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Ist die Anlage gut ???

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slycrane
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Okt 2003, 21:32
Hallo !!!
Habe mir jetzt diese Anlage zusammen gestellt, möchte gerne wissen, ob die so in Ordnung ist, oder weiß jemand Verbesserungs Vorschläge ? Und wer weiß wo ich Testbericht für die Anlage finden kann ?
Das ist meine Anlage:

Pioneer VerstärkerVSA-E06 Yamaha CD SpielerCDX 860 Sony DVDDVP-NS 330 Sony TunerST-S 311 Sony Mini DiscMDS-JE 500 Magnat BoxenVintage 320

Danke für die Hilfe !!!
stadtbusjack
Inventar
#2 erstellt: 27. Okt 2003, 21:51
Moin,

die Anlage hört sich ganz ok an, ich sehe keine Komponenten, die wirklich schlecht wären. Aber zu verbessern gibt es natürlich immer was
Spooky
Stammgast
#3 erstellt: 27. Okt 2003, 22:04
Meiner Meinung nach zuviel Geld in die Komponenten (860er CD - wozu??) und zu wenig in die Boxen. Aber wems's gefällt...
Müll ist es auf alle Fälle nicht.
Die Klangunterschiede bei CD Playern sind dermassen minimalistisch - ich würde mal schon fast behaupten, dass man sich die einbildet. Ich will mit CD Playern keinen Blindtest machen....
Das Sony MD Deck habe ich auch mal günstig geschossen. Macht bisher nen soliden Eindruck.
Rollo_Tomasi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Okt 2003, 23:24
Servus!
Also ich habe auch einen CD-Player in der Anlage - Auch wenn CDs in DVD-Player passen ... Aber wenn man einen etwas besseren CD-Player im Klang mit den DVD-Playern vergleicht, kann man doch einen besseren Klang (Wärme, Detailauflösung, Räumlichkeit usw.) erkennen. Unabstreitbar ist aber die Tatsache, dass kein vernünftiger DVD-Player eine bequeme Bedienung einer Audio-CD ermöglicht. Leider trifft dies auch für viele neue SA-CD- und DVD-Audio-Geräte zu: Es geht nichts über eine vollständige Tastatur mit 10er Feld und Funktionstasten ...

Allgemein stimmt wohl die Aussage "verbessern kann man immer etwas" entscheidend ist aber meiner Ansicht nach, merkt man diese Verbesserung selbst oder ist es eine Testwert (einer immer subjektiven Beurteilung) oder eine Hunderstel in einem Messwert.

Ich würde sagen, grundlegend ist die Frage " Bin ich mit Klang und Bildqualität bzw. Bildgrösse zufrieden oder stört mich etwas bzw. fehlt etwas...?"

Passt einem alles zum größten Teil, dann lieber die Anlage geniessen, anstatt Zeit und Geld zu verplempern ...
slycrane
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 27. Okt 2003, 23:46
Danke für die Beiträge fand ich echt gut eine doch Psitive bestätigung zu bekommen, ja die Boxen ich bin ja schon dran mir vieleicht neue zu suchen muß nur noch meine Frau überzeugen und das kann dauern
Hoersturz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Okt 2003, 22:21
Hallo Leute,

bin neu hier und wollte eigentlich nicht gleich am Anfang eine kesse Lippe riskieren, aaaaaaber:

Zitat Spooky: Die Klangunterschiede bei CD Playern sind dermassen minimalistisch - ich würde mal schon fast behaupten, dass man sich die einbildet. Ich will mit CD Playern keinen Blindtest machen....

@ Spooky: Diese Meinung hatte ich auch lange Zeit...
Dann war bei mir ein Neuer Player angesagt und bin dann mal schauen gegangen. Klangunterschiede beim Einheitsbrei von 50-300€ sind wirklich marginal. Aber dann war ich in "Meinem" Laden wo ich mehrere Player in der von mir gewünschten Preisklasse (800-1200€) Blind anhören durfte. Was soll ich sagen, mir sind die Ohren schier abgefallen!!! Es gibt sie wirklich, die großen Unterschiede!!!

Also, ich gleich Heim zu meiner Holden und ein paar Tage auf Sie eingequatscht um Sie zu einer Hörsitzung in diesem Laden zu überreden.
Kurz und Gut: Nach einer gemeinsamen Hörsitzung sagte meine Frau ich soll doch den Spieler X nehmen, der klingt am besten, die anderen machen "keine Musik".

Ich habe wirklich keine "High-End" Anlage Zuhause und höre normalerweise auch nicht das Gras wachsen, aber eins hat mir der damalige Blindtest gezeigt: Was wir von unserer Anlage hören, entscheiden nicht nur die Lautsprecher (das die gut sein sollen ist ein Selbstgänger). Das Quellgerät ist immens wichtig um überhaupts am Ende was brauchbares aus den Lautsprechern zu bringen.


Ein bekehrter
Hoersturz
Spooky
Stammgast
#7 erstellt: 29. Okt 2003, 00:39
Ich will nicht bestreiten, dass Klangunterschiede da sind, wenn es ins High End geht. Ich frage mich allerdings ständig, ob die Dinger noch "real" klingen oder ob da nicht irgendwelche Filter drin sitzen, die den Klang "schöner" machen - also verändern.

Es ist ja z.B. nichts Neues, dass es viele Leute gibt, die meinen eine Platte klänge "besser" als ein CD Player.
Ich habe mal den Test gemacht, und eine Plattenaufnahme auf CD gezogen... und zupp.. klang mein CD wie der Plattenspieler. Die gleiche Numemr von CD auf CD -- und es war vorbei mit der Unterscheidung.

Ergebnis dieses Tests: Die CD gibt das wieder, was "rein" kam - Der Plattenspieler gibt ein verfälschtes Signal ab.

Vielleicht solltest Du mal hergehen und eine Aufnahme von dem teuren CD Player auf CD oder MD ziehen (schön über die analogen Ausgänge) und dann mal testen, ob die Aufnahme in einem "billigen" Player genau so klingt wie von deinem teuren CD Player. Wenn er das tut, wurde das Signal "verschlimmbessert".

Dann könnte man mal eine fundierte Aussage treffen, oder?


[Beitrag von Spooky am 29. Okt 2003, 00:41 bearbeitet]
dezibel
Stammgast
#8 erstellt: 29. Okt 2003, 09:22
Hy!!

Filter sind bei jedem CD-P nötig. Falls du jemals einen Sony XA-50ES gehört hast und Digitalfilter umgeschalten hast, weißt du welche Unterschiede alleine durch das Digitalfilter entstehen. (hat aber gar nix mit Voodoo zu tun!!) Dann kommt noch der Wandler und das Analogteil, und da solls keine Unterschiede geben?

Was der von dir beschriebene Test bringen soll is mir nicht klar, schließlich wenn ich über die Analogausgänge geh muß ich ja wieder A/D wandeln um zu kopieren. Dann hast du den Klang deines A/D-Wandlers gecheckt, sonst gar nichts.

Aber die Diskussion dreht sich schon wieder um ein ganz anderes Thema als die eigentliche Fragestellung war, und "CD-Player Klangunterschiede" wurden ja schon wirklich 1000mal durchgekaut.

Gruß,

Mike
P.S: Alles was besser klingt wie meine Anlage zu Haus ist Verschlimmbesserung oder "nicht realer Klang", schließlich weiß ja jeder wie sich das der Toningenieur gedacht hat.
Spooky
Stammgast
#9 erstellt: 29. Okt 2003, 11:18
"P.S: Alles was besser klingt wie meine Anlage zu Haus ist Verschlimmbesserung oder "nicht realer Klang", schließlich weiß ja jeder wie sich das der Toningenieur gedacht hat"

Bestimmt NICHT... Die Analage klingt wie meine Lautsprecher klingen. Und die sind bestimmt nicht "real" sondern garantiert "schöngefärbt".

Nur, die Frage ist ja:
Wenn dein High End Player "anders" klingt, was wird mit dem digitalen Signal gemacht?
Wenn dann jeder High End Player auch noch anders klingt als ein anderer, ist doch irgendetwas nicht richtig. Da wird "gedreht" um eine Verbesserung zu suggestieren - wie soll man den Krempel sonst auch verkaufen?
Wenn ich quasi ein perfektes Signal mit einem 10 ? Laufwerk erstellen kann (und die Hersteller solcher Geräte haben sicherlich kein Interesse daran, dass das Laufwerk besonders gut klingt), wo liegt der Sinn in der Anschaffung eines Gerätes für mehr als 250 Eur. Austattung, Verarbeitungsqualität usw. sind irgendwo nachvollziehbar. Alles andere wird schwierig zu begründen.
Verändere ich den Klang und schreibe 2000 ? an das Gerät, wird jeder merken, dass das Gerät anders klingt (und ich will gar nicht bestreiten, dass es nicht besser klingt, weil das Menschliche Gehör nun mal verzerrungen usw. als angenehm empfindet) und meinen, dass es so besser ist und das Teil favorisieren.
Da hilft dir auch der Blindtest nicht, weil Du einen Unterschied hörst und damit diesen Player heraushörst (wenn man das nicht könnte, wäre er ja quasi unverkäuflich) und ihn als "angenehmer" empfindest.
Das Problem das ich damit habe, ist nicht, dass sich jemand einen "geschönten" CD Player klang kauft, sondern dass man damit diesen Herstellern auf den Leim geht und ein "Schweinemoos" dafür ausgibt.
Dieses soll mir auch egal sein (wer das Geld hat, soll es ausgeben) - nur wenn man dann Leuten erzählt, ein CD Player muss ein durchschnittliches Monatsgehalt kosten, damit er gut klingt, greife ich ein - wie hier.
slycrane
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 29. Okt 2003, 12:39
Also ich muß sagen, die Sace mit den Teuren CD- Spielern ist wirklich so eine Sache, ich habe mal bei Saturn in Köln gearbeitet und konnte dadurch in die High - End Abteilung mal rein hören, Cd - pieler mit seperatem Wandler kamen zu der Zeit so 5000 - 7000 DM, ich habe festgestellt das ein Klang Unterschied auf die Lautsprecher ankam, wenn auch da High - End Lautsprecher dran waren, war es unglaublich wie warm und kristall klar der Sound rüber kam. Also die gesammte Kette ist entscheidend,
dezibel
Stammgast
#11 erstellt: 29. Okt 2003, 13:44
Hy!!

@slycrane:
Da geb ich dir 100% Recht das es auf die ganze Kette ankommt, du wirst keinen Unterschied zw. CD-P hören können wenn du Billigstdorfer-Conrad-LS an einem 200€ Surroundreceiver hörst.

@Spooky:
Deine Anlage klingt wie deine LS klingen, so ein Schwachsinn. Die gesamte Kette entscheidet über den Klang, natürlich hat der LS daran den größten EInfluss (siehe oben) aber nur der LS allein is ein Blödsinn.

Ich hab nie behauptet dass ein CD-P ein halbes Monatsgehalt kosten muß, kann auch ruhig mehr sein.
Scherz beiseite, das hat nix mit Schönfäberei zu tun, da gehts um Vor- und Nachschwingverhalten im Digi-Bereich. Du redest immer nur vom auslesen, dass sich dahinter noch viele Baugruppen "verstecken" ist dir aber klar. z.B. Andere Frage: Kein Mensch würde heute einen (vernünftigen)Vorverstärker aus ICs aufbauen, in deinem CD-P wird das Analogsignal aber genau über solche verstärkt und ausgegeben. Da gibts halt High-End Schmieden die sich dem Thema annehmen.

Das was dich so stört ist dass du meinst alles ab einer bestimmten Preisklasse ist sinnlos. Ich würd dir Recht geben wenn du von einem schlechten Preis/Leistungsverhältnis reden würdest, aber von "Beschiss" wie du zu sprechen ist frech.

Tip von mir: Lies dir doch mal durch was ein CD-Player wirklich alles machen muss und wie das intern alles funktioniert.

Aber ich werd jetzt nicht mehr an dem Thema weiterschreiben, da ein einziger Blick ins Archiv und mit der Suchfunktion reicht um alle Argumente (pro und contra) zu bekommen. Ich finds fad immer über die gleichen Themen zu schreiben!! Sorry, nicht bös nehmen, geht nicht gegen dich, aber hier sind im Moment soviel Neulinge die hier einsteigen und gleich mal alle Fragen rausposaunen, anstatt mal einige Zeit zu lesen und im Archiv nach bereits gestellten Fragen suchen, so wies sich eigentlich in einem Forum gehören würde.

Gruß,

Mike
P.S: Ich konnte auch viel nicht glauben, bevor ichs nicht selber gehört hab.
funny1968
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Okt 2003, 17:17
Alle, die keinen Unterschied zwischen verschiedenen CD Playern hören, haben einen Hörschaden (Disco?) oder eine "wenig analytisch klingende" Anlage.

So ab 1.500 EURO Lautsprecherboxenpaarpreis (was ja wirklich in High End Kreisen nicht besonders viel ist) und entsprechendem Verstärker sollten Unterschiede deutlich hörbar sein. Billig Player klingen häufig ein wenig "blechern", Denon ehe weich, Sony ehe hart, Cambridge, Meridian oder Naim sehr rythmisch.

Alle eben anders. Und das macht ja gerade den Spaß aus!
Spooky
Stammgast
#13 erstellt: 29. Okt 2003, 20:33

Hy!!

@Spooky:
Deine Anlage klingt wie deine LS klingen, so ein Schwachsinn. Die gesamte Kette entscheidet über den Klang, natürlich hat der LS daran den größten EInfluss (siehe oben) aber nur der LS allein is ein Blödsinn.


ok.. gebe ich dir 95% Recht. Mein alter Sansui klang schon anders (dumpfer) als der Yamaha.
Wenn ich mein Tape dran hänge klingt die Anlage auch nicht. Im sofern stimmt der "Kettengedanke" schon.


Ich hab nie behauptet dass ein CD-P ein halbes Monatsgehalt kosten muß, kann auch ruhig mehr sein.
Scherz beiseite, das hat nix mit Schönfäberei zu tun, da gehts um Vor- und Nachschwingverhalten im Digi-Bereich. Du redest immer nur vom auslesen, dass sich dahinter noch viele Baugruppen "verstecken" ist dir aber klar. z.B. Andere Frage: Kein Mensch würde heute einen (vernünftigen)Vorverstärker aus ICs aufbauen, in deinem CD-P wird das Analogsignal aber genau über solche verstärkt und ausgegeben. Da gibts halt High-End Schmieden die sich dem Thema annehmen.


Ich komme mir vor, als wenn Du mir erzählen willst, dass ein "echter" Rolls Royce besser ist als eine S Klasse.
Ich habe hier schon einiges in Sachen "CD Player Klang" im Forum gelesen (ich bin ja nicht ganz neu hier...), und so wirklich zu einem Ergebnis sind die Diskussionen ja nie gekommen.
Des weiteren hänge ich beruflich in einem Geschäft (Motorelektronik und Tuning) in der noch schlimmerer Voodoo betrieben wird, als im Hifi.
Wenn man dann hinter die Kulissen guckt, kaufen die kleine "Klitschen" bei den großen Firmen die Hauptkomponenten, schreiben ihren Namen rein und drehen in einigen Fällen die Preise mal eben um Faktor 8 hoch. Diese Firmen haben aber einen Ruf, der über jeden Zweifel erhaben ist, so dass trotzdem alle da kaufen.
Im Endeffekt kochen auch die nur mit Wasser - in den meisten Fällen auch noch ohne eigene Entwicklungsabteilung.



Das was dich so stört ist dass du meinst alles ab einer bestimmten Preisklasse ist sinnlos. Ich würd dir Recht geben wenn du von einem schlechten Preis/Leistungsverhältnis reden würdest, aber von "Beschiss" wie du zu sprechen ist frech.


Um Gottes Willen... wenn ich der Meinung wäre, dass alles ab einer bestimmten Preisklasse sinnlos ist, hätte ich hier eine andere Anlage stehen.
Ich habe auch schon besseres gehört als das, was ich hier stehen habe.

Nur im Bereich CD Player bin ich der Meinung, dass sich die Industrie ein ziemliches Eigentor geschossen hat. Was auch nicht das erste Mal wäre...



.. aber hier sind im Moment soviel Neulinge die hier einsteigen und gleich mal alle Fragen rausposaunen, anstatt mal einige Zeit zu lesen und im Archiv nach bereits gestellten Fragen suchen, so wies sich eigentlich in einem Forum gehören würde.


Gebe ich Dir auch recht. Was ich aber immer so unverschämt finde, ist dass Leuten suggeriert wird, sie müssten Elektronik für ca. 2000 ? kaufen und sich dann mit 700 ? Speakern "zufrieden" geben.
Andersherum kann da IMHO bei einer CD / Amp Kombination auch ein Schuh draus werden.

Wie mein Vorredner schon sagte: "Ab 2500 ? für Boxen kann man CD Player Unterschiede hören" (Der Wahrheitsgehalt sei mal dahingestellt - wir haben hier schon Boxentests "gefahren" wo es dann nur eine Stelle in Stings Soulcages gab, wo wir sagen konnten - "JA - das können sie nicht". Rechtfertigte für mich aber irgendwie nicht den Mehrpreis von 2000 ? ).

Um einen normalen CD Player und Verstärker mit einem Neupreis für ca. 800 ? klanglich zu "überfordern", muss man für die Speaker schon richtig Geld ausgeben.

Noch was zu meinem Vorredner:
Ständig wird mir meine Yamaha / Elac Kombination als "zu analytisch" vorgeworfen. Watt denn nu?
Spooky
Stammgast
#14 erstellt: 29. Okt 2003, 21:09
So.. bin dann doch mal wieder suchen gegangen:



DER "DIGITALE" PLATTENSPIELER
Der CD-Player ist heute die wichtigste Tonquelle einer Hi-Fi Anlage. Die Bedienung ist einfach und bei normaler Benutzung kann weder das Gerät noch die CD beschädigt werden. Auch preisgünstige Geräte funktionieren normalerweise jahrelang ohne Probleme. Eine CD wird durch das Abspielen auch nicht schlechter, weil sie berührungslos abgetastet wird. Der Zugriff auf einzelne Musiktitel dauert 1-2 Sekunden und auch das Wechseln einer CD ist schnell erledigt. Alle aktuellen Geräte sind fernbedienbar und können auch selbst gebrannte CD's abspielen.
Die CD wird  - im Gegensatz zur analogen Schallplatte - von innen nach außen gelesen. Ganz am Beginn, also am kleinsten Durchmesser, befindet sich das "Inhaltsverzeichnis", mit allen relevanten Daten der CD. Die Drehzahl wird dem jeweiligen Durchmesser angepasst und schwankt zwischen ca. 600 und 200 Umdrehungen pro Minute.
Abgesehen von den analogen Chinchausgängen hat jeder CD-Player auch einen Digitalausgang. Diese Schnittstelle ermöglicht unter anderen auch das verlustfreie digitale Kopieren von CD's auf digitale Aufnahmegeräte.

Messtechnisch ist der CD-Player über jeden Zweifel erhaben, selbst billige Geräte bringen hochwertige Messgeräte leicht an ihre Messgrenzen.

Grob betrachtet beinhaltet ein "Standard" CD-Player in seinem Gehäuse zwei Haupteinheiten. Eine Einheit bildet das Laufwerk mit vielen mechanischen Teilen. Zusammen mit dem Laser, den an der Gerätefront liegenden Funktionstasten und einem Display wird hier die CD gelesen, gesteuert und deren Inhalt angezeigt. Die zweite Einheit besteht nur aus elektronischen Bauelementen und wird als D/A-Wandler bezeichnet. Hier werden die digital ausgelesenen Daten einer CD wieder in analoge elektrische Schwingungen zurückgewandelt. Im Schaltkreis des D/A-Wandlers befindet sich auch das wichtige Digitalfilter und am Ende der Schaltung die für guten Klang nicht zu unterschätzende Ausgangsstufe.
Das Digitalfilter hat die Aufgabe, störende Digitalfrequenzen der analogen Ausgangsstufe und so auch dem nachfolgenden Hi-Fi Verstärker fernzuhalten. Im Normalfall müsste dieses Filter sehr steilflankig ausgelegt werden und das hätte klanglich negative Auswirkungen. Eine alte und wirksame Methode dieses Filter zu "entschärfen" wird mit dem so genannten "Oversampling" erreicht. Dabei wird die Abtastfrequenz (siehe unten) mehrere Male verdoppelt und so das Filter in wesentlich höhere Regionen verlegt. Dadurch kann es dann auch flacher ausgelegt werden und bringt praktisch keine Klangverschlechterung mehr mit sich.
Die Elektronik kennt verschiedene Filterauslegungen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Deshalb haben manche CD-Player mehrere Filter eingebaut, die mittels Taste an der Frontplatte angewählt werden können. Die klanglichen Unterschiede sind aber sehr klein und für viele nicht einmal erkennbar.
Bei hochpreisigen CD-Playern werden die beiden Haupteinheiten Laufwerk und D/A-Wandler manches Mal in getrennte Gehäuse eingebaut und mit getrennten Stromversorgungen versehen. Dadurch sollen Störungen zwischen Mechanik und Elektronik verhindert werden. Tatsächlich bringt das aber keine Klangverbesserung mit sich und zusätzlich wird auch noch eine digitale Verbindung zwischen beiden Geräten notwendig.
Getrennte D/A-Wandler haben normalerweise mehrere Eingänge und erkennen unterschiedliche digitale Normen von selbst. Der Einsatz eines zentralen D/A-Wandlers hat aber den Vorteil, dass alle daran angeschlossenen digitalen Quellgeräte dessen Qualität nutzen können. Auch die Lautstärke aller Quellen ist dann gleich. Deshalb kann bei manchen hochwertigen CD-Playern der eingebaute D/A-Wandler auch für externe digitale Quellgeräte verwendet werden. So ein CD-Player hat dann mehrere digitale Eingänge, die umgeschaltet werden können.

Achtung! Dieser Text stammt zur Gänze von David Messinger. Es ist nicht gestattet, diesen (so wie es immer öfter passiert) zu kopieren und in anderen Homepages so einzufügen, als wäre er von jemand anderem geschrieben worden!
Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Link auf diese HP oder auf diese Seite gesetzt wird.
 

Quelle:
www.hifiaktiv.at


[Beitrag von Spooky am 29. Okt 2003, 21:12 bearbeitet]
Hoersturz
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 29. Okt 2003, 21:11
OOOOOOOPSS,

so eine Diskussion wollte ich gar nicht entfachen!

Ich wollte nur feststellen das es Unterschiede gibt.
Wie wichtig die Jedem einzelnen sind, wieviel Jeder bereit ist für sein Hörvergnügen auszugeben und welchen Sound Wer bevorzugt, wird zu einer endlosen Diskussion da es dabei ausschlieslich um den eigenen Geschmack geht.

Was die Preise der einzelnen Geräte betrifft:
Klar wird bei teureren Geräten meist auch mehr Aufwand betrieben und bei Billigen eben nicht. Aber am Ende ist doch wichtig ob ich persöhnlich mit meiner von mir ausgesuchten Anlage meine Musik so höre, das ich auch zufrieden bin (Das geht mit fast jedem Budget).
Wenns ein anderer sche..e findet, isses mir egal.


Ciao
Hoersturz
Spooky
Stammgast
#16 erstellt: 29. Okt 2003, 21:18
Mach Dir nichts draus.. ohne diese Diskussionen wäre hier im Forum nichts los.

Wichtig ist immer nur, dass man die Relationen nicht aus den Augen verliert und sich vor allem nicht fuchsig macht und anfängt Unsummen in die falsche Richtung zu investieren (nämlich in eine Richtung, wo man unter Umständen kräftig daran glauben muss, dass es besser klingt - was auch zweifelsfrei funktioniert).
Die Hi Fi Anlage fängt IMHO beim Raum an, geht über die richtige Aufstellung der "geschmacklich passenden" Boxen hin zur Elektronik, die man nach Budget, Qualität, Geschmack und irgendwo auch Bedienkomfort aussuchen sollte.
Es ist erschreckend, wie klein die klanglichen Unterschiede und wie groß die Preislichen Unterschiede werden, wenn man ein gewissen Preisniveau überschritten hat.
Hoersturz
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Okt 2003, 21:28

Mach Dir nichts draus.. ohne diese Diskussionen wäre hier im Forum nichts los.

Wichtig ist immer nur, dass man die Relationen nicht aus den Augen verliert...

Es ist erschreckend, wie klein die klanglichen Unterschiede und wie groß die Preislichen Unterschiede werden, wenn man ein gewissen Preisniveau überschritten hat.



Welch wahren Worte

Grüsse
Hoersturz
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