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Burmester Video-Bericht auf Spiegel Online

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Autor
Beitrag
funnystuff
Inventar
#1 erstellt: 23. Dez 2007, 22:15
freibürger
Inventar
#2 erstellt: 23. Dez 2007, 22:51
n´abend!

So ähnlich war doch vor einiger Zeit auch schon ein Bericht bei VOX oder irgend einem anderen Privaten.
Da ist mir das gar nicht aufgefallen. Lautsprecherchassis mit nem Stahlblechkorb hätte ich bei Burmester nun wirklich nicht erwartet.

Ja und der Herr Weber, ob der den Begriff Stereodreieck schon mal gehört hat?

Peter


[Beitrag von freibürger am 23. Dez 2007, 22:53 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 23. Dez 2007, 23:01

So ähnlich war doch vor einiger Zeit auch schon ein Bericht bei VOX
Genau, SpiegelTV läuft ja bei VOX.

http://www.hifi-foru...um_id=33&thread=9369
Hatte den Bericht damals mitgeschnitten und bei Rapidshare hochgeladen (Postings 37 und 40 auf der ersten Seite).
Der komplette Bericht über Burmester geht ca. 15 Minuten, die Flash-Version auf der Spiegel-Seite ist nur zusammengeschnitten.


[Beitrag von Jeck-G am 23. Dez 2007, 23:02 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Dez 2007, 12:29
Das mit dem Herr Weber und dem Stereoi Dreieck ist mir auch sofort aufgefallen. Da schrumpft das Orchester ganz schön zusammen.
ptfe
Inventar
#5 erstellt: 25. Dez 2007, 12:55

Mackie-Messer schrieb:
Das mit dem Herr Weber und dem Stereoi Dreieck ist mir auch sofort aufgefallen. Da schrumpft das Orchester ganz schön zusammen.

Das reißen die Silberkabel mit ihrer Klangwolke wieder raus

cu ptfe
sth_
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Dez 2007, 16:02

ptfe schrieb:
Das reißen die Silberkabel mit ihrer Klangwolke wieder raus

Signifikant! Aber nur bis zum Lautsprecherchassis. Ab da geht's wieder mit normaler Kupferleitung weiter, wie im Video deutlich zu sehen ist (beim "Einschwabbeln").

Trotzdem würde ich so eine vollausgebaute Burmester-Anlage gerne mal hören (im entsprechenden Raum, nicht auf irgendeinem lauten Messestand).


[Beitrag von sth_ am 25. Dez 2007, 16:08 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#7 erstellt: 25. Dez 2007, 18:38
wenn ich mir schon anschaue, dass eigentlich alle Burmester Lautsprecher die Tieftöner an der Seite haben, dann wird wirklich eindeutig klar, dass der Typ kein Plan von richtigem HiFi hat, sondern dass er einfach nur weiß, die Kunden zu verarschen und halt für viel Geld wenig Inhalt zu verkaufen, an Leute, die einfach zuviel Geld haben.

Ist doch das gleiche wie bei Rolex Uhren...die sind auch in keinster Weise hochwertiger wie eine 300-500€ Uhr, es steht halt nur Rolex drauf und es sieht vllt irgendwie interessant aus, mehr aber nicht.



Und wie man für sowas 20 Jahre auf seinen Urlaub verzichten kann...dafür fehlen mir einfach die Worte...so deppert kann doch kein Mensch sein.
(wenigstens ist er ja überzeugt, dass keine Anlage es besser kann wie seine...na dann lassen wir ihn mal in seinem Irrglauben, nicht dass er mal irgendwann eine richtig gute Anlage hört, die nur 1/10tel seiner kostet und er aufeinmal nen Herzinfarkt oder so bekommt
Schili
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 25. Dez 2007, 18:45
Hi.


wenn ich mir schon anschaue, dass eigentlich alle Burmester Lautsprecher die Tieftöner an der Seite haben, dann wird wirklich eindeutig klar, dass der Typ kein Plan von richtigem HiFi hat, sondern dass er einfach nur weiß, die Kunden zu verarschen und halt für viel Geld wenig Inhalt zu verkaufen, an Leute, die einfach zuviel Geld haben.


Wieso ? Ich habe einige hervorragende Speaker mit seitlichen Bässen gehört (z.B. einige Audio Physik).


Ist doch das gleiche wie bei Rolex Uhren...die sind auch in keinster Weise hochwertiger wie eine 300-500€ Uhr,


Das ist doch totaler Käse. Natürlich geht eine Rolex Uhr nicht genauer, als meine 200-Euro-Funk-G-Shock. Aber allein die Handarbeit und das Material... Ein völlig unpassender Vergleich.


Und wie man für sowas 20 Jahre auf seinen Urlaub verzichten kann...dafür fehlen mir einfach die Worte...so deppert kann doch kein Mensch sein.


Da halte ich es mit dem Alten Fritz. Aber Toleranz ist halt nicht Jedermanns Sache...


...na dann lassen wir ihn mal in seinem Irrglauben, nicht dass er mal irgendwann eine richtig gute Anlage hört, die nur 1/10tel seiner kostet und er aufeinmal nen Herzinfarkt oder so bekommt


Warst du bei dem Typen daheim und hast die Anlage gehört oder hast du diesbezüglich deine Glaskugel befragt ?



[Beitrag von Schili am 25. Dez 2007, 18:48 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#9 erstellt: 25. Dez 2007, 18:54

Wieso ? Ich habe einige hervorragende Speaker mit seitlichen Bässen gehört (z.B. einige Audio Physik).


das würde zu umfangreich werden. Es gibt mehr als genug Thread, wo dieses Thema eindeutig abgehandelt wurde, warum seitliche Chassis und die daraus resultierenden schmalren Frontseiten in keinem Fall ideal sind. Wenn du willst, versuch ich mal einen dieser Threads zu finden



Das ist doch totaler Käse. Natürlich geht eine Rolex Uhr nicht genauer, als meine 200-Euro-Funk-G-Shock. Aber allein die Handarbeit und das Material... Ein völlig unpassender Vergleich.


naja, ne G-Shock ist nun wirklich kein passender Vergleich.
Aber ich nehm nur mal meine 400€ Junghans...Spaphirglas, Titan usw. Wenn man noch ein paar Hunnis drauflegt auch in Gold usw.
Aber mehr geht ja nun wirklich nicht mehr.



Warst du bei dem Typen daheim und hast die Anlage gehört oder hast du diesbezüglich deine Glaskugel befragt ?


man nehmen ein paar Mainmonitore aus dem Studiobereich, nen ordentlichen PreAmp, noch etwas an der Aufstellung gefeilt und das ist defintiv klanglich weit über dem, was seine Burmesteranlage ihm hinzaubert. Für noch ein paar € mehr kann man das auch optisch noch anpassen


[Beitrag von Poison_Nuke am 25. Dez 2007, 18:56 bearbeitet]
Knegge
Stammgast
#10 erstellt: 25. Dez 2007, 19:06
Ist das nicht jeden selbst überlassen, für was er Geld ausgibt oder auch nicht?

Klar sind die Anlagen überteuert und stehen auch nicht in Relation, aber denke greade das macht es auch aus, das Gefühl etwas besonderes zu haben, was nicht jeder hat. Sehe eigentlich nirgends ein Problem. Vllt. haben sich die Herren ein bisschen zu sehr überschätzt und ein wenig naiv gewirkt, aber was solls, man kann sie ja einfach in dem Glauben lassen
Schön anzusehen sind sie ja.
Ich wünschte mir, ich hätte auch so viel Geld um mir soetwas leisten zu können.
Toleranz Toleranz sprach der Papagei und flog in den Ventilator.
In dem Sinne noch schöne Feiertage

MFG


[Beitrag von Knegge am 25. Dez 2007, 19:06 bearbeitet]
sth_
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Dez 2007, 19:40
Naja, ich würde es vorher erstmal anhören wollen, bevor ich darüber urteile.

Was die Verwendung von "nicht optimalen Konzepten" angeht ist auch das nicht so einfach zu beurteilen. Ein Porsche 911 hat auch den Motor an der "falschen" Stelle (auf bzw. hinter der Hinterachse) und zählt trotzdem zu den besten Sportwagen in seiner Preisklasse - und das sogar trotz deftigstem "Markenaufschlag" beim Preis (Porsche zählt zu den Autoherstellern mit den höchsten Gewinnspannen in der gesamten Automobilindustrie).

Wenn es jemandem Wert ist, viel Geld für ein optisches und haptisches "Gesamtkunstwerk" wie z.B. eine Burmester-Anlage auszugeben, dann kann ich das im Grunde schon verstehen. Es gibt genug andere Möglichkeiten, sein Geld zu verpulvern die IMHO wesentlich sinnloser sind. Mit so einer Anlage sichert man wenigstens Arbeitsplätze.

Ich habe aber natürlich auch keine Zweifel daran, dass man zumindest den gleichen Klang auch wesentlich günstiger haben kann. Zudem macht eine solche Anlage auch wenig Sinn wenn man sich nicht um die Raumakustik kümmert.
Poison_Nuke
Inventar
#12 erstellt: 25. Dez 2007, 19:47
bei denjenigen, die Geld haben, sag ich ja auch nichts dagegen

aber wer 20 Jahre lang für eine einzige Sache massiven Verzicht übt, dass ist aus meiner Sicht schon etwas zu krass. Jede normale Ehefrau hätte den sofort verlassen. Bin schon echt verwundert, dass seine Frau das scheinbar so akzeptiert (obwohl die sicher den ein oder anderen Ehekrach deswegen hatten :D)
Schili
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Dez 2007, 20:04
Soll doch wirklich jeder wie er will. ICH wäre auch nicht bereit, mich überhaupt für irgendeine Sache so weit einzuschränken, dass es für nix anderes finanziell mehr reicht. Andererseits ist eine Burmester-Anlage sicherlich wertstabiler als irgendein teures Auto.

Meine Eltern haben zwei Autos für zusammen über 100.000 Euro. Aber im Wohnzimmer nen Radio-Recorder für 50 Euro... Die bekämen wahrscheinlich das ungläubige Kopfschütteln gepaart mit Schnappatmung, wenn sie wüßten was ich für meine (Mittelklasse-)Anlage ausgegeben habe. Und nen Freund hat sich zu seinem 45sten erst einmal ne geschmeidige Glashütte-Uhr für 5 Mille gegönnt. So what. Warum also keine Burmester-Anlage ? Ohne hier eine böse BOSE-Diskussion lostreten zu wollen, erachte ich eine Burmester-Investition noch für weitaus sinnvoller, als fünf-oder gar 10 Mille für ne Bxxx-Anlage auszugeben...

Der Materialwert von van Goghs "Sonnenblumen"-Bildern dürfte seinerzeit etwa bei damaligen 20 Euronitos gelegen haben... (Nein - ich erachte die Anlagen von Burmester nicht als derartige Kunstwerke. Aber den reinen Materialwert darf man wohl auch bei diesen Anlagen nicht veranschlagen...)


Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Dez 2007, 23:25
Das schmale Fronten ein Nachteil sein sollen ist ja wohl absolut nicht nachvollziehbar. Gerade schmale Fronten sind für eine genaue Ortbarkeit und räumliche Darstellung sehr von Vorteil. Die Teuersten und besten Lautsprecher Hersteller bauen so und diese Kisten klingen fantastisch. Ich verlassse mich da lieber auf die Entwickulungsarbeit von Experten die Millionen in ihre Entwicklungen stecken als auf irgend welche selbst ernannten Experten die meinen bei sich daheim die Absolute Wahrheit stehen zu haben.


[Beitrag von Mackie-Messer am 25. Dez 2007, 23:34 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#15 erstellt: 25. Dez 2007, 23:39
Hey Leute,

Lasst uns das nicht noch mal alles durchkauen, hatten wir schon mal.

Burmester ist für Leute mit Kohle und keine Ahnung.

Wir haben zwar nicht die Kohle aber dafür die Ahnung. Und unser Hörraum ist dementsprechend eingerichtet.

Wir lassen die Erstgenannten trotzdem leben!!!

Peter
Gordenfreemann
Inventar
#16 erstellt: 25. Dez 2007, 23:45
aber der Bericht finde ich trotzdem extrem nervig. Dort sieht man mal wieder wie schnell man Menschen verdummen kann. Nun denken alle Außenstehende wer keine Burmester hat ist nichts (schon fast so nervig wie Bose).

Wenn ich mir schon vorstelle mit dem Firmeneigentümer oder dem "Burmester Fan" unterhalten müsste... ich weiß schon wie es ablaufen wird. Lernresistend bis zum abwinken.
Poison_Nuke
Inventar
#17 erstellt: 25. Dez 2007, 23:50
@ Mackie-Messer:

ich nenn nur mal zwei Stichpunkte:

1. Abstrahlverhalten. Warum baut jedes renommierte Studio seine LS in die Wände ein? Eben, unendlich breite Schallwand


2. Die Entwickler bei den Firmen arbeiten für Geld. Wer für Geld arbeitet, geht gänzlich anders an bestimmte Sachen ran, als jemand, der es aus Überzeugung tut, ohne dafür was zu wollen. Erstere, deren Lebensunterhalt davon abhängt, macht es natürlich so, dass es sich besser verkauft und weniger so, dass es allen Regeln gehorcht






Und ja, ich hab nichts gegen die Leute, die halt eben massenhaft Geld in Luxusartikel stecken. Ich fands wie gesagt nur zu krass, dass sich jemand so einschränkt und dann halt doch soviel Geld für sowas ausgibt. Ich selbst bin ja auch sehr extrem in vielen Belangen, aber sowas extremes kann selbst ich nur schwer nachvollziehen
EWU
Inventar
#18 erstellt: 26. Dez 2007, 00:35
Hallo,
ich bin ja direkt neidisch, dass es hier so viele gibt, die einmal eine Burmester-Anlage bei sich zu Hause stehen hatten und sie ausgiebig testen durften.Ich hatte dieses Glück noch nicht.

Gruß Uwe
Poison_Nuke
Inventar
#19 erstellt: 26. Dez 2007, 00:42
Ein Autofahrer wird doch auch nicht zweifeln, dass ein Maybach wohl sicher keine Bestzeit auf dem Nürburgring hinlegen würde, trotz der massiven Leistung unter der Haube usw

das der Maybach für den ein oder anderen ein Klasse Auto ist, ist wohl dennoch keine Frage.


Und das gleich trifft auch auf Burmester zu. Sind halt Luxusartikel, die ihre Sache schon recht gut können, aber es gibt eben auch LS für wesentlich weniger Geld, die die reine Musikwiedergabe um ein vielfaches besser können.

So wie es auch deutlich günstigere Autos wie den Maybach gibt, die auf dem Nürburgring ne ganze Ecke schneller sind.


[Beitrag von Poison_Nuke am 26. Dez 2007, 00:45 bearbeitet]
-HiFi-
Inventar
#20 erstellt: 26. Dez 2007, 00:42
Finde ich völligen Quatsch die Aussage bez. des seitlichen TT´s.
Mir gefallen die Burmester Sachen optisch wirklich sehr ... zum Preis brauch man jedoch nichts sagen.
EWU
Inventar
#21 erstellt: 26. Dez 2007, 00:51

Poison_Nuke schrieb:
Ein Autofahrer wird doch auch nicht zweifeln, dass ein Maybach wohl sicher keine Bestzeit auf dem Nürburgring hinlegen würde, trotz der massiven Leistung unter der Haube usw



wobei man Geschwindigkeit und Beschleunigung in der Bedienungsanleitung ablesen kann, guten Klang aber nicht.Und der ist das Entscheidende beim Musikhören.

Gruß Uwe
Poison_Nuke
Inventar
#22 erstellt: 26. Dez 2007, 01:00
nicht ganz richtig.

Der Klang ist wie die Fahrleistung in Messwerten darstellbar und beurteilbar (passende Diagramme vorrausgesetzt könnte man von jeder Box vorher exakt sagen, wie sie klingt).
Nur im Gegensatz zu Autos findet man im HiFi Bereich in den seltensten Fällen die notwendigen Messwerte, da die Hersteller genau wissen, dass diese Werte entweder zu schlecht sind, oder sie haben Angst, dass die Kunden damit überfordert werden (nicht unbegründet, bei der Komplexität der Daten), wodurch die Kunden dann lieber zu den Produkten mit den leicht verständlichen Suggestionen greifen würden.

Also spart man sich allgemein die Daten ein (ist ja auch ein gewisser Aufwand, alles zu messen, aber ein Hersteller, der Ahnung von der Materie hat, macht diese so oder so) und belöffelt die Kunden lieber mit irgendwelchen einfach zu verstehenden Versprechungen. Hauptsache der Kunde denkt, er habe ein hochwertiges Produkt gekauft...egal was drin ist.
Schili
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 26. Dez 2007, 09:45
Hi.

Bei HiFi Eins in Kölle steht dauerhaft ne komplette Burmester Anlage aufgebaut, die sich der Kunde jederzeit anhören kann. Das klingt traumhaft. Ich besitze kein Burmester, ich arbeite nicht für die HiFi-/Unterhaltungselektronikbranche - aber ich bin recht frei von Neidgefühlen oder Vorurteilen.
Dieser Autovergleich ist Quatsch. Eine HiFi-Anlage ist immer dafür gedacht, Menschen mit Musik zu erfreuen. PA-Anlagen mal ausgeklammert, in den eigenen vier Wänden. Und ist nicht für gänzlich unterschiedliche Einsatzzwecke (Rennstrecke, schweres Gelände, Wald/Wiese - oder schlicht Luxus)konzipiert. Die Herangehensweise der Entwickler ist doch eine ganz andere. Wenn überhaupt, muß ich zwei reinrassige Sportwagen miteinander in Bezug auf Fahrleistungen/Materialwert/Verarbeitungsqualität u.s.w.....) vergleichen. Ich vergleiche doch auch nicht meine teure Ducati mit einer billigen Gelände-Suzuki, die mich dort um Lichtjahre in jeder Disziplin abhängt...

Allein der unfassbar hohe Wiederverkaufswert dieser Burmester-Anlagen spricht für sich. DAS ließe sich vielleicht mit Porsche vergleichen. Da können die Besitzer von japanischem HiFi - so hochwertig es sein sollte (Accuphase evtl. wohl mal ausgeklammert)- wohl ein Lied von singen.

Es gibt Menschen, die leben für den Karneval, für ihre favorisierte Rockband, - was weiß ich - oder für indische Waisenkinder. Laßt sie doch ! Es wird dem Kunden doch kein esoterischer Schmu in Form von Silberglöckchen oder was auch immer für teuer Geld angedreht.



[Beitrag von Schili am 26. Dez 2007, 10:21 bearbeitet]
R-O-C
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 26. Dez 2007, 10:10
Persönlich finde ich die Philosophie von Burmester Klasse und würde gerne solch eine Traum Anlage auch mal hören :o)
Aber das ist natürlich auch nur meine persönliche Meinung mich stellt auch mein Nubert Set zufrieden,aber falls ich mal millionär werden sollte warum dann nicht auch eine Anlage von Burmester....


Des Deutschen beste Tugend ist natürlich der Neid und die Missgunst
Poison_Nuke
Inventar
#26 erstellt: 26. Dez 2007, 10:21
warum werden mein Äußerungen dauernd mit Neid oder Missgunst verwechselt??

Auf so eine Anlage wäre ich nichtmal ansatzweise neidisch...maximal auf das dahinterstehende Geld.
Und wie gesagt, ich gönne es denjenigen doch. Genauo wie es dem Besitzer einer S-Klasse gönne, dass er eben eine solche fährt.


@ Schili
der Vergleich Maybach auf Rennstrecke ist mehr als treffend. Auch im HiFi gibt es unterschiedliche Einsatzgebiete. Es gibt die puren Neutralspieler, die die Musik einfach nur richtig wiedergeben, und dann gibt es verschiedene Klasse von "emotionalen" Lautsprechern, die ihrerseits die Musik halt nicht richtig wiedergeben sollen, sondern so, dass sie irgendwie gut klingt.
Und da ist der Vergleich Burmester = Mercedes / Rolls Royce gegen Rennwagen / Studiomonitore doch wirklich alles andere als unpassend. Und mit PA hätte man sogar noch ein weiteren Einsatzbereich, sozusagen Geländewagen oder so.
Schili
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 26. Dez 2007, 10:26

der Vergleich Maybach auf Rennstrecke ist mehr als treffend.


Nein, ist er nicht. Ein Maybach soll(!) überhaupt nicht auf die Rennstrecke. Die Burmester-Anlage soll in die Wohnung/Haus. Sie hat nur diesen Einsatzzweck.

Hast du eine Burmester-Anlage schon mal in gutem Wohnraumambiente gehört ? Ja oder Nein.

Poison_Nuke
Inventar
#28 erstellt: 26. Dez 2007, 10:29
wie schon gesagt, ich brauch keinen Mercedes zu fahren, um zu wissen, dass er wahrscheinlich ein sehr gutes Luxusauto ist und viel Spaß machen kann, aber für meine Anforderungen an ein Auto wäre er vollkommen ungeeignet. Exakt das gleiche trifft auf die Burmester LS zu.
Sie sind halt schöne Luxusartikel, die auch sicher ganz gut klingen, aber auch wenn ich jetzt mehr als genug Geld hätte, würde ich sie mir garantiert nicht kaufen, weil sie einfach nicht meine Anforderungen eines für mich guten LS erfüllen.
Gordenfreemann
Inventar
#29 erstellt: 26. Dez 2007, 10:33
ist ja schon fast wie´n Bose Thread. Mal ehrlich wenn ich Millionär sein sollte würde ich NIEMALS so eine Anlage bei mir stehen haben. Das ist niemals das a und o unter den Anlagen und denen auch noch Geld in den arsc* stecken ist meiner Meinung nach eine Frechheit.

Neid ist auch wiedermal ein suuuper Argument , mein Gott, wisst ihr eigentlich nicht das es für deutlich weniger viel (besserers) gibt. Und zum Thema Elektronik gibt es zur Zeit auch einen schönen Thread mit Blindtest und allen schickanen, das Verstärkerklang in höheren Regionen eh nur einbildung sind und diese nicht belegbar sind.
EWU
Inventar
#30 erstellt: 26. Dez 2007, 10:38
Hallo,
sonderbarerweise ergibt sich immer, wenn der Name Burmester auftaucht, eine dieser ähnliche Diskussion.
Mein Vorredner hat ein wichtiges Wort genannt:"Neid".
Anders kann ich mir die Antipathie gegen Burmester gar nicht vorstellen.Keiner hat eine Burmester Anlage je gehört, maßt sich aber an, sie für überteuert( nicht nur für teuer) und schlecht klingend, und Leute, die eine kaufen, als keine Ahnung habend, zu bezeichnen.
Mein Traum, was Autos betrifft, ist ein Ferrari.Ich kann ihn mir aber nicht leisten.Ist er deshalb schlecht oder überteuert?Nein, ich kann ihn mir halt nur nicht leisten.
Genauso ist es mit einer Burmester Anlage für 100000 EUR und mehr.Ich kann sie mir schlichweg nicht leisten.Ich bin auch nicht bereit, deswegen 20 Jahre auf meinen Urlaub zu verzichten.Aber ich käme nie auf die Idee, sie deswegen als schlecht klingend und überteuert zu bezeichnen.
Ich habe übrigens einmal eine Burmester Anlage für ca.100000 EUR in einem Studio gehört, ich empfand sie ganz einfach als Offenbarung.Nein, ich habe sie nicht nach Hause getragen und sie dort gehört, nein, ich habe auch keinen Blindtest gemacht, nein, ich habe mir auch nicht die technischen Daten durchgelesen und nein, diese, meine Aussage, erhebt auch nicht den Anspruch auf einen wissenschaftlichen Beweis, ich habe nur gehört und eine ganz subjektive Meinung wieder gegeben.

Gruß Uwe
___---___
Stammgast
#31 erstellt: 26. Dez 2007, 11:13
ICh weiß nicht wie es mit verstärkern von
burmester aussieht, aber die lautsprecher sind
das geld wirklich nicht wert! In der jetzigen
AUDIO-Ausgabe wird so ein burmesterlautsprecher
getestet. Ich habe da auch schon auf einem bild
gesehen das der tieftöner KEINEN druckgusskorb hat.
Der ist bei bestem willen nicht einmal 100€ wert.
Aber ich muss auch sagen das das gehäuse richtig
nobel gedämmt und das es mit echtholz furniert ist.
Aber das erwarte ich schon bei einem spitzenklasse lautsprecehr.
Es klingt vielleciht gut, aber nicht auf dem niveau
eines 10k€ lautsprechers. Außerdem kenne ich hier im
forum nur sehr wenige bis keine die lautsprecher
von der marke haben.
Ich würde meine lautsprecher bestimmt nicht gegen
burmesterlautsprecehr tauschen, obwohl sie nichteinmal
halb so viel kosten wie die von burmester.


Aber mit silberkabeln klingen die bestimmt gleich doppelt so gut wie ohne
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Dez 2007, 12:52
@ Poinson
wenn du in deienm Leben irgendwann mal eine hochwertige Hifi Anlage hören wirst und dann mal den Vergleich machst, Lautsprecher direkt an der Wand und danach mal 1m Abstand zur Rückwand, dann wirst du wissen wovon die Rede ist. Der Schall kann sich dann auch hinter die Lautsprecher ausbreiten was ein e ganz andere Erfahrung ist. Und eben gerade durch die schmalen Fronten kann sich der Schall besser nach hinten ausbreiten als bei einer breiten Front. Denn immerhin soll ja ja nachdem was abgespielt wird ein Konzert oder ähnliches nachempfunden werden und da stecken die Musiker auch nicht in der Wand sondern sind im Raum.
Anmerkung: Das schlimmste was man überhaupt machen kann ist die Lautsprecher direkt an die Wand zu stellen.


[Beitrag von Mackie-Messer am 26. Dez 2007, 12:59 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 26. Dez 2007, 13:21

Anders kann ich mir die Antipathie gegen Burmester gar nicht vorstellen.Keiner hat eine Burmester Anlage je gehört, maßt sich aber an, sie für überteuert( nicht nur für teuer) und schlecht klingend, und Leute, die eine kaufen, als keine Ahnung habend, zu bezeichnen.


Ich habe bisher nur einzelne Burmestergeräte "gehört", zerlegt und überholt (bzw. repariert).
Dazu gehören einige ältere Vorstufen, Endstufen, Power Conditioner und kleinere Standboxen. Letzteres habe ich nur gehört...nicht aber zerlegt.

Am Beispiel einer Burmester Stereoendstufe "Typ 911" möchte ich mal meine Eindrücke aufschreiben:

Haptik/ Optik: Extravagantes, luxus versprühendes äusseres Erscheinungsbild. Sauber verchromte Bleche, schwere Schraubklemmen. Eine sauber gefräste, große Gravur.

Was mir von aussen auffiel:
Sehr scharfkantige Kühlrippen, die es sehr schwer machen, das Gerät verletzungsfrei zu tragen. Ein leicht brummender Netztrafo, obwohl es hier keinen DC-Offset gibt.

Technik/Optik im inneren:
Der interne Aufbau erinnert mich mit an die DIY Platinen der Zeitschrift Elektor. Der gesamte Aufbau macht den Eindruck eines -wenngleich weitgehend ordentlich gefertigten- DIY-Projektes. Das Gerät ist ja auch "handcrafted"

Soweit das Auge Reicht sehe ich solide Standardbauteile. Herkömmliche Sanken Transistoren, einfache Zement.-Emitterwiderstände, Philipselkos, Epoxyplatinen...
Alle Verbindungen sind gesteckt, und es wurden übertrieben dicke Verbindungskabel verwendet. Der eher zierliche Ringkerntrafo mit "geschätzten" 800...900 VA hängt in dem großen Gerät ziemlich verloren an der Frontplatte.
Die Gesamte Verarbeitung ist nach meinen Maßstäben zwar "OK", aber der verlangte Preis kann sich in der Elektronik niemals wiederfinden. Ob das Gehäuse X000 € wert ist, muss man für sich selbst entscheiden.

Der Klang:
Die meisten reparierten Geräte probiere ich an meiner "Haupt-Sterteoanlage" nicht aus. Würde ich das tun, dann wäre sie bereits seit Jahren "ausgeleiert" und zerkratzt.
Aber bei solchen Geräten nehme ich mir ab und an doch die Zeit dazu.
Das Gerät ist recht kräftig, und klingt -nach meiner Definition- völlig unauffällig. Das war bei dem Schaltungsdesign auch nicht anders zu erwarten.

M.E. keine irgendwie aussergewöhnliche
Endstufe. Optisch ist sie zweifellos aussergewöhnlich.

Wer für Exclusivität und einen eingravierten "Szenenamen" kräftig!!! draufzahlen kann (und will), der macht da eigentlich nichts falsch.


[Beitrag von -scope- am 26. Dez 2007, 15:24 bearbeitet]
Ringkerntransformator
Stammgast
#34 erstellt: 26. Dez 2007, 13:30
sorry aber 200.000€ für eine anlage auszugeben ist einfach zuuu heftig zu dem finde ich persönlich das design garnich ansprechend und den klang den diese ls von sich geben bekommt man sicher auch mit lautsprechern im 10.000er bereich und aufwärts

mfg
Ringkern
alfa.1985
Inventar
#35 erstellt: 26. Dez 2007, 13:37
Sooo viele Meinungen und Emotionen zum Thema Burmester

Wer das Geld hat und es dafür ausgeben will --> OK.
Ich würde damit halt was anderes machen, aber jeder wie er will (und kann).

Ich habe auch meine Einstellung zu gewissen Themen im Laufe der Zeit geändert (sprich Ansprüche dramatisch reduziert) und bin damit zur Zeit sehr zufrieden - kann sich aber alles wieder ändern und dann sind manche Mitmenschen eben bereit extrem viel dafür zu opfern - es sei Ihnen gegönnt

Gruss

alfa
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Dez 2007, 13:40
Naja mit teurem High End ist eben es auch eine gewisse Illusion die man sich zulegt.
Amin65
Inventar
#37 erstellt: 26. Dez 2007, 13:47

-scope- schrieb:

Der Klang:
Das Gerät ist recht kräftig, und klingt -nach meiner Definition- völlig unauffällig. Das war bei dem Schaltungsdesign auch nicht anders zu erwarten.

M.E. keine irgendwie aussergewöhnliche
Endstufe. Optisch ist sie optisch zweifellos aussergewöhnlich.


Um noch scopes Aussagen in diesem Punkt zu ergänzen ... in meinem Hifi-Bekanntenkreis ist mir im Laufe der Jahre schon dreimal die 911er Endstufe begegnet. Bei einem befreundeten Händler konnte ich sie gegen andere Endstufen im Vergleich hören. Fazit: diese Endstufe ist für das was sie leistet zu teuer. Sie klingt nicht nur nur unauffällig, sondern für den Preis saumäßig schlecht. Lediglich die Burmester CD-Spieler kann man gerade noch akzeptieren.


Mein erster Kritikpunkt bei der Anlage des vorgestellten Hifi-Entusiasten wäre zuerst einmal die Lautsprecher gegen bessere auszutauschen! Die haben nämlich das schlechteste Preis-/Leistungsverhältnis aller Burmester Komponenten. Die sind leider eine echte Klangbremse!
Eigentlich tut er mir ja schon Leid, weil er nicht wirklich weiß, dass man hier dringend nachbessern sollte!

Ansonsten hätte ich nichts dagegen, wenn sich jemand für 100T EUR ausstattet. Ich habe auch einen Hifi-Freund, der auch nie in den Urlaub fährt, weil er alles in die Hifi und Videoanlagen steckt. Das finde ich voll in Ordnung! Nur dann darf es auch nicht nur optisch etwas hermachen.

Zumindest sollte man jeden in seiner Art akzeptieren! Bewertungen, ob jemand etwas darf oder nicht, stehen einem nicht zu!


Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 26. Dez 2007, 13:52 bearbeitet]
umher
Inventar
#38 erstellt: 26. Dez 2007, 13:54
Was habt ihr denn alle gegen den Burmi ?

Hauptsache, man erwirbt eine Klangwolke !!
Gibts schliesslich nur beim Burmi!
Der Preis scheint also gerechtfertigt zu sein.


gruss umher
Poison_Nuke
Inventar
#39 erstellt: 26. Dez 2007, 14:04

Mackie-Messer schrieb:
@ Poinson
wenn du in deienm Leben irgendwann mal eine hochwertige Hifi Anlage hören wirst und dann mal den Vergleich machst, Lautsprecher direkt an der Wand und danach mal 1m Abstand zur Rückwand, dann wirst du wissen wovon die Rede ist. Der Schall kann sich dann auch hinter die Lautsprecher ausbreiten was ein e ganz andere Erfahrung ist. Und eben gerade durch die schmalen Fronten kann sich der Schall besser nach hinten ausbreiten als bei einer breiten Front. Denn immerhin soll ja ja nachdem was abgespielt wird ein Konzert oder ähnliches nachempfunden werden und da stecken die Musiker auch nicht in der Wand sondern sind im Raum.
Anmerkung: Das schlimmste was man überhaupt machen kann ist die Lautsprecher direkt an die Wand zu stellen.



beschäftige du dich lieber erstmal etwas mit der Akustik usw und knall mir nicht solche Argumente gegen den Kopf, die du selbst nur von anderen übernommen hast (so klingen sie leider )
Du würdest wohl auch alles, was im Video gesagt wurde, für bare Münze nehmen, oder?

Ich geh einfach nur objektiv an das ganze Thema ran. Und was mich halt an dem Video aufgeregt hat, ist diese extreme Arroganz von Herrn Burmester und seinem Kollegen ("dises Lautsprecher sind das beste, was gibt"..."Ohne Silberkabel gehen wichtige Details verlorgen" ... usw).

Wie schon gesagt, es sind schon schöne Luxusartikel, diese Komponenten. Aber sie auch sind weit davon entfernt, das objekt beste zu sein. Subjektiv jedem das seine natürlich (eine objektiv gute Wiedergabe kann dem einen oder anderen sogar nicht mal so sehr gefallen)
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 26. Dez 2007, 14:06
Wenn man sich mal generell gedanken macht was in so macher High End Elektronik verbaut ist und die meisten Bauteile Kondensatoren, widerstände und ein paar Halbleiter sind. Da fragt man sich eh wie die Fantasie Preise manchmal zusammen kommen.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 26. Dez 2007, 14:24
@ Poison,
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn du die Marke Burmester nicht magst ist mir das egal, wenn du den Typ mit seiner 100000 Anlage nicht magst ist mir das auch egal. Im Gegensatz zu dir bin ich sachlich und spreche von meiner eigenen Erfahrung. Mir geht es nur darum das du Lautsprecher generell schlecht machst, nur weil sie an der Seite den Sub haben. Das entbehrt jeder Grundlage. Und wenn du mir sagst das ich mich erst einemal mit Raumakustig beschäftigen soll, dann ist das auch nichts weiter als eine weitere nichtssagende Aussage von dir. Jedesmal wenn du versuchst zu Argumentieren höre ich von eben gerade von dir Sachen die du scheinbar irgendwo gelesen hast und nachplapperst. Ich gebe nicht vor ein Experte zu sein aber eine gewisse Erfahrung habe ich nunmal. Denn wenn du mit solch Aussagen kommst, das Studiomonitore ja schließlich auch in der Wand eingealssen sind und das als Argument nimmst dann scheint es mir so das du bestenfalls der Einäugige unter den Blinden bist, bestenfalls.
Poison_Nuke
Inventar
#42 erstellt: 26. Dez 2007, 14:33
glaub mir, ich plappere bei keinem Thema mehr irgendwo nach
ich habe meine eigene Meinung, die ich immer und jederzeit zu 100% rechtfertigen kann.


und ich mach die LS nicht schlecht. Ich habe auch nichts dagegen, dass sie so teuer sind usw. Luxus ist teuer. Aber ich habe was gegen die Arroganz des Herstellers, dass er behauptet, sie wären das beste usw. Denn das ist objektiv betrachtet nunmal falsch. Das ist der Punkt, weswegen ich in diesem Thread u.a. geschrieben habe.


Wenn du Interesse daran hast, warum Wandeinbau gut ist, oder warum akustisch betrachtet eine schmale Front Schwachsinn ist, dann sag mir bescheid, dann mach ich einen neuen Thread auf (oder du machst einen auf ;)) und lege es dir da gerne näher


Hier wäre es zuweit vom Thema entfernt


[Beitrag von Poison_Nuke am 26. Dez 2007, 14:34 bearbeitet]
-HiFi-
Inventar
#43 erstellt: 26. Dez 2007, 14:47
Da gebe ich dir schon recht, Poison.
Aber da lass ich einfach jeden für sich entscheiden.
Bei jeder Sache kann man nach dem Preis gehen - gerechtfertigt ist´s eigt. nirgendwo in der HighEnd-Welt. ;-)
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 26. Dez 2007, 14:48
Ich habe wie gesagt meine eigenen Erfahrungen gemacht. Wenn ich vergleiche Lautsprecher an der Wand oder mit einem gewissen Abstand zur Wand, dann sage ich dir das ich das blind raushöre in einem Stereo Dreieck. Wie soll sich den auch die imaginäre Bühne in der Wand aufbauen!? Damit sich die Bühne aufbauen kann mit einer gewissen Tiefenstaffelung benötigt es einen Abstand zur Rückwand. Wie gesagt ein Musiker steckt auch nicht in der Wand sondern steht im Raum und den Musiker soll der Lautsprecher widergeben.
umher
Inventar
#45 erstellt: 26. Dez 2007, 14:51
Nun setzt euch mal wieder hin, es geht ja nicht um Akustik, sondern um ..ähem..."Klangwolken".
Schliesslich weiss nur Burmi, wie eine solche "Klangwolke" erzeugt werden kann, und hat jahrelange Forschung dazu betrieben und vielleicht auch zwanzig Jahre auf Ferien verzichtet ?


gruss umher
sth_
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 26. Dez 2007, 14:52

Gordenfreemann schrieb:
ist ja schon fast wie´n Bose Thread.

Nein, der Unterschied ist das fast jeder schonmal ein Bose-System hören konnte bzw. man schon fast bei jedem Blöd-Markt Bose-Systeme der vierstelligen Preisklasse probehören kann. Bei Sachen wie Burmester ist die Anzahl der Leute, die wirklich schonmal vergleichen konnten extrem gering.


EWU schrieb:
sonderbarerweise ergibt sich immer, wenn der Name Burmester auftaucht, eine dieser ähnliche Diskussion.

Naja, meiner Meinung nach ist das keine spezielle Burmester-Diskussion, sondern eine Diskussion die sich fast immer bei Geräten in solch extremen Preisklassen wiederholt. Liegt in der Natur der Sache.
alfa.1985
Inventar
#47 erstellt: 26. Dez 2007, 14:58

Poison_Nuke schrieb:
... Ich geh einfach nur objektiv an das ganze Thema ran. Und was mich halt an dem Video aufgeregt hat, ist diese extreme Arroganz von Herrn Burmester und seinem Kollegen ("dises Lautsprecher sind das beste, was gibt"..."Ohne Silberkabel gehen wichtige Details verlorgen" ... usw).
...


Hi,

dieses Thema scheint wirklich viel Brisanz zu bieten - objektiv kann man wohl an das Thema rangehen - dann landet man vermutlich meist irgendwo bei einem Studiomonitor oder so ähnlich.

Die Behauptungen im Video sind meiner Meinung nach Unfug --> Poison da stimme ich hundertprzentig zu. auch was die Arroganz angeht

Individuen erleben Klang unterschiedlich und deshalb kann es nicht die "besten Lautsprecher" für jeden geben.

Das Thema mit den Kabeln hatten wir schon zigfach an andere Stelle.

Ein schlecht gemachtes Video - schlampig recherchiert, wenig fundiert vom Inhalt - sollte man mal auf QVC VIP Channel ausstrahlen - sozusagen als nette Einrichtung der 12 Mio Finca auf Malle

Gruss

alfa
alfa.1985
Inventar
#48 erstellt: 26. Dez 2007, 15:00

sth_ schrieb:

Gordenfreemann schrieb:
ist ja schon fast wie´n Bose Thread.

Nein, der Unterschied ist das fast jeder schonmal ein Bose-System hören konnte bzw. man schon fast bei jedem Blöd-Markt Bose-Systeme der vierstelligen Preisklasse probehören kann. Bei Sachen wie Burmester ist die Anzahl der Leute, die wirklich schonmal vergleichen konnten extrem gering.


ich geb's gerne zu - auch ich habe noch nie ein Burmester System gehört - aber interessieren würd's mich schon mal.

Gruß

alfa
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 26. Dez 2007, 15:04

alfa.1985 schrieb:

sth_ schrieb:

Gordenfreemann schrieb:
ist ja schon fast wie´n Bose Thread.

Nein, der Unterschied ist das fast jeder schonmal ein Bose-System hören konnte bzw. man schon fast bei jedem Blöd-Markt Bose-Systeme der vierstelligen Preisklasse probehören kann. Bei Sachen wie Burmester ist die Anzahl der Leute, die wirklich schonmal vergleichen konnten extrem gering.


ich geb's gerne zu - auch ich habe noch nie ein Burmester System gehört - aber interessieren würd's mich schon mal.

Gruß

alfa


Am Ende kommt das raus was die Meisten wissen. Das du bei einer anderen Marke fürs gleiche Gled besser aufgehoben bist.
Herbert
Inventar
#50 erstellt: 26. Dez 2007, 15:10
Eines muss man Dieter Burmester lassen: Er führt sein Unternehmen erfolgreich. Und wenn die Leute dann eben schön schmale Lautsprecher haben wollen, damit "der Schall sich dann hinter die Lautsprecher ausbreiten kann" und alles stylish ist - dann baut er es eben... Und wenn alle Haiend-Welt von Kabelklang schwafelt... Er muss am Markt bestehen und hat erfolgreich seine Nische gefunden!

Gruss
Herbert
-scope-
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 26. Dez 2007, 15:36
Amin65 schrieb:

Fazit: diese Endstufe ist für das was sie leistet zu teuer. Sie klingt nicht nur nur unauffällig, sondern für den Preis saumäßig schlecht.


Ob sie "saumäßig" schlecht klingt, ist zweifelsohne eine 100%ig subjektive Behauptung, die keinerlei Aussagekraft hat. Der Besitzer der 911 (von denen er 2 hat) empfindet nur eine einzige Marke als "noch besser".

Längere Unterhaltungen darf ich mit "ihm" nicht führen....Das bringt nichts.

Der Besitzer des Gerätes hat wie so viele Hardcore-Hobbyisten ein "kleines Problem" mit der Realität. Er besitzt gleich 10 oder 12 teure Endverstärker denen er individuelle -klar zugewiesene- klangliche Eigenschaften nachsagt. Er erfüllt alle Eigenschaften, die ich an solchen Leuten fast immer wiederfinde. Keinerlei technisches Hintergrundwissen und dennoch felsenfeste Ansichten zur Technik und dem dadurch gelieferten "Klang".
Natürlich hört "er" auch den Power Conditioner in seinem furchterregenden Kabelverhau klar heraus.
Herbert
Inventar
#52 erstellt: 26. Dez 2007, 15:58

-scope- schrieb:
Natürlich hört "er" auch den Power Conditioner in seinem furchterregenden Kabelverhau klar heraus. ;)


Silberkabelverhau?

Gruss
Herbert
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