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Hören Lernen

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PeAzZe
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Feb 2007, 19:41
Halli hallo,

ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten glücklicher Besitzer eines Onkyo Verstärkers in Kombination mit den Jamo D570.
Nach 3 Monaten kam dann noch ein A900 hinzu. Nun, mir gefällt mein Klang. Aber ich würde ihn gerne noch besser verstehen, also auch beschreiben können ... wenn ich Klang beschreiben soll, kann ich das nicht. Auch würde ich gerne einfach meine Anlage besser "kennnen".
Gibt es eventuell eine Methode, wie man richtig "Hören" lernen kann? Also auf was man achten soll, ...
Oder ein Programm, welches Töne in unterschiedlichen Frequenzen ausgibt? Damit ich auch hören kann, wo genau sich Kopfhörer und Anlage unterscheiden.

Naja umständlich geschrieben aber ich hoffe, dass mir einer von Euch helfen kann

PeAzZe
RichterDi
Inventar
#2 erstellt: 24. Feb 2007, 23:27
Also zum einen kann ich Dir dieses Buch ans Herz legen:

amazon.de

http://www.amazon.co.../203-6455542-2213517

Zum anderen gibt es diese sehr professionelle, aber auch anstrengende Serie, kein Easy Listening(!):



Dave Moulton Playback Platinum

Für eher grundsätzliches und manchmal etwas esoterisches zum Hören:

Das Buch: Ich höre, also bin ich. Hör- Übungen, Hör- Gedanken von Joachim Ernst Berendt

Die Hörkassetten:
Vom Hören der Welt - Das Ohr ist der Weg. Audiokassetten. von Joachim-Ernst Berendt (Hörkassette - 1988)
Nada Brahma, die Welt Ist Klang [Musikkassette] von Joachim-Ernst Berendt und Joachim-Ernst Berendt (Hörkassette - 1996)

Letztere gibt es bei Amazon aufgrund des Cassetten Formats für sehr wenig Geld und sind extrem unterhaltsam.

Viele Grüße, Reiner
Audiodämon
Inventar
#3 erstellt: 24. Feb 2007, 23:43

PeAzZe schrieb:
Halli hallo,

ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten glücklicher Besitzer eines Onkyo Verstärkers in Kombination mit den Jamo D570.
Nach 3 Monaten kam dann noch ein A900 hinzu. Nun, mir gefällt mein Klang. Aber ich würde ihn gerne noch besser verstehen, also auch beschreiben können ... wenn ich Klang beschreiben soll, kann ich das nicht. Auch würde ich gerne einfach meine Anlage besser "kennnen".
Gibt es eventuell eine Methode, wie man richtig "Hören" lernen kann? Also auf was man achten soll, ...
Oder ein Programm, welches Töne in unterschiedlichen Frequenzen ausgibt? Damit ich auch hören kann, wo genau sich Kopfhörer und Anlage unterscheiden.

Naja umständlich geschrieben aber ich hoffe, dass mir einer von Euch helfen kann

PeAzZe


Auch der Besuch verschiedenartiger Konzerte hilft Dir bei der Gehörbildung. Wie ein Orchester im Konzertsaal klingt ist schon eine schöne Erfahrung um Klangbeurteilungen leichter treffen zu können. Prima natürlich auch das Erlernen eines Instruments, um ein besseres musikalisches Verständnis zu entwickeln.

Wenn Du einfach weisst, wie dieses, oder jenes Instrument live klingt, bist Du schon recht nahe dran. Jedoch ist live nicht gleich live. Ein Rockkonzert z.B. wird ja über eine PA verstärkt. Das klingt im Proberaum i.d.R. wieder völlig anders. Paradebeispiel wäre hierfür ein Schlagzeug live im Konzert und im Gegensatz live unpluged im Proberaum. 2 Welten!!

Viele Grüße.
RichterDi
Inventar
#4 erstellt: 25. Feb 2007, 00:00
Hier noch zwei weitere Tipps:

"God is in the Nuances" aus der Stereophile von Markus Sauer, January, 2000
http://www.stereophile.com/features/203/index.html


und

"The Fifth Element" aus der Sterophile von John Marks, May 2003
http://www.stereophile.com/thefifthelement/841/index.html
PeAzZe
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Feb 2007, 03:37
Schade, alles auf Englisch ... bin zwar einigermaßen fit, aber das Fachvokabular macht mir jetzt schon Angst.
Das mit den Konzerten ist eine gute Idee, ich glaube ich muss mit meiner Großmutter reden
Das Problem ist allerdings, dass ich eigentlich recht wenig Musik mit "klassischen" Instrumenten höre, ich höre Metal.
Wacken ruft
Aber ich schaue mal, das Buch "The Complete Guide to High-End Audio" hört sich gar nicht mal so uninteressant an. (Gibs vor allem auch bei Amazon, der Preis von 37 Pfund hat mich doch erschreckt, bei Amazon in Deutschland kostet es 30€)
lg
0le9
Stammgast
#6 erstellt: 25. Feb 2007, 04:11

Nach 3 Monaten kam dann noch ein A900 hinzu. Nun, mir gefällt mein Klang. Aber ich würde ihn gerne noch besser verstehen, also auch beschreiben können ... wenn ich Klang beschreiben soll, kann ich das nicht. Auch würde ich gerne einfach meine Anlage besser "kennnen".

Gibt es eventuell eine Methode, wie man richtig "Hören" lernen kann? Also auf was man achten soll, ...

Hallo PeAzZe,

um blumige Klangbeschreibungen selber zu kreieren, brauchst du nur die "Fachzeitschriften" a la Sreobläh durchblättern, da häufen sich tonnenweise Beispiele dafür, wie es "richtig" gemacht wird.
Wenn du selber ein bisschen nachdenkst, so wirst du erkennen dass derartige Fabulieren lediglich eine lebhafte Fantasie erfordert und hat mit ausgebildeten Gehör oder Verständnis für die Technik nix zu tun.
Lernen kann man so was nicht ernsthaft.


[Beitrag von 0le9 am 25. Feb 2007, 04:14 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Feb 2007, 08:55
von den esoterik-werken würde ich die finger lassen.

es gibt umfangreiche bücher zur akustik, hörschwellen, etc. die titel sind meist "tonstudiohanbuch", "akustik", oder was ähnliches...

schau einfach mal nach, was die bibliothek da hat. einige dieser bücher haben sogar cds mit hörbeispielen.

solltest du dich durch die kapitel zur hörbarkeit von klirr, ortung durch intensitäts/lautzeitstereophonie,... kämpfen wirst du erheblich mehr vom hören verstehen, als wenn du versuchst wörter wie "luftigkeit bei hohen tönen" oder "erdige bässe" zu benutzen.
Audiodämon
Inventar
#8 erstellt: 25. Feb 2007, 11:48
Hallo Sebastian,

Du liest hier viele Tipps und Mahnungen. Such Dir einfach das heraus, was für dich schlüssig und nachvollziehbar ist. Klangbeschreibungen sind durchaus legitim um Klangtendenzen in schriftlicher Form zu vermitteln.

Was beispielsweise unter "Luftigkeit" zu verstehen ist, dürfte ziemlich jedem klar sein, ausser vielleicht einem Lieutenant Commander Data. Der Ausdruck "Luftigkeit" ist wohl, für den Ottonormal-Leser weitaus besser verständlich als Frequenzschriebe. Auch immer noch besser als: Der Hochton klingt blau mit einem Stich ins gelbliche, oder >>Ja der Hochtonbereich ist hörbar vorhanden.<<

Grüße.
RichterDi
Inventar
#9 erstellt: 25. Feb 2007, 12:01

MusikGurke schrieb:

es gibt umfangreiche bücher zur akustik, hörschwellen, etc. die titel sind meist "tonstudiohanbuch", "akustik", oder was ähnliches...

schau einfach mal nach, was die bibliothek da hat. einige dieser bücher haben sogar cds mit hörbeispielen.

solltest du dich durch die kapitel zur hörbarkeit von klirr, ortung durch intensitäts/lautzeitstereophonie,... kämpfen wirst du erheblich mehr vom hören verstehen, als wenn du versuchst wörter wie "luftigkeit bei hohen tönen" oder "erdige bässe" zu benutzen.


Ich hatte mit Absicht ein paar der m.E. weniger gut verständlichen Bücher ausgelassen.

Also für dicke Bretter bohren kannst Du auch diese mal versuchen. Ist aber wie ein Studium.

Die meisten dieser Bücher habe ich selbst nur teilweise gelesen:

Michael Dickreiter "Handbuch der Tonstudiotechnik" Band 1 und Band 2
Bob Katz "Mastering Audio - the art and the sience"
Bobby Owsinski "the Mixing Engineer's Handbook"
Philip Newell "Recording Studio Design"

Viele Grüße, Reiner
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 25. Feb 2007, 12:05

Michael Dickreiter "Handbuch der Tonstudiotechnik" Band 1 und Band 2


gute bücher, habe ich auch in unserer bibliothek gefunden

irgendwo hab ich noch ein ähnliches (sehr viel dünneres) buch mit hörbeispielen gefunden, leider hab ich den namen vergessen.

die restlichen genannten bücher kenn ich nicht. in der regel versuche ich kleingeist nicht über englische literatur zu stolpern
PeAzZe
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Feb 2007, 14:04
Harter Tobak ...
Also ich möchte schon gerne Zeit und Geduld investieren, aber ein 600seitiges Buch ist mir dann doch zuviel, zumal auf Englisch. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass jeder, der hier eine Klangrezension abgibt eines dieser Bücher gelesen hat und x Konzerte besucht hat?
Ein anderes Problem: ich kann bei den verschiedenen Musikstücken nur schwer einschätzen, welche Töne jetzt in die verschiedenen Bereiche gehören (also Höhen, Mitten, Bass) ... Könntet Ihr mir das erklären? (Das ist zum Beispiel eines der Probleme, die ich mit dem "Hören lernen" lösen will.
lg
0le9
Stammgast
#12 erstellt: 25. Feb 2007, 14:31

Ein anderes Problem: ich kann bei den verschiedenen Musikstücken nur schwer einschätzen, welche Töne jetzt in die verschiedenen Bereiche gehören (also Höhen, Mitten, Bass) ... Könntet Ihr mir das erklären? (Das ist zum Beispiel eines der Probleme, die ich mit dem "Hören lernen" lösen will.

Hier, ich hoffe es hilft dir:
beschreibung von Frequenzen in Bezug auf manche Musikinstrumente
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Feb 2007, 20:09

Ein anderes Problem: ich kann bei den verschiedenen Musikstücken nur schwer einschätzen, welche Töne jetzt in die verschiedenen Bereiche gehören (also Höhen, Mitten, Bass) ... Könntet Ihr mir das erklären? (Das ist zum Beispiel eines der Probleme, die ich mit dem "Hören lernen" lösen will.


kannst dir mal einige sinustöne runterladen und vergleichen.

WICHTIG Sinustöne (besonders hohe und sehr tiefe) sind extreme belastungen für die boxen. daher mit moderaten lautstärken vergleichen, und nicht direkt vollpegel fahren.

eine seite zum downloaden wäre z.b. hier:

http://hifiaktiv.at/startseite/startseite.htm

hier noch ne seite...

http://www.mmk.e-tec...s/demos_content.html
RichterDi
Inventar
#14 erstellt: 25. Feb 2007, 20:36

PeAzZe schrieb:

Ein anderes Problem: ich kann bei den verschiedenen Musikstücken nur schwer einschätzen, welche Töne jetzt in die verschiedenen Bereiche gehören (also Höhen, Mitten, Bass) ... Könntet Ihr mir das erklären? (Das ist zum Beispiel eines der Probleme, die ich mit dem "Hören lernen" lösen will.
lg


Da gab es von einer Hifi Zeitschrift vor gut einem Jahr eine recht interessante Scheibe. Muß mal schauen ob ich sie wiederfinde.

Noch eine Empfehlung:

amazon.de

http://www.amazon.de...5614?ie=UTF8&s=music

Die meisten die das Ding intensiv gehört haben, haben eine Menge gelernt.

Viele Grüße, Reiner
PeAzZe
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 25. Feb 2007, 22:01
Wow, genau sowas habe ich gesucht

Danke RichterDi und Euch allen anderen!
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