fehlt, keine Tiefe, kaum Bass. erste Verkaufsgedanken regten sich. Und siehe da, nach 3 Wochen wie verwandelt.

Gruss

Michael

P.S. mit welchen Komponenten betreibst du die Electras?
lolking
Inventar
#8 erstellt: 20. Dez 2004, 22:55
@ basstrombone: war das en blindtest, d.h. wusstest du welche lautsprecher gerade spielen oder haste gewusst welcher gespielt wird?
BassTrombone
Inventar
#9 erstellt: 21. Dez 2004, 09:01
also ich wusste es, aber die Unterschiede waren so was von offensichtlich. Also wir sprechen hier nicht von Nuancen die einen Blindtest erfordern würden um es glaubhaft zu machen. Der Test wurde jedoch schwierieger je länger er dauerte und die Boxen sich anglichen.

Genauso zu hause. Aufgebaut, ausgerichtet und angestöpselt und dann erstmal 2 h gehört.....dann pennen gegangen und nächsten Tag arbeiten und erst spät abends nach hause gekommen und die ganze Zeit die Anlage mit dynamischer Orchstermusik laufen lassen. Tja und dann erst wieder gehört...also nach weiteren 24 h klangen dann die boxen wieder viel freier und der Klang fing an sich von den Boxen zu lösen UND da ich in der Zeit ja nicht gehört habe, konnte das Ohr ja den Gewöhnungsfaktor nicht mitgemacht haben....

Ich habe damals auch nicht an Einspielen geglaubt, der Händler und Dr. Gauder von Isophon haben das jedoch empfohlen und da habe ich mir das vom Händler halt mal kurz vormachen lassen.

Sollte jeder mal machen diesen Direktvergleich, dann wäre endlich Schluss mit dieser Disskussion

Es gibt allerdings auch Hersteller, die wobbeln Ihre Chassis vor Vertrieb ein, dann ist nicht mehr viel mit einspielen nötig. Z.b. Burmester oder Lua wenn ich mich recht erinnere. Die machen das glaub ich auch nicht wenn es nicht nötig wäre...

Also, wers nicht glaubt, selber Schuld

grüße
BassMan_69
Stammgast
#10 erstellt: 21. Dez 2004, 09:23
Hallo zusammen,

meine Erfahrungen mit dem Einspielen sind die, daß LSP eine Einspielzeit benötigen. Die beschriebenen Symptome (dünner Klang, aufdringlich/ unangenehm) habe ich so eimmer wieder bei unterschiedlichen Fabrikaten feststellen können (Heco, Nubert, Quad ebenfalls).
Nur differieren die Angeben zur Einspielzeit von Hersteller zu Hersteller recht stark. Meine aktuellen Quad 11L sollten nach ~50 Std. "richtig" eingespielt sein.
Von Monitor Audios (aus der größten Serie, Gold oder Gold Reference ) wird berichtet, da0 sie 200 (!) Std. brauchen. Die sollte man dann wohl erstmal in nen anderen raum stellen und ne Woche dudeln lassen...
Aber 200 Std. find ich ziemlich happig. Hat jemand nähere Erfahrungen in Puncto Einspielen der Monitor Audios?

Gruß,
BassMan_69
taubeOhren
Inventar
#11 erstellt: 21. Dez 2004, 16:15
Hallo MK3

.. Du wolltest was über den Rest meiner Komponenten wissen


Denon AVR3805
Denon DVD 3910
vorn JMLab Electra 926
mitte JMLab CC900
hinten meine "alten Infinity Alpha50
und als Sub ´nen Klipsch KSW12

naja und manchmal halt für die Augen einen Panasonic 500AE

Gruß
taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 21. Dez 2004, 16:16 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2004, 16:25

BassMan_69 schrieb:
Nubert

Naja:
http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?p=225#225

Gruss
Jochen
BassMan_69
Stammgast
#13 erstellt: 22. Dez 2004, 09:54
[quote="Master_J[url]http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?p=225#225[/url]

Gruss
Jochen[/quote]

Na und?
der Beitrag versucht doch zu zeigen, daß es sich eher um ein psychologisches Phänomen als um ein physikalisches handelt? Warum also sollten dann ausgerechnet Nubert-Boxen davon ausgenommen sein?


Gruß,
BassMan_69
Mr.Stereo
Inventar
#14 erstellt: 22. Dez 2004, 10:10
Lautsprecher, egal welchen Herstellers (ausgenommen Bose ), sollten in jedem Fall eingespielt werden.
Manche brauchen sogar sehr lange bis sie richtig gut klingen. Dynaudio ist da ein typisches Beispiel.
Mit Psychologie hat das m.E. nichts zu tun.
Eine schnelle Art die LS einzuspielen:
Stelle die LS mit der Frontseite nah zusammen, verpole sie zueinander und lasse mal ne Nacht lang rosa Rauschen (z.B. Tuner-Zwischenfrequenzrauschen) darüber laufen.
Das ganze braucht nicht sehr laut zu sein, aber möglichst breitbandig.
richi44
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Dez 2004, 10:25
Wer sich traut (ich will nicht schuld sein!), kann folgendes versuchen: Die Zentrierspinne (rückwärtige Zentrierung) leicht mit einem Finger massieren. Bei dem Material handelt es sich um geleimte oder gestärkte Gaze, ähnlich einem Hemdenkragen. Durch walken wird er und die Zentrierung weich. Dadurch sinkt die Eigenresonanz und der Bass wird eine Spur voller und tiefer, mit weniger dröhnen. Das gleiche gilt eigentlich auch für Konus-Mitteltöner, bei denen oftmals die Sicke aus geleimtem Textil besteht. Liegt die Eigenresonanz nahe der Übernahmefrequenz, kommt es zu dröhnenden Resonanzen. Auch da hilft eine leichte Massage.
Das ganze geht natürlich auch mit einspielen, also tiefe Frequenzen, sodass der Tieftöner richtig "durchgewalkt" wird. Die Dauer dieser Prozedur ist von Modell zu Modell verschieden und lässt sich nicht vorhersagen. Messtechnisch ist nachweisbar, dass gerade im Bass eine leichte Absenkung der Eigenresonanz statt findet.
Im Mittenbereich wird es schwieriger, die Membran entsprechend auszulenken. Da hilft allenfalls Geduld. Aber die Wirkung ist auch nicht so stark und kaum messbar.
Im Höhenbereich gibt es ausser der richtigen Temperatur nach meiner Erfahrung eigentlich keine Unterschiede durch das Einspielen.
doombooster
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Dez 2004, 10:34
Bei konventionellen Boxen habe ich persönlich bisher keine 100%ig belgebaren Klangveränderung durch "Einspielen" der Lautsprecher feststellen könne.

Zudem ist dies auch sehr schwer belegbar, da man ja kaum die Möglichkeit eines Blindvergleichs hat. Hier spielen sicherlich psychologische Effekte eine große Rolle.

Aber, ich bin seit neustem Besitzer von 2 elektrostatischen Lautsprecher. Hier war nach den ersten 48 Stunden am Stromnetz eine nachvollziehbare Verbesserung der Klangqualität geschehen.
lolking
Inventar
#17 erstellt: 22. Dez 2004, 11:11
entschuldigung aber: *pfffffff hahahahahahaha* lautsprecher einmassieren damit sie besser klingen ich bitte euch...
georgy
Inventar
#18 erstellt: 22. Dez 2004, 13:50

lolking schrieb:
entschuldigung aber: *pfffffff hahahahahahaha* lautsprecher einmassieren damit sie besser klingen ich bitte euch...


Die Materialien aus denen vor allem der Tieftöner ist werden etwas elastischer, dadurch ändert sich der Klang.
lolking
Inventar
#19 erstellt: 23. Dez 2004, 15:23
wenn sich der klang von lautsprechern mit dem einspielen wirklich verändern/verbessern würde gäbe es von dem selben hersteller ja keine 2 geräte die gleich klingen! wer würde denn garantieren, dass sich der gummie genau gleich abnutzt???
sowas könnte man vielleicht bei aldi boxen erwarten aber doch gewiss nicht bei hochwertigen hifi produkten!
georgy
Inventar
#20 erstellt: 23. Dez 2004, 15:28
Zwei gleiche Lautsprecher spielen sich auch gleich ein.
Das hat nichts mit Voodoo zu tun sondern ganz einfach mit der Beschaffenheit der Materialien.
Die Zentrierspinne wird auch weicher.
Die Veränderung von den Thiele Small Parametern nach einer gewissen Einspielphase wurde schon häufig untersucht.
pitt
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 23. Dez 2004, 15:45
Hi taubeOhren!

Auch von mir Glückwunsch !

IMHO locker die 30 Stunden eher mehr !!!

Mein Eindruck war, der Bass wird um einiges kräftiger und die Höhen sanfter. Du wirst es hören (Geduld) !

mfg Pitt
lolking
Inventar
#22 erstellt: 23. Dez 2004, 15:52
ich würde zugerne ma einen blindtest durchführen mit einem (warmen) neulautsprecher und einem der wegen mir schon 100 stunden hinter sich hat! so eine aktion wie bei dem österreicher fachhändler... da würden ganz viele von euch ganz böse reinfallen genau wie mit den kabeln für 1000 euronen!
martin
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 23. Dez 2004, 15:56
Der Threadtitel müsste lauten,

"nach wieviel h verschmilzt die Konditionierung des Gehörs mit der gewünschten Erwartungshaltung"
pitt
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 23. Dez 2004, 16:00
@ lolking

noch vor einem Jahr hätte ich etwa das gleiche wie Du gepostet ....aber ich habe in dem vergangenem Jahr ein nicht geringe Zahl an Aha-Effekten bei mir im Wohnzimmer erleben dürfen und viel dazu lernen müssen .

Denk an mich, wenn es bei dir mal soweit ist...

mfg Pitt
taubeOhren
Inventar
#25 erstellt: 27. Dez 2004, 08:47
vielen Dank für die rege Anteilnahme ... konnte die Feiertage ausgiebig zum hören nutzen und kann Pitt recht geben ... langsam gefallen mir die 926 ... anfangs nahm ich nämlich ziemlich nervige Höhen wahr ...
pitt
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 28. Dez 2004, 13:03
Hi !

Ich habe gerade nochmal nachgesehen meine Eletra sind Ende Mai eingetrudelt und täglich (im Schnitt) 2 Stunden gelaufen ( Musik und anfangs sogar bei jeder Tagesschau ).

Für eingespielt ( insbesondere den HT )halte ich sie seit 5 - 6 Wochen !

mfg Pitt
manu86
Stammgast
#27 erstellt: 28. Dez 2004, 21:30
hallo

bei car hifi hört man öfter dass man subwoofer 5 stunden lang mit einem sinuston zwischen 20 und 50 hz mit zwei drittel ihrer belastbarkeit einspielen lassen soll...
aber wer macht das schon...?
klar ich denk auch dass sich nach der einspielphase der klang im bassberech verändert, denn die sicke wird dadurch elastischer, aber so genau braucht mans auch net nehmen...

ähm, aber umgekehrt müssten doch dann auch die woofer nach längerem betrieb "ausleihern"??

gruß
manu
Sytras
Stammgast
#28 erstellt: 04. Jan 2005, 23:53
An alle Electra 926 Besitzer:

Wie seit ihr mit euren LS zufrieden?
Bin derzeit auf der Suche nach einen Händler der diese zum Probehören hat.
Möchte diese mit den 703 von B&W vergleichen.
Hat da wer Erfahrung bzw. kann mir wer weiterhelfen?
Die 926 gibt es ja schon unter 1000 Euros pro Stk. - wirklich ein tolles Angebot!

@taubeohren: bist du mit der Kombi: Denon und 926 zufrieden?


Besten Dank für eure Antworten!

Grüße

Sytras
pitt
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 05. Jan 2005, 00:07
@ Sytras


Wie seit ihr mit euren LS zufrieden ?


uneingeschränkt !!!


Die 926 gibt es ja schon unter 1000 Euros pro Stk. - wirklich ein tolles Angebot!


ohne Zweifel !!!


@taubeohren: bist du mit der Kombi: Denon und 926 zufrieden?


ich meine Dr. Who betreibt seine 926er auch mit Denon ( gehobene Klasse meine ich )

mfg Pitt


p.s. mmmhh.. Östereich ist ja nicht gerade in der Nähe, sonst hätte ein Probehören ruck zuck erledigt sein können
Sytras
Stammgast
#30 erstellt: 05. Jan 2005, 02:04
Hi Pitt,

besten Dank für die rasche Info!
Ja, liege leider nicht um die Ecke (gute 600km südlicher)

Dr. Who habe ich auch schon belästigt bezügl. den 926


Habe in einen Thread gelesen, dass die 926 hohe Spitzen bzw. hochtonbetont sein sollen - richtig?

Jetzt muss ich noch einen Händler finden wo ich mir die LS mal anhören kann.

Nochmals vielen Dank für die Info!

Grüße aus .at

Sytras
pitt
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 05. Jan 2005, 02:17
Hi !


Habe in einen Thread gelesen, dass die 926 hohe Spitzen bzw. hochtonbetont sein sollen - richtig?


nein, im Gegenteil, sie benötigen nur eine lange Einspielzeit !!!

zur Info !

Mein Nachbar hatte jetzt für zwei Tage meinen fast neuen 906er incl. Ständer zum Testen ( bei mir nur als Rear ), er ist Canton Fan und hat auch solch ein Wunder- ( sc) Kästchen. Er und auch ich waren überrascht was für einen Bass die Regalboxen mit dem Zauberkästchen an den Tag gelegt haben ( bei Nubert gibt es auch so ein Modul ).
Betrieben wurden sie bei ihm an einem Onkyo-Verstärker.

Die Höhen und Mitten waren einfach traumhaft, hat richtig Spaß gemacht!

mfg Pitt

p.s. eine PM an Doc, war eine gute Idee, er ist ein Stereo-Typ
taubeOhren
Inventar
#32 erstellt: 05. Jan 2005, 08:50
Hallo Systras,

bin mit meiner Kombi Denon/Electra wirklich zufrieden.
Sicherlich muß man im Stereobetrieb Abstriche hinnehmen, betreibe die Electra 926 an einem Denon AVR3805, aber es gibt ja immer was zu verbessern, bin am überlegen (und gleichzeitig sparen, ob ich in der Richtung noch was tue).
Bin mir nur nicht sicher, ob es reicht eine Endstufe mit dem
3805 zu kombinieren oder einen Vollverstärker (und vor allem welchen)
Außerdem hat mich das Forum auch noch angestachelt, über einen neuen Sub (SVS PB10-ISD)nachzudenken.

Aber zum Kern zurück , die Electra 926 haben bei mir die Infinity Alpha50 (jetzt als Rear verdammt) abgelöst und ich muß sagen, es wurde Zeit.

vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben hinsichtlich Endstufe, Vollverstärker, Sub ... um aus dem wirklichen Kinovergnügen auch ein volles Stereovergnügen zu machen


Gruß
taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 05. Jan 2005, 12:39 bearbeitet]
Grzmblfxx
Stammgast
#33 erstellt: 05. Jan 2005, 09:18
Hallo,

zurückzukommen aufs Einspielen...

Ich habe anfangs auch gedacht, daß das Einspielen nur kleine Klangliche Veränderungen macht.
Ich hatte aber dann im Heimkini die Möglichkeit, eingespielte Kef Q3 gegen die neuen zu hören.
Das hat nichts mit Nuancen zu tun, sondern das waren defintitiv zwei gänzlich verschiedene Lautsprecher. Erst nach 50 Std Radiomusik mittlerer Lautstärke waren sie soweit zusammen, daß man von kleinen, unbedeutenden Unterschiden sprechen kann.
Leider haben aber nicht viele diesen Direktvergleich, aber wers mal gehört hat, kann solche Aussagen:
da würden ganz viele von euch ganz böse reinfallen genau wie mit den kabeln für 1000 euronen!
nor in die Rubrik "da gibts noch viel zu lernen" einordnen.

Das schlimme ist, daß die meisten allzulauten Rufer kaum Erfahrung mit vielen Themen gemacht haben und einfach nur Trittbrettfahrer sind. Die Leute, die viel ausprobiert haben, erkennt man. Ganz egal welchen Standpunkt sie vertreten!

Andreas
ducatiracing
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 05. Jan 2005, 11:39
Hallo alle zusammen,

da ich mir öfters die freude mache neue produkte beim Hifi händler zu hören kann ich euch folgendes berichten.
(Auch von meiner eigenen Anlage)

ich habe bisher wirklich verschiedenste Produkte probegehört. DH. sowohl frischj aus der Kiste als auch eingespielt nach gewissen stunden.
Der Unterschied dazwischen ist wirklich eklatant,- die LS bekommen erst nach einer gwissen zeit zu ihrer Hochform, und dass kommt nicht nur von eib´ner weicheren Gummisicke!! Es muss auch die weiche an gewissen Frequenzen gewöhnt werden. Klingt zwar komisch ist aber so.

Auch bei der Elektronik gibt es grwierende unterschiede zwischen neu und eingespielt.

habe sogar von einem hersteller die Einspielbedingungen noch im Kopf, da gibt es die lustige empfehlung über die LS eine decke zu hängen und inbetrieb zu nehmen ---damit verringert sich die einspielzeit um 50% ...

Der tip mit dem rosarauschen ist super, sollte auch zwischendurch gemacht werden, zur entmagnetisierung der Bauteile.

lg robert
martin
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 05. Jan 2005, 12:30
Hallo Andreas,


Leider haben aber nicht viele diesen Direktvergleich, aber wers mal gehört hat, kann solche Aussagen:

da würden ganz viele von euch ganz böse reinfallen genau wie mit den kabeln für 1000 euronen!

nor in die Rubrik "da gibts noch viel zu lernen" einordnen.


den Direktvergleich habe ich auch durch Erweiterung auf Mehrkanal mit ident. LS. Da klang nichts unterschiedlich.

In die aktuelle 'image Hifi' habe ich einen Blick reingeworfen, weil ein ehem. LS von mir besprochen wird (von testen wollen wir bei der Prosa nicht sprechen). Im Manual stand damals schon die Hausnummer 100h Einspielzeit.
Laut image werden jetzt 750(!) h angegeben. Denen sollte man mal den Tipp mit der Decke geben

Mit eingespieltem Gruß
martin
ff_freak
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Jan 2005, 12:50
Hat jemand Erfahrung mit XQ Serie von Kef? Wie lange muss man die ca. einspielen?


[Beitrag von ff_freak am 05. Jan 2005, 12:50 bearbeitet]
Stefan23539
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Jan 2005, 13:24
es wurde ja genannt, wenn man die ls auspackt und sofort anschliesst,(vielleicht) einen den schlag trifft.
das kann aber bei ls die eine sehr geringe oder garkeine einspielzeit brauchen, ein anderer fall sein.
nämlich der:
man freut sich schon die ganze zeit auf die ls.man wartet schon den ganzen tag und hält es fast nichtmehr aus.
es klingelt an der tür.der postmann.schnell setzt man noch seine unterschrift aufs blatt und man will sofort loslegen.
jetzt werden die ls noch verkabelt und los gehts.
jetzt erwartet man vielleicht einen umwerfenden klang weil man den ls schon mal gehört hat, aber man ist enttäuscht.
am abend setzt man sich nochmal hin, denkt dass es doch nicht wahr sein kann, macht die anlage nochmal an und der klang überzeugt einfach.


ich habe gehört dass man bei stress situationen einen klang als nervig, stressig und schlecht empfinden kann.
wenn man aber mal wieder runter kommt , und ein bisschen entspannter ist, klingt es einfach besser, weil man ruhiger ist.

was meint ihr?
Stefan
Master_J
Inventar
#38 erstellt: 05. Jan 2005, 13:32

Stefan23539 schrieb:
ich habe gehört dass man bei stress situationen einen klang als nervig, stressig und schlecht empfinden kann.
wenn man aber mal wieder runter kommt , und ein bisschen entspannter ist, klingt es einfach besser, weil man ruhiger ist.

was meint ihr?

Das ist bei mir extrem ausgeprägt.
An manchen Tagen brauche ich die Anlage garnicht erst einzuschalten.

Gruss
Jochen
taubeOhren
Inventar
#39 erstellt: 05. Jan 2005, 14:24
... will das nur nochmal so hier einstreuen ...


vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben hinsichtlich Endstufe, Vollverstärker, Sub ... um aus dem wirklichen Kinovergnügen auch ein volles Stereovergnügen zu machen


... um aus dem befriedigenden Stereoklang des AVR3805 ´nen besseren zu machen


danke!!!!!


[Beitrag von taubeOhren am 05. Jan 2005, 14:26 bearbeitet]
US
Inventar
#40 erstellt: 08. Jan 2005, 11:08

martin schrieb:

In die aktuelle 'image Hifi' habe ich einen Blick reingeworfen, weil ein ehem. LS von mir besprochen wird (von testen wollen wir bei der Prosa nicht sprechen). Im Manual stand damals schon die Hausnummer 100h Einspielzeit.
Laut image werden jetzt 750(!) h angegeben.

Mit eingespieltem Gruß
martin


Hallo Martin,

da spielen wohl Produkthaftungsfragen eine Rolle.
Der Dreck erfüllt ja seine Funktion als Hifi-Lautsprecher nicht. Macht nix - das Teil ist ja grundsätzlich noch nicht eingespielt. Die zugesicherte Produkteigenschaft erreicht das Teil somit in der Praxis nicht

Gruß, Uwe
Tom_Sawyer
Stammgast
#41 erstellt: 08. Jan 2005, 15:05
@Martin

"nach wieviel h verschmilzt die Konditionierung des Gehörs mit der gewünschten Erwartungshaltung"


Martin gibt es diesbezüclich Hörpsychologische Erkenntnisse ?

Ich habe meine Boxen (B&W CDM7NT) im Winter geliefert bekommen, es war kalt. Natürlich sofort angeschlossen. Klang, eine Katastrofe. Nach und verbesserte sich der KLang(Konditionierung des Gehörs ?).
Master_J
Inventar
#42 erstellt: 08. Jan 2005, 15:12

Tom_Sawyer schrieb:
Ich habe meine Boxen (B&W CDM7NT) im Winter geliefert bekommen, es war kalt. Natürlich sofort angeschlossen. Klang, eine Katastrofe. Nach und verbesserte sich der KLang(Konditionierung des Gehörs ?).

Das ist wirklich ein physikalisch erklärbarer Effekt:
Die Sicken der Konustreiber sind verhärtet und das Ferrofluid in den Hochtönern "schwergängig".
Sollte allerdings innerhalb längstens eines Tages im Warmen behoben sein.

Gruss
Jochen
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