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Wie wünscht ihr euch die "ideale" HiFi-Zeitschrift

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Nite_City
Stammgast
#1 erstellt: 27. Feb 2007, 14:24
Hallo,

im Rahmen meines Medientechnik-Studiums habe ich die Aufgabe, ein Printobjekt marktreif zu entwickeln (nur auf dem Papier natürlich). Das schließt auch die Marktforschung mit ein.

Da die Wahl des Objekts völlig freigestellt war, hab' ich mich entschieden, eine HiFi-Zeitschrift zu entwickeln, da man ja öfters Klagen über die derzeit erhältlichen Magazine hört.

Dazu hab' ich eine kleine Umfrage entwickelt, an der ihr euch Hier beteiligen könnt (bis zum 10. März).

Alles ist natürlich anonym und die Ergebnisse werden nur für dieses Projekt verwendet.

Ich danke euch schon jetzt für eure Mithilfe!

Viele Grüße,
Michèl


[Beitrag von Nite_City am 28. Feb 2007, 12:43 bearbeitet]
Magnuson
Stammgast
#2 erstellt: 27. Feb 2007, 15:15
Das würde doch auch Prima im Allgemeinen Berreich bei Stereo reinpassen, da schauen wesentlich mehr Leute vorbei
Nite_City
Stammgast
#3 erstellt: 27. Feb 2007, 17:18
Hallo Magnuson,

das stimmt eigentlich, vielleicht könnte einer der Moderatoren mal verschieben.

Viele Grüße,
Michèl
Radio:aktiv
Stammgast
#4 erstellt: 27. Feb 2007, 19:34
Schade das das ganze dann nur "auf dem Papier" Realität wird...
hätte wirklich gerne mal ne ordentliche Hifi-Zeitschrift, der man vertrauen kann gehabt...
Besteht den garkeine Chance, dass deine Ideen (+ unsere Vorschläge) mal veröffentlicht werden?
Ich denke ne richtige Hifi-Zeitschrift würde viele Leser gewinnen.
hal-9.000
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2007, 21:24
Würdest Du uns (dem Forum) das Ergebnis der Befragung nach Abschluss zur Verfügung stellen?
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 28. Feb 2007, 00:24
Ich finde dass das eine gute Umfrage ist. Auf das Ergebnis bin ich auch gespannt.....
Frankman_koeln
Inventar
#7 erstellt: 28. Feb 2007, 00:44
okay, nette umfrage !
bitte poste das ergebnis ....
Nite_City
Stammgast
#8 erstellt: 28. Feb 2007, 09:01
Hallo,

natürlich werde ich die Ergebnisse hier veröffentlichen.

Mal sehen, das Projekt soll inklusive vollständiger Deckungsbeitragsrechnung entworfen werden, vielleicht sieht diese ja viel versprechend aus...

Viele Grüße und danke für eure Beteiligung an dem Projekt,
Michèl
hal-9.000
Inventar
#9 erstellt: 28. Feb 2007, 09:31
Dufte

Stell die Umfrage z.B. auch ins Analogforum, Revoxforum etc. ein, dann stellst Du die Umfrage auf eine breitere Basis - sofern Du das nicht schon getan hast.
Alex58
Stammgast
#10 erstellt: 28. Feb 2007, 12:07
Habe mich auch schon an der Umfrage beteiligt.

Allgemein ein paar Gedanken von mir zu dem Thema:
Es ist schwierig einen Klang zu beschreiben. Genauso wie es schwierig ist, jemandem zu beschreiben, wie eine exotische und seltene Frucht schmeckt, der sie noch nie probiert hat.
Da stoßen Tests in Hifi- Zeitschriften bereits an ihre Grenzen. Das ganze Procedere kann trotz aller Bemühungen um Objektivität letztlich auch nur ein gutes Stück subjektiv, weil nach dem Empfinden und den Eindrücken der Redakteure ausfallen. Ich meine sogar, das subjektive Moment soll mit einfließen, wenn der persönliche Eindruck als solcher im Text deutlich gekennzeichnet zum Ausdruck kommt.

Testergebnisse in Fachzeitschriften können immer nur als Anregung dienen und sollten auf keinen Fall als absolute conditio sine qua non betrachtet werden. Nämlich als Anregung zum Selbstanhören.

Was ich oft vermisse und was meiner Ansicht nach sinnvoll wäre: Eine stärkere Gewichtung in den Tests, welche Geräte verschiedener Preisklassen mit einem bestimmten getesteten Lautsprecher einen besonders harmonischen Eindruck hinterließen. Auch das ist sicher ganz spezifisch subjektiv. Aber mehr Augenmerk auch in Hinblick auf das Zusammenspiel der Komponenten legen, halte ich für sehr hilfreich. Das sollte vermehrt und explizit in die Berichterstattung einfließen. Als Anreiz und Vororientierung, wo man beim Probehören ansetzen kann. Auch wenn man dann beim Händler vielleicht alles wieder ganz anders erlebt.
Pio-Fan
Stammgast
#11 erstellt: 28. Feb 2007, 12:33
Schöne Idee und abgestimmt

Gruss
Pio-Fan
Curd
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 28. Feb 2007, 12:42
Hallo Michèl,

war auch schon auf der Fragebogenseite.

Ich halte es für aussichtslos eine neue "HiFi-Zeitschrift" zu etablieren die einen nennenswerten grossen Erfolg haben könnte. Die grossen Blätter (Die drei) haben ordentlich Federn gelassen zugunsten von Blättern die den Rundumschlag zum Home-Theatre geschlagen haben bzw. den sogenannten Life-Style-Magazinen.

Die HighEnd Blätter mit vielen Hochglanzfotos haben früher wie heute ihre Nische - genauso wie die DIY-Hefte.

Was ich mir vorstellen könnte und die Resonanz in den "drei" Käseblättern bzgl. der "Alte Helden" Serie zeigt das auch - wäre ein Sammler-Klassiker Magazin.

International - mehrsprachig aufgezogen mit genügend Hintergrundinfos über die Firmen, besondere Modelle,Restaurations Tipps, den damaligen Musikgeschmack, Mode ect also die Retro-Welle bedienen. Und einer Gebraucht Inseraten Rubrik. Ähnliche Nischen bedienen ja auch die Sammler-Magazine für Auto,Uhren ect.

Meine 5-Cent Meinung

hifi-packman
Stammgast
#13 erstellt: 28. Feb 2007, 13:34
Bin auch gespannt auf das Ergebnis, habe soeben teilgenommen! Schöne Sache und gutes Gelingen!
Nite_City
Stammgast
#14 erstellt: 28. Feb 2007, 13:51
Hallo,

danke für die große Resonanz bisher!

Ich werde die Umfrage auch in anderen Foren posten, konnte das aus Zeitgründen gestern nur hier machen.

Es scheint in der Tat ein starkes Interesse an den Klassikern zu geben, mal schauen.

Auf was es vor allem ankommt, ist die durchdachte Planung und Vorgehensweise.

Viele Grüße,
Michèl
azurdebw
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 28. Feb 2007, 14:17
moin.
was mir in den letzten tagen wieder mal bewußt gemacht wurde, ist die tatsache, dass ich für eine fachzeitschrift über hifi im normalfall 4,90 (oder mehr) zahlen muß. und wofür?
und wenn man sich anzahl, größe, und qualität
der anzeigen (nur das) anschaut, dann sieht das für mich so aus als ob alleine schon da richtig geld verdient wird.
zudem gibt es kaum offensichtlichere interessenkonflikte und verstrickungen jedeweder art.
ich denke immer: die wollen mir doch etwas schmackhaft machen und verkaufen.
wieso soll ich dann für diese werbebroschüren soviel bezahlen??? für diese testprosa die ich nicht mehr verstehe, und die vielleicht noch in der trivialliteratur ihres gleichen findet.der hifi markt ist ein riesen geschäft. und wer bezahlt? ich!
also könnten die herrn verkäufer ruhig mal zu mir kommen, anstatt dass wir ihnen weiter die stiefel lecken und an ihren lippen hängen. und alles glauben! und kaufen!!
allerdings habe ich mich auch gefragt, ob es ab einem bestimmten punkt überhaupt noch um hifi geht, oder ob das ganze schon längst als ersatz für etwas anderes herhalten muß.

gruß
adam
yordi
Stammgast
#16 erstellt: 28. Feb 2007, 17:39
hallo miteinander,

die einzige gute Zeitschrift war seinerzeit HiFi-Stereophonie, die leider eingestell wurde. Die Tests der Geräte haben kein blumiges Geschwafel beinhaltet, sondern die Besprechen und Wertung der Meßwerte, nach dem Motto, der Phonoeingang MM liefert mit der Normkapazität eine starken Höhenabfall ab 10 kHz. Es wurde ebenso daraufhingewiesen wenn die Meßwerte mehr als ausreichend gut waren. Jeder Schalter und seine Funktion wurde besprochen.
Aber diese vorgehensweise hat wohl zu wenig Leser angesprochen

Gruß
yordi
Nite_City
Stammgast
#17 erstellt: 28. Feb 2007, 19:24
Hallo,

@adam: Genau das ist ja auch der Ansatz meines redaktionellen Konzepts, nämlich eine Zeitschrift, die nachvollziehbare Berichte bietet, ohne sich aber zu sehr auf Messprotokolle zu versteifen (d.h. messbare, aber im Hörraum bedeutungslose Eigenschaften nicht überbewerten, sondern sich auf wirklich aussagekräftige Werte beziehen), sich aber auch auch nicht zu sinnentleerten Bleiwüsten hinreißen zu lassen (Zitat "Audio": "silbrig schimmernder Hochtonbereich [...] schwarze, knorrige Bässe").

Viele Grüße,
Michèl
Panzerballerino
Inventar
#18 erstellt: 28. Feb 2007, 20:18
Eine echte Marktlücke: Die Hifi-Zeitschrift, die ihre Klangvergleiche durch Doppel-Blindtests mit einer Mehrzahl von Testern und/oder Lesern macht. Besonders gespannt wäre ich auf Verstärker-, CD-Player- und Kabelvergleichstests.
azurdebw
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 28. Feb 2007, 20:48
moin.
@ michel.
um es vielleicht noch etwas zu präzisieren:
wenn man die spannen im sogenannten hifi/highend segment kennt,
sollten eigentlich jeden monat die magazine kostenlos ins haus flattern!
wer oder was definiert denn highend?
der preis? die qualität? die verfügbarkeit?
die nachfrage?
ganz sicher nicht der klang. das was wir hören ist bei jedem anders. die meisten trauen sich halt nicht zu sagen was sie denken.
oder einfach mit ihrer (vermeintlich) mittelmäßigen anlage zufrieden zu sein.nur weil kein klingender name drauf steht?
wenns für meine ohren ok ist. so what?
es ist für mich immer wieder faszinierend. wieviel geld man ausgeben kann, um so etwas vermeintlich triviales wie die menschliche stimme über eine hifianlage naturgetreu zu reproduzieren.und es bleibt unmöglich.
nur das original ist das original ist das original.....
ich für meinen teil versuche diese schleife gerade zu verlassen und wieder zeit für wichtigere dinge zu finden.
kein leichtes unterfangen, zugegeben.
ich arbeite dran.
gruß
adam
Berman
Inventar
#20 erstellt: 01. Mrz 2007, 00:33
Mir persönlich ist bei einer Testzeitschrift zunächst wichtig, dass sie keine Verträge mit bestimmten Hifi-Firmen abschliesst ;).

Eine Hifizeitschrift sollte vor allem eines: Testen!

Dazu gehört, dass man nicht nur "neue Bedürfnisse" weckt, etwa neue Produkte vorstellt (die oft mit revolutionär-modernen Features versehen sind) z.B. von Messen, sondern dass man eben VORWIEGEND TESTET!

Dementsprechend sollte auch der TESTSPIEGEL umfangreich sein. Tabellen in denen man so ziemlich jedes Gerät findet sollten vorhanden sein, nicht so lückenhaft wie in vielen Zeitschriften.

EHRLICHKEIT ist wichtig. NIEMAND braucht ein Lautsprecherkabel für 200 Euro, oder Kabelbrücken ;).

Man sollte auch dem unerfahrenen Hifi-Einsteiger aufzeigen, wie das Verhältnis zwischen dem Preis des Verstärkers/Receivers und dem der Lautsprecher ausfallen muss.

Die Zeitschrift sollte minimalistisch sein, und übersichtlich. Oft raufe ich mir schon die Haare wenn ich mir den Index einer Hifi-Zeitschrift ansehe. Manchmal brauche ich ne halbe Minute um den Testspiegel zu finden.

Also da wären nun:

-Viele Tests, umfangreicher Testspiegel!

-Nicht so viele "neuheiten", man sollte nur was kaufen wenn man weiss, dass man es benötigt! Bedürfnisse wecken sollten diese Zeitschriften nicht.

-Keine Verträge mit bestimmten Herstellern.

-Ehrliche objektive Beratung, etwa. Subwoofer FAQs, Kabel FAQs...

-Beratung für Hifi-Einsteiger.

-Übersichtlichkeit

Gruß,

Berman

PS: Habe auch abgestimmt.


[Beitrag von Berman am 01. Mrz 2007, 00:39 bearbeitet]
azurdebw
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Mrz 2007, 07:53
moin @lle.
ehrlichkeit? objektivität? das ist doch, sorry,
"romantic bullshit"
die wollen alle mein geld.
und das ist ja auch ok. aber das ich den herrschaften dafür auch noch den hof machen soll?
bei vielen bewegt sich der preis der anlage doch locker im gegenwert eines kleinwagens(auch gebraucht). im fernsehen, radio, presse(tageszeitung für 1,20) selbst im netz gibts sooo viele infos über autos, da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. und das für sehr viel weniger geld.
und wenn ich zum nächsten händler gehe, kriege ich eine probefahrt mit dem modell meiner wahl, wenn ich nicht gerade in jeans, sandalen und t-shirt auflaufe und einen maybach checken will.
deine wunschlautsprecher kannste nicht mitnehmen, oder den amp, oder den cdp, dac etc.
da machst du einen termin wie ein kassenpatient,da fährst du schön brav hin und hörst dir die sachen in deren räumlichkeiten an.
und bei dir zu hause klingt das später wie tiefgarage.
viele hersteller begeben sich bewußt nicht in diese tester kreise. aus den allseits bekannten, und von mir auch schon erwähnten gründen.
das ganze wäre bestimmt eine nette sache für "stiftung warentest".
ich fürchte, die ergebnisse kenne ich in etwa. und die hersteller auch.

gruß
adam
Curd
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Mrz 2007, 08:21

Berman schrieb:
NIEMAND braucht ein Lautsprecherkabel für 200 Euro, oder Kabelbrücken ;)


OT ON:
Niemand braucht einen Maybach,Maserati,Lamborghini,Rolls Royce ect. eigentlich benötigt man übergaupt kein eigenes Auto....trotzdem werden sie verkauft: überteuerte Umweltverpester die mich doch eigentlich nur von A nach B befördern sollen ?

Es geht glaube ich auch nicht so sehr darum festzustellen warum die Mehrheit hier im Forum die existenten "HiFi Zeitschriften" ablehnen sondern herausztufinden was eine neue "HiFi-Zeitschrift" bieten muss um am Markt ein Erfolg zu werden. Ich befürchte aber das eine Testzeitung nach Art der alten HiFi-Stereophonie nicht erfolgreich sein wird - nicht mehr massenkompatibel.
Nite_City
Stammgast
#23 erstellt: 01. Mrz 2007, 09:16
Hallo,

@adam: Wie du richtig schreibst, wollen alle, das du dein Geld in ihr Produkt investierst. Doch warum nicht den Ansatz wählen, dass du den (potentiellen) Leser mit Qualität überzeugst, dass er das Gefühl hat, sein Geld richtig angelegt zu haben? Wenn du dem Leser bei jeder Ausgabe Sensationen versprichst, diese sich jedoch dann als Luftnummer entpuppen führt das zu einer Produktenttäuschung und das ist der unweigerliche K.O.-Faktor auf dem Markt.
Deshalb bin ich der Meinung, dass die Sympathie des Lesers eher durch Qualität und Kontinuität, als durch laute Ankündigungen und leeres Geschwätz gewonnen werden kann. Letzteres bringt, wenn überhaupt, nur auf kurze Sicht Erfolg.

Nicht zu unterschätzen ist die der Aspekt, dass ein zufriedener Leser nicht nur mit höherer Wahrscheinlichkeit die nächste Ausgabe kauft, sondern auch, dass er deinem Blatt durch Mund-zu-Mund-Propaganda (kann auch in elektronischer Form sein, z.B. Internetforen) hilft. Das mag sich jetzt erst einmal altbacken anhören, aber gerade in dieser Zeit, in der wir einer ständigen Reizüberflutung durch Werbung ausgesetzt sind, kommt der persönlichen Empfehlung wieder ein erhöhter Stellenwert zu, gerade weil die Werbung ihre Glaubwürdigkeit schon lange verloren hat.

Andererseits kann es ja auch nicht Aufgabe einer Publikumszeitschrift sein, die Gegebenheiten des von ihr beleuchteten Marktes zu ändern. Sie kann dem Leser höchstens helfen, sich auf dem Markt besser zurechtzufinden. Die Möglichkeiten, durch ein Magazin die Verkaufspolitik der Verkäufer zu ändern, sind doch arg begrenzt (will nicht sagen, dass es völlig ausgeschlossen wäre).

Viele Grüße,
Michèl


[Beitrag von Nite_City am 01. Mrz 2007, 09:19 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#24 erstellt: 01. Mrz 2007, 09:31
Habe vor 20 Jahren immer die Audio gerne gelesen, vor allem die Gerätetests waren nicht schlecht. Deckte sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. War ein wirklich gutes Hifi-Magazin, auch die CD-Besprechungen waren erste Sahne. Was ich heute dieser sogenannten Fachpresse echt ankreide ist die Tatsache dass die mir zu sehr in Voodoo abgeglitten sind. Praktisch ist vieles in diesen Heftchen gar nicht mehr umsetzbar, vieles dadrin ist für einen Normalverdiener nicht bezahlbar. Außerdem habe ich den Verdacht, daß viele dieser Publikationen zu sehr auf die Anzeigenkunden Rücksicht nehmen müssen. Diese Fachblätter müßten sich viel kritischer mit den Firmen auseinandersetzen.
Man findet auch so gut wie keine Tests über Langzeit-Reparaturservice, Geräteausfälle, Kundendienst, ob es überhaupt lohnt sich teures High-End-Equipment ins Wohnzimmer zu stellen.
lumi1
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 01. Mrz 2007, 09:51
Moin!

Ganz einfach:
Eine gute Zeitschrift würde von uns hier gemacht werden.
Ich stelle mich als leitender Testredakteur zur Verfügung!

Ob wir hohe Auflage erzielen würden,ist andere frage.

Denn wenn z.B. ein Vetreter mit Zauber-Netzleiste und gesegneten Kabeln erscheinen würde, würde ich wahrscheinlich am nächsten Tag in der BILD stehen.

Wegen versuchtem Totschlag.....


MfG.
hal-9.000
Inventar
#26 erstellt: 01. Mrz 2007, 10:22

Wolfgang_K. schrieb:
vieles dadrin ist für einen Normalverdiener nicht bezahlbar.

Das ist aber kein reines HiFi-"Problem", schaut man sich zB. die Autotests (im TV) an, werden im Regelfall auch nur die besten Ausstattungen und das obere Drittel der Motorenpalette des Testwagens vorgeführt. Beim Vergleich zweier Mittelklassewagen mit 220 zu 250 PS kommt der mit 220 dann nicht richtig vom Fleck und der Motor macht einen müden Eindruck. Hybrid-Autos lassen den Spassfaktor vermissen und sind träge. ...

Tatsächliche Alltagstauglichkeit ist anscheinend vollkommen uninteressant geworden. Verbrauch, Service- und Unterhaltskosten werden (wenn überhaupt) nur nebenbei erwähnt - Kosten je km, Versicherungsklassen usw. sehe ich selten und dann meist im "Kleingedruckten".
Ist (fast) alles nur auf Emotionen, Träume und "wer hat den Längsten" aussgelegt.


[Beitrag von hal-9.000 am 01. Mrz 2007, 10:27 bearbeitet]
azurdebw
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 01. Mrz 2007, 10:56
moin.
ich weiß dass es unter dieser hochglanz oberfläche noch weitere ebenen gibt, auf denen gute produkte hergestellt und verkauft werden. vielleicht gilt es, da mal(genauer) hinzuschauen.
und auch mal hinzugehen, auch für die(alternative?) Presse.
über b+w, marantz, denon, krell, spectral, vincent, wilson usw. wissen wir doch eigentlich schon alles. vor allem die preise, die kaum jemand bezahlen kann.
also, bitte einmal eintauchen in den hifi/highend underground! macht mal die tüftler und verrückten zu stars!
nieder mit den monopolisten, weg mit
oder gibt es sogar schon solche publikationen?
ich erinnere mich dunkel an ein heft, das 1/4 jährlich erscheint, soviel ich weiß kann man das nur abonnieren.
die geniessen einen guten fachlichen ruf.und auch den der unabhängigkeit.vielleicht weiß jemand wie die heißen. mir ist es entfallen.
gruß
adam
MANFREDM
Stammgast
#28 erstellt: 01. Mrz 2007, 11:04
Hallo zusammen, also ich lese Stereo im Abo.

Ich möchte einfach eine Zeitung griffbereit haben, um über neue Trends informiert zu sein. Allerdings greife ich mir auchmal die Audio oder Stereoplay in der Stadtbibliothek, wenn verfügbar.

Im WWW kann ich eigentlich sehr guten Gewissens die
http://www.stereophile.com/
empfehlen. Alle Testberichte frei zugänglich!
sehr gut gefällt mir auch das
http://www.av-magazin.de/Home.7.0.html

Bitte nicht verprügeln wegen des Abo!

Gruss M.M.
Curd
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Mrz 2007, 11:09

MANFREDM schrieb:
Bitte nicht verprügeln wegen des Abo!

Gruss M.M.


Wer gesteinigt wird sollte nicht auch noch verprügelt werden
azurdebw
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 01. Mrz 2007, 11:53
moin.
@manfred
danke für die links.
gruß
adam
Magnuson
Stammgast
#31 erstellt: 01. Mrz 2007, 12:03
@manfredm

Respekt für deinen Mut hier mit deinem Stereo-Abo zu winken

Ich selber kaufe ab und zu die Audio und die Stereoplay, meistens lese ich jedoch nur am Kiosk oder in der Stadtbibliothek ein wenig rein. Was mir bei diesen Posts ein wenig auffällt ist, dass dies alles mehr oder weniger schon auf dem Zeitschriftenmarkt existiert was hier so gewünscht wird.

Zum Beispiel das Leserforum in der Audio, bzw. die Händlerzusammenstellung "Was gibts für 1000 Euro" etc. Dann gibts Zeitschriften wie Image-Hifi das auf ein Punktesystem verzichtet. Bei Area-DVD wird sehr häufig (und langatmig ) die Geräte in ihren einzelnen Funktionen erklärt.

Das Problem von vielen hier ist, dass wenn sich mal nicht die eigene Meinung in den Tests bestätitg (z.B. Canton ist ) dann wird halt gleich gerufen, dass in dem Test gelogen wird und alles sowieso nur von den Werbekunden abhängt ...
Dann haben hier viele auch eine Allergie gegen hochpreisiges Hifi. Aber in eine Zeitschrift die massentauglich sein soll, braucht diese Tests nunmal, wie in jeder Autozeitschrift eben auch die dritte getunte Version des Porsche 911 nochmal durchgetestet werden muss. Es ist einfach für viele ein Spaß vom solchen High-End zu träumen.
Ein dritter Knackpunkt ist der Preis, der soll gleichzeit möglichst niedrig sein, aber Werbung darf auch nicht rein. Tja, das sind ganz einfach ökonomische Fakten die gegen soetwas sprechen.

Ergo, jedes neue Heft das hier auf theoretischer Ebene entworfen wird, ist entweder nicht tragfähig, oder scheitert an der mangelnden Kompromissfähigkeit.

Für mich sollten Hifi-Zeitschriften vor allem Unterhaltung und Information gut verknüpfen. Hifi ist mein Hobby und nicht mein Beruf. Ich möchte keine nüchternen Produktfotos sehen sonder Fotos die ich als ästhetisch empfinde, bei denen ich Lust auf mein Hobby bekomme. Und wer meint durch "ehrliche" Tests sich ein Probehören ersparen zu können ist einfach auf dem Holzweg. Ich hab letztens einen Freund beim kauf einer Spiegelreflexkamera beraten, hab ihm erst erklärt wie Digitalkameras funktionieren und welche unterschiede er zu seiner Kompaktkamera erwarten darf und muss. Dann ihm geraten sich mal die einschlägigen Testzeitschriften zu gemüte zu führen und schauen was die so über Kameras schreiben, die für ihn preislich in Frage kommen. Darauf konnte ich ihn grade noch davon abhalten sich die neue Canon Eos 400 zu holen, nicht weil ich diese schlecht finde, sondern weil es bei einer Kamera wichtig ist, wie sie sich für den Benutzer anfühlt. Also ins nächste Fotogeschäft gegangen und die Canon mal in die Hand genommen und schon nach 2 Minuten war klar, dass es diese Kamera nicht werden wird. Haptik ist da eben ein wichtiger Faktor genauso wie Klang bei Lautsprechern, sowas kann keine Zeitschrift der Welt wirklich vermitteln, egal um was es geht!


[Beitrag von Magnuson am 01. Mrz 2007, 12:24 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#32 erstellt: 01. Mrz 2007, 12:37

Magnuson schrieb:
Dann haben hier viele auch eine Allergie gegen hochpreisiges Hifi. Aber in eine Zeitschrift die massentauglich sein soll, braucht es diese Tests nunmal, wie in jeder Autozeitschrift eben auch die dritte getunte Version des Porsche 911 nochmal durchgetestet werden muss.

Zumindest meinen Beitrag wollte ich nicht so verstanden wissen, als wenn ich eine Allergie gegen "hochpreisiges Hifi" hätte. Eher kommt mir -ist halt meine Meinung- das "normale" Segment im Vergleich zu kurz. Den "Test" einer 10k€ Mono/Stereoendstufe über mind. 2 Doppelseiten durch langatmige Klang-Schwurbeleien künstlich zu ziehen, weil es da über Handhabung, Bedienungskomfort, besondere Features, technische Daten etc. naturgemäß meist nicht viel zu erzählen gibt, ist zB. in meinen Augen überflüssig. Dafür gibts sowas wie Image-HiFi, die machen nichts anderes und da find ich das i.O..
Aber bei einer die die "breitere Masse" ansprechen will

Magnuson schrieb:
Es ist einfach für viele ein Spaß vom solchen High-End zu träumen.

Keine Einwände, das soll auch so bleiben - träume auch gern.


[Beitrag von hal-9.000 am 01. Mrz 2007, 12:45 bearbeitet]
gangster1234
Inventar
#33 erstellt: 01. Mrz 2007, 14:47

rollo1 schrieb:


Es geht glaube ich auch nicht so sehr darum festzustellen warum die Mehrheit hier im Forum die existenten "HiFi Zeitschriften" ablehnen sondern herausztufinden was eine neue "HiFi-Zeitschrift" bieten muss um am Markt ein Erfolg zu werden.


Um das herauszufinden, muß man verstehen, dass ein Maybach oder Porsche recht oft als Penisprothese dient ( nicht für die, die jeden Tag so ein Auto erwerben können ), genauso wie die heißgeliebte, oft aus lauter unglaublichen Schnäppchen bestehende, "Anlage".

Niemand studiert z.B. jahrelang "Fachmagazine", nur weil er Wert auf sauberes Geschirr und Klamotten legt, damit die neue zu kaufende Wasch- oder Spülmaschine auch wirklich besser ist als die anderere Leute, die man garnicht kennt.

Es gibt aber eine Spezies ( Homo Sapiens ), speziell deren männnliche Artgenossen sind davon betroffen, wenn deren Hifi-Anlage aus unerfindlichen Gründen nicht "besser" ist als die anderer, fehlt denen etwas.

Das traurige ist : Das sind dann tatsächlich musikalisch ganz und gar unbeleckte; es sind ( leider ) " die-unteren-Mitten-sind-etwas-belegt ", " Durchsichtigkeit-im-Stimmbereich-könnte-besser-sein " " Vorhänge werden weggezogen " , " Sonnen gehen auf und Universen öffnen sich " -Hörer, die z.B. eine große Freude daran haben, über ein Thema zu richten, von dem sie nicht die geringste Ahnung haben und welche in ihrem Leben tasächlich bärenstarke 3 Konzerte besucht haben.

Aber es sind unglaublich kommunikative Menschen, wenn auch meist nur aus dem Grund, weil ihnen der Klang ihrer eigenen Stimme so gefällt. Warum sonst schreibt jemand einen Leserbrief in irgendeiner Gazette und verlangt, dass der Herr Redakteur sich besinnt, weil er falsch liegt ?

Man könnte ja auch das Urteil des Fachmannes teilen ( deswegen hat man das Blatt ja eigentlich erworben, um sich fachlich zuverlässige Meinungen anzueignen ), das würde aber bedeuten, man befindet sich auf Stufe Eins der Evolutionsleiter Hifi. Leserbriefe mit vollständig konträren Ansichten sind eindeutig bereits Stufe Zwei.

Stufe 3 beginnt mit der Gründung eines Internet-Forums, in dem sich alle kompetenten Internet-Existenzen unabhängig zeigen und mündet unweigerlich in Stufe 4, innerhalb derer alle guten Vorsätze über Bord geworfen werden und hemmungslos über CD-Rohlingsklang, Kablklang, "gefachsimpelt" wird mit der nicht von der Hand zu weisenden Totschlag-Keule : " Aber ich hör´s doch ".

Lieber Threadersteller : Wenn du also wissen willst, welche Probleme und Fragen auftreten bei der Entwicklung eines neuen Magazins, schau dir den Verlauf dieses Forums seit Gründung an und du hast den Kern- und Zielkonflikt vor dir liegen. Dann lernst du nebenbei auch noch etwas über Verwässerung.

Kurz gesagt : Es fängt alles im Kopf an.

gruß gangster


[Beitrag von gangster1234 am 01. Mrz 2007, 14:51 bearbeitet]
Berman
Inventar
#34 erstellt: 01. Mrz 2007, 18:42

rollo1 schrieb:

Berman schrieb:
NIEMAND braucht ein Lautsprecherkabel für 200 Euro, oder Kabelbrücken ;)


OT ON:
Niemand braucht einen Maybach,Maserati,Lamborghini,Rolls Royce ect. eigentlich benötigt man übergaupt kein eigenes Auto....trotzdem werden sie verkauft: überteuerte Umweltverpester die mich doch eigentlich nur von A nach B befördern sollen ?


Ein Maybach Maserati Lamborgini Rolls Royce ist natürlich in erster Linie ein Statussymbol. Wenn du aber nun einmal auf ein Auto stehst was in nullkommanix von 0 auf 100 beschleunigt, und genügend Kleingeld hast, dann kauf dir halt eines dieser Autos.

Den Aspekt Umwelt brauchen wir nicht ansprechen, das führt zu nix. Natürlich macht jedes neue Auto einen gewissen Prozentsatz unserer Welt "kaputt" ;).

Ich geb dir nen Vergleich: Ein ausreichend geschirmtes Vivanco Kabel für 30 Euro, das gleiche vergoldet und vll. von Oehlbach (darauf bin ich auch mal reingefallen, siehe Sig!) für 60-70 Euro.

DASS DER SOUND DADURCH BESSER WIRD (ETLICHE SIND IN BLINDTESTS GESCHEITERT) MUSS MIR NOCH JEMAND BEWEISEN! Und wenn man es schon schwerlich beweisen kann, dann ist doch P/L nicht im grünen Bereich, oder?

Dass ein Polo für 12000 Euro nicht so abgeht und ausgestattet ist wie ein Audi A4 für 24000 Euro KANN WOHL NIEMAND ABSTREITEN.

KLAR kann man protzen, aber sollte es dann nicht auch was bringen?

ICH brauche auch keinen Audi A4, könnte es aber verstehen warum jemand soviel investiert. Bei Goldkabeln, Kabelbrücken und dergl. KANN ICH DAS NICHT. Voodoo mag jemanden mit zuviel Geld glücklich machen, aber es ärgert mich die krätze wenn Leute mit zuwenig geld auf solche Hifi-Zeitschriften (wie auch ich damals) und deren Anpreisungen von "wunder-Klangverbesserern" reinfallen.

Du hast ausserdem gar nicht so Unrecht, niemand braucht ein Statussymbol. Gerade deshalb solltest du meinen "Voodoo-Hass" ja auch verstehen :).

Zum Glück hab ich hier viel gelernt, und fall nicht mehr drauf rein *G*.


Gruß,

Berman


[Beitrag von Berman am 01. Mrz 2007, 18:49 bearbeitet]
azurdebw
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 01. Mrz 2007, 19:18
moin.
du weißt doch:
wer glaubt, am ende der dumme zu sein,
war es meistens vorher auch schon.
gruß
adam
Nite_City
Stammgast
#36 erstellt: 03. Mrz 2007, 09:43
Guten Morgen,

da ich im Analog-Forum verdächtigt wurde, unter dem Vorwand eines studentischen Projektes eine Marktforschung für einen kommerziellen Auftraggebeer zu betreiben, möchte ich gleich auch hier noch darauf hinweisen, dass es in keinster Weise um kommerzielle Interessen geht.
Es steckt kein Auftraggeber aus der Wirtschaft dahinter, es handelt sich nur um eine Belegarbeit im (Teil-) Modul "Medienlehre Print".

Viele Grüße,
Michèl
Sir_Tom
Inventar
#37 erstellt: 04. Mrz 2007, 18:02
Nicht vergessen: Es geht um eine UMFRAGE, damit Nite City sein Studium abschließen kann.

Bin schon auf die Ergebnisse gespannt, DANN können wir streiten, diskutieren, lamentieren und was weiß ich noch. Eins ist aber schon jetzt klar, eine Zeitschrift, die alle hier im Forum kaufen würden, wird der Junge sicherlich nicht entwerfen .

kore
Stammgast
#38 erstellt: 08. Mrz 2007, 03:22
sowas unterstütz ich gerne. und wenn wir hier schon ein forum sind, warum nicht mal eben die 2 minuten "opfern". die ergebnisse liessen sich sicherlich ganz gut verwenden, aber dafür ist der test in meinen augen ein wenig zu allgemein. ein paar dinge fehlen in meinen augen halt. aber wenn er damit klarkommt und das so gebrauchen kann, dann ist schon okay.

auf jeden fall würde ich gerne die ergebnisse mal zu gesicht bekommen.

toitoitoi für die arbeit.
Accuphase_Lover
Inventar
#39 erstellt: 09. Mrz 2007, 00:17
Wie ich mir die "ideale" Hifi-Zeitschrift (die es gar nicht geben kann) vorstelle ?

- Vollkommen unabhängig von Anzeigenkunden
(Irreal, denn eine solche würde mindestens 50-100€ pro Exemplar kosten und wäre nur im Abo zu kriegen.)

- Realistische Darstellung der Unterschiede sowohl klanglicher als auch anderer Art
(Problem : wie beschreibe ich Klang nachvollziehbar UND die wirklichen Klangunterschiede sind viel geringer als immer beschrieben - was im Übrigen auch in diesem Forum gilt, wo manche vermeintlich grosse Unterschiede zwischen 150 und 400 € -Audiointerfaces hören wollen.)

- Umfangreiche Bebilderung mit aussagekräftigen Photos von Front, Rückseite und Innenaufbau.

- Wirklich Detaillierte Messergebnisse und Ausstattungsbeschreibung
(Problem : technisch und zeitaufwendig)

- Ausgewogene Mischung aus Sachlichkeit und Emotionalität
(Eigentlich gar nicht realisierbar)
Ich möchte sowohl technisch detailliert informiert als auch emotional angesprochen werden.

- Grosse Vielfältigkeit der Berichterstattung
(Geräte, Szene, Macher, Technik, Hintergründe, Veranstaltungen, Musik, Grundlagen, Audiowissen, Pro-Audio, Messtechnik, Home-Theater und vieles mehr. Problem : würde viele Leser eher abschrecken, denn die meisten wollen nur etwas über 2,3 Themen wissen !)

Wenn ich länger drüber nachdenke fällt mir sicher noch vieles Andere ein.
Aber erstens hat jeder seine individuellen Präferenzen und zweitens ist das alles sowieso nicht realisierbar - Leider !
Nite_City
Stammgast
#40 erstellt: 11. Mrz 2007, 11:24
Hallo,

vielen Dank für die rege Beteiligung

Für die Interessierten habe ich HIER die Ergebnisse aufbereitet.

Viele Grüße,
Michèl
-DELL-
Stammgast
#41 erstellt: 11. Mrz 2007, 11:50
Und jetzt machst Du uns eine neue Zeitschrift, ja?
Accuphase_Lover
Inventar
#42 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:03
Wenn ich das Ergebnis der Umfrage lese, muss ich zum Ergebnis kommen, dass HiFi-Fans mit PC & Co. nicht viel am Hut haben.

Sind HiFi-Fans wirklich IT-feindlich ?
-DELL-
Stammgast
#43 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:32
ich denke nicht. Aber es sind Themen die eben nicht jeden interessieren und getrennt behandelt werden sollten. Und über jedes Thema könnte man wohl eine eigene Zeitschrift machen. Ich lese STEREO, jedoch interessieren mich letztendlich nur 15% von all dem, was drin steht. Ich will nichts über Stereo-Radiowecker mit CD-Player wissen, über Verstärker im 5-stelligen Euro-Bereich, Klangschälchen oder daumendicken Netzkabeln mit rhodinierten Steckerkontakten. Und ich spreche jetzt nur für mich. Entsprechend habe ich auch bei der Umfrage abgestimmt.
Berman
Inventar
#44 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:42
Ich bin entsetzt, wie unwichtig den meisten der Bereich "Heimkino" ist. Das bestätigt sich im Hifi-Forum aber absolut nicht.

Gruß,

Berman
Panzerballerino
Inventar
#45 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:44

Berman schrieb:
Ich bin entsetzt, wie unwichtig den meisten der Bereich "Heimkino" ist. Das bestätigt sich im Hifi-Forum aber absolut nicht.

Gruß,

Berman


Wäre der Thread im Surround-Unterforum eröffnet worden, wäre das Ergebnis auch anders ausgefallen. Ein schönes Beispiel dafür, wie man Statistiken manipulieren kann.
hal-9.000
Inventar
#46 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:44
@-DELL-
Da haben wir wohl ähnlich abgestimmt
Panzerballerino
Inventar
#47 erstellt: 11. Mrz 2007, 18:48

-DELL- schrieb:
Ich will nichts über Stereo-Radiowecker mit CD-Player wissen, über Verstärker im 5-stelligen Euro-Bereich, Klangschälchen oder daumendicken Netzkabeln mit rhodinierten Steckerkontakten.


Doch, genau darüber will ich etwas wissen. Aber ich will dazu Blindtests! Was würde das für einen Aufschrei geben, wenn der 20.000 €-Accuphase-Bolide im Blindtest gegen einen 1.000 €-Yamaha-Verstärker nur ein Remis erzielen würde. Oder wenn das 800€-Kabel gegenüber der Beipackstrippe eine Klangverschlechterung ergäbe....


[Beitrag von Panzerballerino am 11. Mrz 2007, 18:50 bearbeitet]
-DELL-
Stammgast
#48 erstellt: 11. Mrz 2007, 19:19
OK Plasmatic: für Dich eine extra Zeitschrift, in der in den kommenden 20 Jahre alle möglichen Geräte aller Preisklassen miteinander verglichen werden
Accuphase_Lover
Inventar
#49 erstellt: 11. Mrz 2007, 19:22
Richtig durchgeführte Blindtests, also solche bei denen man wirklich keinen Anhaltspunkt hat, was man gerade hört, und vor allem so eingepegelt, dass alle Quellen unter 0,5 dB Pegeldifferenz aufweisen (was praktisch nie der Fall ist!), würden das HiFi-Universum sowohl der Gerätehersteller als auch der Händler, Besitzer und Journalisten g e w a l t i g erschüttern.
So sehr, dass solche Tests nie mehr durchgeführt würden.
Ich nehme den HiFi-Journalisten nicht ab, dass sie wirklich Blindtests durchführen. Und ich sage das ausdrücklich als Abonnent der drei grossen "Käseblätter" wie sie hier so manch einer bezeichnet !
Berman
Inventar
#50 erstellt: 11. Mrz 2007, 19:23

Plasmatic schrieb:

-DELL- schrieb:
Ich will nichts über Stereo-Radiowecker mit CD-Player wissen, über Verstärker im 5-stelligen Euro-Bereich, Klangschälchen oder daumendicken Netzkabeln mit rhodinierten Steckerkontakten.


Doch, genau darüber will ich etwas wissen. Aber ich will dazu Blindtests! Was würde das für einen Aufschrei geben, wenn der 20.000 €-Accuphase-Bolide im Blindtest gegen einen 1.000 €-Yamaha-Verstärker nur ein Remis erzielen würde. Oder wenn das 800€-Kabel gegenüber der Beipackstrippe eine Klangverschlechterung ergäbe.... :D


Ach, sowas passiert doch nicht . Man kann doch ein abgekartetes Spiel spielen, und die "Blindhörer" vorher informieren ;).

Gruß,

Berman
Magnuson
Stammgast
#51 erstellt: 11. Mrz 2007, 20:28

Accuphase_Lover schrieb:
Richtig durchgeführte Blindtests, also solche bei denen man wirklich keinen Anhaltspunkt hat, was man gerade hört, und vor allem so eingepegelt, dass alle Quellen unter 0,5 dB Pegeldifferenz aufweisen (was praktisch nie der Fall ist!), würden das HiFi-Universum sowohl der Gerätehersteller als auch der Händler, Besitzer und Journalisten g e w a l t i g erschüttern.
So sehr, dass solche Tests nie mehr durchgeführt würden.
Ich nehme den HiFi-Journalisten nicht ab, dass sie wirklich Blindtests durchführen. Und ich sage das ausdrücklich als Abonnent der drei grossen "Käseblätter" wie sie hier so manch einer bezeichnet !


Die Aussagekraft von Blindtests halte ich für sehr gering. Wenn du zum Beispiel einen Blindtests ausführst und zum Ergebniss kommst das es zwischen zwei Verstärkern keinen Unterschied gibt, heißt es noch lange nicht das ich zum gleichen Ergebniss kommen würde. Die Ergebnisse sind also wieder höchst individuell und haben keine allgemeingültige Aussagekraft. Warum sich also auf dieses Pseudowissenschaftliche getue einlassen und das dann auch noch in Zeitschriften veröffentlichen???
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