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LS Auswahl über Frequenzgang?

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Autor
Beitrag
Hawking
Stammgast
#1 erstellt: 11. Mai 2005, 19:50
Schönen Abend zusammen,

nach allem was ich hier gelesen habe, würde mich heute interessieren ob eine Vorauswahl von Lautsprechern über den Freifeldfrequenzgang möglich ist. Hierzu, wenn ihr möchtet, ein kleiner Test.
In welcher Reihenfolge würdet ihr die unten gezeigten Frequenzgänge und damit die LS einstufen. Welcher ist gut, welcher ist schlecht?

1)


2)


3)



Grüße
Murray
Inventar
#2 erstellt: 11. Mai 2005, 19:55
Gar keinen würde ich so auswählen!
1) Wie wurde gemessen? Gleiche Messtechnik, Abstände etc.?
2) Sagt ein Frequenzgang über den Klang gar nichts aus, das sag ich dir als Hornbesitzer...
3) Mein Ohr ist immer noch meine Referenz für die Frequenzganganalyse....
Ach ja, keine Streiereien bitte, und Neutraldiskussionen hatten wir in letzter Zeit auch schon mehr als genug!

Murray
Hawking
Stammgast
#3 erstellt: 11. Mai 2005, 20:06

Murray schrieb:
Gar keinen würde ich so auswählen!
1) Wie wurde gemessen? Gleiche Messtechnik, Abstände etc.?
2) Sagt ein Frequenzgang über den Klang gar nichts aus, das sag ich dir als Hornbesitzer...
3) Mein Ohr ist immer noch meine Referenz für die Frequenzganganalyse....
Ach ja, keine Streiereien bitte, und Neutraldiskussionen hatten wir in letzter Zeit auch schon mehr als genug!

Murray


zu 1)
Alle Darstellungen sind aus der selben Quelle, also gehe ich davon aus, daß die Ergebnisse vergleichbar sind.

zu2)
Meine LS Auswahl steht zu 99% fest. Den Frequenzgang kenne ich bis heute nicht

Mich würde hier einfach nur interessieren, welche Aussagekraft der Frequenzgang eigentlich hat.

Grüße
pstark
Stammgast
#4 erstellt: 11. Mai 2005, 20:57
Hmm, ob gut oder schlecht kann man so nicht sagen, muss man halt gehört haben.

Ich versuch mal mein Glück. Also Box eins könnte was in Richtung Canton Ergo sein. Viel Bass und Grundton, sonst recht ausgeglichen.

Nummer zwei hat einen heftigen Kickbass, geht tief runter, aber ansonsten eher welliger Verlauf. Könnte ne große "Fläche" sein. Klingt bestimmt interessant.

Nummer drei kan imho so gut sein wie sie will, nur für mich wärs nix, viel zu viel Bass.
teite
Stammgast
#5 erstellt: 11. Mai 2005, 22:15
Hallo,

Ein linearer Freifeld Frequenzgang ist eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für einen guten Lautsprecher. D.h. auch wenn der Freifeld FG in Ordnung ist kann die Box immer noch Murks sein.

Der Frequenzgang im Raum kann nämlich völlig anders aussehen als der im Freifeld. Da spielen dann solche Faktoren wie Bündelung (Directivity), die Gestaltung der Schallwand (Baffle-Step) oder solche Kuriositäten wie seitliche Tieftöner oder aufgesetzte Hochtöner mit rein.

Von deinen 3 Varianten würden für mich die ersten beiden in Betracht kommen. Vor allem die 2. mit dem sehr flach abfallenden Tiefton Bereich sieht interessant aus. Der Huckel im Kickbass ist natürlich stark gesoundet.

cu,
Stefan


[Beitrag von teite am 11. Mai 2005, 22:16 bearbeitet]
fjmi
Inventar
#6 erstellt: 11. Mai 2005, 22:39
ich würde mir auch die zweite oder erste anhören...

und für MICH ist ein guter freq.verlauf zumindest eine gute voraussetzung für einen brauchbaren ls.
Wiesonik
Inventar
#7 erstellt: 12. Mai 2005, 06:43

LS Auswahl über Frequenzgang?


Ganz klar, nein !

...denn Grau ist alle Theorie.
Da bei fast allen Diagrammen die (vollständigen) Angaben fehlen unter welchen Bedingungen gemessen wurde, sind sie (vor allen Dingen von verschiedenen Herstellern)nicht vergleichbar und somit auch nicht aussagekräftig.

Der Informationsgehalt solcher Diagramme liegt auf dem Niveau der BILD-Zeitung.

Lautsprecher hört man zu Hause im Hörraum und wählt dann aus.
Alles andere ist "Käse".
mnicolay
Inventar
#8 erstellt: 12. Mai 2005, 08:25
Hallo Hawking,
die Frage ist, was Du unter "gut" oder "schlecht" verstehst und was Dein Ziel bei der LS-Auswahl ist.
Wie bereits beantwortet stellt der Freifeld-FG alleine noch kein vernünftiges Kriterium zur LS-Auswahl dar, eine isolierte Betrachtung desselben ist weitestgehend irrelevant.
Zu weiterführender Information kann nur der Thread "Voraussetzungen zur neutralen Wiedergabe in der Praxis" empfohlen werden sowie diverse Threads zur Raumakustik.
Nur in dem Zusammenspiel LS-Abhörraum kann ein System unter Gesichtspunkten einer def. Zielerreichung sinnvoll beurteilt werden.
Gruß
MN
Hawking
Stammgast
#9 erstellt: 12. Mai 2005, 10:54
Hallo zusammen,

hier nocheinmal zur Klarstellung. Ich meinte evtl. ist eine Vorauswahl als erster Schritt möglich. Die engültige Entscheidung kann auch aus meiner Sicht nur auf Basis des persönlichen Geschmacks getroffen werden.

Hier die Auflösung :
1 ) Kef Referenz 203
2 ) Heco Argon 50
3 ) JM Lab Utopia Be

Grüße
pstark
Stammgast
#10 erstellt: 12. Mai 2005, 11:12
Hmm, da hab ich mich aber schon mal böse verhauen.

Ich frage mich nur, wie die sicherlich traumhafte JM-Lab mit einem solchen Frequenzgang gut klingen kann. Da wär ich nie drauf gekommen.
fjmi
Inventar
#11 erstellt: 12. Mai 2005, 11:25
autosuggestion

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