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lautsprecher im bi-amping

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Autor
Beitrag
chinakaiser
Neuling
#1 erstellt: 23. Jan 2005, 11:57
hab versucht meine frage unter 'anfänger probleme' zu stellen - misslungen. also daher hier: wie verändern sich die Lautsprechen, wenn diese hoch/mittel unf tiefton aufgetrennt sind. welche leistungsveränderungen ergeben sich.
Danke und schönen tag!
hifiaktiv
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2005, 12:03
Es ändert sich gar nichts, auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird. Spar Dir das Geld.

Gruß
David
scrooge
Stammgast
#3 erstellt: 23. Jan 2005, 13:18
Hallo! Bin auch kein Freund von übertriebenen Aufwand und würde vor Bi-Amping mein Geld für verschiedenste andere Dinge ausgeben. Weiters bin ich leider kein langjährig erfahrener Händler / Fachmann . Ich bin trotzdem der Meinung, dass die Antwort von David zu sehr verallgemeinert. Ich glaube z.B. sehr wohl einen Unterschied zu hören, seit ich die 6. und 7. Stufe meines Arcam AVR300 in Bi-Amping auf die Frontlautsprecher aufgeschalten habe. Um Diskussionen vorzubeugen: ich glaube, dass dem so ist, Umschaltzeiten natürlich zu lange und nicht blind und blabla ....

Zur Frage von Chinakaiser: eine eigene Endstufe für die energiereichen Bassignale soll eine Verbesserung im eigens versorgten Mitten/Hochtonbereich bringen (mehr Transparenz, Details, ...). Ich hoffe aber sehr, dass das in der Folge noch jemand genauer erklärt, der etwas mehr Ahnung hat als ich ....

Lg.
frusch
Stammgast
#4 erstellt: 23. Jan 2005, 13:23
@chinakaiser,
aus eigener Erfahrung kann ich mich hier meinen Vorredner (Hifiaktiv) zu 100% anschließen! Ich praktiziere es seit fast zwei Jahren mit unterschiedlichen Lautsprecher,- und Verstärkerkombinationen....nix, kein hörbarer Unterschied.
Wenn du das Ganze mit besseren Kabeln betreibst, dann stelle ich dir hier einen kurzen Kostenüberblick zum darüber Nachdenken:

2 Stück Y-Verteiler für NF Kabel ca. 15 €;
2 zusätzl. NF Leitungen an die Zusatzendstufe ca 150 €;
2 zus. LS Leitungen 2..3 Stereometer ca 250 €;
Eine Stereo, zwei Monoendstufen oder wie bei mir zwei gebrückte Stereos (techn. auch ganz großer Unfug, kann sogar je nach Bauart der Enst. eine Verringerung des Dämpfungsfaktors zur Folge haben) min. 1500€;
Min. ein zusätzliches Netzkabel, um auch die Endstufe standesgemäß mit Strom zu versorgen ca. 100 €;


Das sind übrigens keineswegs überzogene Kosten für solche Sachen, schau einfach in meinem Profil nach!

Stelle dir vor, du würdest das Geld sparen und bei dem Kauf deiner nächsten Lautsprecher mit dazu geben, du könntest dein Speakerbudget um über 2000 € erhöhen!

Was glaubst du nun, wo dein sauer Verdientes gewinnbringender investiert wäre??? Ich hoffe, dass du da nicht lange zu Überlegen brauchst!

Ach ja, warum habe ich solche Kosten angesetzt?

Ich glaube Leute, welche z.B. eine vernünftige Zwillingslitze als LS-Kabel verwenden, verschwenden ohnehin keine ernsthaften Gedanken an solch einen technischen Firlefantz (wenn es um Klang geht)! Und diese investieren ihr Geld von Anfang an schon vernünftig!

Wenn du allerdings einen großen optischen Gefallen an solchen Sachen findest und große Freude daran hast, dann lasse dich durch nichts in der Welt davon abhalten!


[Beitrag von frusch am 23. Jan 2005, 13:24 bearbeitet]
lens2310
Inventar
#5 erstellt: 23. Jan 2005, 15:51
Biamping und Biwiring,

Der Unterschied ist gering und steht in keinem Verhältnis zu den Kosten. Lieber in bessere Lautsprecher investieren.

Eckhard
micha_D.
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2005, 15:54
Hallo...

Tja...das zeigt mal wieder,das Bi-Amping einfach nur so verstanden wird,das man eine 2. Endstufe dranklatscht und Musikalisch die berüchtigte "Weltenverbesserung"erscheint....

Bi-Amping mit Sinn und Verstand kann durchaus was bringen!

Grundsätzlich sollte Bi-Amping IMMER als Aktivbetrieb erfolgen...die einzige Ausnahme die mir bekannt wäre,ist die Kombination Transistor/Röhre wo ein Biamping-Betrieb auch passiv grundlegend in das Klanggeschehen eingreifen kann...

Bi-Amping bringt deswegen meist nichts,weil einfach irgendwas zusammengestöpselt wird...

So gesehen kann ich die Aussage,das es nix bringt nicht stehen lassen.

Allerdings kann man sich da auch gleich Aktivboxen kaufen...


Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 23. Jan 2005, 15:57 bearbeitet]
MLuding
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Jan 2005, 16:09
Hallo,

ihr könnt jetzt meinen Beitrag unter "einfacher Einbildung/Autosuggestion" oder "...klar wenn man soviel Geld ausgegeben hat will man einfach dass es besser klingt.." abhaken, aber vor einer Woche sind endlich meine umkonfektionierten LS-Kabel für die Front-LS angekommen. Ich muss zugeben, dass ich vor dem umstecken nur kurz zum Vergleich noch die "alten" Kabel (Kimber PR4, noch von meinen alten LS) gehört und dann gleich die neuen Kabel angeschlossen hatte. Im Ergebnis verbesserte sich sowohl die räumliche Darstellung (präzisere Positionierung von Stimmen und Instumenten) als auch der Bassbereich (deutlich! voluminöser).

Hierbei ist zu sagen, dass der Bassbereich meiner Fronts sehr anspruchsvoll ist (2 9-Zoll Chassis im Bandpass) da das Impedanzminimum von unter 3 Ohm dort anfällt.

Soviel zu meinen Erfahrungen

Grüsse
Martin
Elric6666
Gesperrt
#8 erstellt: 23. Jan 2005, 16:09
Hallo chinakaiser,

vielen Vorrednern, kann ich mich nun nicht anschließen.

Die Antwort oder Frage, sollte eher lauten „ Von welchen LS reden wir und welche Mono / Stereo Endstufe betreibst du bereits? „

Auch den Verweis auf Aktiv LS, kann ich nicht unbedingt teilen.

Und – Ja – man kann den Unterschied bei manschen LS deutlich hören und auch spüren.

Gruss
Robert
hifiaktiv
Inventar
#9 erstellt: 23. Jan 2005, 16:22
@scrooge
Bevor Du vom Arcam zwei Endstufen brach liegen lässt, nütze sie bei den Frontboxen doch für's Bi-Amping - besonders wo Du ja meinst, eine Klangverbesserung zu hören.
Und vor Allem, Du hast sie ja schon (die Endstufen) und musst keine extra dazukaufen.

Ansonsten stimmt alles, was @frusch und @lens2310 geschrieben haben.

@micha_D schrieb:


Grundsätzlich sollte Bi-Amping IMMER als Aktivbetrieb erfolgen...die einzige Ausnahme die mir bekannt wäre,ist die Kombination Transistor/Röhre wo ein Biamping-Betrieb auch passiv grundlegend in das Klanggeschehen eingreifen kann...

Etwas verwirrend, was Du da schreibst. Bi-Amping und Aktivbetieb, das sind zwei Paar Schuhe. Jede Aktivbox wird mit zumindest 2 Endstufen betrieben.

Gruß
David
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2005, 16:51
[/quote]
Etwas verwirrend, was Du da schreibst. Bi-Amping und Aktivbetieb, das sind zwei Paar Schuhe. Jede Aktivbox wird mit zumindest 2 Endstufen betrieben.

Gruß
David[/quote]

Hi...

Verwirrend eigentlich nicht....es gibt halt das passive Biamping..wo die meisten Leute mit auf die Nase fallen..

und das aktive...In der PA-technik wird dieser Begriff als Standart verwendet....

ist aber allgemein gebräuchlich und nix "Selbsterfundenes"..wurde auch schon einige male hier im Forum angesprochen...im Prinzip nix anderes als eine Aktivbox,nur mit getrennten Komponenten...wie du schon richtig erkannt hattest..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 23. Jan 2005, 16:52 bearbeitet]
hifiaktiv
Inventar
#11 erstellt: 23. Jan 2005, 16:51
@Eric6666 schrieb:

Auch den Verweis auf Aktiv LS, kann ich nicht unbedingt teilen.

Da ich nicht ganz verstehe was Du meinst, bitte um Erklärung.

Gruß
David
hifiaktiv
Inventar
#12 erstellt: 23. Jan 2005, 16:59
Hallo micha_D.
Verstehe trotzdem nicht was Du meinst. Bi-Amping ist eine völlig klare Sache, die bei passiven Boxen (sinnvoll oder nicht) angewandt wird.
Das aktive Boxenkonzept ist eine ebenfalls klare Sache, bei der eine aktive Frequenzweiche VOR den Endstufen die Frequenzbereiche aufteilt. Die Enstufen werden dann ohne passiver Bauteile DIREKT an die Lautsprecherchassis angeschlossen. Dadurch wird die Kontrolle der Chassis wesentlich verbessert.

Da gibt es keine "Mogellösung" dazwischen. Wie gesagt, eine völlig klare Sache.

Gruß
David
micha_D.
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2005, 17:06
Hi...

Sicher..eine klare Sache...Das wird z.B.auch im Standardwerk"Handbuch der PA-Technik" beschrieben...

ansonsten ist Google unser Freund..

einfach mal Aktives Biamping eingeben..


Micha


[Beitrag von micha_D. am 23. Jan 2005, 18:04 bearbeitet]
scrooge
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jan 2005, 17:49
@ David/Hifiaktiv:

1. Tue ich sowieso (6./7. Stufe nutzen) und
2. Ja glaube ich wirklich zu hören (mehrfach "hin und her" probiert, leider viel Zeit dazwischen da aufwändig) und
3. Ich tue es wie Du richtig sagst primär weil die Dinger sonst brach liegen.
Generell leuchtet mir aber ein, dass im Falle bestimmter Gerätekombinationen Bi-Amping hörbar sein sollte/müsste, kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Elric den Aufwand (siehe seine Anlagenphotos - so hätt ichs bei mir übrigens auch gern mal) nur betreibt um seinen Raum voll zu kriegen Lg.
lens2310
Inventar
#15 erstellt: 23. Jan 2005, 18:32
Was bitte ist aktives Biamping ?
Ich kenne nur passiv, Biwiring, Biamping oder aktiv.
Gibts noch was dazwischen ?
Hörbare Kabelunterschiede ? Sicher, wenn man eine Länge von 10m zugrundelegt und 0,75 mit 2,5 Quadrat vergleicht.
Aber doch wohl nicht bei diesen immens teuren 2m Srippen mit Durchmessern von Starkstromschweißkabeln ?

Eckhard
hifiaktiv
Inventar
#16 erstellt: 23. Jan 2005, 19:02
Hallo lens2310
Alles richtig was Du das schreibst, aber rühre da nicht herum, es bringt nichts!

Sag, spielst Du die Dinger die Du da in deinem Avatar zeigst auch - ich nämlich schon und zwar vollaktiv - mit zwei 18 Zöllern, zwei 12 Zöllern und zwei 10 Zöllern kombiniert. Ein irre Sache, die seinesgleichen sucht! Live-Pegel glockenklar und mit einer unglaublichen Räumlichkeit. Ich habe in meinem Geschäft viele hochwertige Produkte (siehe HP), aber gegen meine private Anlage (eben obengenannte) ist das alles wie Mickey-Mouse.

Gruß
David
lens2310
Inventar
#17 erstellt: 23. Jan 2005, 19:13
HiFi Aktiv, Oh sch..., hab ich da jetzt zuviel gesagt ??

Nein, die Teile im Avatar sind nur Austellungsstücke.
Ich benutze zur Zeit 2 4530 mit 2205A, 2441 mit 2397, 2405H, das Ganze mit 3182 und 3106 falls Dir das was sagt.
Alles JBL. Also nicht aktiv. Hatte das auch mal aktiv, aber diese Sch... mit dem Brummen ging mir auf den Keks.
Betreibe alles mit einer uralten Dual Kombi (voll fernsteuerbar) und bin zufrieden. Ab und zu unterstütze ich alles mit einem Reflexsub (18" Craaft und 300 Watt Subendstufe). Nur Home-HiFi !

Eckhard
micha_D.
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2005, 19:27
Hallo..

Also,nochmals zur Erklärung..insbesondere für Hifiaktiv


Aktives Bi-Amping erfordert die Aktive Trennung des Signals in 2 Wege mit einer jeweils zugehörenden Endstufe!

Das heisst für den Betrieb mit einer 3-Wege Box,das der Bassbereich ohne passive Weichenbauteile betrieben wird.

Der Mittelhochtonbereich wird zu den tiefen Tönen aktiv abgetrennt,wärend die ankopplung zum Hochton,sowie der Hochtöner selbst, noch passiv betrieben wird.

Durch diese Auslegung erspart man sich einen kompletten Verstärkerzweig gegenüber dem 3Wege-Aktivbetrieb,jedoch ohne auf die Vorteile zu verzichten,da kaum ein klanglicher Vorteil durch die Aktivierung des Hochtonzweiges zu erwarten ist....

Das wäre also aktives Bi-Amping

PS: Praktiziert Linn seit eh und je....
von daher sollte sowas der "Gewerblichen"Konkurrenz eigentlich geläufig sein

Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 23. Jan 2005, 19:32 bearbeitet]
lens2310
Inventar
#19 erstellt: 23. Jan 2005, 19:40
Nennt man sowas nicht auch halbaktiv ?
Sorry, hab ich in meiner Aufstellung vergessen.

Eckhard
micha_D.
Inventar
#20 erstellt: 23. Jan 2005, 19:54
Halbaktiv..den Begriff kenne ich nicht.

Der allgemein gebräuchliche Begriff ist halt das aktive Biamping....so wird,s bei den diese Betriebsart praktizierenden Herstellern...Linn wäre einer davon.....sowie im gesamten Pa-Bereich genannt...auch bei Car-hifi gebräuchlich..u.s.w..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 23. Jan 2005, 19:55 bearbeitet]
hifiaktiv
Inventar
#21 erstellt: 23. Jan 2005, 21:21
@micha_D
Ist für mich halbaktiv oder auch teilaktiv. Das hättest Du mir nicht erklären müssen, das habe ich schon vor 20 Jahren gemacht. Nur den Ausdruck "aktives Biamping" kenne ich nicht - aber man lernt nie aus - Danke.

Gruß
David


[Beitrag von hifiaktiv am 23. Jan 2005, 21:36 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#22 erstellt: 23. Jan 2005, 22:07
na..dafür ist mir der Begriff halb oder teilaktiv nicht geläufig..man kann ja auch nicht alles Wissen.

Micha
Elric6666
Gesperrt
#23 erstellt: 24. Jan 2005, 08:09

hifiaktiv schrieb:
@Eric6666 schrieb:

Auch den Verweis auf Aktiv LS, kann ich nicht unbedingt teilen.

Da ich nicht ganz verstehe was Du meinst, bitte um Erklärung.

Gruß
David


Ganz einfach, zB eine BM30, die sicher zu den edlen Vertretern dieser Klasse gehört,
hat ab bestimmten Pegeln Probleme mit Abschalten. Für den Heimkinobereich zB nicht
geeignet und wer auch gerne org. Pegel im Musikbetrieb fährt – aber lassen wir das.

Jedenfalls ist die aktiv Lösung nicht zwingend günstiger als eine vollaktive.

Wobei ich zB bei der KEF Reference 203 auch nicht über Bi-Amping nachdenken würde. Zumindest nicht, wenn eine entsprechende Endstufe angeschlossen ist.

Gruss
Robert
hifiaktiv
Inventar
#24 erstellt: 24. Jan 2005, 09:51
@Eric6666
OK, die BM30 schaltet halt ab einem bestimmten Pegel aus, vermutlich aus Sicherheitsgründen, bevor etwas kaputt geht. Ich kenne diese Box nur von der BM-HP, sie scheint nicht für Lauthörer geeignet zu sein.
Aber Du wirst mir hoffentlich zustimmen, dass der aktive Weg einfach der "edlere" ist. Warum sich das in der HiFi Szene nicht durchsetzt, ist (leider) klar.

Solltest Du einmal nach Wien kommen, spiele ich Dir (privat) meine aktive Anlage vor. Die Grenzen bezüglich (völlig unverzerrtem!) Pegel wird Dein (auch mein) Gehör vorgeben. Bei meiner Anlage sitzt Du wie beim Live-Konzert in der ersten Reihe.
Du weisst, was ich in meinem Geschäft habe. Das alles ist aber wie "Mickey-Mouse" gegen meine Anlage zuhause. Und das geht nur mehr aktiv.

Gruß
David
Elric6666
Gesperrt
#25 erstellt: 24. Jan 2005, 16:33
Hallo hifiaktiv,

danke für das Angebot.

Ich würde einmal meinen, dass hier die Diskussion weit jenseits der
Budgetgrenzen des Fragers und auch der anderen Beitragender liegt.


Bei meiner Anlage sitzt Du wie beim Live-Konzert in der ersten Reihe.


Beschreibst du gerade meine?

Gruss
Robert
fRESHdAX
Inventar
#26 erstellt: 24. Jan 2005, 20:19
@Elric6666:

Ich glaub hier gibt es so einige, die gerne mal deine Anlage in Natura "sehen" und "hören" würden

In diesem Sinne,
fRESHdAX
Elric6666
Gesperrt
#27 erstellt: 25. Jan 2005, 10:22
@fRESHdAX

Das kann schon sein

Ab und an, findet das auch statt.

Gruss
Robert
fRESHdAX
Inventar
#28 erstellt: 25. Jan 2005, 11:37
Glückspilze

In diesem Sinne,
fRESHdAX
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 25. Jan 2005, 12:35
Irgendwas hat hier nicht funktioniert.

Also noch ein Versuch.

MfG Bernd


[Beitrag von palisanderwolf am 25. Jan 2005, 12:42 bearbeitet]
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 25. Jan 2005, 12:40
Hallo,

nachdem ich Arcam Diva A85 und P85 seit Jahren im passiven Biamping betreibe, bin ich der Meinung, das hifiaktiv/David Recht hat, wenn er sagt, daß eine sehr gute Endstufe , die stark genug ist , das genau so gut schafft. Also passives Biamping kann man sich durchaus schenken, wenn man nicht unbedingt Arcam-Verstärker und die etwas stärker haben will. Hier ein link, zum Biamping mit A85/P85:

http://www.hifichoice.co.uk/review_read.asp?ID=2055

Ich bin wirklich sehr zufrieden, aber: das Geld erstmal in gute LS oder Raumtuning gesteckt bringt in der Regel bestimmt mehr Klanggewinn als ein zweiter Amp.

MfG Bernd
das_bernd
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 27. Jan 2005, 10:20
Moin Micha D.


micha_D. schrieb:
Das wäre also aktives Bi-Amping

PS: Praktiziert Linn seit eh und je....


Ich höre den Begriff "aktives Bi-Amping" auch zum allerersten Mal und das, obwohl ich mich schon seit 20 Jahren mit Hifi beschäftige; genau wie hifiaktiv kenne ich das Prinzip lediglich als "teilaktiv" oder "halbaktiv". Und wenn man sich bei Linn anschaut, wie die das Prinzip nennen (z.B. in der Komri "Kurzbeschreibung"), dann findet man z.B. "5 Wege, teilaktiv, geschlossen". Auch in der Linn-FAQ findet sich in der Beschreibung "What is Bi-amping / Tri-amping and what difference does it make?" kein Hinweis auf eine teilaktive Ansteuerung. Linn taugt also anscheinend nix als Referenz für deine Wortschöpfung, die ich im übrigen höchst verwirrend finde

Gruß, Bernd
micha_D.
Inventar
#32 erstellt: 27. Jan 2005, 10:28
Na,na.....bei Linn wird dieser Begriff sehr wohl verwendet...schau dir mal die Anschlussbeschreibung einer z.B. "Trikan" an

http://linfo.linn.co...ikan_info_german.pdf

Gilt auch für viele andere Linn,s und auch andere Hersteller ist dieser Begriff geläufig..im professionellen Bereich sowieso...ansonsten..alles schon besprochen worden.. http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-36.html


Schlichtes Rumgoogeln hilft auch..




Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Jan 2005, 10:47 bearbeitet]
popkiller
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 27. Jan 2005, 10:39

Bei meiner Anlage sitzt Du wie beim Live-Konzert in der ersten Reihe.


Beschreibst du gerade meine?



live ist der sound in der ersten reihe aber meisten sch....
gut klingts i.d.r. etwa in der mitte des zuhörerraums....
das_bernd
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 27. Jan 2005, 10:46

micha_D. schrieb:
Na,na.....bei Linn wird dieser Begriff sehr wohl verwendet...schau dir mal die Anschlussbeschreibung einer z.B. "Trikan" an ;)


Hmmm, da steht zwar "...Bi-Amping aktiv oder passiv...", mit "Bi-Amping aktiv" ist dort aber ein vollaktiver und insbesondere kein teilaktiver Betrieb gemeint. (Der Trikan ist schließlich lediglich ein 2-Wege-Lautsprecher!)

Linn benutzt hier IMHO also den Begriff anders als von dir beschrieben.

Gruß, Bernd

Nachtrag: Auch ein schnelles Suchen nach "aktives Bi-Amping" in den Weiten des Internet förderte bei mir lediglich vollaktive Systeme zutage.


[Beitrag von das_bernd am 27. Jan 2005, 10:52 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#35 erstellt: 27. Jan 2005, 10:54
Bi-Amping aktiv/passiv

Obwohl ich bei einer 2 Wege-Box auch das als Aktivbetrieb bezeichnen würde... erst ab 3 Wege könnte man das wohl Biamping nennen...wie gesagt..in anderen Bereichen wurde es schon immer so genannt..PA/Car/...mag sein,das es vor einigen Jahren eine Begriffsverschiebung gab...von Halbaktiv oder was auch immer..zum aktiven Biamping...
umschreibt aber das gleiche.Aktives BIamping wird aber auch an z.B.3Weg(oder mehr)Boxen,betrieben...
von daher..
ist halt scheinbar der "Modernere Begriff"..kann aber,so wie man sieht..durchaus Verwirrung stiften...

Kann sein,das diese Wortschöpfung,die selbstverständlich nicht auf meinem Mist gewachsen ist,eine Angleichung an den "Profi" Bereich bedeuten soll.. Halb oder Teilaktiv wird aber scheinbar nur noch sehr selten benutzt...Bi/Tri Amping aktiv ist wohl angesagt..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Jan 2005, 11:14 bearbeitet]
das_bernd
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 27. Jan 2005, 11:17

micha_D. schrieb:
Aktives BIamping wird aber auch an z.B.3Weg(oder mehr)Boxen,betrieben...von daher..
ist halt scheinbar der "Modernere Begriff"..


Hast du denn wenigstens einen Link zu einem Hersteller parat, der einen teilaktiven Betrieb (also z.B. 3-Wege-Box, bei der lediglich der Bass aktiv angesteuert wird) als "aktives Bi-Amping" bezeichnet? (Ich bin anscheinend zu doof, sowas selber zu finden.)

Auch in dem Hifi-Wissen-Thread, dessen Link du hier gepostet hast, stand so weit ich sehen kann nichts davon. Joe hatte "Bi-Amping" als vollaktive Lösung beschrieben und noch ein "Eine einfachere Form des Bi-Ampings ist, wenn man auf die oben beschriebene Frequenzweiche verzichtet. Dann nutzt man nur die Weiche im Lautsprecher. Das ist wahrscheinlich die am häufigsten verwendete Form des Bi-Amping." rangehängt. Auf einen teilaktiven Betrieb ist er nicht eingegangen, auch für ihn ist anscheinend "aktiv" = "vollaktiv".


kann aber,so wie man sieht..durchaus Verwirrung stiften...


In der Tat

Gruß, Bernd
micha_D.
Inventar
#37 erstellt: 27. Jan 2005, 13:48

das_bernd schrieb:


Hast du denn wenigstens einen Link zu einem Hersteller parat, der einen teilaktiven Betrieb (also z.B. 3-Wege-Box, bei der lediglich der Bass aktiv angesteuert wird) als "aktives Bi-Amping" bezeichnet?


Wie meinen? Der Bass wird wohl immer aktiv angesteuert..
Der Mittelhochtonbereich auch.. Haben wir zumindest von der Elektronik(LS Mal ausgenommen) immer 2 aktive Wege..

Mittlerweile hat sich auch scheinbar der Begriff "aktives Tri-amping" eingebürgert..

Nun..ich such mal n Link mit mindestens 3 Wege-LS raus,in dem die Aktiv-Biamping Begriff benutzt wird...
Isophon..hab ich auch was bei der "Europa"von gehört...

ich schau mal..

Also....Hab mal so rumgegoogelt...Im gesamten PA-Bereich existiert scheinbar das Bi-Amping ier nur aktiv...die passive Variante scheint es da nicht zu geben.
Aufgefallen ist mir aber,das es ausser Linn fast überhaupt keinen Anbieter gibt,wo passive Frequenzweichen übergangen werden..das ist natürlich die Grundvorraussetzung für das aktive Biamping/Halb/teilaktiv...wie auch immer man das jetzt nennen sollte...nun hab ich wohl die zweifelhafte Freude,nach Herstellern zu suchen,die eine Möglichkeit der Frequenzweichen übergehung anbietenimages/smilies/insane.gif
Wie googelt man danach?? Ich mach mal einfach
Pa-Boxen wollte ich jetzt nicht verlinken....ich such also nach anerkannten Hifi-teilen..

PS: Die "Europa" bietet diese Möglichkeit aber Serienmäßig auch nicht.
Vorab mal die Ausdrucksbezeichnung aus einer bekannten "Gazette"...wobei hier nur Punkt 15 für uns Interessant wäre: http://www.stereoplay.de/d/22526

Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Jan 2005, 15:00 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#38 erstellt: 27. Jan 2005, 14:59
Hallo, chinakaiser,

sicherlich ist die Aussage richtig, das die Aktiv-Lösung die konsequenteste Lösung ist, aber auch passives Bi-Amping, also ohne aktive Frequenzweiche kann klanglich einiges bringen.
Wenn Du also z.B. mit einem Vollverstärker den Mittelhochtohnbereich Deiner Boxen betreibst u. mit einer 2. Endstufe ( Gleicher Hersteller gleiche Leistung )gesteuert über den Pre-Out Deines Vollverstärkers den Bassbereich Deiner LS betreibst, so kann sich klanglich einiges tun ( ich bin mit genau dieser Lösung, mit der ich meine LS betreibe, sehr zufrieden). In meinem Fall hat das sehr deutlich nachvollziebar zu Klangverbesserungen geführt, mehr Dynamik, Bassbereich ist kontrollierter, Mittel-Hochtohnbereich ist freier, differenzierter u. durchhörbarer, bessere Detailauflösung-Feindynamik, bessere Räumlichkeit. Aber Du mußt das am besten selber ausprobieren, es gibt ja, wie Du gelesen hast nicht wenige, die gar nichts gehört haben, ein Versuch lohnt sich auf alle Fälle.
das_bernd
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 27. Jan 2005, 15:16

micha_D. schrieb:
Wie meinen? Der Bass wird wohl immer aktiv angesteuert..
Der Mittelhochtonbereich auch.. Haben wir zumindest von der Elektronik(LS Mal ausgenommen) immer 2 aktive Wege..


Anscheinend definierst du "aktiver Weg" anders als ich. Für mich ist ein aktiver Weg einer, wo keine passive Weiche mehr zwischen Endstufe und LS-Chassis sitzt. Bei einer 3-Wege-Box mit 2 Endstufen ist also bei mir nur (max.) ein Weg aktiv, daher der Begriff "teilaktiv", es wird ja nur 1/3 der Box aktiv angesteuert. Ob vor der 2ten Endstufe eine aktive Weiche sitzt, ist irrelevant, da die beiden anderen Chassis eben passiv angesteuert werden. Oder wie sehen das die anderen hier?


Mittlerweile hat sich auch scheinbar der Begriff "aktives Tri-amping" eingebürgert.. :Y


Ja, für eine vollaktive 3-Wege-Konstruktion, das ist aber unstrittig.


Nun..ich such mal n Link mit mindestens 3 Wege-LS raus,in dem die Aktiv-Biamping Begriff benutzt wird...


Das wäre nett. Denn wenn ich schon meinen Terminologie-Speicher im Kleinhirn anpasse, dann möchte ich das nach Möglichkeit schon richtig machen...


Also....Hab mal so rumgegoogelt...Im gesamten PA-Bereich existiert scheinbar das Bi-Amping ier nur aktiv...die passive Variante scheint es da nicht zu geben.


Das ist aber IMHO für unsere Begriffsverwirrung irrelevant.


Aufgefallen ist mir aber,das es ausser Linn fast überhaupt keinen Anbieter gibt,wo passive Frequenzweichen übergangen werden..das ist natürlich die Grundvorraussetzung für das aktive Biamping/Halb/teilaktiv...wie auch immer man das jetzt nennen sollte...


Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Bei jeder (Voll)Aktiv-Lösung werden doch die passiven Frequenzweichen übergangen bzw. sind gar nicht erst da. Da ist doch Linn beiweiten nicht der einzige Hersteller. Außerdem gibt es auch externe Aktivweichen, die man individuell auf viele Boxen anpassen kann, die passiven Weichen in der Box muß man dann eben selber auslöten (wie früher bei Linn ja auch).


nun hab ich wohl die zweifelhafte Freude,nach Herstellern zu suchen,die eine Möglichkeit der Frequenzweichen übergehung anbieten


Eigentlich mußt du nur nach teilaktiven 3-Wege-Lösungen suchen, die als "aktives Bi-Amping" bezeichnet werden. Nachdem ich mir selber jetzt schon einen Wolf gegoogelt habe wage ich die These, daß die Notation "aktives Bi-Amping" für solche Systeme zumindest absolut unüblich zu sein scheint.

Gruß, Bernd

Nachtrag zur Stereoplay-Seite:
Da steht "Gegen das aktive Bi-Amping hingegen spricht der theoretisch etwas geringere Rauschabstand, da die breitbandigen Rauschanteile der Endstufen nicht mehr durch Passiv-Filter abgeschnitten werden." Dem entnehme ich, daß sie hier von vollaktiven 2-Wege-Systemen reden, denn ansonsten (z.B. bei einem 3-Wege-LS) würde es ja noch teilweise Passiv-Filter im Signalweg geben. Insgesamt finde ich den Stereoplay-Kram aber mißverständlich formuliert, da finde ich die Sachen von Joe Brösel in unserem "Hifi-Wissen"-Bereich besser.


[Beitrag von das_bernd am 27. Jan 2005, 15:25 bearbeitet]
hifiaktiv
Inventar
#40 erstellt: 27. Jan 2005, 16:48
@das_bernd schrieb:


Anscheinend definierst du "aktiver Weg" anders als ich. Für mich ist ein aktiver Weg einer, wo keine passive Weiche mehr zwischen Endstufe und LS-Chassis sitzt. Bei einer 3-Wege-Box mit 2 Endstufen ist also bei mir nur (max.) ein Weg aktiv, daher der Begriff "teilaktiv", es wird ja nur 1/3 der Box aktiv angesteuert. Ob vor der 2ten Endstufe eine aktive Weiche sitzt, ist irrelevant, da die beiden anderen Chassis eben passiv angesteuert werden. Oder wie sehen das die anderen hier?

Das stimmt nur bedingt. Denn die aktive Weiche vor der 2. Endstufe beinhaltet dann den Hochpass. Passiv ist somit nur mehr der Tiefpass für den Mitteltöner notwendig. Der Hochtonzweig wird daran wie üblich nur noch als Hochpass angekoppelt.
Oder einfacher: passiv wird dann nur noch eine Trennfrequenz notwendig.

Meine Meinung:
Die Vollaktivierung einer Lautsprecherbox ist einfach der "Königsweg"! Alle anderen Wege sind Kompromisse, die auch ganz gut funktionieren können - mehr nicht.

Gruß
David
Speedy
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 27. Jan 2005, 16:56

das_bernd schrieb:

Ich höre den Begriff "aktives Bi-Amping" auch zum allerersten Mal und das, obwohl ich mich schon seit 20 Jahren mit Hifi beschäftige; genau wie hifiaktiv kenne ich das Prinzip lediglich als "teilaktiv" oder "halbaktiv".





Mir ist der sogar in über 30 Jahren noch nicht untergekommen.

Ich möchte aber nicht ausschließen, das es den evtl. in der Car-HiFi oder PA-Szene gibt

Gruß
Speedy
micha_D.
Inventar
#42 erstellt: 27. Jan 2005, 17:25


Hier gibts nicht nur aktives bi...sondern sogar Multiamping: http://www.northstarleading.com/cabasse/adriatis.htmimages/smilies/insane.gif

http://linfo.linn.co...spek_info_german.pdf


http://www.music-town.de/shop/gallery/ART_0410100729.html

Ansonsten könnte man auch einen eigenen Thread starten.."Begriffsverwirrungen und Bi-Amping"..da es langsam "off Topic" wird...und ohnehin kaum Erkenntnisse zum eigentlichen Thema bringt...

Wenn weiterer Link-Bedarf besteht,such ich noch ein paar raus..dann wird,s mir aber auch bald zu Langweilig Zumal schon seit längerem klar sein dürfte um was es geht... Der Begriff Halb oder auch teilaktiv wird scheinbar von den Herstellern mehrheitlich mit einer Aktivierung des Bassbereiches gleichgesetzt..ist dann aber auch schon wieder was anderes...so gesehen..ist die angesprochene Betriebsart..wo es scheinbar keine einheitlichen Worte zu gibt..eher was für DIY,er...da wohl auch kaum Hersteller diese Option überhaupt anbieten können/wollen.

Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Jan 2005, 18:13 bearbeitet]
gandhi
Stammgast
#43 erstellt: 27. Jan 2005, 18:34
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Biamping bringt im Vergleich zum finanziellen Aufwand relativ wenig. Eine Aktivierung kann jedoch aus einer Box vollkommen neue Töne entlocken

Ich habe neulich mal einen Lautsprecher passiv, im Bi-Amp-Betrieb und Aktiv (also Frequenzweiche vor den Endstufen) gehört und der Unterschied zwischen Aktivbetrieb und dem Rest war echt frappierend

Ciao

Christian
das_bernd
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 27. Jan 2005, 20:27
Hallo David,


hifiaktiv schrieb:

Anscheinend definierst du "aktiver Weg" anders als ich. Für mich ist ein aktiver Weg einer, wo keine passive Weiche mehr zwischen Endstufe und LS-Chassis sitzt. Bei einer 3-Wege-Box mit 2 Endstufen ist also bei mir nur (max.) ein Weg aktiv, daher der Begriff "teilaktiv", es wird ja nur 1/3 der Box aktiv angesteuert. Ob vor der 2ten Endstufe eine aktive Weiche sitzt, ist irrelevant, da die beiden anderen Chassis eben passiv angesteuert werden. Oder wie sehen das die anderen hier?

Das stimmt nur bedingt. Denn die aktive Weiche vor der 2. Endstufe beinhaltet dann den Hochpass. Passiv ist somit nur mehr der Tiefpass für den Mitteltöner notwendig. Der Hochtonzweig wird daran wie üblich nur noch als Hochpass angekoppelt.
Oder einfacher: passiv wird dann nur noch eine Trennfrequenz notwendig.


Logisch, aber wie will man so einen Zweig denn korrekt bezeichnen? Echt "aktiv" ist er ja nicht. "Aktiv-passiv", weil die untere Trennfrequenz aktiv behandelt wird und die obere passiv? Also müsste man korrekterweise so etwas als "Aktives-passives Bi-Amping" bezeichnen?

Wie dem auch sei: Ich habe aus diesem Thread gelernt, daß ich niemals Begriffe wie "aktives Bi-Amping" verwenden werde, sondern immer nur von aktiven/passiven/teilaktiven x-Wege-Systemen reden werde. Denn damit ist einfach eindeutig festgelegt, was denn nun wirklich gemeint ist. Das ist mir allemal lieber als irgendein "moderner" PA- oder CarHifi-Slang

Gruß, Bernd
das_bernd
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 27. Jan 2005, 20:36

micha_D. schrieb:
und ohnehin kaum Erkenntnisse zum eigentlichen Thema bringt...


Ach, ich finde es schon wichtig zu wissen, welche wie Begriffe gebraucht werden, denn ansonsten sind Mißverständnisse vorprogrammiert. Diesbezüglich hat mir das ganze schon was gebracht. Wie David schon meinte: Man lernt nie aus.


Zumal schon seit längerem klar sein dürfte um was es geht...


Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich dich verwirre oder du mich oder wir beide uns gegenseitig.

Wie dem auch sei: Danke für's Durchhalten

Gruß, Bernd
micha_D.
Inventar
#46 erstellt: 27. Jan 2005, 20:49
Ich find solche Begriffsrumwurschtelei immer lästig...

Wobei ich mir die Frage stell,wie man solche betriebsarten korrekt und unmissverständlich bezeichnen könnte....

Fällt mir aber auch nix gutes bei ein...aktives Bi-amping sagt allerdings schon als Worthülse zumindest eine Verstärkermässige Zweiteilung aus..davor der Hinweis auf Aktiv...das könnte man auf die Weiche beziehen...von daher wäre wenigstens ein Technischer Hintergrund des Konzeptes erkennbar..wogegen bei Halb oder Teilaktiv sich die Frage stellt..was denn nun Halb/teil bedeutet..da ist dann ja auch kein Hinweis auf die Art der Signaltrennung...das könnte ja dann auch nur 1 aktiver Weg sein..oder sonstwas..

von daher gefällt mir der Begriff aktives Bi-amping eigentlich besser....ist vielleicht aber auch nur Gewöhnungssache..


Jedenfalls ist aktiv besser als passiv....das steht fest..


Micha
Elric6666
Gesperrt
#47 erstellt: 27. Jan 2005, 23:19
Hallo micha_D.,

Schau dir einmal diesen teilaktiven LS an:

http://www.canton.de/www/index.php4?pg_id=12,30,ergorc-a,2,de

Ein sinnvolles Konzept und entlastet den Verstärker erheblich. Natürlich,
bekommt der aktive Teil nur die Frequenzen unter 180 HZ.
Wenn man es so möchte,
handelt es sich hier auch um Bi Amping, da es ja ohne Verstärker für
Mitten/Hochton nicht geht

Das wird idR
bei BiAmping ja nicht gemacht, da je jede Endstufen erst einmal den
vollen Frequenzgang als Eingangssignal bekommt.
Ob das jetzt wirklich Vorteile bring, den einen Monopblock nur mit einer
Frequenz von zB 0-120 HZ zu versorgen?

Gruss
Robert
micha_D.
Inventar
#48 erstellt: 27. Jan 2005, 23:49
Hi..

Die RCA kenn ich selbstverständlich..

Hmmm...aktives Bi-amping wäre es nach vorheriger Definition nicht 1 aktiver Weg..würd ich jetzt mal "Teilaktiv nennen

Tja..macht schon Sinn,da ist nämlich keine passive Weiche drin..da kommt der Dämpfungsfaktor der Amps gut zu tragen...ohnehin ist jedes aktive System schon alleine durch die flexibleren Einstellmöglichkeiten besser.

Einen Vorteil würde ich mir davon durchaus Versprechen...
den Mittelhochtonbereich würde ich dann aber auch noch "Teilaktiv fahren...wobei wir schon wieder beim aktiven Bi-Amping angekommen sind....diesmal hab ich aber beinahe 3 Begriffe unter einem Hut,sprich auf nur eine einzige 3 Wege-Box angewendet...Ihr dürft mich auch"Mr.Diplomat"nennen..
(Wenn ich nur wüsste,wohin mit dem Halbaktiv) Der Hochtöner wär ja doch nur wieder passiv....der Mittelton ist halbaktiv..Hmmmmm...

Genau...der Mitteltöner ist beim aktiven Bi-Amping halbaktiv...so passt,s..Die ursprüngliche Box ist Teilaktiv


Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Jan 2005, 23:52 bearbeitet]
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