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Boxenwechsel bei 08/15-Minikomponentenanlage

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tucay
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Dez 2005, 22:44
Hallo!

Meine Idee, die sich im Nachhinein eventuell als relativ irre herausstellt:

Habe mir gestern 2 Standboxen gekauft, die ich für eine ÜBERGANGSZEIT an meine Minikomponentenanlage anschließen möchte. Dann hab ich hier im Forum einige Beiträge gelesen und bin total verunsichert, ob das jetzt wirklich ohne Probleme zusammen passt.

Ausgangspunkt
Die LS haben je 150W DIN und 4-8 Ohm (also lt. Nubert sind das 4 Ohm Boxen).
Die 'Anlage' ist bezeichnet mit:
Nennleistung 2x6,4W (6 Ohm, T.H.D. 1%, 1kHz/DIN45500),
Referenz: 2x8W (6 Ohm, T.H.D. 10%, 1kHz/DIN45324),
DIN-Musikleistung: 2x15W

die Frage
Geht das oder schrotte ich mir die Hochtöner schon beim Versuch, Kabel anzuschließen


Bitte nicht aufregen, ich hab jetzt ca. 5h hier gelesen, jedoch keine befriedigende Antwort für meine Frage erhalten.
Wie wahrscheinlich ist die Geschichte mit dem clipping eigentlich wirklich. und dann ist da noch die gerade in die falsche Richtung gehende Ohmdifferenz....



Gruß


Wenn ich hier nicht richtig bin, bitte verschieben - danke!
lumi1
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 11. Dez 2005, 10:04
Ich schreibe aus eigener Erfahrung, und aufgrund meßtechnischer/elektronischer Tatsachen:

Grundsätzlich bringt es immer etwas, wenn nicht sogar viel Gewinn, an minderwertige 08/15 Anlagen bessere LS zu stöpseln.

Denn der Rotstift bei der Produktion/Vermarktung solcher Brüllwürfel wird zuerst bei den enthaltenen LS angesetzt.

In unserem Zeitalter der Digital-Signallieferanten sind die Unterschiede, erst recht im Niedrigpreissegment, als marginal zu bezeichnen.

Auch die eingebauten Verstärker(chen)solcher Kisten können oft mehr (klanglich) leisten, als man zu denken vermag.

Die leistungsangaben Deines Verstärkers hören sich allerdings mehr als bescheiden an.
Weniger bedeutend hierbei ist die geringe Leistung an sich, sondern das Maß der Verzerrungen von 1%.
Wobei ich denke, daß dieser Wert noch locker übertrumpft wird.
Erst recht bei impulslastiger Musik.
Mit Impuls meine ich etwa baßstarke Musik, oder gewaltige dynamische Lautstärkesprünge.

Deshalb teste es einfach aus.
Aber sei vorsichtig!
Höre nicht zu laut, auch wenn es sich etwa ganz gut anhören sollte!
Du kannst je lauter hören, je besser der WIRKUNGSGRAD der LS ist.
Das heißt:
Die neuen können bedeutend/gering lauter sein, als die originalen.
Bei gleicher Stellung des Lautstärkereglers.
Was dem Verstärkerchen wiederum weniger Leistung abverlangt.
Wenn sie sich gleich laut, oder sogar leiser anhören, würde ich sie lieber nicht länger daran laufen lassen.

Dann verlangen sie dem Brüllwürfel zu viel Leistung ab.
Aber egal was auch zutrifft:
Höre auf keinen Fall zu laut, auch wenn es sich Deiner Meinung nach gut anhören sollte.

Schwachbrüstige Verstärkechen kommen unheimlich schnell in den äußerst gefährlichen Berich des Clippigs.
Das hört man meistens erst, wenn es zu spät ist.
Zu spät für die neuen LS.
Der Verstärker überlebt es in 80% aller Fälle,
aber auf keinen Fall die LS.

Es ist entgegen weitläufiger Erfahrungen meistens sinnvoller,
einen leistungstarken,stromlieferfähigen Verstärker an geringer belastbare LS zu hängen.

Dabei spielt die Leistung der Wattangabe eine untergeordnete Rolle.
Sondern die Fähigkeit,die angegebene und abgegebene
Leistung auf Dauer äußerst stabil an die LS zu liefern.

Pauschalerfahrung:
Ich habe schon 2*240 stabile Watt an LS angeschlossen,
die mit 50 Watt Belastbarkeit angegeben sind.
Nie etwas passiert.
Auch bei brachialeren Lautstärken.

Umgekehrt in etwa, habe ich zuerst die H-Töner zerschossen.
Bei böseren Pegeln, wie erwähnt.
tucay
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Dez 2005, 11:44
Hallo,

danke für die Antwort, sie deckt sich mit dem was ich befürchte. Wie gesagt hab ich gestern so ca. 5h in Forum dazu gesucht und gelesen. Natürlich auch die entsprechenden FAQ. Die einzige exakte (und von Dir bestätigte) Aussage ist: Tritt das Clippingproblem auf, ist es bereits zu spät und die Hochtöner sind hinüber...
Das kann ich mir eigentlich nicht leisten, daher werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und mir den neuen Receiver gleich holen.

Übrigens, meine Anlage als Verstärker zu bezeichnen habe ich wegen der bescheidenen Leistung nicht gewagt. Deshalb die Annahme, mein Vorhaben ist ein wenig irre .

Etwas wurmt mich aber dennoch, auch wenn es ein wenig OT ist. Meine LS haben eine Impedanz von 4-8 Ohm, sind also eigentlich normale 4 Ohm LS. Der gewünschte Receiver ist aber ein 6 Ohm Verstärker (Denon AVR-1906). Laut den FAQ soll aber die Impedanz des Verstärkers gleich oder kleiner sein. Andererseits sagt dieses Nubert-Blatt im übertragenen Sinn 'kein Problem' - natürlich ohne Garantie. Kann ich das so ohne weiteres annehmen?


Gruß
dertelekomiker
Inventar
#4 erstellt: 11. Dez 2005, 12:49
Gerade die Denon AVR sind recht laststabil. Den kannst Du bedenkenlos mit 4Ohm-LS nutzen.
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