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wie verhält sich die dB-Laustärkeregelung bei guten verstärkern

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Autor
Beitrag
fabifri
Inventar
#1 erstellt: 14. Nov 2006, 00:02
hi

ich habe hier mal eine frage:

wie ist die lautstärke-regelung mit "-db" (minus dezibel) anzeige zu verstehen ?

gibts da ne EINFACHE erklärung ?

danke für eure tipps
mfg fabifri
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Nov 2006, 07:19
es gibt eine referenzlautstärke (diese dürfte vom verstärker abhängen, z.b. 120 db), und die einstellbaren lautstärken beziehen sich dann auf diese.

-10db am drehknopf eingestellt würde jetzt 120-10=110db bedeuten.
Finglas
Inventar
#3 erstellt: 14. Nov 2006, 11:18
Hallo,

ich würde sagen, dB bezieht sich hier auf die Abschwächung der Leistung, die der Verstäker abgeben kann. Daher auch das negative Vorzeichen, also "- dB". 0 db (= keine Abschwächung) ist dann die maximale Leistung, die abgegeben werden kann. Meistens geht es dann bis ca. -80 dB runter, was ganz leise bzw. kein Ton mehr entspricht. Welche Lautstärken damit erzielt werden, hängt dann natürlich von dem Wert der Maximalleistung und den angeschlossenen Lautsprechern ab.

Ob -10 dB dann auch eine Abnahme des Schalldruckes um 10 dB entspricht, wird wohl davon abhängen, wie linear das Verhalten von Verstärker und Lautsprecher im gewählten Bereich ist, könnte aber von der Großenordnung her etwa passen.

Cheers
Marcus
fabifri
Inventar
#4 erstellt: 14. Nov 2006, 14:40
merci

das heist wenn mein verstärker nen schalldruckpegel von 120dB(A) erreichen kann, dann heist "-50db" dass es 120dB - 50dB = aktuelle dB...

mfg fabifri
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Nov 2006, 19:25
eigentlich ja, wobei der verstärker eine leistung bereitstellt und keine lautstärke. da man aber auch leistungen in db angeben kann und der lautsprecher diese in lautstäre umwandelt, kommt es quasi auf das gleiche hinaus.


[Beitrag von MusikGurke am 14. Nov 2006, 19:25 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#6 erstellt: 14. Nov 2006, 19:57

fabifri schrieb:
dann heist "-50db" dass es 120dB - 50dB = aktuelle dB...

Na, zu faul zum Kopfrechnen?

Alles vorausgesetzt, die dB-Skalierung am Steller stimmt überhaupt (genau genug).

Gruß
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#7 erstellt: 14. Nov 2006, 20:38

MusikGurke schrieb:
es gibt eine referenzlautstärke (diese dürfte vom verstärker abhängen, z.b. 120 db)[..]


Ich denke du meinst das, was ich auch meine, oder auch nicht :
Der Sinn der negativ dB anzeige ist der, ein Verhältnis anzuzeigen, da der Verstärker ja mit LS, die einen hohen Wirkungsgrad haben, sehr viel lauter kling [wobei der Verstärker ja gar nicht klingt ---> ich denke jeder weiß was gemeint ist...]
(bei gleicher Lautstärkeknopfstellung), als mit LS mit geringem Wirkungsgrad.
So bedeuted der Abstand von -80 zu -70 lediglich, dass es doppelt so laut wird. Es bezieht sich nicht auf einen bestimmten Pegel.

So denke ich, ist es zu verstehen.
Wenn ich unrecht habe, --> sry.

Ich denke du meintest das auch mit deiner Referenzlautstärke, oder?

Ach egal...


(sry und) mfg
superfranz
Gesperrt
#8 erstellt: 14. Nov 2006, 20:40

_axel_ schrieb:

fabifri schrieb:
dann heist "-50db" dass es 120dB - 50dB = aktuelle dB...

Na, zu faul zum Kopfrechnen?

Alles vorausgesetzt, die dB-Skalierung am Steller stimmt überhaupt (genau genug).

Gruß



Nur kann man die DB-Scalierung am Verstärker in keinen direkten Zusammenhang mit der Leisungsabgabe des Lautsprechers vergleichen.

Wenn ich mich nicht irre ,

dann müsste eine doppelte elektrische Leistung des Verstärkers 3 dB Schalldruck bringen ( z.B. 1 Watt = 85 dB , 2 Watt = 88 dB , 4 Watt = 91 dB ...256 Watt = 109 dB ).

Gruß franzl
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#9 erstellt: 14. Nov 2006, 20:46
hi

Ich bin mir bei diesen Sachen auhc nie so ganz sicher, trotzdem meine ich, dass

doppelte Lautstärke +10dB entspricht,
und man für +10dB (doppelte Lautstärke) 10fache elektrische Leistung braucht...

Bin mir aber auch nicht sicher...

mfg
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Nov 2006, 22:30
man kann auch die elektrische leistung in db angeben. 10db mehr sind auch hier 10 fache leistung.

und genau hierüber gibt die anzeige auskunft. volle leistung ist z.b. bei der tröte in der küche 0 db (mit guten lautsprechern dürfte das an schallpegel theoretisch gut 110 db sein, obwohl die kiste in der realität natürlich vorher in die knie geht).

wenn man jetzt um 10 db absenkt (sprich -10db) wird nur noch ein zehntel der leistung zugeführt, sprich die boxen sind auch um 10 db leiser. bei -20 db (1/100) ist es sehr laut, bei -30 db ist gute zimmerlautstärke, ich würde mal so auf 90 db tippen. das macht dann 1/1000tel der vollen leistung.

0 db leistung = 120db lautstärke halte ich zumindest bei der anlage für warscheinlich.
lens2310
Inventar
#11 erstellt: 14. Nov 2006, 23:15
Stimmt,
+ 10 dB am "Lautstärkesteller" (was wird denn hier geregelt?) entsprechen der 10-fachen Leistung und subjektiv empfundenen doppelten Lautstärke. -10 dB entsprechend 1/10 der Leistung und supjektiv empfundenen halben Lautstärke.
Also ist auch ein Leistungsunterschied des Verstärkers von + 3 dB (doppelte Leistung) gerade gut hörbar, aber mehr auch nicht !
pelmazo
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Nov 2006, 23:52
Die dB-Anzeige am Lautstärkeknopf gibt nicht die Lautstärke an, sondern die Verstärkung relativ zu einem "Bezugspunkt", der (bei 0dB) normalerweise die größtmögliche Verstärkung ist.

Wie laut das Ergebnis ist, hängt noch von einer ganzen Menge anderer Dinge ab, so daß man das nicht direkt auf diesen relativen Verstärkungswert zurückführen kann. Diese Dinge sind:
  • Stärke des Quellsignals (Pegel)
  • Verstärkung des Verstärkers bei Stellung 0dB (Bezugspunkt)
  • Kennschalldruck der Lautsprecher
  • Hörabstand vom Lautsprecher
  • Akustische Eigenschaften des Hörraums

    Das einzige was man sagen kann ist daß wenn alles andere gleich bleibt, daß dann der Schalldruck um 10dB kleiner wird wenn man den Regler um 10dB zurückdreht. Es ist eben ein relatives Maß.

    Man kann aber seine Anlage kalibrieren, bzw. einmessen. Das heißt man stellt fest welcher Schalldruck sich ergibt bei einem Quellsignal mit bekanntem Pegel und einer bekannten Stellung des Lautstärkereglers. Aus den relativen Lautstärkeangaben kann man so absolute Angaben machen. In professionellen Umgebungen ist das wichtig, daheim nicht unbedingt.

    In Wirklichkeit ist es noch komplizierter, weil die empfundene Lautstärke nicht einfach vom Schalldruck abhängt, sondern auch von der Art des Quellsignals, aber das vernachlässigen wir hier mal
  • MusikGurke
    Hat sich gelöscht
    #13 erstellt: 15. Nov 2006, 19:29

    Aus den relativen Lautstärkeangaben kann man so absolute Angaben machen.


    imho ist bei irgendeiner der thx normen festgeschrieben, dass die 120 db marke erreicht wird. ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sich die 0db elektrische leistung bei einigen receivern auf diesen punkt bezieht.

    ob die db reglung sich auf die lautstärke oder elektrische leistung bezieht ist eigentlich egal, da beides voneinander abhängig ist.

    da gibts natürlich noch "frei wählbare" parameter, zb. größe des raums, wirkungsgrad der lautsprecher, der inhalt der tonträger, etc.
    superfranz
    Gesperrt
    #14 erstellt: 15. Nov 2006, 21:59

    pelmazo schrieb:
    Die dB-Anzeige am Lautstärkeknopf gibt nicht die Lautstärke an, sondern die Verstärkung relativ zu einem "Bezugspunkt", der (bei 0dB) normalerweise die größtmögliche Verstärkung ist.

    Wie laut das Ergebnis ist, hängt noch von einer ganzen Menge anderer Dinge ab, so daß man das nicht direkt auf diesen relativen Verstärkungswert zurückführen kann. Diese Dinge sind:
  • Stärke des Quellsignals (Pegel)
  • Verstärkung des Verstärkers bei Stellung 0dB (Bezugspunkt)
  • Kennschalldruck der Lautsprecher
  • Hörabstand vom Lautsprecher
  • Akustische Eigenschaften des Hörraums

    Das einzige was man sagen kann ist daß wenn alles andere gleich bleibt, daß dann der Schalldruck um 10dB kleiner wird wenn man den Regler um 10dB zurückdreht. Es ist eben ein relatives Maß.

    Man kann aber seine Anlage kalibrieren, bzw. einmessen. Das heißt man stellt fest welcher Schalldruck sich ergibt bei einem Quellsignal mit bekanntem Pegel und einer bekannten Stellung des Lautstärkereglers. Aus den relativen Lautstärkeangaben kann man so absolute Angaben machen. In professionellen Umgebungen ist das wichtig, daheim nicht unbedingt.

    In Wirklichkeit ist es noch komplizierter, weil die empfundene Lautstärke nicht einfach vom Schalldruck abhängt, sondern auch von der Art des Quellsignals, aber das vernachlässigen wir hier mal ;)



  • Danke Pelmazo ,

    im Prinzip ist der Lautstärke - Knopf nichts anderes wie unser allseits geliebtes Gaspedal,

    wenn man drauftritt gehts schneller !

    Berücksichtigen sollte man :

    Leistung des Motors

    Getriebeübersetzung

    Traktion der Reifen

    Wetterverhältnisse

    franzl
    Jazzy
    Inventar
    #15 erstellt: 15. Nov 2006, 22:06
    Hi!
    Da die modernen AVR digital arbeiten,wurde die Anzeige für Vollausteuerung aus der digitalen Tonstudiowelt übernommen: 0dB.Mehr geht digital nicht.Der Lautstärkeregler ist ein Abschwächer=Attenuator.Deswegen dann die negativen Vorzeichen.Welche Lautstärke man bei 0dB erzielt,wurde schon von Pelmazo super erklärt.
    fabifri
    Inventar
    #16 erstellt: 16. Nov 2006, 10:47
    boah cool, danke für die vielen erklärungen. jetzt habe ich das thema viel besser verstanden. also schlussendlich hängt alles von ein paar faktoren ab, wobei aber zu beachten ist der reverenzpunkt, also die maximale lautärke bei -0dB (wobei diese eben variieren kann, aufgrund dieser ganzen punkte die man beachten sollte)

    mfg fabi
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