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launische Anlage

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the_spoek
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Feb 2005, 15:33
Hallo,
dies ist mein erstes Posting hier, wenn ich also in der falschen Kategorie bin, bitte nicht böse sein.

Zum Thema....
ich hab das Gefühl, daß meine Anlage
(Verstärker: Yamaha AX-590, Boxen: Axton AX80) eine stark schwankende Soundqualität liefert. Manchmal klingt sie so als wäre man mit nem "Weichzeichner" über die Mitten und Bässe gegangen, dann wiederum unangenehm Laut in den Höhen/Mitten. Manchmal direkt vom Start weg oder erst nach ein paar Stunden. Die Klangquelle (CD,Plattenspieler,Rechner) scheint dabei unerheblich zu sein.
Da nun vor kurzem am Verstärker ein Phono-LineIn Kanal ausgefallen ist, frage ich mich ob vielleicht ein Defekt vorliegt, der den unbeständigen Sound verursacht.

Die Anlage ist ca.8-10 Jahre alt. Gehört wird Funk, Soul, HipHop, Jazz, Elektonik, Rock.

Kann mir jemand Testmethoden nennen um dem Problem auf den Grund zu gehen?

Gruss,
the_spoek
athlontakter
Stammgast
#2 erstellt: 04. Feb 2005, 20:24
hat der amp line-out? wenn ja, mess mal ne halbe stunde oder länger mit weissem rauschen, kriegste auf www.realmofexcursion.comunter download und schick mir das per mail, wenn dus hast

einfach mit line-out an line-in von computer verbinden und mit audiorecorder von windows aufnehmen, könnte aber ein paar stunden dauern, biss die mail weg ist
the_spoek
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 05. Feb 2005, 10:47
Hallo athlontakter,

danke für deine Antwort und dein Angebot.
Würdest du mit dem weissen Rauschen eine Spectral-analyse machen? Ich frage deshalb weil ich das vielleicht selbst machen könnte und deine Mailbox nicht mit 60~100 Mbyte quälen müßte.
Wäre diese Vorgehensweise richtig?:
1.Weißes Rauschen generieren(44KHZ/Stereo) und auf CD brennen.
2.Von CD-Player abspielen, am Rechner aufnehmen.
3.Soundfile mit geeigneter Software analysieren.

Auf was muß man bei 3. alles achten bzw. untersuchen?

Gruss und 1000 Dank,
the_spoek
Duncan_Idaho
Inventar
#4 erstellt: 05. Feb 2005, 11:53
Wohnst du in einer Gegend mit starkem Industrieanteil, wenn ja, könnte auch der Strom, der bei dir aus der Steckdose kommt recht wenig mit einem sauberen Sinussignal zu tun haben und mitschuldig sein. Verdächtig wird es vor allem, wenn es abends besser klingt als tagsüber.....
the_spoek
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 05. Feb 2005, 16:17
Hallo Duncan_Idaho,

Ich wohn in einer dicht besiedelten Gegend in einer Großstadt, hier ist aber relativ wenig Industrie. Was mir allerdings aufgefallen ist, daß ich es in der Anlage knacken höre wenn Elektrogeräte (z.B Kühlschrank) hier im Haus eingeschaltet werden und das mir in relativ kurzer Zeit (2 Jahre) einige Dinge gewreckt sind (Verstärker,2xMainboards,Netzteil,Fernseher) aber das ist wahrscheinlich ein ganz anderes Thema.

Gruss und 1000 Dank,
the_SpoeK
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Feb 2005, 16:37
Hallo..

Schwankungen der Musikqualität habe ich hier auch abhänig von der Tageszeit (wohne Innenstadt), je später es wird desto besser wirds hört sich vielleicht komisch an - ist aber so
athlontakter
Stammgast
#7 erstellt: 05. Feb 2005, 17:32
also, bei der analyse ist zu achten, das das ergebnis bei den frequenzen möglichst eine glatte linie ist, oder nur wenig abweicht, auch ist es normal, das bei ca 20hz und über 20000hz die kurve langsam abfällt, wenn aber zwischen 20hz und 20000hz alles schwankt, dann könnte es sein, dass es probleme mit den frequenzen gibt.

aber kein richtiges sinussignal von der steckdose??? is das nicht egal, wird das nicht sowieso gleichgerichtet?
verbessert mich bitte, falls ich sch... schwalle
Duncan_Idaho
Inventar
#8 erstellt: 05. Feb 2005, 19:04
Also, wenn dir soviel kaputtgeht, dann würde ich mal den Elektriker bestellen, da stimmt was nicht....
the_spoek
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Feb 2005, 23:49
Hallo athlontakter,

ich hab jetzt mal nen Test gemacht mit ner Stunde weissen Rauschen. Davon hab ich mir alle 5 minuten 20 Sekunden genommen und zusammengeschnipselt.

FFT Blockgröße:32768 = 1,3 Hz Auflösung
Glättung: Hamming.
Soundkarte: SoundBlaster-Audigy2

Testergebnis:
1.Der Frequenzgang bleibt über die Zeit stabil.
2.Der Frequenzgang ist grade(20-20KHZ)
aber stark wellig, quasi wie ne Sinuswelle (ca. +-6 db).
Die Amplitude der Wellen ist ca. 50 Hz.
.....sehr strange
Das Ursprungsrauschen (Soundfile direkt im Rechner analysiert) ist dagegen fast glatt.

Fazit:
Entweder ist der Verstärker und/oder die Soundkarte mist

Gruss
the_SPoek
Duncan_Idaho
Inventar
#10 erstellt: 06. Feb 2005, 00:09
In der Regel würde ich auf die Soundkarte tippen... die bekommt ja von allen Seiten Einstrahlungen hab... und wenn die dann auch noch Funkstrecken bei Chips einführen wollen....zumindest entwickelt Intel in die Richtung....
mc.y
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 06. Feb 2005, 14:21

Belzebub69 schrieb:
Hallo..

Schwankungen der Musikqualität habe ich hier auch abhänig von der Tageszeit (wohne Innenstadt), je später es wird desto besser wirds hört sich vielleicht komisch an - ist aber so :P


Das gleiche Problem verfolgt mich schon sseit 20 Jahren. Hatte mal eine Wohnung in der man am Samstag vor 15.00 die Anlage gar nicht einschalten brauchte. Der Mittelhochton Bereich war dermaßen agressiv und verschmiert das es nicht zum Aushalten war. Hatte damals 'nen Accuphase 30?, Sony CDP und eine JBL 4343b. Der Lautsprecher hat Unreinheiten im Hochtonbereich gnadenlos aufgedeckt. Nachts ab 02.00 war es dann immer so als hätte ich 'ne komplett neue Anlage, es klang viel entspannter mit besserem Fluß und besserer Räumlichkeit - und vor allem nicht so nervend und agressiv.

Ich glaube bei diesen "Tagesform" Problemen kommen 2 1/2 Dinge zusammen:

1. Netzverschmutzung
2. Die körperliche Verfassung des Konsumenten
und vielleicht noch akkustische Umweltverschmutzung (Umgebungsgeräusche etc.)

Zur Zeit benutze ich eine Steckdosenleiste von HMS mit 3 verschiedenen integrierten Netzfiltern - mit mäßigem Erfolg.

Insgesammt scheint die Qualität etwas weniger zu schwanken, aber Nachts ist es immer noch deutlich besser.

Seltsamerweise viel mir nach dem ersten Umstöpseln eine veränderte Basswiedergabe auf, etwas schlanker, konturierter und sauberer.

Die sauberste Lösung wäre wohl ein Powerconditioner oder Akkubetrieb, aber leider sehr sehr teuer.

Werde als nächstes mal einen oder mehrere Netzstromregler "PowerController PC-9001" von Omtec ausprobieren, sind aber leider auch nicht ganz billig (ca 200,-).

Manchmal hilft aber auch schon eine kostengünstige Leiste von Brennstuhl (ein Filter) muß man halt ausprobieren.....
Duncan_Idaho
Inventar
#12 erstellt: 06. Feb 2005, 14:51
Jungs, hättet ihr was dagegen, wenn wir das alles hier so langsam ins Tuning-Forum verschieben?
Dragonsage
Inventar
#13 erstellt: 06. Feb 2005, 21:30

Duncan_Idaho schrieb:
Jungs, hättet ihr was dagegen, wenn wir das alles hier so langsam ins Tuning-Forum verschieben?

Tuning Forum? Wo ist das denn?
Tuning und Zubehör Brett vielleicht?
Oder gibt es echt ein eigenes Tuning Forum?


[Beitrag von Dragonsage am 06. Feb 2005, 23:28 bearbeitet]
MH
Inventar
#14 erstellt: 06. Feb 2005, 21:37
Stromschwankungen sind eine Möglichkeit.
Der eigenen Gemütszustand eine andere.
Die Kombination aus Beidem wahrscheinlich die Ursache.

Gruß von einem Leidensgenossen
MH
mc.y
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Feb 2005, 22:33

MH schrieb:
Stromschwankungen sind eine Möglichkeit.
Der eigenen Gemütszustand eine andere.
Die Kombination aus Beidem wahrscheinlich die Ursache.

Gruß von einem Leidensgenossen
MH

Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 07. Feb 2005, 08:08
Hallo,

ich glaube, ich spreche hier im Namen aller Teilnehmer, wenn ich sage:

Eine Anlage hat sich durch nichts beeinflussen zu lassen. Wenn eine "OTTO-Boombomatic" es schafft, zu jeder Tageszeit gleich gut zu klingen, schaffen es die anderen Hersteller auch.

Ich empfehle, den Schmier aus den Ohren zu entfernen, dann gibts auch keine verschmierten Mitten.
Man kann sich auch einreden, daß es unterschiedlich klingt. Ihr müsst Euer Hirn schulen: ES KLINGT IMMER GLEICH und MEINE ANLAGE IST DAS MASS DER DINGE. Ihr werdet sehen, dann klingt es auch wieder supi... - irgendwann.

Gruß
BERND

PS: Auf Wunsch bearbeiteter Beitrag, ursprünglich etwas missglückt ausgedrückt, weil mir die "wasbrummtfliegtindietonne"-Mentalität auf die Unrunden geht, sorry.


[Beitrag von Schärfer_mit_Senf am 07. Feb 2005, 15:56 bearbeitet]
Sir_Aldo
Stammgast
#17 erstellt: 07. Feb 2005, 17:15
schärfer ich geb dir zu 100% recht! abends dreh ich den bass runter, und er ist mir immernoch zu laut, aber morgens kanns nicht genug sein. ich geb euch nen tip: macht vor dem musikhören immer nen druckausgleich (nase zuhalten und pusten), und stellt euch vor das herr nubert hochstpersönlich eure anlage eingestellt hat!

gruß alex
Dragonsage
Inventar
#18 erstellt: 07. Feb 2005, 21:34

Sir_Aldo schrieb:
... stellt euch vor das herr nubert hochstpersönlich eure anlage eingestellt hat!

Ich denke, den laß ich garantiert nicht an meine Anlage... ihhh bahhh!!!!


Sir_Aldo schrieb:
schärfer ich geb dir zu 100% recht!

Ich nicht... der Bereich, der mit den ist mir ein wenig zu arrogant, aber ich versuche, nur den humoristischen Anteil auszumachen, um statt arroganz ironie zu entdecken...

LG DA


[Beitrag von Dragonsage am 07. Feb 2005, 21:44 bearbeitet]
MH
Inventar
#19 erstellt: 07. Feb 2005, 23:06
OTTO-Boombomatic klingt nie gut da ändert dann auch keine Stromschwankung etwas.

Gruß
MH
Duncan_Idaho
Inventar
#20 erstellt: 07. Feb 2005, 23:50
Doch, die Spannungsspitzen ändern den Klang entscheiden... einmal und für immer....
MH
Inventar
#21 erstellt: 08. Feb 2005, 17:32
nein!!!

nachdem ich gestern erstmalig in einem Bose Laden war und feststellen musste, dass die ihrem Ruf absolut gerecht werden glaube ich dass es lautsprecher oder (Hifi)systeme gibt die auch mit sauberem Strom nicht besser klingen.

Gruß
MH

unglaublich: 1.200 Euro für ein Mono-Radiowecker
Duncan_Idaho
Inventar
#22 erstellt: 08. Feb 2005, 17:35
Du hast sie also mit einer nicht von Bose abgesegneten Vorführ-CD gehört.... Verbrennt den Ketzer!!!

MH
Inventar
#23 erstellt: 08. Feb 2005, 17:40
achso,

da sind dann auch Bässe und Höhen drauf.

Gruß
MH
Duncan_Idaho
Inventar
#24 erstellt: 08. Feb 2005, 17:46
Nö, sie sparen meist die tiefen Männerstimmen aus.... da hat die Anlage nämlich ihren Übergang von Sub zu Sat und da der Sub nicht ganz hoch reicht, is da ne Lücke.....
MH
Inventar
#25 erstellt: 09. Feb 2005, 10:41
bei Bose und ähnlich qualitativ angesiedelten Produkten glaube ich nicht an eine Verbesserung bzw. Verschlechterung des Klangs durch sauberen bzw. unsauberen Strom.

Gruß
MH (mit Bose im Auto)

p.S. in einem Bose Fachgeschäft sind die Vorführ-CDs doch bestimmt abgesegnet
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