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Anlage "zu gut"...

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Stammgast
#1 erstellt: 04. Mrz 2005, 08:45
Kennt ihr das auch, je besser die Anlage wird um so schlechter klingt die eine oder andere CD ?

Natürlich könnte man sagen, ach dann stimmt halt was in deiner Kette nicht, aber so leicht ist es nicht.

Es gibt "CDs" da merkt man wie gut die Anlage spielt.
Wie tief die Bässe gehen (wenn welche wirklich tief gehen
sollen) und wie sauber der Klang ist.

Dann gibts CDs - die vorher auf einer kleinern Anlage - noch ganz erträglich klangen, jetzt aber richtig zurückgenommen spielen und "fade" klinge. äh..versteht ihr was ich meine ?

Ist doch eigentlich irgendwie schade.

Viele Grüße
Andreas
Wolfgang_K.
Inventar
#2 erstellt: 04. Mrz 2005, 09:22
Das liegt nicht an der Anlage, sondern wahrscheinlich an einer minderwertig produzierten CD. An einer besseren Stereoanlage trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, da hörst du die Fehler gnadenlos raus. Bei den "einfacheren" Anlagen fällt das nämlich nicht so auf, weil die Feinheiten (Treble und Bass) nicht so gut rüberkommen, aber gute Anlagen verzeihen da nicht viel.
spfister
Neuling
#3 erstellt: 04. Mrz 2005, 09:29
genau das hat er doch gesagt. kenne das leider auch, insbesondere mit neueren cd's die v.a. für die radiowiedergabe optimiert sind. sowas flaches gibt es überhaupt nicht, aber auf einem ghettoblaster klingt das gaaaanz toll.
lösung: nur noch platte hören...
Nitty
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Mrz 2005, 10:03
Neulich besuchte ich meinen Freund , ein Highend Freak mit einer Anlage um die 35000,- Euro . Als erstes wurde mir sein neuer Sound vorgeführt . Er hatte ein neues Kabel für seine Elektrostaten gekauft . Die Anlage Klang toll aber was hörst Du denn im Moment für eine Unsinnsmusik ? fragte ich Ihn . Da fing er fast an zu flennen und mit einer Tränne im Auge , gestand er mir , daß er seit Wochen nur noch Scheiben auf sein Masselaufwerk legt , die von der Aufnahmetechnik her seinen (seiner Anlage) hohen Ansprüchen genügen . So lauschten wir dann ein Schello , aufgenommen in irgend einer Kirche , unter optimalen Bedingungen ...
So eine Anlage kann einem schon einige Probleme machen , dachte ich bei meiner Rückfahrt und war froh das mich das Highendfiber noch nicht so erwicht hat aber was noch nicht ist , das kann ja noch kommen...
Master_J
Moderator
#5 erstellt: 04. Mrz 2005, 10:07
Tja, der Fluch einer jeden guten Anlage. *g*

Für hartnäckige Fälle halte ich noch was kleines "schlechtes" am PC vor.

Gruss
Jochen
MH
Inventar
#6 erstellt: 04. Mrz 2005, 10:07
auch über diese Phase kommt man weg und dann plärrt wieder Musik und nicht Klangqualität aus den hochwertigen Lautsprechern.

Gruß
MH
sakly
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2005, 10:11
Also ernsthaft: ich höre Musik, weil sie mir Spaß macht. Wenn jetzt eine 35000Euro-Anlage mich dazu zwingen würde, nur noch Musik zu hören, die mir nicht gefällt, weil alle anderen Aufnahmen so unerträglich wären, dann würde ich zu meiner jetzigen Anlage zurückgreifen. Die hat mich vielleicht gerade mal 500Euro gekostet, aber klingt um Klassen besser, als teurere Anlagen, die ich schon bei Kollegen gehört habe.
Solange die Musik Spaß macht, finde ich es persönlich auch nicht schlimm, wenn die LS ein bisschen verfärben. Hauptsache für mich ist, dass die Musik mich entspannt und mir gute Laune bereitet.
Holg
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:46
Hallo,

das Problem kenne ich natürlich auch. Die Lösung für mich: NAIM.
Natürlich hört man auch hier den Unterschied zwischen mehr oder weniger "audiophilen" Aufnahmen, aber es klingt in jedem Fall ausgesprochen homogen und spielfreudig. Die Musik selbst steht im Mittelpunkt, nicht die Bedingungen ihrer technischen Reproduktion.

Gruß, Holg
onload
Stammgast
#9 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:50
Na, ich hab doch noch Glück gehabt und einige Aufnahmen die mir gefallen (von der Musik her) klingen dann auch ordentlich mit dem teuren Spielzeug.

Trotzdem ist es doch pervers, dass neue Aufnahmen, die Qualtiät der CD nicht mal erreichen können bzw. wollen.

Da kommt dann die Industrie daher und will mir DVD-A und SACD verkaufen - die sollen doch erst mal manche Tontechniker schulen, damit sie wenigstens klanglich gute CDs hinbekommen. Dann können wir wieder weiter reden *g*

Na bin froh, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht, mal sehen, wann meine "Phase" wieder abklingt.

Onload
Nitty
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Mrz 2005, 12:11
In den Tonstudios wird wohl vieles versaut . Hört euch mal die Scheibe (CD/LP) Kind of Blue von Meiles Davis an . Die Aufnahmen wurden ein Jahr bevor ich zur Welt kam aufgenommen und ich bin im letzten Monat 45 Jahre alt geworden Damals konnte man schon im Studio eine Aufnahme machen , die 46 Jahre später noch begeistert ...

Meinen größten Fehler hatte ich vor ca. 8 Jahren gemacht :
Umstellung von LP auf CD Ich Idiot habe meinen Micro Seiki verkauft und an die neue Technik geglaubt
Meine Schallplatten , viele Soul Scheiben aus den 70er , günstig verscheuert . Viele dieser Platten gibt es heute wieder auf CD , aber ein Sound ...

Mein Sohn (21Jahre alt) meint : "So ist das mit der Älteren Generation , immer dem Vergangenen hinter her weinen " und zeigt mir seinen neusten MP3 Player .

Der Trend zum Plattenspieler und zur LP macht mir wieder Mut und ich werde mir noch dieses Jahr was schönes zulegen
Ritschie_BT
Stammgast
#11 erstellt: 04. Mrz 2005, 12:47
Auch meine "CD-Sammlung" ist mittlerweile auf ca. zehn Stück zusammengeschrumpft, die nen klasse Sound haben. Und dabei ist meine Anlage von High-End noch weit entfernt.

Meint ihr denn wirklich, es liegt nur an den CDs und bei Platten ist alles besser? Das kann ich ja fast nicht glauben. Ich rede jetzt allerdings von neuen CDs und neuen Platten! Sind nicht auch neue Platten so abgemischt, wie die "dazugehörige" CD?
MH
Inventar
#12 erstellt: 04. Mrz 2005, 12:54
andererseits ist es doch auch schön zu wissen, dass nicht immer die eigene Anlage der begrenzende Faktor ist.

Am Spaßfaktor hat sie sowieso einen eher untergeordneten Anteil.

lowendigen Gruß
MH
sparkman
Inventar
#13 erstellt: 04. Mrz 2005, 12:57
jo das mit der schlechten qualität einiger cds ist echt ergerlich. aber es gibt auch perlen heutzutage.
onload
Stammgast
#14 erstellt: 04. Mrz 2005, 13:47
Das mit der Schallplatte(n) ist schon verlockend. Ich hab zwar keine mehr (ich Depp).

Ich muss mir ja nicht gleich den LP12 für meinen Linn Wakonda kaufen *g*

Aber so ein kleiner Phono-Vorverstärker (von Nad, war doch der) und ein hübscher Pro-Ject dürften nicht mal den Preis von der Phono-Platine von Linn haben

Aber die Frage stellt sich wirklich ... warum hat man die Probleme mit Schallplatte nicht, die man mit CD hat *grübel?*

Winköö
onload
onload
Stammgast
#15 erstellt: 04. Mrz 2005, 13:53
@ sparkman

Wie findest du die Perlen ?

Amazon - kann man CDs nicht mehr zurück schicken (wie früher).

Wom - da hört man ja nix raus , bei den komischen Anhörstationen.

Doch zum Hifi-Geschäft ? Aber haben die halbwegs Auswahl.

Thanx
Onload
LP12
Inventar
#16 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:07
Tach zusammen,

Musik, die um ihrer selbst Willen produziert wird, ist meist auch erträglich aufgenommen. Der Ex und Hopp - Kram, der im Radio läuft ist auch meist darauf abgestimmt. Wenn man eine Käuferschicht um die 14 - 16 Jahr im Auge hat, stimmt man die Aufnahme auch so ab, dass sie auf deren Ghettoblastern / bzw. am PC klingt.

Bei mir klingt z.B. alles, was einen Kopierschutz (auf CD) hat äußerst bescheiden. Auf Platte ist das meistens nicht ganz so schlimm. Schlechte Aufnahmen werden dadurch jedoch nicht grundsätzlich besser.

Was war das doch damals für eine Verarsche, als die Deutsche Grammophon alle AAD- Aufnahmen fast verschenkt hat, um die neuen DDD - Aufnahmen auf den Markt zu schmeißen. Die alten Aufnahmen waren damals oft wesentlich gewissenhafter aufgenommen.

Damit müssen wir halt leben .
Mario_Kempes
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:57
geht mir genauso. Einige meiner geliebten Musikschätzchen hören sich auf der neuen Anlage nur noch flach und billig an. Die Tontechniker gehören dafür geschlagen ...
Ich habe zum Beispiel zwei Aufnahmen von Dvorjaks Symphonie Nr. 9. Mein bisheriger Favorit hat sich als künstlerisch gut, aber aufnahmetechnisch grottig herausgestellt. Bei der anderen ist es leider andersrum.

Bevor ich an die nächste Ausbaustufe der Anlage drangehe, werde ich zumindest die wichtigsten Klassik-Alben ersetzen. Da geht es ja zum Glück.
Elric6666
Gesperrt
#18 erstellt: 04. Mrz 2005, 15:05
Hallo onload,

ja so ist das – aber CD`s die man sich nun wirklich nicht mehr anhören kann – habe ich
„glaube“ ich auch nicht.

Ich gestehe aber, dass ich mir oft CD`s zulege, die bei audio, stereo …………. mit „spitzen“ Klang
getestet worden sind.

Das hat zwei Vorteile – wirklich 1 a Aufnahmen und man lernt viel neues kennen. So kann man
aus der „Not“ auch eine Tugend machen. Allerdings, stehen die aktuellen Chart (idR) auch nicht
auf meiner Wunschliste.

Gruss

Robert
Stecher
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 04. Mrz 2005, 16:31

LP12 schrieb:
Wenn man eine Käuferschicht um die 14 - 16 Jahr im Auge hat, stimmt man die Aufnahme auch so ab, dass sie auf deren Ghettoblastern / bzw. am PC klingt.

Das ist doch eigentlich nicht sooo verwerflich, oder?

Wir sollten aus der Not eine Tugend machen und aufhören, uns von von der Musikindustrie vorschreiben zu lassen, was wir zu hören und - vor allem - zu kaufen haben.

Und selbstverständlich gehört zu einer guten CD auch eine sehr gute Aufnahme- und Klangqualität, dass sollten wir der Industrie begreiflich machen. Schließlich sind die Dinger teuer genug.

Ich werde jedenfalls ab sofort schlechte Aufnahmen boykottieren - und sei die Musik als solche auch noch so toll.
LP12
Inventar
#20 erstellt: 04. Mrz 2005, 16:32
Tach zusammen,

ich möchte hier wirklich keine Werbung machen, aber auf der Hompage des Deutschlandvertriebs von Naim "musicline" gibt es monatlich aktualisierte Tipps bezüglich guter CDs. Dies versteht sich sowohl klanglich, als auch musikalisch.

hier der link : www.music-line.biz , dann auf "news" klicken.


[Beitrag von LP12 am 04. Mrz 2005, 16:34 bearbeitet]
Daelach
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 04. Mrz 2005, 16:59
Moin,

also ich würde so jemandem mit unschuldigem Gesicht mal wirklich rauhen Blackmetal in die Anlage werfen..

Lunar Aurora - Seelenfeuer. Böse Zungen behaupten, bei der Aufnahme sei die Bandmschine kaputt gewesen *g*

Oder:

Nargaroth - Black Metal ist Krieg

Oder frühe Thyrfing, Falkenbach, Rivendell, egal.

Allerdings nicht als Original, sondern als Gebrannte - damit ich das haus fluchtartig verlassen kann.. (-;

will sagen - es gibt auch Musikrichtungen, da lebt man eben mit einer nicht so tollen Produktion. Egal, wie schlecht die Anlage ist, Black Metal hört sich überall fies an. Auf guten Anlagen ist der schlechte Klang jedoch wohldefiniert *g*

*winks* Daelach
dernikolaus
Inventar
#22 erstellt: 04. Mrz 2005, 17:08
Black Metal ist Krieg ist in der Tat heftig. Da ziehe ich lieber gediegenen Deathmetal vor.
Wobei du bezüglich der Aufnahmequalität natürlich recht hast. Die ist unter aller Sau. ^^
MH
Inventar
#23 erstellt: 04. Mrz 2005, 17:09
schlecht aufgenommene CDs klingen auf einer guten Anlage ja nicht schlechter als auf einer Aldi Anlage, allerdings ist der Unterschied zwischen einer schlecht und einer gut aufgenommenen CD dann auch für einen Laien leichter erkannbar.
gangster1234
Inventar
#24 erstellt: 04. Mrz 2005, 17:22
Nicht nur im Metal-Bereich gibt´s schlechte Aufnahmen.

Auch, und gerade, in der Klassik, ist viel Schrott unterwegs. Da muss man lange probehören, bevor man kauft.

gruß gangster
Maastricht
Inventar
#25 erstellt: 04. Mrz 2005, 18:05
Ja, das kenne ich auch: das cd's mit besserer Apparatur schlechter klingen, ABER viele meiner cd's hören sich gerade viel besser an und wenn ich die Balans ziehe, dann ist mein Musikgenuss durch die bessere Apparatur ganz schön zugenommen. Ich höre mir darum viele 'alte' cd's wieder häufiger an.

mfg, Jürgen
sparkman
Inventar
#26 erstellt: 04. Mrz 2005, 18:20

onload schrieb:
@ sparkman

Wie findest du die Perlen ?

Amazon - kann man CDs nicht mehr zurück schicken (wie früher).

Wom - da hört man ja nix raus , bei den komischen Anhörstationen.

Doch zum Hifi-Geschäft ? Aber haben die halbwegs Auswahl.

Thanx
Onload


ich gehe meistens zu meinen händler und höre mir da die cds an.
das ganze natürlich an einer guten anlage. dazu noch cds die man sehr schwer ihrgendwo herbekommt, oder kennt jemand gianmaria testa von euch?

oder die 2. möglichkeit wie es Elric6666 schon geschrieben hat. gut getestete cds in stereo oder sonst einer zeitung.


gruss


sparky
hangman
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Mrz 2005, 18:58
...oft sagt auch schon der blick auf den produzenten so einiges über die soundqualität des tonträgers aus...

gibts eigentlich einen der noch mehr cd`s bzw lp`s verhuntzt hat als rick rubin???
funny1968
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 04. Mrz 2005, 19:40

Holg schrieb:
Hallo,

das Problem kenne ich natürlich auch. Die Lösung für mich: NAIM.
Natürlich hört man auch hier den Unterschied zwischen mehr oder weniger "audiophilen" Aufnahmen, aber es klingt in jedem Fall ausgesprochen homogen und spielfreudig. Die Musik selbst steht im Mittelpunkt, nicht die Bedingungen ihrer technischen Reproduktion.

Gruß, Holg



NAIM AUDIO ist auch meine Lösung für das Problem. Und das war ein Riesenploblem für mich!

M.E. der einzige Verstärkerhersteller der ein Produkt anbietet, mit dem manN dem Problem entgegenwirken kann.

Alternativ: es gibt auch SE Röhrenverstärker die NAIM ähnlich klingen.

Oder klingt NAIM wie Röhre?

Mir kann es wurscht sein!
Maastricht
Inventar
#29 erstellt: 04. Mrz 2005, 20:32

Maastricht schrieb:
Ja, das kenne ich auch: das cd's mit besserer Apparatur schlechter klingen, ABER viele meiner cd's hören sich gerade viel besser an und wenn ich die Balans ziehe, dann ist mein Musikgenuss durch die bessere Apparatur ganz schön zugenommen. Ich höre mir darum viele 'alte' cd's wieder häufiger an.

mfg, Jürgen



Weil hier geschrieben wird das NAIM hier hilft, sage ich nog eben das meine Apparatur von Audionet (und die Boxen von B&W) ist - hilft auch.

mfg, Jürgen
speedhinrich
Inventar
#30 erstellt: 04. Mrz 2005, 21:04

MH schrieb:
schlecht aufgenommene CDs klingen auf einer guten Anlage ja nicht schlechter als auf einer Aldi Anlage

hi, habe mir schon viele im Autoradio super klingende Scheiben gekauft (genau das Ziel der Plattenfirmen), die dann auf der Heimanlage so grottenschlecht gesounded haben, dass ich sie nie wieder gespielt habe.
Herbert
Inventar
#31 erstellt: 04. Mrz 2005, 21:15

ein Highend Freak mit einer Anlage um die 35000,- Euro . Als erstes wurde mir sein neuer Sound vorgeführt . Er hatte ein neues Kabel für seine Elektrostaten gekauft . Die Anlage Klang toll aber was hörst Du denn im Moment für eine Unsinnsmusik ? fragte ich Ihn . Da fing er fast an zu flennen und mit einer Tränne im Auge , gestand er mir , daß er seit Wochen nur noch Scheiben auf sein Masselaufwerk legt , die von der Aufnahmetechnik her seinen (seiner Anlage) hohen Ansprüchen genügen . So lauschten wir dann ein Schello , aufgenommen in irgend einer Kirche , unter optimalen Bedingungen ...


Es stimmt, dass es wirklich miese Pressungen gibt. Sehr oft ist sowas heute im Popbereich zu finden: Totkomprimierte Aufnahmen zwecks "Autoradiooptimierung". Aber gerade auch in bestimmten HaiEnt-Bereichen kommt es vor, dass nur noch Aufnahmen gespielt werden, die die ach so tolle Anlage erträglich wiedergeben kann.

Gruss
Herbert
MH
Inventar
#32 erstellt: 04. Mrz 2005, 22:19
im Auto habe ich Bose. Da klingt überhaupt nicht toll, nichtmal laut.

Gruß
MH
BanditWolle
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 04. Mrz 2005, 23:28
Moin,

seit dem ich meine Anlage komplett ausgetauscht habe
wird mir deutlich, wie schlecht manche CD's doch klingen.

Allerdings habe ich durch den Tausch nun auch gute CD's
(Aufnahme + Klang) neu schätzen gelernt.
Beispiel: Man Doki Room 8 & Soulmate
speedhinrich
Inventar
#34 erstellt: 04. Mrz 2005, 23:49

MH schrieb:
im Auto habe ich Bose. Da klingt überhaupt nicht toll, nichtmal laut.

Gruß
MH :*

Keine Ahnung, welche Marke das Autoradio hat. Nannte sich "Klangpaket", bestellt in Zuffenhausen
MH
Inventar
#35 erstellt: 04. Mrz 2005, 23:52
bei Autos aus Zuffenhausen würde ich aus gewichtsgründen auf das Klangpaket verzichten und dem sechszylinder lauschen (wie war das mit den Schwingblechen )

Gruß und mein Neid ist Dir sicher
MH
RealHendrik
Inventar
#36 erstellt: 05. Mrz 2005, 00:09

onload schrieb:
Trotzdem ist es doch pervers, dass neue Aufnahmen, die Qualtiät der CD nicht mal erreichen können bzw. wollen.

Da kommt dann die Industrie daher und will mir DVD-A und SACD verkaufen - die sollen doch erst mal manche Tontechniker schulen, damit sie wenigstens klanglich gute CDs hinbekommen.


Recht hast Du: Die technischen und klanglichen Möglichkeiten einer CD werden in den meisten Fällen nicht mal annähernd erreicht. Und leider hast Du nochvielmehr Recht, wenn Du das auf neuere Produktionen beziehst...

...lieferst aber gleich die Begründung mit: Viele neuere Produktionen erscheinen auch auf SACD bzw. DVDA. Das Ganze ist doch schlicht ein Trick, den "Abstand" zwischen CD und den hochauflösenden Formaten zu vergrößern. (Das Schlimme ist: Der ist längst nicht so groß, wie ihn uns die Industrie vorgaukeln will.)

Gruss,

Hendrik
Burzum
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Mrz 2005, 12:26
Hallo Daelach!


Ha ha ich höre Black Metal auf meiner Anlage!

Das mit Audionet Sachen und T+ATal 160 Box!

Ist echt der Kracher!
Nur bei manchen Produktionen bringt das auch nichts mehr, weil sie so übel sind!Es fehlt an Bass!
Aber es kommt immer noch besser als auf einer vom Aldi!


Gruß Burzum!
stype
Stammgast
#38 erstellt: 05. Mrz 2005, 19:16
Hallo,

ich habe die Phase zum Glück hinter mir, in der die meisten CDs keinen Spass mehr machten. Mittlerweile höre ich wieder alle CDs, wenn nur die Musik gut ist. Natürlich gibt es große Unterschiede zwischen guten und schlechten Aufnahmen, die ich wahrnehme. Wenn allerdings die Anlage irgendwann richtig abgestimmt ist, stört das nicht mehr und trotz hoher Auflösung steht auch bei schlechten Aufnahmen die Musik und der Spaß wieder im Vordergrund.

Auf meiner uralten Anlage machten alle CDs Spaß. Mit dem Einstieg in den "highendigen" Bereich wollte ich plötzlich die meisten CDs nicht mehr hören. In diesem Einstiegsbereich wird IMO hohe Auflösung (marketing-technisch von Vorteil) häufig auf Kosten fehlenden Grundtons erkauft (ergibt dünnen, harten Klang, überrepräsentierte Höhen). Mit jedem weiteren Upgrade konnte ich wieder mehr CDs hören. Der beste Upgrade war ein LP12, bei LPs habe ich das Problem wirklich nie gehabt ;-)

@onload:
Sowohl Deine Wakonda als auch die LK140 klingen nach meinem Geschmack eher "dünn" und sind eine Ausbaustufe, die IMO nicht wirklich "rockt", schon gar nicht in Verbindung mit Regalboxen. Ich hatte früher auch eine LK140 an Linn Tukan Regalboxen. Der Wechsel zu einer AV5125 Endstufe brachte den entscheidensten Schritt zu mehr Grundton und damit Hörspaß auch bei schlechten Aufnahmen. Weiterhin könnte bei Dir evtl. ein guter Subwoofer (z.B. der Sizmik) in dieser Hinsicht viel bewirken.

Gruß

Klaus
Malcolm
Inventar
#39 erstellt: 05. Mrz 2005, 19:31
Der Unterschied gut/schlecht wird um so größer je mehr man hört! Gut: Eine Bühne tut sich auf, die Instrumente stehen im Raum. Alles klingt echt!
Schlecht: Der Sound klebt an den Lautsprechern, alles kommt unkoordiniert rüber, es gibt keine Bühne, keine Bässe, keine Höhen....
und 98% aller Scheiben die ich gehört habe befinden sich irgendwo dazwischen!
onload
Stammgast
#40 erstellt: 06. Mrz 2005, 12:15
@stype

Die Anlage ist mit Absicht etwas "dünn". Ich hab einen beschissenen Raum in der sich ein Bass zu einem dicken fetten Wobbler entwickelt und gar nichts mehr anderes als Bass hörst. Deswegen auch die "kleineren" Boxen.
Ich hab nämlich downgegraded *g*

Im großen weiten Wohnzimmer steht eine kleine Anlage mit DVD, für meine Frau und mein Kleiner kann die im Nofall auch mal "kaputt machen". Tät nicht so weh, vom Geldbeutel her. (Cambridge-Audio)

Aber das mit der LP lässt mir keine Ruhe, vielleicht leih ich mir einfach mal einen (klar, guten) Plattenspieler aus und vielleicht noch paar LPs (am besten noch die, die ich als CD klanglich bemängle) und dann schau ich mal, was besser klingt.

...und wenn ich da eine Regelmäßigkeit zu gunsten der LP finde, dann stell ich um *basta*

On
stype
Stammgast
#41 erstellt: 06. Mrz 2005, 13:20
Hallo onload,

ein Plattenspieler ist sicher eine gute Idee. Mittlerweile bevorzuge ich Platten gegenüber CDs in allen Bereichen (Klang, Haptik, Gebrauchtmarkt). Allerdings kann das auch ganz schön ins Geld gehen und hilft der CD-Wiedergabe leider nicht auf die Sprünge.

Wenn Du die Möglichkeit hast, bei Dir zu Hause statt der LK140 mal eine AV5125 zu testen, wäre das sicher auch einen Versuch wert. Den Unterschied fand ich sehr groß. Vielleicht machen dann auch die CDs wieder Spaß...

Gruß

Klaus
Ritschie_BT
Stammgast
#42 erstellt: 06. Mrz 2005, 13:49

onload schrieb:
Aber das mit der LP lässt mir keine Ruhe, vielleicht leih ich mir einfach mal einen (klar, guten) Plattenspieler aus und vielleicht noch paar LPs (am besten noch die, die ich als CD klanglich bemängle) und dann schau ich mal, was besser klingt.

...und wenn ich da eine Regelmäßigkeit zu gunsten der LP finde, dann stell ich um *basta* ;)


Das Ergebnis würde mich allerdings sehr interessieren!!! Mach das doch mal und stelle Deine Erfahrungen hier ein.

Gruß,
Ritschie
das_bernd
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 07. Mrz 2005, 10:10
Moin!


Holg schrieb:
Die Musik selbst steht im Mittelpunkt, nicht die Bedingungen ihrer technischen Reproduktion.


Ein schöner Satz. Solange man aber (wie u.a. die Testzeitschriften) immer (nur) die technische Reproduktion bewertet, um zwischen gut und besser zu unterscheiden, wird man nie zu einer Anlage kommen, mit der alle Musik mit Spaß zu hören ist. Und solange man die Wichtigkeit der Komponenten untereinander danach einstuft, wo der größte und nicht der wesentliche, elementate, aber bedeutende Klangunterschied zu vernehmen ist, wird man sich IMHO immer weiter vom eigentlichen Ziel wegbewegen.

Naim ist IMHO einer der wenigen Hersteller, die das kapiert haben.

Gruß, Bernd
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