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Nad C272 Brücken, vertikales bzw Hoizontales Bi-Amping?

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Autor
Beitrag
Martneck
Stammgast
#1 erstellt: 13. Jun 2006, 13:31
Hi leutz,

ich habe vor mir die Kombi NAD C162 + C272
zu kaufen.

Nach langen suchen im Hifi-wissen und Beiträgen sind meine Fragen noch nicht so wirklich beantwortet...

Lohnt sich der Aufpreis für eine 2. C272 um beide zu brücken und dann als mono je an einen Speaker zu betreiben.
Oder eine für den Hochton und die andere für den Tieftonbereich beider LS??

Was ist besser/sinnvoller ??
Hab vielleicht jemand sein system so in Betrieb??

Ich brauch dringend Ratschläge !!
Martneck
Stammgast
#2 erstellt: 13. Jun 2006, 14:33
hilfe...

es eilt...
Ich brauche dringend Ratschläge
Martneck
Stammgast
#3 erstellt: 14. Jun 2006, 19:24
So, meine Entscheidung ist zu 90% gefallen.
Ich möchte 2 NAD C272 Brücken und je ein für LS rechts und die andere für LS links verwenden.

Funzt das ohne Probleme??
LS sind Canton Karat M80 Impedanz 4-8Ohm !?

Gibt es da eventuell Probleme??

Bitte bitte schnelle antworten
Towny
Inventar
#4 erstellt: 14. Jun 2006, 19:33
funktionstechnisch gibt's da gar keine Probleme...

ob's dir klanglich gefällt? ...wirst du uns hoffentlich mitteilen
Reset
Gesperrt
#5 erstellt: 14. Jun 2006, 20:24
Hallo

Generell bringt es imho nicht viel, resp. gar nichts, solange nicht ein Verstärker alleine zuwenig Leistung hat.

Hat einer alleine zuwenig Leistung, sodass es Sinn machen würde, zwei davon zu haben, kaufst du dir besser gleich einen einzigen, dafür kräftigeren Verstärker. Das ist günstiger als zweimal Gehäuse, zweimal Garantie, zweimal Händlermarge etc. zu bezahlen.

Gruss
Martneck
Stammgast
#6 erstellt: 14. Jun 2006, 21:00
würd ich ja.
aber was gibt es für alternativen?
Ein Amp mit der Leistung des NAD gebrückt, gits doch erst ab ein paar euro mehr, oder??
Martneck
Stammgast
#7 erstellt: 15. Jun 2006, 11:41
bitte bitte gebt mir doch ein paar tips
-scope-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Jun 2006, 13:04
Hallo,

Ein Tip?

Kommt sofort...

Eine der beiden Stereoendstufen an die Lautsprecher anklemmen, und die zweite wieder verkaufen.
Wenn du die Zweite aber noch garnicht gekauft hast, sparst du dir den Verkauf.
Hörer_Karl
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 15. Jun 2006, 15:07
Hallo Martneck,

dass Dein Vorhaben nun aber auch garnichts bringt hast Du jetzt glaube ich oft genug gehört. Deshalb mein gegenteiliger Tipp:

Ach vorab noch, dieser Beitrag versteht sich nicht als Steilvorlage für Teilnehmer die Ihr Höbby Hifi unter Zuhilfenahme von Meßequipment zu grunde messen, sondern ist lediglich als Ermunterung an Martneck gerichtet.

Du siehst also schon, wo die Reise hingeht. Da aus Deinen Ausführungen hervorgeht, daß Du das Geld im Grunde schon geplant hast würde ich Dir -zumindest wenn Du wirklich keinen Hörtest machen kannst- doch zuraten. Ich habe bisher einige Marken so aufgerüstet und das Ergebnis war immer das Gleiche:

Marantz PM17 Mk2 + 2x SM17

NAD S100 + 2x S200

Rega Mira + Rega Maia ( mit 2. Endstufe gehört, jedoch vor Anschaffung verkauft)

Im Moment und ich denke es wird noch lange so bleiben:

AARON No 22 + 2x AARON No3

Auf den Klang hatte der Mehrverstärkerbetrieb, jedenfalls wenn man bei einer Marke bleibt wenig Einfluß, so soll es ja auch sein. Aber die Souveränität nimmt zu, es wird lockerer und macht zumindest mir deutlich mehr Spaß. Das Plus an Kraft ist besonders beim Bass spürbar.
Mein Hörraum ist groß und die Veränderungen sind wirklich deutlich.

Natürlich muß man den verwendeten Lautsprecher mitbetrachten. Aber von meinen Canton Ergo hieß es auch mal sie wären relativ anspruchslos.
Würde jedenfalls um keinen Preis mehr zurückbauen.

Ich muß Dir noch sagen, dass ich kein Techniker bin und dies meine alleinigen Erfahrungen sind. Und nun viel Spass wenn Du es probieren willst.


Gruss Karl
gangster1234
Inventar
#10 erstellt: 15. Jun 2006, 17:46
Ich ampe diagonal, das ist der Hammergeheimtipp.

gruß gangster
Reset
Gesperrt
#11 erstellt: 15. Jun 2006, 18:45
Hi Gangsta

Nur noch mit vierdymensionalem Amping lässt sich gegenüber deiner Lösung eine Verbesserung erreichen.

Auswirkungen im innenarchitektonischen Bereich, versteht sich.



Gruss
Caligula
Stammgast
#12 erstellt: 15. Jun 2006, 19:15
Betreibe selbst horizontales bi-amping, nur mit zwei Yamaha M-45. Hat sich dadurch subjektiv der Klang verbessert? Nein, war kein Unterschied für mich hörbar.
Habe ich trotzdem dabei ein besseres Gefühl? Ja, aber warum genau, kann ich auch nicht sagen!

Bekomme in Kürze eine dritte M-45 und werde den Aktivbetrieb antesten. Ob meine Holzohren dann eine Verbesserung wahrnehmen steht noch in den Sternen...
Martneck
Stammgast
#13 erstellt: 15. Jun 2006, 21:56
danke für die Meinungen.
Diagonales werde ich natürlich auch testen

Ich probier es einfach mal mit den Mono-Bridge Mode.

Mein Bauch sagt auch, lieber mit einen 300PS Auto gemütlich 180km/h fahren, als mit einen mit 75PS.
Der schafft das zwar auch, hat aber seine mühe

Ich werde nach dem kauf versuchen, einen ausführlichen Bericht über meine Eindrücke zu verfassen.

MFG
-scope-
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 16. Jun 2006, 06:17
Hallo,


Mein Bauch sagt auch, lieber mit einen 300PS Auto


Mein Rat: Kopf einschalten....Bauch ausschalten. Mit dem was du vorhast, ist NUR eine Verschlechterung verbunden.

Benutze die Suchfunktion des Forums.


[Beitrag von -scope- am 16. Jun 2006, 06:25 bearbeitet]
BillyBlue
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 16. Jun 2006, 06:46
Hallo,

habe selber 2 NAD S200 an meinen Cantons im horizontalen Bi-Amping und habe dadurch einfach einen besseren Bass. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was würden Dir denn die ganzen Leute hier raten mit dem Geld für die zweite Endstufe zu machen? Einen mittelmäßigen Surround-Receiver kaufen, den Du nach einem halben Jahr wieder wegweren kannst, weil er veraltet ist? Ach ja, da bräuchte man ja dann noch ein paar Lautsprecher dazu...
Oder für eine Woche aufm Ballermann fahren und Gehirn wegsaufen? Du siehst auf was ich hinaus will. Die Entscheidung musst Du ganz alleine treffen. Jeder gibt sein Geld eben anders aus, und es gehört niemandem etwas an, für was!
Einen Tip aber noch: von einem gebrückten Betrieb ist abzuraten, da er eher eine klangliche Verschlechterung in sich birgt.
Martneck
Stammgast
#16 erstellt: 16. Jun 2006, 08:36
warum bringt es klangliche Verschlechterung?

Und wieso preist NAD die Bridge Funktion so hoch an, wenn es keinen Sinn machen soll?

Zitat von NAD: "Endstufe ist brückbar und ermöglicht im Mono-Betrieb über alles erhabene 300 Watt"

Da könnten die doch die Schaltung aus ihren Amps rauslassen und sich das Geld sparen, oder?
safari
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Jun 2006, 09:06

Und wieso preist NAD die Bridge Funktion so hoch an, wenn es keinen Sinn machen soll?

Wieso preist McDonalds seine Burger an, wenn sie dick machen sollen? Schon mal was von Marketing gehört?
-scope-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 16. Jun 2006, 09:44
Hallo,


warum bringt es klangliche Verschlechterung?


Ob man im Brückenbetrieb eine -klangliche- Verschlechterung wahrnehmen kann ist noch fraglich. Ich gehe eher nicht davon aus.

Durch den Brückenbetrieb erhöht man die maximale Ausgangsspannung des Verstärkers. Vorteile sind -wenn überhaupt- NUR und ERST dann zu erwarten, wenn der nicht gebrückte Verstärker an seine Aussteuerungsgrenze kommt.

Du kannst dir vorstellen, wie laut es dazu werden müsste. Das hat mit Hifi nicht mehr viel zu tun.

Durch den Brückenbetrieb verdoppelt man die Ausgangsimpedanz des Verstärkers. Somit fällt der Dämpfungsfaktor ab....
Wenn du bei sogenannter "Originallautstärke" (also schon ziemlich laut) hörst, ist praktisch nichts gewonnen.
Bi-Amping kann man hingegen machen. Dort sind zumindest theoretisch nachvollziehbare Vorteile vorhanden.

Den Zukauf einer zweiten Endstufe muss man m.E, nicht unbedingt immer im "Klanggewinn" suchen.

Warum nicht einfach mal schreiben, dass man das "dieses zweite Ding" einfach HABEN WILL, weil man spass daran hat.

Aber nein....Es MUSS "etwas bringen"....koste es was es wolle


[Beitrag von -scope- am 16. Jun 2006, 09:45 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#19 erstellt: 16. Jun 2006, 17:21
Deine Canton M80 DC hat eh "nur" 180 Watt Nennbelastbarkeit.
Die solltest du mit einem 272 auslasten können.

Tipp meinerseits:
EINE 272 kaufen und erst mal einige Zeit testhören.
Ggf. später noch eine weiter Endstufe vom Händler leihen und ausprobieren, ob es was bringt.

Warum kein Vollverstärker (C372)?
Martneck
Stammgast
#20 erstellt: 16. Jun 2006, 17:31
jetzt ist zu spät. Hab schon 2 bestellt

den C162 möchte ich wegen der eigenen Stroversorgung und dem besseren Poti.
BillyBlue
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 16. Jun 2006, 17:48

Warum nicht einfach mal schreiben, dass man das "dieses zweite Ding" einfach HABEN WILL, weil man spass daran hat.

Das frage ich mich auch. So kommt es oft bei manchen sowieso schon heiß diskutierten Themen unnötig zum Streit.

warum bringt es klangliche Verschlechterung?

Ich sagte, es birgt die Gefahr einer Verschlechterung. Gegen horizontals Bi-Amping spricht dagegen garnichts, ist also vorzuziehen. Das entnehme ich zumindest diesem Thread : http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic13753.html
Martneck
Stammgast
#22 erstellt: 25. Jun 2006, 19:05
Hi,

hab die Geräte da und angeschlossen. *freu*

Nun stellt sich mir folgende Frage.
Im Brückenbetrieb schreibt NAD ja minimum 8 Ohm vor.
Nun hat ja die Karat M80 3,8Ohm Tiefstimpedanz, bzw 711 3,6Ohm. (Laut Test in Stereo bzw Stereoplay)

Die Amps werden schon warm beim etwas lauter hören.
(ich kann aber noch die Hand auflegen ohne mich zu verbrennen, und die schutzschaltung ist auch noch nicht angesprungen.)

Hat jemand erfahrungen mit der Stromlieferfähigkeit der C272?? Schaffen die im Bridge-Mode den Strom auf lange Zeit?

Kann mir was abrauchen??
-scope-
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 25. Jun 2006, 19:13

Kann mir was abrauchen??


Du kannst doch lesen....
Martneck
Stammgast
#24 erstellt: 25. Jun 2006, 19:25
jap... kann ich.

Da ging es aber noch nicht um die Impedanz der LS.
Ich habe erst Gestern das Diagramm zu den LS gesehen.

Wenn du mir keine normale Antort geben kannst/möchtest, dann lass es einfach.

Ich glaube kaum das du mir diese schnippische Anwort ins Gesicht sagen würdest
-scope-
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 25. Jun 2006, 19:45

Ich glaube kaum das du mir diese schnippische Anwort ins Gesicht sagen würdest


Wenn du mich danach fragen würdest, dann hätte ich damit garkeine Probleme.

Aber nochmal zum mitlesen: Die zusammengeschalteten Verstärker sind nicht für den Betrieb an 4 ohm geeignet.

Wenn du hingegen nur mit relativ geringen Pegeln hörst, die dir durchaus subjektiv bereits als "ganz schön laut" vorkommen mögen, dann muss man mit Defekten eher nicht rechnen.

Es bleibtdann natürlich die Frage, wozuman überhaupt gebrückt hat.

Lässt man hingegen an entsprechend leistungsstarken 4 ohm Lautsprechern "die Sau raus", dann sind früher oder später "Defekte" zu erwarten.
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