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Surround und Stereo an einem Paar LS?

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Autor
Beitrag
Pini
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 13. Dez 2006, 22:54
Hallo,

folgendes Problem: Vor einem Jahr habe ich meine Anlage auf Surround umgestellt inkl. Receiver, Beamer usw.

Das Großbilderlebnis möchte ich auch nicht mehr missen.

Aber mit dem Stereoklang bin ich gar nicht zufrieden.

Ich würde nun gerne doch eine etwas hochwertigere Anlage in Stereo aufbauen, will dafür aber die Stand LS nutzen (Phonar P5) die am Receiver hängen.

Kann ich da mit einem Umschalter arbeiten, der die Signale an den LS weitergibt?

z.B.

http://www.dienadel....766.1064464318,0.htm

Oder wie habt ihr das gemacht?

Ist durch so nen Verteiler die verbesserte Klangquali gegenüber einem Receiver (Denon 2105) dahin?

Als Verstärker habe ich an einen Unison Unico gedacht (und auch schon gehört).

Viele Grüße

Guido
stereonaut
Stammgast
#2 erstellt: 13. Dez 2006, 23:10
Hi Guido!
Die hochwertigen Umschaltkisten sind dafür ausgelegt so wenig Klangqualität wie möglich zu verlieren.
Schau dir auch mal folgendes an:
http://www.dodocus.de/UBox3.htm
Träumerli
Stammgast
#3 erstellt: 14. Dez 2006, 00:16
Hi Guido,


Ein Umschalter bedeutet halt immer ein Nadel öhr im Signalweg und bringt sicherlich einen Klangverlust.

Mein Lösung war eine andere, einfach zwei paar Lautspecherkabel und einfach umstecken, das kombiniert mit safty Bananas, dürfte der beste Weg sein, wenn auch nicht der komfortabelste.

Gruß Gunther
Eile
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Dez 2006, 00:37
Hi!
Hat dein Receiver Chinch-Pre-Outs für die einzelnen Lautsprecher? Wenn ja, war mal in der stereoplay eine Schaltung aufgezeigt worden, die ich auch umgesetzt habe und die auch prächtig funktionierte. Habe ich allerdings nach meinem Umzug vor zwei jahren abgebaut, ich hoffe, ich kriege das jetzt noch so aus dem Kopf hin:

Die Frontlautsprecher schließt du normal am Vollverstärker an, alle anderen Boxen an den Surroundreceiver. Dann verbindest du die Pre-Out-Anschlüsse der Frontlausprecher am Receiver per Chinch mit einem normalen Hochpegeleingang am Vollverstärker (z.B. Tape2-Eingang). Das war es schon. Stereo kannst du nun ganz normal per Vollverstärker hören, Bei Surroundbetrieb musst du den Vollverstärker auch einschalten und den entsprechenden Eingang wählen (Tape2). Beim Einpegeln der Boxen im Surroundbetrieb musst du nur den Lautstärkeregler am Vollverstärker auf eine bestimmte Position stellen und dir diese dann merken (am besten 12 Uhr-Stellung.
Dipak
Inventar
#5 erstellt: 14. Dez 2006, 07:56
oder noch einfacher, wenn der stereoverstärker auftrennbar ist, das heisst einen direkten endstufen-eingang besitzt

armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 14. Dez 2006, 08:48

Träumerli schrieb:
...Ein Umschalter bedeutet halt immer ein Nadel öhr im Signalweg und bringt sicherlich einen Klangverlust....

Bei vernünftig konstruierten Umschaltern ist der Klangverlust aber nicht hörbar ( zumindest für mich nicht )

Grüße
Luicypher
Stammgast
#7 erstellt: 14. Dez 2006, 09:02
Moin,


Beim Einpegeln der Boxen im Surroundbetrieb musst du nur den Lautstärkeregler am Vollverstärker auf eine bestimmte Position stellen und dir diese dann merken (am besten 12 Uhr-Stellung.


Stimmt, das funktioniert recht gut, allerdings muss man, je nach Wirkungsgrad der Lautsprecher den Denon dann ziemlich aufdrehen, um ordentliche Film-Pegel zu haben (wenn man die überhaupt haben möchte). Der einzige "Haken" an der Angelegenheit ist, wenn man, wie ich z. B., vergisst den Lautstärkeregler am Stereo-Verstärker vor dem Quellen-Wechsel wieder runter zu drehen. Dann rappelts im Karton. Ist allerdings ein guter Test für die Stressfestigkeit der Herzmuskulatur.


Ein Umschalter bedeutet halt immer ein Nadel öhr im Signalweg und bringt sicherlich einen Klangverlust.

Das sehe ich anders. Gut, ich bin wohl eher der Fraktion Holzohren zuzuordnen, aber warum sollte ein technisch ordentlich gemachter Umschalter einen hörbaren Klangverlust bringen? Zwar sagte mein Hifi-Höker das auch immer, aber der versuchte auch, mir eine sauteure Netzleiste anzudrehen. Den praktischen Beweis ist er mir schuldig geblieben. Jedenfalls ist mir bei der Nutzung eines DIY-Umschalters zwischen dem Stereo- und dem Surround-Verstärker keine hörbare Klangverschlechterung aufgefallen.
Edit: @armindercherusker: Na, da war ich wohl wieder zu langsam. Aber doppelt hält besser.


Die hochwertigen Umschaltkisten sind dafür ausgelegt so wenig Klangqualität wie möglich zu verlieren.

Zustimmung; aber 200,- Euro für einen, zugegebenen hübschen, Metallkasten, ein paar Schalter und LS-Terminals? Imho sollte geklärt werden, ob in dem Umschalter Widerstände verbaut sind. Im Nubert-Forum wurde von gelegentlichen Endstufen-Schäden bei Nutzung von Umschaltern ohne Widerstände berichtet. http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic328.html

Gruss, Jan.


[Beitrag von Luicypher am 14. Dez 2006, 09:04 bearbeitet]
dharkkum
Inventar
#8 erstellt: 14. Dez 2006, 09:38

Luicypher schrieb:


Ein Umschalter bedeutet halt immer ein Nadel öhr im Signalweg und bringt sicherlich einen Klangverlust.

Das sehe ich anders. Gut, ich bin wohl eher der Fraktion Holzohren zuzuordnen, aber warum sollte ein technisch ordentlich gemachter Umschalter einen hörbaren Klangverlust bringen? Zwar sagte mein Hifi-Höker das auch immer, aber der versuchte auch, mir eine sauteure Netzleiste anzudrehen. Den praktischen Beweis ist er mir schuldig geblieben. Jedenfalls ist mir bei der Nutzung eines DIY-Umschalters zwischen dem Stereo- und dem Surround-Verstärker keine hörbare Klangverschlechterung aufgefallen.
Edit: @armindercherusker: Na, da war ich wohl wieder zu langsam. Aber doppelt hält besser.


Die hochwertigen Umschaltkisten sind dafür ausgelegt so wenig Klangqualität wie möglich zu verlieren.

Zustimmung; aber 200,- Euro für einen, zugegebenen hübschen, Metallkasten, ein paar Schalter und LS-Terminals? Imho sollte geklärt werden, ob in dem Umschalter Widerstände verbaut sind. Im Nubert-Forum wurde von gelegentlichen Endstufen-Schäden bei Nutzung von Umschaltern ohne Widerstände berichtet. http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic328.html

Gruss, Jan.



Dem kann ich nur beipflichten.

Ich betreibe einen NAD C320 BEE Verstärker neben meinem Onkyo 703 Receiver und habe mir nach diesem Thread http://www.hifi-foru...um_id=71&thread=3216 einen LS-Umschalter gebaut - Kosten ca. 40 €.

Einen Klangunterschied mit und ohne Umschalter kann ich nicht feststellen.


[Beitrag von dharkkum am 14. Dez 2006, 09:40 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 14. Dez 2006, 09:50

Luicypher schrieb:
...Im Nubert-Forum wurde von gelegentlichen Endstufen-Schäden bei Nutzung von Umschaltern ohne Widerstände berichtet....

Aber das trifft nur dann zu, wenn brückende Schalter ( brückend beim Umschalten ) oder zu schwach ausgelegte benutzt werden.

Daher würde ich mir am besten selbst eine Umschaltbox bauen - da weiß ich was ich habe . . .

Gruß
Neumie
Stammgast
#10 erstellt: 14. Dez 2006, 11:33
Sollte auch noch mal irgendwann ein Verstärkertausch anstehen: Der Denon 1500AE hat auftrennbare Vor- und Endstufen und (jetzt das besondere) einen schalter an der Front mit der man einen Chinch Eingang aktivieren kann mit dem direkt, ohne umweg über die Vorstufen, die Endstufen angesteuert werden.
kann man so recht komfortabel in Surround integrieren. CD-Player (vielleicht auch Platte) an den 1500er dran und front Ausgänge vom Reciever direkt an die Endstufen von dem Teil
Dipak
Inventar
#11 erstellt: 14. Dez 2006, 12:09

Neumie schrieb:
Sollte auch noch mal irgendwann ein Verstärkertausch anstehen: Der Denon 1500AE hat auftrennbare Vor- und Endstufen und (jetzt das besondere) einen schalter an der Front mit der man einen Chinch Eingang aktivieren kann mit dem direkt, ohne umweg über die Vorstufen, die Endstufen angesteuert werden.

das ist echt gemütlich, hat mein revox auch

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